Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 29.08.25

verfasst am 29. August 2025

Aktuelle Information

Unsere an Katzenseuche erkrankten Katzen haben die Behandlung gut überstanden und es geht ihnen derzeit den Umständen entsprechend gut. Dennoch müssen sie noch eine Weile separat bleiben, bis wir sicher sein können, dass sie alle keine Viren mehr ausscheiden.

Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir heute rund 20 Kotproben von einem Großteil unserer anderen Schützlinge beim Tierarzt eingereicht. So können wir feststellen, ob sich möglicherweise weitere Katzen angesteckt haben. Einige unserer Tiere konnten wir noch nicht testen, da ihre letzte Impfung erst kürzlich erfolgt ist – diese würde das Laborergebnis verfälschen.

Sobald uns die ersten Ergebnisse vorliegen, werden wir die weitere Vorgehensweise gemeinsam mit dem Tierarzt abstimmen. Bis dahin müssen wir jedoch weiterhin an unserem Vermittlungs- und Aufnahmestopp festhalten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in dieser besonderen Situation. 🐾

Lior futtert jetzt richtig gut. Er hatte heute die erste Begegnung mit zwei wilden Kita-Kindern.
M. hatte Besuch ihrer besten Freundin. Er ist jetzt – und so kannte ich ihn die letzten Tage gar nicht – „platt wie ne Flunder“ und ist so müde, dass er nicht mal mehr maunzt oder mir wie ein Hund folgt.

Bezugsperson scheine ich zu sein. Bereits morgens folgt er mir auf Schritt und Tritt…

LG Y.

Hallo an TH-Team Altrich und Frauchen vom Willi, ☺️

 

Wir hatten auch einen “Stehpinkler”, unseren Charly – alter, kranker, großer Kerl… Was haben wir alles ausprobiert… Große Wanne unter dem Klöchen, Wandverkleidung usw… Dann kam irgendwann die rettende Idee und alle waren happy!! Eine große Speisbütt /90L wurde angeschafft und auf der Schmalseite ein katzengerechter Einstieg ausgesägt und nie mehr war der Klogang ein Problem. Charly war auch zufrieden, weil – er konnte ja endlich hinstehn wie er wollte.

Klar, es war gewöhnungsbedürftig, so ne große Wanne im Bad oder wo auch immer hinzustellen. Aber was macht man nicht alles für seine Katzenviecher?! Auch wenn Charly🐈 schon lange nicht mehr bei uns ist, die großen “Kisten” wurden beibehalten. Vielleicht genügt ja auch eine 60L-Kiste, sie haben alle einen schönen hohen Rand!

Ich hoffe, mein Tipp konnte helfen

 

Liebe Grüße E.S.

Wir haben eine großzügige Spende von der Firma Prowin erhalten. Vielen lieben Dank dafür.

Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung JETZT! Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen Alarm – lauter als je zuvor. Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer, unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit – und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert. Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß: Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft. Politisches Versagen auf allen Ebenen 2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung: bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt, Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen. Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich hergeschoben. Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene. Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über. Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter? Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache. Die nackte Realität in unseren Tierheimen Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere: abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten. Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000 Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können. Die moralische Erpressung Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt. Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel 20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.

Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht: • stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen • entlastet Tierheime und Tierschutzvereine • spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten • funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %. Unser unmissverständlicher Appell Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutzverordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren „Prüfungen“ – JETZT. Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden. An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun Sie es. – JETZT.

Unterzeichnende Vereine:

Tierschutzverein Bad Mergentheim und Umgebung e.V. (Initiator)

Tierschutzverein Kitzingen Stadt und Landkreis e.V.

Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.

Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.

Katzenhilfe in und um Würzburg – Mainfränkischer Tierschutz e.V.

Tierschutzverein Tauberbischofsheim und Umgebung e.V.

Rothenburg o. d. T. und Umgebung e.V.

Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.

Tierschutzverein Hohenlohe e.V.

Tierschutzverein Würzburg e.V.

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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