Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 13.10.25

verfasst am 13. Dezember 2025

Türchen 13☃️

 

 

Heute öffnen wieder 2 unserer Mitarbeitertierchen das Kalendertürchen.

Hallo,

Wir sind Charger und Merlin. Zwei schneeweiße Brüder, sieben Jahre alt, mit kurzem Fell, aber viel Charakter. Früher hießen wir beide “Baby”. Gleichzeitig. Eine, naja, “kreative” Idee unseres damaligen Menschen.

 

Merlin: Ich sags ja nur, falls jemand denkt, einer von uns hätte einen individuelleren Start ins Leben gehabt.

Charger: War eine interessante Zeit. Heute sind wir auf jeden Fall glücklich mit unseren neuen Namen.

 

Wie wir hier gelandet sind?

Charger:

Als Lisa und ihr Mann 2019 hierhergezogen sind, fand ich das Konzept “neue Nachbarn” ausgesprochen spannend. Also bin ich einfach jeden Tag rüber marschiert. Dann habe ich mir die Pfote verletzt. Lisa hat sofort reagiert, mich in die Transportbox gesetzt und zum Tierarzt gebracht. Danach hat sie meinen damaligen Besitzer gefragt, ob ich bleiben darf. Und weil er gesehen hat, wie wohl ich mich bei ihnen fühle, hat er zugestimmt. Das war für mich der Start in ein richtig behütetes Leben. Seitdem genieße ich mein Körbchen auf der Couch mit extra flauschiger Decke, absolute Luxusklasse kann ich nur sagen.

Merlin:

Ein paar Monate später waren mein damaliger Mensch und ich auch einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge und er konnte, einem Prachtexemplar weißen Flausches wie mir, einfach nicht mehr gerecht werden. Absolut unverständlich, so kompliziert bin ich auch nicht. Lisa und ihr Mann haben mitbekommen, dass sich meine Lebenssituation vermutlich verändern könnte und haben gefragt, ob ich ebenfalls zu ihnen ziehen darf. Und wisst ihr was? ICH DURFTE!

Seitdem habe ich mich prächtig entwickelt. Ich bin jetzt flauschiger, verfressener und von Mal zu Mal werde ich gesprächiger.

Fun Fact über uns weiße Katzen:

Viele weiße Katzen sind taub, wir aber nicht. Wir hören sehr gut, vor allem wenn wir irgendwo ein Leckerlie Tütchen knistern hören.

Dafür bekommen wir im Sommer sehr schnell Sonnenbrand an den Ohren.

 

Charger: Ja, richtig gehört. SONNENBRAND!

Merlin: Deshalb werden unsere Ohren genauso wie das Kind unserer Menschen immer schön eingecremt. Wir sehen dann aus, als würden wir gleich in den Urlaub fliegen.

 

Unser Leben früher vs. heute:

Früher waren wir nicht geimpft, gechipt oder kastriert. Quasi wie zwei Rohdiamanten.

Heute sind wir dank unserer neuen Menschen einmal generalüberholt und leben wie die Könige.

 

Silvester?

Merlin: Mein absoluter Alptraum. Ich hatte als Baby so panische Angst, dass ich mich eingenässt habe und dafür Ärger bekommen habe.

Heute darf ich mich in meinem neuen Zuhause verkriechen, wo ich will und wo es sich für mich am sichersten anfühlt.

Charger: Ich halte dann von Weitem Wache, so großer Bruder mäßig.

 

Und wir zwei?

Wir lieben uns… auf unsere sehr eigene, sehr brüderliche “Rück mir nicht zu sehr auf die Pelle”-Art. Wir fauchen, wir streiten, wir ignorieren uns professionell, aber am Ende gehören wir zusammen.

 

Heute haben wir alles, was zählt:

Ein Zuhause, Sicherheit, Humor, Körbchen, Kratzbäume, volle Näpfe und Menschen, die uns sehen, schützen und lieben.

Inklusive eines neuen, selbst herangezogenen, humanen Leckerlispender, damit meinen wir das Kind unserer Menschen, aber der gehört natürlich auch zu unserer glücklichen Familie. Auch wenn er manchmal ein bisschen nervt.

Für uns ist unser jetziges Leben so wie es ist, das größte Geschenk.

 

Frohe Weihnachten mit viel Flausch und ordentlich Miau wünschen euch Charger und Merlin

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Tagebuch 12.12.25

verfasst am 12. Dezember 2025

In der Vorweihnachtszeit wurden für uns wieder wundervolle Spendenaktionen auf die Beine gestellt, die wir auch in unserem Tagebuch vorstellen durften. Nun haben uns bereits die ersten Spenden erreicht – unter anderem vom Futterhaus sowie vom Scheunenglühen aus Dierscheid.

Wir sind unglaublich dankbar für diese großartige Unterstützung. Jede einzelne Spende hilft uns dabei, unsere Tiere bestmöglich zu versorgen und gibt uns Kraft für die tägliche Arbeit. Danke von Herzen an alle, die an uns und unsere Schützlinge gedacht haben! 🐾💛

Wir sagen von Herzen Danke!

Am Montag wurde uns der Spendenscheck über 850,00 Euro übergeben. Diese großzügige Unterstützung hilft uns dabei, wichtige Projekte für unsere tierischen Bewohnerinnen und Bewohner zu realieren und den Alltag noch ein Stück schöner zu gestalten.

Ein riesengroßes Dankeschön an das Orga-Team des 2. Scheunen Adventsglühen auf dem Viktoriahof in Dierscheid und an alle Beteiligten, die diese Spende möglich gemacht haben. Gemeinsam können wir so viel bewirken!

Sowie herzlichen Dank, an das Futterhaus Wittlich für die Aktion – Weihnachtsbaum, wir freuen uns über die Futter- und Sachspenden!

Vielen Dank!

❄️Türchen 12 ❄️

 

Heute öffnen gleich mehrere Katzen gleichzeitig das Adventskalendertürchen. Was das heißt? Heute gibt es einen ganzen Haufen Rückmeldungen. Viel Spaß beim Lesen 💕

 

Moritz 🤎

 

Hallo liebes Team,

eigentlich wollte ich mich melden, wenn Moritz und Finn sich vertragen, was bisher leider noch nicht passiert ist. Die zwei leben meistens getrennt. Wenn wir dabei sind und Finn an der Leine geht’s. Moritz geht es soweit gut, er hat sich gut eingelebt und kuschelt gern. Er ist wirklich sehr lieb.

Liebe Grüße

S. B.

Bella 🌟

Liebes Eifeltierheim-Team,

 

alle Jahre wieder ; ) melden wir uns und senden liebe Grüße von Bella, die seit dem 27.11.2013 zu unserer Familie gehört. Bella geht`s gut, bei der letzten Impfung im August konnte die Tierärztin kaum glauben, dass sie schon etwas älter ist. Hochspringen auf Möbel, Fahrzeuge etc. klappt noch prima, geschlafen wird, wo und wie es grade passt.

 

Das eine Foto zeigt sie direkt nach ihrer Ankunft damals bei uns.

 

Schöne Grüße aus Klausen

 

Familie F.

Mausi 🐱

 

Liebe Freunde des Eifeltierheim Altrich.

Hier nach langer Zeit nochmal eine Nachricht von unserer Kampf/Schmusekatze Mausi.
Mausi geht es gut. Sie hat sich in den letzen Jahren sehr gemacht.
Ganz am Anfang hatte sie sich Monate im Keller versteckt doch jetzt kommt sie die Treppe runter gelaufen um einen zu begrüßen wenn man zur Haustür rein kommt.
Mausi ist immer noch in verschiedenen Situationen sehr ängstlich und sie erschrickt schnell was sie schnell aggressiv werden lässt. Wir müssen oft grundlos einiges einstecken aber dass ist ok. Wir wissen dass Mausi sehr ängstlich und panisch werden kann. Wer weiß was ihr passiert ist.
Uns wurde auch am Anfang gesagt dass Mausi keine gewöhnliche Schmusekatze ist aber dass ist uns egal. Wir lieben Mausi wie sie ist. Und wir sind glücklich Mausi genommen zu haben denn wir wissen dass wir ihr nichts tun werden wenn sie mal wieder ausflippt und ihre Krallen und Zähne an uns schärfen will.
Aber alles in allem ist Mausi doch eine richtige Schmusekatze geworden.
Sie könnte den ganzen Tag im Arm liegen uns schmusen und gestreichelt werden. Aber Vorsicht!
Nur so lange wie Mausi will. Wenn sie nicht mehr möchte müssen die Hände sofort weg genommen werden sonst gibt es Abdrücke ihrer Zähne auf der Haut.
Und trotz ihres schon recht hohen Alters ist Mausi noch sehr verspielt. Sie liebt es mit langen Bändern und Geschenkbändern zu spielen.
Aber nur so lange die Bänder in Reichweite ihrer Pfoten sind. Aufstehen ist doch nichts für unsere Hoheit.
Und gegessen wird nur das vergoldete Luxusfutter. Alles andere ist unserer alten Dame nicht gut genug.
Aber dass ist ja ok. Mausi soll es ja auch schmecken und sie soll Glücklich sein und sich wohl fühlen.
Und sie ist verrückt nach lekkerlis die aber etwas reduziert werden weil die Dame ein bisschen speckig geworden ist und sich nicht so viel bewegt.
Aber alles in allem sind wir sehr glücklich mit unserer Mausi und würden sie niemals wieder her geben. Es war Liebe auf den ersten Biss sozusagen.

Viele liebe Grüße von Mausi.

Cleo 🐾

 

Hallo es ist jetzt fast ein Jahr her das meine Familie mich nicht mehr wollte und ich bei Euch gelandet bin.

Jetzt habe ich ein neue Familie habe meine Zeit gebraucht aber ich taue immer weiter auf. Hier ein paar Bilder von mir.

Liebe Grüße Cleo

Abu🕯️

 

Liebes Tierheimteam,

Abu, Ella und Georgie wünschen euch einen schönen 2. Advent. Seit ein paar Wochen gehört Georgie aus dem Tierheim Niederlinxweiler zu unserer Truppe.
Abu und Ella haben ihn super aufgenommen und er passt perfekt zu den Beiden.

PS: Wir haben im Tagebuch von eurer Spendenaktion gelesen und ein Spendenpaket für Katzen ist auf dem Weg zu euch. 😉

LG S. S.

Peach 🎁

 

Hallo,

Heute auf den Tag sind es 4 Jahre her (5.12.25), dass ich bei euch war, um Yala (ehemalig Peach2) ein neues zu Hause zu geben.

Seitdem ist einiges passiert.

Im positiven Sinne.

Usere Verbindung wird immer enger.

Wir genießen die gemeinsamen Kuschelmomente.

Aber auch die gemeinsamen Momente auf der Katzenterasse, eigens für sie erbaut.

Oder gemeinsame Zeit im Wohnmobil und mit der Leine kleine Spaziergänge.

Diese sind zwar noch sehr selten aber immer wieder schön.

 

Yala hat mir gezeigt, wie stark Liebe sein kann und auch wie tief eine Bindung sein kann.

 

Aus einer kleinen zierlichen relativ scheuen Yala ist eine entdeckungsfreudige Yala geworden.

 

Vielen Dank für euer Tun.

Ich habe sie Situation von unserer Begegnung noch gut in Erinnerung.

 

Anbei ein paar Fotos.

Auf dem ersten Bild sieht man wie klein und fein sie mal war.

 

Vielen Dank, alles Liebe

F. W.

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Tagebuch 11.12.25

verfasst am 11. Dezember 2025

Türchen 11 🐾✨

 

Für das heutige Türchen haben wir wieder die Katze der Woche für euch. Doch wer wird dies heute sein?

Für heute wählten wir uns wieder eine unserer scheuen Katzen aus. Wir haben nun gelegentlich die erfreuliche Erfahrung gemacht, dass sich immer mal Interessenten finden, die sich damit auskennen, wenn ein neues Tierchen im Haus erst mal einige Zeit unter dem Bett oder Sofa wohnt. Also los:

Hallo Tagebuch,

 

die haben gesagt, ich soll mich vorstellen. Die haben gesagt, Du bist so hübsch, zeig Dich doch mal. Die haben gesagt, ich kriege dann ein neues Zuhause. Das klingt alles erst mal erschreckend, aber das soll wohl was ganz Schönes sein.

Im Juni zog ich aus Strotzbüsch mit meinen Geschwistern ins Eifeltierheim um und bin ungefähr anderthalb Jahre alt.

Andere Katzen mag ich und sogar Hunde kenne ich. Bisher lebte ich in Wohnungshaltung, aber ich möchte doch noch herausfinden, was das Grüne da draußen so ist. Ich bin mir sicher, das ist doll spannend. Mit Spielsachen übe ich manchmal heimlich “Mäusefangen”. In natura ist das bestimmt grandios.

Menschen lasse ich mittlerweile durchaus in meine Nähe, denn hier sind ja alle nett und stellen Futter hin. Dennoch habe ich ein bisschen Angst vor ihren ausgestreckten Händen, die irgendwas mit meinem Fell machen wollen. Andere Katzen sagen, das heißt “streicheln” und ist schön. Vielleicht möchte mir das jemand mal behutsam beibringen? Und vielleicht hilft mir ein gleichaltriger Spielpartner in dem neuen Zuhause bei der Gewöhnung an Menschen. Alle sagen, das mit dem Zuhause und eigenen Menschen wäre so wunderschön.

Ich bin sehr gespannt und in ängstlicher Vorfreude darauf.

 

Eure Ramona

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Tagebuch 10.12.25

verfasst am 10. Dezember 2025

🎄 Türchen 10🎄

Heute darf ein ganz besonderer kleiner Kater unser Türchen öffnen:
Los, Schnarchi, erzähl uns, was sich dahinter verbirgt!

Hallo… hust … ich bin Schnarchi und warte gerade noch auf meine Menschen. Eigentlich bin ich nämlich schon vermittelt! Leider darf ich wegen meinem blöden Husten noch nicht umziehen – meine neue Familie wartet aber schon ganz geduldig auf mich. Und das ist ein richtig schönes Gefühl. Aber jetzt erstmal zu meinem Türchen!

Heute geht es um ein Thema, das viele von euch vielleicht schon einmal beschäftigt hat:
Katzennamen!

Manche fragen sich ja, warum unsere Pfleger uns oft so „komische“ oder ausgefallene Namen geben – und warum hier irgendwie niemals eine Katze Felix genannt wird.
Nicht, weil sie den Namen nicht mögen. Ganz im Gegenteil!
Sondern weil… ALLE Katzen Felix heißen!

Ihr glaubt das nicht?
Der Felix, der letzte Woche ausgezogen ist, war tatsächlich bereits der 38. Felix, den wir hier im Tierheim hatten.
Und als wäre das nicht genug, hatten wir vor gar nicht allzu langer Zeit sogar drei Felixe gleichzeitig im Haus! Da blickt wirklich niemand mehr durch.

Deshalb geben sich unsere Pfleger so viel Mühe mit besonderen Namen – denn an die erinnern sie sich auch nach vielen Jahren noch. Und genau deshalb gibt es bei uns eben nicht nur Felix und Co, sondern richtige Unikate. Aber selbstverständlich darf jedes Abgabetier seinen Namen behalten.

Das sind unsere TOP-10 häufigster Namen:

1 Felix, 38-mal

2 Lilly, 36-mal

3 Luna, 33-mal

4 Lucy, 30-mal

5 Tiger, 28-mal

6 Simba, 26-mal

7 Susi, 23-mal

8 Kitty, 22-mal

9 Max und Sammy, 21-mal

10 Mimi, 19-mal

Mein eigener Name ist übrigens auch ein gutes Beispiel für ausgefallene Namen.
Was? Ihr findet Schnarchi jetzt gar nicht so ausgefallen?
Na gut… das ist ja auch nur mein Spitzname.

Eigentlich heiße ich nämlich Schnarchgeant!
Warum? Also: Aus meinem Fundort kamen vorher schon zwei Kater namens Major und Sergeant. Als mein Bruder und ich dann noch winzig klein dazu kamen, wollten die Pfleger, dass unsere Namen dazu passen – aber trotzdem niedlich sind. Tja… so entstand ich: Schnarchgeant.

Beim Tierarzt werde ich regelmäßig „Schnarchgert“ oder ähnlich genannt – deshalb hab ich mir einfach selbst einen Spitznamen zugelegt.

Mein Bruder hieß übrigens Schnurrcurity.
Man erzählt sich, dass er inzwischen die Security im Himmel übernommen hat und dort ganz fleißig auf mich aufpasst. Das macht es für mich ein kleines bisschen leichter, ohne ihn weiterzumachen. 🤍

Und weil ihr bestimmt neugierig seid, kommen hier noch ein paar weitere echte Namens-Highlights aus den letzten Jahren:

🐾Ufo, das unbekannte Flauschobjekt

🐾 Ritter Wolfram der einäugige von der Kalkturmburg

🐾 O3

🐾 Herr Götten

🐾 Fräulein Rottenmaier und Herr Rottenmaier

🐾 Wolf-Dieter

🐾 Mama Haaja-Palina mit ihren Jungs Helmut-Pascal, Heinz-Patrick und Hans-Peter

🐾Burrito und Schnurrito

🐾Unsere Pokemon: Nachtara mit ihren Kindern Nincada, Nidorina, Natu und Nebulak

🐾Unsere Pflanzen: Distel, Daffodil, Dill und Dahlio

🐾Unsere leckersten Namen: Striezel, Strudel, Pannacotta und ihre Kids, deren Namen wir euch aber in einem anderen Türchen verraten…

Und auch unsere Kaninchen stehen den Katzen in nichts nach:
🐰 Margerite
🐰 Romanesco
🐰 Gänseblümchen
🐰 Pusteblume
🐰 Löwenzahn
🐰 Kleeblatt

Ihr seht also:
Langweilig wird es bei uns nie – weder bei den Tieren noch bei den Namen.

Und jetzt entschuldigt mich bitte…
Ich muss noch ein bisschen husten, schlafen und von meiner Familie träumen, die schon auf mich wartet. 💕

Euer Schnarchi 🐾✨

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Tagebuch 09.12.25

verfasst am 9. Dezember 2025

Vom 12. bis 25. JANUAR 2026 können Sie Ihre Katzen kostengünstiger über die bei den Kastrations-Aktionswochen mitmachenden Tierärzte unserer Region kastrieren lassen. Sie finden die Tierärzte auf der HP des Fördervereins unter Kastration/Kastrationswochen auf der Menüleiste.

Viele Katzenbesitzer lassen ihre Hauskatzen aus Kostengründen nicht kastrieren. Daher organisiert der Förderverein Eifeltierheim e.V. in Zusammenarbeit mit Tierärzten aus der Region wieder die Kastrationswochen, um die Flut des Katzennachwuchses auch im nächsten Frühjahr einzudämmen. Mit der Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag, unnötiges Leid und Elend zu verhindern.
Jedes Jahr werden viele ungewollte Katzenbabys im Freundes- oder Bekanntenkreis verschenkt, ohne dass die verantwortungsvolle Anschaffung seitens der Adoptanten gut überlegt war.

Alle Katzenbesitzer, die ihre Tiere in der Zeit vom 12. bis 25. Januar 2026 bei den teilnehmenden Tierärzten kastrieren lassen, erhalten vom Förderverein Eifeltierheimeine Rückvergütung in Höhe von 20 % der Kastrationskosten.
Die Kosten werden beim Tierarzt nach der Kastration komplett vom Katzenhalter bezahlt. Der Tierarzt stellt eine Bescheinigung über die Kastration aus. Am Ende der Aktion werden die Bescheinigungen vom Tierarzt beim Förderverein Eifeltierheim e.V. eingereicht und der Tierbesitzer erhält die entsprechende Rückvergütung. Wegen hoher Inanspruchnahme dieses Preisvorteils wird um frühzeitige Terminvereinbarung gebeten.
Bitte nutzen Sie dieses Angebot.
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung und Überweisung der Erstattungskosten einige Zeit dauern kann.
Bei Rückfragen, bitte Frau Zimmer: 0179 – 1147876 oder Frau Gabricevic: 06592 – 3725 kontaktieren.

Die Kastration der Tiere verhindert eine steigende Katzenpopulation und somit ein großes Katzenelend. Sie sollte Freigänger und Wohnungskatzen gleichermaßen betreffen!
Vorteile der Kastration:
– keine Rolligkeitssymptome
– kein übelriechendes Markieren
– geringere Aggression geg. Artgenossen
– geringere Infektionsübertragungen durch Wegfall von Paarungsbissen und Revierkämpfen
– Reduzierung hormoneller Erkrankungen
– keine Unterbringungsnöte bei ungewolltem Wurf
Durch verringerten Fortpflanzungsdrang sind Verletzungen durch Revierkämpfe bei Katern und Krankheitsübertragungen wie Katzenaids und Leukose während des Paarungsaktes seltener.
Die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern auf den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt.
Eine Mutterkatze wird im Schnitt 8 Wochen nach einer Geburt rollig und kann wieder gedeckt werden. Bei sehr jungen Katzen kann es zu Schwergeburten kommen, die sie nicht überleben.
Unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen sorgt für eine regelrechte Katzenschwemme. Daher sollten alle Katzenbesitzer ihre Tiere frühzeitig kastrieren lassen.
Je jünger die Samtpfoten, desto besser verkraften sie die Kastration. Sinnvoll ist dieser Eingriff ab ca. 4 -5 Monaten.
Ein Drittel aller Katzen landet als ungewollter Wurf im Tierheim, weil das Muttertier plötzlich geschlechtsreif war.
Auch die Schönheit einer Katze darf nicht dazu führen, sie als Wurfmaschine zu missbrauchen; Trächtigkeit und Geburt belasten das Weibchen.

Update zur Tierheimtüte bei E – Center:


Nach einer Woche sind bereits 80 Tüten verkauft – mega! 🎉
Vielen Dank an alle Unterstützer*innen. Gerne weitersagen, teilen und im Alltag darüber sprechen, damit wir noch mehr Fellnasen glücklich machen können.

Die Aktion läuft noch bis Ende dieser Woche.

🎄Türchen 9🎄

 

Hallo Mulle, heute ist dein Adventskalendertürchen dran, komm, zeig uns mal was sich hinter deinem Türchen verbirgt:

Ehemaliger Tierheimkater Romulus, ausgesetzt am Radweg, jetzt Mitarbeiterkater und Mitbewohner des Katers aus Türchen Nr. 5 und der Mausi aus Türchen Nr. 8

Hallo alle miteinander, ich bin der kleine Räuber Mullewutz von Flausch und Mitbewohner des Katers aus Türchen Nr. 5 und der Mausi aus Türchen Nr. 8. Mich haben die zwei Knalltüten natürlich wieder unter den Tisch fallen lassen, bei denen weiß man wirklich nicht, wer das größere Ego hat. Dabei bin ich eigentlich der beste Freund des Katers und derjenige, der am meisten von seinem Waschzwang profitiert. Nur so viel dazu: ich bin nicht derjenige, der die Haarballen kotzt. Das ist aber auch ganz gut so, denn Verdauung ist bei mir ein heikles Thema. Ich kam auf die Welt mit einem sogenannten Megaoesophagus, in unkompliziert heißt das, meine Speiseröhre ist erweitert und transportiert mein Essen nicht so gut in den Magen, wie sie sollte. Als Kind war das noch nicht bekannt und so bekam ich durch das Aufstoßen und Einatmen von unverdautem Futter eine fiese Lungenentzündung und hab ein paar Mal fast die Kurve nicht mehr bekommen, aber die Mädels im Tierheim haben alles gegeben, um mein Leben zu retten und so bin ich heute noch hier. Meine Hauptaufgabe bei uns im Haushalt ist zweifelsfrei einfach entzückend und hinreißend zu sein, der Rest ergibt sich dann immer, ohne dass ich groß was dazu sagen muss. Auch das ist gut so, denn mein Stimmchen gibt nicht so viel her, ich knarze mehr, als das ich miaue. Eine weitere wichtige Aufgabe, die ich habe und die ich auch sehr ernst nehme, ist die Badezimmerbegleitung. Kein Gang ohne den kleinen Räuber! Nicht, dass noch einer in die Schüssel fällt, wenn ich nicht direkt davorsitze und alles überwache. Ich hoffe, ihr habt auch alle jemanden zuhause, der auf euch achtet und wünsche euch eine schöne Adventszeit.

Knarzige Grüße, euer Mulle

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Tagebuch 08.12.25

verfasst am 8. Dezember 2025

Unsere Vermittlungen:

Am Wochenende war hier richtig was los: Zuerst ist am Freitagnachmittag Tristan als Einzelwohnungskatze zu einem jungen Mann nach Birresborn gegangen. Da hat ihm seine Adventskerze vom Sonntag wohl Glück gebracht. Tristan hat sich auch bereits mit einer kleinen Rückmeldung bei uns gemeldet.

Kurz danach wurde wie bereits angekündigt Hilly abgeholt. Auch sie hat bereits angerufen, um uns zu sagen, dass sie gut angekommen ist.

Und dann durfte auch noch Avilena zu einer unserer Mitarbeiter ziehen. Sie lebt dort nun als Freigängerin bei 3 weiteren Katzen, einer davon ist unser ehemaliger Lucifer.

Am Samstag ging es dann mit Night und Noon weiter, welche wie bereits Montag angekündigt, nach Thalfang gezogen sind. Dort wohnen sie bei einem Paar mit späterem Freigang.

Sarah-Jane hatte Samstag auch Besuch von Interessenten, sie ist reserviert und zieht am Freitag aus.

Am Sonntagnachmittag durfte dann ihr Bruder Justin in sein neues Zuhause nach Zeltingen-Rachtig ziehen. Er lebt nun bei unserem ehemaligen Tick, da dessen Freundin nicht mehr so viel mit ihm Spielen und Toben möchte.

 

Unsere Neuzugänge

Am Samstagvormittag wurde uns Angeline als Fundkatze aus Altrich gebracht. Sie war schon seit etwa einer Woche bei der Finderin vor der Tür und niemand in der Nachbarschaft kennt sie. Leider ist sie nicht gekennzeichnet, macht aber auf uns den Eindruck, dass sie sicher ein Zuhause hat. Wer kennt diese Katze?

Am Sonntag wurden bei uns die Brüder Tigger und Jerry abgegeben, da ihr Besitzer aus privaten Gründen ihnen nicht mehr die Aufmerksamkeit geben konnte, die sie verdienen. Die beiden sind 2012 geboren, kastriert und reine Wohnungshaltung gewöhnt. Sie hätten raus gehen können, wollten sie aber nicht. Die Brüder möchten gerne weiterhin zusammen bleiben.

Danach kamen dann noch Santa und Clause. Sie wurden bereits einige Tage zuvor zusammen mit noch 4 weiteren Katzen in einem Zu Verschenken-Karton im Wald Nähe Dahnen ausgesetzt. Die 4 anderen Kitten konnten zuvor schon gesichert werden, nur unsere Jungs kletterten zuvor aus dem Karton und mussten erst wieder eingefangen werden. Beide sind sehr unterschiedlich groß, also sehr wahrscheinlich aus unterschiedlichen Würfen.

Ganz wichtig: Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Versagen, sondern von Verantwortung.

Wir im Tierheim verurteilen niemanden, der sein Tier bei uns abgibt – egal aus welchem Grund. Dafür braucht sich niemand zu schämen. Wir verlangen auch keine Abgabegebühr. Probleme können entstehen, Pläne können sich ändern, das Leben kann herausfordernd sein – all das darf sein. Und genau dann sind wir da.

Was uns aber immer wieder fassungslos macht, ist das Aussetzen von Tieren, noch dazu mitten im Nirgendwo. Denn dort sind sie schutzlos, krankheitsgefährdet und oft völlig auf sich allein gestellt.

Wenn ihr nicht mehr weiterwisst: Bitte meldet euch. Sprecht mit uns.
Es gibt fast immer eine Lösung – aber alleine gelassen werden sollte kein Tier.

 

Tristans erste Rückmeldung:

Hier die ersten Bilder und Videos. Er hat sich gut eingelebt und ist die entspannteste Seele auf Erden. Solltet ihr Fragen haben oder euch erkundigen wollt ruft gerne an.

Mit freundlichen Grüßen

J.

🍰🐾 Ein Herz für Fellnasen – wir brauchen eure Unterstützung! 🐾🍰

 

Wir vom Tierheim Altrich freuen uns riesig über eine wundervolle Aktion, die liebevoll von Girls for Paws organisiert wird:

Am 14. Dezember von 14–18 Uhr findet im Bürgerhaus Esch ein Mädchenflohmarkt statt – ein Nachmittag voller Stöbern, Finden und Freude.

 

Der gesamte Erlös aus dem Kuchenverkauf sowie freiwillige Spenden kommen unserem Tierheim Altrich und dem Tierheim Trier zugute.

Damit unterstützt ihr direkt die Versorgung, Pflege und den Alltag vieler Tiere, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. 🐶🐱

 

Ob ihr zum Stöbern vorbeikommt oder selbst Kleidung verkauft, die ihr nicht mehr tragt – jede Teilnahme hilft.

Um die Aktion noch erfolgreicher zu machen, suchen wir außerdem Kuchenspenden.

Jedes einzelne Stück trägt dazu bei, unseren Fellnasen ein bisschen mehr Wärme, Futter und Fürsorge zu schenken.

 

Wir danken euch von Herzen – schon jetzt.

Lasst uns gemeinsam zeigen, wie viel Gutes wir zusammen bewegen können. 💛🐾

✨Türchen 8:

 

Heute bist du dran Mausi und darfst das Kalendertürchen für uns öffnen.

Ehemalige Tierheimkatze Emanuela, Fundbaby Feldweg, jetzt Mitarbeiterkatze und Mitbewohnerin des Katers aus Türchen Nr. 5

Hallo. Ich bin die Mausi. Der Kater aus Türchen Nr. 5 hat mich ja schon angekündigt. Allerdings hätte er nicht unbedingt erwähnen müssen, dass ich mich gelegentlich einpinkele. Da hätte er ja auch gleich noch dazu sagen können, dass es nicht nur beim Pinkeln bleibt. Dabei geht das keinen was an. Für meine komischen Anfälle, wie er die so charmant betitelt hat, kann ich schließlich auch nichts, ich hab stark ausgeprägte Epilepsie, was soll ich machen. Dagegen bekomm ich von der Mama 5x am Tag Medikamente, die halten das Ganze weitestgehend in Schach, machen aber auch recht müde, so dass viel Schlaf angesagt ist, am Allerliebsten auf der Mama, da kann ich stundenlang ruhen und hab es schön warm. Mir ist nämlich schnell mal kalt, deshalb läuft auch den ganzen Winter meine Heizung ordentlich hoch und ich zahle meinen Anteil an den Heizkosten mit ganz viel Liebe zurück. Wenn meine Mama dann weinend die Rechnung in den Händen hält, ist sie bestimmt nur ganz gerührt, weil sie an all die Zuneigung denkt, die sie bekommen hat. Spätestens wenn ich auf sie zugewackelt komm, muss sie dann aber immer wieder schmunzeln, wie der Kater habe auch ich Ataxie und falle regelmäßig beim Laufen um. Trotzdem kann ich klettern und komme sogar selbstständig auf meinen Kratzbaum (Anmerkung des Personals: keine Sorge, das Ding ist nicht wirklich hoch, aber das sagen wir ihr nicht). Ich denke, ich bin insgesamt die größte Bereicherung dieses Haushalts, meine Tablettenzeiten sorgen bei uns für eine klare Tagesstruktur und ohne mich wäre das hier einfach nur ein Haufen völlig strukturloser Chaoten.

Ich wünsche allen eine unchaotische Adventszeit, eure Mausi

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Tagebuch 07.12.25

verfasst am 7. Dezember 2025

Türchen 7 – Das zweite Adventstierchen

Heute öffnet Eliot das Adventskalendertürchen und zündet 2 Kerzen an.

Hallo, mein Name ist Eliot.

Eigentlich sollte heute mein Zimmergenosse Kingston das Adventstürchen öffnen. Er hatte sogar schon einen wunderschönen Text vorbereitet. Doch am Dienstag hat er uns völlig überraschend verlassen. Für uns alle war das ein großer Schock.
Es ist mir daher eine besondere Ehre, heute an seiner Stelle hier zu stehen. Ich zünde nicht nur meine Adventskerze an – sondern auch eine leuchtende Erinnerungskerze für meinen Freund Kingston. 🤍✨

Doch nun möchte ich euch ein wenig von mir erzählen:

Vor etwa einem Jahr kam ich ins Eifeltierheim. Damals war ich ein unkastrierter Streuner aus Ellscheid – ein richtiger Rabauke, der sich durch die ganze Nachbarschaft geprügelt hat. Andere Katzen? Fand ich total blöd. Und ja, irgendwann hat mich das Leben auf der Straße sogar mit FIV erwischt.

Meine Pfleger brachten mich schnell zur Kastration. Sie behaupteten frech, ich würde stinken – eine glatte Lüge, wenn ihr mich fragt! Danach musste ich erstmal in die Quarantäne. Angeblich, damit ich „Testosteron verliere“. Pff. Ich wollte nur eines: weiterprügeln. Mangels anderer Katzen mussten dann eben manchmal meine Pfleger dran glauben.

Doch irgendwann durfte ich endlich in ein richtiges Katzenzimmer umziehen. In Zimmer 2 öffneten meine Pfleger die Transportbox – und ich schoss hinaus, fest entschlossen, die erste Katze zu verhauen, die mir vor die Pfoten kommt.

Aber dann sah ich ihn.

Einen Moment lang blieb alles stehen. Ich spürte plötzlich etwas völlig Neues in mir. Vielleicht hatte die Kastration doch etwas bewirkt – denn statt ihn zu verprügeln, wollte ich nur eins: bei ihm sein.
Ihr Menschen würdet wohl sagen… es war Liebe.

Und das Allerbeste? Giles erwiderte diese Gefühle. Seitdem schweben wir auf Wolke sieben und sind unzertrennlich. Er ist mein Ruhepol, mein Mutmacher, mein Zuhause im Herzen.

Was uns jetzt zu unserem vollkommenen Glück noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause – ein Ort, an dem wir gemeinsam ankommen dürfen.
Giles ist bei vertrauten Menschen längst ein Kuschelkater geworden und zeigt mir jeden Tag, dass Nähe etwas Schönes ist. Ich übe noch, aber manchmal traue ich mich schon, beim Fressen ganz vorsichtig eine Berührung zuzulassen. Mit Geduld, Liebe und der Sicherheit, dass Giles an meiner Seite bleibt, könnte ich bestimmt noch sehr viel dazulernen.

Wenn ihr zwei Kater sucht, die sich gegenseitig tragen, lieben und zusammen durchs Leben gehen möchten – dann meldet euch gerne bei unseren Pflegern.

Doch eines müsst ihr wissen: Ohne Giles gehe ich nirgendwo hin.

Euer Eliot 🖤✨

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Gut Kirchhof 6
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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
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