Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 15.05.26

verfasst am 15. Mai 2026

Diese Woche gab es bei uns leider keine Vermittlungen, dafür mussten wir schweren Herzens gleich zwei unserer Schützlinge gehen lassen.

Oskar kam erst vor etwa zweieinhalb Wochen in einem sehr schlechten Zustand zu uns. Er war stark abgemagert, bereits sehr alt, verschnupft und litt unter massivem Durchfall. Trotz Medikamenten, speziellem Futter und intensiver Pflege wollte sich sein Zustand leider nicht mehr verbessern. Mittwochmorgen zeigte uns der kleine Kämpfer schließlich, dass seine Kraft aufgebraucht war. Wir haben ihn daraufhin direkt zu unserem Tierarzt gebracht und ihn in Würde gehen lassen.

Gestern mussten wir dann auch Abschied von Lacey nehmen. Der alten Dame wuchs ein Tumor im Mäulchen, der ihr das Fressen immer schwerer machte. Als klar wurde, dass ihre Lebensqualität zunehmend verloren ging, haben wir auch sie schweren Herzens erlöst.

Manchmal gehören leider auch solche Tage zum Tierschutz dazu. Trotzdem sind wir dankbar, dass beide ihre letzte Zeit nicht alleine verbringen mussten. 🖤

Unsere Neuzugänge

Pünktchen und Bella wurden bei uns abgegeben, weil ihr Besitzer umzieht und siue leider nicht mitnehmen kann. Pünktchen ist bereits 12 Jahre alt, war bereits kastriert und wurde am Mittwoch negativ getestet. Ihre Mitbewohnerin Bella ist erst 2 Jahre alt, wurde Mittwoch kastriert und negativ getestet. Die beiden Mädels sind bisher reine Wohnungshaltung gewöhnt, wobei wir Bella wahrscheinlich als Freigängerin vermitteln werden, da sie in ihrem Zuhause unsauber war.

Maniola ist eine alte ca. 13 Jahre alte Fundkatze aus Manderscheid. Sie ist sehr dünn und verfilzt und war am Dienstag direkt bei der Eingangsuntersuchung. Leider ist sie nicht gekennzeichnet.

Evanescence ist ein Fundkater aus Esch. Seine Finder wurden auf ihn aufmerksam, da er stark humpelte, weshalb wir Mittwoch direkt mit ihm zur Eingangsuntersuchung gefahren sind. Sein Ellbogen ist dick und er hat eine Wunde an der Schulter, eventuell ein Biss. Sein Alter wird auf ca. 6 Jahre geschätzt. Leider ist er ein Kryptorchid, das bedeutet, dass einer seiner Hoden im Bauchraum liegt. Seine Kastration ist für Mittwoch geplant.

Kater vermisst:

Jonny wird seit ca. 3 Wochen in Speicher im Lermesbrück vermisst. Er ist bereits 13 Jahre alt und hat Knicköhrchen. Wer hat ihn gesehen? Bitte bei uns im Tierheim melden.

Hallo,

wir haben Ufo (er heißt jetzt Urmel) jetzt seit 2 Wochen und er hat sich super eingelebt, ist ein Goldstück und unser Oskar gewöhnt sich auch langsam an ihn. Wir sind super glücklich.
Danke für euer Engagement.
LG Nicole, Robin und Lina

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Tagebuch 14.06.26

verfasst am 14. Mai 2026

Manche Notfelle, die hierher zu uns kommen, haben ein wirklich dickes Päckchen zu tragen. Deshalb darf sich heute Simba hier vorstellen.

Hallo Tagebuch,

 

darf ich mich hier einreihen in die Katzenvorstellungen, die sich um Blasenentzündungen und Harnsteine drehen? Bei mir war es in der Vergangenheit wirklich arg. Meine Besitzer waren daher überfordert mit den Tierarztkosten, die meine Blasenprobleme mit sich brachten. Es stand sogar schon zur Diskussion, dass man aus mir ein Mädchen operieren würde, damit ich besser Wasser lassen kann. 🙀 Das kommt natürlich nicht in die Tüte.

 

Aber ganz ehrlich, es gibt Medikamente und Spezialfutter gegen Harnsteine. Ok, zugegeben, das Urinary-Futter gibt es fast ausschließlich mit Huhn als Bestandteil und ich bin doch Pescetarier – ich mag nur Fisch. Die lieben Tierpflegerinnen hier gönnen mir deshalb nun meine Fischmahlzeiten und geben mir meine Harngries-auflösenden Medis aufgelöst in Wasser. Damit bin ich einverstanden.

 

Mein anderes Problem ist meine Körpertemperatur: mir ist dauernd so furchtbar kalt. Ich brauche warme kuschelige Decken, ein sonniges Plätzchen und Wärme und Liebe. Ich hatte schon depressive Phasen, insofern ist es meine dringende Bitte, in Ruhe, Liebe und Wärme irgendwo anzukommen.

Solange ich im Mittelpunkt stehen darf, wäre mir eine ruhige Erstkatze egal, aber Einzelprinz in Wohnungshaltung wäre besser für mich. Habt bitte ganz viel Zeit für mich, vielleicht werde ich mit meinen 9 Jahren endlich wieder physisch und psychisch gesund.

 

Mit seelisch erschöpften Grüßen,

Euer Simba

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Tagebuch 12.05.26

verfasst am 12. Mai 2026

Heute haben wir wieder ein paar Rückmeldungen für euch:

Hallo liebes Team des Eifeltierheims,

 

 

Seit 10 Tagen wohnen Werner und Lovis nun bei uns. Wir haben Lovis umbenannt in Otis.

Beide haben sich bisher gut eingelebt und erkunden neugierig ihre Umgebung. Schon nach wenigen Stunden kam Otis am Tag des Einzugs unterm Bett (sein Versteck nach dem Schock des Umzugs) hervor und hat sich seine ersten Kuscheleinheiten abgeholt. Werner hat 2 Tage gebraucht, bis er sich auch im Hellen aus dem Versteck getraut hat, hat dann aber schnell alles nachgeholt und ist bei jeder Gelegenheit auf die Schränke gesprungen, um ja keine Ecke der Wohnung unentdeckt zu lassen 🙂

 

Die beiden spielen gerne miteinander, wobei es auch mal eins auf die Nase gibt 🙂

Ansonsten haben beide ihre Lieblingsplätze gefunden. Otis auf der Fensterbank mit Blick auf die Straße und Werner auf dem Bett. Oder sie liegen auf einem Stuhl in der Küche, wo sie mitten im Geschehen dabei sein können.

Wir haben beide schon sehr ins Herz geschlossen und freuen uns auf die nächste Zeit 🙂

 

Danke für Eure ehrenamtliche Tätigkeit für das Wohl der Tiere, die von der Gesellschaft so oft im Stich gelassen werden!

 

Anbei ein paar Fotos.

 

 

LG

Katharina

Auch Meinolf, Lovis und Werners früherer Zimmergenosse, hat uns nochmal Bilder geschickt:

Halli hallo,

Wir wollten kurz eine kleine Rückmeldung zum kleinen Lenny (Trabbi) geben.

Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten mit der Katzentoilette und großer Angst vor Allem, was Geräusche macht, hat sich der kleine Schatz weitestgehend bei uns und seinem neuen Freund Eddy eingelebt.
Die Zwei spielen, toben und kuscheln am liebsten den ganzen Tag miteinander. Auch zu uns sucht er nun Kontakt und wird am liebsten an seinem Bäuchelchen gestreichelt.
Wenn es Richtung Sommer geht, wollen wir versuchen ihn aus dem Haus zu lassen. Dann kann er auch dort mit seinem Freund Eddy auf Streifzüge gehen.

Liebe Grüße,
Aus Beuren

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim Altrich,

Nala hier, ich wollte euch mal ein Update zu meinem neuen Zuhause geben.
Zwei Wochen, wohne ich jetzt in meinem neuen Zuhause, und ich fühle mich richtig wohl.
Anfänglich war ich ein bisschen schüchtern, und habe alles erkundet, ich hatte aber alle Zeit der Welt zum Ankommen. Ich habe sogar mein eigenes Zimmer, aber am liebsten genieße ich die Zeit zusammen, und wenn Julia von der Arbeit kommt, nimmt sie sich immer ganz viel Zeit zum Kuscheln mit mir. Sie sagt immer, sie hätte das Gefühl, ich brauche die Nähe und würde sie einfordern, also soll ich sie auch so bekommen. Umso enger ich bei ihr sein kann, umso besser. Dann hüpfe ich auf ihren Schoß und beginne ganz laut zu schnurren. Manchmal ziehe ich mich aber auch zurück und bin mal ganz gerne für mich. Ich habe Kommoden und den Kleiderschrank für mich entdeckt, in dem ich mich gerne zurückziehe, aber wenn abends Schlafenszeit ist, gehen wir zusammen ins Bett, denn das habe ich seit dem ersten Tag auch für mich erobert und einen Platz auf dem Kopfkissen oder in Julias Arm gefunden. Sie sagt immer sie würde mich nicht mehr hergeben wollen und ohne mich sein wollen, was ich sehr schön finde. Ihre Mama sagt da haben sich zwei gesucht und gefunden.

Ich würde sagen mir geht es hier richtig gut.
Liebe Grüße aus Wittlich Julia mit Nala ♥️

 

Hallo liebes Tierheim-Team,

 

wir wollten euch kurz eine Rückmeldung zu Alwin geben, der inzwischen Juri heißt. 😊

 

Die ersten Tage waren für ihn noch ziemlich aufregend – er hat fast eine Woche hauptsächlich im Keller verbracht und sich immer wieder versteckt. Aber nach und nach hat seine Neugier gesiegt und er hat immer mehr Mut gefasst. Mittlerweile hat er das ganze Haus entdeckt und zeigt auch schon großes Interesse daran, bald nach draußen zu gehen.

 

Auch mit unserem anderen Kater Butzl hat sich alles langsam eingespielt. Anfangs war Butzl nicht besonders begeistert und hat viel geknurrt, war dabei aber nie wirklich böse. Inzwischen fressen die beiden schon nebeneinander und liegen auch immer öfter entspannt in der Nähe voneinander.

 

Juri ist wirklich ein toller, aufgeweckter und neugieriger Kater, der hoffentlich jetzt immer mehr Selbstbewusstsein gewinnt. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns ist. 😊

 

Mit lieben Grüßen aus Brühl

Familie G.-D.

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Tagebuch 13.05.26

verfasst am 12. Mai 2026

Heute kein Eintrag

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Tagebuch 11.05.26

verfasst am 11. Mai 2026

Unsere Vermittlung

Am Samstagnachmittag packte FIV-Kater Elvis seine Köfferchen. Er lebt nun bei einem Paar in St Ingbert Oberwürzbach. Dort hat er auch endlich einen Katerkumpel zum Spielen und zwei katzenverträgliche Hunde.

Unsere Neuzugänge

Glinda ist eine Fundkatze aus Gladbach. Sie ist schätzungsweise letztes Jahr geboren, noch unkastriert und leider nicht gekennzeichnet. Ihr FIV-/ Leukose-Test war negativ.

Lacey ist einer Familie in Landscheid zugelaufen. Sie ist stark abgemagert und verschnupft. Sie ist nicht gechipt, aber tätowiert. Leider ist das Tätoo nicht mehr gut zu lesen, deutet aber darauf hin, dass sie wenigstens kastriert ist. Sie geht heute zu unserem Tierarzt.

Hallo an alle,

da bin ich wieder. Leider hat meine Beschwerde gar nix genützt, die Dosi macht einfach lustig weiter. Die ist noch sturer als ich und das will was heißen 😾

Ich bekomme immer noch dasselbe Futter mit dem schwarzen Zeug. Die schwafelt immer was von Kur und bald wird alles besser… Also habe ich mich meinem traurigen Schicksal ergeben und esse jetzt eben den Fraß. Scheinbar ist die Dosi auch zufrieden, weil mein Kacka angeblich nicht mehr so stinkt und mittlerweile wohl Formen annimmt. Ist mir doch egal! Ich gucke doch nicht wie es aussieht, wenn ich Kacka gemacht habe. Und wegmachen muss ich es schließlich auch nicht, den Job darf die gerne behalten. Und damit es sich auch lohnt, vergrabe ich es jetzt auch nicht mehr und lasse alles offen liegen. Geschieht ihr recht 😼

Jetzt soll ich noch irgendein Zeug kriegen, das heißt Vet-Biom oder so ähnlich. Mal sehen, was das wieder für ein Teufelszeug ist. Wenn ich das alles gewusst hätte…

Naja, aber es gibt ja auch schöne Seiten hier. Draußen zu sein ist für mich das Größte und natürlich schlafen. Abends und nachts stellen wir die Bude auf den Kopf, wobei ich da deutlich mutiger bin als meine Freundin Lissi. Eigentlich ist das lächerlich, schließlich ist sie zwei Monate älter als ich und wohnt schon viel länger hier. Aber ich bin guter Dinge, sie guckt sich schon viel Schabernack von mir ab. Es besteht also noch Hoffnung, dass wir die Herrschaft endgültig an uns reißen 😻

Gestern war übrigens ein sehr aufregender Tag. Hier war ein fremder Mann und der hat ohne uns zu fragen einfach eine andere Tür eingebaut. Da ist jetzt ein Loch drin. Da musste ich direkt mal durchhüpfen, das hat mir sogar Spaß gemacht. Abends hat die Dosi das Loch aber mit einer Scheibe zugemacht und immer versucht uns durch die Scheibe zu locken. Aber nicht mit uns! Wir entscheiden schließlich selbst, ob und was wir wollen. Das wäre ja noch schöner, wenn hier unsere Regeln missachtet werden 😾

Mal sehen, wie sich das alles weiterentwickelt. Bis dahin beschäftige ich mich mit Mücken jagen, Angeln und Bälle sind ja nur für Anfänger. Ich bin schon richtig gut im Mücken jagen und hab bisher nur wenig zerstört dabei (ein Kerzenhalter, einen Bilderrahmen und eine Porzellanfigur). Ich finde den Schnitt im Vergleich zu der Anzahl meiner Beute verschwindend gering, aber die Dosi ist nicht ganz so zufrieden wie ich. Undankbar ist sie also auch noch…

Ich schicke Euch allen jedenfalls ganz liebe Grüße und hoffe, Ihr seid alle wohlauf.

Eure Elli 🐾

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Tagebuch 08.05.26

verfasst am 8. Mai 2026

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge

Hallo liebes Eifeltierheim,

 

Vor mittlerweile über einem halben Jahr haben wir die älteren Ladys Kitty und Kimi adoptiert. Wir lieben die Mäuse abgöttisch und wollten nochmals einige Bilder zukommen lassen. Den Mädels geht es hier mittlerweile weitestgehend gut. Wir haben nur rausgefunden, dass Kitty eine Niereninsuffizienz hat und Kimi einen Tumor in der Nebenniere. Beide Mädels werden medikamentös von uns behandelt, aber wir geben unser Bestes, ihren restlichen Lebensabend (sie sind ja ca. 2011 geboren) so schön wie möglich zu machen.

 

Anbei einige Bilder😊

Liebe Grüße,

L. und V. B.

MÄHTOD vermeiden

Dringender Appell des Förderverein Eifeltierheim e.V. und des LJV an die Landwirte unserer Region zur Vermeidung des Mähtods von Wildtieren und Katzen bei der Mahd von Grünland und Ackerfutterflächen

INFO:

Die rechtliche Lage bei der Mahd lt. Bundesnaturschutzgesetz §39:

Es ist verboten, Wildtiere „mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten und deren Lebensstätten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“

Und das gilt auch für Landwirte, die ihre Flächen mähen, ohne sie vorher abzusuchen oder die dort eventuell liegenden oder brütenden Tiere zu verscheuchen. Die beste Methode, die Tiere aufzuspüren, bietet die Drohne mit Wärmebildkamera. Das sieht man auch beim Bundeslandwirtschaftsministerium inzwischen so und fördert deshalb die Anschaffung der Geräte mit insgesamt drei Millionen Euro. Antragsberechtigt sind Jägervereinigungen, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben auch die Rettung von Wildtieren gehört.

Der erste Wiesenschnitt der „Silowiesen“ erfolgt bereits Anfang/Mitte Mai und damit mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit zahlreicher Tierarten. Zusätzlich werden heute viele Wiesen während der Vegetationsperiode alle 4 – 6 Wochen gemäht, um optimale Erträge und Futterqualitäten zu erzielen. Der Lebensraum Grünland wird so mehr und mehr zu einer ökologischen Falle für viele Wildtierarten. Der frühen und häufigen Mahd fallen insbesondere durch das bewegungslose Verharren als Schutzverhalten Hase und Rehkitz, aber auch diverse Bodenbrüter zum Opfer. Daher ist es aus Tierschutzgründen erforderlich, dass Landwirte vor der Mahd durch entsprechende Maßnahmen gewährleisten, Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren:

  • Schnitthöhe: je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und brütenden Vögeln
  • Mahdrichtung: Mahd der Wiesen von innen nach außen bietet ausgewachsenen Wildtieren die Möglichkeit zur Flucht
  • Schnittzeitpunkt: späte Schnitte – ab Mitte Juli – vermindern die Verluste von Wildtieren in der Brut- und Aufzuchtphase
  • Mähstrategie: Mähen von Teilstücken, Mosaikmahd, Randstreifen ungemäht lassen
  • Mahdfrequenz: ein größerer Abstand zwischen erstem und zweitem Mahdtermin erhöht die Chancen für die Zweitgelege und verringert die Mortalitätsrate bei Bodenbrütern
  • Mähtechnologie: Messerbalkenmähwerke verursachen weniger tote Wildtiere als Kreisel-mäher
  • Mahdtermin zeitlich verschieben

Wichtigste Voraussetzung für die Rettung von Wildtieren ist ein „guter Draht“ zwischen Landwirten, Jägern und Naturschützern mit einer rechtzeitigen Information vor der Mahd.

Bereits 1 oder 2 Tage zuvor sollen „Vergrämungsmaßnahmen“, z.B. Aufhängen von Plastiktüten, Luftballons, Aufstellen von Windrädern, Blinkleuchten, Absperrbänder als Wildscheuchen (ein Abstand von 25 m wird empfohlen) die Muttertiere mit ihren Jungen dazu bewegen, die zu mähende Wiese zu verlassen.

Neben diesen Vergrämungsmethoden kann auch das vorherige Absuchen nach Jungtieren und Vogelnestern eine effektive Hilfsmaßnahme darstellen. Hierbei stellen die Jagdausübungsberechtigten mit ihren gut ausgebildeten Hunden eine kaum ersetzbare Hilfe dar.

Gefundene Jungtiere entweder fachgerecht – nicht oder nur wenig anfassen, Hände zuvor mit Gras abreiben und das Jungtier mit Grasbüscheln zwischen den Händen aufnehmen – an geschützter Stelle in der Umgebung in Sicherheit bringen oder, insbesondere im Fall von gefundenen Gelegen, diese kenntlich machen und bei der Mahd in nicht zu kleiner Fläche aussparen.

Während der Mahd gibt es viele Zeichen, die auf Jungtiere oder Vogelgelege hinweisen – auffliegende Wiesenvögel, flüchtende Ricken, die in der Regel in einem gewissen Abstand stehen bleiben und zurückblicken.

Die Landwirte werden inständig gebeten, diese Hinweise zu beachten. Tierkadaver im Futter können bei Rindern tödlichen Botulismus auslösen. Daher ist es für Nutz- und Wildtiere gleichermaßen von Interesse, dass die Landwirte sensibel sind für die Vermeidung derart hoher Wildtierverluste durch eine unkontrollierte Wiesenmahd. Der Schmerz einer Ricke, die vor ihrem ausgemähten Kitz tagelang verharrt, kann durch Beachtung o.g. Vorsichtsmaßnahmen verhindert werden!

In den vergangenen Jahren haben sich vielerorts auch Privatpersonen zusammengetan und Vereine gegründet. An diese können sich Wiesenbesitzer und -pächter vor der Mahd wenden. Die Hilfsaktionen sind überwiegend kostenlos, allerdings freuen sich die Vereine über Spenden, die ihre Arbeit ermöglichen. Eine nach Bundesländern sortierte Aufstellung von Rehkitzrettungen bieten die Internetseiten:

https://kitzrettung-hilfe.de/

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Förderverein Eifeltierheim e. V.

 

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Tagebuch 07.05.26

verfasst am 7. Mai 2026

Juchuuuu, heute bin ich die Katze der Woche! Leute hört mal alle zu, der Nugget darf sich heute vorstellen.

Ja, genau. Das bin ich. Der schöne schwarze Nugget. Ein fünfeinhalb-jähriger Traumprinzkater.

 

Meine erste Besitzerin ist traurigerweise verstorben und ich war eine zeitlang bei einer Tierschützerin untergebracht. Aber da durfte ich nicht raus und ihre Katzen waren doof. Die fanden das dann nicht toll, dass ich sie immer verhauen hab. Aber mir war halt so langweilig ohne Freigang.

 

Na gut, deshalb bin ich jetzt in Altrich, um hier auf ein passendes Zuhause zu hoffen. Der beste Startschuss dafür ist eben hier als Katze der Woche.

 

Ein kleines Handicap bringe ich nämlich auch noch mit. Ich hatte vor ein paar Jahren eine schmerzhafte Bekanntschaft mit einem Auto gemacht und das zum Glück überlebt. Mein Darm ist allerdings jetzt etwas verknickt und ich habe Probleme, meine großen Hinterlassenschaften abzusetzen. Ich bekomme Medikamente und leckeres Spezialfutter, damit es besser flutscht, aber dennoch muss ich gut beobachtet werden, damit ich keinen Darmverschluss bekomme.

 

Eine Familie mit ruhigen älteren Kindern wäre sehr ok für mich. Und ein Garten. Und viel Schmusezeit. Und bloß keine Hunde! Und Beachtung meiner großen Geschäfte. Und bitte auch völlige Einzelprinzhaltung. Diese kleine Wunschliste bringe ich mit, das ist alles gar nicht viel, was ich möchte.

 

Ich freue mich total auf mein neues Zuhause.

Bitte bitte, neuer Mensch, ruf ganz schnell beim Tierheim an und frag nach einem Kennenlern-Termin. Die anderen Katzen hier sind sooo blöd.

 

Bis baaahaaaald,

Euer schwarzes Goldstückchen Nugget

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