Unsere Vermittlungen
Tagebuch 23.02.26
Unsere Neuzugänge

Flurly ist ein Abgabekater, weil seine Besitzer ins Pflegeheim mussten. Er ist bereits kastriert, ca. 10 Jahre alt und Freigang gewöhnt.
Nachtrag zu Juri, Brown und Sugar
Alle drei waren am Freitag bei der Eingangsuntersuchung. Juri wurde kastriert, die Kater waren es bereits, und alle wurden negativ getestet.
Liebes Team des Tierheims
Ich möchte ihnen mitteilen das Nila, die ich am 29.10.2023 bei euch adoptiert habe gestern am 18.2.2026 über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste.
Sie war in der Zeit, die sie bei mir sein durfte, sehr lebensfroh und spielte viel. Sie konnte sich richtig entfalten und entdecken.
Vor ein paar Monaten haben die Nieren angefangen zu versagen. Zuerst haben die Medikamente und Umstellung des Futters auch geholfen. Nila hat gekämpft und ihre frohe Natur nicht verloren. Wir haben getan, was wir konnten aber schlussendlich haben wir den Kampf verloren und beschlossen ihr das Leid zu ersparen da die Werte sich rapide verschlechtert haben und auch der Tierarzt keine Möglichkeit mehr gesehen hat für ein leidfreies Leben
Mit freundlichen und traurigen Grüßen
J. N.
Die Petition zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wurde um einen Monat verlängert. Bitte helfen Sie mit, die Petition zu unterschreiben.
https://www.openpetition.de/petition/online/freigaengerkatzen-kastrationspflicht-in-der-vg-daun
Zur Erinnerung noch einmal der Brandbrief:
Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime
Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung
JETZT!
Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen
Alarm – lauter als je zuvor.
Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer,
unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit –
und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert.
Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost
oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß:
Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft.
Politisches Versagen auf allen Ebenen
2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung:
bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und
Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die
Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt,
Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen.
Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich hergeschoben.
Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene.
Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese
Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über.
Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder
teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter?
Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender
werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache.
Die nackte Realität in unseren Tierheimen
Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere:
abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten.
Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000
Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen
doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der
Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können.
Die moralische Erpressung
Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere
leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt.
Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während
Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel
20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.
Brandbrief Katzenschutzverordnung 16. Aug. 2025
Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch
Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht:
- stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen
- entlastet Tierheime und Tierschutzvereine
- spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten
- funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der
Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %.
Unser unmissverständlicher Appell
Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutz-
verordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren
„Prüfungen“ – JETZT.
Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und
Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden.
An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun
Sie es. – JETZT.
Unterzeichnende Vereine:
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Tierschutzverein Bad Mergentheim
und Umgebung e.V. (Initiator)
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Tierschutzverein Tauberbischofsheim
und Umgebung e.V.
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Tierschutzverein Kitzingen Stadt
und Landkreis e.V.
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Tierschutzverein Rothenburg o. d. T.
und Umgebung e.V.
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Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.
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Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.
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Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.
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Tierschutzverein Hohenlohe e.V.
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Katzenhilfe in und um Würzburg –
Mainfränkischer Tierschutz e.V.



