Heute einige Rückmeldungen:
Tagebuch 13.04.2026
Liebes Eifeltierheim-Team ,
endlich habe ich ein paar ruhige Minuten um den kleinen Roman zu schreiben.
Anfang Januar zog die kleine Coonie Dame Daria bei uns ein. Wir wussten ja eigentlich was mit einer Maine Coon auf uns zu kommt. Allerdings war der Start etwas holprig. Nun wissen wir auch wieso. Ihr wird schlecht beim Autofahren.
Das erste was sie also zu Hause sah war die Badewanne. Und Wasser. Und eine Fellschere.
Und ein größeres Katzenklo. Leider entpuppten sich unsere Katzenklos mit Deckel als nun ja, doch etwas zu klein, auch ohne Deckel war sie leider nicht in der Lage richtig auf Toilette zu gehen, denn es landete alles vorm Eingang.
Klingt im ersten Moment lustig, fand unser Katerchen Trallafitti aber gar nicht lustig, denn in dem Moment saß er auf der Treppe und sog den Geruch des daneben gegangenen “Stuhlgangs” ein und übergab sich auf der Treppe. Ich glaube in solchen Momenten weiß man nicht so ganz ob man lachen oder weinen soll. Kind und Mann flüchteten ins Obergeschoss. Okay, ich habe ein Kind großgezogen. Nichts leichter als das. Seit diesem Tag habe ich Einweghandschuhe und Einwegunterlegtücher zuhause.
Es folgte eine Odyssee an Katzenfutter Testessen, um ein möglichst gutes und getreidefreies Katzenfutter zu finden, welches alle drei gerne fressen und auch vertragen. Mal abgesehen davon, dass Fitti und Stacy eher Junk Food Fanatiker waren, musste ich etwas finden, was auch bei allen dreien etwas auf die Rippen bringt. Denn die beiden EKHs sind doch eher schlank, da diese auch draussen die Gegend unsicher machen. Die letzte Rettung war wirklich VetConcept. Nass- und Trockenfutter wurde super akzeptiert.
Stacey, die auch vor 2 Jahren von euch bei uns eingezogen ist, hat sich wirklich super gemacht. Ja, sie ist eine Prinzessin wie es im Buche steht. Tricolor durch und durch. Aber ich wusste damals, es ist richtig. Auch wenn sie sich noch aufführt wie Graf Koks höchstpersönlich. Sie schlägt tatsächlich immer noch. Sie kann es sich nicht verkneifen, wenn sie an den anderen beiden vorbeigeht, ihnen noch eine auf den Dötz zu geben. Dafür zeigt sie mir aber eifrig wie man Mäuse fängt, die dann natürlich im Wintergarten zerlegt werden. Prinzessin kann aber auch schmusen. Bis zu einem gewissen Punkt.
Teil 2 folgt, die Bilder waren zu groß 🙂

Teil 2
Weiter gehts:-)
Stacy wird noch Zeit brauchen, um Daria endgültig zu akzeptieren. Ab uns zu gibt es immer noch etwas Gefauche, aber das wird sich legen. Fitti arrangiert sich mit ihr sehr gut. Sie spielen auch miteinander, wenn Fitti Lust hat.
Nun zu Daria. Japp, es ist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber sie ist soooo Zucker.
Maine Coon sind ja für ihre Nähe zum Menschen bekannt, der Charakter ist einfach einzigartig.
Man stelle sich vor, man hat einen kleinen pelzigen Hund. Genau. Hund im Katzenpelz.
Wo fangen wir an. Vielleicht bei unserem Start in den Tag. Der Wecker klingelt, entweder Flauschball liegt auf den Beinen, dann Herzlichen Glückwunsch, krabbelt man mit eingeschlafenem unterschenkel auf Toilette.
Der eine springt ins Waschbecken und will Wasserhahn Wasser, Madame riecht einem am Hintern. Man muss ja mal Zeitung lesen, was nachts so los war. Stacy liegt während dessen noch im Kringel. Man schlägt in Richtung Treppe zur Küche ein und fliegt über drei Katzen, die mit Mach 7 einem durch die Beine flitzen, so dass man sich eigentlich schon einmal einen Termin zur Zahnsanierung mal buchen könnte, die man im Zweifelsfall bräuchte. Während der eine brüllt ich will raus, schreit der nächste nach Futter und während dessen steckt Daria den Kopf in den Trinkbrunnen und hüpft dann auch noch mit den Pfoten rein.
Nachdem die Raubtierfütterung durch ist und großflächig alles trocken gelegt wurde, kann man sich dann fertig machen. Mit Unterbrechungen. Schmuseunterbrechungen. Wir kommen nach Hause, Kind meist zu erst, dann Mann, dann ich und die Begrüßung von Daria ist bei jedem gleich. Warum habt ihr mich sooo lange mit den beiden anderen Grützbeuteln alleine gelassen. Wenn nicht reagiert wird, wird man laut. Und ab und zu wenn man gar nicht reagiert, weil man noch Taschen in der Hand hat, dann mit Nachdruck. Dann läuft sie mit einem auf Schritt und Tritt überall hin. Man fällt über sie, da sie sich vor die Füße wirft. Einkäufe auspacken wird zum Spießrutenlauf, sie hüpft in Tüten, spielt mit allem und pfeffert alles von den Tischen, ab Autoschlüsselgröße. Also bei uns ist immer aufgeräumt seitdem. Thema spielen. Wir haben ein Intelligenzspielzeug, auf dem solche Käppchen drauf sind, um Leckerchen zu verstecken. Die Teile werden systematisch vom Wohnzimmer in die Küche befördert und dann werden die Dinger zwischen den Stuhl – und Tischbeinen durchgeflippert. Natürlich meistens abends oder morgens um 5 Uhr nach dem Frühstück. 🙂 Sie ist herrlich. Es ist so herzerfrischend anders mit einer Maine Coon. Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. So ein tolles Mädchen. Man würde sie nicht wieder erkennen wirklich. Sie hat nun alle Impfungen, das Fell ist wieder top, Magen und Darm ist auch wieder alles tutti. Krallen wurden geschnitten und es gab hier alles eine Nummer größer. Der Kratzbaum, eine neue Transportbox, größere Bettchen. Das Gebiss und die Pfoten/ krallen sollte man nicht unterschätzen. Da muss ordentlich Futter her und eine anständige Klettermöglichkeit. So groß die Maus auftritt, so sensibel ist sie. Eine zarte Seele. Und wir sind so happy mit ihr. Und sie anscheinend auch mit uns. Nun ist unsere Familie komplett. Sie komplettiert uns und zwar in allem. Vielen Dank, dass sie uns anvertraut wurde.osdeifhdpofüwe sdsöl …öhm upps.. jaaa…am Laptop sitzen darf man auch nicht alleine. 🙂 Wir wünschen euch ein schönes Osterfest und hoffen, dass sich für euch für ein neues Gebäude alles zum Guten wendet.
Viele Grüße
Familie C. aus Strohn


