Auf der Suche nach der nächsten Katze der Woche kam uns Frankie über den Weg gestolpert und das war der perfekte Hinweis, dass er nun heute an der Reihe ist.
Tagebuch 02.07.26

Hoppla, hier komme ich angestolpert. Ich bin der süße Frankie und stolpere so durch die Welt, weil ich eine Wirbelfraktur hatte.
Die Tierpflegerinnen hofften, das würde sich etwas auswachsen wenn ich größer werde, aber jetzt bin ich kurz vorm groß sein und falle immer noch oft mit meinem plüschigen Hinterteil um.
Macht mir gar nix. Ich war so lange zwecks Schonung ein bisschen isoliert von gleichaltrigen Katzen, dafür darf ich seit kurzer Zeit in die Kita in Zimmer 10 gehen, damit ich dort andere Katzenkinder treffe. So richtig mag ich die noch nicht, aber es wird…

Abends darf ich dann mit dem Transportkistenbus wieder in mein aktuelles Zuhause, die Quarantänebox, fahren, denn dann ist Schluss mit dem Herumspringen und Vollgas geben. Ich bin ein richtig wildes Tier und liebe es, zu toben. Dadurch kenne ich allerdings keine Grenzen und schlage wirklich über die Stränge bei Mensch und Tier. Naja, so muss das bei einem Wirbelwind im Alter von 9 Monaten auch sein, finde ich.
Deshalb munkeln die Leute hier im Flur “der Frankie ist nicht ohne.” Ja, ohne was? Ohne Furcht natürlich. Leben, was hast Du mir zu bieten??
In eine Familie mit kleinen Kindern darf ich nicht vermittelt werden. Aber vielleicht gibt’s ja Familien mit robusten spielfreudigen älteren Kindern, die lieber mit mir toben, als auf dem Handy zu daddeln.
Ich werde auch nur in Wohnungshaltung vermittelt, denn ich will ja nicht umfallen, wenn ich vor einem Auto weglaufen müsste.
Ein verständnisvolles Partnertier wünschen die sich hier auch für mich. Na gut, der darf aber nicht aufdringlich sein. Das ist mein Job. Mein Nachholbedarf ist groß.
Bis baaahaaald,
Euer Frankie
