Unsere Vermittlung
Tagebuch 31.08.26

Am Samstagvormittag wurde Mausi von einer Familie aus Trier Filsch abgeholt. Die Einzelprinzessin darf nach ihrer Eingewöhnung auch in den Freigang.
Diese Woche gibt es ein kleines Special, unsere TOP 5 der Tiere, welche am längsten bei uns sind, dürfen sich diese Woche erneut vorstellen.
Heute sind Klopfer und Nala mal wieder an der Reihe. Die beiden belegen Platz 1 der Dauergäste und sind seit dem 02.01.24 bei uns. Letztes Jahr waren beide bereits schonmal Kaninchen der Woche. Nala hat sich bereiterklärt, ihren damaligen Text nochmal vorzutragen:

Nala und Klopfer
Ich bin die süße Nala und schon 7 Jahre alt. Charakterlich bin ich anderen Kaninchen gegenüber ein dominantes Mädel, aber Menschen schüchtern mich etwas ein. Die sind halt so groß.
Mein Kumpel Klopfer, der auch etwa so alt ist wie ich und mit dem ich seit unserer Hasenkinderzeit befreundet bin, würde gerne mit mir zusammen ausziehen, denn er kann meine Launen gut aushalten. Er kann auch sehr dominant auftreten. Andere eventuell vorhandene Kaninchen sollten sich daher bitteschön uns unterordnen oder – wenn es denn sein muss – sich zu wehren wissen.
Bisher sind wir Innenhaltung gewöhnt, würden uns aber auch über Außenhaltung freuen.

Klopfer darf immer leckeren Brei futtern, denn er hat ein Problem mit seiner Zahnstellung. Das hat er im Februar 2025 bereits hier im Tagebuch erklärt.
https://www.eifeltierheim-altrich.de/tagebuch/tagebuch-06-02-25/
Leider habe ich mittlerweile auch eine Zahnfehlstellung entwickelt.

An Weihnachten letztes Jahr durfte sich Klopfer sogar erneut vorstellen.
Tagebuch 14.12.25 – Eifeltierheim Altrich
Wir sind zwar keine Geschenke und keine Kuscheltiere, aber nach bereits über zwei Jahren in Altrich wäre es für uns das tollste Geschenk, wenn uns jemand zu sich nach Hause nehmen würde und uns ein tolles Kaninchenleben bietet.
Eure Nala

Am 17.08.2026 hat die Landtagsabgeordnete Karina Wächter CDU (Wahlkreis 23) das Eifeltierheim Altrich besucht. Nach dem Rundgang und großem Interesse von Frau Wächter im Eifeltierheim, konnten wir über die überfüllte Quarantänestation, Belegung des gesamten Tierheims bis zur letzten Box, Tierarztkosten und über verschiedene “Animal Hording Fälle” in der Region, in der auch Frau Wächter die Bürgerinnen und Bürger vertritt, berichten. Das unermessliche stille Leid spielt sich mitten unter uns ab. Anhand der zahlreichen Fotos konnten wir die Katzen / Kitten völlig unterernährt, übersät mit Parasiten, traumatisiert durch Hunger, Hitze und jeder Witterung ausgesetzt untermauern. Die Kastrationspflicht / Katzenschutzverordung war unter anderem Mittelpunkt unseres Treffens und konstruktiven Austauschs. Frau Wächter hat sich hierzu viele Notizen gemacht, welche sie an anderer Stelle aufgreifen und besprechen möchte.
Frau Wächter zeigte sehr viel Mitgefühl und Respekt für unsere Tierschutzarbeit. Sie würdigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Eifeltierheim und auch das Ehrenamt. Denn was wäre das Eifeltierheim ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen? Wir konnten über die Notwendigkeit “Standortsuche” des Eifeltierheims sprechen, von Erfolgen und Misserfolgen berichten. Aber auch wie sehr alles über unsere eigene “Kraft / Grenzen” geht.
Frau Wächter möchte für uns ansprechbar sein und wenn Sie kann, gerne unterstützen und auch weiterhelfen.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei Frau Wächter für Ihre Zeit und die Möglichkeit des guten Austauschs.
Herzlichen Dank!
