Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 01.07.26

verfasst am 1. Juli 2026

Heute eine traurige Meldung, eine Rückmeldung und was gerade so los ist…..

Hallo liebes Tierheim-Team,

leider haben wir sehr traurige Neuigkeiten. Nach einem langen und belastenden Kampf gegen mehrere Tumore in seinem Bauchraum, ist Trooper (inzwischen Nepo), leider von uns gegangen.

 

Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um ihm zu helfen aber leider war es uns nicht möglich, den kleinen Mann wieder zu heilen.

Für uns ist es sehr schlimm, wir vermissen ihn unglaublich und auch seine „neue“ Schwester, die wir für ihn letztes Jahr adoptiert haben, trauert sehr.

Die Diagnose kam Anfang April, woraufhin wir sofort die Chemo etc. gestartet haben. Er hat auch alles brav und tapfer mitgemacht, die Krankheit war aber einfach zu stark.

Wir sind trotz allem mehr als dankbar, ihn adoptiert zu haben, denn er hat unser Leben in allen Bereichen verbessert.

 

Hallo liebes Eifeltierheim-Team,

 

Izzy (ehemals Hillary) ist nun fast ein Jahr hierbei uns. Sie hat sich wirklich sehr gut eingelebt und fühlt sich sehr wohl.

Im Anhang habe ich Fotos mitgeschickt, die zeigen, wie zu Hause sie sich inzwischen fühlt.

Danke für Euer Engagement…

 

Liebe Grüße

 

Elke K.

Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Die unzähligen Anfragen von Menschen, die ihre Katzen abgeben wollen. Dazu kommen die vielen ungewollten Katzenkinder, die uns täglich gemeldet werden. Ein großes Problem ist, dass es nach wie vor keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht gibt. Oft werden wir erst informiert, wenn die Kitten bereits seit Wochen draußen unterwegs sind und kaum noch zu sozialisieren sind.

Es scheint, als würden sich viele darauf verlassen, dass „der Tierschutz das schon regelt“. Doch die Realität sieht anders aus: Wir haben bereits über 100 Katzen in verschiedene Tierheime bringen müssen – nach Mayen, Koblenz, Ransbach-Baumbach und sogar zur Katzenhilfe nach Mainz.

Keiner von uns Helfern hat noch Luft zum Atmen. Wir arbeiten unermüdlich – an Wochenenden, an Feiertagen, ohne echte Pausen.

Auch die vielen Touristen, die in der schönen Eifel oder an der schönen Mosel unterwegs sind, melden uns immer wieder erschütternde Zustände. Sie sehen verletzte, kranke und ausgehungerte Katzen und sind oft fassungslos.

Wann werden die Verantwortlichen endlich handeln und wirksame Gesetze schaffen, damit der Tierschutz auch rechtlich mehr Möglichkeiten hat?

Man darf nicht vergessen: Jeder, der sich bei uns meldet, hofft auf sofortige, vollständige Hilfe. Wir sollen alles auffangen, fahren, organisieren und lösen. Gleichzeitig müssen wir mit diesen oft sehr belastenden Geschichten umgehen – und irgendwie trotzdem weitermachen.

Hinzu kommt, dass viele Menschen ihre Katzen aus Kostengründen nicht mehr impfen lassen. Die Folge ist leider absehbar: Krankheiten breiten sich wieder aus. Die Katzenseuche ist längst keine Seltenheit mehr.

Auch gibt es mehrere Stellen, an denen zwischen 30 und 50 Katzen leben. Diese sollen natürlich alle versorgt und untergebracht werden – dafür sind ja „wir vom Tierschutz da“, so die Erwartung vieler. Doch das ist ein menschengemachtes Problem. Gleichzeitig wird oft davon ausgegangen, dass unsere Hilfe nichts kosten darf.

Hinzu kommt die finanzielle Situation: Unser Tierheim finanziert sich ausschließlich über Spenden. Viele Bürger glauben, wir würden Gelder vom Land, der Stadt oder dem Kreis erhalten – doch das ist ein Irrtum. Es besteht keine gesetzliche Pflicht für den Landkreis, unsere Arbeit und ein neues Tierheim zu finanzieren. Die Verantwortung für Personal, Planung, Betrieb und Finanzierung liegt beim jeweiligen Träger.

Umso mehr hoffen wir, dass diejenigen, die uns ihre Unterstützung zugesagt haben, ihr Wort halten und uns bei der Finanzierung des neuen Tierheims helfen.

Am Ende bleibt festzuhalten: Die Probleme gehen uns nicht aus – im Gegenteil. Sie werden vielfältiger und größer.

So kann und darf es nicht weitergehen.

Viele Grüße

 

Anke Zimmer

Vorstand und Tierheimleitung

 

 

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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