Unsere Vermittlungen
Tagebuch 02.03.26
Auch für ihre ehemaligen Mitbewohner Brown und Sugar waren Interessenten da, welche die beiden gerne aufnehmen möchten. Da Sugar jedoch eine kleine Entzündung hat, welche wir noch behandeln, müssen die Kater noch ein wenig bei uns bleiben.
Die Jungspunde Sawyer und Globuli durften gemeinsam zu einem Paar nach Fell ziehen. Die zukünftigen Freigänger haben uns sogar bereits eine kleine Rückmeldung geschickt:
Hallo, 😊
wir haben uns schon sehr gut eingelebt 🥰. Globuli ist jetzt der Tommy und Sawyer heißt jetzt Ingo 😂.
LG

Unser Neuzugang
Mümmel ist eine Fundkatze aus Mürlenbach. Es riecht nach einem unkastrierten Kater, gucken durften wir aber noch nicht. Er ist sehr ängstlich und hat keinen Schwanz. Heute geht er zum Tierarzt, dann wissen wir mehr.

Leider müssen wir mitteilen, dass nach Flurly letzte Woche noch eine weitere Katze von uns gegangen ist. Der alte Max-Bernhard war generell bereits in keinem guten Zustand, dieser verschlechterte sich jedoch am Freitag enorm, weshalb wir ihn zu unserem Tierarzt brachten. Dort stellte sich heraus, dass der alte Kater nicht nur anämisch war, sondern auch bereits einige Tumore in sich trug, weshalb wir beschlossen haben, ihn gehen zu lassen.
Schnuffel und Hoppel – zwei Schicksale, die zeigen, wie unterschätzt Kaninchenhaltung ist
Kaninchen gehören zu den am meisten unterschätzten Haustieren überhaupt.
„Es sind ja nur Kaninchen.“
Ein Satz, den wir leider immer wieder hören.
Dass Kaninchen hochsensible Tiere sind, die zu schweren chronischen Erkrankungen neigen können, dass ihre Haltung anspruchsvoll und ihre medizinische Versorgung teuer und aufwendig ist – das wissen viele nicht. Oder möchten es nicht wissen.
Vorletzte Woche wurden Schnuffel und Hoppel bei uns abgegeben.
Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Schnuffel leidet unter massiven Zahnproblemen – deutlich schlimmer als zunächst angenommen. Zahnfehlstellungen bei Kaninchen sind keine Kleinigkeit. Die Zähne wachsen ein Leben lang und nutzen sich bei vielen Tieren nicht richtig ab. Es kommt zu schmerzhaften Spitzen, Entzündungen, Fressunlust und im schlimmsten Fall zum langsamen Verhungern. Die Behandlung bedeutet regelmäßige Tierarztbesuche, Korrekturen – oft unter Narkose – und intensive Beobachtung. Ein Leben lang.
Auch Hoppel ist krank. Auch er wird dauerhaft besondere Pflege brauchen.
Beide haben Glück gehabt und durften auf eine erfahrene Pflegestelle umziehen, wo sie nun liebevoll umsorgt werden und nun die Namen Ivy und Neo tragen. Doch wir müssen realistisch sein: Ivy und Neo werden sehr wahrscheinlich niemals vermittelt werden können. Sie sind zu krank. Zu aufwendig. Zu teuer.
Und genau das ist die traurige Realität vieler Kaninchen.
Ihre Anschaffung ist günstig. Ihre Versorgung ist es nicht.
Was bleibt, ist unsere Verantwortung. Und eine große finanzielle Belastung durch Tierarztkosten, Medikamente und dauerhafte Betreuung.
Wir lassen sie nicht im Stich.
Aber wir brauchen Ihre Hilfe.
Wenn Sie Ivy und Neo unterstützen möchten, freuen wir uns über jede Spende – egal in welcher Höhe. Jeder Beitrag hilft uns, ihnen ein schmerzfreies, sicheres und liebevolles Leben zu ermöglichen.
Für zwei Kaninchen, die nichts falsch gemacht haben.
Außer krank zu sein.
Ihr Team vom Eifeltierheim Altrich e.V. 🐰











