Heute möchten wir euch eine schöne Rückmeldung von Sören zeigen, eine Spendenübergabe und auf zwei wichtige Themen im Sommer hinweisen:
Tagebuch 03.07.26

Liebes Team vom Eifeltierheim,
gerne wollten wir Ihnen mal eine Rückmeldung zu unserem neuen Mitbewohner Sören geben.
Er ist ein fantastischer Kater, der sich schon nach kurzer Zeit an uns gewöhnt hat und überhaupt nicht ängstlich ist. Wir freuen uns jeden Tag ihn bei uns zu haben. Eigentlich hatten Sie Sören gar nicht für uns vorgesehen und wir fragen uns warum, da er prima zu uns passt.
Hier schicke ich Ihnen noch eine Rückmeldung, die von Sören kommen könnte, vorausgesetzt er könnte schreiben 😉.
Viele herzliche Grüße aus Wasserliesch
A. G.

Am 28.05. wurde ich von zwei scheinbar netten Zweibeinern aus meiner Übergangs-WG im Tierheim Altrich mit nach Wasserliesch genommen. Mein erster Vorsatz in meinem neuen Zuhause war, dass ich meine neuen zweibeinigen Mitbewohner schnell davon überzeugen muss, wer hier das Sagen hat. Anfangs waren sie sehr zurückhaltend mit der Fütterungsdosis und ich hörte immer nur, wie sie staunten, dass ich mehr esse, wie ihr beiden ehemaligen betagten Kater zusammen. Nach ein paar Tagen war auch klar, dass meine neuen Mitbewohner lernfähig waren und sich schnell auf meine Bedürfnisse und meinen Hunger einlassen konnten. Sie merkten schnell, dass ich besonders Futter mit Fisch in großen Mengen essen kann und ich nur in der allergrößten Not ans Trockenfutter gehe. Meine Lust zu spielen und zu toben haben sie zum Glück auch schnell verstanden und mir gleich aufregende Spielsachen wie Bälle, Spielmäuse und Katzenminze Kissen gekauft. Jetzt muss ich die beiden Zweibeiner nur noch davon überzeugen, dass ich große Lust auf Freigang habe. Aus dem Fenster betrachtet, erscheint der Garten mir groß und verspricht sicherlich das ein oder andere Abenteuer mit anderen Artgenossen, denen ich mich vorstellen möchte.
Mein Glück mit dem neuen Zuhause wäre dann fast perfekt, wenn da nicht die Sache mit
dem pedantischen Bürsten meines Fells wäre. Aus meiner Sicht ist das eine völlig
übertriebene Vorsichtsmaßnahme und ich bin enttäuscht, dass sie mir meine Fellpflege nicht selber zutrauen. Aber ich merke in diesem Punkt sind meine beiden zweibeinigen
Mitbewohner sehr standhaft. Allerdings wenn die beiden mich weiterhin so gut mit Essen, Spielzeug und bald auch mit Freigang versorgen, werde ich vielleicht in puncto Bürsten mich ein bisschen nachgiebiger zeigen.
Euer Sören

Oliver und seine Partnerin Britta sammeln Decken für uns. Hier seht ihr die Spendenübergabe bei der Abholung. Herzlichen Dank an euch beide für eure großartige Unterstützung!
GEFAHR durch POOLS im Garten:
So machen Sie Ihren Pool sicher für Tiere: (Info von Vier Pfoten.de)
Besitzer von Swimmingpools müssen die Sicherheit von Mensch und Tier gleichermaßen berücksichtigen. Tiere sind in Gefahr zu ertrinken, wenn sie keine Möglichkeit haben, dem Pool mit seinen glatten Wänden zu entkommen. Gefährdet sind nicht nur die eigenen Tiere, sondern auch die der Nachbarn und sogar Wildtiere. Die Tiere kommen, um ein erfrischendes Bad oder einen Schluck kühles Wasser zu sich zu nehmen. Einige fallen versehentlich in den Pool. Vor diesem Hintergrund muss sich jeder Poolbesitzer seiner Verantwortung bewusst sein, das Schwimmbecken für Tiere sicher zu gestalten.
Was gilt es zu bedenken, um einen Pool sicher zu machen?
In der Vorbereitungsphase ist es gut, über folgende Fragen nachzudenken:
Welche Tiere kann/muss ich je nach Land / Gebiet, in dem ich lebe, erwarten?
Welche Materialien sind sicher für die Tiere und können sie davor schützen, in den Poolbereich zu gelangen?
Diese Fragen sollen Ihnen helfen, sich auf die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen zu konzentrieren.
Zäune: Je nach Anforderungen kann dies entweder ein transportabler oder ein permanenter Zaun sein. Für welchen Zaun auch immer man sich entscheidet, wichtig ist, dass sämtliche Lücken geschlossen werden, durch die sich Tiere hindurchschlängeln können. Die Stabilität des Zauns muss gewährleisten, dass er auch Tieren mit starker Körperkraft Stand halten kann.
Rampen und Stufen: Mindestens eines dieser Merkmale im Becken hilft den Tieren bei der Flucht aus dem Pool. Die Elemente müssen jeweils rutschsicher sein.
Alarmanlagen: Wenn man sich für ein Alarmsystem entscheidet, sollte man nur eines wählen, das nur dann den Alarm auslöst, wenn Bewegung im Wasser und nicht schon am Beckenrand stattfindet.
Abdeckungen: Eine wichtige Auswahl sind Sicherheitsabdeckungen, da einfache Schwimmbadabdeckungen ein Tier irreführen können, da sie eine feste Oberfläche vortäuschen und das Tier dazu verleiten, diese zu betreten.
Ordnung im Swimmingpool: Dazu wird alles weggeräumt, was das Interesse der Tiere wecken und sie dazu verleiten kann, ins Wasser zu springen.
Kletterhilfen: Einige geknotete und an den Poolrändern befestigte Nylonschnüre können Tieren beim Herausklettern gute Dienste leisten.
Poolfluchtrampen/Netze: Diese Hilfsmittel sind speziell dafür ausgelegt, kleinen Tieren wie Fröschen, Entenküken und Eichhörnchen zu helfen, die Höhe eines Schwimmbeckens zu überwinden.
Überhängende Äste abschneiden: Dadurch wird verhindert, dass kleine Wildtiere wie Eichhörnchen von Bäumen in den Pool fallen.
Für Notfälle:
Selbst mit den besten Vorsichtsmaßnahmen kann es immer noch passieren, dass ein Tier den Weg ins Wasser findet. In solchen Fällen ist es ratsam, etwas zur Hand zu haben, um ihm aus dem Pool zu helfen.
Kleintiere: Hilfsmittel wie Schwimmbadnetze und -kescher, Besen und Schaufeln sind sehr hilfreich. Sie sollten stets in Reichweite sein, damit man einem Tier in Not sofort helfen kann.
Größere Tiere: Dienlich sind Hilfsmittel wie z.B. ein langes, breites Holzbrett, das als Rampe verwendet werden kann. Manchmal tun es auch ein paar Gartenstühle, die in den Pool gestellt werden und über die die Tiere den Weg aus dem Pool finden.
Und nicht zuletzt …
Bei der Rettung eines Tiers muss stets die eigene Sicherheit im Auge behalten werden. In Panik geratene Tiere können bei ihrem Fluchtversuch aus dem Pool ihren Retter attackieren und verletzen, wenn man nicht vorsichtig ist.
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die Vision von VIER PFOTEN ist eine Welt, in der Menschen den Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen.
Wassertränken für Vögel und Wildtiere:
Gerade in den heißen Monaten müssen nicht nur wir Menschen bei den hohen Temperaturen mehr trinken, sondern auch die Vögel müssen ihren Durst stillen. Wenn es zu wenig geregnet hat, finden Vögel nicht genug Wasser und brauchen dringend Hilfe.
Mit einer tierfreundlichen Wasserschale könnt ihr ganz einfach dabei helfen, dass die Tiere nicht verdursten.
Ihr nehmt einfach eine flache Schale, z.B. einen Untersetzer von Blumentöpfen oder einen Suppenteller. Wichtig ist, dass die Tiere ans Wasser rankommen und notfalls auch wieder raus, falls sie hereinfallen sollten.
Ihr könnt auch Steine oder Äste in die Schale legen, damit die Vögel darauf sitzen können und ebenso die vielen Insekten, die auf diesen Steinen landen können, damit sie nicht ertrinken.
Die Schale füllt ihr mit klarem, frischem Wasser und stellt sie in den Garten. Beim Standort für die Vogeltränke müsst ihr insbesondere auch auf Katzen achten!
Am besten stellt ihr die Schale an einen freien Platz, der nicht direkt von Büschen umgeben ist. So haben die Vögel einen besseren Überblick und können mögliche Feinde, wie zum Beispiel Katzen, rechtzeitig sehen.
Jetzt müsst ihr noch daran denken, das Wasser j e d e n Tag zu wechseln, damit keine Krankheiten entstehen können. Schon ist die Wassertränke für die Vögel fertig. Da die Vögel auch gerne in der Schale baden, können sie sich gleich doppelt erfrischen.
Und das Beste … Damit helft ihr nicht nur den Vögeln, sondern auch Igeln, Bienen und Eichhörnchen. Auch andere Tiere können hier ihren Durst stillen.
