Eifeltierheim Altrich
  • Startseite
  • Tagebuch
  • Tiere
    • Zuhause gesucht
      • Allgemeine Hinweise zur Tiervermittlung
      • Katzen
      • Kleintiere
      • Hunde
    • Zuhause gefunden
    • Abzugeben
    • Zugelaufen
    • Verstorben
  • Unser Tierheim
  • Unterstützung
  • Kontakt
  • Presse
« zurück zur Übersicht

Tagebuch 07.02.26

verfasst am 7. Februar 2026

Am Donnerstag hat uns Lena Werner (SPD), Landtagskandidatin, in unserem Tierheim besucht. Wir hatten die Gelegenheit, ihr unser Tierheim zu zeigen und ausführlich über unsere aktuellen Probleme sowie unsere Ideen und Lösungsansätze zu berichten. Frau Werner hat sich viel Zeit genommen und uns aufmerksam zugehört, wofür wir sehr dankbar sind.

Ein großes Problem für uns ist, dass die dringend notwendige Kastrations- und Kennzeichnungspflicht bislang nicht flächendeckend politisch umgesetzt wird. Im Umfeld vieler Politikerinnen und Politiker sind Haus- und Rassekatzen meist kastriert und tierärztlich bestens versorgt. In der Realität sieht es jedoch oft anders aus: Immer wieder werden uns Katzen als Fundtiere gebracht, die weder gekennzeichnet noch zuzuordnen sind.

Leider sehen auch viele Tierärztinnen und Tierärzte keine ausreichende Notwendigkeit, ihre Kundinnen und Kunden aktiv über die Bedeutung von Kastration und Kennzeichnung aufzuklären. Die Folge ist, dass jedes Jahr unzählige Katzen geboren werden, von denen viele später leiden, sterben oder sogar getötet werden.

Wir leben nicht mehr im Mittelalter. In nahezu allen Lebensbereichen nehmen wir den Fortschritt selbstverständlich in Anspruch – warum machen wir ausgerechnet beim Tierschutz eine Ausnahme?

Frau Werner hat unsere Sorgen und Argumente verstanden. Wir hoffen sehr, dass hier endlich ein politisches Umdenken stattfindet. Auch das Ehrenamt wird derzeit viel thematisiert und als wichtig hervorgehoben, doch der Tierschutz findet dabei leider noch immer viel zu selten Erwähnung.

Bitte helfen Sie mit, die Petition unterschreiben:

 

Dies ist das zweite verstorbene Kitten eines Wurfes einer unterernährten Bauernhofkatze. Es wog nur 60 Gramm.

Geboren, um qualvoll zu sterben. So beginnt für uns der Frühling, jedes Jahr aufs neue, obwohl dies längst zu vermeiden gewesen wäre.

Bitte unterstützen Sie dies weiterhin.

https://www.openpetition.de/petition/online/freigaengerkatzen-kastrationspflicht-in-der-vg-daun

Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime
Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung
JETZT!
Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen
Alarm – lauter als je zuvor.
Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer,
unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit –
und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert.
Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost
oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß:
Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft.
Politisches Versagen auf allen Ebenen
2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung:
bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und
Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die
Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt,
Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen.
Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich her geschoben.
Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene.
Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese
Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über.
Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder
teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter?
Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender
werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache.
Die nackte Realität in unseren Tierheimen
Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere:
abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten.
Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000
Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen
doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der
Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können.
Die moralische Erpressung
Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere
leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt.
Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während
Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel
20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.
Brandbrief Katzenschutzverordnung 16. Aug. 2025
Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch
Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht:
• stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen
• entlastet Tierheime und Tierschutzvereine
• spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten
• funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der
Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %.
Unser unmissverständlicher Appell
Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutz-
verordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren
„Prüfungen“ – JETZT.
Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und
Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden.
An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun
Sie es. – JETZT.
Unterzeichnende Vereine:
__________________________________
Tierschutzverein Bad Mergentheim
und Umgebung e.V. (Initiator)
__________________________________
Tierschutzverein Tauberbischofsheim
und Umgebung e.V.
__________________________________
Tierschutzverein Kitzingen Stadt
und Landkreis e.V.
__________________________________
Tierschutzverein Rothenburg o. d. T.
und Umgebung e.V.
__________________________________
Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.
_________________________________
Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.
__________________________________
Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.
__________________________________
Tierschutzverein Hohenlohe e.V.
__________________________________
Katzenhilfe in und um Würzburg –
Mainfränkischer Tierschutz e.V.

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
  • Impressum
  • Datenschutz