Eifeltierheim Altrich
  • Startseite
  • Tagebuch
  • Tiere
    • Zuhause gesucht
      • Allgemeine Hinweise zur Tiervermittlung
      • Katzen
      • Kleintiere
      • Hunde
    • Zuhause gefunden
    • Abzugeben
    • Zugelaufen
    • Verstorben
  • Unser Tierheim
  • Unterstützung
  • Kontakt
  • Presse
« zurück zur Übersicht

Tagebuch 15.03.26

verfasst am 15. März 2026

Bitte unterstützen Sie uns bei der Petition!

 

Die Petition zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wurde verlängert. Bitte helfen Sie mit, die Petition zu unterschreiben.

https://www.openpetition.de/petition/online/freigaengerkatzen-kastrationspflicht-in-der-vg-daun

 

Geboren, um qualvoll zu sterben – so beginnt für uns Tierschützer jedes Jahr aufs Neue das Frühjahr.

Und das nur, weil es noch immer keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen gibt. Stattdessen muss jede Verbandsgemeinde und jede Stadt einzeln darüber beraten und entscheiden.

In der Verbandsgemeinde Gerolstein hat sich gezeigt: Es funktioniert. Warum ziehen die anderen Kommunen nicht nach?

Wir brauchen die Katzenschutzverordnung JETZT!

Kein Bürger in Rheinland-Pfalz muss die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen in seiner Nachbarschaft dulden – und auch nicht das daraus jedes Jahr resultierende Leid der Tiere vor seinen Augen ertragen.

Die Kommunen müssen handeln. Jetzt!

Es ist nicht hinnehmbar, dass Bürgern und Tieren dieses Problem weiterhin zugemutet wird, obwohl der Tierschutz seit Jahrzehnten darauf aufmerksam macht.

 

Zur Erinnerung noch einmal der Brandbrief:

 

Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime

Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung

JETZT!

Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen

Alarm – lauter als je zuvor.

Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer,

unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit –

und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert.

Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost

oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß:

Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft.

Politisches Versagen auf allen Ebenen

2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung:

bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und

Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die

Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt,

Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen.

Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich hergeschoben.

Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene.

Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese

Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über.

Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder

teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter?

Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender

werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache.

Die nackte Realität in unseren Tierheimen

Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere:

abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten.

Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000

Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen

doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der

Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können.

Die moralische Erpressung

Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere

leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt.

Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während

Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel

20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.

Brandbrief Katzenschutzverordnung 16. Aug. 2025

Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch

Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht:

  • stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen
  • entlastet Tierheime und Tierschutzvereine
  • spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten
  • funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der

Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %.

Unser unmissverständlicher Appell

Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutz-

verordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren

„Prüfungen“ – JETZT.

Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und

Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden.

An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun

Sie es. – JETZT.

Unterzeichnende Vereine:

__________________________________

Tierschutzverein Bad Mergentheim und Umgebung e.V. (Initiator)

__________________________________

Tierschutzverein Tauberbischofsheim und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Kitzingen Stadt und Landkreis e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Rothenburg o. d. T. und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.

_________________________________

Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Hohenlohe e.V.

__________________________________

Katzenhilfe in und um Würzburg – Mainfränkischer Tierschutz e.V.

Offener Brief – Tierschutz darf kein Randthema bleiben

Sehr geehrte Damen und Herren der Politik,

was uns als Tierschutzorganisation zunehmend irritiert und enttäuscht, ist nicht allein der Mangel an finanzieller Unterstützung – sondern vor allem das fehlende sichtbare, authentische Interesse am Regionalen Tierschutz auf politischer Ebene.

Immer wieder stellen wir fest, dass in politischen Reden – Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu Recht benannt werden, der Tierschutz jedoch unerwähnt bleibt. Dabei ist er ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft.

Wir wünschen uns keine weiteren Lippenbekenntnisse, sondern spürbare Veränderungen.

Tierschutz wird regelmäßig übersehen – auch bei Sondervermögen oder anderen finanziellen Förderinstrumenten. Gleichzeitig sind Tierheime längst zu sozialen Auffangnetzen geworden: Was geschieht mit den vielen Menschen, die durch Trennung, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Todesfälle in Not geraten und ihr Haustier abgeben müssen? Tierschutz ist nicht nur Tierwohl – er ist gelebte Sozialverantwortung.

Die Realität unserer täglichen Arbeit zeigt:

Für den Betrieb unseres Eifeltierheims erhielten wir im Jahr 2025 einen Zuschuss von Ministerium über 3.500 Euro sowie 2.560 Euro für Kastrationen.

Der Förderverein Eifeltierheim, der sich überwiegend um Streunerkatzen, deren Kastration, Kennzeichnung und medizinische Versorgung kümmert sowie private Pflegestellen betreut, in denen Katzenkinder gezähmt, gesund gepflegt und vermittelt werden.

Wir fordern daher:

  • ein echtes politisches Bekenntnis zum Tierschutz,
  • eine verlässliche und gesetzlich geregelte Finanzierung der Unterbringung und Versorgung von Fundtieren,
  • Lohnkostenzuschüsse für Tierheimpersonal,
  • die verbindliche Anerkennung von Fundkatzen durch alle Kommunen,
  • sowie eine strukturelle Förderung, die auch notwendige Investitionsrücklagen berücksichtigt.
  • Eine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht!

Tierschutz darf nicht länger als freiwillige Leistung betrachtet werden, sondern muss als gesellschaftliche Pflichtaufgabe anerkannt und entsprechend unterstützt werden.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Zimmer
Vorsitzende
Förderverein Eifeltierheim e.V. und Eifeltierheim-Altrich e. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
  • Impressum
  • Datenschutz