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Tagebuch 18.09.25

verfasst am 18. September 2025

Wir berichten im Moment fast ausschließlich über die Katzenseuche – dabei darf man nicht vergessen, dass es natürlich auch noch andere Krankheiten gibt, die uns im Tierheim beschäftigen. Unser Mäuschen leidet zum Beispiel unter anderem an einer chronischen Niereninsuffizienz, einer Erkrankung, die besonders häufig bei älteren Katzen auftritt. Deshalb möchten wir den heutigen Eintrag diesem wichtigen Thema widmen.

 

Chronische Niereninsuffizienz bei Katzen

Die chronische Niereninsuffizienz (CNI) gehört zu den häufigsten Erkrankungen älterer Katzen. Mit zunehmendem Alter lassen die Nieren in ihrer Funktion nach – sie können Abfallstoffe im Blut nicht mehr ausreichend herausfiltern und der Körper wird langsam „vergiftet“.

Ursachen

  • Altersbedingter Verschleiß der Nieren
  • Vorangegangene Infektionen oder Entzündungen
  • Genetische Veranlagung (z. B. bei Perser- oder Siamkatzen häufiger)
  • Langfristige Belastungen, z. B. durch bestimmte Medikamente oder Vergiftungen

Typische Symptome

Die Erkrankung entwickelt sich schleichend. Erste Anzeichen werden oft übersehen, bis die Nieren schon stark geschädigt sind. Häufige Symptome sind:

  • vermehrtes Trinken und häufigeres Harnlassen
  • Gewichtsverlust trotz normalem oder gutem Appetit
  • stumpfes Fell, allgemeine Mattigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
  • später auch Mundgeruch (durch Harnstoff), Appetitlosigkeit, Austrocknung

Diagnose

Die sichere Diagnose erfolgt meist durch eine Blutuntersuchung beim Tierarzt.

 

 

Behandlung

Heilen kann man eine chronische Niereninsuffizienz nicht – geschädigtes Nierengewebe regeneriert sich nicht mehr. Aber man kann das Fortschreiten deutlich verlangsamen und den Katzen oft noch viele schöne, lebenswerte Jahre ermöglichen. Dazu gehören:

  • Nierendiätfutter: eiweiß- und phosphorreduziert
  • Medikamente zur Unterstützung der Nierenfunktion oder zur Kontrolle von Begleiterscheinungen (z. B. Blutdrucksenker, Mittel gegen Übelkeit)
  • Flüssigkeitstherapie (Infusionen oder Flüssigkeit unter die Haut), um Austrocknung vorzubeugen
  • Regelmäßige Blutkontrollen, um die Therapie anzupassen

Prognose

Mit der richtigen Behandlung können Katzen mit CNI oft noch mehrere Jahre gut leben. Wichtig ist, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln.

👉 Unser Tipp: Beobachten Sie Ihre Katze aufmerksam. Wenn sie plötzlich mehr trinkt oder häufiger Urin absetzt, sollte dies immer tierärztlich abgeklärt werden – je früher, desto besser.

 

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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