Da dachte ich letztens über mein zweijähriges Jubiläum im Tierheim nach und dass ich wohl nie im Tagebuch landen würde, und schwupps waren am Freitag fremde Menschen in unserem Zimmer und faselten irgendwas von, sie hätten meinen Eintrag gelesen. Ich war im Tagebuch? Unglaublich.
Tagebuch 20.07.26
Die fremden Leute wirkten ganz nett, aber ich hatte Angst. Lalous Fauchen und Spucken, machte es nicht besser. Insgeheim hoffte ich ja, sie würden mich einfach mitnehmen, aber ich hatte zu viel Angst, ihnen das zu sagen. Auch Heidi wusste nicht so recht, was sie davon halten soll. Irgendwann verließen die Menschen wieder das Zimmer und ich dachte nur: Mist, jetzt hab ich es wieder vermasselt. Plötzlich ging die Tür wieder auf und eine unserer Pflegerinnen kam mit Kisten rein. Das war gruselig. Und schwupps waren wir in einem Auto. Wisst ihr was das bedeutet? Die drei schwarzen Kätzchen aus Zimmer 7 leben jetzt bei einem netten Paar in Gerolstein. Ich denke, wir werden uns melden, wenn es was Neues gibt, aber jetzt müssen wir uns natürlich erstmal verkriechen.
Bis dann, eure Louisa mit Lalou und Heidi

Unser Neuzugang
Nunu ist ein unkastrierter Abgabekater. Er ist ca. ein Jahr alt, Wohnungshaltung gewöhnt und geht heute zu unserem Tierarzt.
Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,
am 21.05. durfte ich, als Zweitkater für meinen jungen Kater Luke (getigert), den kleinen und sehr ängstlichen Yonah (1) (getigert mit weiß) bei euch adoptieren. Anfangs hat er sich so sehr in seinem Zimmer versteckt, sodass wir nur wussten, dass dort eine Katze wohnt, weil morgens der Napf leer war. Doch nach nur knapp einer Woche und wirklich sehr vorsichtigem Annähern von Lukes Seite aus, hat der mittlerweile zu Anakin umgetaufte kleine Mann, schnell Vertrauen zu seinem neuen Spielgefährten aufgebaut und kam aus seiner Deckung gekrochen. Seitdem sind die beiden, wie auf dem Foto im Anhang zu sehen, ein Herz und eine Seele. Auch zu uns Dosenöffnern wird die Beziehung allmählich besser. Anfangs hat er nur mit großem Sicherheitsabstand Leckerlies angenommen, was wir auch respektiert haben, um ihm die Zeit zu geben Vertrauen aufzubauen. Nun zahlt sich diese Geduld aus, denn seit einer Woche und langsamen Annähern lässt er sich, wenn Luke dabei ist, auch von uns streicheln und schläft sogar für kurze Zeit an der Bettkante.
Ich hoffe, dass mehr Menschen auch ängstlichen Katzen eine Chance geben, auch wenn es etwas Zeit dauert.
MfG
S. K.
Hallo,
Danke für Ihre Nachricht. Ich habe Elphaba (umgetauft auf Conny durch meine Kinder) eben registriert. Sie ist seit heute Abend immer mutiger und hat begonnen ihr Zuhause zu erkunden. Sie hat schon gut gefressen und ihr Katzenklo verwendet. Sie kommt auch schon zum Kuscheln und schnurrt fleißig.
Liebe Grüße
N.






