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Tagebuch 21.05.26

verfasst am 21. Mai 2026

Hallihallo Tagebuch,

hier bin ich! Der Huppsi und ich bin sooo lieb. Jeder, wirklich jeder, muss mich liebhaben. Ich bin nicht nur Katze der Woche – ich bin auch Katze des Jahrhunderts. Der eine Kater, den DU sofort als Lebensinhalt und fellbündeligen Freund bei Dir haben musst. Komm sofort her und hol mich ab.

Das ist völlig ernst gemeint. Meine blöden Zimmergenossen rufen auch schon: “nehmt den Huppsi hier raus!!”.

Ja, umjubelt mich, feiert mich, nehmt mich zu Eurem neuen Einzelkönig. Nicht als Einzelprinz, das wird mir nicht gerecht.

 

Wer zu mir in Zimmer 1 reinkommt, dem ist klar: der Huppsi ist die absolute Nummer 1.

Die anderen nennen mich “Mobber” oder “aufdringlich”, dabei weiß ich gar nicht genau, was das bedeutet. Die haben sogar ein bisschen Angst vor mir. Ja sicher, die verblassen ja auch völlig neben mir. Deswegen sabotiere ich auch gerne Kennenlernkontakte zu meinen Mitbewohnern, denn ICH bin doch der einzig wahre interessante Kater hier. Ich habe schon meinen eigenen Kopf und kann mal schnappen, aber meine Güte – tut einfach nur, was ICH will, dann passt schon alles.

 

Ich bin etwa 8 Jahre alt und wurde in Hupperath gefunden. Ob ich als Streuner dort auftauchte oder von früheren Besitzern zurückgelassen wurde, bleibt mein Geheimnis. Leider habe ich mich unterwegs mit FIV (Katzenaids) infiziert und fleißige Tagebuchfans wissen ja mittlerweile, dass das ausschließlich unter Katzen weiter übertragen werden kann und sonst kein Problem darstellt. Deshalb bleibe ich nun Solo-Wohnungskatze mit vielleicht gesichertem Balkon, das wäre schön.

 

Worauf wartest Du noch, Du mein neuer Dienstbote, Untergebener und Anbeter?

Mein Kennenlern-Kalender hat noch viele Termine frei.

 

Mit erwartungsfrohen Grüßen,

Huppsi

Klage gegen Bundesrepublik:

Eifeltierheim und Förderverein Eifeltierheim: „Bund lässt uns im Stich!“

 

Das Eifeltierheim und der Förderverein Eifeltierheim arbeiten zunehmend an der Belastungsgrenze. Deshalb unterstützt der Verein die heute eingereichte Klage des Deutschen Tierschutzbundes gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag hatte die Regierung im Bundeshaushalt 2026 erneut keine Mittel für den praktischen Tierschutz vor Ort bereitgestellt. Auch das Eifeltierheim und der Förderverein Eifeltierheim sind von den ausbleibenden Investitionshilfen betroffen. Der Deutsche Tierschutzbund sieht den Bund aufgrund des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz auch in einer finanziellen Verpflichtung und will dies nun erstmals gerichtlich klären lassen.

 

„Die Situation spitzt sich seit Jahren zu. Immer mehr Tiere bleiben immer länger bei uns, während sowohl die Kosten, die Auflagen als auch der notwendige Investitionsbedarf massiv steigen“, sagt Anke Zimmer Tierheimleitung. „Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Trotzdem werden wir seit Jahren allein gelassen.“

 

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes besteht bundesweit ein Investitionsbedarf in dreistelliger Millionenhöhe in Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen. Viele kämpfen mit maroden Gebäuden, gestiegenen Energie- und Tierarztkosten sowie verschärften Vorgaben etwa im Bereich Tierseuchen- und Arbeitsschutz.

 

Die fehlende flächendeckende Kastration- und Kennzeichnungspflicht macht uns zu schaffen, sehr viele ungewollte Katzenkinder landen im Tierheim und auf den privaten Pflegestellen. Fast 800 Katzen jedes Jahr werden über uns kastriert und gekennzeichnet sowie tierärztlich versorgt. Tierarztkosten von über 280.000 Euro und Gesamtkosten von 600.000 Euro jährlich, hiermit werden wir im Regen stehen gelassen. Wir benötigen dringend einen neuen Standort für unser Tierheim und stehen finanziell allein da. Wir sind jährlich überfüllt und weiterhin erhalten wir täglich Meldungen trächtiger Katzen und Katzenmütter mit Kitten, sowie verletzte und krank Tiere von allen 12 Verbandsgemeinden, in denen wir tätig sind.

 

Der Bund zieht sich bisher aus der finanziellen Verantwortung und verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen. Dabei zeigt die sogenannte “Sportmilliarde” was möglich ist, wenn der politische Wille da ist: Städte und Gemeinden können beim Bund seit Kurzem Mittel für die Sanierung kommunaler Sportstätten beantragen. „Das braucht es auch für den Tierschutz“, sagt Anke Zimmer. Auch mit Blick auf das Ordnungsrecht bleibt die Bundesregierung untätig: Wichtige Maßnahmen, um den karitativen Tierschutz zu entlasten, etwa eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen oder ein für Tierhalter verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung, fehlen bis heute.

einsortiert unter: Tagebuch

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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