Unsere Vermittlungen
Tagebuch 23.12.25
Heute Nachmittag dürfen nach langer Pilzbehandlung endlich die Schwestern Serafina und Sarah ausziehen. Sie leben dann als spätere Freigängerinnen bei einer Familie in Föhren.

Auch ihr Bruder Severin darf nun pilzfrei endlich ausziehen. Er wird jedoch erst morgen abgeholt und lebt dann als Zweitfreigänger in Trier Irsch.
Wir haben gestern unsere Futtertüten aus der Wunschbaumaktion des Fressnapfs Wittlich abgeholt. Es kam wieder einiges zusammen, vielen Dank hierfür an den Fressnapf und an alle Spender.
Auch das Fitnessstudio effektiv hat dieses Jahr eine Spendenaktion für uns veranstaltet. Wir konnten unseren Augen kaum trauen wie viele liebevoll verpackte Geschenke dabei zusammen kamen. Auch hierfür sagen wir vielen lieben Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben. Bianda und Juno haben uns schon ganz fleißig beim Auspacken geholfen.

Auch ein ganz großes Dankeschön an AXA Schmitt und Zunker, die eine Spendenaktion für uns veranstaltet hat und 500€ für uns einnehmen konnte.
Bei einem Adventsfenster der neuen Dosenöffner von Winnie und Shatty (über den Förderverein) haben wir ebenfalls eine tolle Spende von 250€ bekommen. Auch hierfür vielen Dank an alle.
Nach all den guten Nachrichten müssen wir jedoch auch wieder ein paar Todfunde und einen vermissten Hund veröffentlichen:
- Ein totes älteres Katzenmädchen in Hetzerath, tätowiert, nicht gekennzeichnet.
- Ein roter unkastrierter Kater aus Bombogen, keine Kennzeichnung
- Eine tote Schwarzhaarige mit etwas längerem Fell in einem ungeteerten Feldweg an der Fahrradwegkreuzung Sterenbach vor der Autobahnbrücke, wenn es Richtung Wittlich geht von Dorf/Bombogen kommend. Kennzeichnung und Geschlecht unbekannt.
Sollte jemand eine dieser Katzen kennen, bitte bei uns im Tierheim melden.
SILVESTERBÖLLER – Horror für Haus- und Wildtiere!
Der Förderverein Eifeltierheim e.V. appelliert an die Bevölkerung der Region: Böllerfrei – den Tieren zuliebe!
Feuerwerk ist für viele Menschen eine schöne Tradition, um das neue Jahr zu begrüßen. Für Tiere hingegen ist es eine quälende Erfahrung. Das Silvesterfeuerwerk, das für viele Menschen Spaß und ein optisches Ereignis darstellt, ist für unsere Tiere der blanke Horror. Die Knallerei verursacht nicht nur bei uns Menschen unendlichen Stress – auch Millionen von Haus-, Wild- und Nutztieren sind dem ohrenbetäubenden Lärm schutzlos ausgeliefert und erleiden oft Todesängste.
• In Panik entlaufene Hunde und Katzen: Bei vielen Heimtieren löst die Knallerei Panikreaktionen aus. In Todesangst versuchen etliche Hunde, Katzen oder Kleintiere zu fliehen. Freigängerkatzen, die sich zum Zeitpunkt des Szenarios noch draußen aufhalten, flüchten in Panik und brauchen tagelang, bis sie zur Normalität zurückfinden. Daher die Bitte, Ihre Tiere wenigstens im Haus zu halten, bis der Spuk vorbei ist. Jedes Jahr werden rund um Silvester hunderte Fälle vermisster Heimtiere erfasst.
• Tote oder verletzte Wildtiere: Auch viele Wildtiere geraten durch die Lichtblitze und lauten Geräusche in Panik. Sie flüchten dann panisch durch die Gegend, um diesem Radau zu entkommen, wenn gleichzeitig von allen Seiten um Mitternacht das Feuerwerk losprasselt. Viele verunfallen, weil sie plötzlich in den Straßenverkehr geraten und mit Autos oder anderen Hindernissen zusammenstoßen. Vögel werden von ihren nächtlichen Ruheplätzen aufgeschreckt und fliegen orientierungslos umher; viele sterben an Erschöpfung, weil sie die Orientierung verlieren und für Stunden keinen sicheren Rastplatz finden; wenn die Nacht sehr kalt ist, kommen sie jämmerlich zu Tode.
• Gestörter Winterschlaf: Igel können durch die Böllerei in ihrem Winterschlaf gestört werden, Eichhörnchen in ihrer Winterruhe. Dabei brauchen die Tiere im kalten Winter alle Energiereserven – jede Störung kann ihren Tod verursachen.
- Gehörschäden: Hund, Katze, Reh oder Fledermaus – viele Tiere haben ein viel feineres und leistungsfähigeres Gehör als wir Menschen. Böller und Raketen können bei ihnen zu Knalltraumata, Tinnitus oder dauerhaften Hörschäden führen.
Leider erfährt die Öffentlichkeit nur selten davon. Denn eine einzelne Katze oder ein Hund, die sich im Keller verstecken, sind keinen Artikel in der Zeitung wert. Auch die vielen durch Feuerwerk verletzten Wild- und Nutztiere in der Landwirtschaft finden keine Erwähnung in den Meldungen.
Wer heute noch böllert, hat den Zahn der Zeit wohl verpasst. Als Tierfreunde sollten wir uns mal fragen, ob das Silvester-Feuerwerk, das in einen regelrechten Wettbewerb unter Nachbarn ausartet, eigentlich sein muss. Andernfalls sollte es kleiner und kürzer gestaltet werden; trotzdem kann das Neue Jahr mit Spaß und Freude begrüßt werden.
Böllern an Silvester ist in vielerlei Hinsicht kritisch zu bewerten und absolut schädlich – für alle!
Daher unser Wunsch an Sie: Bitte verzichten Sie am Silvesterabend auf Raketen und Feuerwerk und unterstützen Sie stattdessen unsere so wichtige Arbeit für mehr Tierrechte. (Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Die internationale Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ gibt Ihnen viele Tipps, wie Sie Ihren Tieren helfen können, entspannt ins neue Jahr zu starten.
Der Förderverein Eifeltierheim e.V.

🏆Türchen 23🎁
Für die Vorstellung des heutigen Türchens kam für uns nur eine Katze in Frage, und zwar “der Ernst des Jahres 2024”. Was der Ernst des Jahres ist, fragt ihr? Das kann euch Lalou beantworten, los nicht so schüchtern:
Hallo, ich bin Lalou. Eigentlich hab ich gesagt, ich trau mich nicht, so ein wichtiges Türchen vorzustellen, aber mein Bruder Louis hat mir Mut gemacht, weshalb ich euch heute mal erzähle, was sich unsere Pfleger hier immer so ausdenken, um ein wenig Spaß in die Arbeit zu bringen. Deshalb darf ich euch heute die jährliche Preisverleihung des Eifeltierheims vorstellen.
Seit einigen Jahren verleihen unsere Pfleger intern uns Katzen Preise am Ende des Jahres. Es fing alles bereits 2019 mit der roten Ornella an. Sie adoptierte damals zu ihren 2 eigenen Kindern 4 weitere und zog sogar zum Schluss mit Adoptivsohn Zilinio aus. So sicherte sie sich den Titel Mutter des Jahres und der Preis “die goldene Ornella” war geboren. Von ihr habt ihr ja sicher schon in Türchen 6 gelesen. Im gleichen Jahr wie Ornella war wohl auch der kleine Ernst, welcher gar nicht nett zu den Pflegern war, in unserem Tierheim. Das kratzbürstigste Katzenbaby des Jahres bekommt seitdem den Preis “Ernst des Jahres”. Diesen Preis hab ich letztes Jahr gewonnen, seitdem hab ich aber viel an mir gearbeitet.
Mit den Jahren kamen dann aber wohl immer mehr Preise dazu und unsere Pfleger haben sich nun endlich dazu entschieden, das ganze öffentlich zu machen. Wisst ihr, unsere Pfleger haben es nicht immer leicht, manchmal sind wir schuld, manchmal andere Menschen, aber meist einfach die viele harte Arbeit, die sie immer zu erledigen haben und dies sogar an den Feiertagen. Hier im Tierheim passieren auch ganz schlimme Dinge, aber da versuchen die Pfleger uns immer rauszuhalten, um uns nicht auch noch damit zu belasten. Da darf man sich auch mal einen kleinen Spaß machen, um den Tierheimalltag zu überstehen. Deshalb stelle ich euch jetzt die weiteren Preise vor, welche unsere Pfleger immer fleißig verteilen. Vielleicht bekommen wir dieses Jahr sogar Pokale oder Medaillen, das wäre voll cool. Aber hier erstmal alle Preise, die es zu verteilen gibt:
🏆Die Goldene Ornella – beste Katzenmutter des Jahres
🏆Der Ernst des Jahres – kratzbürstigstes Katzenkind des Jahres
🏆Mr. bzw. Mrs. Catch me if you can – die unfangbarste Katze des Jahres
🏆Die Goldene Lissy – Pechvogel des Jahres (benannt nach Lieselotte, welche mehrmals aus der Vermittlung wieder zurückkam)
🏆Manu-Award – Sorgenkind des Jahres (benannt nach Epileptikerin Emanuela)
🏆Lucky-Lara – Glückspilz des Jahres (benannt nach Lara, der ersten Katze des Eifeltierheims, die FIP überlebt hat)
🏆Schmusetiger des Jahres – selbsterklärend
🏆Das Idessyndrom – größte Bazillenschleuder des Jahres (benannt nach Ides, welcher sich jede Woche neue Krankheiten ausgedacht hat)
🏆Traumpaar des Jahres – selbsterklärend
Doch wer hat diese Preise dieses Jahr gewonnen? Das verrät euch bald jemand anderes.
Ich muss mich jetzt aber wieder in meiner Höhle verkriechen, so viel Aufmerksamkeit bin ich gar nicht gewohnt.
Also bis dann, eure Lalou















