Zum JAHRESWECHSEL 2025/26
Der Förderverein wünscht allen Menschen, die uns durch Mitgliedschaft, Spenden und aktive Hilfen im Tierschutzjahr 2025 unterstützt haben,
Frohe Weihnachten und ein gesundes 2026.
verfasst am
Zum JAHRESWECHSEL 2025/26
Der Förderverein wünscht allen Menschen, die uns durch Mitgliedschaft, Spenden und aktive Hilfen im Tierschutzjahr 2025 unterstützt haben,
Frohe Weihnachten und ein gesundes 2026.
Wenn man das Gefühl hat, dass sich die Welt immer schneller dreht, dass Handy, Computer und Nachrichten den letzten Nerv rauben, dann ist es Zeit, den Stecker zu ziehen. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, Muße zum Nachdenken und Atemholen für ein neues Jahr!
Das sich verabschiedende Jahr war emotional sehr belastend für alle ehrenamtlich Aktiven durch die enorm hohen Anforderungen, die die Tierschutz-Arbeit an uns stellt, geprägt durch non-stop Tierschutz-Notfä(e)lle. Wir können unsere Tierschutz-Arbeit nur mit Ihren Spenden leisten; bitte bleiben Sie weiterhin an der Seite unserer Schützlinge!
MIAU und Danke für Ihre Treue
B. Jax & die Fellträger
Die Uhr kann man anhalten, aber nicht die Zeit,
und die läuft im Sauseschritt davon.
Wieder naht Weihnachten, ein neues Jahr klopft
kräftig an der Tür und erinnert uns an den
Wechsel vom Alten zum Neuen.
Jeder Wechsel ist zugleich ein neuer Anfang,
den mit Optimismus und Lebensfreude
zu empfangen sich lohnt.
Wie wird das Jahr 2026 werden? Wird die Entwicklung zu einer tierleidfreien Welt von der Menschheit vorangetrieben, werden die Tiere weniger leiden? Die Hoffnung dürfen wir nicht verlieren:
Irgendwann werden Menschen nicht durch die Verbote gelenkt, sondern durch ihre empathievollen Herzen.
Dann wird unser gemeinsamer Traum von einer tierleidfreien Welt wahr.
Auch wir vom Tierheim wünschen euch und euren Liebsten eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit voller Wärme, kleiner Glücksmomente und leiser Pfotenabdrücke im Herzen. 🎄✨
Danke, dass ihr uns und unsere Tiere begleitet, unterstützt und an sie denkt – gerade auch an den Feiertagen.
Frohe Weihnachten
euer Eifeltierheim-Team 🐾❤️
Bevor wir das heutige Türchen öffnen, möchten wir uns von Herzen für die vielen lieben, positiven Rückmeldungen zu unserem Adventskalender bedanken. Die zahlreichen tollen Nachrichten und E-Mails haben uns unglaublich gefreut. 💌
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Geschichten mit euch zu teilen, und es bedeutet uns wirklich viel zu sehen, wie gut der Adventskalender angenommen wurde. Deshalb steht eines jetzt schon fest: Auch nächstes Jahr wird es definitiv wieder einen Adventskalender geben. 🎄✨
Da wir in diesem Jahr allerdings so viele Geschichten und so viel Stoff gesammelt haben, haben wir uns entschieden, morgen noch ein 25. Türchen für euch zu öffnen – dann ist aber wirklich Schluss. Versprochen.
Ihr wartet bestimmt schon gespannt auf die Preisverleihung, die wir euch gestern angekündigt haben. Die kommt auch noch – aber im heutigen Türchen geht es erst einmal um etwas anderes.
Heute möchten wir euch die Geschichte von drei ganz besonderen Katzen erzählen. 🐾❤️

Das Traumtrio vom Tierheim – Eine Adventsgeschichte
Im Tierheim, irgendwo zwischen Kaffeeduft, Rascheldecken und dem leisen Schnurren der Bewohner, erzählt man sich jedes Jahr zur Adventszeit eine besondere Geschichte: die vom Traumtrio Knut, Tasha und Wanda.

Knut – Der weiße Weihnachtskater
Am 24. Dezember 2007 kam Knut zu uns – ein schneeweißer, tauber Fundkater, der aussah, als hätte der Winter persönlich ihn vorbeigeschickt.
Schnell merkten wir: Knut war ein Charakter. Einer, der gern mal austeilte, wenn ihm andere Tiere nicht passten.
Trotz aller Eigenheiten schlich er sich Tag für Tag tiefer in unsere Herzen.
Und so wurde er bald unser Tierheimmaskottchen – stolz, besonders und unverwechselbar.
Doch dann kam ans Licht, dass Knut nicht alle Tiere doof fand – weiße Katzenmädels nämlich ganz und gar nicht.
Diese Erkenntnis sollte sein Leben von Grund auf verändern.

Tasha – Die große Liebe und das zweite Maskottchen
2008 zog Tasha ein – ebenfalls weiß, ebenfalls taub und vom ersten Moment an vollkommen verzaubert von Knut.
Und Knut? Der tat nicht nur so – er liebte Tasha wirklich über alles.
Aus dem eigenwilligen Einzelkater wurde ein hingebungsvoller Gefährte.
Die beiden waren das Traumpaar des Tierheims – zwei weiße Schneeflocken, die sich gefunden hatten.
Und weil sie zusammen einfach eine Einheit waren, wurden sie gemeinsam unsere beiden Maskottchen.
Nur eine Sache liebte Knut fast genauso sehr wie Tasha: Kaffeesahne.
Niemand konnte sich heimlich einen Kaffee machen – nicht im Frühdienst, nicht im Spätdienst. Wir schlichen wie Diebe in die Küche, aber egal wie leise wir waren: Knut wusste es IMMER. Taub oder nicht.

Wanda – Die Draufgängerin
Ca. 2015 kam dann Wanda zu uns, jung, wild und mit einem Herzen wie ein Wirbelwind. Weiß wie die beiden anderen – hören hätte sie können, wenn sie gewollt hätte, aber meist hatte sie Wichtigeres zu tun.
Ihre Spezialität: alles verprügeln, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit brachte. Freigang? Undenkbar. Wanda jagte, wenn sie ein Ziel sah, und vergaß dabei die Welt.
Natürlich fragten wir uns:
„Kommt sie vielleicht mit weißen Katzen klar?“
Und siehe da – mit weißen Katzen hatte Wanda überhaupt kein Problem.
Mit manchen Katzen tat sie sich trotzdem schwer – am allerwenigsten mochte sie weiße Katzen mit Punkten, als würden die nur so tun, als wären sie wirklich weiß. Die waren für Wanda ein absolutes No-Go.
So wurde aus dem Traumpaar ein Traumtrio.

Die Futter-Anekdote – Ein Trio-Moment für die Ewigkeit
Oft saßen die drei wie ein kleines Orchester vor ihren Näpfen:
Knut links beim Nassfutter,
Tasha in der Mitte ebenfalls beim Nassfutter,
Wanda rechts beim Trockenfutter (Nassfutter war für sie schlicht unzumutbar).
Eines Tages begann Tasha plötzlich zu würgen.
Wir dachten nur panisch:
„Bitte kotz jetzt nicht in dein Futter!“
Sie kotzte nicht in ihre Schüssel.
Sie drehte im letzten Moment den Kopf – und erwischte Wandas Trockenfutter punktgenau.
Wandas entsetzter, zutiefst angewiderter Blick bleibt unvergessen.
Er sagte: „Von allen Näpfen hier – MEINER? Wirklich?“

Wandas Knickohr-Geschichte
Wanda hatte außerdem ein unverwechselbares Markenzeichen:
ein Knickohr, das normalerweise leicht schief stand und ihr einen charmanten, fast frechen Ausdruck verlieh.
Aber wenn Wanda etwas im Schilde führte – und das war oft – dann passierte etwas Magisches:
Sie stellte beide Ohren ganz gerade in die gleiche Richtung.
Und dann kam der berühmte „Wanda-Blick“.
Ein starrer, intensiver Blick, der eindeutig sagte:
„Ich plane etwas. Und ich werde es durchziehen.“
Wer diesen Blick einmal gesehen hatte, wusste:
Jetzt heißt es wachsam sein – oder rennen.

Wenn das Alter kommt
Mit der Zeit wurde unsere liebe Tasha dement.
Sie entwickelte eine merkwürdige Liebe zu weißen Fliesen in der Personalküche – die waren ihrer Meinung nach fürs Geschäft perfekt geeignet. Die beigen daneben blieben immer verschont.
Oft rief sie quer durchs Tierheim nach Knut.
Antwort bekam sie nie – beide waren taub.
Da Tasha sich nicht hochheben ließ, blieb uns nur eines: Knut zu ihr bringen.
Tasha war sofort beruhigt und glücklich.
Knut blickte uns dagegen jedes Mal leicht genervt an, als wollte er sagen:
„War das jetzt wirklich nötig? Ich hatte Wichtigeres zu tun.“

Drei Abschiede
Doch die Zeit machte auch vor unserem Traumtrio nicht halt.
Knut wurde schwer herzkrank, und der extreme Sommer 2017 war zu viel für ihn. Wir mussten ihn schweren Herzens gehen lassen.
Ein Jahr später folgte ihm seine geliebte Tasha, leise und friedlich.
Und auch unsere tapfere Wanda blieb nicht verschont: Sie kämpfte lange mit ihrer Epilepsie, war trotz allem immer voller Feuer – bis sie im Sommer 2022 plötzlich schwere Atemnot bekam.
So mussten wir auch sie gehen lassen, viel zu früh für ein Herz, das eigentlich nie stillstehen wollte.

Ein Leuchten in der Adventszeit
Doch jedes Jahr im Advent, wenn die erste Kerze brennt und irgendwo eine Kaffeesahne geöffnet wird, scheint es, als würden drei vertraute Pfotenpaare durchs Tierheim tapsen.
Vielleicht ist es Knut, der nach der Sahne sucht.
Vielleicht Tasha, die nur schauen will, ob er da ist.
Vielleicht Wanda, die sicherheitshalber prüft, ob irgendwo Punktkatzen lauern.
So lebt unser Traumtrio weiter –
in unseren Herzen,
in unseren Geschichten
und im warmen Licht der Adventszeit.
Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21
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Internet: eifeltierheim.de
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Eifeltierheim-Altrich