Unsere Vermittlungen
Tagebuch 27.02.26

Am Dienstagnachmittag hat uns die hübsche Merci verlassen. Die Freigängerin lebt nun bei einer anderen Katze in Monzelfeld.
Unsere Neuzugänge

Oma Käthe ist eine Fundkatze aus Kinderbeuren. Die alte Dame war bereits kastriert, hat aber leider nur eine Jahreszahl-Tätowierung und keinen Chip. Sie ist sehr lieb, stark verschnupft und wird auf mindestens 15 Jahre geschätzt.

Lian ist ein Fundkater aus Lichtenborn. Er war bereits kastriert, aber nicht gekennzeichnet. Vermisst jemand diesen netten Kater?
Nachtrag zur Fangaktion Gillenfeld
Drei weitere Gillenfelder konnten am Mittwoch gefangen werden und gehen heute zur Kastration. Dienstag und Mittwoch wurden bereits je 2 Katzen kastriert. Da alle verwildert sind, gehen sie nach der Aktion wieder zurück an ihre Futterstelle, da werden sie gut versorgt.

Jedoch hatten wir einen Beifang dabei, das heißt, es ging ein Kater aus der Nachbarschaft in die Falle. Leider gehen natürlich nicht immer nur die Katzen in unsere Fallen, auf die wir es auch abgesehen haben. Weiß man wie die gesuchten Katzen aussehen, kann man natürlich alles, was nicht ins Bild passt, direkt wieder freilassen, in diesem Fall ging man aber davon aus, dass er zu den unkastrierten Streunern zählte. Zum Glück meldeten sich Simbas Besitzer direkt am Dienstagmorgen und er konnte wieder nach Hause gehen. Da er aber auch gechipt und registriert ist, wäre uns spätestens beim Tierarztbesuch, welcher am Dienstag angedacht war, aufgefallen, dass er ein Zuhause hat.
Deshalb nochmal unser Apell: lasst eure Katzen unbedingt kennzeichnen und registrieren. Sollten sie doch einmal unverhofft bei uns landen, können wir sie direkt zuordnen und wieder nachhause schicken. Auch andere Tierheime und Tierätzte schauen bei Fundkatzen immer nach Chip und Tattoo. Es kostet nicht viel und die Registrierung bei Tasso, Findefix und Co. ist komplett kostenlos. Ohne diese Registrierung kann ein Chip leider nicht zugeordnet werden. Viele Menschen gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Tierarzt die Katze automatisch registriert, dem ist aber meist nicht so. Solltet ihr euch unsicher sein, fragt unbedingt mal bei eurem Tierarzt nach. Im Übrigen sollten auch reine Wohnungskatzen gekennzeichnet und registriert werden. Auch diese können aus den unterschiedlichsten Gründen weglaufen und finden sich dann nicht mal draußen zurecht.

Nachtrag zu Konstanze
Konstanze hatte am Montag eigentlich ihren Kastrationstermin, aber stellte sich heraus, dass sie bereits kastriert ist, aber leider hatte sie keine Kennzeichnung. Zum Glück konnte unser Tierarzt ihre Narbe erkennen, sonst wäre sie aufgeschnitten worden. Dies ist wieder ein Grund für eine Kennzeichnung, insbesondere für die Tätowierung, welche leider nicht mehr alle Tierärzte machen. Eine tätowierte Katze ist zu großer Wahrscheinlichkeit auch kastriert. Ein weiterer Vorteil der Tätowierung: man kann sie mit dem bloßen Auge ohne Chiplesegerät erkennen und weiß direkt, dass sie jemand gehören muss. Leider verblassen einige Tätowierungen mit der Zeit, weshalb ein zusätzlicher Chip hilfreich ist.
Konstanze ist jetzt doppelt gekennzeichnet (Chip und Tattoo) und wurde negativ getestet. Ihr Alter wird auf ca. 2023 geschätzt.

Nachtrag zu Flurly
Leider müssen wir mitteilen, dass Kater Flurly gestern ganz unerwartet verstorben ist. Beim Tierarzt war eigentlich alles in Ordnung, gestern Morgen war er noch munter zum Fressen gekommen, gegen Mittag ist er dann aber plötzlich einfach umgefallen. Wir gehen von einem Herzinfarkt aus, es ging alles sehr schnell, sodass er wenigstens nicht leiden musste.
Totfund
Leider wurde uns am Dienstag ein Totfund gebracht. Es handelt sich um ein nicht gekennzeichnetes Katzenmädchen, welches zwischen Bombogen und Ürzig bei einem Wasserauffangbecken gefunden wurde. Sie ist getigert mit weißen Beinen und viel weiß an Hals und Gesicht. Auffällig ist ihr Schwanz, dieser ist komplett getigert bis auf einen weißen Ring kurz vor der Schwanzspitze. Vermisst jemand diese Katze?
Auswilderungsstelle gesucht
Nicht alle verwilderten Katzen haben das Glück, dass sie nach der Kastration wieder in ihr altes Revier zurückdürfen, wie es bei den Gillenfeldern der Fall ist. Fürs Tierheim sind sie nicht geeignet, weshalb wir für solche Katzen regelmäßig neue Plätze suchen. Wichtig ist es, dass erstmal die Möglichkeit besteht sie für mehrere Wochen in einer Scheune oder ähnlichem einzugewöhnen, damit sie nicht sofort weglaufen. Derzeit sind wieder 2 Mäusefängerinnen auf der Suche nach genau so einer Stelle. Bei Fragen oder Interesse, die beiden aufzunehmen, bitte an Dagmar Hüweler wenden: 0160-4834670








