Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 02.02.22

verfasst am 2. Februar 2022

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 01.02.22

verfasst am 1. Februar 2022

Unsere Vermittlungen.

Gestern Vormittag ist Denisa als Zweitkatze von einem Paar mit Haus und Garten nach Kleinich abgeholt worden.

Unser Lazarett lichtet sich nach und nach, deshalb darf Puddi heute ausziehen. Sie geht als Einzelkatze zu einem Paar nach Maring-Noviand.

 

Keine Neuzugänge.

Katze zugelaufen
Dieser liebe rote Kater ist gestern in eine Firma in Föhren reinspaziert und ist einfach geblieben.
Er ist gechipt, aber nicht bei Tasso gemeldet.
Wenn jemand den Kater kennt, bitte bei der jungen Frau melden, die Ihn mit nach Hause genommen hat.
Nina Schuster Tel: 01746384289

In eigener Sache 1.
Wir hatten gestern ein Gespräch mit dem neuen Bürgermeister der VG Wittlich-Land.
Über 90 Minuten konnten wir uns vorstellen und unsere Probleme darlegen.
Es war natürlich klar, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine Zusagen bekommen, das wird sich in der Zukunft zeigen. Wir sind aber guter Dinge und hoffen, dass wir von der VG Wittlich-Land eine spürbare, vor allem politische Unterstützung bekommen.

In eigener Sache 2.
Gestern Vormittag bekam ich ein Anruf aus Wittlich. Die Dame meinte, Sie hätte ein e ungewöhnliche Anfrage.
Da habe ich, etwas vor eilig gemeint, dass wir bereits einiges hier erlebt hätten.
Sie erzählte, dass Sie am Sonntagabend auf der Straße vor ihrem Haus einen Mann mit Anzug einem Huhn hinterhergelaufen ist. Es war klar zu erkennen, dass er das Tier einfangen wollte.
Damit war für die Frau, die in Wittlich – nähe Amtsgericht wohnt, die Sache erledigt. Zumindest, bis am Montagvormittag das Huhn bei ihr im Garten saß und nicht wusste, was Sie machen soll.
Und wie ich den Leuten von den Ämter immer wieder erzähle, wir sind nicht nur dafür da, liebe Kätzchen aufzunehmen, sondern ganz oft sind wir als Ansprechpartner erreichbar, wenn Leute Fragen/Probleme zum Thema Tiere haben.
Ich habe mit der Frau gesprochen und abgemacht, dass Sie versucht das Tier einzufangen und ich mich umhöre, was in solchen Fällen zu tun ist.
Ich rief beim Veterinäramt an, aber die haben die Hühnerbesitzer nach Namen und nicht nach Ort und Straße sortiert.
Übrigens: viele neue Hühnerbesitzer wissen gar nicht, dass Sie Hühner beim Veterinäramt anmelden müssen! Stichwort Vogelgrippe.
Und weil es im eigentlichen Sinne ein Fundtier ist, ist das Ordnungsamt zuständig.
Und weil es in der Stadt Wittlich gefunden wurde, waren wir raus.
Heute habe ich erfahren, dass die Frau den HAHN über einen Tierarzt bei einer Hühnerhalterin unterbringen konnte, wo er auch bleiben darf.
Es hätte mich allerdings schon interessiert, was das Ordnungsamt dazu gesagt hat.
Hauptsache dem Tier geht es gut.

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Tagebucheintrag 31.01.22

verfasst am 31. Januar 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Samstagabend ist Mascha als Zweitkatze zu unserer ehemaligen Pixie nach Monzelfeld gegangen.

Am Sonntagabend ist Moppi zu einer Familie hier nach Wittlich umgezogen. Er ist dort Einzel-Wohnungskatze mit Hund. Wir haben uns entschieden, ihn wegen seiner FIV-Infektion und leicht angeschlagener Gesundheit, unkastriert abzugeben. Sonst hätten wir ihn am Dienstag kastriert, so kann die Frau noch 1 – 2 Wochen abwarten, bis er sich komplett erholt hat.
So muss er auch nicht so lange in der Quarantänebox sitzen. Die Familie wohnt nah und ist auch mit ihren anderen Tieren bei unserem Tierarzt. Sollte irgendetwas sein, kann er natürlich sofort zu uns zurück und wir behandeln ihn fertig. Aber wir glauben, dass das die beste Lösung für Moppi ist.

Und zum Schluss ist noch Bobby und Nira zusammen zu einer Familie mit Haus, Garten und Kind nach Körperich vermittelt worden.

Das war jetzt zum Glück die zweite Woche in Folge, dass mehr Katzen gegangen sind als gekommen.
Das wir sich diese Woche schwierig, weil doch einige Neuzugänge eingeplant sind.
Allerdings haben wir bereits mehrere Interessenten und Termine für diese Woche vereinbart.

Keine Neuzugänge.

Hallo Herr Kordel.
Nico ist nun seit 7 Wochen bei meiner Mutter und gerne möchte ich Ihnen ein kurzes Update geben.
Die ersten 1 1/2 Wochen waren ein Hoffen und Bangen. Nach einer zunächst aussehenden Verbesserung seines Zustands, kam die sehr starke Erkältung schnell wieder zurück. Da Nico weder gefressen noch getrunken hat, war ich täglich mit ihm bei Dr. Tietz. Nach 1 1/2 Wochen waren wir uns alle nicht sicher, ob er es überhaupt noch schafft. Es stand tatsächlich auf der Kippe.
Dann bin ich dazu übergangen, genau das zu versuchen, was bereits damals bei Joshi wirkte: Dampfbäder und Nasenspülungen. Mit einer Pipette habe ich ihm Wasser ins Mäulchen geträufelt. Und plötzlich ging es auf einmal ganz schnell. Offensichtlich war es die Kombination aus Medikamenten und meinen Bemühungen, die dazu führten, dass Nico wieder anfing zu fressen und zu trinken. Leider hat er danach noch einen Augeninfekt bekommen, der wiederum über 14 Tage behandelt werden musste. Aber selbst das hat er mittlerweile gut weggesteckt.
Wir sind sehr froh, ihn zu haben. Nico ist ein absoluter Schmusekater und würde am liebsten die ganze Zeit kuscheln. Wenn man sich setzt, ist er sofort da und beschwert sich lautstark, wenn man wieder aufstehen möchte. Ansonsten ist er total pflegeleicht und trotz seines hohen Alters – er wird zw. 18 – 20 Jahre geschätzt -, sehr neugierig und möchte gerne überall dabei sein.
Anbei ein paar Fotos.

In eigener Sache.
Endlich, es hat ja wirklich sehr lange gedauert – wir haben unser zweites Auto!
Es wurde immer aufwendiger, die Termine so zu planen, dass wir immer zum richtigen Zeitpunkt das  Auto für die Tierarzttransporte hier hatten.
Einkaufen, Müll, Papier und Metalldosen entsorgen, Spendenboxen leeren und sonstige Besorgungsfahrten, sowie immer mehr Einfangaktionen machten den Kauf des zweiten Fahrzeugs sinnvoll.
Und wer sich gerade privat nach einem neuen oder gebrauchten Fahrzeug umschaut weiß, dass es wenig Auswahl gibt, und die Fahrzeuge die greifbar sind, meist weit weg und/oder sehr teuer sind.
Jetzt hatten wir wirklich Glück, dass dieser Fiat Doblo in Bitburg stand und so wenig Ausstattung hatte, dass er für andere Leute uninteressant war.
Er sieht zwar aus wie unser anderes Tierheimauto, ist aber die kurze Variante, es ist ein Benziner, ohne Zentralverrieglung, elektr. Fensterhebern, Sitzverstellung, Klimaanlage und anderen Annehmlichkeiten, die ein modernes Auto heutzutage hat.
Er hat bereits 120.000,-Kilometer drauf, ist vom Mai 2006 und hat altersbedingten Rost, aber zum Glück nicht an den wichtigen Stellen.
Jetzt haben wir die wichtigen Sachen wie Bremsen, Bremsleitungen und Reifen neu gemacht und haben mit neuem TÜV NUR 2.600,- Euro bezahlt.
Das Auto wird uns hoffentlich noch vier Jahre als Lastenesel dienen, dann hat er seinen Dienst getan.
Zum Glück hatten wir bereits Sponsoren gefunden, sodass das Auto bereits bezahlt ist.

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Tagebucheintrag 28.01.22

verfasst am 28. Januar 2022

Zu den Vermittlungen.

Zuerst ist gestern Abend Denver zu einer Familie nach Bonn gegangen. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.
Interessant wir die Sache, dass die Leute 2009 den Kater Otti von uns genommen haben. Jetzt ist der verstorben und kamen zu uns, um einen neuen Begleiter zu sich zu nehmen. Es sollte aber auf gar keinen Fall wieder ein schwarzer Kater werden, aber Denver wollte wohl mit, deshalb wurde es dann doch wieder ein schwarzer Kater.

Endlich verlassen jetzt nach und nach einige Katzen die Krankenstation und dürfen in ihr neues Zuhause umziehen. So ist es gestern bei Spargo und Spira gewesen. Sie wohnen jetzt bei einer Familie in Oberbillig.

Reserviert sind noch eine schwarze, unkastrierte Katze aus dem Fall aus Demerather (Denver, Denzel usw.), Puddi, sowie Eckbert zusammen mit Eikita.
Wir hoffen, dass sie alle spätestens Ende nächster Woche so weit sind, dass sie ausziehen können.

Unsere Neuzugang.
Leider kommt heute Malte zurück. Er hat die beiden Hunde verprügelt und war dann wohl so angespannt, dass die Besitzerin auch mal eine abbekommen hat.
Wir werden ihn erst einmal durchchecken lassen und dann auf jeden Fall in einen Haushalt ohne Hunde vermitteln. Vielleicht auch nicht unbedingt in einen Haushalt mit kleinen Kindern.

Für nächste Woche Freitag ist die Aufnahme von fünf Katzen aus einem der 9-Katzen-Fälle geplant. Sie die kastriert und aus der Quarantäne raus, kommen die restlichen vier Katzen. Sind die aus der Quarantäne raus, gehen wir den anderen 9-Katzen-Fall an. So zumindest der Plan.

Hallo liebes Tierheim-Team,
nachdem nun wieder etliche Tage wie im Flug vergangen sind, wollen wir nach dem kurzen telefonischen Bericht neulich noch einmal ein paar News zu Sola, Mika und Preston senden.

Am 8.1. konnten wir die drei eeeendlich zusammenkommen lassen. Sie wussten ja durch gemeinsames mauzen und singen schon, dass irgendwie noch jemand anderes auf der anderen Seite der Tür ist. Der große Tag war eigentlich fast unspektakulär, Mika und Preston fanden es komisch, dass nun die Türe offen blieb und Sola sich dann im Bad umsah, um herauszufinden wer hier immer geantwortet hat. Sobald sie mauzte, kamen beide aber aus ihrer Ecke und begrüßten sie, alle haben sich ohne irgendwelche Anstalten beschnuppert und sind schon direkt erstaunlich easy miteinander umgegangen. Als die Herren sich dann aus dem Bad herausgetraut haben, nahmen sie zunächst erst einmal den Flur im DG für sich ein und hielten sich gerne bei den Koffern und den Kuscheltierkisten auf, sobald Zweibeiner in der Nähe waren. Für was zu essen, Leckerchen und auch ne Spielrunde waren sie aber schnell zu begeistern.

In den ersten Tagen haben wir sie weiter mit spielen und mit Leckerchen an unsere Anwesenheit gewöhnt, schnell haben sie das Haus erkundet und sich immer wohler gefühlt, solange die Menschen etwas Abstand einhielten. Bereits nach einigen Tagen jedoch waren erste vorsichtige Berührungen beim chillen oder futtern ohne große Scheu möglich. Binnen weniger Tage haben sich alle drei zum Beispiel in knapper Nähe zueinander im Wohnbereich aufgehalten, gespielt und gemeinsam gechillt. Kleinere Raufereien gehörten nach dem Kennenlernen auch dazu, aber nirgends war ernste Aggression, sehr erfreulich 😉 An vielen Stellen im Haus haben sich die Kerle, ebenso wie die schon längst richtig angekommene Sola, einfach gemütlich hingelegt. Selbst ein vorsichtiges vorbeigehen auf der Treppe war schon bald möglich, wobei hier Mika mutiger war als Preston, der noch länger aufschreckte.

Nach etwa eineinhalb Wochen ertappte sich Mika dabei, sich beim kraulen so richtig hinzugeben und sich dabei sogar fordernd in die Hand zu drücken – Öhrchen massieren ist halt einfach toll! Als er das richtig verstand, konnte man ihm seinen Schreck kurz ansehen – und sofort wurde wieder angestupst, denn jetzt war es ja eh egal 🙂

In der letzten Woche nahm Prestons Scheu ebenfalls spürbar ab. Wo er zunächst noch oft „pro Forma“ kurz fauchte, bevor er sich dann tatsächlich mit zunehmender Freude streicheln ließ, kommt er inzwischen gar aus eigenem Antrieb an, legt sich auf die Couch dazu, kommt auf den Schoß oder lässt sich ausgiebig kraulen und streicheln. Hier hat er Mika in den letzten Tagen glatt überholt 😀

Wir können wirklich mit einer großen Freude sagen, dass die zwei Kater ebenfalls nun ziemlich angekommen sind. Das Dreigestirn fegt hier quer durchs Haus, alle haben ihre Lieblingsplätze und nutzen diese oft auch gemeinsam und die Menschen sind anscheinend wirklich gar net mehr so doof 😉 Ein super Versammlungsruf ist das Öffnen der Küchentür, lustig wie schnell alle drei aufmerksam im Flur stehen oder den Raum besetzen…

Wir sind sehr froh, dass wir diese drei herrlichen kleinen Wesen bei uns aufnehmen durften. Sie sind eine schöne Herausforderung und eine große Bereicherung – herrlich zu sehen, wie stetig das Vertrauen wächst und sich alles so entspannt zusammenfügt.
Herzliche Grüße, Familie M.

Guten Morgen nach Altrich,
die beiden Süßen sind gesund und munter in ihrem neuen Zuhause angekommen und erkunden fröhlich jeden Winkel. Spargo (jetzt Karo) besteht nach spätestens 5 Metern immer auf eine Streicheleinheit, über die wir uns mindestens so viel freuen wie er 🥰 Die süße Spira (Kira) sucht aber auch schon Nähe 😍
Nochmals vielen lieben Dank an euer Team und bis bald.
Familie Welsch (jetzt zu sechst 😀🐈🐈)

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Tagebucheintrag 27.01.22

verfasst am 27. Januar 2022

Ich bin heute nicht im Tierheim, deshalb kann ich im Homeoffice leider nicht auf alle Daten zugreifen.
Morgen müsste es aber wieder einen normalen Eintrag geben.

Unsere Vermittlungen.

Liselotte ist wie angekündigt am Dienstag von einem Paar abgeholt worden.
Es klappt bereits super, siehe unten.

Am Dienstagabend ist dann noch Ekaterina als Zweitkatze in die Eifel umgezogen.
Beide dürfen später als Freigänger leben.

Leider musste Larissa (Manni) am Dienstag in der Tierarztpraxis eingeschläfert werden. Wir haben Sie am Montag dort hingebracht, weil sie nicht auf die Medikamente reagiert hat. Doch auch die Intensiv-Medizin beim Tierarzt konnte Sie nicht mehr retten. Ihr Immunsystem hat es nicht geschafft. Es wird wohl ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren gewesen sein. Sie hatte ja bereits bei der Aufnahme Veränderungen an der Gebärmutter, man wird es nicht mehr herausfinden können.

Keine Neuzugänge

Nachtrag zu Spucki, Spautzi, Spatzi, Denver und Denzel
Die drei „S“ waren bereits kastriert und stehen schon auf der Zuhause gesucht-Seite. Sie sind alle neg. getestet worden und sind ca. 2018 geboren. Sie wären super als Zweitkatze, zu einer zutraulichen und verträglichen Erstkatze.
Denver (sw) war unkastriert und ca. 2 – 3 Jahre alt, Denzel (gestromt) ist doch kein Mädchen, etwas älter, war kastriert, aber nicht gekennzeichnet. Auch die Beiden stehen jetzt zur Vermittlung.

Sehr geehrter Herr Kordel,
Hoffe es geht Ihnen gut.
Heute eine Nachfrage zu der Fundkatze aus Wintrich. Ihre Mitarbeiterin hat die damals, sehr zutreffend, Wasiliska getauft.
Seit Ende April 2021 ist sie nun bei mir in Kasholz und hat sich prächtig entwickelt. Ist zwar ausschließlich auf mich fixiert, aber das umso mehr. Bei allen lauten Geräuschen oder anderen Menschen ist sie schnellstens verschwunden. Auch als Mäusefänger hilft sie, wo sie kann.
Herzliche Grüße A. F.

Rückmeldung zu Lieselotte.

Hallo liebes Eifeltierheimteam.
Liselotte ist gestern bei uns eingezogen.
Sie hat sich für ca.2h in ein kleines Versteck zurück gezogen…danach kam sie raus und erkundete die neue Gegend und uns :-)). Gefressen hat sie auch sehr gut.
Es war faszinierend, wie schnell sie Vertrauen fasste zu ihrer neuen Familie.
Sie ist sooo lieb und lässt sich von allen streicheln.
Wir haben sie alle ins Herz geschlossen.

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Tagebucheintrag 26.01.22

verfasst am 26. Januar 2022

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 25.01.22

verfasst am 25. Januar 2022

Keine Vermittlungen, aber Lieselotte wird heute Abend abgeholt.

 

Keine Neuzugänge, wir konnten die beiden gemeldeten Aktionen etwas schieben. Eine fangen wir Anfang Februar an, die andere Neuner-Aktion dann Mitte Februar.
Die Tierschützer aus der Gegend von Siegen, die eine Aktion mit den 50 Katzen haben, haben sich nicht mehr gemeldet. Eventuell kommt das aber noch.
Zurzeit brauchen wir noch alle Quarantäneboxen für die Kastrationsnachsorge der letzten Katzen.
Heute werden einige Katzen operiert.

Hallo liebes Team!
Frieda (ehemals Hagen Nina) fühlt sich wohl bei uns und wir freuen uns jeden Tag mit ihr.
Fellpflege wird auch gewissenhaft erledigt.
Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist sie eine richtige Schönheit die ältere Dame.
Beste Grüße von der Mosel

In eigner Sache.
Hier nun die beiden letzten Fragen zu dem Artikel, der vor anderthalb Wochen im Wochenspiegel veröffentlicht wurde.

  1. Wie viele Tiere können Sie im Monat vermitteln?

Das ist sehr unterschiedlich. In den Wintermonaten vermitteln wir mehr als im Sommer. Aber wir können ja nur Tiere aufnehmen, wenn der Platz dafür gegeben ist. Wenn wir also Tiere vermitteln, haben wir auch wieder Platz, um Tiere aufzunehmen.
Die Tierheimbelegung schwankt im Laufe des Jahres doch sehr, das hat im Frühjahr und Herbst vor allem mit den Jungkatzen und Katzenbabys zu tun. Aber im Großen und Ganzen können Sie bei den Vermittlungszahlen die gleiche Menge annehmen, wie die Zahl der aufgenommen Tiere.
Dabei ist die durchschnittliche Verweildauer der Katzen bei uns, und da sind alle kranken und scheuen Tiere mit eingerechnet, ca. 49, 5 Tage.
Das ist an sich schon eine kurze Verweildauer. Aber schauen Sie sich zum Beispiel den Fall einer trächtigen Katze an: Sie bleibt dann erst die Zeit bis zur Geburt in der Quarantäne. Nach der Geburt zusammen mit ihren Babys weitere 10 – 12 Wochen im Mutter-Kind-Zimmer. Sind die Kleinen dann vermittelt, wird die Mutterkatze kastriert und geht dann selbst in die Vermittlung. Solche Muttertiere und ihre Kitten sind dann natürlich wesentlich länger im Tierheim als der Durchschnitt.

 

  1. Wie erfolgreich waren die Kastrationswochen in den letzten Jahren und wer trägt die Kosten dafür? Was raten Sie Katzenbesitzern diesbezüglich?

Die Kastrationswochen laufen über den Förderverein Eifeltierheim e. V. und ist eine Aktion des Deutschen Tierschutzbundes. Die Kastrationsaktion finanziert sich über die Spenden der beteiligten Tierärzte. Im Jahr 2021 konnten so in diesen beiden Wochen 234 Katzen und 214 Kater kastriert werden.

Wenn Sie ihre Katze kastrieren lassen, müssen Sie zuerst den gesamten Betrag sofort bezahlen und Ihre Kontodaten hinterlegen. Den Rabatt bekommen Sie später dann auf ihr Konto zurück überwiesen.

Bitte!!! Lassen Sie ihr Tier bei der Kastration tätowieren (egal, ob in den Kastrationswochen oder später). Es geht nur in Narkose und aus meiner Erfahrung heraus kümmern sich etwaige Finder viel schneller um ein fremdes Tier, wenn die Katze eine sichtbare Kennzeichnung im Ohr hat.
Natürlich kann ein Tier auch noch zusätzlich und zu jeder Zeit gechipt werden, aber eine Tätowierung kann schnell und ohne Hilfsmittel von jedem abgelesen und bei den Registrierungsstellen abgefragt werden.

Vielleicht noch als Fazit: Das Eifeltierheim zusammen mit dem Förderverein-Eifeltierheim könnten niemals so viele Tiere versorgen, würden wir nicht mit einigen Tierschutzvereinen und Tierheimen in der Region zusammenarbeiten. Wir tauschen regelmäßig Tiere, Futter und Zubehör untereinander aus, wer hat gerade zu viel, wer kann etwas gebrauchen.
Genauso sollte Tierschutz funktionieren und dafür möchte ich mich bei allen Akteuren bedanken und bin mir sicher, dass das auch in 2022 wieder so gut funktioniert.

Rainer Kordel
Tierheimleitung

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E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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