Heute kein Eintrag
Tagebucheintrag 20.07.21
Nachrichten zum Hochwasser.
Immer noch bekommen wir viele Anrufe und Mails von Vereinen und Privatpersonen, die helfen wollen.
Wir machen hier aus der Ferne was wir können. Aber ich habe eine Bitte an die Leute die helfen wollen. Erstens, bitte nicht enttäuscht sein, wenn die Leute vor Ort nicht sofort auf ein Hilfsangebot reagieren.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie von der Situation und der Menge an Notfällen und Hilfsangeboten komplett überrollt wurden.
Und dann noch eine zweite Bitte. Ich glaube, dass zurzeit genügend Hilfsgüter angeboten wurden. Aber wenn in drei oder vier Wochen über andere Katastrophen in den Nachrichten berichtet wird, brauchen die Leute vor Ort immer noch Hilfe und Sachspenden.
Deshalb stellen Sie ihre Spenden gut unter und versuchen sie es in ein paar Wochen noch mal, dass wäre super.
Keine Vermittlungen, aber in der ganzen Sache mit dem Hochwasser, haben wird einen Kontakt zum Tierheim Heppenheim bekommen.
Die haben zurzeit Platz und wollten Notfalltiere aus dem Überschwemmungsgebiet aufnehmen. Dort sind allerdings bereits mehr Hilfsangebote als „Notfelle“ eingegangen, sodass wir uns entschlossen haben, dass wir ihre Hilfe annehmen.
Wenn alles nach Plan verläuft, werden sie einige Kitten und unsere Mäuse am Wochenende aufnehmen.
Jetzt müssen wir nur noch schauen, wer geht.
Natürlich schauen wir, dass es bereits Gruppen sind, die sich kennen und keine Zipperlein haben, die dann durch den Stress neu aufflammen. Das Tierheim stellen uns zwei Katzenzimmer zur Verfügung, die wir mit unseren Kitten belegen dürfen.
Und da sie zurzeit kaum Jungkatzen haben, bleiben sie auch dort und werden von Ihnen vermittelt.
Das hilft uns Enorm, unsere angespannte Lage etwas zu entspannen, aber wie Sie gestern bereits gelesen haben, kommt bestimmt bald Nachschub.
Keine Neuzugänge!!!
Nachtrag zu Soraja und ihre zwei Kitten.
Soraja wurde neg. getestet und auf ca. 2 Jahre geschätzt. Die zwei Nachzügler sind auch Mädels, das heißt, vier Töchter!
Soummeya (sw) und Sophia sind gechipt und geimpft worden, das Alter war ja bereits bei den Schwestern auf ca. 10.05.21 geschätzt worden.
Nachtrag zu Pepe und Peer.
Die beiden geht es den Umständen entsprechend gut. Sie sind gechipt und neg. getestet worden und müssen einfach weiter behandelt werden.
Nachtrag zu den Kaninchen.
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die beiden Kaninchen Zuri und Zuko am Wochenende an Encephalitozoon cuniculi (EC) verstorben sind. Es ging wahnsinnig schnell und trotz med. Versorgung, waren sie nicht mehr zu retten.
Das an sich ist bereits schlimm, aber wir haben kurz davor die beiden Geschwister Zea und Zerres vermittelt. Wir haben die neuen Besitzer sofort angerufen und angeboten, die Tiere wieder zu uns zu nehmen. Denen geht es allerdings sehr gut und deshalb wollten Sie die Beiden auch behalten. Zum Glück wurden sie nicht zu anderen Kaninchen vermittelt, denn der Parasit ist einfach über den Kot übertragbar. Wir haben sie über den Parasiten und die möglichen Krankheitssymptome unterrichtet. Sie achten darauf und melden sich, sobald etwas passiert.
Den anderen Kaninchen, die mit Zuri und Zuko im selben Außengehege waren, geht es bis jetzt gut, natürlich haben wir sie sofort aus der Vermittlung genommen.
Jetzt ist es bei EC ähnlich wie bei den Katzen und FIP. Viele Tiere sind bereits infiziert, es bricht aber bei einem guten Immunsystem nicht aus.
Jetzt müssen wir natürlich bei einer möglichen Vermittlung darauf achten, ob es zu anderen Kaninchen geht und ob die geimpft und/oder ebenfalls EC-Infiziert sind.
Wir warten mit einer möglichen Vermittlung aber noch etwas bis wir sicher sind, dass keiner mehr erkrankt.
Paloma ist die Ausnahme, sie hatte keine Kontakt zu den anderen Kaninchen und steht deshalb noch auf der Vermittlungsseite.

Weil wir seit einiger Zeit vermehrt selber Fangaktionen machen, brauchten wir ein neues, zweites Fahrzeug. Es war sehr mühsam und meistens kaum zu machen, die Termine der Fangaktionen mit denen der Tierarztbesuche abzustimmen, sodass wir oft genug mit unseren Privatfahrzeugen gefahren sind.
Seit Donnerstag ist dieses schmucke Fahrzeug in unserem Besitz.
Und nicht das Sie glauben, wir hätten im Lotto gewonnen oder groß geerbt, obwohl der Fiat Doblo wirklich super aussieht, ist er gebraucht und hat bereits 160 000Kilometer drauf. Das sieht man ihn aber auch innen nicht an und wir konnten für das Tierheim einen guten Preis aushandeln. 4.500, – Euro hat er gekostet, wurde vorher noch einmal komplett durchgecheckt und wir bekommen im Herbst noch neue Räder montiert.
Und eigentlich hat er uns nichts gekostet, weil wir ihn komplett gesponsert bekommen haben. Der Sponsor möchte nicht genannt werden, das akzeptieren wir natürlich und bedanken uns dafür.
Jetzt kommen noch bald unsere Aufkleber drauf und dann hoffen wir, dass wir noch lange Freude an dem Auto haben.
Mitte August geht das gesponserte Auto weg, dann brauchen wir ein weiteres Fahrzeug sonnst haben wir wieder dieselben Probleme.

Hallo.
Seit 5 Tagen ist hier auf dem Vulkaneifelhof eine fremde Katze aufgetaucht. Sie hat an der linken Halsseite eine ca.4 cm im Durchmesser geschoren Stelle, wo das Fell wieder anfängt nachzuwachsen. Wer sie kennt bitte bei mir melden. Tel.: 015118563632 Weber.

Hallo,
wir vermissen seit einer Woche unseren Kater Abramo in 54636 Idenheim. Er ist gechipt und kastriert, Siam-Mix, komplett weiß mit blauen Augen. Er ist sehr scheu und ängstlich. Er ist bei Tasso vermisst gemeldet, ich schicke Ihnen die Suchanzeige.
Falls er bei Ihnen abgegeben wird, bitte melden Sie sich bei mir unter 0176/21183928.
Vielen Dank und freundliche Grüße, Christina Wünsche.
Hallo Herr Kordel,
wir wollten Ihnen ein kurzes Update zu Birger (hier jetzt Nero) geben.
Die ersten Wochen lang war er noch schreckhaft und verunsichert, musste sich erst an die neue Situation gewöhnen und hat sich unterm Bett versteckt. Da er aber klar Futter-motiviert ist, konnten wir darüber und mit viel Geduld langsam sein Zutrauen gewinnen.
Er ist ein sehr lieber, unfassbar entspannter Kater, der sich mittlerweile sogar problemlos auf den Arm und auf den Schoß nehmen lässt, viel quatscht, sehr stark die Nähe zu den Menschen sucht und sehr gern gekrault wird. Er versteht sich gut mit unserer anderen Ehemaligen des Eifeltierheims (ehemals Freya), sie spielen viel und kommen problemlos miteinander zurecht.
Die luftige Sommerfrisur wächst auch langsam nach und aus ihm wird sicher ein sehr schöner Kater 🙂
Viele Grüße aus Trier! N. T u. S. K.
Tagebucheintrag 19.07.21
Nachrichten zum Hochwasser.
Es ist wirklich toll, wie viele Anfragen per Telefon oder Mail kommen, ob wir betroffen sind und Hilfe brauchen. Sogar Anrufe von einem Tierschutzvereinen aus Aschaffenburg, Zweibrücken und Heppenheim und viele Privatpersonen haben sich gemeldet.
Der Hit ist eine Mail aus Ohio (USA), die uns Geld gespendet hat.
Ein paar Leute und Tierschutzvereine hier aus der Gegend haben schon mal Sachen zusammengetragen, um sie bei Bedarf an Hilfsbedürftige abzugeben.
Allerdings kam da bereits so viel zusammen (zirka 1 Tonne), dass wir keine weiteren Spenden aufnehmen können.
Wenn sie auch helfen wollen, fragen Sie beim DRK oder anderen Hilfsorganisationen nach.
Aber ich glaube, dass fürs Erste genügend da ist. Aber wenn in 2 – 3 Wochen die Nachrichten über andere Katastrophen berichten, werden die Sachen gebraucht.
Also, wer kann, bitte die Spenden bei sich lagern und in ein paar Wochen dort nachfragen.
Vielen Dank.
Unsere Vermittlungen.
Am Freitagnachmittag ist wie angekündigt Niemann zurück auf seine Futterstelle.
Abends sind dann die zwei Kaninchen Zea und Zerres zusammen nach „Köttel“bach umgezogen.
Da ist der Name doch Programm.
Am Sonntag ist Lucy (12) als Einzel-Wohnungskatze zu einem Mann nach Lüxem gegangen.
Unsere Neuzugänge.
Im Moment ist es ganz schlimm. Heute Vormittag haben wir in knapp 30 Minuten über 30 Katzen gemeldet bekommen, die wir aufnehmen sollen.
Und da war kein einziges Tier aus den Überschwemmungsgebieten oder Corona-Rückläufer dabei.
Zum Glück werden alle Katzen zumindest gefüttert, deshalb konnten wir alle schieben.
Allerdings vermitteln wir zurzeit fast nichts, deshalb wird es schwer vorherzusehen, wann wir neue Tiere aufnehmen können.
Pepe (die 3 Bilder links) hatte ich ja bereits am Freitag veröffentlich. Es sieht zum Glück bereits viel besser aus, aber ich glaube trotzdem nicht, dass wir seine Sehkraft vollständig erhalten können.
Er kam zusammen mit seinem Kumpel Peer aus Pickließem. Ob sie Brüder sind, ist nicht bekannt aber anzunehmen.
Allerdings ist Peer deutlich schwerer, aber das kann natürlich daran liegen, dass Pepe nichts gesehen hat. Es sind Fundkatzen und jedes Jahre bring eine Streunerin die blinden Babys zu der Finderin. Aber die Mutter geht einfach nicht in die Falle. Wir versuchen es natürlich wieder, wie jedes Jahr.
Leider fressen sie nicht richtig gut und brauchen viel Pflege, mehrfach Augensalbe am Tag und Antibiotika. Da machen wir nicht direkt Freunde.
Bitte nicht für die Beiden melden, wir müssen erst schauen, wie lange es dauert und ob sie als Wohnungskatze oder doch als Freigänger vermittelt werden können.
Aber eins ist schon mal sicher, die Beiden hängen sehr aneinander, deshalb gehen wir zurzeit davon aus, dass sie als Pärchen vermittelt werden.

Am Samstagmorgen ist die vierte Katze aus dem Sterbefall aus Bettenfeld in die Falle gegangen.
Leider wissen wir immer noch nicht, wie viele Katzen noch vor Ort sind, wir bleiben dran.
Beppo wir auf 2014 geschätzt, ist ebenfalls neg. getestet, gechipt und geimpft worden.
Beppo ist sehr zutraulich. Und steht bereits auf der Vermittlungsseite.
Wir sind leider noch nicht dazu gekommen, schönere Fotos zu machen.
Nachtrag zu Beate, Becca und Belinda.
Die ersten Bettenfelder Katzen waren am Freitag zur Eingangsuntersuchung und es war widererwartend, sehr unproblematisch. Es sind alles Mädels. Beate (links), Becca (mitte) und Belinda wurden neg. getestet und sind bereits kastriert, sie wurden gechipt, entwurmt, entfloht und geimpft.
Das Alter der drei sind unterschiedlich. Beate wird auf 2015, Becca auf 2018 und Belinda auf 2013 geschätzt.
Wir haben alle drei bereits auf der Vermittlungsseite bei den Wohnungskatzen gestellt. Sie sind nicht für einen Anfängerhaushalt oder einen mit Kindern und/oder Hund geeignet.
Aber super wären sie als Partnertier für eine etwas ältere und liebe Erstkatze, wo sich unsere Katzen daran orientieren können. Oder als Pärchen, wenn man entsprechend Erfahrung und Geduld hat.
Soraja ist die Mutter von Sola und Souma aus Speicher und am Samstag endlich in die Falle gegangen. Sonntags sind die beiden letzten Kitten in die Falle gegangen und zu uns gebracht worden.
Soraja wird. Die Fangaktion war nötig, weil Soraja letzte Woche besuch von einem Kater hatte und deshalb dringend zeitnah kastriert werden muss.
Soraja ist nicht ganz panisch, aber bei den beiden Kleinen sieht man bereits, dass wird nicht einfach.
Nachtrag zu Mecky.
Es ist doch ein Mädchen und SIE ist neg. getestet worden.
Bei den andern Angabe ist es etwas komplizierter. Unser Tierarzt hätte sie nicht auf 17 – 18 Jahre, sondern eher 5 – 6 Jahre geschätzt. Von Tumor ist zum Glück keine Rede mehr.
Eben hatte ich noch eine Information eine Tierarztes, der Mecky seit längerem kennt. Er mein zu wissen, dass sie zwischen 15 – 16 Jahre sein muss. Zum Glück ist sie mittlerweile sehr lieb geworden und ist sehr straßenerfahren.
Tagebucheintrag 16.07.21
Infos zum Hochwasser.
Die Straße ist wieder frei, Sie kommen ganz normal zu Tierheim.
Übrigens, vielen Dank für die vielen netten Anrufe und Anfragen, ob es und gut geht.
Rainer Kordel
Keine Vermittlungen.
Unsere Neuzugänge.
Morgen sollen noch bis zu sechs Katzen kommen, eventuelle weitere Bettenfelder Katzen noch nicht eingerechnet.

Das ist die dritte Katze aus Bettenfeld. Ob es sich um die Katze von gestern unter dem Bett handelt, wissen wir nicht, es ist halt eine schwarze Katze.

Dieses Katzenbaby und ein Geschwisterchen kommen morgen zu uns ins Tierheim
Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bei dieser Katzen das Augenlicht komplett erhalten können. Das hier ist lieb, ihr Geschwisterchen soll heftig drauf sein, aber auch täglich mehrfach Augensalbe brauchen. Das wird ein Spaß!
In eigener Sache.
Ich wollte mich eigentlich nicht mehr dazu hinreißen lassen, mich über dämliche Kommentare bei Facebook und Co. hier auszulassen, aber irgendwann ist es genug und dann muss man solche Sachen auch mal ansprechen.
Diesmal waren es zum einen Leute, die sich über unsere Vermittlungsrichtlinien auslassen.
Und meistens sind es noch nicht einmal die Leute, die hier anfragen und denen wir in dem Moment aus verschiedenen Gründen, die wir auch nett und ausführlich erklären, keine Katze geben können.
Dann kommen Leute aus der zweiten Reihe, die wohl meinen, weil sie mal früher eine Katze hatten, es besser zu wissen.
Sie kennen weder unsere Katzen, noch unsere Gründe und lassen sich dann in den sozialen Medien über uns aus.
Nein, wir vermitteln keine Katzenbabys weniger als 50m von der Wintricher B53. Egal ob sie einen Garten hätten oder nicht – Punkt.
Und den Spruch, dass sie dort ein Paradies hätten. Klar, für ein paar Tage, bis sie tot auf der Bundestraße liegen und hoffentlich einen schnellen Tod hatten. Was denken- oder besser was denken die Leute nicht, die solch einen Mist posten. Da bekomme ich echt Puls.
Ja, wir wollen dringend Tiere in ein gutes Zuhause vermitteln. Aber hier liegt das Hauptaugenmerk auf „ein gutes Zuhause“. Sonst bleiben sie lieber noch ein wenig bei uns.
Natürlich hätten wir Katzen, die etwas älter und sehr straßenerfahren sind, aber die wollen die Leute meistens nicht, weil sie ihnen zu alt sind.
Wir haben keine eierlegenden Wollmilchsäue und uns backen können wir die Katzen auch noch nicht, aber wir arbeiten dran!
Eine 10 Wochen alte Katze hat einfach keine jahrelange Straßenerfahrung!
Und dann noch einen Anruf um einen Termin für eine eventuelle Vermittlung.
Als ich dann darauf hinwies, dass ich mich zurzeit komplett aus der Vermittlung zurückgezogen habe und meine Mitarbeiterinnen im Moment kranke Katzen und Kitten versorgen und es deshalb etwas dauern könnte, kam nur der blöde Spruch, wie das denn sein kann, auf der Seite steht doch, dass wir 28 ehrenamtliche Helfer hätten!
Also wir sind echt mit guten und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern versorgt, die uns einen großen Teil der Routinearbeiten abnehmen. Aber zu glauben, dass hier täglich Unmengen an Helfern herumspringen und wir bestimmt den ganzen Tag nur mit den Katzenbabys spielen, das ist echt die Krönung.
Zurzeit machen meine Mädels 10 – 12 Stunden Schichten und das 7 Tage die Woche und nehmen dann noch Katzen wie Widorna oder Alan mit nach Hause, um sie nachts noch zu versorgen. Und dann muss man sich solche Sprüche anhören. Aber das geht ja nicht nur uns Tierschützern so.
Und wenn sich jetzt die eine oder andere Person auf die Füße getreten fühlt, dann super.
Vielleicht sollten sie mal drüber nachdenken, bevor sie solche Kommentare abgeben.
Und wenn sie zu viel Zeit haben und es ihnen langweilig ist, sollten sie sich solche Sachen mal selber antun, es muss ja gar nicht ein Tierheim sein.
Das rote Kreuz, die Tafel oder der Dorfverein freuen sich bestimmt auf freiwillige Helfer.
Und ich wette mit Ihnen, es wird nicht lange dauern, bis Sie sich selbst über solche „unnötigen“ Sprüche ärgern.
Sorry, aber das musste einfach mal raus.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 15.07.21
Vorab Infos zum Hochwasser!
Wir sind zum Glück nur indirekt betroffen. Hier im Tierheim ist alles trocken, Sie kommen nur von Wittlich kommend nicht zu uns.
Sie müssten einen Umweg machen und hintenherum aus der Richtung Klausen / Osann-Monzel / Schnellstraße zu uns kommen. Dann müssen Sie durch den ganzen Ort und dann rechts.
Am besten, Sie rufen vorher an, dann erklären wir Ihnen den Weg oder wir verschieben den Termin um ein paar Tage.
Keine Vermittlungen.
Unsere Neuzugänge.
Im Moment wird es echt schwierig. Wir bekommen so viele Notfälle gemeldet, die wir nicht schieben können. Wir müssen uns echt etwas einfallen lassen.

Niemann ist ein Fundkater aus Niederkail und geht auch morgen wieder zurück auf die Futterstelle.
Ich glauben man kann schon sehen, dass er Menschen maximal als Dosenöffner akzeptiert.
Aber tolles Bild.

Mecky ist echt eine arme Socke. Er ist schon 17 oder sogar 18 Jahre alt und muss jetzt zu uns ins Tierheim. Die Besitzerin ist selbst so schwer erkrankt ist, dass Sie sich nicht mehr um ihn kümmern kann.
Dann ist er ängstlich Fremden gegenüber und hat eventuell sogar einen Tumor. Das macht die Sache für ihn, uns und einen möglichen neunen Besitzer nicht eben einfacher.
Mecky ist bereits kastriert und Freigang gewöhnt. Mehr wissen wir noch nicht.

Alan wurde uns gestern vom Waldkindergarten in Altrich gebracht.
Da waren wir bereits letztes Jahr eifrig am Fangen und es fehlet eine Katze. Die scheint jetzt Mutter zu sein und hat dieses Katzenbaby in die Nähe des Kindergartens gebracht.
Es war die Nacht mit bei einer Mitarbeiterin und hat ihr die Nacht sehr kurz gemacht.
Alan ist ca. 4 Wochen alt und braucht sehr viel Zuwendung, bevor er zu gleichaltrigen Kumpels geht.
Natürlich müssen wir auch noch die letzte Mutterkatze einfangen, aber das muss im Moment warten.
Das sind die ersten Katzen aus dem Sterbefall aus Bettenfeld.
Zwei Katzen konnten gestern eingefangen werden, heute Morgen ging die dritte Katze in die Falle.
Die Wohnung ist sehr stark vermüllt (siehe 3. Bild), die Frau war die letzte Zeit nicht mehr in der Lage, sich um Alles zu kümmern. Das macht uns die Sache natürlich viel schwieriger die Tiere einzufangen und handzahm zu bekommen. Zum Glück sind es reine Wohnungskatzen, bereits kastriert und bestimmt artverträglich. Damit steigen ihre Chancen auf eine zügige Vermittlung.
Wir warten mit der Eingangsuntersuchung bis morgen, eventuell gehen noch weitere Katzen in die Falle.
Wir wissen nicht genau, wie viele es sind. Eine Bekannte sprach von sieben, die Vermieterin von fünf und das Amt von drei Katzen. Die sind es mindestens, der Rest wird sich zeigen.

Nachtrag zu Finn.
Finn wurde neg. getestet, kommt aber nicht mit der Situation in der Quarantänebox zurecht.
Beim Tierarzt war alles Ok, ohne weiteres lies er sich das Blut abnehmen und impfen, aber zurück in der Box fing er an zu randalieren.
Wir müssen schauen, ob wir ihn zeitnah in ein großes Katzenzimmer setzen, aber die sind auch schon sehr voll.

Nachtrag zu Oberon.
Es hat sich niemand für Oberon gemeldet, deshalb geht er heute zur Eingangsuntersuchung.
Dann hoffen wir, dass er nicht FIV oder Leukose positiv und kann dann am Wochenende in die Vermittlung.
Natürlich immer mit dem Hinweis, dass sich eventuell doch noch später ein Besitzer melden könnte.

Nachtrag zu Widorna.
Ihr geht es leider nicht so gut und ist seit Dienstag in der Tierarzt-Praxis. Eventuell Verdacht auf Katzenseuche. Aber ihr geht es heute bereits etwas besser, deshalb ist die Chance groß, dass der Test neg. ausfällt.
Sie war auf jeden Fall stark unterernährt und hätte, laut Tierarzt, keine weiteren Tag überlebt.
Widorna bleibt noch über das Wochenende beim Tierarzt.
Hallo Hr. Kordel.
Unser Paul hat sich wieder gut eingelebt.
Danke für Ihre Unterstützung, Familie V.
Hier noch einmal die Einladung zu der Eisflatrate.
Ich habe eben extra noch einmal angerufen, ob dort alles OK ist und des Event stattfindet.
Ja, Sie sind nicht vom Hochwasser betroffen und die Feier finden wie geplant statt.
Zum Schluss noch eine – wie ich finde – richtig tolle Idee.
Leckeres Eis schlemmen und dabei etwas Gutes tun.
Das ist jetzt in der Alloheim Senioren-Residenz „AGO Piesport“ möglich. Am 16.07.2021 findet im Außenbereich der Einrichtung, unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzverordnungen, die alljährliche „Eisflatrate“ statt. Eine gemeinnützige Aktion, deren Erlöse für einen guten Zweck gespendet werden. „Die Erträge der Flatrate gehen an das Eifeltierheim Altrich“, erklärt die Residenzleiterin „das Tierheim in Altrich engagiert sich sehr in unserer Region.
Unsere Bewohner und das gesamte Team der Residenz wollen deshalb ein Zeichen setzen und die dortigen Aktiven bei anstehenden Anschaffungen unterstützen. “Flatrate“ – das bedeutet für die Besucher des Eisfestes: nach Herzenslust zugreifen – ganz ohne schlechtes Gewissen. Für einen einmaligen Beitrag in Höhe von 4,50 Euro wird der Eisbecher immer wieder und beliebig oft aufgefüllt. Ob mit bunten Zuckerstreuseln, Schokosauce oder kleinen Schirmchen – auch bei der Auswahl der Eis-Verzierung sind bei der Eis-Flatrate keine Grenzen gesetzt.
Ein Konzept, das nicht nur Kinder als bekennende Eisliebhaber begeistert.
Start ist am 16.07.2021 um 10 Uhr in der Alloheim Senioren-Residenz „AGO Piesport“.
Alle Angehörigen, Freunde, Partner und Bürger der Region sind herzlich dazu eingeladen. „Wir freuen uns auf viele Gäste in unserer Einrichtung und ein fröhliches Eisfest, ob Vanille-, Schoko- oder Erdbeereis, in der Waffel oder Eis im Becher, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Bundesweit wird die „Eisflatrate für den guten Zweck“ von der Alloheim-Gruppe in allen Residenzen veranstaltet.
Tagebucheintrag 14.07.21
Heute kein Eintrag.
Tagebucheintrag 13.07.21
Keine Vermittlungen.
Unsere Neuzugänge.
Aber für morgen sind weitere Katzen + die 7 Katzen aus dem Sterbefall eingeplant. Zum Glück hatten wir da bereits Boxen reserviert und konnten Zimmer 11 in Betrieb nehmen.

Widorna ist gestern Abend noch auf dem Schloßplatz in Wittlich unter den Autos eingefangen worden. Eine Frau das sie schreiend unter den Autos gesehen und uns benachrichtigt. Dann ist sie in unter ein Auto geklettert, wo es dann abgegriffen werden konnte.
Widorna muss gar nicht von dort sein, sie kann auch in einem Radkasten oder Motorraum bis dorthin mitgefahren sein. Wir schätzen sie auf 5 – 6 Wochen alt, lieb und geht gleich zur Eingangsuntersuchung.

Eben kam noch der kastrierte Kater Finn zu uns, weil der Besitzer dringend ins Krankenhaus muss. Er ist am 09.05.2017 geboren, bereits kastriert und geht sofort zum Tierarzt zur Eingangsuntersuchung.
Nachtrag zu Precious.
Sie wurde gestern bereits kastriert und neg. getestet. Das ist wichtig, dann sind auch ihre Kitten negativ. Die gehen heute zur Eingangsuntersuchung.
Dann sollen heute noch Wilka und Haaja kastriert werden, die kleinen säugen nicht mehr und können dann auch bald in die Vermittlung.
In eigener Sache.
Wir haben zurzeit 49 Katzenbabys! (plus 43 erwachsene Katzen und 20 Kleintiere)
Und das sind nur die, die zurzeit bei uns im Tierheim sind. Mit und ohne Mutter und in verschiedenen Altersstrukturen und von lieb bis scheu, ist alles dabei.
Eins haben sie alle gemeinsam, sie werden nur paarweise oder als Partnertier zu etwa gleichaltrigen Tieren vermittelt, und sie sind alle Freigang gewöhnt.
Wir werden jetzt den nächsten Schwung zur Vermittlung freigeben, die zum Wochenende ausziehen können.
In die Vermittlung gehen diese Woche (von links nach rechts) Willibald, Winona und Witonius. Das sind die Kleinen von Wilka und lieb. Und Sola und Souma, das sind die Fundkatzen aus Speicher und noch sehr ängstlich.
Weitere Informationen auf der Vermittlungsseite / Zuhause gesucht / Katzen / Jungtiere.
Und noch ein gute Nachricht zum Schluss.
Unser “ehemalige“ Auszubildende Line Villarsen hat gestern ihre Prüfung bestanden und bleibt uns nun als geprüfte Tierpflegerin erhalten.
Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.
Rainer Kordel




























