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Archiv für den Monat: Juni 2022

Tagebucheintrag 21.06.22

verfasst am 21. Juni 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 20.06.22

verfasst am 20. Juni 2022

Dieser Eintrag habe ich am Samstagabend vorbereitet, ist also nicht tagesaktuell.
Der Tierheimbetrieb läuft ganz normal weiter und ich bin trotzdem im Notfall erreichbar.
Nächster geplanter Eintrag am Freitag

Unsere Vermittlungen.
Am Samstagabend ist endlich Strina zusammen mit Rolf zu einer Frau nach Gusterath vermittelt worden.
Zusätzlich sind Nanuk, Rosa und Mathleen reserviert, müssen aber von uns erst einmal fertig behandelt werden.

 

Unsere Neuzugänge.

Puschi und Inka sind zwei Katzen, die wegen eines Sterbefall zu uns gekommen sind.
Puschi ist 30.05.2007 und Inka 06.08.2006 geboren, beide kastriert, geimpft, bis jetzt Wohnungskatzen und bis zum Schluss regelmäßig beim Tierarzt.
Puschi ist sehr zutraulich, Inka noch etwas reserviert. Beide gehen heut zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu Z.B.
Wir waren beim Arzt und haben noch einmal die Tätowierung nachschauen lassen.
Es ist die, die wir auch gelesen haben und der Tierarzt unter der Nummer ein getigertes Mädchen hat.
Leider ist der Fundkater aus Zell-Barl nicht bei Tasso gemeldet, deshalb fragen wir noch einmal bei dem Tierarzt nach, vielleicht kommt er doch noch auf den Namen des Katers.
Die wunde wurde versorgt und verheilt ziemlich gut.

Nachtrag zu Bijou und ihre Kleinen.
Nachdem sie jetzt alle fertig behandelt sind, haben sie eine kleines Zimmer für sich.
Zum Glück ist Bijou zwar ängstlich, kommt mit der Situation aber gut zurecht, wenn man einen Mindestabstand zur ihr nicht unterschreitet. Die Kitten machen halt Kitten-Sachen, spielen, Fressen, reichlich Ausscheidungen produzieren und wachsen.
Sie bleiben noch ein paar Wochen bei uns und der Mutter. Also bitte nicht anrufen, wir nehmen so früh noch keine Reservierungen an. Ich gebe das frühzeitig im Tagebuch bekannt.

Nachtrag zu Jacky (10).
Jacky ist seit ein paar Tage in einem Zimmer mit anderen Katzen. Das findet er nicht wirklich prickelnd, aber außer fauchen passiert nichts. Auch bei Menschen das gleiche Bild, er faucht und verzieht sich in ein Versteck. Wir würden sein Verhalten eher als unsicher statt aggressiv bezeichnen.
Er braucht auf jeden Fall ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder oder anderen Störfaktoren wie Artgenossen oder Hunde. Freigang ist Pflicht, kennt er aber noch nicht.

Nachtrag zu Kiki (4).
ich habe endlich Tasso erreicht. Natürlich ist sie nicht registriert und nach knapp einem Monat, wo die Besitzerin die Möglichkeit hatte, ihre Katze abzuholen, geben wir Kiki jetzt zur Vermittlung frei.
Natürlich immer mit dem Hintergrund, dass die Besitzerin sich doch anderes entscheidet. Das ist möglich, aber eher unwahrscheinlich. Zusätzlich muss Sie erst alle angefallenen Kosten tragen.

Nachtrag zu Neville (2).
Neville ist ein ganz lieber, aber er macht einen auch unnahbar. Lässt man sich von seinem Fauchen nicht beeindrucken, ist er ein richtiger Schmusekater.
Aber wie bei Jacky suchen wir für Neville ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder und anderen Haustieren und Freigang.

Nachtrag zu Spencer (4) und Sparrow (2).
Die beiden sind jetzt kastriert, gekennzeichnet und negativ getestet worden. Zum Glück haben Sie ihre Zurückhaltung größtenteils aufgegeben. Ob beide mit Kindern können, wird sich zeigen.
Das Alter wurde bei Spencer auf ca. 2021 und bei Sparrow auf ca. 2020 geschätzt. Also doch keine Herbstkatzen, wie von den Leuten behauptet. Also sind dort noch mehr Katzen als zuerst angenommen. Der Förderverein ist dran, eventuell kommen noch weitere Katzen von dort zu uns.
Spencer ist mittlerweile so zutraulich geworden, dass man gar kein richtiges Foto machen kann, weil er sofort auf einen zukommt.

Katze vermisst!
Hallo,
unser Kater Mogli wird schmerzlichst seit dem 08.05.2022 in Zell-Barl vermisst.
Er ist kastriert aber leider noch nicht gechipt.
Telefon: 0151-52149550

Wir sind zwar keine ausgesprochenen Reptilien-Spezialisten, aber es müsste doch eine Kreuzotter gewesen sein, die bei uns ums Tierheim geschlichen ist.

Die „Holland-Boxen“ sind am Samstag geliefert worden.
Sie sind etwas einfacher konstruiert als die von uns geplanten „China-Boxen“, dafür zeitnah lieferbar und kosten nur die Hälfte, was in diesen Zeiten gar nicht schlecht ist.
Jetzt testen wir die Boxen und wenn sie praktikabel sind, bestellen wir eventuell noch zwei solche Gestelle.

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Tagebucheintrag 17.06.22

verfasst am 17. Juni 2022

Heute etwas später, dafür etwas mehr.

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt sind Picazo und Babilon am Donnerstag von einer Frau aus Greimerath abgeholt worden. Sie dürfen später aus raus, wenn sie möchten.

 

Unsere Neuzugänge.

Heather ist eine verwilderte Fundkatze aus Hetzhof und kam am Dienstagabend direkt vom Tierarzt zu uns. Dort wurde sie kastriert und der Schwanz amputiert. Die Verletzung war so schwerwiegend und der Schwanz nicht mehr zu retten.
Sie bleibt nur zur Nachsorge bei uns, dann kann Heather wieder an ihre Futterstelle.

Am Dienstagabend wurde uns noch diese Katze gebracht. Sie wäre in keinem guten Zustand, eventuell angefahren. Wir haben Maria sofort zum Tierarzt gebracht, wo sie gründlich untersucht wurde und über Nacht blieb.
Ergebnis: Maria (heißt eigentlich Lucy) ist stolze 18 Jahre und außer den altersbedingten Zipperlein ist Maria/Lucy noch ganz fit.
Die Finder waren hier auf Besuch, deshalb kannten sie Lucy nicht. Aber lieber unnötig zu schnell gemeldet, als zu lange abgewartet und nicht mehr zu retten.
Lucy wurde heute Morgen wieder abgeholt.

Barney ist ein verletzter Fundkater aus Baustert/ Berghausen, der am Mittwoch über den Förderverein zu uns gekommen ist.
Vermutlich hatte er vor zwei Wochen einen Zweikampf mit einem Auto und verloren. Beckenbruch und schwere Verletzung am Schwanz. Das Becken verheilt mit Ruhe von alleine, von dem Großteil seines Schwanzes musste er sich verabschieden.
Barney war unkastriert und nicht gekennzeichnet, was wir jetzt erledigt haben. Und er wurde negativ getestet.

Hubertha ist eine liebe Fundkatze aus Hüttingen an der Kyll, die gestern über den Förderverein zu uns kam. Sie ist Leuten zugelaufen, Besitzer konnten nicht ausfindig gemacht werden und so kam Hubertha zu uns.
Vorher wurde sie bereits kastriert, gekennzeichnet, negativ getestet und auf ca. 1 Jahr geschätzt.

Heute Morgen wurde uns von einer Tierschützerin diese verletzte Katze aus Zell / Ortsteil Barl gebracht. Sie hat eine Verletzung am Bein hinten-links, ist sehr lieb, kastriert und tätowiert.
Leider ist Tasso immer noch nicht telefonisch zu erreichen, aber zum Glück kennen wir den Tierarzt. Er schaut nachher in seinen Unterlagen und deshalb sind wir uns sicher, zeitnah den Besitzer ausfindig machen zu können.

Nachtrag zu dem Fundkater aus Wittlich-Wengerohr.
Heute Vormittag habe ich eine Mail der Besitzerin bekommen. Er ist eigentlich Wohnungskatze und vor zwei Wochen ausgebüxt. Sie meldet sich jetzt beim Tierheim in Trier.

Nachfolgend ein Text vom Förderverein über die Aktion des Gerolsteiner-Sprudel, die ich hier letztens vorgestellt habe.

Liebe Unterstützer des FV Eifeltierheim,

nach Abschluss der Bewertungsphase gab das Unternehmen Gerolsteiner Brunnen die Gewinner der Aktion “Team mit Stern” am 13. Juni 2022 bekannt. Der Förderverein Eifeltierheim e.V. gehört nicht dazu! Obwohl wir von der Bevölkerung die meisten Bewertungen und tolle Kommentare erhielten und auf Platz 7 votiert wurden, sind wir nicht unter den 16 ausgewählten Teams von 29 teilnehmenden Projekten. Wer das Rennen macht, bestimmt somit nicht die Bewertung aus der Bevölkerung, sondern die Jury des Gerolsteiner Brunnens. Das Motto: „EIN TEAM. EIN PROJEKT. EURE CHANCE“ galt im 3. Punkt nicht für uns. Von der hohen Fördersumme von 50.0000 € kam unserem regionalen Tierschutzprojekt leider nichts zugute. Die Corona-Krise hat auch unseren Verein mit großer Wucht getroffen; der Ukraine-Krieg führt zusätzlich zu Spendeneinbußen. Daher hofften wir als gemeinnützige Organisation in unserer Eifelregion, dass unser Herzensprojekt von diesem großen Unternehmen gefördert würde. Doch Tierschutz hat keine Lobby. Er wird zum Randproblem; unermüdlich müssen die Tierschützer um Spenden betteln, wir engagieren uns mit viel Herzblut für die Rechte von Tieren, damit den Notfä(e)llen geholfen werden kann. Zu viele schauen einfach weg!

Für das großartige Voting von all unseren Vereinsunterstützern bedanken wir uns herzlich und freuen uns über diese Wertschätzung unserer Tierschutzarbeit.
Förderverein-Eifeltierhei. B. J.

In eigener Sache.
Wie versprochen der erste Beitrag über ein aktuelles Thema oder eine Sache die mir am Herzen liegt und ich Ihnen näher bringen möchte.
Im ersten Beitrag geht um die europäische Wildkatze und im speziellen um ihre Kitten, die um diese Jahreszeit immer wieder gefunden werden.
Vorweg eine einfache, aber doch nicht unwichtige Information.
Sobald eine andere Farbe wie braun, beige (bis ins senf-farbend gehend) und schwarz und das in getigerter Form vorhanden ist, handelt es sich nicht um ein Wildkatzenbaby.
Ist die Katze sw-we, rot, tricolor, schildpatt, überwiegend schwarz, weiß oder andere Farben, kann es kein Wildkatzenbaby sein.
Als erste Maßnahme, und die gilt für jedes gefundene Katzenbaby, schauen sie sich um und sichern Sie die Fundstelle, falls die Tiere Gefahr laufen, im Straßenverkehr verletzt zu werden.
Beobachten Sie den Fundort, ob noch weitere Babys oder eine Mutterkatze vor Ort sind.
Wenn keine direkte Gefahr für die Tiere besteht, beobachtet man die Stelle am besten aus einer gewissen Entfernung.
Dann versuchen Sie das nächste Tierheim, Tierarzt oder Wildtier-Auffangstation zu erreichen. Dort bekommen Sie dann entsprechende Anweisungen, wie sie weiter vorgehen sollen.
Sollte der Fall eintreten, dass die Tiere unverzüglich aufgenommen werden müssen, vergewissern Sie sich, dass sie wirklich alle Babys gefunden haben. Je nach Alter laufen sie schon eine gewisse Strecke und können sich super verstecken.
Haben Sie alle zusammen, transportieren sie die Tiere in einer Kiste, Korb, Tasche oder sonst einem Behältnis, in dem die Tiere sicher und warm aufgehoben sind.
Auch jetzt gilt noch als oberstes Gebot, versuchen sie einen Profi zu erreichen.

Leider versuchen immer noch viele Menschen selber „Erste-Hilfe“ zu leisten. Aber meistens verschlimmbessern die Leute den Zustand der Tiere.
Ganz wichtig, die Tiere müssen warmgehalten werden. Wenn sie unterkühlt gefüttert werden, kann es zu sehr ernsthaften Problemen kommen, bis hin zum Tod der Kitten.
Die Kleinen sind echt zäh und deshalb lassen Sie sich vom herzerweichenden Rufen nicht zu unbedachtem Füttern hinreißen.
Sollten Sie immer noch keine/n Fachmann/-frau ans Telefon bekommen haben und die Kleinen mittlerweile eine gute Körpertemperatur haben, dann bitte nur lauwarmes Wasser über eine Spritze zuführen. Das reicht eigentlich erst einmal, um eine Dehydrierung zu verhindern.
Und versuchen sie weiter unermüdlich, einen Profi zu erreichen.
Sie merken, es ist mir wirklich sehr wichtig, dass sie nicht selber versuchen, die Tiere durchzubekommen. Der Erfolg ist ungewiss und hängt sehr vom Alter und körperlichen Zustand der Kitten ab.
Leider bekommen wir sehr viele Meldungen, wo es Leute mal „versuchen“ wollten, aber leider hat kein Tier überlebt.
Und dann verstehen die Leute noch nicht einmal, dass sie mit dem Leben der Tiere gespielt und verloren haben. Katzenbabys sind nicht dafür da, sein Ego oder Karma aufpolieren zu wollen!
Sollten Sie nicht sicher sein, ob es Wildkatzenbabys sind, bitte die Tiere nicht anfassen, Bilder machen, die Stelle merken und die Profis anrufen!
Die Tiere stehen unter Naturschutz und dürfen nicht ohne sehr triftigen Grund, der Natur entnommen werden.
Unten sehen Sie Bilder der letzten Wildkatzenbabys, die zu uns gebracht wurden. Sie lagen in einer Wiese in der Nähe eines Bauernhofs und die Wiese sollte gemäht werden. Wir haben die Babys dann zeitnah zu der Wildtier-Auffangstation nach Wiltingen gebracht. Die sind nämlich die Profis, ziehen die Tiere auf und wildern sie später an geeigneter Stelle wieder aus.

Der Text hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wissenschaftlich, belastbare Aussagen.
Ich hoffe, Sie haben ein paar nützliche Anregungen und Tipps bekommen, die Sie gerne weitergeben dürfen.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

PS. Ich bin von Sonntag bis Donnerstag im Sommerurlaub, deshalb kommt der nächste Eintrag am Freitag, den 24.Juni.
Eventuell bereite ich morgen noch einen kurzen Beitrag für Montag vor, dass entscheidet sich aber erst kurzfristig.

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Tagebucheintrag 16.06.22

verfasst am 16. Juni 2022

Feiertag, heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 15.06.22

verfasst am 15. Juni 2022

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 14.06.22

verfasst am 14. Juni 2022

Keine Vermittlungen, aber Babilon und Picazo gehen zusammen am Donnerstag.

Unser Neuzugang

Dieser Fundkater aus Wittlich ist gestern zu uns gekommen und ich habe ihn dann zeitnah zum Ordnungsamt gebracht. Es ist ein ganz lieber, unkastrierter und nicht gekennzeichneter Kater, der seit Wochen in der Gegend umherläuft und in jedes Haus rennt, was eine Tür oder Fenster offenstehen hat.
Uns wurde mitgeteilt, dass die drei Katzen von Gestern in das Tierheim nach Trier gegangen sind.

Wir haben gestern Abend in 30 Minuten vier „Notfelle“ gemeldet bekommen. Einige kommen über den Förderverein und müssen nach einer med. Behandlung nur von uns versorgt werden, andere bleiben zur Vermittlung bei uns.

Nachtrag zu Kinga.
Kinga war kastriert, aber leider war die Narbe nicht zu erkennen. Deshalb wurde Kinga in Narkose gelegt und hat einen Bauchschnitt bekommen.
Auch deshalb sind wir so ein Verfechter der Kennzeichnung, denn leider ist eine ältere Kastrationsnarbe nicht immer zu erkennen.
Und nur weil man die Katze nicht bei der Kastration gekennzeichnet hat (was ca. 1 Minute dauert), wurde Kinga unnötig in Narkose gelegt, der Bauch aufgeschnitten, hat unnötige Schmerzen und Medikamente bekommen, muss ein paar Tage in der Quarantäne verbringen, damit die Narbe nicht aufgeht, wäre sonst bereits vermittelt und wir hatten entsprechende Kosten. Da kann man echt verzweifeln.

Nachtrag zu Sprout.
Sie ist trächtig, 3. bis 4. Woche, ist Anfang 2021 geboren und doch keine Herbstkatze und zum Glück neg. getestet worden.
Jetzt kam mir der Gedanke, dass Sprout eventuell die im letzten Jahr nichtgefangene Katze und Mutter von Spencer und Sparrow ist. Wenn die Jungs auch älter sind, waren vor Ort doch noch mehr Katzen als die Leute geglaubt haben.

Lieber Herr Kordel.
Nachdem sich unsere FIV-Katze Steffi (hier nun Tinka) ein bisschen bei uns eingelebt hat, wollte ich mich bei Ihnen melden und Ihnen erzählen, wie es der Kleinen geht. Und da unser Nero (bei Ihnen Birger) auch aus dem Eifeltierheim kommt, gibt es auch über ihn ein Update 🙂
Tinka hat die ersten 1-2 Wochen unter unserem Bett gewohnt (kennen wir schon) und war definitiv ein “Steff-Terrier”, wie Ihre Mitarbeiterin sie liebevoll genannt hat 😀
Sie war anfangs etwas kratzbürstig und hat im Zweifel erst mal gefaucht – wir haben gemacht, was wir immer machen: in Ruhe lassen, ruhig mit der Katze reden, Futter und Toilette zur Verfügung stellen und warten, dass die Katze von sich aus kommt.
Sie kam dann auch immer mehr und hat sich sehr an einen rangeschmissen, wenn es Futter gab. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, dass man sich auch streicheln lassen kann, wenn es kein Futter gibt und dass das ja gar nicht so schlecht ist.
Mittlerweile kommt sie von sich aus auf meinen Schoß gesprungen, wenn ich auf dem Sofa oder mit ihr auf dem Boden sitze und lässt sich durchschmusen. Sie wird außerdem immer selbstbewusster und frecher und klettert gern überall rein und untersucht jede offene Tür (Beweise im Anhang).
Nero würde gern mit ihr spielen, aber da er ungefähr das doppelte von ihr ist (norwegische Waldkatze, so vermutet es zumindest der Tierarzt, gegen maximal 3 kg Kätzchen) findet sie das noch nicht ganz so super. Das moderieren wir gerade und es wird auch immer besser.
Die beiden liegen gern zusammen auf dem gesicherten Balkon oder bei mir im Büro. Der Kater unterstützt mich bei der Arbeit wirklich nach Kräften und schläft auf dem Drucker, während sie auf der Couch Wache hält.
Nächste Woche stellen wir sie mal dem Tierarzt vor, dann hat sie sich vermutlich so gut bei uns zu Hause eingelebt, dass sie uns das nicht nachtragen wird.
Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit im Tierheim und die tolle Beratung durch Ihre Mitarbeiter! Wir haben uns jedes Mal sehr wohl und gut aufgehoben bei Ihnen gefühlt!
Viele liebe Grüße aus Trier!
N. T., S. K. und die Katzis

Charlie (Peter 5) ist ein sehr lieber Kater und mittlerweile 2 Monate bei uns. Wir spielen sehr gerne mit ihm und er macht geduldig alles mit, zwickt uns nur manchmal in die Zehen.
Charlie hat sich sehr gut bei uns eingelebt, ist viel draußen unterwegs und bringt uns stolz Mäuse, Vögel und kleine Äpfel mit.

In eigener Sache.
Da am Donnerstag ein Feiertag ist, kommt der nächste Eintrag erst am Freitag.

 

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Tagebucheintrag 13.06.22

verfasst am 13. Juni 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Freitagabend ist Minki zu einem Kater mit Freigang an die Mosel gezogen.
Ich habe bereits eine positive Rückmeldung bekommen. Minki ist zwar immer noch sehr ängstlich, aber sie frisst bereits Leckerchen aus der Hand und mit dem Kater klappt es bis jetzt auch.

 

Unsere Neuzugänge.

Das sind zwei Katzenbabys, die wir am Samstagvormittag über eine Tierfreundin aus Lüxem (Stadt Wittlich) übernommen haben. Das dritte Bild zeigt Loreen vom Letzten Jahr und das Jahr davor haben wir an derselben Stelle auch schon Kitten bekommen, die diesen Beiden sehr ähneln.
Leider bekommen wir die Mutter nicht.
Wir gehen aber davon aus, dass die Kleinen in Menschenhand großgeworden sind. Sie gehen sofort aufs Klo und sind absolut handzahm.
Das erst Bild zeigt den Kater und er wiegt 200 Gramm weniger als seine Schwester, ist aber recht fit.
Damit das Ordnungsamt nicht komplett überfordert ist, habe ich Ihnen eine Stunde Vorlaufzeit gegeben. Aber die beiden müssen dringend, in kompetente Hände.

Jacky ist am Sonntagabend zu uns gekommen. Sie ist am 01.06.2017 geboren, kastriert, geimpft, gekennzeichnet, bis jetzt reine Wohnungshaltung gewöhnt und wegen eines Sterbefalls zu uns gekommen.
Scheinbar war der verstorbene Mann die Bezugsperson für Jacky und ist nach dem Tod immer aggressiverer geworden. Sie musste zu Teil medikamentös beruhigt werden.
Mehr können wir noch nicht sagen, wir schauen uns erst einmal an, wie sie sich bei uns gibt.

Nachtrag zu den drei Abgabe-Herbstkatzen.
Die Annahme hat sich bestätigt, es sind zwei Jungs und ihre Schwester. Spencer (4), Sparrow (2) und Sie heißt Sprout (1). Zum Glück haben die sich etwas Katzen beruhigt, jetzt müssen sie zeitnah kastriert und zur Eingangsuntersuchung und können dann in die Vermittlung.

Kiki war bereits kastriert und tätowiert. Ihr Alter wurde auf ca. 7 Jahre geschätzt und sie wurde negativ getestet. Weil die Tätowierung nur noch teilweise gut zu lesen war, haben wir Kiki gechipt.
Leider bekomme ich seit Tagen keinen bei Tasso ans Telefon. Ich versuche es weiter.

Nachtrag zu Ruby.
Leider hat es Ruby nicht geschafft. Sie ist am frühen Sonntagmorgen verstorben.
Wir werden beim Tierarzt nachschauen lassen, weshalb Ruby verstorben ist.
Natürlich wollen wir den Grund wissen, damit wir beim nächsten Mal reagieren können. Ein weiterer Grund ist, war es eine ansteckende Krankheit oder doch ein Gerinnsel oder Tumor, wie der Tierarzt vermutete.
Sie war kurz auf einer Pflegestelle, hier im Tierheim und am Schluss bei einer unserer Mitarbeiterinnen. Da wollen wir einfach sicher sein.

Nachfolgend eine Rückmeldung einer der vielen Katzen, bei denen wir neben unserem „normalen“ Tierheimbetrieb, erfolgreich bei der Vermittlung helfen.
Entweder über die Externe-Seite oder weil wir durch unsere Kontakte wissen, wo eventuell eine Katze hinpassen könnte. Auch das gehört natürlich zu unserem Job, wird aber sehr selten hier im Tagebuch veröffentlich, und funktioniert erfreulicherweise, erstaunlich oft.

 

Lieber Herr Kordel,
ich möchte Ihnen hiermit ein kleines Update geben. Frau H. hatte mir Rubi schon am 16. Mai gebracht und sie ist seitdem bei mir. In dieser Zeit hat sich alles gut entwickelt. Ich habe Rubi ihre Ruhe gelassen und sie hat sich in dieser Zeit gut eingewöhnt und einiges an Angst verloren.
Die beiden Katzen akzeptieren sich, es gibt keinerlei Feindseligkeiten oder Gefauche. Sie fressen vom Napf des anderen und akzeptieren auch die Liegeplätze, wenn dort gerade der andere liegt ;-). Das ist ein wirklich gutes Zeichen und ganz wichtig.
Rubi ist zwar ziemlich ängstlich bei unerwarteten Geräuschen oder Bewegungen, aber das wird vielleicht besser mit der Zeit. Sie frisst auch mehr als am Anfang, das hatte mir Sorgen gemacht.
Also alles in allem sieht es wirklich gut aus und ich bin froh, dass es sich so positiv entwickelt hat.
Anbei schicke ich ein paar Fotos von Rubi und eines der letzten der beiden Kater.
Vielen Dank für Ihre Hilfe und liebe Grüße aus Trier, A. G.

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