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Archiv für den Monat: September 2023

Tagebucheintrag 11.09.23

verfasst am 11. September 2023

Unsere Vermittlungen
Am Samstag Vormittag ist Hilde bereits wieder ausgezogen. Jetzt lebt sie als Einzelkatze bei einem Paar mit Hund, Haus und Garten in Monzelfeld.
Am Samstag Mittag ist Olivia als Zweitkatze mit späterem Freigang von einem Pärchen aus Prümzurlay abgeholt worden.

 

Keine Neuzugänge, aber die trächtige Katze aus Großlittgen ist endlich in die Falle gegangen und sofort auf eine Pflegestelle umgezogen. Dort kann sie in Ruhe ihre Babys bekommen und großziehen.
Dann war gestern einige Aufregung, denn der Mann, von dem wir am Freitag Puschel, Luc und Fee eingefangen haben liegt im Krankenhaus.
Es hat etwas Zeit und einige Anrufe gebraucht, aber die Versorgung der Tiere vor Ort ist erst einmal geregelt. Wir hoffen, der Mann wird bald wieder Zuhause sein und selber die Versorgung der Katzen wieder erledigen können.
Aber das zeigt uns wieder, wie schnell es gehen kann und das man seine Angelegenheiten frühzeitig regeln soll.

Nachtrag zu Stefan (1)
Leider musste Stefan noch am Freitag Nachmittag eingeschläfert werden. Seine Nieren haben komplett ihren Dienst aufgegeben.
Ich konnte die Besitzer ausfindig machen und habe Ihnen ziemlich deutlich gemacht, was ich davon halte, sein Tier so unversorgt zu lassen.

Nachtrag zu Puschel (3), Luc (1) & Fee (5)
Puschel ist ein Kater, im Mai 2021 geboren, bereits kastriert und gechipt. Seine Halbgeschwister Luc und Fee sind ein Jahr jünger und ebenfalls kastriert und gechipt.
Sie sind von einer verwilderten Mutter draußen geboren und der Mann hat sie später dann zu sich ins Haus genommen. Sie sind artverträglich, aber noch sehr ängstlich.
Ich denke, sie wären gut als Partnertier zu einer lieben Erstkatze und späterem Freigang geeignet.
Natürlich nur, wenn der FIV und Leukose-Test heute negativ ausfallen.

Katze vermisst!

In eigener Sache
Behandlung von FIP-Katzen
Das ist wieder so eine Sache, bei der uns Tierschützern das Leben von den Behörden schwerer gemacht wird, als notwendig wäre.
Seit ein paar Jahren ist FIP immer weiter auf dem Vormarsch und verläuft unbehandelt leider immer tödlich.
Die feline infektiöse Peritonitis (FIP) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein feline Coronavirus verursacht wird. Eine zeitlichen Zusammenhang mit COVID 19 scheint wohl eher zufällig, aber doch interessant.
Erst durch die Mutation dieses Virus kommt es bei einem geschwächten Immunsystem zum Ausbruch der FIP.
Da bis zu 90 % der Katzenpopulation mit dem Virus in Kontakt gekommen ist (kann je nach Region variieren), ist die Anzahl der erkrankten Katzen dann doch eher gering.
Es muss also nicht automatisch zum Ausbruch der FIP kommen, wenn bei einer Katze bei einem FIP-Screening das Virus nachgewiesen wird.
Und damit es noch schwieriger wird, gibt es auch noch verschiedene Arten der FIP.
Früher verlief der größte Teil der Erkrankung tödlich. Aber seit Covid 19 gibt es ein Medikament, was eigentlich im Human-Medizinischen Bereich eingesetzt wird, dass bereits sehr oft und sehr gut geholfen hat und damit einige Katzenleben gerettet hat.
ABER, das Medikament ist in der EU nicht in der Veterinär-Medizin zugelassen und darf nicht eingesetzt werden!
Man bekommt es allerdings als Direktimport, aber es ist verboten und sehr kostspielig.
Dabei kostet das Medikament, wenn es hier in Europa im Human-Bereich eingesetzt wird nur wenige Euro. Da füllen sich wieder einige Leute über die Not der Katzenbesitzer die Taschen.

Das Medikament hilft aus den Erzählungen heraus zuverlässig und sehr schnell. Manchmal geht es den Tieren innerhalb von einigen Tagen wider erstaunlich gut.

Ich konnte noch niemanden finden, der mir erklären konnte, warum dieses Medikament noch nicht auf dem Markt ist, und von den Tierärzten für die Behandlung eingesetzt werden darf.
Es hätten schon sehr viele Tiere, auch bei uns im Tierheim, gerettet werden können.
Aber wir müssen uns als Tierheim an das Verbot halten. Wir dürfen einfach nicht unsere Zulassung und die zukünftige Hilfe von sehr vielen Tieren gefährden, um einige Tiere zu retten.
Und glauben Sie mir, dass uns diese Entscheidung jedes Mal extrem schwer fällt.

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Tagebucheintrag 08.09.23

verfasst am 8. September 2023

Unsere Vermittlungen
Gestern Abend sind Hades und Hanabi zusammen zu einer Familie mit Haus, Garten und Kinder nach Hochscheid vermittelt worden.

 

Unsere Neuzugänge

Diese Katze wurde gestern dem Förderverein gemeldet.
Sie saß mitten auf einem Acker etwas außerhalb von Gladbach und wirkte total abwesend.
Über Nacht hat sie etwas gefressen und Elektrolyte bekommen und seit heute Morgen ist sie beim Tierarzt, wo sie sofort Infusionen bekommen hat.
Es stellte sich heraus, dass die Katze 2017 von uns nach Gladbach vermittelt wurde.
Er hieß bei uns Stefan, wurde damals auf ca. 1 – 2 Jahre geschätzt worden, und wurde von uns damals kastriert, tätowiert und negativ getestet. Stefan sieht nicht aus, als wäre er 8 Jahre, sondern eher 18 Jahre alt. Der Tierarzt macht einen Blutcheck.
Wir haben den Besitzer noch nicht erreicht und auf dem rechten Bild sieht man, wie er 2017 ausgesehen hat.

Heute hatten wir eine geplante Fangaktion, wo Katzen wegen gesundheitlicher Probleme des Besitzers reduziert werden müssen. Insgesamt sind vor Ort sieben Katzen, wir haben jetzt drei abgeholt, mehr bekommen wir zurzeit nicht unter und dem Besitzer ist schon einmal geholfen.
Puschel (3), Luc (1) und Fee (5) sind bis jetzt Wohnungshaltung gewöhnt, aber alle drei Katzen sind noch sehr scheu und mussten mit dem Kescher eingefangen werden.
Sie sind ca. 1 – 2 Jahre alt und gehen am Montag zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu den Katzen auf dem Autobahn-Parkplatz
Da dachten wir, die Katzen auf dem Autobahn-Parkplatz wären weitergezogen, da kam gestern Abend ein Anruf, dass sie wieder gesichtet wurden.
Wir sind sofort hingefahren und konnten dieses Bild machen. Näher kamen wir nicht ran an die Katzen. Zum ersten Mal wurde von dem bereitgestellten Futter über Nacht gefressen. Jetzt müssen wir schauen, wie wir die Katzen eingefangen bekommen.

In eigener Sache
Zum Tierheim Trier.
Es rufen immer mehr Menschen aus dem Einzugsbereich des Tierheims Trier an.
Die Leute wollen wissen, ob ihre vermisste Katze bei uns gelandet ist, wollen Hilfe beim Einfangen von verwilderten Katzen und Kitten oder wegen ihrer Katze, die sie nicht mehr halten können und bei uns abgeben wollen.
Wie ich bereits geschrieben habe, können wir zurzeit nur mit Tipps und Ratschlägen, eventuell mit der Veröffentlichung auf der „externen-Seite“ helfen.
Aber es dauert hoffentlich nicht mehr lange, bis der Betrieb in Trier wieder seinen normalen Gang geht.
Nächsten Mittwoch ist die außerordentliche Sitzung des Tierschutzvereins und dann wird der Betrieb, egal mit welchem Vorstand, hoffentlich bald wieder starten.

Ich bin von vielen Menschen auf die Zustände im Tierheim Trier angesprochen worden und habe natürlich sehr vieles gehört.
Aber ich bin nicht involviert und kenne nicht alle Seiten, deshalb möchte ich mich raushalten. Das ist die Sache des Tierschutzvereins Trier.

Ich wurde mehrfach darauf angesprochen, warum das in Trier nicht funktioniert, aber bei uns seit vielen Jahren (eigentlich) reibungslos.
Deshalb habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und möchte nachfolgend erklären, warum die letzten und sehr wahrscheinlich auch die nächsten Vorstände es enorm schwierig hatten/haben, den Betrieb des Tierheims störungsfrei zu organisieren.

Ich habe extra mal recherchiert, es gibt in Rheinland-Pfalz ca. 35 Tierheime und damit sehr wahrscheinlich auch „nur“ 35 Tierheimleiter.
Und für diesen Beruf gibt es auch keine Ausbildung.
Im Normalfall zieht sich ein Tierheimleiter altersbedingt zurück und im Tierheim findet sich ein qualifizierter und gewillter Nachfolger, der dann in Ruhe eingearbeitet werden kann.

Ich hatte aus der heutigen Sicht keine Ahnung von dem Beruf des Tierheimleiters.
Ein wenig Ahnung von Tieren und der Glaube einigermaßen gut organisieren und reden zu können.
Jetzt ist unser Tierheim eine absolute Ausnahme, denn es wurde neu gegründet und ich habe es geplant, mit vielen Helfern gebaut und dann angefangen, Tiere aufzunehmen.
Von der ersten Idee bis zur Aufnahme des ersten Tieres hat es fast zwei Jahre gedauert.
In dieser Zeit konnte ich mich ausführlich und intensiv in die Materie einarbeiten. Ich habe viel gelesen, viele Tierheime besichtigt und viele Gespräche geführt, wie es andere Leute machen.
Und dann haben wir mit einem Zimmer begonnen und dann kam alle paar Wochen ein weiteres Zimmer hinzu.
So konnten wir/ich uns von Fehler zu Fehler hangeln (und wir haben reichlich Fehler gemacht) ohne dass es großartig aufgefallen ist.
Wir waren einfach zu klein, um wirklich Aufmerksamkeit zu erregen.
Und das Tierheim wurde nicht von einen TSV betrieben, sondern von einem gemeinnützigen Trägerverein, der im Hintergrund die meiste Bürokratie erledigt und mir geholfen hat, die größten Fehler erst gar nicht zu machen.
Und so konnten wir über nunmehr 16 Jahre wachsen und wir machen trotzdem immer noch Fehler.

Als wir uns dann vor einigen Jahren von dem Trägerverein getrennt haben, haben wir eine spezielle Form einer Betreibergesellschaft für unser Tierheim gewählt.
Dort sind im Vorstand nur einige ausgewählte Personen, die das Tierheim und mich seit vielen Jahren kennen, den Tierheimbetrieb planen und mir die Umsetzung überlassen.
Man kann in der Betreibergesellschaft nicht Mitglied werden, das geht nur im Förderverein. Deshalb hat der Förderverein/TSV auch kaum Einfluss auf den Betrieb und die tägliche Arbeit unseres Tierheims.
Es ist zwar sehr viel Macht in wenigen Händen, aber bei uns funktioniert es.

Und jetzt zu einem bestehenden Tierheim, wo vor Jahren Vorstand und Tierheimleitung von jetzt auf gleich abgetreten sind.
Die neuen Leute hatten und haben eigentlich gar keine Zeit, sich langsam an die Sachen heranzutasten. Von 0 auf 100 in ein paar Tagen.
Und das unter den wachsamen Augen der Mitarbeiter, den ehrenamtlichen Helfer, den Tierschutzverein-Mitgliedern, der Presse, den Verantwortlichen der VGs, den Sponsoren und Spendern und den Leuten die Hilfe brauchen oder ein Tier adoptieren möchten.
Und alle wollen etwas von einem und die Wünsche gehen oft in die komplett entgegengesetzte Richtung.
Und eigentlich bräuchte man Wochen oder Monate, um sich gründlich einzuarbeiten, auch wenn man das Tierheim bereits kennt.
Aber der Ansturm an Tieren und Hilfesuchenden hört ja nicht einfach auf, es geht immer weiter und weiter.
Und wo findet man auf die Schnelle einen Leiter mit Erfahrung, denn der Vorstand hat eigentlich ganz andere Aufgaben, als sich in die täglichen Aufgaben eines Tierheimleiters einzuarbeiten.
Und in diesem Fall sind im Hintergrund über zweitausend Tierfreunde mit über zweitausend verschiedenen Meinungen, wie die Arbeit eigentlich gemacht werden müsste.

Und ich glaube nicht, dass sich der Tierschutzverein dazu entscheidet, auf viel Macht und Einfluss zu verzichten, um eine ähnliche Betreibergesellschaft einzusetzen, wie wir es machen konnten.
Und dann den Akteuren genügend Zeit zu geben und zu erlauben, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Dafür ist der Tierschutz ein viel zu emotionaler Bereich, in dem jeder seine Meinung hat.

Deshalb mein Apell: Lasst die Leute ab nächsten Donnerstag erst einmal in Ruhe ihre neuen Aufgaben angehen, es werden extrem schwierige Aufgaben sein.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 07.09.23

verfasst am 7. September 2023

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag sind zuerst Himawari mit ihrer Cousine Hera von einer Familie mit Kindern, Haus und Garten aus Wittlich abgeholt worden.
Kurz danach ist Dio von einer Familie aus Klausen abgeholt worden.
Und kurz vor Schluss sind dann noch Basja zusammen mit Deniza als Wohnungskatzen zu einem Paar nach Birresborn vermittelt worden.

 

Unsere Neuzugänge
Keine Neuzugänge, aber gestern Abend wurde uns noch eine stark abgemagerte Fundkatze aus Üdersdorf gemeldet. Zum Glück konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden und die Katze ist wieder Zuhause.

Nachtrag zu den beiden Fundkatzen aus Orlenbach.
Es sind Brüder, ca. im April diesen Jahres geboren und beide nun kastriert und gekennzeichnet.
Den schwarz-weißen Kater haben wir Oreo getauft, seinen Bruder Orpheus.
Orpheus hatte einen komplizierten Beinbruch und deshalb wurde das Bein amputiert. Die Alternative wäre gewesen, dass er nach einer aufwendigen OP mit gestifteten Oberschenkelknochen bis zu acht Wochen in einem engen Käfig hätte sitzen müssen und dann wäre es immer noch nicht sicher, ob der Knochen richtig verheilt wäre.
Nun können beide wieder ziemlich zügig an ihre Fundstelle zurück. Orpheus muss nur noch einige Tage beobachtet werden, ob seine Narbe gut verheilt. Er bekommt Schmerzmittel und Antibiotika und dann wird er mit größter Wahrscheinlichkeit in einigen Wochen laufen, als hätte er schon immer drei Beine gehabt.
Ist das die perfekte Lösung? Nein, aber in dieser Zeit und in unserer Lage die beste Lösung. Mehr können wir im Moment nicht tun.

Nachtrag zu Albert
Zum Glück geht es ihm besser, mehr aber auch noch nicht.
Wir müssen ihn weiter beobachten und hoffen, dass die Behandlung weiterhin anschlägt.

Nachtrag zu den Fundkatzen auf dem Autobahn-Parkplatz
Wir waren heute Morgen wieder schauen, die Falle hat nicht ausgelöst und es war auch kein Futter gefressen.
Aber es war auch keine überfahrene Katze zu sehen, deshalb hoffen wir, dass die Beiden in die andere Richtung abgewandert sind und hoffentlich Futter finden.

Hallo lieber Herr Kordel und liebes Team, vom Tierheim
Abby hat sich überraschend schnell bei uns eingelebt und kommt mit Goldo, der mittlerweile auf Arthur hört, bestens zurecht. Sie hat sich schnell als Kuschelmaus entpuppt und liebt es mit Deckeln und Papierkugeln zu spielen.
Arthur hat sie sehr freundlich willkommen geheißen und mittlerweile schlafen sie auch manchmal zusammen, wie man auf den Bildern sieht 🙂
Überhaupt könnte man meinen die beiden sind verwandt, sie sehen sich nicht nur sehr ähnlich, sie haben auch ähnliche “Macken”. So klauen beide Gemüsestückchen, beide schlafen in der Transportbox, wenn sie draußen steht, und sie finden beide den Staubsauger sehr interessant. Wir sind sehr froh, dass es so gut passt!
Besten Dank für die unkomplizierte Vermittlung und alles Gute für Euch 🌻
Viele Grüße, N. und F. aus Bolanden

In eigener Sache 1
Nachtrag zu der Spendenaktion im E-Center Wittlich.
Die Aktion war erfolgreich, besonders für uns. Leider scheint es bei Edeka ein kleines Problem mit dem Ausdrucken des Spenden-Schecks zu geben, weshalb die Übergabe erst Ende des Monats stattfindet.
Die Zählung der Coins ergab eine sechsstellige Zahl. Das mal 2 Cent pro Coin ergibt auf jeden Fall mindestens 2.000,- Euro!
Mehr wollte der Leiter nicht erzählen, wir sollen uns überraschen lassen.
Aber schon dieser Betrag wäre super.

In eigener Sache 2
Heute morgen haben wir eine ungewöhnliche Spende bekommen.
Er meinte, dass wir mit 10 Euro nicht so viel anfangen können, und hat uns einen Lottoschein geschenkt. Eventuell werden aus 10,- Euro viel mehr.
Vielleicht eine Sachen zum Nachmachen?

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Tagebucheintrag 06.09.23

verfasst am 6. September 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 05.09.23

verfasst am 5. September 2023

Keine Vermittlungen, aber leider musste gestern die alte Dame Lilly (34) eingeschläfert werden (siehe unten).
Dio geht heute Abend. Seine Behandlung ist fertig und der Tierarzt hat sein OK gegeben.

Unsere Neuzugänge

Miezi (12) ist bereits 17 Jahre alt und kam gestern zu uns, weil die Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um sie kümmern kann.
Sie ist Freigang und einen Hund gewöhnt und war eben bereits zur Eingangsuntersuchung.
Miezi wurde leider FIV-positiv getestet, die Zähne und die Blutwerte sind altersbedingt ok.
Sie hat nur eine kleine Entzündung in den Ohren, die behandelt werden muss.

Nachtrag zu Hilde (6)
Alles OK. Der FIV und Leukose-Test war wieder negativ. Sie wurde entwurmt und entfloht und seht ab sofort wieder zur Vermittlung.

Nachtrag zu Albert (4)
Er war gestern den ganzen Tag über am Tropf und es geht im bereits besser, aber noch nicht gut. Er kann seine Körpertemperatur schlecht halten. Er schwankt zwischen Untertemperatur, und leichtem Fieber.
Wie gesagt, zurzeit geht es, aber wir müssen ihn regelmäßig kontrollieren.

Nachtrag zu Lilly (34)
Lilly kam bereits mit schlechten Blutwerten und jetzt stellte sich heraus, dass sie einen Nierentumor hatte und eventuell einen Schlaganfall.
Hier konnten wir nur noch das Leid beenden.

Nachtrag zu der Ziege.
Ich hatte letzte Woche geschrieben, dass wir bei der Vermittlung einer Ziege helfen wollen.
Es hat sich ein sehr guter Platz für die Ziege gefunden, alle sind glücklich und die Ziege ist gut versorgt.

Wir Miles, Erich und ich wollen mal wieder hallo sagen.
Es geht Ihnen sehr gut 🥰Miles hat schön zugenommen und ist jetzt noch hübscher und Erich ist ein frecher Räuber😂aber beide superlieb und toll, ich bereue nichts. Miles tränende Augen haben wir mit Globuli gut im Griff.
Alles liebe von uns 🍀🤗

In eigener Sache 1.
Am Sonntag wäre eigentlich unser Sommerfest gewesen.
Es war gut, dass wir es nicht verschoben haben.
Natürlich hätten wir die Einnahmen dringend gebraucht, aber nur zur Verdeutlichung, was wir (also vor allem meine Mitarbeiter zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern) zurzeit leisten müssen.
Am Freitag waren hier insgesamt vier Mitarbeiter und sechs ehrenamtliche Helfer von morgen 7.00 bis abends 21.00Uhr beschäftigt, um die Tiere zu versorgen.
Wie sollen wir dann noch „nebenbei“ ein großes Sommerfest organisieren.
Die Versorgung der Tiere hat immer Vorrang.
Ich habe mir überlegt, ob wir den Termin für ein Tierheim-Fest grundsätzlich eher in das Frühjahr (so um Ostern) oder in den Herbst verschieben.
Auf jeden Fall in eine Zeit, wo die Katzenbabys noch nicht geboren, oder bereits groß genug sind und weniger Arbeit machen.
Wir haben bald eine Vorstandssitzung, dann werden wir das besprechen.

In eigener Sache 2
Tierheim Trier.
Jetzt erreichen uns mehr Anrufe.
Leider können wir in den meisten Sachen nur Tipps geben oder bei Fund- oder Abgabetieren den Leuten anbieten, dass wir die Tiere über unsere „Externe“ Seite versuchen, in ein neues Zuhause zu vermitteln.
Sonst müssen die Leute (und wir) darauf warten, was am 13.09.23 in der Sitzung des Tierschutzvereins Trier beschlossen wird.

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Tagebucheintrag 04.09.23

verfasst am 4. September 2023

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt sind am Freitagmittag Ebony und Jeanny zusammen als Wohnungskatzen von einem Paar aus Winterspelt abgeholt worden.
Am Sonntagabend ist Bussy zu einer Familie nach Schweich vermittelt worden.
Zusätzlich sind die beiden FIVis Sunny zusammen mit Klodewig und zusätzlich Hanz reserviert. Allerdings müssen alle drei Katzen erst noch fertig behandelt werden.
Also insgesamt ein gutes Vermittlungs-Wochenende

Unsere Neuzugänge.

Das sind drei Katzenbabys, die uns wieder aus Zell und wieder auf dem Gelände des Globus-Baumarkt gemeldet wurden.
Hier ist der Fall aber sehr eindeutig. Die Mutter hat ihre drei Babys in einem Karton ganz oben in dem Regal des Außenlagers geboren.
Und als jetzt der Mitarbeiter mit einem Gabelstapler die Palette aus dem Regal genommen hat, ist die Mutter geflüchtet und die Babys sind zurückgeblieben.
Noch ein ganz große Lob an die Mitarbeiter des Globus-Marktes. Sie haben sich richtig gut gekümmert und helfen uns jetzt, die Mutter einzufangen.
Leider waren die Babys nicht fit. Massiver Flohbefall und blutiger Urin, deshalb haben wir die Chance genutzt, die drei Kleinen wieder auf den Baby-Tierschutzverein zu bringen.
Sollte die Mutter jetzt zeitnah kommen, entscheiden wir dann, wie wir weiter vorgehen.

Das sind Mutter und fünf Töchter, die uns als Fundkatzen aus Gipperath gemeldet wurden. Zum Glück ging alle sehr schnell und Gipsy (6) und ihre Töchter Gigi (4), Gila (3), Gisi (2) und Gitta (4) gingen sehr schnell in die Fallen.
Und noch einmal Glück, weder Mama noch Mädels sind wirklich wild.
Natürlich springen sie uns noch nicht auf dem Schoß, aber sie waren alle bereits anfassbar.
Wenn alles gut läuft, gehen alle zeitnah zur Eingangsuntersuchung.

Diese beiden Fundkatzen aus Orlenbach sind uns gestern über den Tierschutz gebracht worden. Sie sind wild und die Katze rechts hat eine Verletzung am Bein.
Sie gehen morgen zur Untersuchung, weil sie in Narkose gelegt werden müssen.

Leider hatten der Erstkater und Hilde keine Lust aufeinander. Deshalb kam Hilde gestern Abend wieder zurück und geht morgen noch einmal zur Eingangsuntersuchung.
Wir werden sie jetzt als Einzelkatze vermitteln, um sicher zu gehen, dass es nicht noch einmal nicht als Pärchen funktioniert.

Nachtrag zu den fünf A`s.
Vier der fünf Geschwister geht es bereits viel besser, nur Albert (ganz links) hängt noch massiv durch. Er ist heute morgen sofort zum Tierarzt gebracht worden.

Nachtrag zu den Fundkatzen auf dem Autobahn-Parkplatz.
Es ist der selbe Parkplatz, auf dem vor knapp 4 Wochen die Katze Paula gefunden wurde.
Die beiden Katzen sind in etwas so alt, wie Paula heute wäre, wenn sie überlebt hätte.

Katze vermisst!
Guten Morgen liebes Tierheimteam,
da das Trierer Tierheim „vorübergehend“ geschlossen wurde, wende ich mich an Sie:
seit der Nacht vom 09.08. auf den 10.08.2023 wird unser Kater Sammy vermisst.
Wir sind erst am 04.08.23 zugezogen nach Trier-Feyen, Peter-Scholzen-Straße.
Sammy ist kein Freigänger – er ist kastriert, 1,5 Jahre alt, sehr neugierig und verspielt aber extrem scheu gegenüber Menschen. Sammy ist grau-braun-schwarz getigert, kleines weißes Fellbüschel auf dem Rücken, schmale dunkle Umrandung um die Pupillen, große spitze Ohren, schmales Gesicht.
Rita Steyaert, 0176-52196313

In eigener Sache.
Zum Thema Tierheim Trier.
Zurzeit merken wir kaum etwas von der Schließung des Trierer Tierheims.
Wir hatten eine Anfrage wegen eines markierenden Fundkaters aus der VG Trier-Land, dann die Suchmeldung aus Trier Feyen (oben) und noch jemand, der sich eigentlich für zwei Katzen aus dem Tierheim Trier interessiert hat, dort aber keinen erreicht hat und nun zu uns kommt.
Und immer noch, auch wenn es in dem letzten Artikel im TV anders gestanden hat, hat sich weder jemand aus dem Tierheim Trier noch von den Ämtern bei uns gemeldet.

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Tagebucheintrag 01.09.23

verfasst am 1. September 2023

Unsere Vermittlungen
Heute sollen die beiden Bengal-Katzen Ebony und Jeanny, sowie Gerold unser Tierheim verlassen.
Und für das Wochenende haben wir zum Glück einige Interessententermine vergeben können, da wird bestimmt das eine oder andere Tier ein neues Zuhause finden.

Keine Neuzugänge, aber wir sind gestern auf zwei Katzenbabys auf einem Autobahn-Rastplatz aufmerksam gemacht worden. Wir haben sie gesehen, aber sie ließen sich nicht einfangen.
Zurzeit versuchen wir sie mit Futter an zwei Lebendfallen anzulocken und fahren regelmäßig hin, um zu schauen, ob die beiden Katzen zumindest von dem Futter fressen. Erst dann können wir die Fallen spannen.
Und heute beginnen wir mit einer Fangaktion auf einem Bauernhof in Großlittgen.
Dort sollen zwei erwachsene und drei halbwüchsige Katzen eingefangen werden.
Die zwei Erwachsenen werden nur kastriert und gekennzeichnet, dann dürfen sie wieder zurück. Für die drei scheuen Jungkatzen haben wir bereits einen Platz gefunden.
Auch hier muss erst einmal angefüttert werden, bevor man die Fallen spannen kann.

Der Kater Zogu musste gestern in der Tierarztpraxis eingeschläfert werden. Sein Allgemeinzustand hatte sich sehr schnell, sehr massiv verschlechtert. Es bestand seit einiger Zeit der Verdacht, dass bei ihm FIP ausgebrochen sein könnte. Jetzt war es sehr eindeutig und Zogu musste erlöst werden.

Wir mussten gestern die Babys von Wynter zu dem Spezial-Tierschutzverein bringen. Wynter hat ihre Babys nicht mehr versorgt, sondern eher angefaucht und weggestoßen.
Dadurch haben die Kleinen abgebaut und sie sind eindeutig besser bei den Tierschützern untergebracht.
Zusätzlich hat Wynter auch noch einen Pilzbefall, der erst einmal behandelt werden muss, bevor sie kastriert werden kann.

Albert, Anton, Adelheit, Agatha und Annelie waren am Dienstag zur Eingangsuntersuchung.
Sie wurden negativ getestet und ihr Alter auf ca. 25.07.23 geschätzt.
Leider haben sie gestern und heute nicht gut gefressen und sind erst einmal in Behandlung.

In eigener Sache.
Wir helfen zurzeit einer älteren Frau, ihre Ziege unterzubringen. Das gehört nicht unbedingt zu unseren Kernaufgaben, aber das müsste hoffentlich mit ein paar Anrufen erledigt sein.
An solchen Sachen merkt man, wie wichtig im Tierschutz ein gutes Netzwerk ist.

Dann noch einmal zurück zur Sache mit dem Tierheim Trier.
Es hat sich bis jetzt noch niemand bei uns gemeldet, scheinbar gibt es genügend andere Möglichkeiten, die Tiere unterzubringen.
Das freut mich sehr, so können wir uns auf die Tiere aus unserer Region konzentrieren.
Eine Anfrage aus der VG-Trier-Land gab es bis her, sonst merken wir sehr wenig von der Schließung des Tierheims.
Es kann auch manchmal sehr angenehm sein, sich zu irren.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Gut Kirchhof 6
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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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