Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 12.01.24

verfasst am 12. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Zur Zeit sieht es bei den Vermittlungen ziemlich gut aus. Fast jeden Tag ziehen ein oder mehrere Tiere aus. Einige Tiere sind bereits reserviert und müssen nur noch fertig behandelt werden, dann können auch sie ausziehen. Das gilt z.B. für Weston und Moesha. Sie kann morgen ausziehen, Westen hoffentlich nächste Woche. Und morgen ziehen die vier Degus in ihr neues Zuhause um.

Gestern Abend sind Gaston und Gundel zusammen von einem Paar aus Zeltingen-Rachtig abgeholt worden und werden später Freigänger.
Heute Vormittag ist Frederick/Findus von seiner Besitzerin abgeholt worden.

Keine Neuzugänge, aber am Sonntag kommen zwei Katzen und ein Kaninchen

Nachtrag zu Zemo
Zum Glück kann Zemo heute wirklich ausziehen und damit verlässt der letzte Seuche-Dauerausscheider unser Tierheim.
Wenn alles wie geplant verläuft, können wir das Quarantäne-Zimmer zum Wochenanfang wieder mit „normalen“ Katzen belegen, was die anderen Quarantäne-Räume sehr entlastet.

Nachtrag zu Mickey
Wir waren mit Mickey heute bei der Augenspezialistin und soweit ist alles gut. Das Auge ist nicht perfekt und er wird bestimmt mit zunehmendem Alter noch etwas schlechter sehen können, aber er braucht keine Augensalbe mehr und seine Nierenwerte haben sich erholt und sind im Normbereich.
Das heißt, Mickey kann aus der Quarantäne und in ein großes Katzenzimmer.
Dort schauen wir ihn uns etwas an und entscheiden dann, wie sein neues Zuhause aussehen soll.

Nachtrag zu Wendelina
Sie wird heute kastriert und kann, wenn alles normal verläuft, Anfang nächster Woche in die Vermittlung.

Hallo liebes Tierheimteam und lieber Herr Kordel,
nachdem unser Person..eh..unsere Menschen uns erzählt haben, dass ihr immer noch an uns denkt, haben wir in den Unmengen von Bildern gekramt und ein paar schöne von uns ausgesucht.
Wir fühlen uns richtig zuhause und wollen die Menschen auch nicht mehr gegen andere eintauschen.
Viele Grüße, Klara (Kera) und Anton (Pinjo)

Hallo liebes Eifeltierheim Altrich
Unsere Hinata ist jetzt schon eine Weile bei uns und wir wollten euch einmal Feedback geben wie es ihr bei uns so geht. Zuerst einmal sind wir überglücklich so eine tolle Katze gefunden zu haben.
Sie hat sich sehr gut eingelebt und macht uns viel Freude. Meistens liegt sie im Wohnzimmer auf dem Stuhl oder kuschelt mit uns auf der Couch. Unsere Katze Yuna musste sich erstmal daran gewöhnen kein Einzelkind mehr zu sein, aber auch dies hatte sich schnell eingespielt.
Die beiden Jagen durch die Wohnung, Putzen sich gegenseitig und streiten sich um den besten Platz. Anschließend schlafen beide dann zusammen vor Erschöpfung ein.
Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Danke nochmal für die Vermittlung und das Vertrauen in uns!
Mit freundlichen Grüßen

Diesen Text soll ich für den Förderverein veröffentlichen.
Diese beiden Hähne suchen dringend einen neuen Regierungsbezirk mit netten Weibern.
FRITZ (Mutter: deutscher Sperber) und FERDINAND (weiß, Mutter: Leghorn) suchen jeweils ein artgerechtes, schlachtfreies Zuhause. Die beiden Kammträger sind Naturbruten und am 28.07.23 geschlüpft. Sie verstehen sich leider nicht und bekämpfen sich vermehrt. Beide Hähne sind geimpft, zuletzt mit Spritze, sodass erst im Herbst d. J. eine weitere Impfung erforderlich wäre. Wer hat noch ein nettes Plätzchen mit einer Hühnerschar für jeden von Ihnen?
FRITZ und FERDINAND werden auf Wunsch ins neue Zuhause gebracht.
Kontakt: Fam. Rieder, 54568 Gerolstein  0151 – 18309842

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Tagebucheintrag 11.01.24

verfasst am 11. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag Nachmittag ist Marie zu einem Mann nach Veldenz vermittelt worden. Dort ist sie Einzelkatze mit späterem Freigang.
Am Mittwoch Vormittag ist Sammy als Zweit-Wohnungskatze zu einer Frau nach Bernkastel gegangen.

Keine Neuzugänge

Nachtrag zu dem Seuche-Dauerausscheider Zemo.
Er scheidet immer noch den Virus aus, aber er zeigt keinerlei Symptome.
Diesen Fall hatten wir bereits mit Gipsy und ihre Tochter Gigi, für die wir einen tollen Platz auf einer Pflegestelle gefunden haben. Eventuell kann Zemo dort hin. Er ist verträglich und vielleicht ein toller Spielkamerad für Gigi.
So hätten wir ein komplettes Quarantänezimmer frei und könnten, nach einer sehr gründlichen Reinigung, die Quarantäneboxen neu belegen. Anfragen dafür, hätten wir bereits genügend.

Der dm-Markt in Bitburg (Filiale Saarstr.) hat im Dezember ebenfalls für uns eine Spendenaktion durchgeführt.
Leider hatten Sie vergessen, ein Foto mit den gesamten Spendentüten zu machen, deshalb nur ein Bild von uns, als die Tüten bei uns im Kofferraum waren.
Vielen Dank an alle Spender und an den Drogerie-Markt dm.
Wir sollen eventuell später sogar noch eine zusätzliche Geldspende bekommen.

Rückmeldung von Hanka & und Hans-Peter
Das ging jetzt schneller als erwartet. 😍🤭🥰

LG A. E.

Liebes Eifeltierheim,
Zwischen den Jahren lassen wir euch ein drittes und letztes Update zu Mickey (6) zukommen.
Seit dem letzten Tagebucheintrag (ca. März diesen Jahres) ist einiges passiert. Zur Erinnerung: Mickey hat im Februar ein Lymphom (eine Art Tumor) diagnostiziert bekommen, im gleichen Atemzug bekam er eine Lebenserwartung von wenigen Tagen, maximal 4 – 6 Wochen zugesprochen. Wir starteten dann die erste Chemotherapie (2 Tabletten alle 2 Wochen unter großem Aufwand – mit Handschuhen, da die Tabletten das hoch dosierte Chemotherapeutikum enthalten haben – wenn Mickey die Tabletten ausgespuckt hat, was regelmäßig vorkam, mussten wir die Stelle reinigen etc.), die wir bis ca. Juni durchgezogen haben. Dann ging es Mickey wieder zunehmend schlechter, weshalb wir die Therapie umstellen mussten. Von nun an sind wir fast jede Woche zum Tierarzt gefahren, wo Mickey erst Blut abgenommen bekommen hat und nach der Kontrolle der Blutwerte zwei verschiedene Chemotherapeutika in die Vene bekommen hat. Auch hier wurde ihm keine allzu lange Lebenserwartung versprochen. Doch Mickey hat uns allen das Gegenteil bewiesen. Bis Anfang Dezember hat er dann noch die Chemo bekommen, danach die Ernüchterung: Die Chemotherapie bringt nichts mehr, der Tumor ist mittlerweile so stark, dass wir Mickey nicht weiter der Belastung der Therapie aussetzen wollten. Seine Lebenserwartung war nun wenige Tage bis maximal 2 Wochen. Doch Mickey war ein richtiger Kämpfer, bis zuletzt. Eine Woche vor Weihnachten hatte er dann zusätzlich noch Probleme mit seiner Harnröhre bekommen, kurz darauf wurde er unsauber. Wir merkten, dass es Ihm nicht mehr gut ging. Doch er hatte nach wie vor noch einen, den Umständen entsprechenden, guten Eindruck auf uns gemacht. In der Weihnachtswoche dann hat er so stark abgebaut, dass es nicht mehr vertretbar wurde. Mickey hat leider den Kampf am 22.12 gegen den Tumor verloren. Er wurde aber friedlich zuhause erlöst, das war uns wichtig.

Er war ein besonders außergewöhnlicher Kater, sehr verschmust, liebesbedürftig und immer da. Wenn er zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, so kam er, und hat sich diese eingefordert. Einen tolleren Kater hätte man sich nicht wünschen können. Es ist nun sehr komisch ohne ihn, abends schlafen wir nicht kuschelnd ein, und morgens wachen wir ohne ein Fell in Kopfnähe (welches auch mal geschnarcht hat) auf. Jeder, der Mickey kennenlernen durfte, hat ihn direkt in sein Herz geschlossen. Kein Besuch blieb verschont, sobald sich jemand hingesetzt hat, hat es nur wenige Minuten gedauert, bis er kam und sich auf den Schoß gesetzt hat. Sein sehr spezielles kratziges Maunzen (in der Praxis meinten sie, er solle sich bei „The Voice“ anmelden), welches nun fehlt, wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Wir möchten uns bei euch für diese perfekte Vermittlung bedanken und sind uns sicher, dass wir nach unserer Trauer wieder eine alte, hilfsbedürftige Seniorenkatze bei euch suchen kommen werden.
Bis dahin, in Gedanken bei Mickey, F. K. und P. Z.

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Tagebucheintrag 10.01.24

verfasst am 10. Januar 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 09.01.24

verfasst am 9. Januar 2024

Keine Vermittlungen,  aber heute haben wir zwei und morgen einen Interessenten-Termin vergeben.

Keine Neuzugänge, aber es sind einige Aktionen angemeldet.

Nachtrag zu Olina (4)
Sie blieb bis nachmittags in der Praxis und ihr wurde ein Tropf angelegt. Der FIV-Test wurde sofort positiv, eventuell kämpft ihr Körper auch noch gegen diese Infektion an. Ihr Alter hat der Tierarzt auf ca. 2020 geschätzt. Sie geht heute noch einmal zum Tierarzt und an den Tropf.

Nachtrag zu Kaninchen Moppel
Soweit alles Ok, er kann in die Vermittlung.

Nachtrag zu Hinbani (1)
Sie war unkastriert, was gestern geändert wurde. Der Tierarzt hat ihr Geburtsjahr auf ca. 2020 geschätzt. Hinbani wurde negativ getestet und gekennzeichnet.
Eigentlich sehr lieb, ist Hinbani aber auch etwas schreckhaft. Deshalb ist sie nicht unbedingt für einen Haushalt mit kleinen Kindern geeignet.

Nachtrag zu Felix (32)
Auch hier ist soweit alles ok. Der Test war negativ ausgefallen, die Alterseinstufung auf 2015 passt, er wurde gekennzeichnet und geimpft. Auch er kann in die Vermittlung.

Nachtrag zu Wendelina (1)
Sie wird auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt, ist nicht kastriert und zum Glück nur füllig um die Hüften und doch nicht tragend, wie wir vermutet haben. Sie soll am Freitag kastriert werden. Der Test auf FIV und Leukose war negativ.

Nachtrag zu Mini (7)
Auch sie wurde negativ getestet und das geschätzte Alter von ca. 14 Jahren passt. Sie wurde gekennzeichnet und ihre Zähne müssten irgendwann mal gemacht werden, sonst war alles soweit ok. Auch Mini kann in die Vermittlung.

Hallo liebes Eifeltierheim,
ich habe Anfang Oktober 2023 den lieben Sammy (jetzt Loui(s)) bei euch adoptieren dürfen. Der Liebe ist mir schon nach wenigen Tagen unglaublich ans Herz gewachsen. Nach der Autofahrt nach Kröv hat es nur wenige Stunden gedauert, da lag er schon schnurrend auf meinem Schoß und hat Milchtritte gegeben. Er war von Anfang an stubenrein und bleibt, bis auf einen Stuhl, auch von den Möbeln fern.
Nach 6 Wochen Eingewöhnung durfte er dann auch endlich raus. Die Katzenleiter war ihm in den ersten Tagen etwas befremdlich, aber die Neugierde war größer. Wenn der Kater jetzt wieder rein möchte, macht er das ganze Haus auf sich aufmerksam. Er hat ein sehr lautes Organ 😂
Louis ist sehr sehr kuschelig und liegt am liebsten auf der Brust und um den Hals. Je näher am Gesicht, desto besser.
Die Katze meiner Schwester, die nebenan wohnt, würde er gerne näher kennenlernen, aber sie ist noch sehr skeptisch und scheu. In den nächsten Wochen wird das aber bestimmt noch werden.
Die Vorbesitzerin hat über Louis eine Liste mit Tipps und Tricks angefertigt, die Gold wert war/ist. Gerne können Sie der Dame die Fotos weiterleiten und ihr ausrichten, dass ihr Kater sehr gut erzogen und in guten Händen ist.
Ich möchte mich für die tolle Vermittlung bedanken und wünsche Ihnen alles Gute!

Liebes Tierheim-Team,
Sie erinnern sich vielleicht noch an Hortensius.
Es war bei ihm ja leider klar, dass seine Tage gezählt waren. Die Prognose lag bei etwa 4 Wochen bis zu etwa 6 Monaten. Leider mussten wir ihn am 17.07.2023 erlösen lassen.
Er hat seine Prognose übertroffen und war 10 Monate bei uns.
In den 10 Monaten sind wir stärker zusammengewachsen als wir vorher ahnten. Wir haben nichts von ihm erwartet, wollten ihm in seinen letzten Wochen ein schönes Zuhause bieten. Und er hat uns so viel zurück gegeben. Relativ schnell stellte sich heraus, dass er fast vollständig taub war, auch für uns eine Premiere. Mit Winken und Handzeichen haben wir uns aber schnell und gut verständigen können. Bei uns nahm er insgesamt 600g zu, das Fell wuchs nach und er hat nicht mehr gerade so zerrupft ausgesehen. Leider blieb die Bürste bis zuletzt sein Feind. Der Schnupfen ging leider auch nie weg. Es weiß ja leider niemand etwas über seine Vergangenheit. Aber er war menschenbezogen, lieb und recht gesprächig. Seine Schrullen konnten wir lächelnd akzeptieren. Er liebte es auf der Heizung zu liegen und vom Futter zu träumen. Was das Futter anging, kannte er bis zuletzt kein Halten. Wir sind dankbar, dass wir ihn kennenlernen und ihm ein Zuhause bieten konnten, in dem er noch einmal ankommen durfte und geliebt wurde. Horti fehlt uns jeden Tag und wir werden ihn nie vergessen.
Danke Ihnen, dass Sie uns Horti überlassen haben.
Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein schönes Jahr 2024, N. und D. H.

In eigener Sache
Meine Meinung.
Am Samstag war ein riesiger Artikel  (über eine halbe Seite) im „Trierischer Volksfreund“.
Überschrift: Werden in Zukunft noch „Hühnchen gerupft“
Es geht dort in einem ausführlichem Bericht darum, ob  sich Tiere diskriminiert fühlen, wenn wir Redewendungen wie „ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen „ oder „ich muss mit dir ein Hühnchen rupfen“ verwenden.
Stattdessen sollen wir doch lieber „Erbsen auf eine Gabel laden“ oder „Weinbergblätter rollen“ sagen!

In dem Bericht geht es um Speziesismus, die Diskriminierung gegen Lebewesen aufgrund ihrer Spezies. Das wird im weitesten Sinne mit Rassismus und Sexismus gleichgesetzt.
Und das kommt von einer Biologin von Peta, die dafür bestimmt noch von Spendengeldern bezahlt wird.
Also, wenn es soweit kommt, dass das unser einziges Problem ist und eine Biologin bei Peta sonst nichts anderes zu tun hat, als sich um solche Sachen Gedanken zu machen, dann kann ich meinen Job als Tierschützer an den Nagel hängen und beruhigt in Rente gehen – Job erledigt!

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Tagebucheintrag 08.01.24

verfasst am 8. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Freitag Nachmittag sind Kevin und Trent zusammen zu einem jungen Paar aus Üdersdorf gegangen:
Am Samstag Vormittag ist Chip als Drittkatze von einer Familie aus Trier abgeholt worden.
Am Sonntag Nachmittag sind Anton und Annelie zusammen von einer Familie aus Kerpen adoptiert worden.

Unsere Neuzugänge

Nachtrag zu der Fundkatze aus der VG Daun vom Freitag.
Sie war aus Hinterweiler, deshalb habe ich sie Hinbani (1) getauft.
Sie geht heute, spätestens morgen zur Eingangsuntersuchung.
Aber ich glaube, da hat jemand seine Katze auf einem Bauernhof entsorgt.

Felix (32) ist die angekündigte Partnerkatze von Saskia. Sie sollen sich nicht gut verstehen, deshalb werden sie auch nicht zusammen vermittelt.
Felix soll gleich alt sein, aber unser Tierarzt hat Saskia ein paar Jahre älter geschätzt, deshalb gehen wir mal davon aus, dass Felix eher 8 satt 5 Jahre alt ist.
Er ist kastriert und wesentlich zurückhaltender als Saskia. Es ist zurzeit sehr viel los bei den Tierärzten, deshalb müssen wir schauen, wann Felix zur Eingangsuntersuchung geht.

Moppel ist am Freitag zu uns gekommen, weil die Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern kann.
Er ist Außenhaltung gewöhnt, ist ca. 2018 geboren und kastriert. Leider hat er einige Zeit ohne Partnertier gelebt. Er wurde frisch geimpft und die Zähne sind ok. Jetzt müssen wir noch nach möglichen Parasiten schauen, dann kann er in die Vermittlung.

Olina (wir gehen davon aus, dass es ein Mädel ist) wurde uns am Samstag Vormittag als Fundkatze aus Olmscheid gebracht.
Wie man sieht, ist Olina sehr verschnupft und geht deshalb nachher zum Tierarzt. Sie ist sehr lieb und nicht gekennzeichnet.

Frederik ist am Samstag zu uns zurückgekommen, weil sich die Besitzerin gemeldet hat.
Er heißt eigentlich Findus und kommt aus Kenn.
Deshalb hat die Besitzerin auch nicht sofort an uns gedacht als sie nach ihrer Katze gesucht hat.
Die Kurzzeit-Besitzer waren natürlich etwas enttäuscht, als sie uns Frederik/Findus am Samstag gebracht haben, aber so war es bei der Vermittlung besprochen.
Wie der Kater von Kenn nach Föhren gekommen ist, ist und bleibt sehr wahrscheinlich ungeklärt. Aber er war nicht lange unterwegs, nach einem Tag war er bereits bei uns.

Wie Sie vielleicht erkannt haben, ist das eine der Fundkatzen aus Wehlen, die am Donnerstag vom Ordnungsamt abgeholt worden sind.
Ich möchte mich jetzt nicht über die Umstände auslassen, aber wir versorgen Wendelina (1) jetzt erst einmal.

Mickey haben wir am Samstag Abend von einer Tierschützerin bekommen, die ihn bereits seit einiger Zeit versorgt. Sie hat ihn aus schlechter Haltung aufgenommen, hat aber keine Möglichkeiten ihn weiter zu versorgen. Mickey (7) ist ca. 11 Jahre alt, kastriert und die letzte Zeit Wohnungshaltung gewöhnt.
Wie man sieht, mussten ihm bereits die beiden Ohrmuscheln und sein rechtes Auge entfernt werden. Das sind aber noch lange nicht seine einzigen Baustellen. Auch sein linkes Auge muss noch weiter behandelt werden und seine Blutwerte sind noch nicht ok. Aber das kann von der schlechten Haltung und den Narkosen stammen. Die Blutwerte lassen wir später noch einmal überprüfen.
Felix ist durch die ganze Aktion sehr eingeschüchtert, aber er kommt sehr gut mit anderen Katzen zurecht. Wir müssen schauen, wann wir einen Termin beim Tierarzt bekommen.

Und als letzte Katze ist am Sonntagabend Mini (7) zu uns gekommen. Der Besitzer ist verstorben und deshalb kam Mini jetzt zu uns. Sie ist ca. 14 Jahre alt, kastriert sowie Freigang und Katzen gewöhnt.
Anfangs etwas schüchtern, hängt sie sich dann schnell an eine vertraute Person und wird dann zutraulich bis zur Aufdringlichkeit. Mit Milchtreten bis zum Abwinken und Wohlfühl-Sabbern.
Wir such ein ruhiges Zuhause, Kinder ist Mini nicht gewöhnt.

Liebes Tierheim-Team,
kommen Sie alle gut ins Neue Jahr!
Für Milli und Lilli, Gunilla und Gunda, scheint es ein gutes Jahr 2023 geworden zu sein und selbst der Freigang ist inzwischen Routine – nach der Knallerei geht es in drei Tagen auch wieder raus, denn das wünschen sie sich sehr.
Herzliche Grüße Ihnen allen & alle guten Wünsche für 2024, C. S.

Beitrag zu unserer Jugend-Tierschutz-Gruppe

Tierschutz in der Schule
Auch in diesem Jahr durfte ich kurz vor Weihnachten das Cusanus Gymnasium besuchen. Wieder hatte eine 7.Klasse mit einem Kuchenverkauf Geld gesammelt, das sie dem Tierheim spenden wollten.
Neben der Übernahme der Spende durfte ich den Schülern auch noch etwas über Tierheime und insbesondere natürlich über das Eifeltierheim berichten.
Bei einem kurzen Video, in dem gezeigt wird, wie viele Tiere eigentlich jedes Jahr in Deutschland im Tierheim aufgenommen werden, waren doch einige erstaunte Gesichter zu sehen. So viele Tiere! Den Kindern war ganz klar, warum jedes einzelne Tierheim so wichtig ist und was es bedeuten würde, wenn nur eines davon nicht mehr da wäre.
(Falls ihr euch das Video ansehen möchtet: https://youtu.be/Nd_neHDxflg?feature=shared)
Wir freuen uns immer riesig, wenn Schulen auf diesem Wege an uns denken. Nicht nur, weil wir das Geld natürlich super gebrauchen können, sondern auch, weil es zeigt, dass diese jungen Menschen sich mit dem Tierschutz befassen und sich für die Tiere einsetzen möchten. Das gibt Hoffnung für die Zukunft 😊.
Hier geht’s zum kurzen Bericht auf der Homepage des Cusanus Gymnasiums.
https://www.cg-wittlich.eu/besuch-vom-eifeltierheim-in-der-7a-7b/
Tierische Grüße und alles Gute für das neue Jahr, eure Nadine

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Tagebucheintrag 05.01.24

verfasst am 5. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Gestern sind die beiden Kaninchen Karo und Kami zu einer Frau nach Daleiden vermittelt worden.
Sie werden zwar in Innenhaltung leben, haben aber die ganze Wohnung zum flitzen.
Heute morgen sind Coco und Lili zusammen von einem Paar aus Wittlich abgeholt worden. Sie können später auch raus.

Unsere Neuzugänge
Für Sonntag ist eine Abgabekatze angemeldet. Zirka 12 Jahre alt, getigert, Katzen und Freigang gewöhnt.

Das ist eine Fundkatze aus Hinterweiler, die wir eben reinbekommen haben.
Nicht gekennzeichnet, lieb und Ende Dezember auf dem Hof aufgetaucht.
Mehr wissen wir noch nicht.

Nachtrag zu Saskia
Alles OK, Test war negativ, allerdings hätte der Tierarzt Saskia auf ca. 8 – 10 Jahre geschätzt.
Heute Nachmittag kommt die Partnerkatze.

Hallo, zuerst einmal „Frohes neues Jahr!“ an alle!
Ich wollte mal ein kurzes Update zu Keana (Hanka) & Yoshi (Hans Peter 1) geben:
Es geht beiden Katzen gut, sie leben sich ein und trauen sich durch das ganze Haus, auch Hündin Nala ist gar nicht mehr so gruselig wie die ersten paarmal. Keana ist die Spring- & Klettermeisterin und sitzt auch mal ganz oben auf dem Klavier, während Yoshi mit ein wenig Bemühung den Kratzbaum erklimmt. Wir erfreuen uns täglich an den zwei und amüsieren uns.
Auch mein Mann, der der Situation ziemlich kritisch gegenüber stand, findet es doch nett, wieder mit Katze im Haus.
Viele liebe Grüße, A. E.

Liebes Tierheim- Team,
am Dienstag sind Safino und Zeki zu uns nach Meerfeld gezogen.
Kaum im neuen Zuhause angekommen, musste alles untersucht und beschnuppert  werden. Sie fordern immer wieder ihre Schmuse- Einheiten, besonders Zeki.
Die beiden haben gut gefressen und benutzen wohlerzogen das Katzenklo.
Am ersten Abend hat es lange gedauert, bis sie zur Ruhe kamen- alles neu und so aufregend und soviel Plätze, wo man sich hinlegen kann!
Zeki hat eine Zeitlang bei meinem Mann auf der Couch gedöst, Safino bei mir.
Die erste Nacht war ruhig, nix war morgens angestellt und heute sind sie schon viel entspannter. Sie haben sich auch daran erinnert, dass Katzen ja auch bis zu 16 Stunden schlafen…
Alles in allem ein guter und harmonischer Start!
Danke, dass wir sie adoptieren durften.

Dankeschön und liebe Grüße aus Prüm von Familie S. mit Prinz/Felix. Er hat sich schon sehr gut eingelebt und war absolut die richtige Wahl.
Herzlichen Dank für alles und machen Sie weiter so 👍 .
Viele Grüße P. S.

In eigener Sache
Ein Jahresrückblick in mehreren Etappen.
Ich werde in der nächsten Zeit, je nach Platz und Anlass das letzte Jahr aufarbeiten und wenn möglich, einen Ausblick auf das kommende Jahr geben.

Es war ein durchwachsenes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.
Eigentlich fing 2023 gar nicht so schlecht an. Einige Fangaktionen, einige Abgabekatzen.
Meine Mitarbeiterinnen konnten einige ihrer Überstunden abbauen.
Eigentlich ein normaler und ruhiger Jahresbeginn.

Aber nach und nach kamen immer mehr Fangaktionen und Fundkatzen hinzu. Und viele hatten gesundheitliche Baustellen mitgebracht. Zum Teil auch mehrere, die nacheinander behandelt werden mussten.
So haben wir massive Probleme mit der Verfügbarkeit der Quarantäneboxen bekommen, die bis zum Jahresende angehalten haben.
Daraus ergaben sich hohe Arztkosten, bei sinkenden Spendeneingängen.
Ab Mai wurde es für uns dann richtig ungemütlich. Denn dann warten viele Leute bis nach dem Urlaub, um eine neue Katze zu adoptieren. Und die Spendeneingänge sanken in den nächsten drei Monaten nochmals.
In den Sommermonaten haben wir fast durchgängig zwischen 8.000,- und 12.000,- Euro minus gemacht und mussten das aus unseren Rücklagen ausgleichen, die eigentlich für ganz andere Dinge eingeplant sind.
Im Herbst wurden dann wieder einige Katzen mehr vermittelt, aber die Quarantäneräume wurden nicht leerer und die Überstunden der Mitarbeiterinnen nicht weniger.
Zum Glück konnten wir die Defizite am Monatsende massiv reduzieren. Wir waren am Monatsende bereits mit einer schwarzen Null super happy.

Und dann brach bei einer Fundkatzenmutter mit Kitten die Katzenseuche aus.
Eigentlich nicht zu verhindern, man kann nur versuchen die Übertragung auf andere Katzen zu verhindern.
Das bedeutete einen enormen Arbeitsaufwand und alle Katzen mussten vorsorglich geimpft werden. Zum Teil 40 Impfungen auf einen Schlag.
Vier der Babys haben es leider nicht geschafft und eine andere Jungkatze ist durch die Impfungen und den Stress an FIP erkrankt und verstorben.
So hart das klingt, aber wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Das hätte auch viel schlimmer ausgehen können.
Finanziell hat das wieder ein großes Loch in die Kassen gerissen.
Denn zu den 15.000,- Euro Arztkosten, die uns die Seuche-Aktion gekostete hat, konnten wir lange keine Katzen vermitteln.
Zum Glück hat der Förderverein mit seinen Pflegestellen in dieser Zeit mehr Katzen aufgenommen und zum Glück auch sehr gut vermittelt.
Seit Mitte Dezember hat sich dann die Lage verbessert und wir haben nur noch einen Seuche-Ausscheider, aber dem geht es gut und zeigt er keine Symptome.
So konnten wieder Katzen vermittelt und geimpfte Katzen aufgenommen werden.
Finanziell hoffte ich auf ähnliche Spendeneingänge wie in 2022, dann wären wir zwar mit einem kleinen Minus aus dem Jahr gegangen, aber es wäre mit ca. 10.000,- bis 15.000,- Euro „akzeptabel“ gewesen und hätte den Tierheimbetrieb nicht in Gefahr gebracht.
Aber es kam zum Glück anders. Die Zahlen von 2022 waren bereits Mitte Dezember erreicht und es kamen auch keine riesigen Arztrechnungen mehr.
Und die Spenden hörten nicht mehr auf. Und es waren nicht nur mehr Spenden, es waren auch deutlich höhere Beträge als üblich. Mehrere vierstellige Spenden und sehr viele dreistellige Beträge.
Ich kann es noch gar nicht genau sagen, aber wir müssten ca. in dem Bereich im Plus sein, den wir vorher als Minus akzeptiert hätten.
Durch die tollen Spenden, und noch einige Vermittlungen Ende des Jahres, endete das Jahr 2023 doch noch versöhnlich.

Aber wir gehen jedes Jahr am Abgrund entlang, manchmal ist der Abstand sehr knapp und manchmal ist der Abstand größer und nicht so bedrohlich.
Aber wir schaffen keine dauerhafte und beruhigende Distanz.
Das schaffen wir auch nicht durch mehr Spenden und auch nicht durch die Erhöhung der Fundkatzenpauschale durch die Verbandsgemeinden.
Aber durch diese beiden Sachen entfernen wir uns zumindest etwas weiter vom Abgrund.
Und damit muss man zurzeit auch zufrieden sein.
Ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 04.01.24

verfasst am 4. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag ist noch Safino zusammen mit Zeki als spätere Freigänger von einem Paar aus Meerfeld abgeholt worden.
Prinz ist danach als Einzelkatze und Freigänger nach Prüm vermittelt worden.
Und Petrasilie ist am Dienstag Nachmittag als Zweitkatze zu einer Familie aus Erden gegangen.

Unsere Neuzugänge

Der Fundkater mit dem offenen Beinbruch wurde am Dienstag noch eingeschläfert.
Es war ein schwarzer, unkastrierter Kater mit ausgebrochenem Katzenaids.
Wir gehen davon aus, dass es ein Streuner war, der um die Median-Klinik / Darscheid nach Futter gesucht hat.

Diese zwei Fundkatzen aus Bernkastel/Wehlen hatte ich am Dienstag bereits angekündigt.
Sie sind eben von Ordnungsamt-Mitarbeitern abgeholt worden. Bernkastel kümmert sich selber um die Fundkatzen.

Diese beiden Kaninchen sind uns wegen des Hochwassers an der Mosel abgegeben worden. Sie sind Außenhaltungs-Tiere und ihr Gehege steht bereits zum dritten Mal unter Wasser.
Klopfer (ml / kastriert / 4 Jahre alt) und seine Partnerin Nala (wbl / unkastriert / 4 Jahre alt) sind am Dienstag gebracht worden und gehen voraussichtlich heute noch zum Tierarzt.

Saskia (4) ist am Dienstag als Abgabekatze über den Förderverein gekommen, weil die Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihre beiden Katzen kümmern kann. Die zweite Katze soll morgen kommen.
Saskia ist ca. 5 Jahre alt, bereits kastriert, Freigang und Katzen gewöhnt und ihr rechtes Auge fehlt.
Saskia geht heute zum Tierarzt, denn die beiden Katzen können sich eigentlich nicht leiden und können deshalb sowieso nicht in eine Quarantänebox.

Wie jedes Jahr haben wir eine großzügige Spende von der Firma Beauty-Solar in Wittlich bekommen.
Dieses Jahr waren es 725,- Euro, dafür vielen Dank an Frau Schürch.

Am Dienstag haben ehrenamtliche Helfer die Sachspenden von der Weihnachts-Spendenaktion im Fressnapf-Markt in Wittlich abgeholt. Zusätzlich zu den Sachspenden haben wir noch reichlich Gutscheine bekommen. Mindestens 525,- Euro, nicht auf allen Gutscheinen stand der Geldwert.
Dafür an alle Spender und natürlich an den Fressnapf und seine Mitarbeiter einen großen Dank.

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

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