Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 27.09.22

verfasst am 27. September 2022

Keine Vermittlungen.
Und wie ich es befürchtet habe, kommen immer weniger Anfragen, das jemand ein Tier aufnehmen möchte. Für diese Woche haben wir noch keinen einzigen Termin für einen Interessenten-Besuch. (Nachtrag 12.30 Uhr, zum Glück haben sich noch drei Interessenten gemeldet, aber immer noch viel weniger als normalerweise zu dieser Jahreszeit).

Unsere Neuzugänge.
Wie ich bereits befürchtet haben, bekommen wir immer mehr Anrufe von Fundtieren und Anfragen, ob wir nicht Abgabetiere aufnehmen können.
Egal ob Hunde, Katzen aber auch viele Kleintiere wollen die Leute loswerden.
Mache deklarieren es als Umzug, Allergie usw., aber er gibt auch Leute, die es offen ansprechen, dass sie sich die Haltung nicht mehr leisten können/wollen.
Und leider setzen einige Leute die Tiere einfach aus.

Gladius ist ein weiteres verletztes Kaninchen aus Gladbach. Auch er hat Bissverletzungen, die sich entzündet haben. Er ist noch unkastriert und

Nachtrag zu O´Mallay.
Gestern wurden die Fäden gezogen und er soll noch ca. 3 Wochen in der Quarantänebox verbringen.
Er belastet sein operiertes Bein und ist ein ganz lieber Kerl. Nach der verordneten Ruhe, bekommen wir bestimmt sehr schnell ein neues Zuhause für ihn.

Nachtrag zu Brody.
Brody wurde gestern kastriert und braucht noch ca. 1 Wochen Medikamente gegen seine Ohrentzündung. Wir hoffen, dass dieser liebe Kater zeitnah einen neuen Platz als Einzel-Wohnungskatze findet.

Nachtrag zu Gracia und Grace.
Grace ist die ältere der Beiden und wurde auf ca. 01.06.22 geschätzt, Gracia auf ca. 10.08.22.
Natürlich müssen wir die Bindehautentzündung behandeln und das wird noch etwas dauern.
Zum Glück sind beide Katzen negativ getestet worden.

Liebes Tierheim-Team,
nun lebt Felix schon über ein Jahr bei uns. Dank der guten Einstellung der Medikamente durch unseren Tierarzt, Herrn Tietz, sind seine Schilddrüsenwerte inzwischen im Normbereich, und unser alter Herr (geschätzte 18) hat ein ganzes Kilo zugenommen.
Seine Zahnsanierung hat er sehr gut überstanden, und auch mit 4 Zähnen weniger schmeckt das Futter noch!
Ich kann nur an alle Tierfreunde appellieren: Gebt auch den alten, chronisch kranken Fellnasen eine Chance!
Felix schenkt uns jeden Tag so viel Liebe und Freude, und wir sind sehr froh, ihm noch einen schönen Lebensabend ermöglichen zu können.
Es grüßen aus Hetzerath, P. und J. mit Felix, Pebbles und BamBam.

Ich bin von einer befreundeten Tierschützerin von der Mosel gebeten worden, den nachfolgenden Text zu veröffentlichen. Bilder der getöteten Schwäne habe ich gesehen, hier aber nicht veröffentlicht.
Es ist mal wieder soweit. Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und somit die Zeit, in der sich die Übergriffe auf unsere Höckerschwäne häufen werden. Seit etlichen Jahren kommt es immer wieder an allen Bereichen entlang der Mosel zu Schlachtungen dieser Tiere. In der Regel wird den Schwänen fachgerecht das Brustfleisch rausgetrennt und der restliche Kadaver liegengelassen.  Seien Sie bitte aufmerksam. Sollten Sie derartige Todfunde machen, wenden Sie sich bitte an die zuständige Polizeidienststelle und melden dies. Informieren Sie bitte des Weiteren auch den zuständigen Jagdpächter oder Jagdaufseher darüber.
Der Höckerschwan (Cygnus olor) gehört laut Bundesnaturschutzgesetz §7 zu den besonders geschützten Wasservogelarten.
Auch unterliegt der Höckerschwan dem Jagdrecht, ist aber ganzjährig von der Bejagung ausgenommen.
Personen die Schwäne verletzten oder töten, machen sich nach dem Bundesnaturschutzgesetz strafbar, erfüllen den Straftatbestand der Jagdwilderei und verstoßen gegen das Naturschutzgesetz.

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Tagebucheintrag 26.09.22

verfasst am 26. September 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Freitagabend ist das Kaninchen Fiffy als Zweitkaninchen nach Ralingen vermittelt worden.
Am Sonntag sind Osbert und Jasper zusammen von einem Paar aus Kliding abgeholt worden. Dort haben sie später ein großes Haus und Garten.

Unsere Neuzugänge.

Brody (2) ist eine Fundkatze aus Brockscheid.
Die Finder konnten ihn bereits auf den Arm nehmen und er zeigt sich hier richtig lieb.
Anderen Katzen gegenüber ist er nicht nett, da ist er sehr unverträglich.
Vielleicht liegt es auch daran, dass er noch unkastriert ist. Das wird heute geändert. Vor Ort soll noch eine weitere Katze sein, die hat Brody allerdings vertrieben.
Wir hatten ihn bereits am Samstag zur Eingangskontrolle, weil wir befürchtet haben, dass er FIV-positiv ist. Leider ist unsere Verdacht bestätigt worden. Sein Alter wurde auf ca. 2019 geschätzt worden. Jetzt hoffen wir, dass er sich mit reiner Wohnungshaltung zufrieden gibt.

Dieses Fundkaninchen ist in einem Garten in Gerolstein gefunden worden und am Samstagvormittag zu uns gekommen.
Wir gehen zurzeit von einem kastrierten Böckchen aus. So richtig wollte er (sie?) uns nicht nachsehen lassen und wir wollten „Geronimo“ nicht unnötig stressen.

Diese beiden Jungkatzen sind gestern über den Förderverein aus einem Ort nahe der belgischen Grenze gebracht worden.
Nette ehrenamtliche Helfer haben mehrere Tiere dort abgeholt und sie auf Pflegestellen und uns verteilt und waren einige Zeit und einige Kilometer unterwegs. Dafür Danke!
Unsere Beiden sind ca. 3 und 4 Monate alt. Wie man sieht hat Gracia eine heftige Bindehautentzündung und bei Grace fängt es auch schon an.
Wir hoffen, dass die Augen von Grace noch nicht zu sehr geschädigt sind.
Und nur mal erwähnt, das hier sind Abgabe- und keine Fundtiere!

Das sind die drei angekündigten Wohnungskatzen, die gestern Abend gebracht wurden. Sie kommen aus der Umgebung von Köln und wir nehmen sie auf, weil eine befreundete Tierschutz-Stiftung uns um Hilfe gebeten hat. Und weil die uns auch schon mehrfach geholfen haben, helfen wir natürlich auch.
Alfred (links) wiegt 7,3 Kilo und ist wie alle drei Katzen zurückhaltend, aber sehr lieb. Seine Schwester Abigail (mitte) wiegt immerhin noch 5,5 Kilo und beide sind kastriert und ca. 2010 geboren.
Shirley (rechts) ist bereits 20 Jahre alt sein und leider blind. Der Besitzer kann sich nicht mehr um die Katzen kümmern, meinte aber, dass die drei zusammen vermittelt werden sollen, wenn es irgendwie geht.
Wir haben zurzeit sehr viele Katzen, die zu Tierarzt müssen, deshalb ist noch nicht klar, wann wir die Eingangsuntersuchung hinbekommen.

Nachtrag zu Eusebius.
Er war Ende März / Anfang April kurz zur med. Versorgung bei uns, bevor er wieder auf seine Futterstelle zurückgegangen ist.
Damals hatte er bereits einen Tumor im Ohr, der nicht entfernt werden konnte. Mittlerweile hat er einen weiteren Tumor im Gesicht, der ebenfalls nicht mehr zu operieren ist.
Allerdings ist es auch noch nicht so schlimm, dass er sofort eingeschläfert werden muss.
Er bekommt jetzt entsprechend Medikamente und weil er täglich treu an seinen Futternapf auftaucht, geben wir ihm noch etwas Zeit. Das können Wochen oder sogar Monate sein.
Sollte sich sein Zustand verschlechtern, werden wir ihn sofort einfangen und erlösen.

Wer kennt diese Katze!
Die schwarze Langhaarkatze hält sich seit einiger Zeit in Daun bei der Kreissparkasse auf.
Sie ist ängstlich und wir versuchen sie am Dienstag mit der Falle einzufangen.

Liebes Tierheim-Team,
seit knapp drei Wochen ist die liebe Kira, ehemals Britney (1), in ihrem neuen Zuhause. Sie hat sich bereits sehr gut eingelebt und in unseren Alltag integriert. Kira liebt es zu spielen und durch das Haus zu jagen, sowie gemütliches Kuscheln am Abend. Wir freuen uns schon darauf den Balkon katzensicher zu gestalten und ihr dadurch die Möglichkeit zu geben auch Zeit draußen zu verbringen.
Wir senden euch ganz liebe Grüße und ein paar Eindrücke.
A. und M.

In eigener Sache. Diesmal aus aktuellem Grund am Montag
Diesmal ein etwas schwieriges Thema, was etwas mehr Text und Einleitung bedarf. Ich finde das Thema sehr wichtig und ich möchte unsere Entscheidung und seine Konsequenzen erläutern.

Im Moment ist es wirklich schlimm. Wir bekommen von allen Seiten Meldungen und wir haben sehr wenig Platz. Zusätzlich zu den normalen Fund- und Abgabetieren kommen auch noch die verletzten, verwilderten Hauskatzen.
Die können zwar nach der medizinischen Versorgung wieder zurück, besetzten aber eine Zeitlang die Quarantäneboxen und benötigen mehr Zeit, weil sie nicht anfassbar sind.
Die tägliche Reinigung der Quarantäneboxen klappt selten reibungslos und benötig einfach viel Zeit, die wir eigentlich nicht haben.
Letzte Wochen waren zwei Mitarbeiterinnen bis 23.30Uhr hier im Tierheim beschäftigt. Zum Glück eine Ausnahme, aber die tägliche Belastung wird größer.
Und wenn wir die vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer nicht hätten, dann wäre ja schon lange Land unter. Und an zusätzliches „bezahltes“ Personal ist bei unseren finanziellen Mittel nicht zu denken.

Und jetzt kommt der Punkt, auf den ich eigentlich aufmerksam machen möchte.
Leider muss ich mitteilen, dass der kleine Odo letzte Woche verstorben ist.
Und man muss es einfach sagen, wir sind mit daran schuld.
Odo hatte bei der Aufnahme kaum 300 Gramm und war in keinen guten Zustand. Die nachgewiesenen Kokzidien hat er höchstwahrscheinlich schon in sich, als er und seine Schwester Odette zu uns kamen.
Die Giardien, mit denen er sich bestimmt bei uns im Tierheim angesteckt hat, haben dann zusammen mit den Kokzidien seinem geschwächten Körper so stark zugesetzt, dass er es nicht gepackt hat. Seine Schwester war zum Glück von Anfang an in einem besseren Zustand.

Wir hatten letztes Jahr eine grundsätzliche Diskussion, wie viele Tiere wir aufnehmen sollen.
Eigentlich haben wir räumlich und personell eine Kapazität von 300 – max. 400 Tieren.
Dann hätten wir ausreichend Platz und Zeit, um uns richtig um jedes Tier zu kümmern. Die Ansteckung untereinander, die Todesfälle durch FIP und andere Krankheiten wären wesentlich geringer und die Mitarbeiter und ehrenamtlichen hätten deutlich mehr Zeit, sich auch um scheuere Katzen zu kümmern.
Das hört sich alles super an, aber die Konsequenz daraus wäre, dass sehr viele Katzen nicht zu uns ins Tierheim kämen. Für viele Babys und Jungkatzen wäre das der sichere Tod. Und die, die überleben, würden sich dann unkontrolliert vermehren, was wieder viele kranke Babys und Jungkatzen produzieren würde und so weiter und so weiter.
Wir haben uns dann für Option zwei entschieden. Wir versuchen so viele Tiere wie möglich aufzunehmen mit dem Wissen, dass sich die Übertragung von Krankheiten in den Zimmern und den Quarantänestationen und die Sterblichkeit erhöht.
Dadurch haben wir mehr Arbeit und mehr Kosten, aber trotzdem wesentlich mehr Tiere gerettet und die Produktion von vielen neuen Tieren verhindert.
Zusätzlich kommt noch ein weiteres Problem hinzu. In den letzten Jahren haben die Fundkatzen immer mehr Krankheiten und/oder Parasiten mit dabei. Früher hatten 10 Prozent der Jungkatzen Giardien, nun fast 90 Prozent.
Dazu die üblichen Verdächtigen wie Bindehautentzündung und Katzenschupfen. Neu ist die starke Zunahme von Kokzidien und Hautpilz.
All das erschwert uns die Arbeit enorm, weil die Tiere länger in den Quarantäneboxen verbringen müssen und die Pflege arbeitsintensiver und kostspieliger ist.
Trotzdem werden wir an unserer Entscheidung festhalten, weil die Alternative für uns nicht akzeptabel ist.
Denn auch wenn bei uns in den letzten paar Jahren mehr Tiere im Tierheim verstorben sind, wie in den ersten zehn Jahren zusammen, sind es sehr viel weniger Tiere, als gestorben wären, wenn wir weniger Tiere aufgenommen hätten. Sie hätte nur niemand bemerkt.
Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 23.09.22

verfasst am 23. September 2022

Keine Vermittlungen, aber vielleicht zieht Arnold bereits am Wochenende aus.

Unsere Neuzugänge.

Ich habe ganz vergessen Kyle vorzustellen.
Kyle ist ein Fundkater aus Kyllburg und der Finder hat ihn am Mittwoch zu uns gebracht. Er hatte beim Ordnungsamt angerufen und die meinten, sie hätten zurzeit wenig Personal, er soll doch in zwei Wochen wieder anrufen! Ist doch echt der Hammer. Als wäre Kyle ein Fahrrad oder Schlüsselbund.
Der Finder hatte sich sogar die Arbeit gemacht, ihn beim Tierarzt auf eine Kennzeichnung kontrollieren zu lassen und hat online und auch mit Aushängen versucht, den Besitzer ausfindig zu machen.
Kyle war gestern zur Eingangsuntersuchung und er war bereits kastriert, war nicht gekennzeichnet, ca. 2017 geboren, negativ getestet, Freigang gewöhnt und sehr lieb.

Arnold ist ein Fundkater aus Arzfeld, der gestern über den Förderverein zu uns kam. Er war bereits kastriert und hat auch eine Tätowierung, aber die ist nicht mehr richtig zu entziffern. Wir glauben, dass im rechten Ohr eine kurz Zahlen-Buchstaben-Kombination tätowiert wurde. So etwas machen Tierschutzvereine gerne bei Wildlingen, wenn die wieder nach der Kastration ausgewildert werden. Wir zum Beispiel ein K und dann die Jahreszahl, also momentan die 22. Aber das sieht anders aus. Und, Arnold ist sehr lieb, was eigentlich auch nicht dafür spricht.
Er wird auch ca. 2019 geschätzt, ist negativ getestet worden und fit.
Eventuelle vermisst jemand diesen lieben Kater.

Diese beiden Farbratten sind uns gestern abgegeben worden, weil die Partnertiere verstorben sind und die beiden unkastrierten Jungs sich zu zweit, einsam fühlen. Sie liegen nur noch rum und fressen nicht mehr richtig.
Jetzt versuchen wir sie mit unseren drei Jungs, zu einer Fünfer-Gruppe zu vergesellschaften.
Brain (li) und Fritz (re) sind am 16.11.2020 geboren und natürlich Innenhaltung gewöhnt.

Liebe Tierheimmitarbeiter,
Spectra, jetzt Lotta genannt, und Sully, jetzt unser Loki, haben sich beide super eingelegt!
Lotta fühlte sich bei uns sofort wohl, war allerdings sehr skeptisch als Loki zwei Wochen später zu uns kam. Loki hingegen war sehr an Lotta interessiert, allerdings insgesamt etwas unsicher und war auch mehrere Male unsauber. Mittlerweile ist Loki stubenrein, beide sind sehr entspannt, spielen und kuscheln miteinander und kommen sich auch bei uns regelmäßig ihre Streicheleinheiten abholen.
Insgesamt sind wir sehr froh die beiden bei uns zu haben und wir denken die beiden sind auch sehr froh bei uns miteinander ein Zuhause gefunden zu haben.
Vielen Dank an alle für die sehr gute Beratung und Unterstützung!

Wir haben uns überlegt, freitags bei Bedarf einige unserer „besonderen“ Katzen vorzustellen.
Manchmal sind es nicht die nettesten Katzen der Welt, manchmal haben sie eine Krankheit oder sonst eine körperlichen Einschränkung. Oder sie haben einen Unart an sich, die ein Zusammenleben nicht einfach macht.
Und manchmal ist es einfach nur, weil die Katze sehr zurückhaltend ist und sich nur miserabel verkauft und das eigentlich der einzige Grund ist, warum sie immer noch bei uns im Tierheim und nicht bereits in einem neues Zuhause sitzt.
Wir fangen mit Pablo an, der sich eigentlich selber vorstellt.

Hola ihr Leute da draußen,
heute habe ich Jubiläum. Auf den Tag vor 2 Jahren kam ich ins Tierheim. Wie ist es so, dieses Draußen? Ich kann mich nicht mehr so ganz genau erinnern, wie es ist, sich nicht alles teilen zu müssen. Eigene Menschen zu haben. Oder ein richtiges Heim. Ja, ich gebe zu, ich kann etwas speziell sein, eine kurze Lunte hätte ich, so behaupten sie hier und gut, da ist was dran. Aber ich habe viel schlimmere Typen als mich kommen und gehen sehen. Also Leute, wo sind sie, MEINE Menschen? Was ich suche? Ein Zuhause, in dem ich kommen und gehen darf, wann ich will, in sicherer Umgebung, denn bisher kenne ich Autos nur vom Balkon. Verständnis für meine Eigenheiten und Souveränität, wenn ich meine Grenzen teste. Was ich mitbringe? Charakter, Intelligenz, Liebe und Vertrauen, wenn ich weiß, dass ich mich auf dich verlassen kann. Denn auch das sagt man mir hier nach und auch da ist was dran.

Euer Pablo

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Tagebucheintrag 22.09.22

verfasst am 22. September 2022

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt ist am Dienstag der FIV-Kater Spartacus als Einzel-Wohnungskatze vermittelt worden.
Kurz vorher ist Norman von einer Familie aus Bergweiler abgeholt worden. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.

 

Unsere Neuzugänge.
Am Sonntag helfen wir einer befreundeten Tierschutzstiftung und über nehmen drei ältere Wohnungskatzen. Die Geschwister Alfred und Abigail, ca. 12 Jahre, Anfangs etwas schüchtern aber eigentlich sehr lieb. Und dazu gehört noch die 20 Jahre alte blinde Shirley. Sie sollen ein tollen Dreier-Team sein und es ist ein großer Wunsch des ehemaligen Besitzers, dass die drei zusammen vermittelt werden. Das wird natürlich sehr schwierig werden.

Diese Katze ist uns eben von einer Tierfreundin aus Erden gebracht worden. Die Besitzerin hat einige ihrer Katzen einfach vor die Tür geworfen und eine in der Wohnung gelassen und ist abgehauen.
Ca 2 Wochen war die Katze ohne Wasser und Futter im Haus, bevor sie jetzt zu uns gekommen ist. Sie ist natürlich total verängstigt und hat die Frau auch ordentlich gebissen.
Wir müssen schauen, wann wir die Katze zur Eingangsuntersuchung bringen.
Übrigens, einer der freigelassenen Katzen ist bereits überfahren worden.

Das sind die beiden angesprochenen Katze vom Dienstag.
Jasper ist ein etwas zurückhaltender, aber sehr lieber Kater von 2015. Kastriert, negativ gekennzeichnet, geimpft, Katzen und Freigang gewöhnt.
Er brauchte ein paar Tage um mit Lucy zurechtzukommen, aber am Schluss war die Beziehung freundschaftlich. Wir können, müssen die Beiden also nicht zusammen vermitteln.
Lucy wird auf Anfang Mai diesen Jahres geschätzt, ist sehr lieb, neg. getestet, geimpft und noch nicht kastriert. Das sollte Ende nächsten Monats gemacht werden.

Nachtrag zu  den 2 Fundkatzen aus Daun.
Es sind zwei Brüder, jetzt kastriert, negativ getestet und auf ca. 2021 geschätzt.
Daggi ist der etwas zutraulichere, Danko ist immer noch etwas zurückhaltend. Beide sind aber lieb, wenn sie ihre Leute kennen.
Ich gehe immer noch davon aus, dass wir hier nicht die ganze Wahrheit gesagt bekommen haben und der „Finder“ geht auch nicht mehr ans Telefon und ruft trotz Nachricht auf dem AB nicht zurück.
Ich glaube ja, dass die beiden bis jetzt reine Wohnungshaltung waren, aber weil wir keine Infos bekommen, müssen wir sie als Freigänger vermitteln, aber wir achten darauf, dass wenig Straßenverkehr vor Ort ist.

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,
wir wollten gerne zeigen, wie es Bastille geht. Er hat sich Recht gut eingelebt. Unsere andere Katze muss sich jedoch noch an Bastille gewöhnen. Bisher faucht sie immer noch und zieht sich zurück, wenn er im Raum ist.
Bastille fühlt sich sichtlich wohl und schläft nachts mit im Bett. Die Kinder sind sehr froh mit ihm.
Wir waren schon das erste Mal beim Tierarzt. Der würde ihn auf 8 bis 10 Jahre schätzen. Das passt ganz gut zu unserem Eindruck. Er ist hier ziemlich aktiv, spielt gerne, jagt jede Spinne und Mücke und klaut gerne Mal was zu essen 😄
Viele Grüße aus Föhren, Familie R.

Hier ein neuer Eintrag nicht nur für die neue Jugend-Tierschutzgruppe.
Die Einträge kommen zusätzlich auf die eigens dafür angelegte Rubrik, die Sie unter „Unser Tierheim“ finden.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie ihr in der Schule etwas für den Tierschutz tun könnt? Da gibt es total viele Möglichkeiten!

Halte ein Referat
Du willst, dass Deine Mitschüler*innen mehr über das Leben von Tieren erfahren?
Dann halte doch einmal ein Referat in Deiner Klasse. Zum Beispiel zum Thema Mitgefühl für Tiere, Tierschutz im Urlaub oder eurem ganz eigenen Lieblingstier.
Ideen und Hilfe dazu findet ihr zum Beispiel beim Deutschen Tierschutzbund oder bei Petakids.
https://www.jugendtierschutz.de/lernen/schulprojekte/
https://www.petakids.de/kategorie/mitmachen/referate

Startet durch mit einem Aktionstag
Wie wär´s mal einen ganzen Tag im Zeichen des Tierschutzes zu gestalten?
Ihr könnt einen Infostand in der Schule machen und Flyer, Aufkleber und anderes Material verteilen. Sprecht die Themen an, die euch besonders am Herzen liegen.
Ihr könnt auch Spielzeug für Tiere im Tierheim basteln oder einen Kuchenstand machen und von dem Erlös etwas für die Tiere dort kaufen. Lasst eurer Phantasie freien Lauf.
Für Flyer und andere Materialien könnt ihr uns gerne ansprechen 😊.

Macht nur tierfreundliche Ausflüge
Tiere in Gefangenschaft führen ein trauriges Leben. Anstatt mit der Klasse einen Ausflug in einen Zoo oder Zirkus zu machen, könnt ihr einen tierfreundlichen Ausflug vorschlagen.
Zum Beispiel zu einer Tierauffangstation für heimische Wildtiere oder einem Lebenshof für Tiere. Davon gibt es einige in der Region. Und vielleicht habt ihr sogar Lust mit eurer Klasse die Patenschaft für eines der Tiere zu übernehmen?

Ladet einen Tierschutzlehrer*in in die Schule ein
Natürlich könnt ihr auch eure Lehrer*innen bitten, einen Tierschutzlehrer*in zu euch in die Schule einzuladen. Ob für eine einzelne Unterrichtsstunde oder eine längere Tierschutz-AG – alles ist möglich. Tierschutz macht Spaß! Und die Themen wählen wir natürlich gemeinsam aus!

Ihr seht: Auch in der Schule könnt ihr ganz viel tun, um ein Held oder eine Heldin für Tiere zu sein! Grundsätzlich gilt: Je mehr Menschen sich mit dem Thema Tierschutz beschäftigen, desto besser! Werdet ihr zur Stimme für die Tiere!

Du und Deine Klasse habt schon eine tolle Idee? Meldet euch einfach bei uns! Wir unterstützen euch gerne, wenn ihr Fragen habt oder Hilfe bei der Umsetzung braucht!
Tierische Grüße, eure Nadine Leisch

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Tagebucheintrag 21.09.22

verfasst am 21. September 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 20.09.22

verfasst am 20. September 2022

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt ist gestern Sasame als Zweitkatze mit späterem Freigang nach Landscheid vermittelt worden.
Heute Abend geht der FIV-Kater Spartacus.

Unsere Neuzugänge.
Gleich kommt ein kastrierter, 6 Jahre alter Kater und ein 4 Monate alte Katze, die wegen Allergie des Kleinkinds abgegeben werden.
Beide Freigang gewöhnt und können auch einzeln voneinander vermittelt werden.

Hier sehen Sie die Vergesellschaftung unserer Kaninchen-Gruppe. Jetzt müssen wir beobachten, wer mit wem am besten in einer Gruppe gehen kann, wer sich gar nicht leiden kann oder ob sich tolle Pärchen bilden.

Liebes Team des Eifeltierheims,
wir wollten mal ein Update von Micky (seit August 2021 bei uns) und Kuba (seit Dezember 2020 bei uns) geben.
Kuba, auch Herr Flausch genannt, würde am liebsten den ganzen Tag kuscheln. Das erklärt er einem auch, wenn man nach Hause kommt – egal, wie lange man weg war, man wird angeschrien und er will, dass man mit ihm aufs Sofa kommt. Im Dezember 2021 musste er mehrmals operiert werden, weil er sich den Oberschenkelmuskel abgerissen hatte, bei so einem alten Kater keine Kleinigkeit. Aber er ist wohlauf und hat alles gut verkraftet, worüber wir unglaublich glücklich sind.
Micky möchte, anders als Kuba, weniger Streicheleinheiten, aber es wird immer mehr. Anfangs war sie sehr schreckhaft, was, wie wir schnell festgestellt haben, daran liegt, dass sie komplett taub ist. Mittlerweile stiefelt sie aber selbstbewusst durch das Haus und erschrickt kaum noch. Sie fordert ihre Streicheeinheiten ein (gerne auch mal mitten in der Nacht) und als Liebesbeweis verteilt sie Kopfnüsse. Dann noch Katzenmilch und Leckerlis, mehr braucht sie nicht um glücklich zu sein.
Kuba und Micky bräuchten beide keine andere Katze im Haus, haben sich aber arrangiert und bereichern unseren Alltag mit ihren jeweiligen Eigenheiten.
Liebe Grüße, L. und C. mit Kuba und Micky.

Guten Morgen,
Monique traut sich mittlerweile auch mal auf den Kratzbaum oder die Liegebretter an der Wand. Sie liebt Gourmet mit flüssigem Kern. Der Napf ist nach dem Fressen wie frisch gespült. Auf mich kann sie aber gut verzichten 😉

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss.
Die weiße Katze, die bereits seit einiger Zeit in Monzelfeld umhergelaufen ist, konnte von seinem Besitzer abgeholt werden.
Scheinbar ist die Katze nach einem Umzug ausgebüchst und hatte sich verlaufen.

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Tagebucheintrag 19.09.22

verfasst am 19. September 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Freitagabend ist Felis zu einer Frau nach Minden gegangen. Er ist dort Einzelkatze mit späterem Freigang.

Am Sonntag ist zuerst Bobby von einer Familie aus 75328 Schömberg abgeholt worden.
Dazu gibt es eine sehr nette Geschichte.
Die Tochter hatte im Sommer ein Praktikum im Fundort Zenscheid absolviert und Bobby (eigentlich Bobbele) kennengelernt.
Über die Zeit kamen sie sich näher und Bobby schaffte es sogar in ihr Schlafzimmer.
Eigentlich wollte Sie ihn nach Ende des Praktikums sofort mitnehmen, aber die Familie hatte noch einen älteren unverträglichen Hund. Der ist jetzt verstorben und als sie gesehen haben, dass Bobby immer noch bei uns war, kamen sie die fast 300 Kilometer zu uns.
Und Bobby, der sich seine Leute wirklich sehr genau anschaut, bevor er sich streicheln lässt, läuft sofort auf die junge Dame zu. Ein Herz und eine Seele!
Und noch eine Kuriosität.
Am Samstag wäre bei der Vermittlung von Felis, Bobby eigentlich die „passendere“ Wahl gewesen, aber die Frau entschied sich gegen Bobby. Und erst Sonntagmorgen riefen die Leute für Bobby an und machten sich bereits kurz darauf auf den Weg nach Altrich.
Es sollte so sein und das sind Geschichten, die uns Tierschützer doch für einige nicht so schöne Sachen entschädigt.

Kurz darauf ist Heather als Zweitkatze zu einem Paar nach Pellingen umgezogen.

Heute soll noch Sasame gehen und für morgen ist die Abholung von Spartakus eingetragen.
Ein paar Leute sind sich noch unschlüssig ob und wenn ja welchen Tier es sein soll, da kann also noch etwas kommen.
Leider erschienen wieder Leute einfach nicht zum Termin. Das empfinde ich als sehr respektlos und unfair.
Erstes Mal uns gegenüber, wir bereit eventuell Sachen oder Räume vor oder ändern für eine Besichtigung den Arbeitsablauf für die Fütterung oder Medikamentengabe.
Aber es ist auch unfair anderen Interessenten gegenüber, weil dieser Termin dann bereits vergeben ist.
Ein kurzer Anruf oder Mail reicht uns vollkommen aus. Und es kann einem immer etwas dazwischenkommen oder findet wo anders ein passendes Tier. Alles kein Problem für uns.

 

Keine Neuzugänge.
Es waren zwar Tiere angemeldet, aber die kamen nicht, oder noch nicht.

Nachtrag zu O’Mallay.
Die OP ist gut verlaufen. Während der OP zeigte sich sogar, dass der Bruch nicht glatt durch das Schulterblatt ging. Eine der Hälften hatte noch einen kleinen riss, der zusätzlich noch gedrahtet werden musste.
Alles hat aber gut geklappt und O´Mallay belastet das linke Bein bereits vorsichtig.
Jetzt braucht er bald etwas Krankengymnastik, damit die Sehnen und Muskeln geschmeidig bleiben.
Ende nächster Woche müssten die Fäden gezogen werden und dann schauen wir, wann O´Mallay ausziehen kann.

Liebes Team,
wir wollten ein kleines Update zu Karola und Karlotta schreiben. Die beiden wohnen ja seit Anfang Juli bei uns und haben sich mittlerweile super eingelebt. Mit viel Ruhe und Geduld ist es uns gelungen, dass sich die beiden auch schon streicheln lassen, wenn auch immer noch mit Vorsicht.

Anfangs haben sie im sicheren Keller gewohnt und kamen nur im Dunkeln kurz hoch lunzen. Jetzt sind sie schon länger komplett zu uns hoch umgezogen 😃 und es ist schön zu beobachten wie sie spielen und alles nach und nach in Beschlag nehmen. Immer häufiger suchen die beiden unsere Nähe, laufen uns hinterher, liegen bei uns auf der Couch und freuen sich über Leckerlies. Es ist so schön zu sehen wie wohl sich die beiden fühlen und wir sind so froh die beiden gemeinsam zu uns geholt zu haben.
Vielen Dank für ihre tägliche und intensive Arbeit im Tierheim.
Liebe Grüße, S. L.

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Internet: eifeltierheim.de

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
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