Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 14.02.23

verfasst am 14. Februar 2023

Keine Vermittlungen, aber wir haben vier Reservierungen.
Ein Pärchen möchte die FIV-Katzen Billie und Bon Jovi zu sich nehmen. Kimika und Kiyoshi sollen ebenfalls zusammen zu einem Pärchen gehen, wenn die Behandlung wegen Ohrmilben abgeschlossen sind.

 

Unsere Neuzugänge.
Heute Abend sollen noch zwei verwilderte Hauskatzen kommen, die nach der Kastration wieder zurück an ihre Futterstelle können.

Heute Vormittag war die achte Strohn-Fundkatzen in die Falle gegangen.
Die Katzen Strohn 1 – 5 waren gestern zu Kastration – alles OK und können am Donnerstag wieder zurück. Es waren vier Mädels und ein Kater, im Alter zwischen 6 Monaten und 4 Jahren.
Der Neue ist definitiv keine verwilderte Hauskatze. Er ließ sich bereits in dem Fangkorb streicheln, deshalb nehmen wir ihn mit zur Eingangsuntersuchung und lassen mal drüber schauen.

 

Nachtrag zu den Jungkatzen.
Gestern wurde Emely und Fiona kastriert, heute sollen Grace, Gracia, Zogu und Elias unters Messer.
Sie sind jetzt in dem passenden Alter und fit genug, um kastriert zu werden. Natürlich werden sie dann auch tätowiert.
Ich bekommen leider immer wieder die Rückmeldung, dass manchen Tierärzte nicht tätowieren wollen. Einerseits begründen sie es, dass es unnötig wäre, da die Katze bereits einen Chip hat.
Aber wer hat denn als Privatperson ein Chip-Lesegerät Zuhause, um zu schauen, ob die Katze vor der Tür entsprechend gekennzeichnet ist.
Und leider hatten wir auch den Fall, dass Tierärzte zu faul waren, das Lesegerät aus der Schublade zu nehmen. Nach dem Motto: „die Katze ist sowieso nicht gechipt“. (Wir haben die Katze dann nach drei Jahren den Besitzern am anderen Ende des Dorfes zurückgebracht! So lange hatten die Finder die Fundkatze versorgt.)
Aber jeder Tierarzt schaut bei einer Eingangsuntersuchung in die Ohren (oder sollte es zumindest) um nach Ohrmilben zu schauen und spätestens da, müsste jedem die Tätowierung auffallen.
Deshalb lege ich jedem Tierbesitzer eine Tätowierung so ans Herz.
Und es muss auch nicht unbedingt bei der Kastration sein. Jedes Mal, wenn eine Katze in Narkose gelegt wird, zum Beispiel bei einer Zahnsanierung, sollte diese Möglichkeit genutzt werden.
Und einmal habe ich gehört, dass aus „Tierschutzgründen“ nicht tätowiert wird, um unnötige Schmerzen zu vermeiden.
Die Katze liegt in Narkose und bekommt den Bauch aufgeschnitten, dann ist so eine kleine Tätowierung – meiner Meinung nach – so ziemlich zu vernachlässigen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Katze wegen der OP ein Schmerzmittel bekommt und der Nutzen einer Tätowierung bei weitem den kleinen Schmerzen gegenüber steht.
Im Übrigen, sieht das das Veterinäramt genauso.
Und dann sollte man natürlich die Katze auch bei einem entsprechenden Portal – Tasso, Findefix sind die Bekanntesten – registriert werden. Das ist kostenlos und geht sehr schnell.
Also bitte, bestehen Sie auf die Tätowierung der Katze!

Hallo zusammen.
Ich bin’s, Eure Lotte/Lotta. Jetzt heiße ich ja Ivy.
Ich zog Ende November 2016 zu meiner neuen Familie. Gestern 11.02.2023 war es endlich soweit.
Nach etwas mehr als 1 1/2 Jahren durfte ich mit meiner Mama aus der Ferienwohnung zurück ins Haus ziehen. Sie haben alles aus der Ferienwohnung geschafft und sogar den guten FeliWay Stecker mitgenommen. Dann war ich ca. 2h alleine. Bis auf meine sieben Sachen: Kratzbaum, Futternäpfe, Klo….. war alles weg.
Dann kam meine Mama wieder. Mal wieder hatte sie so ein komisches Ding in der Hand womit sie spielte. ANMERKUNG von Mama: die Nintendo Switch.
Irgendwann hat sie mich dann unter den Arm geklemmt und in die verhasste Transportbox gesteckt.
Danach hat sie meine Sachen eingepackt und mich auf dem Beifahrersitz angeschnallt.
Dann sind wir ganz kurz gefahren in denen ich mich auch zu Wort gemeldet habe.
Mama sagte das wir in unser RICHTIGES zu Hause zurück gehen. Jetzt wo alles renoviert ist und alles Wasser aus den Böden und den Wänden raus ist. Im Haus war dann mein FeliWay Stecker.
Zur Begrüßung hab ich einen neuen Rascheltunnel bekommen. Ich musste mir ja zuerst mal alles angucken ob die Handwerker und Mama (Malerarbeiten) auch alles richtig gemacht haben.
Danach bin ich dann auf den Schrank gesprungen der tatsächlich wackelte.
Kurze Zeit später wurde ich gestört mit einer Leiter, nem Winkel und dem lauten Werkzeug.
Später ging Mama dann ins Bett. Sie sagte das ich mit darf. Immerhin haben wir jetzt 1 1/2 Jahre zusammen im selben Raum geschlafen. Ich weiß Sachen… Das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Ich schweife ab….. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja zusammen in einem Zimmer schlafen…
Ich eher weniger, weil ich ja noch vor dem ersten Sonnenstrahl frühstücken wollte. Ich schweife ab schon wieder…
Mama hat mich mit ins Schlafzimmer genommen die Treppe hoch. Am Ende hab ich dann die erste Nacht ohne Mama verbracht. Inspektion des Hauses durchführen.
Ich habe keine Spuren vom Wasser 2021 im Juli mehr gefunden. Dafür nahezu alles neue Sachen im Haus. Ich hoffe das alle meine Brüder und Schwestern auch so ein tolles Zuhause finden wie ich bei meiner Mama. Hier noch ein Bild meiner Mama (unter uns sie ist schon ein bisschen beknackt).
Eure Ivy

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Tagebucheintrag 13.02.23

verfasst am 13. Februar 2023

Unsere Vermittlungen.
Am Freitagabend ist Brodine als Zweitkatze zu einer Familie nach Kenn gegangen.
Kurz danach ist Filou zu einer Familie mit Haus, Garten, Kindern und Hund nach Peffingen vermittelt worden. Filou war der Kater mit dem Analprolaps, der zwei Mal operiert werden musste. Filou hat sich richtig gut gemacht und der Kot ist super. Wir hoffen, dass er jetzt ein tolles Zuhause bekommt und sein Darm da bleibt, wo er hingehört.
Am Sonntagvormittag sind wie angekündigt Ruffy und Lucy abgeholt worden (siehe unten).
Und am Sonntagabend ist Stine als Zweitkatze von einer Familie aus Bitburg abgeholt worden.

Unsere Neuzugänge.
Die angekündigte Katze und das Kaninchen vom Samstag kamen nicht, das hat mit dem Transport nicht funktioniert. Eventuell kommen sie jetzt im Laufe dieser Woche.
Und wir sollten einen roten Maine-Coon-Fundkater aus Hontheim bekommen, aber da wurde jetzt nach Wochen der Besitzer gefunden. Das freut uns natürlich sehr.

Bitsou ist die angekündigte Fundkatze aus Bitburg, die am Freitag über den Förderverein zu uns gekommen ist. Er ist lieb, war unkastriert und der Fundort in Bitburg Masholder liegt wirklich an einer sehr befahrenen Straße. Mittlerweile ist Bitsou (1) – wie wir ihn getauft haben – über den Förderverein kastriert, gekennzeichnet und negativ getestet worden. Der Tierarzt hat ihn auf ca. 2019 geschätzt. Er ist bereits beim Ordnungsamt gemeldet und bis jetzt hat sich kein Besitzer gemeldet.

Benni ist ein weiterer Fundkater aus Bitburg. Er wurde Ende Januar eingefangen, zum Tierarzt gebracht um zu schauen, ob er gekennzeichnet ist – leider nein. Benni ist kastriert und die Finder haben keinen Besitzer ausfindig gemacht, er ist beim Ordnungsamt gemeldet und im Amtsblatt veröffentlicht und ihm wurde ein Halsband mit der Telefonnummer der Finder angezogen. Aber niemand zog ihm das Halsband aus, deshalb gehört er nicht dorthin oder der Besitzer möchte/kann sich nicht mehr um ihn kümmern
Vielleicht finden wir über diese Veröffentlichung einen Besitzer, aber ich glaube es fast nicht. Mit Narino, Bitsou und nun Benni sind es bereit drei Katzen aus der Ecke, die wir innerhalb einer Woche bekommen haben.
Und ich finde auch, dass sich Narino und Benni ziemlich ähnlich sehen, was aber sehr wahrscheinlich nur Zufall ist.

Nachtrag zu den letzten beiden Katzen aus der Fangaktion Strohn.
Die Kastration ist gut verlaufen. Es waren zwei Mädels und ca. 2 und 4 Jahre alt.
Wenn die heutigen OPs ebenso verlaufen, ist geplant die Katzen am Donnerstag zurückzusetzten. Bis dahin bleibt die Lebendfalle auch gespannt.

Nachtrag zu der Vermittlung von Ruffy und Lucy.
Wie bereits am Freitag erwähnt, es ist schon komisch, wenn nach 15 Jahren keine weiße Katze mehr hier im Tierheim sind.
Auf meinen Schreibtisch sind die Katzenkörbchen weggeräumt und auch den großen grauen Kratzbaum hinter der Tür haben die neuen Besitzer gegen Spende mitgenommen. Das ist uns ganz recht, das war einer der Lieblingsplätze der Beiden.
Nachfolgend noch einmal einige schöne Bilder von Ruffy und Lucy.

Wir sind vom Tierschutzverein Ransbach-Baumbach gefragt worden, ob wir auf unserer Seite eine „spezielle“ Katze vorstellen können, die dringend ein neues Zuhause sucht.
Die Katze heißt Mami, ist ca. 13 Jahre alt, kastriert, negativ getestet und lebte lange Zeit mit sieben weiteren Katzen fast nur draußen. Deshalb hatte sie wenig Menschkontakt und ist das Leben draußen gewöhnt.
Das Problem, Mami ist blind und konnte nicht mehr vor Ort bleiben. Seit Weihnachten ist Mami auf einer Pflegestelle, kann dort aber nicht mehr lange bleiben.
Jetzt sucht das Tierheim Ransbach-Baumbach eine Stelle, wo Mami auch die Möglichkeit zum gesicherten Freigang hätte.
Sie ist nicht die große Schmuserin, lässt sich aber sehr gut händeln und sogar hochheben.
Interessenten melden sich am besten direkt im Tierheim vor Ort (0176-42208286).

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Tagebucheintrag 10.02.23

verfasst am 10. Februar 2023

Unsere Vermittlungen.
Gestern ist der scheue Groll als Partnertier zu einem Paar nach Lorscheid gegangen. Auch die letzte Katze war von uns.

Bis jetzt haben wir drei feste Interessenten-Termine für das Wochenende.
Und am Sonntag gehen Ruffy und Lucy.
Das ist schon sehr speziell, dass nach 15 Jahren zum ersten Mal keine weißen Katzen mehr als Tierheimmitarbeiter in den Räumen umherlaufen.
Mir kam heute Nacht bereits der Gedanke, dass ich dann die Katzenkörbchen auf meinem Schreibtisch gar nicht mehr brauche und auch den kleinen Kratzbaum – der immer im Weg stand- damit die Beiden einfacher auf meinen Schreibtisch kamen.
Aber es ist die richtige Entscheidung, zum Wohle der Katzen.

Unsere Neuzugänge.
Heute soll noch eine zutrauliche Katze über den Förderverein kommen. Morgen eine Katze und ein Kaninchen von Privat und am Sonntag eventuell noch zwei Katzen, aber das ist noch nicht sicher.
Mit den Ratten aus dem Animal-Hoarding-Fall aus Altenkirchen sind wir noch dran. Der Rattenschutzverein will erst eine passende Gruppe für uns zusammenstellen und dann brauchen sie noch ein Ratten-Taxi, das die Tiere zu uns bringt. Ich denke, sie planen dann eine größere Tour mit mehreren Stellen ein. Das Gewicht spielt in diesem Fall ja eine eher untergeordnete Rolle.

Und hier die beiden – hoffentlich letzten – Fundkatzen aus Strohn.
Nummer 6 und 7 gehen heute bereits zur Kastration. So können wir hoffentlich Ende nächster Woche alle Katzen aus der Fangaktion wieder zurück an die Futterstelle setzten.
Eigentlich fehlen uns noch die zwei potenziellen Väter. Das sollen zwei Kater aus dem Dorf sein, die sich für ihren Liebesdienst eigens den langen Weg aus dem Dorf auf sich nehmen. Zumindest finden sie hier keine entsprechenden Partner mehr.
Es ist noch eine Falle vor Ort, falls es doch noch eine weitere Fundkatze gibt.

Nachtrag zu Arlo.
Arlo war gestern bereits zur Eingangsuntersuchung, soweit alles OK.
Er wurde geimpft, negativ getestet und unser Tierarzt würde Arlo sogar etwas jünger schätzen. Er meinte eher 5 Jahre. Und damit wir eine Vergleichbarkeit mit den anderen Katzen haben, richten wir uns nach diesem Wert.

Hallo liebes Tierheim-Team,
vor fast 3 Monaten haben wir Kalle (4) bei euch abgeholt. Er war zu diesem Zeitpunkt bereits 1 Jahr lang bei euch und hat damit die größte Zeit seines Lebens im Tierheim verbracht. Während er dort gerne mit den Katzendamen gekuschelt hat, hat er den Kontakt zu Menschen gemieden.
Bei uns hat er einen eigenen Raum, den wir nur als Stauraum und für die Katzenklos nutzen. Hier konnte er in Ruhe ankommen. Die Tür war jederzeit geöffnet, allerdings hat er seine Katzenhöhle anfangs so gut wie gar nicht verlassen. Nach ein paar Tagen waren wir zum ersten Mal außer Haus. Bei der Gelegenheit hat er seine Höhle dann doch mal verlassen… und auf unser Sofa gepinkelt. Das Polster wurde erneuert und um neuen Pinkelattacken vorzubeugen, sind jetzt alle saugbaren
Oberflächen mit Inkontinenzunterlagen gesichert.
Um seine Angst vor Menschen abzubauen habe ich ihm in den ersten Wochen täglich ein bisschen vorgelesen und mich einige Meter entfernt hingesetzt. Er saß dabei entspannt in seiner Höhle, hat sogar die Augen geschlossen. So richtig entspannend war es dann aber wohl doch nicht für ihn, denn bei einer Gelegenheit hat er dann in seine Höhle gepinkelt.
Daraufhin habe ich das Vorlesen eingestellt, um ihn nicht weiter zu stressen. Die Höhle wurde entsorgt und ich habe ihm eine neue aus einem Karton gebaut. Auch in diese hat er kurz später reingepinkelt. Danach hat er sich einen freien Platz im Bücherregal gesucht und diesen Platz bis jetzt als Rückzugsort beibehalten (Seitdem gab es bisher auch keine Pinkelpannen mehr).
Er hat leider versucht sein Schattendasein bei uns weiterzuleben. Er kam nur nachts zum fressen raus, den ganzen Tag saß er in seinem Versteck. Nach 1,5 Monaten haben wir uns gedacht, dass eine neue Strategie her muss. Und jeder weiß, dass man den Weg ins Herz einer Katze, am einfachsten durch Futter finden kann. Wir haben also das Futter nicht mehr frei zugänglich den ganzen Tag stehen lassen.
Stattdessen gibt es jetzt mehrmals täglich Futter nur noch in unserer Anwesenheit. Seitdem haben wir große Fortschritte gemacht. Während wir das Futter anfangs noch ganz dicht an sein Versteck stellen mussten, können wir es jetzt frei irgendwo abstellen und er kommt zu uns.
Außerdem schaut er jetzt auch tagsüber immer wieder bei uns im Wohnzimmer vorbei und spielt ganz wild mit seiner Maus. So sind auch die ersten Bilder entstanden, die ich endlich schicken kann.
Und nun zu seiner Beziehung mit unserer anderen Katze:
Wir haben 2020 Ameline (1) ebenfalls bei euch geholt. Die Zusammenführung mit unseren beiden alten Katzen war damals kein Problem. Auf Kalle reagierte sie aber sofort aggressiv. Am ersten Tag hat sie ihn direkt am Auge verletzt, weil er äußerst kontaktfreudig auf sie zuging und sie sich erschrocken hat (das Auge hat sich zum Glück nicht entzündet und ist von alleine wieder gut verheilt). Wir haben festgestellt, dass sie ihn immer erst sehr spät sieht, wenn er auf sie zugeht, sich dann erschreckt und sofort auf ihn losgeht. Daraufhin haben wir sie untersuchen lassen, mit dem Ergebnis, dass sie Bluthochdruck und dadurch Einblutungen in beiden Glaskörpern hat. Diese schränken ihr Sehen stark ein. Ohne Kalle hätten wir das vermutlich noch viel länger
nicht bemerkt, weil sie es gut kaschiert hat.
Aktuell gewöhnt sie sich aber zunehmend an seine Anwesenheit. Sie beobachtet ihn (so gut sie eben kann) und geht nicht mehr direkt auf ihn los. Ich denke die beiden brauchen einfach noch ein bisschen Zeit und ich glaube fest daran, dass sie irgendwann kuschelnd auf dem Sofa liegen….
Und bestimmt lässt sich Kalle auch irgendwann streicheln. Nur eben jetzt noch nicht. Aber wir wussten ja, dass wir uns da keine einfach Katze holen 😉
Das war jetzt eine lange Geschichte, aber ich hoffe, dass sie Einigen Mut macht, nicht zu früh aufzugeben, nur weil sich Katzen nicht sofort verstehen, oder mal ein Pinkelunfall passiert.
Viele Grüße von uns und unseren Katzen Kalle & Ameline, (bzw. Monty & Luna, wie sie jetzt heißen).

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Tagebucheintrag 09.02.23

verfasst am 9. Februar 2023

Unsere Vermittlungen.
Am Dienstag war richtig viel los.
Zuerst ist vormittags Butzi von einer älteren Frau aus Trier abgeholt worden. Sie ist dort Einzelkatze mit späterem Freigang.
Dann ist der FIV-Kater Freyo als Zweit-FIV-Katze zu einem Paar nach Konz gegangen. Die haben immer wieder FIV-Katzen von uns und zurzeit noch Trevor.
Dann ist Bean zu einem Paar als Einzel-Freigänger-Katze ebenfalls nach Trier gegangen.
Die Abholung von Gabby und Goopy waren ja bereits angemeldet und sie gingen nach Konz.
Und zum Schluss sind Püskölü und Mazie als Wohnungskatzen zu einer Familie mit Kindern nach Orenhofen vermittelt worden.

Heute Morgen ist Bienchen von einem Paar aus Ingendorf abgeholt worden. Sie ist dort Einzelkatze mit Haus und Garten.

Unsere Neuzugänge.

Arlo ist ein Fundkater aus Arzfeld, der immer wieder in die Falle ging. Er ist zwar kastriert und gechipt, aber leider nicht registriert. Arlo ist sehr zutraulich, aber niemand kennt ihn an der Fangstelle. Auch Aushänge, ein Halsband mit Telefonnummer des Fördervereins und Facebook brachten kein Ergebnis.
Deshalb kam er jetzt zu uns und eventuell meldet sich über das Tagebuch der Besitzer. Arlo, so haben wir ihn getauft, wurde vom Tierarzt auf ca. 7 – 8 Jahre geschätzt.

Das sind die ersten Katzen der angekündigten Fangaktion in Strohn. Alle gehen später zurück, aber erst werden sie am Montag kastriert, gekennzeichnet und durchgecheckt.

Nachtrag zu Narino.
Narino ist fit. Wir gehen einfach mal davon aus, dass er entweder die Narkose oder die Impfung nicht richtig vertragen hat.
Er ist schon in einem großen Katzenzimmer und steht ab sofort zur Vermittlung bereit.

Hallo zusammen.
Ich habe im August Karoline – jetzt Maggie – zu mir geholt. Nach etwa 3 Monaten durfte ich sie das erste Mal anfassen, nachdem sie bei Feeny (ehemals Elli 6) gesehen hat, dass beim Streicheln nichts Schlimmes passiert.
Mittlerweile fordert sie ganz energisch nicht nur Futter und Leckerlis, sondern auch ihre Spiel – und Schmuseeinheiten ein.
Leider hat sich herausgestellt, dass scheinbar durch eine Autoimmun-Erkrankung ihre Zähne angegriffen werden. Also werden im nächsten Monat alle Zähne entfernt. Danach bekommt sie ihre Impfung und darf dann auch endlich nach draußen.
Liebe Grüße aus Pünderich, Patricia, Feeny und Maggie

Haustier-AG zu Besuch im Eifeltierheim
Letzten Samstag war es soweit!
Die Haustier-AG der IGS Salmtal hat uns im Eifeltierheim besucht.
Jede Woche beschäftigen die Kinder der AG sich an einem Nachmittag mit den Bedürfnissen von Tieren und wie man sie artgerecht behandelt.
Aber nicht nur das! Den Kindern der Haustier-AG liegt es wirklich am Herzen, sich für Tiere einzusetzen und es war Ihnen ein besonders Anliegen, etwas für das Eifeltierheim zu tun 💓. So veranstalteten sie einen Kuchenverkauf, dessen Erlös unserem Eifeltierheim zu Gute kam.
Letzten Samstag hat uns dann eine kleine Gruppe der Haustier-AG im Tierheim besucht. Dabei wurde natürlich nicht nur die Spende an uns überreicht. Die Kinder bekamen eine Führung durchs Tierheim, haben die einzelnen Räume und die Aufgaben dort kennengelernt und natürlich ganz genau unsere Katzen und Kleintiere beobachtet, um ihre Bedürfnisse zu erkennen 🐱🐰🐭.
Dabei konnten sie viel von ihrem Wissen aus der Haustier-AG einbringen. Natürlich gab es auch Streicheleinheiten für die Katzen und Kaninchen Wilhelm und Werner haben sich über frische Möhren und leckeren Salat gefreut.
Damit auch die zu Hause gebliebenen Teilnehmer der Haustier-AG etwas über unser Tierheim, die Aufgaben und die Bedürfnisse der Bewohner erfahren können, gab es zum Abschied noch eine Mappe für die nächste Haustier-AG Stunde: ein Tierheim-Domino zum zusammensetzen, ein Katzen-ABC, bei dem man viel über die Körpersprache der Samtpfoten erfahren kann und natürlich Aufkleber, Flyer und ein Tierheim-Armband 😊!
Wir finden es wunderbar, wenn Kinder und Jugendliche sich schon in der Schule mit Tierschutz beschäftigen und haben uns sehr über den Besuch gefreut 💕.
Habt auch ihr Lust mehr über unser Tierheim und unsere tierischen Bewohner zu erfahren?
Dann ladet mich doch einfach in euren Unterricht ein oder nehmt an einer unserer Jugendtierschutz-Aktionen teil!
In Kürze erfahrt ihr hier mehr über die erste geplante Aktion für 2023! Seid gespannt 😉.
Tierische Grüße, eure Nadine

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Tagebucheintrag 08.02.23

verfasst am 8. Februar 2023

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 07.02.23

verfasst am 7. Februar 2023

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 06.02.23

verfasst am 6. Februar 2023

Unsere Vermittlungen.
Am Samstagabend sind zuerst Gabby und Goopy reserviert worden. Sie werden am Dienstagabend abgeholt.
Dann sind Sai und Sasori zusammen von einer Familie aus Arenrath adoptiert worden.
Und gestern waren noch Leute hier, die sich zwischen Bean, Butzi und Bienchen nicht entscheiden konnten.
Eben haben Sie angerufen und Bienchen ist die Gewinnerin. Sie wird am Donnerstag abgeholt.

Unsere Neuzugang .

Narino (1) ist ein Fundkater aus Neidenbach und kam über den Förderverein zu uns. Er ist dort mit einer zweiten Katze bei einem Pärchen aufgetaucht. Beide kastriert, zutraulich, aber nicht gekennzeichnet. Narino wird auf ca. 2020 geschätzt, ist nun negativ auf FIV und Leukose getestet worden und geimpft. Es ist unklar, ob er die Impfung nicht vertragen hat, aber kurz darauf hat er erbrochen und kaum etwas gefressen. Wir beobachten ihn noch ein bisschen, bevor er in die Vermittlung geht. Vielleicht meldet sich auch noch ein Besitzer, aber da glaube ich im Moment nicht dran.

Hallo liebes Team in Altrich,
wie in der Politik üblich ziehen wir auch ein kurzes Zwischenfazit nach 100 Tagen Omi in Kenn.
Omi heißt hier Ella, hat sich anfangs schwer getan und scheint in der Vergangenheit auch das ein oder andere mitgemacht zu haben (sie duckt sich zum Beispiel immer weg sobald die menschliche Hand sich ihrem Kopf nähert). Sie wird sehr gerne gestreichelt, traut sich aber manchmal nicht so richtig obwohl sie offensichtlich nicht genug vom Kuscheln bekommt.
Nach den ersten Tagen unter dem Bett unserer Tochter (4 Jahre) hat sie sich mehr und mehr raus getraut und gehört inzwischen zum festen Inventar im Wohnzimmer. Sie hat ihre festen Plätze auf dem Familiensofa im Wohnzimmer und auch die „Ehe“ mit Simba läuft wie eine Ehe so läuft. Sie geben sich Küsschen, streiten sich manchmal und Essen prima aus einem Napf. Ella geht gerne aber dann nur kurz vor die Tür und kommt mit der Katzenklappe super klar. Besonders beeindruckend ist die Ruhe mit der Ella jeglicher Geräusch begegnet. Egal wieviel hier los ist und wieviel Lärm die Kinder machen, Ella stört es nicht im Geringsten und bleibt die Ruhe selbst. Wir haben den Eindruck, dass sie Kindern viel mehr vertraut als Erwachsenen. Aber auch mit Mama und Papa wird es immer vertrauter. Ihr habt für uns also eine exzellente Vorauswahl für uns getroffen.

Beste Grüße von Familie R. aus Kenn

In eigener Sache.
Es sind mehrere kleine Sachen, die ich hier kurz erwähnen möchte.
Zum einen konnten wir die Überstunden der Mitarbeiter jede Woche deutlich reduzieren.
Das lag zum einen daran, dass wir sehr gut vermittelt haben und sich unsere Krankenstation erheblich gelichtet hat.
Allerdings ist das die Ruhe vor dem Sturm, denn wir beginnen jetzt mit den ersten Fangaktionen in diesem Jahr. Drei sind bis jetzt eingeplant und werden nacheinander abgearbeitet.
Und schon sind wir bei der zweiten Sache.
In der nächsten Zeit werden wir weniger Abgabetiere aufnehmen können, weil zuerst die Quarantäneboxen für die verwilderten Hauskatzen gebraucht werden.
Wenn wir richtig viel Glück haben, sind die Katzen fit und können nach der Kastration schnell wieder auf die Futterstellen zurück. Aber so ist es noch nie abgelaufen.
Zusätzlich ist der Förderverein ebenfalls mit Fangaktionen beschäftigt, eventuell kommt über diese Aktionen auch noch das eine oder andere Tier zu uns. Das werden arbeitsreiche Wochen.

Die nächste Sache.
Eben hat uns der Tierschutzverein Notfallratten Rhein-Ruhr angerufen.
Sie haben in Altenkirchen eine Animal-Hoarding-Fall mit ca. 1.000 Farbratten!
Die Frau ist uneinsichtig und deshalb ist das Veterinäramt vor Ort eingeschritten.
So viele Tiere kann kein Verein versorgen, deshalb gibt es in solch einem Fall ein deutschlandweiter Hilferuf. Wir werden helfen, müssen aber schauen, wie wir helfen können und was dem Verein am besten hilft. Ich halte Sie auf dem laufenden

Und die vierte und letzte Sache, wir haben uns entschieden unsere „Maskottchen“ Ruffy und Lucy zu vermitteln.
Wir haben es nicht öffentlich gemacht und mehr im Hintergrund nach dem richtigen Zuhause für die beiden Katzen gesucht. Es sind keine einfachen Katzen. Beide sind taub und reden deshalb sehr laut. Und Ruffy pinkelt schon mal gerne gegen Sachen, die er als „sein“ markieren möchte.
Nun ist es soweit, sie ziehen nächsten Sonntag aus.
Der Grund ist einfach der, dass wir die beiden tagsüber immer öfter in die Personalküche sperren mussten, weil zu viel Medikamente, Desinfektionsmittel und kontaminierte Utensilien wie Näpfe und Katzen-Toiletten in den Gängen herumstanden. Und wir wollen den beiden das nicht länger zumuten.
Unser Grundgedanke war schon immer, dass wir die Tiere nur so lange bei uns behalten, bis wir einen besseren Platz finden.
Und so ergibt sich vielleicht die Option, einem anderen, schwer kranken Tier die Möglichkeit zu geben, seine letzten Tage nicht in einer Quarantäne-Station zu verbringen.
Da ergibt sich bestimmt die eine oder andere Situation.
Ich bin morgen nicht im Haus, deshalb der nächste Eintrag erst am Donnerstag.

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