Heute kein Eintrag.
Tagebucheintrag 01.07.22
Unsere Vermittlungen.
Gestern wurde Kiki, die Katze, die der Besitzerin beim Umzug aus dem Auto entwischt ist, von Ihrer Besitzerin abgeholt. Sie ist die Besitzerin und hat die angefallenen Kosten übernommen.
Unsere Neuzugang.

Sully ist der angekündigte Fundkater aus Speicher. Er ist auch negativ getestet, kastriert, und gekennzeichnet worden. Er ist nicht der Bruder von Susan, sondern eher der Opa, wenn man das von einem Kater im Alter von 2,5 Jahren sagen kann. Er wurde auf das Alter der älteren, sw-we Mutter Sasame geschätzt.
Wir haben heute Morgen besprochen, dass wir es am Sonntag mit der großen Zusammenführung versuchen. Eine erfahrene, ehrenamtliche Helferin bleibt nach der Zusammensetzung im Zimmer und hat ein Auge darauf, dass es friedlich bleibt.
Wenn es klappt, hat es mehrere positive Effekte.
Alle Katzen haben mehr Platz, die Kitten Spielkameraden und lernen soziales Verhalten in der Gruppe. Wir können viel besser schauen, wer zu wem passt und bei den Vermittlungen darauf achten und eventuell helfen sich die Mütter untereinander. Sasame und Sari betreiben bereits „Baby-Sharing“ und säugen zusammen, alle Kitten.
Eventuell wird Suleia später auch an den Gesäuge der älteren Mütter trinken, ist bestimmt gut für ihr Immunsystem.
Und so bekommen wir natürlich auch mehrere Quarantäneboxen frei, die wir dringend für andere Notfälle brauchen.
Ich halte Sie auf dem Laufenden.
In eigener Sache 1.
Diesmal zwei Sachen.
Leider zuerst eine sehr traurige Nachricht. Unser langzeit-FIV-Kater Merlin ist am Sonntag eingeschläfert worden.
Er hatte die letzten Monate immer Mal wieder die eine oder andere Baustelle, aber mit 15 Jahren und FIV-positiv, kann das schon einmal passieren.
Leider hat er einen sehr schweren Schlaganfall bekommen, der ein Weiterleben nicht mehr ermöglicht hat.
Merlin kam am 04.03.2015 zu uns und war die Katze einer verstorbenen, ehrenamtlichen Helferin. Ehrensache, dass wir uns um in kümmern.
FIV-positiv und mit trüben Augen, war an eine Vermittlung mit Freigang nicht zu denken. Zwei Vermittlungen als Wohnungskatze klappen nicht. Nach einigen Wochen zeigte Merlin seinen Missmut über den fehlenden Freigang mit Unsauberkeit und er wurde zickig.
Was sich, sobald er sich wieder in unserem Freigehege die Sonne auf den Pelz scheinen ließ, sofort wieder in Luft auflöste. Dann wurde er wieder zu dem Schmusekater, der sich gerne bürsten und auf dem Arm durch die Gegend tragen ließ.
Also entschieden wir, er bleibt bei uns. Nach und nach bekam er weitere Baustellen, die eine regelmäßige med. Betreuung nötig machten. Aber er berappelte sich immer wieder.
Der Schlaganfall war eindeutig zu viel, dass hat sein Körper nicht mehr kompensieren können.
Er wird wie alle Katzen von uns verbrannt, Merlin`s Asche kommt allerdings zurück und bleibt bei uns.
In eigener Sache 2.
Es geht um das leidige Thema FIP (feline infektiöse Peritonitis).
FIP hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet. Es gibt mehrere Thesen, woran das liegen könnte.
Eine größere Anzahl an Katzen aus Süd- bzw. Osteuropa und damit neue Corona-Viren-Stämme. Denn eigentlich mutiert die FIP aus einem „normalen“ Corona-Darm-Virus. Erst dann wird es zum FIP und damit meistens tödlich.
Eine weitere These ist, dass das Human Coronavirus eine Rolle spielen könnte. Hier könnte der zeitliche Rahmen dafür sprechen. Bewiesen ist nichts davon.
Es soll Studien geben, die von einer 90-prozentigen Verbreitung der Coronastämme in der weltweiten Katzenpopulation berichten, unter deutschen Zuchtkatzen sogar 100 Prozent.
Das bedeutet, auch wenn wir ein deutlich erhöhtes Auftreten von FIP haben, in der Gesamtpopulation trifft es doch sehr wenige Katzen.
Meistens trifft es Katzen mit einem geschwächten Immunsystem: alte, junge oder kranke Katzen.
Und so unterschiedlich wie die wissenschaftlichen Beiträge sind, sind auch die Meinungen der Tierärzten sehr unterschiedlich.
Das haben wir erst kürzlich erleben müssen.
Es geht grundsätzlich darum, was mit den anderen Katzen passiert, wenn in einem der Katzenzimmer eine Katze an FIP erkrank/verstirbt.
In diesem Fall wird das Zimmer geblockt und es gehen nur noch Mitarbeiter von uns in dieses Zimmer und alle Katzen werden intensiv tierärztlich versorgt und über mehrere Wochen beobachtet. Kein Tier wird vermittelt. Sollte es nach einigen Wochen keinen weiteren Fall geben und die Katzen sind stabil, werden sie abschließend noch einmal untersucht und wir bekommen vom Tierarzt ein OK für die Vermittlung.
Natürlich müssen wir davon ausgehen, dass alle Katzen in dem Zimmer Träger des Coronavirus sind.
Das erhöht anfangs das Risiko, dass es zum Ausbruch kommen könnte, mehr aber auch nicht.
Es sterben sehr viel mehr Katzen im Straßenverkehr, deshalb dürfen die meisten Katzen trotzdem als Freigänger leben.
Wir wurden von einer Tierärztin angegriffen, wir dürften keine der Katzen, die mit einer FIP-Katze in Kontakt kam jemals vermitteln, und sie dürften niemals als Freigänger leben.
Das ist sehr realitätsfremd, denn dann könnte alle Tierheime in Deutschland zumachen und nur noch gesunde Katzen bis zu ihrem Lebensende versorgen.
Bei der Vermittlung erläutern wir penibel alle Gefahren und Möglichkeiten, die mit der Erkrankung auftreten können.
Einige Interessenten entscheiden sich dann dagegen, was für uns vollkommen ok ist, einige versuchen es.
Meistens passiert nichts und die Katzen leben gesund ihr Katzenleben.
In dem angesprochenen Fall kam es – Wochen nach der Vermittlung – nach einer Impfung zu einer Reaktion des Immunsystems und FIP brach aus, die Katze verstarb.
Noch ein paar Fakten. FIP ist erst bei Ausbruch der Krankheit hochinfektiös. Also bitte, sobald es Anzeichen für den Ausbruch von FIP gibt und sie weitere Katzen haben, bitte räumlich trennen.
Es soll ein Medikament geben, das die Überlebensrate bei Ausbruch von FIP massiv steigert. Das Medikament ist noch nicht zugelassen und eine Behandlung kostet über 1.000, – Euro.
Für uns aus rechtlichen und finanziellen Gründen keine Option, obwohl ich auf eine baldige Zulassung und gesunkene Preise hoffe.
Das Problem mit an FIP-erkrankten Katzen ist nicht Tierheim-spezifisch, ich höre von Privat oder über den Tierarzt auch vermehrt von Fällen, die nichts mit Tierschutz-Katzen zu tun haben.
Wenn man unsicher ist, ob die eigenen Katzen bereits in Kontakt mit dem Virus gekommen sind, lässt sich evtl. über eine Kotprobe ein Nachweis erbringen. Zu Details sprechen Sie aber bitte mit Ihren Tierarzt. Das Testergebnis sagt allerdings nur etwas aus über den Kontakt mit dem Corona-Virus aus, mehr nicht.
Also gilt für alle gefährdeten Tiere, so wenig Stress wie möglich und für eine gesunde Darmflora sorgen.
Dann können auch weiterhin fast alle Katzen die Träger des Corona-Virus ein langen Katzenleben führen.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 30.06.22
Unsere Vermittlungen.
Mathleen ist wie angekündigt abgeholt worden und lebt jetzt bei einer Familie in Trier.
Es ist eigentlich die schönste Seite unserer Arbeit, einem Besitzer seine Katze wiederzugeben.
Der alte FIV-Kater Dennis heißte eigentlich Mika und war bereits seit vier Wochen unterwegs. Wie er ins Nachbardorf gekommen ist, wird wohl nie geklärt werden. Er hat die Zeit auf der Straße ganz gut überstanden, muss aber jetzt noch ein bisschen gepäppelt werden.
Die Besitzer waren sehr glücklich, sie glaubten nicht mehr daran, Dennis/Mika wiederzusehen.
Sie haben noch zwei weitere Katzen, die Sie jetzt zeitnah chipen und registrieren lassen.
Unsere Neuzugänge.

Jackson ist gestern zu uns gekommen, weil der Besitzer umzieht.
Der BKH-Mix ist ca. 2016 geboren, kastriert, seit gestern negativ getestet, gechipt und geimpft.
Obwohl er gestern erst gekommen ist, hat Jackson bereits einen Interessenten als Zweitkatze.
Er soll Katzen, und Hunde gewöhnt sein, aber es wird sich erst noch zeigen müssen, ob Jackson und die Erstkatze sich mögen.

Nachtrag zu Amir (1)
Amir war zur Eingangsuntersuchung. Er ist ca. 2015 geboren, war kastriert und gechipt (aber nicht registriert), jetzt neg. getestet. Bis jetzt hat sich noch kein Besitzer gemeldet. Wir warten noch über das Wochenende, dann sehen wir weiter. Amir geht morgen in eins der großen Katzenzimmer.

Nachtrag zu Obelix (2).
Der Fundkater aus Oberscheidweiler haben wir Obelix getauft. Leider passt der Namen zu gut, er ist beim Tierarzt in etwa so ausgetickt, wie seit Zeichentrick-Namensgeber, wenn der Römer zu Gesicht bekommt.
Deshalb konnte kein FIV- und Leukose-test gemacht werden. Nach der ersten Spritze für die Impfung war Schluss mit lustig. Jetzt müssen wir schauen, ob er sich beruhigt. Zumindest wissen wir, dass er bereits kastriert ist.
Nachtrag zu den Fundkatzen aus Speicher.
Jetzt wird es etwas kompliziert, ich hoffe ich kann es verständlich und kurz zusammenfassen.
Die ganzen Katzen gehören irgendwie zusammen und es kommt heute noch ein junger Kater, von der selben Stelle.
Der Reihe nach. Gestern bekommen wir die Nachricht, dass die ausgesetzte Schildpatt-Mutterkatze (Sari) Tierschützern vor Ort bekannt ist. Sie war immer an einer Futterstelle in der Ringstraße in Speicher aufgetaucht und sollte kastriert werden. Beim Tierarzt zeigte sich das Gesäuge und weil man nicht wusste, wo und wie alt die Kitten sind, endschied man sich gegen die Kastration.
Eine Tierschützerin hatte ein Katzen-GPS-Halsband und so wurde Sari damit ausgestattet, um zu schauen, wo ihre Babys sind.
Dann konnte das Signal auf ein kleines Gebiet in der Nähe der Futterstelle eingegrenzt werden und dann war das Signal weg. Dafür muss man das Halsband ausziehen, ein Kunststoff-Deckel aufmachen und das Gerät ausschalten. Das muss also ein Mensch gemacht haben. Übrigens, dass Halsband ist natürlich nicht mehr aufgetaucht.
So sind eventuell die „Katzenvermehrer“ aufgescheucht worden und haben sich der Katzen auf genannter Art entledigt.
Wir gehen davon aus, dass zumindest die fünf älteren Kitten im Haus gehalten wurden und die Mutterkatzen nur zum Fressen an die Futterstelle kamen.
Nun zu den Ergebnisse der Eingangsuntersuchungen bei diesen 7 Katzen.
Sasame ist Sari haben beide Gesäuge. Wer jetzt Mutter von wem ist, kann nicht gesagt werden. Sasame ist mit ca. 3 Jahren, ca. ein Jahr älter und vielleicht die Mutter von Sari. Beide wurden negativ getestet worden.

Nachtrag zu Susan und Suleia.
Auch diese Katzen und der Kater, der heute noch kommen soll, gehört zu den oberen Fundkatzen oben.
Sie sind immer zusammen mit Sari und Sasame auf der Futterstelle aufgetaucht.
Jetzt sind wir am überlegen, ob wir nicht die gesamte Truppe in ein Zimmer setzen.
Wir gehen von einer verwandtschaftlichen Verbindung der Katzen aus.
Der Gedanke ist, eventuell können die erfahrenen Mütter (in dem Fall vielleicht Oma und Uroma) Susan helfen, bei der Versorgung ihres Babys. Und der Kater, eventuell der Bruder von Susan und eventuell der Vater von Suleia, soll sehr innig mit Susan gewesen.
Das schauen wir uns morgen noch einmal an.
Tagebucheintrag 29.06.22
Heute kein Eintrag
Tagebucheintrag 28.06.22
Keine Vermittlungen, aber Mathleen kann heute nach abgeschlossener Behandlung ausziehen.
Unsere Neuzugänge.
Diese Katzenfamilie ist uns gestern aus Speicher gebracht worden. Hunde-Spaziergänger haben die sieben Katzen in einem Karton auf einem Feldweg gefunden und zu uns gebracht.
Sie waren in einem Staubsauger-Karton in der Nähe des Kreisels / Industriestraße abgelegt worden.
Die großen Katzen werden bestimmt handzahm, sind zurzeit aber noch sehr angespannt. Klar ist die Schildpatt ein Weibchen, wir glauben auch, dass die sw-we eine weiblich Katze ist. Interessant wird zu schauen, ob nur eine Katze ein Gesäuge hat oder beide. Wir haben noch nicht gesehen, dass eins der Kleinen noch säugt, aber sie wiegen alle über 700 Gramm und fressen schon richtig gut Nassfutter. Mit den Namensgebung wird es jetzt etwas kompliziert, weil wir Abgabekatzen mit „Sp“ haben. Und damit wir die nicht verwechseln, beginnen die Namen dieser 7 Fundkatzen aus Speicher mit „Sa“.

Das sind die nächsten Fundkatzen aus Speicher, die aber nichts mit dem anderem Fundkatzen zu tun haben. In diesem Fall wurde zuerst das Baby in einem Keller gefunden und in die Tierarztpraxis in Speicher gebracht. Kurze Zeit später wurde die jungen Mutter in der Umgebung des Kellers vom Förderverein eingefangen. Der Tierarzt schätzt die Mutter auf ca. 7 Monate, dementsprechend vorsichtig sind wir, um die junge Mutter so wenig wie möglich zu stressen.
Wie man auf dem Bild erkennen kann, säugt das kleine Schildpatt-Baby an der Mutter, ein besseres Bild haben wir noch nicht.
Das wären wieder Katzennamen mit „Sp“, aber um eine Verwechslung zu vermeiden, nehmen wir in diesem Fall „Su“. Die Mutter heißt Susan, die Tochter Suleia.

Heather war gestern noch einmal beim Tierarzt. Leider ist die Wunde der Schwanzamputation wieder aufgegangen. Heather wurde noch einmal schlafen gelegt, die Wunde wieder genäht und sie wurde negativ auf FIV und FeLV getestet. Denn Heather lässt sich allmählich streicheln. Noch sehr vorsichtig und nur ein bisschen, aber Heather hat potential und so können wir weiter ein Auge auf sie halten, den die Wunde muss noch weiter im Auge gehalten werden.
Die Aufnahme ist während der Aufwachphase gemacht worden, deshalb die herausgestreckte Zunge.
Tagebucheintrag 27.06.22
Unsere Vermittlungen.
Die Leute konnten es nicht aushalten und haben Spencer und Sparrow bereits am Freitagabend abgeholt. Sie wohnen jetzt zusammen bei der Familie in Irmenach.
Am Samstagvormittag ist Hubertha zu einer Frau nach Starkenburg vermittelt worden. Dort ist sie Einzelkatze mit späterem Freigang.
Am Samstagnachmittag ist Neville als Einzel-Freigänger-Katze zu einer Familie mit Haus und Garten nach Winkel gegangen.
Unsere Neuzugänge.
Am Freitagabend war richtig was los.

Das ist die nächste Katze aus dem Hause Spencer, Sparrow, Sprout usw.
Spectra kam wieder über den Förderverein zu uns. Sie wurde gestern kastriert, neg. getestet, gekennzeichnet und abends dann direkt zu uns. Sie kennt Katzen, Straße, ist zutraulich und wird auf ca. 1 Jahr geschätzt. Zwei weitere Katzen haben bereits geworfen, aber die Kleinen sind noch nicht gesehen worden und deshalb bleiben die zwei Mütter erst einmal vor Ort. Sie und die Kleinen kommen dann später zu uns. Bis jetzt waren er fast 30 Katzen an diesem Standort, und es werden noch einige kommen.

Lilly ist eine verletzte Abgabekatze, weil die Besitzerin mit der Sache überfordert war. Sie hat eine große offene Stelle im Nacken. Wir vermuteten eine Verletzung, die Lilly immer wieder aufkratzt, aber es ist etwas komplizierter. Scheinbar hat Lilly eine Autoimmunkrankheit, die stressbedingt ausbrechen kann, wenn es ihr gutgeht, aber auch komplett unauffällig ist.
Behandelt wird die Krankheit wie beim Menschen, mit hochdosiertem Kortison. Deshalb ist auch noch nicht an eine Kastration zu denken, zumindest der FIV- & Leukose-Test war negativ.
Wenn sich Lilly stabilisiert hat, suchen wir für Sie ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder, andere Katzen oder Hund. Beim Alter haben wir noch keine richtige Informationen, da müssen wir noch recherchieren.

Martha ist eine verletzte Fundkatze aus Bitburg-Matzen, die am Freitag über den Förderverein zu uns gekommen ist.
Sie hat mehrere Baustellen. Die Blutwerte sind nicht OK, sie hat einen Schnupfen, eine leichte Stomatitis und eine leichte Bindehaut-Entzündung.
Martha ist kastriert und gechipt, aber nicht registriert, Freigang gewöhnt und lieb.
Besonders ist der Chip. Normalerweise hat jeder Chip eine Länderkennung. Das sind die ersten drei Ziffern der 15-stelligen Nummer. Deutschland hat z.B. die 276.
Marthas Chip fängt mit 939 an und ist eine reine Herstellerkennung. Habe ich so auch noch nicht gesehen. Und Martha hat einen Stummelschwanz. Die Hälfte ist einmal verlorengegangen, aber das muss bereits vor längerer Zeit gewesen sein.
Auch Martha muss erst noch etwas gepäppelt werden.
Aaron und Abby sind zwei Fundkatzen aus Arzfeld, die auch am Freitag über den Förderverein zu uns gekommen sind. Wie man sehen kann, sind sie ordentlich verschnupft und haben eine Bindehaut-Entzündung, die erst einmal behandelt werden muss.

Am Sonntagabend ist Amir als weitere Fundkatze aus Arzfeld zu uns gekommen, hat aber nichts mit Aaron und Abby zu tun.
Amir läuft bereits seit einer Woche bei der Finderin ums Haus. Als wir am Freitag telefoniert haben, gab ich ihr den Tipp, Sie solle der Katze ein auffälliges Halsband anziehen und Ihre Telefonnummer mit einem Edding draufschreiben. Das ist eine sehr gute, billige und einfache Methode, um herauszufinden, ob sich zurzeit jemand u die Katze kümmert.
Stellen Sie sich vor, Ihre Katze kommt mit einem Halsband nach Hause, dass Sie ihr nicht angezogen haben. Sie ziehen das Halsband zumindest aus und die meisten rufen die notierte Nummer an.
Das geht natürlich nur bei einer sehr lieben Katze und Amir ist sehr lieb.
Amir lief zwei Tage mit dem Halsband umher und kam deshalb am Sonntagabend zu uns.
Er ist kastriert aber nicht gekennzeichnet und geht morgen zur Eingangsuntersuchung.
Vielleicht meldet sich noch ein Besitzer.

Diese Katze kam heute Morgen als Fundkatze Oberscheidweiler zu uns. Er/Sie – lässt sich noch nicht unter den Schwanz schauen, aber er/sie ist gechipt. Leider nicht registriert und wir haben in unseren internen Unterlagen und auch bei einigen Tierärzten nachgefragt, bis jetzt noch kein Treffer.
Er – ich glaube es ist ein Kater – hat an seinem Fundort alle Katzen verprügelt, deshalb sind wir davon ausgegangen, dass es sich um einen unkastrierten Kater handelt.
Was wir bis jetzt sagen können, er hört, was ja bei komplett weißen Katzen nicht so oft vorkommt.
Allerdings ist er nicht selten, dass weiße Katzen sehr unverträglich sind. Das kennen wir hier von unseren drei Tierheimkatzen.
Also, wer kennt diese Katze.
Nachtrag zu Luxi.
Die Wunde will nicht richtig zuwachsen. Es ist zwar besser, aber nicht wirklich gut. Die Gefahr besteht darin, sollten wir ihn ohne Aufsicht wieder freilassen, dass Fliegen ihre Eier in die Wunde legen (und das geht leider sehr schnell) und es dann zu einer massiven Entzündung kommt.
Luxi ist immer noch nicht anfassbar und deshalb musste er am Freitag in Narkose gelegt werden. Wie gedacht, ist er FIV-positiv und die Wunde wurde noch einmal kontrolliert.
Wir hatten damals für das Mobbing-Opfer Wolf ein Teil des FIV-Katzengeheges abgetrennt und es „Wolfsgehege“ getauft. Das Gehege besteht aus einem kleinen Freigehege und der ungenutzten und jetzt umgebauten Igelstation.
Da geht Luxi jetzt erst einmal rein und so haben wir ein Auge drauf und könnten ihn zum Tierarzt bringen, sollte sich die Wunde verschlechtern.
Tagebucheintrag 24.06.22
Unsere Vermittlungen.
Am Montag ist Manni als Zweikatze nach Hupperath vermittelt worden.
Morgen kommt ein Interessent für Hubertha und am Montag werden Spencer und Sparrow abgeholt
Unsere Neuzugänge.
Es war einiges los. Viele Anrufe und Meldungen von Fund- und Abgabetieren. Einige haben sich erledigt, andere kommen in den nächsten Tagen, weitere etwas später, weil sie noch auf einer Pflegestelle oder Tierarzt gepäppelt werden müssen, oder es terminlich vorher nicht gepasst hat.
Die beiden Kaninchendamen sind Abgabetiere vom Montag. Die Frau hat drei Kaninchen von der Nachbarin übernommen und als dann das älteste Kaninchen tot im Käfig lag, wurden die übrigen Tiere zu uns gebracht.
Bei den aufgenommenen Tieren soll es sich um Mutter (lins) und Tochter handeln.
Mutter Prunella ist ca. 1 Jahr, Pria ca. 8 – 10 Wochen.
Sie waren bereits zur Eingangsuntersuchung und wurden geimpft, die Kotprobe läuft noch.
Dennis ist ein Fundkater aus Densborn, der vor einem Dorfladen an der Hauptstraße aufgegriffen und zu uns gebracht wurde. Er wird auf ca. 12 -15 Jahre geschätzt, war kastriert aber nicht gekennzeichnet, ist lieb und leider FIV-positiv.
Seine Blutwerte sind für eine FIV-Katze in diesem Alter ok. Er hat eine Ohrentzündung und eine leichte Rachenentzündung, die ihn aber scheinbar nicht stört.

Nachtrag zu Waltraud (3).
Ihr ging es bereits seit Wochen nicht gut und war ständig in ärztlicher Behandlung. Eigentlich war sie von Anfang an kränklich. Sie wuchs sehr langsam, ein richtiges Sorgenkind.
Jetzt wurde es immer schlimmer und am Sonntag wurde Waltraud in der Tierarztklinik eingeschläfert.
Was ihr genau fehlte wissen wir nicht, es waren bestimmt eine Kombination aus mehreren Sachen.

Nachtrag zu Z.B.
Wir konnten uns noch nicht auf einem Namen für Z.B. einigen. Eigentlich klingt „Zum-Beispiel“ noch originell, weitere Kombinationen mit Z-B gefallen nicht jedem.
Aber eigentlich bin ich immer noch fest der Meinung, dass sich zeitnah ein Besitzer meldet.
Wir waren mit Z.B. beim Tierarzt. Sein Alter wir auf ca. 3 – 5 Jahre geschätzt, was mit der tätowierten Jahreszahl 19 übereinstimmt. Leider ist er FIV-Positiv getestet und jetzt von uns zusätzlich gechipt worden. Seine Wunde hat sich wieder leicht geöffnet, deshalb bekommt er ein paar Tage Antibiotika. Aber es ist nicht dramatisch und bedarf keiner weitergehender Behandlung.
Der Tierarzt, der Z.B. kastriert hat, hat noch einmal in seinen Unterlagen geschaut, finden ihn aber nicht.
Wir behandeln ihn weiter und hoffen so lange auf eine Rückmeldung des Besitzers.

Nachtrag zu Nanuk.
Nanuk hat zum Glück keinen Hautpilz, dafür ein Roll-Lied, was von einem Speziallisten operiert werden muss.
Eigentlich haben wir für Nanuk bereits einen Interessenten, jetzt müssen wir erst noch die Augensache klären.
Nachtrag zu Puschi und Inka.
Sie waren beide zur Eingangsuntersuchung und zum Glück hatten sie vor kurzem bereits eine Zahnsanierung bekommen. Beide wurden negativ getestet und gechippt. Die Blutwerte waren altersbedingt ok, aber Puschi hat eventuell einen Pilz. Eine Kultur wurde angelegt und Beide werden bereits behandelt.

Rückmeldung von Maria (4) / Lucy.
Hallo Herr Kordel,
vielen Dank für die Unterlagen.
Wir sind sehr froh, dass wir durch Zufall am Donnerstagabend herausbekommen haben, dass Lucy bei Ihnen abgegeben wurde. Das Ganze ist nur drei Grundstücke weiter passiert.
Ich habe am Donnerstag bei einem einzigen Haus geklingelt, um nach ihr zu fragen… und genau dort habe ich den richtigen Hinweis bekommen.
Lucy ist 18 Jahre alt und bewegt sich seit 17 Jahren hier in der Ecke. Ihr geht es gut. Sie schläft viel, isst normal und verhält sich wie immer.
Herzlichen Dank an alle, die sich um Lucy gekümmert haben!
Viele Grüße, H. B.

























