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Tagebucheintrag 23.03.22

verfasst am 23. März 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 22.03.22

verfasst am 22. März 2022

Keine Vermittlungen, aber Bella und Momo können am Donnerstag zusammen als Wohnungskatzen in ihren neuen Altersitz umziehen.

Unsere Neuzugänge
Heute könnten eventuell noch zwei Fundkatzen aus Eckfeld kommen. Dort hatten wir ja bereits letztes Jahr einige Tiere eingesammelt (Ekatharina, Ekbert, Ekita usw). Eine Katze soll schon etwas zutraulich sein und eventuell direkt abgegriffen werden können.
Aber wenn es soweit ist, riechen die Katzen oft den Braten und sind dann doch wieder blitzschnell verschwunden.
Die anderen Fangaktionen laufen parallel, kommen aber nicht wirklich weiter. Entweder die Katzen kennen die Fallen, dann wären sie allerdings auch schon kastriert, oder jemand füttert zusätzlich und deshalb gehen die Katzen nicht in die Fallen.
Wir bleiben dran. Bei unserem Glück, kommen dann alle Katzen gleichzeitig.

Hier die ersten drei verwilderten Hauskatzen aus Sehlem. Sie wurden gestern bereits gefangen und gehen heute zur Kastration, Eingangsuntersuchung und Kennzeichnung.
Wenn alle Katzen hier sind und die Kastrations-Nachsorge fertig ist, gehen alle wieder zurück. Es sollen sechs Katzen sein, die zuverlässig zum fressen kommen. Eventuell eine oder zwei mehr, das ergibt sich meistens erst beim Fangen.

Nachtrag zu Bruno.
Er war immer noch so ungehalten, dass wir entschieden haben, ihn heute kurz schlafen zu legen. Das ist wesentlich stressfreier für ihn und für uns. Und so hat er nur wenig Grund, seine schlechte Laune auf uns zu übertragen, weil er ja nicht längere Zeit fixiert werden muss.
Und wenn er schon in Narkose liegt, kann auch direkt richtig gründlich die Zähne und in die Ohren geschaut werden. Und eine Tätowierung bekommt er natürlich auch noch.
Die Ergebnisse liegen allerdings noch nicht vor.

Hallo 🙂
Jetzt ist es eine gute Woche her, dass wir Catticus zu uns genommen haben. Er hat sich bestens bei uns eingelebt und mich auch bereits mit Kratz- und Bissspuren markiert. Am 4. Tag kam es zu einer Attacke aus dem nichts. Und ich muss zugeben ich hätte mir das nicht so heftig vorgestellt. Ich bekam die Katze kaum mehr von mir los, trotzdem würden wir Catticus nicht mehr hergeben und wir haben uns jetzt in der Katzenakademie eingeschrieben und sind zuversichtlich den Grund für sein Verhalten herauszufinden und in den Griff zu bekommen 🙂
Ganz liebe Grüße, Léa

Liebes Eifeltierheim – Team
Ich genieße die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings.
Mir geht es sehr gut hier. Alle sind total lieb mit mir 😻 und ich mit ihnen.
Sonnige Grüße aus Bollendorf, Moses und Familie

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Tagebucheintrag 21.03.22

verfasst am 21. März 2022

Unsere Vermittlungen.

Am Freitagnachmittag haben wir vier unserer Jungkatzen auf eine Pflegestelle der Tierhilfe Thalfang geben können. Sie hatten Platz und wir waren froh, dass Osiri, Osea, Bettina und Milan endlich aus einer großen Quarantänebox zusammen in ein großes Zimmer ziehen konnten.
Am Freitagabend ist Georgette von einer Familie aus Trier abgeholt worden.

Am Samstagvormittag hat Kingston bereits unser Tierheim Richtung Gerolstein verlassen. Er lebt ab jetzt bei einer Familie und einer Erstkatze und Freigang.
Am Samstagnachmittag ist Lincoln als Einzel-Freigänger Katze zu einer Familie nach Bernkastel-Kues gegangen.

 

Unsere Neuzugänge.

Leider ist am Freitag der FIV-Kater Biron wieder zurückgekommen. Er war wohl mit der Wohnungshaltung unterfordert und hat das mit Beiß-Attacken kundgetan.
Sonst eigentlich sehr lieb und zutraulich, kam es, scheinbar aus Langeweile, zu nächtlichen übergriffen. Schmerzhaft, aber nicht wirklich schlimm.
Jetzt ist er wieder im großen Zimmer mit Außengehege und alles ist gut.
Wir müssen schauen, wie wir für ihn ein passendes Zuhause finden.

Und er ist doch gekommen.
Bruno hat in den letzten 2 – 3 Jahren schon einiges Erlebt. Zuerst von einer älteren Frau zurückgelassen (eventuell ins Pflege- oder Altersheim, dann von einer Nachbarin aufgenommen, die jetzt auch ins Altersheim musste und dann von deren Angehörigen versorgt, aber auch nicht richtig, deshalb kam er nun zu uns).
Bruno ist also mindestens 3 Jahre alt, bereits kastriert, Straße gewöhnt und zurzeit nicht richtig gut gelaunt. Dabei soll er eigentlich ganz lieb sein. Er geht heute oder morgen zur Eingangsuntersuchung.

Liebes Team vom Eifeltierheim,
nachdem unsere beiden Süßen nun seit fast sieben Wochen bei uns sind, wollen wir uns nochmals kurz bei euch melden. Das Wichtigste zuerst: wir haben uns gesucht und gefunden 😍 und sind sehr glücklich miteinander 😻.
Anbei ein paar Bilder vom gemütlichen Chillen der beiden Unzertrennlichen in der Sonne ☀️, von den Erkundungen der Umgebung (inkl. Mäusejagd 🐁😉🌱🌸) und von der kleinen süßen Kira, die den Kratzbaum gerne erweitern würde, während der knuddelige und immer hungrige Karo in sich ruht und das Ganze entspannt im Blick behält 😴.
Und von Kira, die laut „Hurra“ 🙌 ruft und zeigt, dass sie mittlerweile kastriert ist und auch alles gut verheilt. Die Kaution hierfür könnt ihr gerne als Spende zur Unterstützung eurer fleißigen Arbeit verwenden.
Ganz liebe Grüße aus Oberbillig, Familie W.

In eigener Sache.
Diese Mail kam vom Deutschen Tierschutzbund, nachdem Frau Zimmer vom Förderverein die Zahlen der diesjährigen Kastrationswochen übermittelt hat (270 Kater & 315 Katze).

Liebe Frau Zimmer,
vielen Dank für die Meldung der endgültigen Zahlen aus Ihrem Bereich. Sie sind damit absoluter Spitzenreiter im Landesverband!
Ganz herzlichen Dank nochmals für Ihre Teilnahme und Ihr großes Engagement!
Viele Grüße, Christina Stark
Landestierschutzbund Rheinland-Pfalz

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Tagebucheintrag 18.03.22

verfasst am 18. März 2022

Keine Vermittlungen, aber wir haben über das Wochenende einige Termine mit Interessenten. Auch für scheue Katzen, die später einfach nur Mäusefänger sein sollen. Das wäre natürlich echt super.

 

Keine Neuzugänge, bis jetzt ist nur ein roter Kater für Sonntag angekündigt. Aber das ist auch noch nicht sicher, da der Herr nicht regelmäßig nach Hause kommt.

Hallo liebes Tierheim, lieber Herr Kordel.
Vor 6 Monaten haben wir Goldo (1) sehr jung zu uns geholt und er ist ein richtig hübscher kleiner Kater geworden. Mittlerweile heißt er Arthur, er hat die Kastration sehr gut weggesteckt und der FIV Test war negativ! 🥳
Arthur ist sehr lieb, kommunikativ und neugierig, er ist immer mit dabei egal was man tut: staubsaugen, Blumen pflanzen oder wenn Freunde auf ein Bier vorbei kommen 😃
Wenn er in Spiellaune ist, bringt er oft etwas an was man wegschnipsen soll. Wir haben auch den Eindruck, dass er sich gern irgendwo versteckt und regungslos darauf wartet, entdeckt zu werden-was durch seine Tarnfähigkeit als schwarze Katze durchaus mal etwas dauern kann.
Wir möchten nun auch probieren, ob er sich über einen Artgenossen freut.
Viele Grüße, N. S. aus Bolanden

Hallo Herr Kordel,
meine Frau war heute bei Ihnen im Tierheim und hat mich gebeten, Ihnen Bilder unserer Katzen zu senden. Dabei handelt es sich um Minou (5), nun Violetta und Bea (1), nun Claire. Auf den Bildern sieht man wohl sehr eindeutig, dass sie sich wie Katzen in freier Natur bewegen können und auch ihrer Bestimmung als Diva nachkommen können.
Viele herzliche Grüße von B. & M. S

In eigener Sache.
Vielleicht haben einige den kurzen Bericht am Mittwoch in der Landesschau gesehen.
Dort wurde ein Satz von mir komplett aus dem Zusammenhang gerissen, aber wenn man nur 30 Sekunden vorsieht und dann noch 15 Sekunden Katzen zeigen möchte ist das dann auch schwierig eine entsprechende Aussage zu machen.
Im Bericht sage ich, dass wir 20 Katze aus der Ukraine aufnehmen könnten.
Dabei war die Frage so, wie viele Tiere wir maximal aufnehmen könnten.
Die komplette Antwort: Das kommt darauf an. Wenn wir zwei Zimmer für diese Tiere reservieren und die Katzen diese Unterkunftsart und sich untereinander verstehen, dann könnten wir jeweils für kurze Zeit je 10 Katzen in den Zimmer unterbringen, also max 20 Katzen. Das wäre so, wenn wir zum Beispiel Katzen aus einen ukrainischen Tierheim aufnehmen würden, was wir nicht dürfen.
Wenn jetzt einzelne Katzen kommen, die weder die Unterbringung kennen, noch artverträglich sind, müssen wir sie in Quarantäneboxen unterbringen und dann wäre die Anzahl der Tiere wesentlich geringer.
Zum Glück haben wir letzte und diese Woche einige Tiere vermitteln können. Und am Wochenende gehen hoffentlich auch noch einige. Dann haben wir noch in paar Katzen reserviert, die nur noch fertig behandelt werden müssen, was hoffentlich ende nächster Woche soweit ist.

Aber dann sind wir erst auf dem Stand, wie wir es in den letzten Jahre um diese Zeit gewesen sind. Allerdings immer noch mit sehr vielen scheuen oder zumindest ängstlichen Katzen.

Natürlich wollen und würden wir in solch einer Ausnahmesituation helfen und haben bereits diese Hilfsbereitschaft an Organisationen weitergeleitet, die entsprechende Kontakte dort hin haben. Aber bis jetzt haben wir noch keine Rückmeldung bekommen.

Das kann einerseits an der großen Hilfsbereitschaft in der ganzen EU liegen und wir sind ja doch sehr weit weg von der Grenze. Andererseits natürlich auch mit den rechtlichen Hürden, die eingehandelt werden müssen.
Wie bereits erwähnt, ist die Gefahr der Einschleppung von Tollwut äußerst gering, aber auch nicht bei null.
Und wie immer, wir planen für das Schlimmste und hoffen auf das Beste.
Ich halte Sie auf dem Laufenden, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 17.03.22

verfasst am 17. März 2022

Unsere Vermittlungen.
Gestern sind die reservierten Jungkatzen Axel und sein Bruder Axano von einem Paar aus Cochem abgeholt worden. Der Tierarzt hatte das OK zum Auszug gegeben.

Unsere Neuzugänge.

Am Dienstagmittag ist der scheue FIV-Kater Wolf über den Tierschutzverein VTS zu uns gekommen.
Sie hatten keine Chance ihn wieder dorthin zurückzusetzten und wir haben der Bitte nachgegeben. Obwohl das eigentlich keine Katzen für ein Tierheim sind.
Wolf ist gerade kastriert und gekennzeichnet worden, ca. 3 Jahre alt und soll verträglich sein. Zeigt er sich hier unverträglich, holt der VTS ihn wieder ab, so die Vereinbarung.
Er riecht zurzeit noch sehr streng, deshalb bleibt er noch etwas in der Quarantänebox. Er muss ja nicht sofort beim Einzug ins große Außengehege stinken wie ein nasser Otter.

Und wenn wir schon einen Wolf haben, dann bot sich an, dass wir diesen Fundkater aus Lüxem Luxi taufen. Er kam ebenfalls am Dienstag nach dem Tierarzt über den Förderverein zu uns. Die hatten dort eine Fangaktion und da gehört auch Luxi mit dazu. Er kann auch wieder dorthin zurück, aber nicht in diesem, Zustand. Er ist wohl eine heftige Bissverletzung, die genäht und mit Antibiotika versorgt wird. Die Wunde wird nicht komplett zugenäht, damit noch Flüssigkeit austreten kann und auf die Narbe nicht zu viel Zug ausgeübt wird. Er ist richtig heftig drauf und geht in einer bis zwei Wochen wieder zurück.

Kingston ist ein Fundkater vom Mitnahme-Parkplatz Kradenbach. Dort wurde er seit zwei Wochen immer mal wieder gesehen und jetzt von Tierfreunden eingefangen und zu Frau Gabricevic vom Förderverein-Eifeltierheim gebracht. Vor Ort ist weit und breit kein Haus, wir müssen davon ausgehen, dass er dort ausgesetzt wurde.
Kingston ist sehr lieb, unkastriert, nicht gekennzeichnet und noch jünger. Wir haben für morgen einen Termin zur Kastration und Eingangsuntersuchung.

Hallo liebes Tierheimteam,
mit kleinen Schritten erkundet Denga, (jetzt Minka) ihr neues Zuhause.
Die Neugier ist manchmal größer als ihre Angst und sie nimmt sogar Leckerchen aus der Hand. Schnelle Bewegungen darf ich allerdings nicht machen, aber heute früh meinte sie mich beim Backen zu unterstützen und sprang mitten auf den Tisch.
Also wie gesagt: kleine Schritte!
Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank für die tolle Beratung und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

Guten Tag, ich wollte mich nur melden, um euch Bescheid zu geben, dass mein Kater seit Freitag wieder zu Hause ist. Er wurde vollkommen verwahrlost, dehydriert und ausgehungert von netten Leuten gefunden, die uns unseren Kater direkt gebracht haben. Heute konnte der Tierarzt uns dann Entwarnung geben, er schafft es Gott sei Dank, da sich seine Werte schon sehr gebessert haben.
Damit ihr wisst, welcher Kater gemeint ist, hier nochmal das Suchplakat.
Und nochmal vielen Dank für Ihre Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen, M. W.

Hallo liebes Tierheimteam,
seit über sechs Wochen wohnt Denver nun in Bonn. Sein Katzenschnupfen ist ausgestanden und inzwischen ist er voll geimpft und darf die Umgebung erkunden. Dabei ist er sehr vorsichtig und wagt sich nur wenige Meter von mir weg. Ohne Bodyguard bleibt er lieber drinnen. In der Wohnung ist er inzwischen sehr verschmust und auch die neunjährigen Zwillinge der Nachbarn dürfen gern zum Spielen vorbeikommen.

Liebe Grüße, R. M.

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Tagebucheintrag 16.03.22

verfasst am 16. März 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 15.03.22

verfasst am 15. März 2022

Unsere Vermittlung.
Heute Vormittag ist die scheue Shaani von einer Frau aus Minderlittgen abgeholt worden.
Das freut uns sehr, weil Shaani bereits seit Juni letzten Jahres bei uns ist, an beiden Ohren Tumore entwickelt hat und die dann operativ entfernt werden mussten.

 

Keine Neuzugänge, leider gehen die Katzen der Fangaktion in Meisburg immer noch nicht in die Falle. Und die nächste Fangaktion in Sehlem ist schon geplant.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
wir vermissen seit gestern 14.03 um ca. 16 Uhr unseren British Kurzhaar Kater mit einem beige-farbenen Fell, der auf den Namen „Simba“ hört. Es handelt sich um einen ca. 1,5Jahre alten unkastrierten Kater, der nicht gechipt oder tätowiert ist (wir wissen nun unser Versäumnis).

Die Katze ist wieder Zuhause.

Hallo,
Lui (ehemals Zachory) ist gut bei uns angekommen.
Vom ersten Tag an hat er sich pudelwohl gefühlt und bereitet uns jeden Tag große Freude.
Er ist ein festes Familienmitglied und wird von uns allen geliebt.  Seine Lieblingsbeschäftigung: Essen 😀
Ein richtiger Genießer! Irgendwie erinnert Lui uns sehr an Garfield.
Lui ist sehr verspielt und spielt neben seinen Spielsachen auch sehr gerne mit den Spielsachen der Kinder.  Er passt einfach perfekt zu uns 🙂
Liebe und schnurrende Grüße aus Tawern

Hallo Herr Kordel, hallo Tierheim-Team.
Miezje wollte mal zwischendurch grüßen und von einer Unverschämtheit berichten: sie muss Diät machen! 😾
Was sie davon hält, sieht man auf dem Foto.
Aber die jetzt fast 19-jährige Oma hat in den knapp drei Jahren, die sie jetzt bei uns ist, gut zugelegt.
Die Tierärztin ist zwar froh, dass eine so alte Katze gut frisst und was zum Entgegensetzen hat, aber ein paar hundert Gramm weniger wären auch gut.
Miezje sagt, es wäre Winterfell und wir sollen sie weiter mit Leckerlies verwöhnen 😼
Ansonsten geht es ihr dem Alter entsprechend sehr gut. Die Nierenwerte sind seit 2019 kaum schlechter geworden und gegen ihre Arthrose helfen ihr die regelmäßigen Spritzen.
Wir hoffen noch auf eine lange Zeit mir.
Viele Grüße, Nadja, Ralf und Miezje

In eigener Sache.
Es geht um die Tiere der Ukraine-Flüchtlinge.
Heute war bereits ein kurzer Artikel im Trierischer Volksfreund darüber.
In den letzten Tage war einiges an Anfragen, Telefonaten, Mails und Gesprächen.
Wirklich jeder will helfen, aber es gibt nun Mal auch Vorschriften und die gibt es aus wichtigen Grund.
Die Ukraine ist kein EU-Land und es gibt dort Tollwut-Ausbrüche. Ich habe von einer Zahl von 30 gemeldeten Tieren in diesem Jahr gehört und die Dunkelziffer ist bestimmt viel höher.
Die Ämter und wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass nach mehreren Jahrzehnten ohne Tollwut in unserer Gegend, es wieder zu Ausbrüchen kommt.
Anderseits ist uns natürlich auch die Tragweite bekannt, unter welchen mentalen Situation die Flüchtlinge stehen.
Da haben Sie unter enormen Anstrengungen ihr geliebtes Tier hier nach Deutschland transportiert und dann soll es für knapp 40 Tage in ein Tierheim in Quarantäne.
Dann gibt es die Vorschriften und es gibt die Realität. Kämen nur 10 Tiere hier in die Region, könnten wir die Quarantäne-Regeln umsetzen. Kommen jetzt 100 Tiere, sind die Regeln nicht mehr umzusetzen.
Jetzt könnten man sagen, egal, den Tieren muss geholfen werden und dann nehme ich hier im Tierheim oder willige Privatpersonen einige Tiere bei sich auf.
Sollten Sie bereits ein Tier haben, sollte es auf jeden Fall einen aktuelle Impfschutz gegen Tollwut haben. Denn sollte die geringe Möglichkeit doch eintreten, und dass aufgenommene Tier Tollwut haben, dann wird es schwierig.
Wir sind bereits am über legen alle unsere Tierheimkatzen und unsere Mitarbeiter gegen Tollwut zu impfen. Natürlich als reine Vorsichtsmaßnahmen, aber besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben.
Heute soll noch ein Telefonat mit dem Veterinäramt stattfinden und heute Abend kommt ein Reporter vom SWR-Radio zu uns.
Ich finde es wirklich toll, dass die involvierten Ämter und Dienststellen sich früh genug um eine Reglung bemühen und die Nöte der Menschen und die Realität im Blick behalten.

Ich bin gestern von der Reporterin gefragt worden, ob wir zurzeit etwas dringen brauchen. Geld, Futter usw.
Aber was wir zurzeit benötigen sind Pflegestellen, wo wir aufgefundene Katzenbabys hier aus der Region für einige Wochen unterbringen könnten. Leider hatte der letzte Aufruf keinen Erfolg.
Denn sollten wir wirklich auffällige Tiere für 40 Tage aufnehmen müssen und gleichzeitige Katzenbabys gemeldet werden, bekommen wir ein Problem.

Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Rainer Kordel

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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