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Tagebucheintrag 03.03.22

verfasst am 3. März 2022

Keine Vermittlungen.

Unsere Neuzugänge.

Die angekündigte „Streunerkatze“ aus der VG Bernkastel war ein kastrierter, gechipter und registrierter Kater und bereits wieder Zuhause.
Und genau das zeigt gleich mehrere Probleme, die ich immer wieder hier im Tierheim anspreche. Das Ordnungsamt hat die Finderin zwar gefragt, ob die Katze gechipt ist, aber wie soll man als Laie erkennen, ob eine Katze eine Chip hat.
Genau aus diesem Grund gibt es ein Urteil des Oberverwaltungsgericht, dass solche Katze im Zweifelsfall immer zuerst als Fundkatzen anzunehmen sind.
Wenn die Frau nicht so hartnäckig gewesen wäre, hätten wir nicht so schnell den Besitzer ausfindig machen können.
Hier war es ein schwarzer Kater und deshalb wäre eine etwaige Tätowierung schwer zu erkennen gewesen, trotzdem sind wir ein Verfechter der Tätowierung.
Damit wenigstens die Chance besteht, dass man bei einer zutraulichen Katze etwas lesen kann. Bei einem Kater ist es leicht zu sehen (oder fühlen), ob er kastriert ist, aber es wurden leider bereits viele Katzen aufgeschnitten, um dann zu sehen, dass sie bereits kastriert ist.
Und es ist ja gar nicht nötig, dass man die Tätowierung perfekt lesen kann, aber uns hat ja gerade am Montag wieder gezeigt, dass die Fundkatze aus Hochscheid auf gar keinen Fall tragend sein kann.
Also bitte, wenn ihre Katze in Narkose lieg, auch wenn sie bereits einen Chip hat, bitte tätowieren lassen.

Georgette ist bereits am Samstag über den Förderverein zu uns gekommen. Die Hintergründe sind etwas kompliziert und deshalb nur so viel, die Katze kommt jetzt offiziell über das Vet-Amt Daun und kann von uns jetzt med. Versorgt und gegebenenfalls auch kastriert und gekennzeichnet werden.
Sie geht heute zur Eingangsuntersuchung.

Wie gedacht, es ist ein kastriertes Mädchen. Die Tätowierung im Ohr ist die Postleitzahl von St. Goar und sie ist nicht bei Tasso gemeldet.
Sie wurde Homayra getauft ist ca. 2015 geboren, neg. getestet und war bei der Untersuchung relativ entspannt. Aber sie ist zurzeit noch keine Schmusekatze und sollte in erfahrene Hände, die einer neuen Katze auch etwas Zeit geben.

Das sind schon einmal drei von den vier angemeldeten Wohnungskatzen. Die Besitzerin geht übrigens nicht ins Altersheim, kann aber aus gesundheitlichen Gründen die Tiere nicht mehr versorgen. Sie sind alle kastriert und der Kater kommt noch, er hat sich dem Einpacken entzogen. Der heißt Benny und soll auf jeden Fall zusammen mit Daisy vermittelt werden
Von links nach rechts. Bella, ca. 2012 geboren, sehr lieb, könnte auch alleine gehen und könnte auch in einen Haushalt mit Kindern.
Daisy ist 2013 geboren, wiegt 6,7 Kilo, ist ängstlich, aber nett und soll mit dem Bruder Benny gehen.
Momo ist eher eigen, war vor Ort die Dominate, aber zu Menschen eher zurückhaltend.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Nino am Dienstag in der Tierarztpraxis eingeschläfert wurde. Der Tierarzt geht nicht von FIV aus, sondern eher von einer angeborenen Gerinnungsstörung.

Hallo liebes Tierheim-Team,
vor einem Monat ist Abby (ehemals Puddi) bei uns eingezogen. Die erste Angst war schnell vorüber, hatte sie doch schnell raus, dass sie von uns gekrault wird und Leckerli bekommt. Abby muss immer dabei sein, hin und wieder zieht sie sich ins Körbchen oder auf die Couch zurück. Seit einigen Tagen erkundet Abby die Weinberge hinter unserem Haus. Ich glaube, wir können sagen, dass Abby bei uns zufrieden ist, was uns sehr glücklich macht!
Viele Grüße!

Hallo liebes Tierheimteam, hallo Herr Kordel.
Passend zum Adoptiere eine Katze Tag sind genau vor einem Jahr Klara und Anton bei uns eingezogen. Und aus einer Tierheimbekanntschaft wurde eine Kuschelfreundschaft.
Viele Grüße an Alle, Klara, Anton und ihre Menschen

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Tagebucheintrag 02.03.22

verfasst am 2. März 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 01.03.22

verfasst am 1. März 2022

Keine Vermittlungen.

Unsere Neuzugänge.

Heute soll noch eine Fundkatze aus Bernkastel kommen. Eigentlich nehmen wir ja keine Fundkatzen aus der Verbandsgemeinde auf, aber die Katze gehörte einer verstorbenen Frau und lief jetzt einige Zeit auf der Straße herum. Eine Nachbarin fütterte die abgemagerte Katze und meldete sich bei uns. Wir konnten sie nur an das Ordnungsamt Bernkastel verweisen. Die lehnte die Versorgung ab, es handelt sich nicht um eine Fundkatze, sondern um einen Streuner. Da hat man es aber wieder leicht gemacht. Deshalb behandeln wir die Katze offiziell als Abgabetier.

Am Mittwoch kommen vier ältere Wohnungskatzen, weil die Besitzer ins Altersheim muss. Mehr wissen wir noch nicht.

Rocky ist ein Abgabekater, der gestern zu uns gebracht wurden, ca. 5 Jahre alt, kastriert, negativ getestet, geimpft, Freigang gewöhnt, lieb und eher Einzelkatze.

Diese Katze ist gestern aus Hochscheid zu uns gekommen, auch hier handelt es sich um eine (vielleicht auch mehrere) Katze aus einem Sterbefall, die von den Nachbarn gefüttert werden.
Zuerst gingen die Leute davon aus, dass die Katze wegen ihre Fülle um die Hüften, eventuell tragend ist. Aber wir haben eine Tätowierung im Ohr sehen können, deshalb ist sie/er eher gut genährt.
Die Tätowierung besteht aus mehrere Nummer, mehr konnten wir noch nicht sehen.
Eigentlich lieb, ist sie/er momentan nicht gut drauf, geht aber heute zur Eingangsuntersuchung.
Auch diese Katzen behandeln wir als Abgabetiere.

Weitere Katzen sind bereits angekündigt, aber die Aufnahme ist noch nicht fest eingeplant und kann noch etwas geschoben werden.

Dann noch eine andere Sache.
Auch wir bekommen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zu spüren.
Tierschützer vor Ort haben nachgefragt, ob wir helfen könnten, Katzen aus der Ukraine aufzunehmen.
Die müssen eigentlich geimpft und gekennzeichnet sein, sonst dürfen sie nicht über die Grenze.
Normalerweise machen wir keinen Auslandstierschutz, weil wir noch nicht einmal alle Katzen hier aus der Region aufnehmen können, aber ein Krieg ist für uns zum Glück keine normale Zeit.
Jetzt haben wir erst einmal unsere Bereitschaft erklärt zu helfen, wann was und wieviel, wird sich noch zeigen. Wir gehen aber davon aus, dass es nicht mehr in dieser Woche geschieht.

Das ist auch gut so, wir haben ja noch einige Tiere abzuarbeiten. Wenn die Tiere aus den Quarantäneboxen raus sind, haben wir auch Platz für oben erwähnten Katzen, plus noch eine Fangaktion mit voraussichtlich vier Katzen, die aber später wieder zurück können. Plus eventuell noch drei Katzen aus einer Fangaktion des Fördervereins aus der Dauner Gegend, aber die müssen noch ein wenig auf der Pflegestelle gepäppelt werden.

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Tagebucheintrag 28.02.22

verfasst am 28. Februar 2022

Unsere Vermittlungen.
Es sind ja im eigentlichen Sinne keine Vermittlungen, aber Lars-Benedikt ist am Freitag und Steini 1 – 8 sind am Samstag wieder zurück an ihre Futterstelle gegangen.

Ein neues Zuhause hat zuerst der FIV-Kater Biron. Er lebt ab jetzt als Einzel-Wohnungskatze bei einer Familie in Bernkastel-Kues.

Und kurz darauf ist Nicalina nach Lüxem vermittelt worden.

Leider muss ich mitteilen, dass der FIV-Kater Bernd am Samstag in der Tierarztpraxis Tietz eingeschläfert wurde. Es war schon klar, dass etwas nicht stimmt, weil der scheu Bernd nicht sofort weggelaufen ist, als die Mitarbeiter sich ihm näherten.
Bei der Untersuchung stellte sich dann heraus, dass er im Kopfbereich, Maul und Lunge mehrere Krebsgeschwüre hatte.

Unsere Neuzugänge.
Niam und Nial sind zurück von der Pflegestelle gekommen. Sie sind mittlerweile kastriert und sehr zutraulich geworden.

Nachtrag zu Lasse-Bo.
Lasse-Bo ist ein Kater, er war unkastriert und wurde nach der OP natürlich tätowiert. Zu Glück ist er negativ getestet und auf ca. 5 Jahre geschätzt worden.
Er kann wohl auf einem Auge etwas Licht und Bewegung erkennen, aber er muss auf jeden Fall als Wohnungskatze vermittelt werden. Noch ist er sehr schreckhaft, aber wir hoffen, dass er bald zutraulicher wird.

Nachtrag zu Fridolin.
Fridolin ist leider keine gesunde Katze. Er hatte Ohrpolypen im Ohr, die auch operativ entfernt werden konnten. Aber am Ohr sind auch Umfangsvermehrungen, die auf ein Krebsgeschwür hindeuten könnten. Ob die gut- oder bösartig sind, schnell oder langsam wachsend, kann keiner sagen. Aber sie sitzen an einer blöden Stelle und dann wäre die OP sehr aufwendig.
Und Fridolin ist ca. 13 Jahre alt und hat bereits leicht erhöhte Nierenwerte. Die können auch mit dem schlechten Zustand während seiner Wanderung zu tun haben und sich bald etwas verbessern. Trotzdem sollte er in Zukunft entsprechendes Futter und Medikamente bekommen, damit sich seine Werte auf einem niedrigen Niveau stabilisieren.
Die gute Nachricht, sein FIV- und Leukose-Test war negativ. Jetzt suchen wir für ihn eine Stelle, wo er seinen Lebensabend verbringen kann und jemand kein Problem hat, einen Senior mit Baustellen zu sich zu nehmen.

Hallo liebes Tierheim-Team.
Orvil hat seinen Platz in unserer Familie gefunden. Er wurde von meinem Vater auf den Namen “Ole” getauft, da er der Meinung war es passt besser zu seinem neuen Bruder “Rocky”.
Die zwei spielen schön zusammen und manchmal kommt es auch vor, dass sie nebeneinander liegen. Allerdings ist es dem großen Bruder manchmal zu viel und er sucht das weite, aber ich hoffe sehr, dass sie demnächst mal mit einander innig schmusen. Ole lässt sich mittlerweile auch von uns streicheln und hört schon auf seinen Namen.
Im Namen meiner ganzen Familie möchte ich mich nochmals bei euch bedanken. Wir haben bei euch den perfekten Kater für uns gefunden und auch die ganze Abwicklung hat super geklappt. Wir kommen gerne wieder.
Anbei noch ein süßes Bild von beiden.
Mit herzlichen Grüßen, M. W.

Eine gute Nachricht zum Schluss.

Hallo Herr Kordel,
wir wollten Ihnen mitteilen, dass unser Chili wohlbehalten nach 12 Tagen wieder zuhause eingetroffen ist. 🙏
Herzlichen Dank nochmal für die Veröffentlichung unserer Suchanzeige auf Ihrer Homepage.
Herzliche Grüße, P. T.

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Tagebucheintrag 25.02.22

verfasst am 25. Februar 2022

Keine Vermittlungen

Unser Neuzugang.

Fridolin (5) ist wieder zurück. Er war am 10.08.2018 von uns vermittelt worden und drei Jahre lang in Gillenfeld verschwunden. Jetzt ist er jemanden zugelaufen, der über die Tätowierung die Besitzerin kontaktiert hat. Die ist allerdings mittlerweile umgezogen und kann Fridolin nicht mehr zu sich nehmen.
Und wie wir eigentlich bei jeder Vermittlung erzählen, nehmen wir unsere Katzen immer wieder zurück, egal wann und egal warum.
Fridolin hatte damals schon Probleme mit Ohrpolypen und scheinbar ist es jetzt schlimmer geworden. Die letzten drei Jahre hat das auch niemand kontrolliert.
Deshalb wird er in Narkose gelegt und geschaut, ob es sich „nur“ um einen neuen Polypen handelt.
Mittlerweile ist Fridolin ca. 10 – 14 Jahre alt, ist zwar etwas eingeschüchtert, lässt sich zum Glück anfassen.

Nachtrag zu Lars-Benedikt.
Der wurde auf ca. 4 – 5 Jahre geschätzt, war bereits kastriert und tätowiert. Allerdings ist die Tätowierung so schlecht zu lesen, dass man nur noch im rechten Ohr: WILK für die Tierarztpraxis Knut erkennen konnte. Jetzt hat er noch einen Chip bekommen und geht heute wieder zurück auf die Futterstelle.

Hallo liebes Tierheim-Team,
nach gut 3 Wochen haben sich die beiden schon sehr gut eingelebt.
In der 2. Woche waren beide krank, entzündete Augen, Schnupfen, Bobby Fieber und mussten die Tierärztin kennen lernen.
Jetzt sind beide kaum zu bremsen, besonders Nira ist ein Energiebündel.  Bobby ist sehr verschmust und auch Nira fordert ihre Streicheleinheiten, kaum zu glauben, da wir sie ja anfangs gar nicht anfassen durften. Sie spricht mit uns, schnurrt und fordert ihre Streicheleinheiten.
Wenn man die beiden zusammen sieht, einfach wunderbare Katzen.
LG E. M.

Guten Morgen Herr Kordel, guten Morgen liebe Tierheimmitarbeiter.
Wie versprochen erhalten Sie eine Status Meldung von Ihrer ehemaligen Olina (jetzt Lissy):

Lissy lebt jetzt seit 2 Jahren bei uns. Ihr geht es hervorragend und sie hat sich noch mehr anvertraut und weiter entwickelt. Mit ihrer Freundin Julina versteht sie sich immer noch sehr prächtig und die beiden verbringen viel Zeit zusammen. Im Gegensatz zu Julina, ist Lissy allerdings ein richtiger Morgenmuffel.
Morgens ist sie vor 10 Uhr noch sehr schläfrig und legt kaum Aktivitäten an den Tag.
Bei gutem Wetter genießt Lissy die Jagd im Garten. Sie ist die beste Jägerin, die ich jemals gesehen habe. Sie ist unheimlich schnell und sehr geschickt.
Abends hat Lissy sich zu einem richtigen Kampfschmuser entwickelt. Sie liegt am liebsten bei ihrer Dosenöffnerin und genießt stundenlang die Streicheleinheiten. Sie liebt es aber neben einem zu liegen und nicht auf dem Schoss.
Leider gibt es ab und an Tage, da ist ein Rückfall in die Schreckhaftigkeit vorhanden. Alltagsgeräusche ja sogar selbst das Öffnen des Trockenfutterbeutels verursachen fluchtartige Panikanfälle. Zum Glück ist nach ein paar Minuten das ganze vorbei und Lissy kommt wieder hervor. Bei Besuchern ist Lissy unsichtbar, taucht allerdings wieder auf, sobald die Luft „rein“ ist. Tierarztbesuche meistert sie hervorragend und benimmt sich tadellos!
Julina geht es auch sehr gut und sie erfreut sich täglich an ihrem Leben. Ausgedehnte Revierpatrouillen früh morgens, danach Schläfchen im Haus, und nach der Mittagspause dasselbe nochmals. Abends wird ausgiebig gekuschelt und geschmust. Sehr oft schläft sie dann auf meiner Brust ein.
Viele Grüße aus Orenhofen, S. G.

Katze vermisst!

Leider eine schlechte Nachricht zum Schluss.

Hallo Herr Kordel,
leider muss ich schon wieder einen Totfund melden.
Die Farbe der Katze ist hellbraun, wie die einer Wildkatze, aber leider ist der sehr auffällige Schwanz so verdreckt, dass man die markante Zeichnung einer Wildkatze nicht erkennen kann. Vielleicht erkennt jemand seine Katze durch diese Beschreibung und es ist doch eine normale Hauskatze, die einer Wildkatze nur ähnelt.
Gefunden auf der Straße zwischen Wittlich und Wengerohr (gleich nach den Autobahnauffahrten bzw. Abfahrten). Katze lag in Fahrrichtung auf der rechten Seite. Funddatum: 23.02.2022.
Da ich mir jedoch nicht sicher bin, ob es nicht vielleicht eine Wildkatze ist, habe ich sie beim Bund RLP gemeldet und heute in das Kühlhaus nach Lüxem gebracht. Die gehören zu einer Sammelstelle für das Projekt Wildkatzenmontoring. Da wird sie gekühlt und dann untersucht.
Leider kann man nicht mehr erkennen ob weiblich oder männlich. Chip konnte nicht ausgelesen werden.
Herzliche Grüße, S. M.

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Tagebucheintrag 24.02.22

verfasst am 24. Februar 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Dienstagabend ist Marlon als Zweitkatze zu einer Familie nach Wiltingen gegangen.

 

Unsere Neuzugänge.

Das ist Nummer 8 aus Steinborn. Wieder ein Mädchen und sie war bereits im Anfangsstadium tragend. Wenn wir hier nicht gehandelt hätten und jedes Weibchen nur 4 Jungen bekommen hätte…
Sie sehen, wie schnell es gehen kann. Es soll noch ein Kater vor Ort sein. Am Wochenende gehen Steini (1) bis (8) wieder zurück und wir versuchen den Kater anderes zu bekommen, er will einfach nicht in die Falle gehen.

Biron ist ein Fundkater aus Binsfeld, ca. 5 Jahre alt und war unkastriert. In dieser Zeit hat er sich leider mit FIV infiziert und kann deshalb ab jetzt nur noch als Wohnungskater vermittelt werden. Er ist jetzt natürlich kastriert worden und ist lieb. Biron ist bereits im großen FIV-Zimmer und bis jetzt ist alles ruhig.
Leider sinkt er immer noch extrem nach unkastriertem Kater, was einige Katzen in dem Zimmer dazu veranlasste, ihren Unmut durch pinkeln zu bekunden. Ich hoffe das legt sich bald.

Dann hatten wir einen Hilferuf aus Landscheid-Burg. Dort würden zwei verwilderte Hauskatzen alles markieren und prügeln.
Wir sagten unsere Hilfe zu, wenn klar ist, dass die Katzen nach der Kastration auch wieder zurückkönnen.
Die Fallen wurden am Nachmittag aufgestellt und um 18.00Uhr waren beide bereits bei uns.
Wir suchten hier passende männliche Doppelnamen mit La und B zu finden (Fundkatzen bekommen bei uns den Anfangsbuchstaben des Fundortes).
Tatsächlich gibt es den Namen „Lasse-Bo“ und der schwarze Kater haben wir dann „Lars-Benedikt“ genannt. Wenn es dann auch zwei Jungs sind.
Lasse-Bo ist komplett blind und nicht wirklich wild, er ist nur sehr verängstig. Er kam bereits bis an die Hand schnüffeln, aber anfassen wollte er nicht. Lasse-Bo geht natürlich so nicht wieder zurück an die Futterstelle, sondern bleibt bei uns und wird als später als Wohnungskatze vermittelt.
Geplant ist, dass er morgen zum Tierarzt geht und für die Behandlung in eine leichte Narkose gelegt wird.
Lars-Benedikt ist heute bereits beim Tierarzt und wird kastriert. So kann er bereits am Samstag wieder zurück an seinen angestammten Platz, nur ohne übermäßige Testosteronspiegel.
Denn Lars-Benedikt ist wirklich verwildert und nichts für unser Tierheim.

Nachtrag zu Gravy (1).
Gravy ist am Mittwoch kastriert, gekennzeichnet und negativ getestet worden. Der Tierarzt schätzt ihn auf ca. 7 Monate und wenn dem zukünftigen Besitzer klar ist, dass sich noch ein Besitzer melden könnte, kann Gravy zeitnah als Freigänger vermittelt werden. Er soll artverträglich, lieb und sehr aktiv sein, deshalb gerne ein Haushalt mit Kindern. Allerdings sollten die Kinder nicht zu klein sein, wir glauben, dass Gravy in seinem jugendlichen Übermut auch mal beim spielen über das Ziel hinaus schießen kann.

Im Juni 2017 durfte ich die beiden Briten Felix und Tiger bei Ihnen adoptieren. Leider musste ich am 03.01.2022 meinen geliebten schwarzen Schnuffel Felix im Alter von 18¾ Jahren gehen lassen. Ich glaube, dass er die 4½ Jahre bei mir glücklich war, siehe Fotos. Ich war es jedenfalls mit ihm. Sein Kumpel Tiger hat den Verlust zum Glück gut verkraftet.
Liebe Grüße aus Naurath, T. S.

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Tagebucheintrag 23.02.22

verfasst am 23. Februar 2022

Heute kein Eintrag.

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