Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 24.01.22

verfasst am 24. Januar 2022

Unsere Vermittlungen.
Dean ist am Samstagabend als Zweitkatze zu einer Familie mit späterem Freigang nach Klüsserath gegangen.
Weitere Katzen sind reserviert und müssen noch von uns fertig behandelt werden oder die Leute überlegen noch.

 

Unsere Neuzugänge.

Hilde ist eine Fundkatze aus Hilscheid und kam über die Tierhilfe Thalfang zu uns.
Sie ist bereits seit Anfang Dezember bei den Leuten aufgetaucht. Und die wohnen soweit außerhalb, dass dort eigentlich niemand zuläuft, sondern eher vorsätzlich dort ausgesetzt wird. So sind bereits einige Katzen dort gelandet und dürften bleiben. Irgendwann sind es aber auch genug und so kam Hilde zu uns. Aufrufe beim Amtsblatt, Facebook und Co. brachten kein Ergebnis.
Hilde war direkt am Samstag noch beim Tierarzt. Sie ist ca. 2017 geboren, bereits kastriert, war nicht gechipt oder tätowiert, Freigang gewöhnt, eher Einzelkatze und lieb.

Nachtrag zu Moppi und Puddi.
Moppi war zu verschnupft, um kastriert zu werden. Und als wenn wir es geahnt hätten, hat er sich natürlich mit FIV infiziert. Ich kann es echt nicht verstehen, dass die Leute ihre Kater nicht kastrieren lassen. Zum Glück ist er ganz lieb und eher von der gemütlichen Sorte, deshalb denken wir, dass Moppi später auch als Wohnungskatze gut zurechtkommt.
Puddi ist kastriert und wie Moppi auf ca. 2016 geschätzt worden. Sie war kastriert, wurde negativ getestet und steht bereits zur Vermittlung bereit.

Lieber Herr Kordel, liebes Team vom Tierheim Altrich und vom Förderverein!
Vielleicht erinnern Sie, Herr Kordel, sich noch, wie wir im August 2009 dem damals kürzlich amputierten Kater Freddy ein Zuhause geschenkt haben! Er hatte bei uns ein erfülltes Katzenleben, leider mussten wir ihn vor 12 Woche erlösen lassen. Er wurde ca. 16 Jahre alt. Wir sind unendlich traurig, er war quasi unser Kind über 13 schöne Jahre. Draußen gabt es zwei liebe Nachbarkater zum Spielen, das hat Freddy bis kurz vor seinem Tod genossen. Wenn Sie sich erinnern, war Freddy uns als aggressiv angekündigt worden – aber die Chemie zu uns hatte auf Anhieb gestimmt und er hat sich unmittelbar nach der Ankunft bei uns pudelwohl gefühlt.
Mit den besten Grüßen aus Trier-Heiligkreuz

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Tagebucheintrag 21.01.22

verfasst am 21. Januar 2022

Keine Vermittlungen, aber bis jetzt haben wir vier Besuchstermine fürs Wochenende ausgemacht, da passt hoffentlich die eine andere Vermittlung.

Keine Neuzugänge.
Eigentlich sind wir immer noch dran, die zehn Katzen von letzter Woche zu versorgen.
Heute geht Moppi zur Kastration und Puddi zur Eingangsuntersuchung.
Bei ihr hoffen wir ja, dass Sie bereits kastriert ist.
Gestern kam übrigens noch eine weitere Meldung von 10 Katzen. Wir haben jetzt eine einzelne Katze für morgen einbestellt und damit die letzte Box belegt, und nur, weil wir eine andere Katze umgesetzt haben.
Es ist also absolut utopisch, dass wir die nächste Zeit nennenswert neue Katzen aufnehmen können.
Wir bekämen auch gar keine Arzttermine, um die Tiere zeitnah zu behandeln. Ich hoffe, dass sich Anfang Februar die Situation entschärft.
Einige Katzen wollen wir direkt aus der Quarantänebox vermitteln, wenn solche Katzen vermittelt werden, haben wir auch wieder etwas Platz.

Liebes Team vom Eifeltierheim.
Wir haben es geschafft und unsere beiden Katzen Karina (1) und Helmina (1) kastrieren lassen, die Bescheinigungen habe ich angefügt.
Es bestand die Sorge, dass wir sie nicht in die Transportboxen bekommen werden, doch durch wochenlanges Training 3x am Tag mit Futter und am Schluss mit Baldriansäckchen hat es funktioniert.
Unglaublicher Weise hielt auch der Ärger der Katzen über diesen „Vertrauensmissbrauch“ nicht lange an und sie haben sich schnell von der OP erholt.
Mittlerweile lassen sich sogar beide von mir streicheln, Helmina lässt sich auch von unserem Sohn und meinem Mann streicheln. Kommt allerdings jemand Fremdes ins Haus, rennen beide sofort hinter den Schrank.
Karina ist eine Meisterin im Bluffen, wenn sie etwas von Menschen will, dann faucht sie und zieht dabei die Nase kraus, was sehr lustig aussieht.
Sie kratz und beißt aber nicht, doch wenn man ihr zu nahe kommt, boxt sie mit der Pfote, die Krallen sind dabei eingezogen.
Mich würde mal interessieren, ob die beiden Geschwister auch fauchen und boxen!
Im Grunde sind aber beide sehr lieb, neugierig und intelligent.
Gesundheitlich scheint alles gut zu sein, nur Karina hat nach wie vor extrem weichen Stuhlgang, die Tierärztin hat empfohlen, Carnikur zu geben und wenn es danach nicht besser wird, soll ich mal Stuhlproben bringen.
Der Umgang der beiden untereinander ist sehr herzlich.
Sie sind immer zusammen, kuscheln und schlecken sich ab und kämpfen auch heftig, doch das ist nur spielerisch sowie ausgeglichen und untereinander wird auch nicht gefaucht.
Das war ein kurzes „update” von meiner Seite, damit Sie wissen, dass es den beiden gut geht.
Viele Grüße aus Schoden, C. S.

Eine schlechte Nachricht.
Eben ist uns von einer angefahrenen Katze in Wittlich Bombogen berichtet worden.
Obwohl wir ja ab Januar keine Fundkatze aus der Stadt Wittlich aufnehmen, fahren wir natürlich in so einem Fall sofort los und bringen die Katze zum Tierarzt.
Gerade habe ich die Nachricht erhalten, es handelt sich um eine Tricolor, ohne Tätto oder Chip und leider hat sie es nicht geschafft.

In eigener Sache.

Hier die beiden nächsten Fragen vom Wochenspiegel und meine Antworten.
Das war ja alles vor dem Artikel.
In dem Artikel hat die Pressestelle der Stadt Wittlich erklärt, sie prüfen noch eine Möglichkeit einen rechtskonformen Vertrag mit uns auszuhandeln. Und Sie hätten ja einen gültigen Vertrag mit einer anderen Organisation.

Anmerkung von mir: Sie haben sein anderthalb Jahren die Papiere vorliegen, es handelt sich um einen Standartvertrag des Deutschen Tierschutzbund und wurde von dessen Rechtsabteilung ausgearbeitet. Und der Vertrag ist so hier in der Region und bestimmt hundertfach mit anderen Ordnungsämter Deutschlandweit so abgeschlossen worden. Also was dauert da so lange!
Und der angesprochene Vertrag ist sicher der für Fundhunde. Aber uns ist das sehr Recht, dann brauchen wir ja kein schlechtes Gewissen zu haben, die Tiere werden ja dann entsprechend gut versorgt werden.
Und bitte ganz wichtig. Wir sind nicht beleidigt, weil man mit uns keinen Vertrag nach unseren Vorgaben abgeschlossen hat. Wie Sie oben lesen können, kommen wir auch ohne die Aufnahme der Fundkatzen aus Wittlich Stadt kaum rund. Es geht mir hier nur um die Vorgehensweise mit uns und den anderen Verbandsgemeinden, die sich der Verantwortung stellen.

 

  1. Die Stadt Wittlich spendet jährlich ja nur 500 Euro. Wie sieht das Ergebnis Ihrer Gespräche über eine Erhöhung nun konkret aus?

Wir haben mit der Stadt Wittlich, wie mit einigen anderen Verbandsgemeinden, Gespräche über den Abschluss eines Pauschalvertrags zur Aufnahme und Versorgung der Fundkatzen und Kleintiere in ihrem Gebiet bereits seit 2020 geführt. Dann kam Corona und wir hatten Verständnis, das ging erst einmal vor. Aber Corona kann nicht dauerhaft als Grund herhalten, trotzdem wurden wir immer wieder vertröstet.
Wir haben dann im Vorstand entschieden, Ende November dem Ordnungsamt eine Frist bis zum Jahresende zu setzen, die Unterlagen waren ja bereits seit über einem Jahr bekannt.
Und bis jetzt kam trotz telefonischer Nachfrage keine Antwort.
Wie gesagt, es kam keine Absage, es kam einfach keine Antwort, obwohl wir wie gewünscht unsere gesamten Unterlagen zugesandt haben.
Das finde ich extrem respektlos und zeigt den Stellenwert und den Umgang, wie die Verantwortlichen mit diesem Thema umgehen.

Wir haben in dem Schreiben erklärt, dass wir, sollte es zu keinem Abschluss bis zum Jahresende kommen, ab Januar 2022 keine Fundkatzen aus dem Gebiet der Stadt Wittlich aufnehmen werden.
Das ist für uns kein Problem, wir können sowieso nur ca. 50 – 60 Prozent der gemeldeten Tiere aufnehmen, dann helfen wir halt anderen Tieren aus der Region.
Es tut mir nur etwas Leid um die Leute, die nun natürlich schauen müssen, wie sie die Fundkatzen versorgt bekommen. Einen rechtlichen Anspruch auf Hilfe gibt es, es ist nur wesentlich aufwendiger das mit ihrem Ordnungsamt vor Ort auszudiskutieren.
Ich möchte hier bitte einen Punkt eindeutig hervorheben. Wir wollen niemanden zwingen, einen Pauschalvertrag mit uns abzuschließen. Aber wenn wir die Arbeit der Ordnungsämter übernehmen sollen, dann bitte so, wie wir es leisten können, und zu Kosten, mit denen wir zwar kein Geld verdienen, aber zumindest einen Teil unserer Ausgaben abdecken können.
Wenn die Verbandsgemeinden die Fundkatzen mit einer anderen Organisation/ mit einem Verein versorgen möchten, dann ist das für uns vollkommen in Ordnung. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass das selten wirklich gut funktioniert.

 

  1. Welche Beträge wären notwendig, um das Tierheim in Zukunft ohne finanzielle Ängste unterhalten zu können?

In den Pauschalverträgen ist ein Betrag von 25 – 35 Cent je Einwohner und das 1 mal im Jahr vereinbart. Das kommt auch auf die Menge der Tiere in den einzelnen Verbandsgemeinden an.
Dafür nehmen wir die Fundtiere auf, übernehmen die medizinischen Versorgung und versuchen einen Besitzer ausfindig zu machen. Sollte kein Besitzer zu finden und die Tiere gesund genug für einen Umzug sein, vermitteln wir die Tiere.
Immer mit dem Hinweis, dass sich noch ein Besitzer innerhalb von 6 Monaten melden könnte. Dann muss die Katze zurück und die Kosten werden erstattet.

Wenn sich alle Verbandsgemeinden und Städte hier in der Region gemeinschaftlich zu einem Pauschalvertrag entscheiden, hätten wir eine 50-prozentige Abdeckung unserer Fixkosten (Arztkosten, Gebäudekosten, Lohnkosten usw.). Den Rest bekommen wir dann mit den Spenden und Abgabe-Schutzgebühren hin, ohne dass wir jedes Jahr zu Weihnachten hoffen und bangen müssen.
Solch ein gemeinschaftliches Vorgehen hätte auch den Vorteil, dass es eigentlich egal ist, wo die Katze gefunden wird.
Leider wissen wir aus Erfahrung, dass Leute aus diesen Gründen über den Fundort der Katze oder, ob es überhaupt ein Fundtier ist, uns nicht immer die Wahrheit sagen.
Wir erwarten nun, dass etwaige Finder den Fundort von Wittlich Stadt auf eine der Vororte verschieben. Das hatte ich auch mit dem Leiter des Ordnungsamtes besprochen und er konnte damit gut leben.

Sein Kommentar: Die Stadt Wittlich übernimmt ja auch Kosten, die den umliegenden Verbandsgemeinden zugutekommen.
Ob es allerdings moralisch und rechtlich in Ordnung ist, sich die Finanzierung des Schwimmbads gegen die Kosten der Fundkatzen gegenzurechnen, müssen andere Leute entscheiden. Allerdings finde ich ein solchen Vorgehen in der Zusammenarbeit der benachbarten VG`s schwierig.

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Tagebucheintrag 20.01.22

verfasst am 20. Januar 2022

Im Moment ist wieder richtig was los.
Ich habe heute – kaum war ich im Tierheim – innerhalb von 10 Minuten Hilferufe für die Aufnahme von 60! Katzen bekommen.
Das können wir natürlich gar nicht stemmen. Allerdings sind 50 Katzen von einem Fall aus Siegen, mit der Bitte um Hilfe.
Zusätzlich muss ich für die Verbandsgemeinden noch Statistiken über die Fundkatzen ausarbeiten, deshalb kann es sein, dass die nächsten Tage das Tagebuch etwas kürzer ausfällt.

 

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt ist am Montag Maureen nach Bekond gegangen.
Am Dienstag ist Gabriella zu einem Paar mit älterem Hund nach Ensch vermittelt worden.

Keine Neuzugänge.

Denisa war die erste der 5 Katzen aus Demerath, die unter das Messer musst. Sie wurde kastriert, neg. getestet und ihr Alter auf ca. 2021 geschätzt.
Durch die Kastrationswochen stehen uns nicht so viele OP-Termine zur Verfügung, deshalb dauert es noch ein wenig, bis wir die Neuzugänge vom Wochenende versorgt bekommen. Geplant ist morgen die Kastration von Moppi.

Nachtrag zu Ninette.
Am Dienstag wurde bei Nienette die letzten fünf Zentimeter des Schwanzes amputiert. Die Schwanzspitze war durch eine ältere Verletzung abgestorben und musste entfernt werden. Und wenn Nienette schon mal in Narkose liegt, wurde direkt eine Zahnsanierung gemacht.
Sie ist immer noch etwas zurückhaltend, eigentlich aber sehr nett, kann aber, wenn ihr etwas nicht passt, auch etwas zickig werden.

Nachtrag zu Zachory.
Zachory wurde gestern kastriert. Soweit alles OK und sein Schnupfen ist bereits so viel besser geworden, sodass er in die Vermittlung kann. Für das Wochenende hat sich ein Interessent gemeldet.
Zachory wurde beim Tierarzt, als er in Narkose lag, mal richtig sauber gemacht. Also alles war jetzt braun ist Farbe und kein Dreck mehr. Er sieht doch direkt viel besser aus.

Lieber Herr Kordel, liebes Team des Eifeltierheims.
Heute vor einem Monat ist Lorenzo bei uns eingezogen – da passt es doch wunderbar, Ihnen ein paar Eindrücke von unserem gemeinsamen Leben zu senden.
Lorenzo ist uns vom ersten Moment an so richtig ans Herz gewachsen und hat sich ganz schnell eingelebt. Seit der zweiten Nacht schläft er mit in unserem Familienbett; die Tage enden also so, wie sie morgens beginnen: mit einer Runde Kraulen und Kuscheln. Lorenzo ist ein richtiger Schmusekater und möchte immer in unserer Nähe sein, weshalb wir uns schon gar nicht mehr vorstellen können, wie es ohne ihn war. Wir sind froh, dass er zu uns gefunden hat, und freuen uns auf viele weitere Kuscheleinheiten und gemeinsame Erlebnisse.
Auf diesem Wege möchten wir auch gerne die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre großartige und wichtige Arbeit zu danken.

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Tagebucheintrag 19.01.22

verfasst am 19. Januar 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 18.01.22

verfasst am 18. Januar 2022

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 17.01.22

verfasst am 17. Januar 2022

Keine Vermittlungen, aber Maureen soll heute abgeholt werden.

Unsere Neuzugänge.

Hier sehen sie die angekündigten fünf Fundkatzen aus Demerath, die wir am Freitag eingefangen haben.
Es scheint irgendwo eine unkastrierte Mutter im dem Dorf zu geben (viel weiß mit grau) und die bringt ihre Kitten regelmäßig zu der Finderin und ist dann irgendwann wieder verschwunden. Leider sind die Jungkatzen sehr wild und können nicht wieder dort hin zurück. Leider ist die Person, die dort gefüttert hat, dass aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen kann.
Wir wissen kein Geschlecht und müssen schauen, dass wir sie schnell kastriert bekommen. Es wird schwierig, für solch wilde Tiere ein Zuhause zu finden. Zum Glück sind sie Katzen und Straße gewöhnt.
Die erste Katze gehört nicht zum Wurf und keiner weiß wirklich, wo sie herkommt. Aber sie verträgt sich sehr gut mit den Kleinen, ist aber definitiv ein erwachsenes Tier.
Sie ist auch die zutraulichste der fünf Katzen.

Und zum Glück haben wir am Samstag bereits den zweiten Fünf-Katzen-Fall abgearbeitet.
Hier sind die Katzen aus einem Sterbefall. Zwei Katzen sind lieb (und doch nur ein Langhaar-Mix) und die anderen (schwarz und schildpatt) sind eher scheu und hatten keinen Namen.
Weil es vom Wesen und vom Namen her passte, haben wir sie Spautzi, Spuki und Spatzi getauft. Sie sind ca.2018 geboren, müssten bereits kastriert sein und sind Freigang und Hunde gewöhnt.
Der Langhaar-Mix ist ein Kater, heißt Moppi, ist noch unkastriert, ca. 2016 geboren und sehr lieb. Hoffentlich hat er sich in der Zeit nicht mit FIV angesteckt.
Puddi ist ein kastriertes Mädchen, ca. 2016 geboren und noch etwas zurückhaltend.
Die Angaben sind alle von Leuten vor Ort, bei der Eingangsuntersuchung wird sich zeigen, ob das alles so passt.

Hallo lieber Her Kordel,
hallo liebes Team des Eifeltierheims in Altrich.

Nachträglich wünsche ich Ihnen allen noch ein gutes neues Jahr 2022, vor allem Gesundheit auch natürlich den Vierbeinern. 😊
Ich habe ganz vergessen Ihnen zu schreiben, dass wir unsere Mila (von Ihnen ursprünglich Lara getauft) bereits Ende Oktober 2021 kastrieren haben lassen. Die Kaution dürfen Sie natürlich gerne als Spende für Ihre tolle Arbeit behalten. Ich denke, dass Sie dies intern umbuchen können.
Mila hat sich zwischenzeitlich sehr gut eingelebt. Sie ist eine neugierige und lebendige Katze, aber auch trotzdem sehr verschmust. Kurz vor Weihnachten war sie komplett geimpft und durfte nun endlich auch draußen alles erkunden und da gibt es ja nochmal mehr zu entdecken. Obwohl sie, vielleicht weil sie eine griechische Katze ist, dem Schmuddelwetter nicht so viel abhaben kann.
Der Weihnachtsbaum und die Grippe waren da sehr viel interessanter. Aber der Tannenbaum ist stehen geblieben, obwohl wir anfangs anderes befürchtet hatten. Sie hat sich jedenfalls sehr gut eingelebt und wir sind froh, dass wir sie haben.
Noch einmal recht herzlichen Dank für alles und weiterhin Ihnen und Ihrem Team alles Gute!
Liebe Grüße, Ihre Familie C.

In eigener Sache.
Am Samstag kam der angesprochene Artikel im Wochenspiegel, zu dem ich der Redaktion einige Fragen beantworten habe.
Ich bin immer überrascht, dass ein solch großer Artikel doch eigentlich so wenig Text enthält.
Aber es ist natürlich auch so, dass nicht jeder in der Tierschutz-Sache so aktiv ist, oder Tiere an sich übermäßig interessant findet.
Deshalb sind wir auch richtig froh, dass wir überhaupt so viele Artikel in den Printmedien unterbekommen.
Und ich verstehe auch, dass die Medien sich beide Seiten anhören und für eine faire Berichterstattung eine neutrale Position einnehmen müssen.

Aber das muss ich eben nicht und kann hier im Tagebuch meine Sichtweise schreiben und es auch etwas ausführlicher erklären. Denn wer das Tagebuch bereits seit längerem verfolgt weiß, dass Tierschutz – wie so viele andere Dinge – nicht einfach zu erklären ist und nicht immer schwarz und weiß ist.
Also nachfolgend die nächsten zwei Fragen und meine Antworten.

 

  1. Aus welchen Gebieten kommen aktuell die meisten Tiere?

Die meisten Fundkatzen kamen dieses Jahr aus der VG-Wittlich-Land 75 (letztes Jahr 54), dann kommt bereits Wittlich Stadt 46 (2020 – 20), Daun 26 (2020 – 29), Bitburger-Land 19 (2020 – 33) und Gerolstein-Hillesheim 18 (2020 – 10). Das sind nur die Zahlen der Fundkatzen, die hier im Tierheim gelandet sind. Sehr viele Katzen konnten auf privaten Pflegestellen der Förderverein-Eifeltierheim unterkommen und vermittelt werden.
Insgesamt haben wir in 2021 533 Katzen aufgenommen (2020 – 490) und davon waren 335 Fundkatzen (2020 – 317). Bei den Kleintieren war es etwas weniger, hier haben wir im Jahr 2021 nur 41 Tiere aufgenommen. Überwiegend Kaninchen und Farbmäuse, aber auch Igel, Meerschweinchen und eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte war dabei.
Und eigentlich wären es noch viel mehr Tiere geworden, denn im Frühling haben wir über drei Monate fast kein Tier aufnehmen müssen, da die Tiere fast alle im privaten Bereich ein neues Zuhause gefunden haben. Wir hatten kurzzeitig nur noch 32 Katzen in unseren Zimmern.
In einem „normalen“ Jahr, hätten wir in dieser Zeit weitere 50 – 60 Katzen aufgenommen.
Aber dann stiegen im Frühsommer die Aufnahmezahlen proportional mit dem Sinken der Corona-Inzidenten und es wollte einfach nicht mehr aufhören.
Die Zahlen der Pflegestellen entsprechen meiner Erfahrung nach in etwa denen des Tierheims, sodass wir zusammen in 2021 ca. 1.000 Tiere versorgt haben.

 

  1. Per Gesetz sind die Kommunen ja verpflichtet, sich um Fundtiere zu kümmern. Welche Verbandsgemeinden beteiligen sich an den Kosten? Wo harkt es?

Verträge gibt es mit der VG Arzfeld, VG Daun, VG Gerolstein, VG Kelberg, VG Speicher und die VG Wittlich-Land bezahlt ohne Vertrag, jedoch laut Beschluss.
Hier funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend und die Ämter bekommen von uns zum Jahresanfang eine Aufstellung aller Fundtiere.
Leider sehen einige Verbandsgemeinden nicht die Notwendigkeit, einen Pauschalbetrag mit uns einzugehen. Sie argumentieren damit, dass sie in den letzten Jahren gar keine Fundtiere in ihren Gemeinden hatten.
Das kann auch so gewesen sein, aber Meldungen/Anrufe hatten sie bestimmt.
Aber wenn ich jede Meldung abschmettere und dem Tier den Status der Fundkatze abspreche und einfach sage, die Katze ist auf dem Weg nach Hause – und fertig, dann brauche ich mich nicht zu wundern, dass sich niemand mehr meldet.
Ich denke, dass es einigen Leuten genau darum geht. Für das Amt ist die Angelegenheit schnell erledigt, für die Finder, dem Tier und uns leider nicht.

Fakt ist, es gibt sehr viele Fundkatzen, denn wir und der Förderverein müssen Sie aufnehmen.
Ein weiterer Grund ist, dass uns viele Fundkatzen außerhalb der Büro-Öffnungszeiten gemeldet werden. Nicht immer ist es dringend, aber doch bei ca. der Hälfte der Fälle.

Leider bekommen wir immer wieder erzählt, dass Anrufer bei den Ordnungsämtern, ich möchte es mal so ausdrücken, nicht besonders kundenfreundlich behandelt werden.
Wenn die Leute ein abgemagertes Fundtier vor ihrem Haus finden und es füttern, werden sie nicht selten angepammt, warum sie das Tier auch füttern. Sie sollen aufhören zu füttern und dann würde sich der Fall schon von allein erledigen.
So oder so ähnlich bekommen wir es oft zu hören und haben es auch selbst bereits in einigen Verbandsgemeinden erlebt.

Ganz wichtig: Natürlich gibt es auch ganz tolle Mitarbeiter auf den entsprechenden Stellen, aber leider viel zu wenige.

Und über die Jahre hat es sich einfach herumgesprochen, dass wir immer ans Telefon gehen, sobald jemand im Tierheim ist und wir unbürokratisch helfen.
Das war bis vor zwei bis drei Jahren kein Problem, aber jetzt rufen die Leute von überall her an und die Anzahl der gemeldeten Tiere explodiert und damit auch unser Arbeitsaufwand und auch die Kosten.
Vielleicht sollte sich manch ein Mitarbeiter der Ordnungsämter noch einmal klarmachen, wer ihr Gehalt bezahlt. Nämlich die Leute, die dort anrufen und eigentlich erwarten dürfen, dass Ihnen geholfen wird. Denn genau dafür sind meiner Meinung nach die Leute eingestellt und werden genau dafür bezahlt.
Natürlich ist das Ordnungsamt kein Selbstbedienungsladen, wo sich jeder finanzielle Hilfe einfordern kann, aber einfach jeden abzuwimmeln, kann es ja auch nicht sein.

Nächster Eintrag am Donnerstag.

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Tagebucheintrag 14.01.22

verfasst am 14. Januar 2022

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge.

Heute um 12.00 Uhr wird die erste der beiden „5 Katzen-Aktionen“ abgearbeitet.
Hier handelt es sich Katzen vom Frühsommer und leider sehr scheu.
Eventuell bekommen wir über das Wochenende noch die zweite „5 Katzen-Aktion“ begonnen.

Ich bin nächste Woche von Montag bis Mittwoch nicht im Hause.
Allerdings kommt der Eintrag am Montag, den kann ich am Sonntag bereits vorbereiten.
So kann ich die Katzen der Fangaktionen vorstellen.

Hallo aus Bremm!
Frieda (ehemals Hagen Nina) erkundet munter ihr neues zu Hause.
Wir haben die ältere Dame ins Herz geschlossen und freuen uns sehr ihr ein schönes zu Hause bieten zu können!
Herzliche Grüße aus dem Moseltal

Die restlichen fragen aus dem Wochenspiegel-Interview kommen am Montag

Hier zwei Informationen, die ich gestern zusammengestellt habe.

Wir haben im letzten Jahr genau 897 Maschinen Kochwäsche gehabt. Überwiegend Handtücher, kleine Decken, Geschirr- und Putztücher.
Das hält natürlich keine normale Waschmaschine lange aus, die Lebensdauer ist ca. 1-2 Jahre, egal ob No-Name-Gerät oder Marken-Maschine.
Garantie gib es leider nicht, wir nutzen die Geräte für andere Zwecke, für die sie gebaut und verkauft wurden.
Zum Glück bekommen wir schon mal gebrauchte Maschinen und/oder mit leichten äußerlichen Defekten zu Sonderpreisen.
Kochwäsche ist bei uns Pflicht, weil wir so sicher sein können, alle Viren und Bakterien abzutöten.
Das kostet natürlich viel Strom und Wasser, ist aber nicht zu umgehen.

Dann haben wir eben eine neue Palette Katzenstreu bekommen.
Davon bekamen wir im letzten Jahr acht stück, jede genau eine Tonne schwer.
Zusätzlich bekommen wir noch Streu geschenkt. Zum Glück sind die Einkaufspreise günstiger als im Geschäft, aber trotzdem sind wir so mit 7.500, – Euro dabei. Und die Menge muss ja auch noch entsorgt werden, das kostet auch einiges, obwohl wir zum Glück beim Streu einen Sonderpreis bekommen, müssen ihn aber sortenrein (natürlich mit den entsprechenden Hinterlassenschaften) trennen.

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