Heute kein Eintrag
Tagebucheintrag 04.05.21
Unsere Vermittlung.
Bienchen ist gestern als Einzelkatze in Wohnungshaltung nach Leimersdorf vermittelt worden.
Unsere Neuzugänge.
Jetzt kommen sie alle gleichzeitig.
Für Ende der Woche sind weitere Katzen angemeldet.
Am Ende der Tagebucheintrags kommt noch eine Bkanntmachung, die die Aufnahme von Fundkatzen betrifft.

Gestern ist und über den Förderverein eine Fundkatze aus Spangdahlem gebracht worden.
Stevie ist blind, bereits kastriert, neg. getestet und in keinem guten Zustand.
Er hat mindestens einen faulen und vereiterten Zahn. Eigentlich zugänglich, erschreckt er schnell und geht dann nach vorne.
Wir müssen Stevie bestimmt noch eine Zeit lang aufpäppeln und dann als Wohnungskatze vermitteln. Eventuell meldet sich ja auch der Besitzer.

Felix ist ein geschippter Fundkater aus Strohn.
Er kam bereits seit Wochen immer mal wieder und blieb zuletzt dauerhaft bei der Finderin.
Felix ist ca. 8 Jahre alt, kastriert und kennt Hunde.
Ein Anruf bei Tasso ergab die Schwierigkeit. Er war früher dort registriert, wurde dann aber abgemeldet. Scheinbar wurde er privat vermittelt, aber die neuen Besitzer haben Felix nicht wieder angemeldet.
Hoffentlich melden sich die neuen Besitzer.

Nils ist eben über den Förderverein aus Niederöfflingen zu uns gekommen. Man sieht ihm schon an, dass es ihm nicht gut geht. Er ist bereits beim Tierarzt, Verdacht auf FIP.
Das sieht nicht gut aus.

Baghira ist ein Abgabetier wegen Umzugs. Er ist noch unkastriert (was morgen geändert wird), im März 2020 geboren, ist Freigänger und kennt Katzen und Kinder.
Baghira soll anfangs etwas zurückhaltend sein, aber wenn er aufgetaut ist ein sehr verschmuster Kater.

Es sind immer noch 3 Babys. Unser Tierarzt kommt heute hier im Tierheim vorbei und tastet Haaja ab und zu schauen, warum der Bauch so dick ist. Sonst geht es ihr eigentlich gut.
Man sieht ein rotes Baby und zwei gepunktete das andere liegt unter dem Bein.
BITTE, rufen sie nicht an um eines der Babys zu reservieren. Wir machen das nicht!
Es kostet uns Zeit und Nerven, das jedem Anrufer einzeln zu erklären.
Wir geben frühzeitig Bescheid, wenn Kitten zur Vermittlung stehen.

Sehr geehrtes Tierheim –Team.
Wir vermissen unseren 6 Jahre alten Kater Garfield, seit Donnerstag, den 22.04.2021 in 54526 Landscheid.
Er ist als Nettokater bekannt, da er beim Netto angefüttert wurde und wir ihn dort immer abholen mussten. Er ist kastriert, jedoch nicht gechipt. Er ist sehr zutraulich und deshalb würde er mit jedem anderen mitgehen oder in fremde Autos miteinsteigen.
TEL: 06575/8059620.
Vielen Dank, Katharina Benkendorf
Hallo!
Im Juni 2020 haben wir 2 Katzen aus dem Tierheim in Altrich „adoptiert“ – Winka und Wolke. Die beiden haben sich sehr gut zu Hause eingelebt und verstehen sich meistens gut. Bei schlechtem Wetter kuscheln sie schön miteinander. Wenn die Sonne strahlt gehen beide gerne auf Streifzug nach draußen.
Wolke ist eine fleißige Mäusefängerin. Winka ist sehr Menschenbezogen und genießt die Nähe zu Herrchen und Frauchen.
Vielen Dank an das Eifeltierheim für die Vermittlung der beiden! Wir sind sehr glücklich und haben es bis heute nicht bereut, gleich zwei Katzen bei uns aufgenommen zu haben.
Hallo liebes Tierheim-Team,
im September 2020 haben wir von euch die kleine Wenja, jetzt Mia geholt.
Wir wollten euch nur mitteilen, dass wir einfach mega happy mit der Kleinen sind und das sie sich sehr wohl bei uns fühlt. Anbei ein paar Fotos von ihr.
Vielen Dank und macht weiter so.
Liebe Grüße, A. H.
In eigener Sache.
Ich möchte hier bekannt geben, dass wir ab sofort keine Fundkatzen mehr aus den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach aufnehmen und versorgen werden.
Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit den Bürgermeistern und den Ordnungsamt-Leitern.
Wir wollten eine Pauschale von 25 Cent pro Einwohner und Jahr, wie wir es bereits mit einigen VG`s abgeschlossen haben.
Sie wollten eine Einzeltierabrechnung. Das hört sich eigentlich vernünftig an, aber es war an einige Auflagen gekoppelt, die nach unserer Auffassung nicht mit unserer Vorstellung von Tierschutzarbeit vereinbar sind.
Ich möchte hier klarstellen, dass die Verbandsgemeinden genau nach ihren Vorschrift handeln!
Allerdings kann man, wie es andere Verbandsgemeinden bereits tun, die Vorschriften entsprechen anders auslegen.
Wir haben eine weitere professionelle Zusammenarbeit vereinbart. Wenn also verletzte Notfälle außerhalb der Bürozeiten gemeldet werden, dürfen und werden wir natürlich helfen.
Auch wenn die Ordnungsämter mit einem großen Fall komplett überfordert sind und unsere Hilfe brauchen, dann helfen wir natürlich.
Abgabetiere, die wegen Umzug, Allergie oder sonstigen Gründen abgegeben werden sollen/müssen, werden wir natürlich weiterhin aufnehmen.
Also, wer eine Fundkatze aus den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues oder Traben-Trarbach melden möchte, muss sich ab sofort an die entsprechenden Ordnungsämter wenden.
Es ist nicht so, dass wir nicht wollen, wir dürfen keine Fundkatze aus den VG`s mehr aufnehmen.
Rainer Kordel
Tagebucheintrag 03.05.21
Unsere Vermittlungen.
Am Samstag ist Blandine als Zweitkatze mit späterem Freigang nach Laufeld vermittelt worden.
Unsere Neuzugänge.
Das sind die drei angekündigten Kaninchen.
Man meint es nicht, aber sie sehen hier die Mutter (hell) mit ihren beiden Töchter (schwarz).
Mama Pauline ist ca. 3 Jahre alt, die Töchter Padischa und Paloma vom letzten Jahr.
Die junge Frau schien mit den Tieren überfordert und hat selbst die drei Jungs behalten (Vater mit zwei Söhnen) und will sie zeitnah kastrieren lassen.
Die drei Damen waren in der letzten Zeit getrennt in Innenhaltung, das wollen wir aber zeitnah ändern.
Sie gehen heute zur Eingangsuntersuchung und wenn alle in Ordnung ist, werden wir eine Vergesellschaftung im Außengehege von Tascha, Ruffy und Lucy versuchen.
Dann müssen unsere der Grazien für zwei Tage auf ihren Ausgang verzichten.

Catticus ist die Ami-Katze, die eigentlich letzte Woche kommen sollte.
Er ist ca. 2016 geboren, bereits kastriert, gechipt und geimpft, aber nicht ohne.
Die Besitzerin hat ihn wegen aggressivem Verhalten abgegeben. Es muss so schlimm gewesen sein, dass Sie deshalb mit Catticus in med. Behandlung war.
Da ist nichts gefunden worden. Es kann natürlich auch sein, dass er einfach nicht ausgelastet war.
Die Dame hat es im Herbst mit einen Katzenbaby als Kompagnon versucht, das hat gut funktioniert. Aber leider ist das Baby dann an FIP verstorben. Also könnte Catticus eventuell als Zweitkatze gehen.
Jetzt muss er erst einmal zur Eingangsuntersuchung und wir überlegen uns, dass er mit späterem Freigang vermittelt wird.
Nachtrag zu unserer schwangeren Haaja.
Es ist endlich soweit.
Heute in den frühen Morgenstunden hat es angefangen. Bis jetzt sind drei Babys zu sehen. Aber der Bauch ist so dick, da kommen bestimmt noch zehn weitere.
Morgen mehr.
Hallo liebes Eifeltierheim.
Leider müssen wir uns mit traurigen Nachrichten melden.
Unser Kater Berthold (sw-we) ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen. Wahrscheinlich war es eine Vergiftung. Bevor wir zum Tierarzt konnten ist er Zuhause eingeschlafen. Wir sind sehr traurig und vermissen unser Dickerchen sehr. Wir haben die Zeit mit ihm sehr genossen und er war ein richtiger Traumkater. Jetzt schläft er mit seinem Katzenkumpel Wolfi in unserem Garten.
Pippa geht es soweit gut und sie konnte sich von Berthold verabschieden.
Gerne hätten wir uns mit schönen Nachrichten zurückgemeldet….
Liebe Grüße, A. B., D. und Pippa.
Tagebucheintrag 30.04.21
Keine Vermittlungen.
Leider kann die Interessentin für Bienchen erst am Montag. Dann bleibt sich halt noch über das Wochenende bei uns.
Unsere Neuzugänge.
Heute Mittag sollen drei weibliche Kaninchen kommen. Es handelt sich um die Mutter mit den Töchtern, sehr wahrscheinlich bis jetzt Außenhaltung, mehr weiß ich noch nicht.
Weil morgen Feiertag ist, gehen sie erst am Montag zur Eingangsuntersuchung.

Pünktchen (11) ist eine Katze, die gestern über den Förderverein zu uns gekommen ist.
Sie ist eine Katze von einer Futterstelle in Binsfeld und muss zurzeit med. versorgt werden.
Pünktchen ist bereist kastriert und hat leider eine sehr ausgeprägte Stomatitis. Das ist eine sehr schmerzhafte Mundschleimhautentzündung und kommt oft ich Schüben.
Pünktchen braucht dringend eine Zahnsanierung, muss aber vorher noch etwas gepäppelt werden.
Wenn sie dann soweit wieder genesen ist, geht Pünktchen wieder zurück an die Futterstelle, wo sie gut versorgt wird.
Ich schreibe das hier, damit sie sehen was der Förderverein und uns so neben den „normalen“ Vermittlungen noch beschäftigt.
So etwas ist sehr zeitaufwendig und kostspielig, aber absolut notwendig. So ein Tier einzuschläfern, nur weil es ein paar Baustellen hat und sich nicht anfassen lässt, kommt für uns nicht infrage.

Nachtrag zu dem einäugigen FIV-Kater Blake.
Sein Auge hat sich verbessert, er kann am Sonntag in das große FIV-Katzen Außengehege umziehen.
Er ist immer noch sehr scheu. Das wird bestimmt noch lange dauern, bis er zutraulicher wird.
Liebe Frau Ressmann, lieber Herr Kordel, liebes Team vom Eifeltierheim.
Nun ist es soweit: Wir konnten gestern mit Agathe und Boris zum Tierarzt fahren und sie impfen lassen, so dass sie ab Anfang Mai raus kann. Agathe hat, auch durch ihren wunderbaren „Integrationshelfer“ Boris, den wir 2008 bei Ihnen adoptiert hatten, soviel Vertrauen gefasst, dass wir der Meinung sind, dass es kein Problem mehr darstellt sie raus- aber vor allem auch wieder reinzulassen. Die allergrößte Schmuserin ist sie noch nicht, lässt sich aber von mir (Katharina) kraulen und genießt es auch. Besonders am Kinn, den Bäckchen und hinter den Öhrchen mag sie das. Gestern hatte ich die Befürchtung, dass ich mir ihr Zutrauen durch das Setzen in die Transportbox und der Behandlung beim Tierarzt verspielt hätte und sie „zurück auf Werkseinstellung“ wäre, aber das war nicht der Fall. Nun ist sie geimpft und gechipt, ihre Registratur bei Tasso um den Chip erweitert, und den Termin zum Nachimpfen hat sie für den 31.5.2021, wenn auch Boris zur Zahnsanierung wieder zum Tierarzt muss.
Agathe liebt Boris heiß und innig. Es ist rührend zu sehen, wie sie zusammen liegen und das ab und an auch in ihrer Kuschelhöhle. Agathe ist zudem unsere erste Katze, die auch die Wohnung vertikal erkundet und in Regale klettert.
Ich kann es jedem empfehlen auch einer scheuen Katze oder einem Ohne Zähnchen wie Agathe eine Chance zu geben. Zugegebenermaßen hatte ich im Hinblick auf die Zähne Vorbehalte, die sich aber in Luft aufgelöst haben, denn Agathe frisst ganz normal und legt eine Fitness an den Tag, die wir so nur von Boris in seiner Phase als Jungkater kennen.
Liebe Grüße aus Remscheid, J. P. und K. Z. mit Boris und Agathe
Guten Morgen von Lucy, im neuen Zuhause in Vallendar.
Es war schon sehr aufregend als wir von den “Neuen Leuten” aus dem Eifeltierheim-Altrich abgeholt wurden. Was uns erwarten würde wussten wir ja noch nicht .Nach einer für uns relativ langen Fahrt mit dem Auto, kamen wir schließlich im “Neuen Zuhause” an, also ich und Wendelin. Erst trauten wir der ganzen Sache nicht so Recht, neue Umgebung, neue Gerüche und Geräusche. Ich, Lucy merkte jedoch schnell, dass es ein tolles Zuhause ist, viel Platz, ein schöner Balkon, eine tolle Aussicht an vielen Fenstern. Also dachte ich, gar nicht so schlecht und wagte einen zaghaften Schmusi. Wendelin, “der starke Mann”, saß erstmal den ganzen Tag unter dem Sofa in der Ecke verkrochen, er traute der Sache Mal gar nicht, Männer eben. Mittlerweile ist auch er ein wenig aufgetaut, was ich nach der kurzen Zeit gar nicht erwartet hätte, tja die Regie meines weiblichen Mutes .Also ich, Lucy, wage Mal zu behaupten dass wir es ganz toll getroffen haben und ein tolles Katzenleben führen werden. Wir werden Euch weiterhin von unseren Fortschritten und das Leben hier berichten und verbleiben mit, katzenfreundlichen Grüßen an Euch.
Eure Lucy mit Wendelin🐈🐅
In eigener Sache.
Wir haben aus der Verbandsgemeinde Vulkaneifel sehr viele Katze-Verlustmeldungen bekommen.
Es ist zwar üblich, dass im Frühjahr die Meldungen ansteigen, weil die Tiere mehr unterwegs sind und sich in Schuppen, Scheunen, Keller und Gartenhäuschen einsperren lassen.
Aber was zurzeit an Meldungen aus dieser Region eingeht übersteigt das normale Aufkommen doch sehr.
An die üblichen Meldungen von Tierfängern, die diese Tiere an Versuchslabore verkaufen, glaube ich nicht. Allerdings sehe ich hier eine andere Möglichkeit.
Weil in den Tierheimen weiniger Katzen angeboten werden, aber wegen Corona viele Leute eine Katze haben wollen, werden vielleicht die Tiere einfach geklaut und dann verkauft.
Angebot und Nachfrage!
Bitte schauen sie in der nächsten Zeit mehr als üblich auf ihre Freigänger-Katze.
Wenn sie noch nicht gekennzeichnet ist, bitte sofort chippen und ganz wichtig, bei Tasso registrieren lassen. Machen sie Bilder der Katze, damit Sie eindeutig als Ihr Tier zu erkennen ist.
Und noch einen Tipp an alle Leute, die ein neues Tier außerhalb der normalen Kanäle bekommen haben.
Lassen sie das Tier beim Tierarzt darauf untersuchen, ob es bereits gechipt oder tätowiert ist.
Vor allem, wenn Sie diese Katze „gekauft“ haben.
Wir haben uns an den Deutschen Tierschutzbund gewendet und werden nächste Wochen hoffentlich einen Bericht in die Zeitung bekommen.
Eine zufällige Häufung ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich.
Trotzdem wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 29.04.21
Unsere Vermittlungen.
Am Dienstagabend ist zuerst die verschnupfte Hiltje zu einem Mann nach Bad Bertrich gegangen.
Sie muss noch weitere Tabletten bekommen, aber wir hoffen, dass sie so schneller genesen wird.
Kurz darauf ist der scheue Wolfram von einer Frau aus Langsur abgeholt worden
Heute soll noch ein Interessent für unsere alte Dame Bienchen kommen. Das wäre natürlich super, wenn sie noch ein letztes Zuhause finden würde.
Unser Neuzugang.

Mia sollte eigentlich vor ein paar Wochen zu uns kommen, aber die Leute wollten es doch noch einmal versuchen. Aber Mia hat einfach keine Lust auf Kinder. Und das zeigt sie ziemlich deutlich, weil sie u.a. die Kinderklamotten als Katzenklo gebraucht.
Eigentlich ist Mia eine ganz liebe Katze. Ok, fixieren beim Tierarzt fand Mia nicht so toll, aber sonst ist sie lieb.
Mia ist am 20.04.2013 geboren, kastriert, geimpft, neg. getestet und Freigang gewöhnt.
Andere Katzen ignoriert sie, und sie kennt einen Hund, den sie richtig toll findet.
Mia steht ab sofort zur Vermittlung bereit, natürlich nur in einen Haushalt ohne Kinder.
Nachtrag zu Lucy (23).
Sie war ganz brav beim Tierarzt, der Text war negativ und sonst war auch alles OK.
Nachtrag zu unseren beiden Mutterkatzen.
Alles soweit gleich geblieben. Die scheue Mutter lässt uns nicht an ihre drei Babys und die nette trächtige ist immer noch trächtig und wird immer dicker.
Eigentlich sollte Haaja bereits geworfen haben, aber eventuell sind es viele Babys und deshalb hat der Tierarzt die 4. Woche angenommen.
Wir können bei Hadira`s Babys immer nur einen Blick aus der Entfernung werfen, aber es sieht so weit ganz gut aus. Mama lässt sie nicht aus den Augen und wir sie in Ruhe.
Liebes Tierheim Team.
Heinrich hat sich sehr gut eingelebt und entwickelt. Er hat auch keinen Schnupfen mehr, das hatte noch etwas gedauert, so dass er erst am 22.3. kastriert wurde. Dr. Tietz steht uns mit guten Rat und seinem Fachwissen freundlich zur Seite, so dass wir zuversichtlich sind auch die noch bestehenden Probleme (Schwanz blutig beißen ) zu lösen.
Heinrich hat z. B. noch Angst, alleine nach draußen zu gehen, was ja sehr verständlich ist bei seiner Geschichte. Er ist somit etwas unterfordert als Wohnungskatze, da er sehr gerne spielt und das Frauchen tagsüber arbeitet. Deshalb ist abends erstmal Spielstunde, heißgeliebt sind die Rascheltunnel und Mäuseangeln. Aber Ausflüge in den Garten frühmorgens oder in der Mittagspause und am Wochenende sorgen für etwas mehr Bewegung und Abwechslung.
Am liebsten klettert Heinrich auf kleine Bäume und in die Hecke. Oben im Haus wohnen seine neuen Freunde, besonders der Mann ist sein neuer Kumpel, da sind die Frauen ohne Chance.
Jetzt muss nur noch deren alte Katze weniger fauchen und sich mit Heinrich, der formvollendete Verbeugungen vor ihr macht, anfreunden. Wenn er sich bald ohne Frauchen in den Garten oder auf die Terrasse traut, dann hört das Schwanz beißen sicher auf.
Die ganze Hausgemeinschaft ist sehr froh mit dem verspielten und verschmusten kleinen Racker. Wie Sie auf den Fotos sehen können hat Heinrich sich zu einer Katerschönheit entwickelt.
Vielen Dank für die Arbeit die Sie für die Tiere und deren neuen MenschengefährtInnen leisten.
Liebe Grüße, H. und J.
Tagebucheintrag 28.04.21
Hier ausnahmsweise ein Eintrag am Mittwoch. Es ist sehr viel Text und deshalb am Mittwoch.
Nicht jeder interessiert sich dafür.
Zuerst die Antwort des Mannes, der in Hong Kong wohnt und für uns die „China-Boxen“ baut, als ich Ihm von dem Tierschützer vor Ort erzählte.
Das ist ja interessant! Die Welt ist eigentlich nur eine kleine Kugel im Universum 🙂
Und, ja es stimmt, Zhuhai liegt nicht weit weg von Hong Kong. Es ist die Nachbarstadt von Macao.
Aber…. “nicht weit weg” bedeutet fast gar nichts in diesem Fall.
Zwar heutzutage sowohl Hong Kong als auch Makao, beide gehören China, aber in der Tat sind es weiterhin drei verschiedene Länder mit festen Grenzen und den ganz unterschiedlichen Zivil- und Handelsrechtsystemen.
In China, soweit ich es weiß, ist Tierschutz keine Prioritätssache, deshalb sind die rechtlichen Bedingungen nicht entwickelt. Tierkliniken sind oft gut, professionell (habe eigene Erfahrung) und relative teuer, aber Tierheime sind nicht wirklich da und wenn ja, dann sind sie zu 99% von dem Staat, geregelt, finanziert und betrieben.
Solche Tierheime haben das Ziel ganz anders definiert als in der EU oder US.
Die sollen sich vor allem darum kümmern die streunenden Tiere (am meistens Katzen oder Hunden) zu fangen und nach paar Tagen (je nachdem wie viel Platz die Tierheime haben), wenn sie von niemandem abgeholt werden, einfach zu “eliminieren”.
Das liegt daran, dass die freilaufenden Tiere die Gefahr für die Menschen (z.B. Infektion, Biss,…) und Verkehr verursachen, vor allem in den Städten, und den Tierheimen steht kein unbegrenzter Platz zur Verfügung. Da haben die Menschen und die allgemeine Sicherheit einen Vorrang vor den Tieren und deren Schutz.
Hong Kong und Macao sind aber die ehemaligen Kolonien, haben andere Kulturen, Rechtssysteme und winzige Territorien zu kontrollieren im Vergleich zu China.
Da kannst du von dem Tierschutz reden und Tatsächlich sind die Tierheime gut zu finden und arbeiten mit relativ hoher Integrität. Die Zuschüsse von dem Staat sind aber winzig und sie leben grundsätzlich von Spenden.
Hier die Mail des Tierschützers mit einer Beschreibung der Zustände vor Ort.
Hallo Herr Kordel,
die Punkte die Ihr Bekannter anspricht kann ich alle so bestätigen. Die offiziellen Stellen sind eigentlich nur Hundefänger, wie man Sie vor vielen vielen im Westen auch kannte.
Also keine netten Leuten.
Es werden Streuner eingefangen, und wenn sich in ein paar Tagen kein Besitzer meldet, getötet.
Manchmal wird vor einem Tötungstag eine Liste mit Fotos verschickt, und vielleicht adoptiert doch jemand. Aber die meisten Hunde haben wohl keine Chance, da es dann doch nicht die richtige Moderasse ist.
Nun ja…. im Grunde schlimm so, aber hier ist halt einfach alles anders. Manche sagen, die andere Seite der Welt, aber ich kann sagen, es ist eine andere Welt, mit anderen Vorstellungen in Allem.
Es gibt aber auch viele gute Entwicklungen. Hier im Süden stehen ja Hunde und Katzen (und alles andere) traditionell auf der Speisekarte, und wie üblich wenn Menschen mit Tieren Geld verdienen ist der Umgang mit der Kreatur widerlich.
Es gab schon eine Regelung, dass mit Haustieren nicht mehr gehandelt werden darf, und dass diese auch nicht mehr gegessen werden dürfen.
Und seit der Corona-Geschichte wurde auch damit angefangen, dieses neue Gesetz in die Tat umzusetzen. Nun ist das Land aber riesig und die Menschenmengen unvorstellbar. Daher wird es Jahre dauern und es müssen wohl auch zwei ältere Generationen aussterben, damit so ein Umdenken sich überall einstellt.
Viele junge Leute haben diese Lebensweisen schon aufgegeben. Es tut sich einiges. Vor ein paar Wochen wurde in einer Nachbarstadt ein illegaler Verkauf von Katzen von Tierschützern geortet. Dies war in einem Lebensmittelmarkt mit vielen Ständen und Räumen, und dort sollten dann in der Nacht um die 200 Katzen geschlachtet und verkauft werden. Verfolgt wurde das wohl auch von Tierschützern aus anderen Großstädten, teils 1000 Kilometer entfernt, denn es handelte sich bei vielen Tieren um gestohlene Haustiere.
Ach ja, Haustierdiebstahl zum Schlachten gibt es hier viel. Nun kamen dann mit Hilfe der örtlichen Polizei diese Katzen zu den freiwilligen Helfergruppen. Das ist auch eine große und gute Entwicklung, dass die Polizei was getan hat. Und das sieht man auch jetzt mehr und mehr. Der alte Filz verschwindet halt aus den Büros und die jüngeren Generationen machen es besser. Dies alles schreibe ich nur mal als kleines Beispiel.
Ihr Bekannter hat auch recht mit dem Punkt dass es freiwillige Gruppen ohne Gewinnabsichten schon schwer haben. So etwas muss wohl von den offiziellen Aufsichtspersonen schwer zu verstehen sein, dass es Menschen gibt die ohne Egoismus und Gier handeln können.
Die Katze mit dem Speer im Kopf hat überlebt. Das war eine Fischharpune, und das wurde mit Absicht gemacht. Es gibt hier schon viele Perverslinge die im Leben versagen und zum Kompensieren Kätzchen aufschlitzen (wurde auch letzte Woche gefunden) oder anzünden.
Diese Katze wurde bei einer Kantine gefangen und laut den Firmenmitarbeitern war sie fast drei Monate dort unterwegs in dem Zustand. Bis dann mal endlich jemand dran gedacht hat, dass man ja mal was machen könnte und Helfer rufen kann. Auch so eine Sache die ich hier viel beobachte, dass es viele viele Leute mit dem Denken nicht so haben.
Der Speer wurde dann entfernt, die Wunde ist recht gut verheilt. Drei Wochen später hat sie noch 2 Kätzchen entbunden, und ist jetzt im Rettungshaus.
Das Rettungshaus nimmt eigentlich nur solche Härtefälle auf. Und davon gibt es genug. Katzen ohne Augen, oder querschnittsgelähmt, oder anders verletzt. Und entlaufene oder ausgesetzte Haustiere, die dann auch nicht viele Chancen auf der Straße hätten.
Ihr Vorschlag mit den Kartonagen ist sehr gut. Ich hoffe dies umzusetzen. Ich werde nun mehr mit der Eigentümerin des Rettungshauses arbeiten, und versuche mit ihr feste Regeln und Arbeitsabläufe einzuführen. Fehlendes Management ist meiner Meinung nach ein Hauptproblem, was zu einer hohen Arbeitsbelastung führt. Und Kreuzinfektionen. Auch ist es schwierig Personal zu finden, und vor allem solche die auch schaffen können.
Ein kleiner Einblick von dieser Seite hier. Haben Sie denn vielleicht noch ein paar Fotos wie es bei Ihnen aussieht? Auf Ihrer Webseite sind ja mehr die Katzen in Nahaufnahme. Aber weniger von den Räumen insgesamt. Sowas wäre schön zu sehen, und auch hier zum Zeigen.
mit vielen Grüßen aus Zhuhai, A. R.
Tierschützer in Deutschland zu sein ist bereits hart, aber das in einem solchen Land und Kultur, unter solchen Zuständen und sehr wahrscheinlich reichlich Anfeindungen, dazu gehört einiges an Mut und Überzeugung. Respekt!
Da möchte ich gerne Helfen, eventuell finden wir noch eine Möglichkeit.
Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Rainer Kordel
Tagebucheintrag 27.04.21
Unsere Vermittlungen.
Gestern ist die Tricolor-Katze Lucy (12) zusammen mit Wendelin an ein älteres Paar nach Vallendar vermittelt worden. Eigentlich Einzelkatze, hatte Lucy sich im Zimmer in den zurückhaltenden Wendelin verliebt. Deshalb sind beide zusammen in ein Haus mit Freigang vermittelt worden.
Unsere Neuzugänge.

Eine Lucy ist gegangen, 5 Minuten später ist eine Lucy gekommen.
Lucy (23) ist abgegeben worden, weil sie nicht mit dem Kleinkind zurechtgekommen ist. Lucy ist ca. 4 Jahre alt, bereits kastriert und war bis jetzt reine Wohnungshaltung gewöhnt.
Lucy kann ordentlich knapsen, wenn ihr etwas nicht passt und hat es nicht mit den Männern in der Familie.
Das müssen wir hier überprüfen, eventuell vermitteln wir Lucy als Freigänger.
Nachtrag zu Kauzi.
Er wird es überleben und kann, wenn er sich von seinem Schädel-Hirntrauma erholt hat, wieder zurück.
Wir wissen jetzt, wo genau er gefunden wurde. Geplant ist, dass er nächste Woche wieder an Ort und Stelle ausgewildert wird.

Guten und sonnigen Tag von der Mosel!
Wir feiern heute Odins zweiten Geburtstag. Er ist gechillt und lässt sich verwöhnen!
Er hat sich, jetzt nach 8 Monaten, sein Revier erobert. Und das nicht nur draußen😅!!
Wir wünschen Ihnen allen, alles Gute und bleiben sie gesund!!
Wir melden uns mal wieder, Familie M., L. und V. D. 👨👩👦.

Hallo!
Einer Ihrer Ehemaligen, der Ratterich Balou wollte eine kleine Beschwerde loswerden (siehe Foto). Er meinte, bei Ihnen im Tierheim sei das erlaubt und sein großes Hobby gewesen. Das Foto können Sie gern verwenden.
Viele Grüße aus Düsseldorf, I. A., N. S. und die Pelzböller
Hallo Herr Kordel.
Sangpo, Sangmo und der spätere Nachzügler Minerva. Nun seit 2016 und 2018 ( Minerva ) bei uns. Zwar wurde mittlerweile bei Sangpo eine ganz leichte Epilepsie festgestellt, aber völlig problemlos zu Händeln. Ansonsten sind immer noch alle drei gesund und munter.
Bis heute haben wir nicht eine Sekunde bereut, die Dreien aus Ihrem Tierheim ein neues zu Hause gegeben zu haben.
Viele Grüße Familie B., Rapperath.

In eigener Sache.
Normalerweise mache ich ja mittwochs keinen Eintrag.
Aber wie ich bereits geschrieben haben, bin ich in Kontakt mit einem Deutschen, der sich seit kurzem in Zhuhai (China) im Katzentierschutz engagiert.
Es ist nicht einfach dort, weil die Kultur eine andere ist. Deshalb wollte ich morgen einen längeren Text aus dem Mailverlauf veröffentlichen und ein paar Bilder von den Tierschützern vor Ort.
Die Verantwortlichen vor Ort können sich gar nicht vorstellen, das Leute ohne finanziellen Vorteil, einfach ehrenamtlich Tieren helfen wollen.
Das ist Ihnen kaum beizubringen und ohne die Bürokraten vor Ort geht kaum etwas.
Eine Bild werde ich nicht veröffentlichen, aber ich beschreibe es kurz, um Zustände zu verdeutlichen.
Vorab, die Katze hat überlebt.
Das Bild zeigt eine rote Katze mit einem 10 cm langen Metallbolzen der durch ihr Auge, durch den ganzen Kopf hinten wieder rausgekommen ist.
Die Katze lief über drei Monat so umher, bis sich jemand darum kümmerte, dass der Katze geholfen wurde.
Sie wurde operiert und hat doch tatsächlich drei Wochen später mehrere Babys geboren. Das heißt, sie wurde in diesem Zustand gedeckt. Ein Wahnsinn.
Ich glaube, es ist für uns sehr schwierig, solchen Zustände zu verstehen oder zu akzeptieren, aber es scheint sich einiges zu tun.
Hier in Europa hat es auch sehr lange gedauert und es gibt leider immer noch genügend Fälle, die absolut unverständlich sind.
Deshalb bitte den Zeigefinger nicht zu schnell erheben. Vor unserer eigenen Tür haben wir noch selber genug zu tun.
Rainer Kordel



































