Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 23.09.24

verfasst am 23. September 2024

Unsere Vermittlungen
Am Freitag Abend ist Lottchen als Einzel-Wohnungskatze von einem älteren Pärchen abgeholt worden.
Am Sonntag Abend ist Milena als Zweitkatze zu einer gleichaltrigen Katze zu einer Familie aus Daun gegangen.

Wir hatten Ben (6) kurzzeitig vermittelt, aber er und die Erstkatze wollten nicht miteinander, so kam er eben wieder zurück. Ein Versuch war es wert, leider hat es diesmal nicht funktioniert.

Keine Neuzugänge, aber es sind natürlich bereits einige angekündigt.

Nachtrag zu Perceval (1)
Wir haben Perceval schon einmal zur Eingangsuntersuchung gebracht, soweit war alles okay. Der Test war negativ, sein Alter wurde auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt und sonst war eigentlich alles in Ordnung.
Wir haben ihm zumindest schon mal einen Chip verpasst und werden ihn in den nächsten Tagen kastrieren lassen. Ob eine Tätowierung bei diesen Ohren möglich und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Es hat sich immer noch kein Besitzer gemeldet.
Wenn das so bleibt und die Kastration diese Woche gemacht wird, kann Perceval zum Wochenende in die Vermittlung.
Natürlich immer mit dem Hintergedanken, dass sich noch ein Besitzer melden könnte. Er hätte 6 Monat Anspruch auf sein Tier, müsste aber selbstverständlich alle Kosten von uns und dem neuen Besitzer übernehmen.

Dieser Igel ist der Finderin bereits vor zwei Wochen in ihrem Garten in Osann-Monzel aufgefallen und sollte damals bereits zu und kommen, tauchte dann aber nicht mehr auf.
Am Samstag war er wieder da und lag regungslos auf der Wiese und sonnte sich, was beides kein gutes Zeichen war. Die Finderin brachte ihn nach Absprache zu uns (bitte immer vorher anrufen!) und ich brachte ihn (wieder nach Absprache) in die Wildtier-Auffangstation nach Wiltingen.
Dort bringen wir auch Futterspenden oder sonstiges Zugehör hin, was wir hier nicht gebrauchen können. Die Wildtier-Auffangstation verbraucht die Sachen gerne und wir haben die Spenden einem regionalen Tierschutzverein übergeben. So geht guter Tierschutz.
Leider habe ich noch keine Informationen, wie es dem Igel geht.

Am Samstag kamen diese Jugendliche aus Lieser zu uns ins Tierheim, um uns eine Spende zu überreichen.
Sie hatten sich bei einem Straßenfest in Lieser spontan und ohne Ansporn von den Eltern dazu entschieden, einige privaten Sachen auf einem Stand zugunsten des Tierheims zu verkaufen. Die Eltern haben dann noch ein wenig aufgerundet und so kamen Stolze 155,- Euro zusammen.
Von solchen Spendenaktionen bin ich immer sehr beeindruckt.
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

In eigener Sache
Leider wurde der Antrag der Landtagspolitikerin der Freien Wähler Lisa-Marie Jeckel abgelehnt.
Ich hatte nichts anderes erwartet.
Aber es verbreitet sich massiver Unmut über diese Entscheidung bei den Tierschützern in ganz RLP.
Einige Tierschützer schmeißen hin oder sind kurz davor und dann wird es aber richtig übel.
Wenn das passiert, haben wir spätestens ein bis zwei Jahre später dann die Zustände, die ein Einsetzen der Kommunalen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht rechtfertigen.
Aber dann sind keine Tierschützer mehr da, um die hunderten von verwilderten und kranken Inzuchtkatzen nur in unserer Region einzufangen und zu kastrieren. Und dann sind sie da, auch wenn im besten Fall irgendwann kastriert. Es wird viele Jahre dauern, bis sich diese Überpopulation von alleine wieder regelt.

Info von mir: Das Gesetz ist absolut mangelhaft formuliert. Es kann eigentlich erst dann in Kraft treten, wenn die Katzenpopulation bereits Größen angenommen hat, die ein beherrschen der Lage dann extrem schwer oder fast unmöglich macht. Und weil die Tierschützer das wissen, investieren sie sehr viel Arbeit und sehr viel Geld, damit es erst gar nicht soweit kommt. Und zum Dank, werden unsere Bedenken zu diesem Gesetz nicht Ernstgenommen und einfach so weggewischt.

Und das wäre das Szenario, dass die Ordnungsämter das mit dem Einfangen und die Tierärzte das mit dem Kastrieren riesiger Mengen an Katzen hinbekämen, was ich nicht glaube.
Denn das sind ja alles zusätzliche Tiere, zusätzlich zu den hunderten Katzen, mit denen wir sowieso bereits komplett am Limit sind!
Und so wird die Zahl der scheuen und kranken Katzen immer größer werden und dann bringen bald Urlauber Katzen aus Deutschland nach Spanien oder Griechenland.
Trotzdem wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel

 

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Tagebucheintrag 20.09.24

verfasst am 20. September 2024

Unsere Vermittlungen
Heute Vormittag sind Beppo und Juno zusammen von einem Paar aus Maring-Noviand abgeholt worden.

Unsere Neuzugänge
Eben haben wir drei Katzen über das Vet-Amt bekommen. Sie sind noch nicht zur Vermittlung freigegeben, deshalb werden sie solange hier nicht gezeigt.

Nachtrag zu den beschlagnahmten Katzen Lilly (35), Flocke (4), Pfote (1), Keks (2) & Snow (1) vom 04.09.24.
Leider muss ich mitteilen, dass es bei den Kastrationen (09.09 & 10.09.24) zu Komplikationen kam. Die Narkose wurde von drei Katzen nicht gut vertragen, sodass sie z.T. drei Tage kaum auf die Beine kamen und sich bei Snow die OP-Naht öffnete. Der Darm fiel Vor und trotz einer sofortigen Fahrt zum Tierarzt konnte Snow nur noch eingeschläfert werden. Der Darm hatte sich bereits verdreht und ist abgestorben.
Wir wissen nicht, wie lange die OP-Naht bereits offen war. Natürlich müssen wir uns vorhalten, dass wir das nicht täglich kontrolliert haben, aber die Katzen waren sehr mitgenommen und verstört, deshalb wollten wir die Katzen so wenig stressen wie möglich.
Es kam auch bei tausenden von Katzen bis jetzt nie vor, dass sich eine OP-Naht nach einer Kastration geöffnet hat.
Snow wird wie alle Tiere; die in unserer Obhut gestorben sind, eingeäschert und auf einer Wiese verstreut.
Der anderen Katzen geht es mittlerweile besser und sie stehen ab sofort zur Vermittlung bereit. Sie verstehen sich sehr gut, sodass sie paarweise als Wohnungskatzen vermittelt werden.
Sie sind alle zurückhaltend, aber lieb und wir sehen sie in einen ruhigen Haushalt ohne Hunde oder kleinere Kinder.

Katze wieder Zuhause!
Lieber Herr Kordel,
wunderbare Nachrichten: Sally ist wieder heil und sehr hungrig zuhause angekommen. Vielen Dank für die Unterstützung bei der Suche!
Liebe Grüße aus Morbach, J. F.

Lieber Herr Kordel,
im gestrigen Tagebuch-Eintrag ist leider der falsche Link angegeben. Das war das Voting von 2023. Und wenn man draufklickt, erscheint der Hinweis: “Das Voting ist beendet”.
Schönen Gruß, U. K.

Hallo,
leider war das der falsche Link zum Abstimmen (s.u.); er musste für 2024 erneut freigeschaltet werden. Das ist erst gestern geschehen, nachfolgend der aktuelle Link.
https://voting.platzschaffenmitherz.de/organization/foerderverein-eifeltierheim-ev/voting/2024-2-voting/

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Tagebucheintrag 19.09.24

verfasst am 19. September 2024

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag Abend ist Giulia als Einzelkatze von einer Frau aus Irsch/Saarburg abgeholt worden.
Am Mittwoch Mittag ist wie angekündigt sie ängstliche Banu zu einer Frau nach Pelm umgezogen.
Dort lebt sie bei unserem ehemaligen Bewohner Luc.
Am Mittwoch Nachmittag sind dann noch Perla und Phoebe zusammen von einer Frau aus Ediger-Eller abgeholt worden.

 

Unsere Neuzugänge

Perceval (1) ist ein Fundkater aus Daun-Pützborn, der gestern zu uns gekommen ist. Dort saß er unter einem Balkon des Finders und wollte nicht mehr weg. Eine Besitzersuche ergab keinen Treffer.
Perceval ist nicht kastriert und nicht gekennzeichnet.
Ich habe mit dem Vet-Amt über Perceval gesprochen. Da Scottish-Fold-Katzen unter die Qualzucht-Rassen zählen und Perceval ein unkastrierter Kater ist, muss sich ein möglicher Besitzer beim Vet-Amt melden. Sollte sich kein Besitzer melden, werden wir Perci kastrieren, bevor er vermittelt wird.
Hier könnte sich ein Besitzer später ja nicht beschweren, dass wir ein Rasse-Zuchtkater kastriert haben, er darf sowieso nicht zur Zucht verwendet werden.

Stormy (1) ist eine Fundkatze aus Steinborn. Und wie fast alle Katzen aus dem Ort, ist sie sw-we und ängstlich. Ich weiß gar nicht, wie viele Katzen der Förderverein in diesem kleinen Ort bereits eigefangen hat. Aber scheinbar haben wir noch nicht alle bekommen, es kommt immer weiter Nachwuchs.
Stormy ist ein ca. 3 Monate altes Mädel (1500gr), sie wurde bereits entfloht, entwurmt und gekennzeichnet. Morgen geht sie zum FIV-Test und wird noch geimpft.
Sie ist ängstlich aber zurzeit nicht grottenwild. Wenn sich das noch in diese Richtung entwickelt, kann sie wieder zurück, wenn sie kastriert ist.

Nachtrag zu Hea-Donita (1)
Sie war am Dienstag zur Eingangsuntersuchung. Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 8 Wochen, obwohl sie 1200 Gramm wiegt. Hea wurde negativ getestet, geimpft, gekennzeichnet und sonst war alles soweit okay. Leider ist Hea-Donita etwas ängstlich und bräuchte dringend einen netten Kumpel. Allerdings sind bei uns alle passenden Kandidaten zurzeit etwas verschnupft.

Katze vermisst!

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,
Isolde und den kleinen gehts hier sehr gut.
Isolde gewöhnt sich langsam an Menschen, ist aber weiterhin scheu. Dennoch traut sie sich so langsam im Raum zu bewegen. Bei der Fütterung kommt sie auf uns zu und teilt durch Fauchen mit, dass wir ihr nun das Futter hinstellen sollen 😉 …
Sie denkt wohl, das sei eine “nette Aufforderung” im Vergleich zu anderen Katzen, die eher durch Miauen mitteilen, dass sie gerne nun das Futter hätten. Die Kleinen sind schon sehr aktiv im Raum und entdecken den Raum von Tag zu Tag mehr.
Den Schritt der “alleinigen” Ziegenmilch haben die kleinen direkt übersprungen und futtern eifrig beim Futter der Mutter und dem Kittenfutter mit. Gleichzeitig ergänzen wir aber noch durch die Ziegenmilch den Tagesbedarf der Kleinen.
…Ach und stubenrein sind die Kleinen auch schon, das ging wirklich schnell…
Grüße von der Pflegestelle.

Der Förderverein Eifeltierheim e.V. nimmt mit seinem Spendenprojekt “MIAU – Hilfe für unsere Katzennotfä(e)lle” bei PLATZ schaffen mit HERZ von OTTO teil. Zur Kostendeckung für unsere Schützlinge benötigen wir dringend Spenden. Bitte teilt diese Aktion mit tierlieben Menschen.
Bei PLATZ schaffen mit HERZ von Otto gibt es eine tolle Aktion, mir der ihr uns ganz einfach unterstützen könnt. ☘️
„Platz schaffen mit Herz“ ist eine Non-Profit-Initiative, die durch Weiter­­ver­kauf und Weiter­­ver­wertung von Alt­­kleidern soziale Projekte auf der ganzen Welt unter­stützt.

Der Förderverein ist wieder am Start: die nächste Voting-Runde der Otto-Kampagne startet am 18.09.2024 ab 12 Uhr und endet am 14.03.2025.
👚🧥 Wir brauchen eure Altkleider 👕👖 Und so geht’s 😉
• Klamotten, Bettwäsche, Schuhe, etc. aussortieren
• in einen Karton packen
• Paketschein mit eurer Email auf platzschaffenmitherz.de generieren
• Das Paket kostenlos bei deinem Hermes Paketshop in der Nähe abgeben
Hier der LINK: https://www.platzschaffenmitherz.de
WICHTIG: Um einen Voting-Code zu erhalten, sollte dein Paket 5 – 25 Kg wiegen. Ihr erhaltet den Code per Email und könnt diesen für uns einlösen unter:
https://voting.platzschaffenmitherz.de/voting-organization/2023-2-voting/foerderverein-eifeltierheim-ev/
Wir freuen uns über jede Kleiderspende, dessen Code an uns geht. Herzlichen Dank für eure Unterstützung! 🥰
Platz 1 – 5: 1.500 €
Platz 6 – 10: 1.000 €
Platz 11 – 30: 750 €
Platz 31 – 50: 500 €
Platz 51 – 100: 250 €

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Tagebucheintrag 18.09.24

verfasst am 18. September 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 17.09.24

verfasst am 17. September 2024

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge

Nachtrag zu Lea (4) und Babys.
Leider war meine Einschätzung nicht zutreffend, Lea geht jetzt richtig ab. Ich denke, wir werden sie noch maximal eine Woche bei ihren Kindern lassen. Wir müssen einen Kompromiss finden zwischen der Notwendigkeit, dass die Kitten solange wie möglich bei der Mutter bleiben und so früh wie möglich von der scheuen Mutter trennen, damit wir sie noch problemlos zahm bekommen.

Nachtrag zu Hea-Donita (1)
Leider hatte der Tierarzt gestern zu viel zu tun, deshalb geht sie erst heute zur Eingangsuntersuchung.

Katze wieder Zuhause!
Hallo Herr Kordel,
ich kann Entwarnung geben – unser Kater ist wieder zurück. Tatsächlich war er bei einem Nachbarn eingesperrt.
Danke trotzdem, dass Sie die Suchmeldung direkt online gestellt haben!
VG, L. L.

Liebes Tierheim – Team,
schon zweimal habt Ihr mich aufgenommen und gut um mich gekümmert.
Leider werden wir uns kaum mehr wiedersehen, da ich jetzt einen Menschen ganz für mich alleine habe. Auch den Kratzbaum muss ich nicht mehr teilen und mein neuer Mensch ist sehr kuschelig, man kann prima Nickerchen auf ihm machen und er wagt sich dann kaum zu rühren.
Den Garten schaue ich mir z.Zt. lieber noch durch das große Fenster an, da draußen gibt es eine Kollegin, von der ich noch nicht weiß, ob ich sie mag.
Im Moment machen wir Anstarr-Wettbewerbe.
Es geht mir hier sehr gut und ich danke Euch herzlich für Eure Fürsorge und Mühe.
Eure Leni (4)

In eigener Sache
Wobei das in diesem Fall eigentlich nicht zutrifft.
Nur weil wir bereits seit Jahren für eine landesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht kämpfen und die letzten Entscheidungsträger das nicht angehen wollten, freuen wir uns selbstverständlich, dass es wieder zum Thema wird.
Diese Mail habe ich heute Vormittag bekommen und möchte Sie daran teilhaben lassen.
Eigentlich bin ich im Grunde ein optimistischer Mensch, aber auch Realist, deshalb habe ich nicht sehr große Hoffnungen auf eine zeitnahe Umsetzung.
Gerade nach dem letzten Artikel mit der zuständigen Ministerin Frau Katrin Eder, die die Verantwortung mal wieder an die Kommunen abschiebt. Eventuell gibt es dafür auch gute Gründe, aber erklärt wird es leider nicht.

 

PRESSEMITTEILUNG                                      16. September 2024

FREIE WÄHLER fordern eine landesweite Katzenschutzverordnung

Entschließungsantrag für 71. Plenarsitzung / Jeckel: „Tierschutz und Unterstützung für Tierheime in den Fokus rücken“

 

MAINZ. Schon mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung hatte die Parlamentarische Geschäftsführerin der FREIE WÄHLER-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Lisa-Marie Jeckel, die unzureichenden Maßnahmen zur Regulierung der Katzenpopulation und den Schutz freilaufender Katzen in Rheinland-Pfalz thematisiert. Die Antwort des Umweltministeriums war nicht zufriedenstellend. Um der Wertigkeit des Themas auch nach dem Austausch mit Tierschützern – unter anderem mit dem Tierschutzbund Rheinland-Pfalz, der Katzenhilfe Mainz und dem Tierheim Mainz – Rechnung zu tragen, bringen FREIE WÄHLER einen Entschließungsantrag für die 71. Plenarsitzung am Donnerstag (19. September) ein.

„Wir benötigen endlich eine landesweite Katzenschutzverordnung, die eine Kastrationspflicht, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen umfasst“, erklärt Jeckel. „Die derzeitige Regelung überlässt die Verantwortung den Kommunen, was zu einer unzureichenden Umsetzung und erheblichen Belastungen für die Tierschutzvereine führt.“ In Rheinland-Pfalz haben bisher nur 33 Gemeindeverwaltungen eigenständige Katzenschutzverordnungen erlassen. Jeckel schlägt vor, dass Rheinland-Pfalz dem Beispiel von Niedersachsen folgen solle, dort wurde eine landesweite Lösung eingeführt. Ziel der Verordnung ist es, das Leiden von Straßenkatzen zu lindern und die überlasteten Tierschutzvereine zu entlasten. Zudem sei die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Ehrenamtsförderung gemeinnütziger Vereine, die sich im Tierschutz engagieren, nicht ausreichend.

Lisa-Marie Jeckel macht deutlich, dass insbesondere Tierheime und Tierschutzvereine dringend Unterstützung benötigen: „Sie tragen die Hauptlast, wenn es um die Versorgung und Kastration freilaufender Katzen geht. Ohne ihre Hilfe wäre die Situation längst außer Kontrolle geraten.“ Jeckel kritisiert zudem das Fehlen eines verbindlichen Berichtssystems zur Kontrolle der bereits bestehenden Verordnungen und das Fehlen verlässlicher Daten über die wildlebenden Katzenpopulationen: „Ohne klare Meldepflichten und einheitliche Standards können wir keine effektive Kontrolle der freilaufenden Katzenpopulation gewährleisten.“

Die FREIE WÄHLER-Fraktion fordert, dass die Landesregierung die engagierten Vereine durch eine einheitliche Verordnung entlastet und eine landesweite Katzenschutzverordnung erlässt, die für alle Katzen, denen Freigang gewährt wird, eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht festlegt. Zudem sollen praxistaugliche Übergangsfristen geschaffen und die Bevölkerung umfassend informiert werden.

Wir verweisen zu diesem Thema auch auf unsere Pressemitteilung vom 1. August 2024 im Anschluss an die Antwort der Landesregierung:

https://fw-landtag-rlp.de/2024/08/01/jeckel-fordert-effektivere-massnahmen-zum-schutz-freilaufender-katzen-in-rheinland-pfalz/

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Tagebuheintrag 16.09.24

verfasst am 16. September 2024

Unsere Vermittlungen – und es waren einige!

Am Freitag Abend ist Wendy zu einer Familie nach Bengel umgezogen.

Am Samstag Morgen ist Wynona zu ihrem Bruder Wyatt gegangen. Wyatt war ursprünglich mit seiner Schwester Wednesday gegangen, die ist aber an FIP verstorben. Damit Wyatt nicht alleine bleibt, haben wir uns entschieden, dass Wynona zu ihm kommt. Sie hat dasselbe Immunsystem und bei ihr besteht die geringste Gefahr, dass etwas passiert. Aber eine Garantie besteht nie, das ist uns auch bewusst. Aber eine Vermittlungen ist immer ein abwägen von Risiken. Bei der einen Vermittlung ist es der Straßenverkehr, bei der anderen die Verträglichkeit mit Erstkatze, Hund oder Kind.

Am Samstag Mittag sind die FIV-Katzen Blake und Greif zusammen von einem Paar aus „Radevormwald“ abgeholt worden. Siehe unten

Am Sonntag Mittag ist Berni zu einer gleichaltrigen Katzen nach Niederstadtfeld gegangen.

Heute Vormittag wurde Filou von einer Familie aus Willwerath abgeholt.

Zusätzlich ist Banu bereits reserviert, sie soll am Mittwoch ausziehen.
Phoebe und Perla gehen morgen noch einmal zur Kontrolle. Wenn alles okay ist, können sie raus.

Und es stehen noch Entscheidungen von Interessenten aus, die sich bei ihrem Besuch am Wochenende noch nicht entscheiden konnten.

Unsere Neuzugänge

Ich hatte die Fundkatzen-Mama aus Leudersdorf mit ihren 7 Babys bereits angekündigt. Die Mutter hatte wohl mitbekommen, dass es bald zu uns gehen sollte und ist mit ihrem Nachwuchs schnell noch einmal umgezogen. Zum Glück platzierte sie die Babys nur ein paar Meter weiter unter einer Hecke. So konnten gestern zuerst die Babys eingepackt werden und mit etwas Geduld auch die Mutter, allerdings mit einer Lebendfalle. Lea (4), wie ich die Mutter getauft haben, zeigte sich in der Falle ziemlich entspannt, sodass die Hoffnung aufkeimte, dass Lea keine verwilderte Hauskatze ist.
Auf dem Foto sieht man Lea mit zwei Kitten, die am säugen sind. Deshalb wollen wir sie nicht stören, um weitere Fotos von den Babys zu machen. Die sind getigert oder schwarz.

Dieses Kitten wurde am Samstag auf einem Feldweg zwischen Heidweiler und Dodenburg gefunden. Es wurde eifrig gesucht, aber kein weiteres Geschwisterchen gefunden.
Und da wir den Namen der Fundkatzen mit den Anfangsbuchstaben des Fundortes beginnen lassen, habe ich mich auf Hea-Donita festgelegt. Und natürlich ist das die erste Katze mit diesem Namen, deshalb Hea-Donita (1). Sie ist lieb und geht nachher zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu Blake, Greif und Teufelchen
Die neuen Besitzer kommen über Bekannte zu uns, die bereits eine Katze FIV-Katze von uns bekommen haben.
Blake und Greif waren die Katzen, die zurzeit am längsten bei uns im Tierheim waren. Blake seit dem 20.04.21 und Greif seit dem 18.07.22.
Jetzt ist Teufelchen die Katze, die am längsten auf eine Vermittlung wartet. Sie ist seit dem 29.11.22 bei uns. Blake war noch die letzte Katze aus 2021 und Teufelchen ist die letzte Katze aus 2022.
Bei FIV-Katzen, gerade wenn sie keine richtigen Schmusekatzen sind, dauert etwas meist länger, bis wir ein passendes Zuhause gefunden haben.
Nur zur Info: wir haben noch 9 Katzen bei uns, die 2023 zu uns gekommen sind. Also zusammen mit Teufelchen sind es insgesamt nur 10 Katzen, die nicht aus diesem Jahr stammen, das finde ich richtig gut.

Katze vermisst!

In eigener Sache
So eine Vermittlung ist richtig viel Arbeit.
Zuerst landet der Interessent bei mir, entweder durch einen Anruf oder eine Mail.
Dann kläre ich meistens noch ein paar grundlegende Sachen und gebe dann die gesammelten Informationen an meine Mitarbeiter weiter.
Die überlegen dann, welche Katze/n passen könnten und besprechen die Details mit den Leuten und machen ggf. einen Besuchstermin aus.

Hier vor Ort gehen dann mindestens 30 Minuten, aber auch schon einmal 2 Stunden drauf, bis eine Entscheidung getroffen ist.
Natürlich kann es sein, dass keine Katze passt oder die Leute noch eine Nacht darüber schlafen wollen.
Passt alles und die Katze zieht aus, dann bin ich wieder dran und mache den ganzen Papierkram.
Am aufwendigsten ist es, wenn zwei Kitten ausziehen, denn dann müssen neben den Abgabe-Schutzverträgen auch noch die Kastrations-Unterlagen ausgefüllt werden.

Und wenn wir dann über das Wochenende richtig gut vermittelt haben kann es passieren, dass innerhalb von ein paar Minuten mehr Katzen reinkommen, als wir vorher in stundenlanger Arbeit über ein ganzes Wochenende vermittelt haben – siehe Lea und ihre 7 Babys.
Das ist dann schon ein ganz klein bisschen frustrierend.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 13.09.24

verfasst am 13. September 2024

Keine Vermittlungen, aber wir haben sehr viele Interessenten-Termine. Auch für schwierige und FIV-Katzen. Ich hoffe, da geht was, denn wir haben bereits die nächsten Anmeldungen auch von anderen TSV`s und Vet-Amt, ob wir helfen können.

Unsere Neuzugänge

Filou ist gestern Abend zurückgekommen, weil die Erstkatze sich mit der neuen Mitbewohnerin nicht wohl gefühlt hat. Anders kann ich es nicht erklären.
Die Erstkatze hat anfangs Jahre mit einer Partnerkatze zusammengelebt. Die ist dann verstorben und die Besitzer haben überlegt, ob sie vielleicht noch einmal eine neue Partnerkatze möchte. Aber die Erstkatze lässt sich scheinbar sehr schnell unterdrücken, obwohl Filou nicht dominant aufgetreten sein soll. Wir haben einiges probiert und es lag nicht an Filou, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es in diesem Fall das Beste für die Erstkatze ist, wenn sie als Einzelkatze lebt. Das muss man dann auch akzeptieren.
Lieber in Frieden und alleine, als im dauernden Stress zu zweit.
Filou ist wieder auf der Seite unter den Wohnungskatzen.

Katze vermisst!
Vermisst wird unser Kater Carlos in 54492 Zeltingen-Rachtig. Er trägt ein blaues Halsband, wenn er raus geht. Er ist furchtbar neugierig und könnte deshalb irgendwo eingesperrt sein, lässt sich aber nicht gerne anfassen.
Für jeden Hinweis sind wir dankbar, Luisa Lenz 0162-90 97 467

Guten Morgen Herr Kordel,
ich will mal kurz berichten, es interessiert die Kolleginnen ja bestimmt 😄
Kenia heißt jetzt Arielle. Sie taut immer mehr auf, auch wenn sie noch vor mir wegläuft. Sie erobert jedoch das Wohnzimmer und fühlt sich soweit wohl. Wenn Findus reinkommt, quiekt sie vor Freude, manchmal auch, wenn ich reinkomme. Findus tut sich allerdings noch schwer. Arielle ist sehr lebendig und stürmt auf ihn zu. Sie schnuppern gegenseitig am Gesicht, ansonsten rennt Findus schnell weiter und ignoriert sie. Ich hoffe aber, das legt sich noch. Er kommt öfters rein als sowieso schon und ist doch irgendwie auch interessiert an der neuen Situation.
Viele Grüße, G. H.

Hallo,
wie man schwer erkennen kann, mögen die beiden sich sehr, obwohl wir dazu sagen müssen, dass eher Sans Luna braucht als umgekehrt 🙂
Das Foto zeigt die beiden in Lunas Katzenkissen unter dem Bett.
Viele Grüße, S. B.

In eigener Sache.
Wir haben geerbt und bekommen wahrscheinlich trotzdem kein Geld.
Ich hatte es ja bereits schon einmal geschrieben, dass eigentlich nicht das Eifeltierheim, sondern meine alte „Metium-Stiftung“ (Mensch-Tier-Umwelt) in dem Testament eingetragen war.
Unglücklicherweise bestand die Metium-Stiftung zum Todes-Zeitpunkt nicht mehr. Das Amtsgericht meinte nun, dass dann unser Erbanteil an die anderen Erben geht.
Jetzt ist es ja so, dass die Person uns über Jahre persönlich bekannt und es immer klar war, dass nach dem Tod, das Erbe an das Eifeltierheim übergehen soll.
Zusätzlich wurde bei der Auflösung der Metium-Stiftung 2019 erklärt, dass das gesamte Stiftungsvermögen an das Eifeltierheim gehen soll. Einige Juristen meinen, dass das Eifeltierheim dann der Rechtsnachfolger der Metium-Stiftung ist. Leider sieht das Amtsgericht das anders.

Als 2019 der Eifeltierheim-Altrich e.V. gegründet wurde, brauchte der Verein das Geld der Stiftung dringend als Startkapital.
Es musste eine Ablöse für das Inventar an die bisherige Trägergesellschaft bezahlt werden und die Rechnungen, Sozialabgaben und Gehälter wollten weiter bezahlt werden.

Jetzt versuchen wir das Amtsgericht davon zu überzeugen, dass es zwar rechtlich eventuell zutreffend ist, es aber dem Willen der verstorbenen Person widersprechen würde, wenn das Eifeltierheim aus dem Testament komplett gestrichen würde.

Wir waren bereits in einigen Testamenten bedacht worden. In den ersten neun(!) Erbschaftsfällen, war kein Geld mehr vorhanden, was hätte vererbt werden können.
Dann haben wir einmal 5.000,-€ und einmal ca. 22.000,-€ bekommen. Jetzt wäre es deutlich mehr, deshalb hoffen wir, dass das Gericht den offensichtlichen Wunsch der Person in sein Urteil mit einbezieht.
Wir sind aber bereits vorgewarnt worden, dass so eine Entscheidung auch schon einmal 12 – 18 Monate dauern könnte. Wir hätten das Geld zwar jetzt gut gebrauchen können, würden uns aber auch in 18 Monaten freuen, sollte das Amtsgericht zu unseren Gunsten entscheidet.
Welche Lehren ziehen wir aus diesem Fall?
Erstens: Wir rechnen erst mit dem Geld, wenn es auf unserem Konto ist, alles andere wäre unseriös.

Zweitens: Ich möchte die Metium-Stiftung wieder eröffnen. Ich bin bereits dran, die Satzung und Geschäftsordnung an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Geplanter Starttermin wäre Anfang nächsten Jahres. Und wir machen es nicht nur wegen möglichen weiteren Nennungen in alten Erbverträgen, wir wollen weitere Projekte angehen, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Eifeltierheim stehen.
Das Grundgerüst steht und die passenden Leute sind mit dabei. Ich hoffe, dass es keine rechtlichen Bedenken seitens der Ämter gibt und halte Sie weiter auf dem laufenden, wenn es etwas Nennenswertes zu vermelden gibt.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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