Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 12.08.24

verfasst am 12. August 2024

Unsere Vermittlungen
Am Freitag Abend ist Kucki von einer Familie aus Leiwen adoptiert worden. Dort ist er Zweitkatze mit späteren Freigang.
Am Samstag Abend sind Jack und Juri zusammen als Wohnungskatzen von einem Paar aus Leiwen abgeholt worden.
Am Sonntag Vormittag wurde Isaac mit seiner Schwester Isabella von einer Familie aus Lieser abgeholt.
Am Sonntag Nachmittag sind die FIV-Katzen Oberon und Karl-Heinz zusammen zu einer Familie nach Wittlich umgezogen.

Balu und Baghira können nach einem negativen Giardien-Test endlich ausziehen und haben einen Abholtermin für morgen Nachmittag. Wayne und Nala werden ebenfalls morgen Nachmittag abgeholt.

Unsere Neuzugänge

Mama Serena mit ihren drei Babys Serverin (2), Seyda (1) & Seyran (1) sind uns gestern Abend noch aus Sehlem gebracht worden. Das Nachbarhaus wird renoviert und deshalb hat Serena mit ihrem Sohn und den zwei Töchtern die Sachen gepackt und sind zur Nachbarin umgezogen. Das Problem, dort leben bereits eine Katze und ein Hund. Serena ist definitiv in Menschenhand großgeworden. Sie ist sehr lieb und das färbt auch auf ihre Babys ab.
Da wir heute und morgen bereits sehr viele Katzen für eine Behandlung vorgesehen haben und Serena fit ist und sich gut um ihren Nachwuchs kümmert, kann es Mittwoch werden, bis wir die Familie zum Tierarzt bringen.

Nachtrag Zu Jack und Juri
Die beiden Jungs sind die letzten aus der Beschlagnahmung durch das Vet-Amt, die jetzt ausgezogen sind.
Jack kam am 22.05 mit einem Gewicht von 1410 Gramm zu uns und das mit einem Alter von 2 Jahren! Am 05.08.24 hatte er 2720 Gramm. Eigentlich immer noch sehr wenige, aber Jack wird niemals eine große Katze werden und hoffentlich bei den neuen Besitzern die 3 Kilo-Marke knacken. Das wäre dann akzeptabel.
Juri kam erst später zu uns. Er wog am 24.06.24 2620 Gramm und am 05.08.24 3120 Gramm.
Ich denke, er war fast einen Monat alleine in dem Haushalt und der Besitzer war vorgewarnt, deshalb hatte Juri kein extremes Untergewicht wie Jack. Juri ist etwas kräftiger Gebaut, deshalb wäre hier ein Gewicht von 3,5 Kilo wünschenswert.

Hallo,
Kucki hat sich gut eingelebt. Mit der Erstkatze knurren beide ab und an aber bis jetzt ruhiges nebeneinander kennen lernen.
Sein Lieblingsplatz momentan.
Viele Grüße, Familie G. aus Leiwen

In eigener Sache
Wir sind offiziell seuchefrei!
Am Freitag kamen die letzten Testergebnisse von Smokey, Sebastian, Lindi, Polly und ihre Kitten.
Das heißt leider immer noch nicht, dass wir wieder alle Quarantäneräume nutzen können, denn jetzt muss erst richtig geputzt werden.
Und da ist es nicht mit einfach mal drüberwischen getan. Leider hält sich der Parvo-Virus über Monate auf glatten Oberflächen und ist dann immer noch ansteckend.
Zuerst werden einige Utensilien entsorgt, z.B. die Katzenklos und die Schaufeln, weil die in direkten Kontakt mit dem Kot gekommen und nicht so teuer sind. Auch alle Decken und sonstige Sachen wie Spielzeuge, Kratzbretter usw. werden entsorgt. Die Näpfe sind aus Metall und werden deshalb nach dem reinigen weit über 100°C erhitzt.
Die Quarantäneboxen und die Q- Räume müssen von Oben nach Unten bis in die kleinsten Ecken und Nischen gereinigt, desinfiziert, ozont und noch einmal gereinigt werden.
Das dauert ein bisschen, denn das muss sehr sorgfältig und neben der normalen Tierversorgung geschehen. Ich hoffe, Ende der Woche sind wir etwas weiter.

Es war schon eine riesige Kraftanstrengung meiner Mitarbeiter und den ehrenamtlichen Helfern, die Seuche-Katzen so zu separieren, dass außer den Katzenbabys von Ingrid kein Tier erkrankt oder verstorben ist.
Und das hat auch einiges an Geld gekostet. Alleine nur für die Schutzkleidung der Mitarbeiter, die sich komplett gestrippt haben, wenn Sie von einem Quarantäne-Zimmer zum anderen gegangen sind.
Dann die Arztkosten, die Impfungen, die Parvo-Tests, die Arbeitszeit, das Desinfektionsmittel, die Müllgebühren usw. Die Zeit, die die Katzen länger hier im Tierheim geblieben sind und länger versorgt werden mussten als nötig, das waren schon ein paar Tausender, die das gekostet hat.
Aber Hauptsache, wir sind seuchefrei und es hat keine weiteren Opfer gekostet.
Mit dieser guten Nachricht wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 09.08.24

verfasst am 9. August 2024

Unsere Vermittlungen
Gestern Vormittag ist Ingrid von einer Familie aus Wittlich adoptiert worden.
Gestern Nachmittag sind die Geschwister Wyatt und Wednesday zusammen nach Bitburg umgezogen.

Keine Neuzugänge
Im Moment muss es wirklich schlimm sein, wir haben gestern innerhalb einer Stunde mehrere Mütter mit Babys von mehreren Tierschutzvereinen von der Mosel und der Saar angeboten bekommen. Aber wir können leider nicht helfen, wir bekommen die Notfälle aus unserer Region noch nicht einmal unter.
Zum Glück vermitteln wir ganz gut und für das Wochenende sind bereits wieder Interessenten-Termine vergeben worden. Aber auch wenn dort die eine oder andere Katze in ein neues Zuhause umzieht, macht sie nicht immer direkt Platz für die nächsten Tiere.
Im Zimmer von Wayne und Wednesday waren vorher 11 Katzen, nach dem Auszug  halt „nur“ noch 9 Katzen. Also „nur“ etwas weniger eng, mehr nicht.
Die Quarantäne-Boxen begrenzen uns und das wird noch einige Zeit so bleiben.

Nachtrag zu Ash (1)
Ash hatte wie ihre Tochter bereits eine so schlimme Gebärmutterentzündung, sodass eine Total-OP gemacht wurde. Das ist mit ein Grund, weshalb wir uns so für eine frühzeitige Kastration einsetzen. Wir erleben das häufiger, dass weibliche Katzen bereits in diesem Alter Entzündungen der Gebärmutter haben. Hier war es zum Glück noch nicht lebensbedrohend und der Körper hat die Narkose noch gut überstanden. Aber wie sieht es aus, wenn die Entzündungen bereits fortgeschritten sind und das Herz eine Narkose nicht mehr so gut verträgt. Deshalb empfehlen wir eine frühzeitige Kastration, natürlich auch, um eine Trächtigkeit auszuschließen.
Ash wurde negativ getestet, gekennzeichnet und muss noch ein paar Tage ein Antibiotikum bekommen, dann kann sie zusammen mit ihrer Tochter Ela in die Vermittlung.

Nachtrag zu Fee (6)
Bei der Eingangsuntersuchung wurden ebenfalls keine Gründe gefunden, warum sie zeitweise humpeln soll. Wir haben es auch noch nicht beobachtet und unsauber war sie bei uns auch noch nicht. Der Test auf FIV & Leukose war negativ und die Blutwerte ok. Sie kann also direkt in die Vermittlung.

Nachtrag zu Ben (6)
Ben ist ein ganz lieber Kater, der gestern kastriert, negativ getestet und gekennzeichnet wurde.
Eigentlich können er, Mutter Benita und die vier Kitten jetzt paarweiße als Wohnungskatzen in die Vermittlung.
Die „Kleinen“ sind trotz ihrer Größe noch nicht soweit, dass sie kastriert werden sollten.
Es fehlen allerdings schönere Fotos, wir bemühen uns.

Katzendiplom Junior an der Junior Uni Daun
Liebe Katzenfreunde,
für alle, die letztes Jahr keinen Platz mehr in unserem Katzendiplom Junior ergattern konnten, habe ich heute gute Nachrichten.
Am 11.+12.10.2024 findet das Katzendiplom Junior zum allerersten Mal an der Junior Uni in Daun statt!
Bis Montag, 12.08.2024 läuft die Anmeldefrist noch und ihr könnt versuchen, einen Platz zu bekommen. Da das eine Veranstaltung der Junior Uni ist, kann die Anmeldung auch nur über deren Homepage erfolgen. Wenn ihr Fragen zum Inhalt habt, könnt ihr euch natürlich gerne an mich wenden, für alle organisatorischen Dinge, wendet euch bitte an die Junior Uni selber.

https://kurse.junior-uni-daun.de/KursInformations?uid=141&guid=40bddbdd-e090-4d46-b82b-d4e27a509ccb&KursID=Katzendiplom-Junior

Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch dort zu sehen. Und eure Katze freut sich bestimmt auch, wenn ihr etwas über sie lernen möchtet 🐱.
Tierische Grüße, eure Nadine.

Nadine Leisch, Tierschutzlehrerin
(ausgebildet vom Deutschen Tierschutzbund)
Eifeltierheim Altrich
Kinder- & Jugendtierschutz
Tel. 0171 / 333 81 43
mailto:n.leisch@eifeltierheim-altrich.de

In eigener Sache
Der Radiobericht über uns wurde wegen der Tragödie in Kröv kurzfristig verschoben.
Er soll jetzt am Sonntag im SWR 1, um 15.15Uhr ausgestrahlt werden.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 08.08.24

verfasst am 8. August 2024

Unsere Vermittlung
Am Dienstag Abend ist Marvin als Zweit-Wohnungskatze von einer Familie aus Hellenthal adoptiert worden.

Unsere Neuzugänge

Chantal (1) ist zu uns gekommen, weil die Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um sie kümmern kann. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist Chantal sehr dünn. Sie wiegt noch 2430 Gramm.
Jetzt werden wir sie erst einmal päppeln und lassen auf jeden Fall bei der Eingangsuntersuchung ein komplettes Blutbild machen. Sie ist andere Katzen gewöhnt und war bis jetzt auch Freigänger. Aber wir vermuten, dass sie mit ihren 16 Jahren nicht mehr so gut hört. Deshalb eventuell eher Wohnungskatze mit katzensicherem Balkon. Dafür liebt Chantal Menschen, große & kleine. Sie liebt es gestreichelt zu werden, will aber nicht getragen werden. Hunde mag sie nicht.

Katze vermisst!
Wir vermissen unseren Kater Kiru in Walsdorf und sind unter der Telefon-Nr. 0173-794 5359 zu erreichen.
Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Hilfe, Wolfgang Schaefer

Die Kinder der Grundschule Osann-Monzel 4a haben in den Pausen selbst gemachte Armbänder, bemalte Steine und kleine Tierbücher verkauft. Dabei sind 242,92 € und Katzenfutter für uns zusammen gekommen.
Dafür vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben.

Hallo liebes Eifeltierheim-Team,
da sich vor kurzem jemand gemeldet und nach Geronimo erkundigt hat, möchten wir gerne ein Update geben.
Der kleine Kerl ist mittlerweile seit 5 Monaten bei uns. Er hat tatsächlich noch etwas zugenommen und wiegt mittlerweile 4 kg. Wir haben auch das Gefühl, dass er generell gewachsen ist, vielleicht ist er ja doch jünger als gedacht. Er kann sich unendlich lang ausstrecken, wie eine Makkaroni, so ist dann auch der Spitzname Geroni-Makkaroni entstanden.

Die letzten Wochen waren ganz schön aufregend mit ihm, wir mussten innerhalb von 6 Tagen zweimal in die Notfallklinik. Zunächst wegen Überhitzung, als er sich an einem heißen Tag zu lange draußen rumgetrieben hat. Dort stand dann nach erfolgter Röntgenaufnahme auch der Verdacht auf felines Asthma im Raum, was sich mittlerweile leider bestätigt hat. Beim zweiten Mal wegen einer Bissverletzung, die sich schon leicht entzündet und er über 40 Grad Fieber hatte. Aber Geronimo hat alles ganz tapfer über sich ergehen lassen und strotzt wieder nur so vor Energie. Allerdings kennt er seine körperlichen Grenzen noch nicht richtig und macht sich teilweise selbst total k.o.

Wegen des Asthmas muss er nun zweimal täglich Tabletten nehmen, das funktioniert mittlerweile Gott sei Dank gut. Zu Beginn war die Medikamentengabe eine absolute Katastrophe, da ist uns buchstäblich der Schweiß ausgegangen…

Ansonsten genießt Geronimo seine Freiheit draußen und hüpft den Fliegen, Käfern und Schmetterlingen, ausnahmslos allem hinterher, was sich bewegt. Er präsentiert uns voller Stolz die Mäuschen, Würmer und manchmal auch Vögel, die ihm ins Netz gehen, sehr zu unserer Freude. Er liebt die Nachbarskaninchen und verbringt seine Zeit gerne dort. Geronimo ist viel draußen, kommt aber meistens nicht sonderlich weit, weil er von allem fasziniert ist und sich direkt von der nächsten „spannenden“ Sache ablenken lässt. Er ist auch überhaupt kein guter Verstecker, wir lachen uns immer kaputt, wenn er sich total offensichtlich z. B. hinter der Wäschespinne versteckt und dann denkt, niemand würde ihn sehen. Das ist zu süß.

Geronimo ist so ein freundlicher Kater, wir haben ihn unendlich lieb und würden ihn für nichts auf der Welt wieder hergeben. Nochmal vielen Dank, dass Sie uns zusammengebracht haben, Sie machen wirklich einen großartigen Job!
Liebe Grüße von S. R., K. R. und Geronimo

In eigener Sache
Am Dienstag Vormittag war jemand vom SWR-Radio hier bei uns.
Es ging, wie in den beiden Artikel im Trierischen Volksfreund, um die jährliche Katzenschwemme um diese Jahreszeit und das einige Tierheime einen Aufnahme-Stopp haben.
Einen kompletten Aufnahme-Stopp machen wir eigentlich fast nie, die Warteliste wird allerdings immer länger und länger und manchmal haben wir sogar für die Notfälle eine Warteliste.
Der Bericht soll heute Vormittag in SWR 1 ausgestrahlt werden.

Scheinbar wurde meine Aussage im letzten Artikel missverstanden. Es wurde so interpretiert, dass wir reichlich Platz hätten.
Allerdings bin ich von der Journalistin gefragt worden, ob wir in diesem Jahr auch so viele ausgesetzte Katzenbabys hätten wie im Tierheim Trier?
Das habe ich verneint, dieses Szenario hatten wir letztes Jahr. Zum Glück konnten wir Ende letzten und Anfang diesen Jahres mithilfe des Fördervereins viele Katzen kastrieren. Es waren sehr viele weibliche Katzen darunter und einige, die bereits im Anfangsstadium tragend waren. So sind uns in diesem Jahr bestimmt über 100 Katzenbabys erspart geblieben.

Aber das heißt ja nicht, dass wir deshalb keine Katzen aufnehmen sollen.
Tagebuchleser kennen die Geschichten, die hinter den Abgabekatzen stehen. Es gibt Leute, die bereits seit Wochen darauf warten, dass wir ihre Katzen aufnehmen. Wir haben zurzeit Anfragen, ob wir ca. 30 bis 50 Katzen und Kleintiere aufnehmen können. Wobei da auch einige Fangaktionen dabei sind, die wir nicht angehen, weil wir die Katzen gar nicht unterbringen könnten.
Und auf den Pflegestellen des Fördervereins sieht es nicht besser aus.

Leider wurde von der Umweltministerin Frau Eder einer sehr guten und einfachen Möglichkeit eine Absage erteilt, um langfristig die übermäßige Katzenpopulation einzudämmen – eine landesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.
Warum, bleibt uns Tierschützern ein Rätsel. Es gibt bereits Bundesländer, die das gemacht haben und deshalb muss das Rad nicht neu erfunden werden.
Alle Ordnungsämter, sogar die, die keinen Vertrag mit uns haben (mit denen es auch immer wieder ein Kampf um die Anerkennung von Fundkatzen gibt), wünschen sich eine landesweite Katzenschutzverordnung.
Wie ich bereits geschrieben habe, beschweren sich die Verantwortlichen in den VG`s, dass das Gesetz mangelhaft formuliert wurde.
So werden den Verwaltungen sehr hohe Hürden vorgegeben, wenn sie eine regionale Kastrationspflicht einführen möchten. Aber weil der Tierschutz und seine vielen ehrenamtlichen Helfer seit Jahren so eifrig verwilderte Hauskatzen fangen (natürlich in ihrer Freizeit und zum Teil auf eigene Rechnung), gibt es mancherorts zu wenige Katzen, um so eine Verordnung durchzusetzen.

Das heißt, wir müssten erst ein paar Jahre damit aufhören, Katzen einzufangen, damit es genügend Streuner gibt, damit dann eine Katzenschutzverordnung erlassen werden kann und wir dann 20 Jahre brauchen, um die Katzenpopulation wieder einzudämmen.
Also manchmal fragt man sich, wer die Ministerin da berät!

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Tagebucheintrag 07.08.24

verfasst am 7. August 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 06.08.24

verfasst am 6. August 2024

Unsere Vermittlungen
Am Sonntag sind die beiden Katzen vermittelt worden, die am längsten hier bei uns im Tierheim sind. Grizi und Zerwone sind von einem Pärchen hier aus Wittlich abgeholt worden. Sie haben bereits mehrere schwervermittelbare Katzen aufgenommen und ihnen einen schönen Lebensabend bereitet. Toll, dass es solche Leute gibt.
Heute Vormittag ist der FIV-Kater Bibo von seiner Finderin abgeholt worden. Das hatte sie bereits früh signalisiert, aber dann kam die Seuche dazwischen und deshalb hat es so lange gedauert, bis Bibo ausziehen kann.

 

Unsere Neuzugänge

Fee (6) ist am Samstag Abend zu uns gekommen, weil sie sich vor Ort nicht mehr wohlfühlt. Vor Ort ist noch ein Kater, ein Hund und als dann das Kind kam, war es dann scheinbar zu viel und Fee wurde unsauber.
Normalerweise schimpfen wir über die Besitzer, dass sie zu früh aufgeben, hier haben die Leute das 4 Jahre akzeptiert und das ist auch nicht gut. Eventuell hat sich dadurch das Verhalten so festgesetzt, dass Fee, auch wenn sie aus der für sie ungünstigen Umgebung rauskommt, bei der kleinsten Störung wieder anfängt zu pinkeln. Wir haben einen dicken Ordner mit Tierarztunterlagen mitbekommen, ein organischer Grund wurde nicht gefunden. Wir hoffen, dass sich die Unsauberkeit legt.
Fee ist am 20.05.2017 geboren, kastriert, geimpft, gechippt und Freigang gewöhnt. Wir wollen erst einmal schauen, wie sie sich hier verhält und dann ein Zuhause ohne andere Katze, Hund oder Kind suchen.

Diese drei Brüder (sw-we = Gigolo (2) / rot = Giovanni (1) / ro-we = Giuseppe (1)) wurden uns eben gebracht. Sie sind von einer Tierfreundin auf einer Terrasse in Großlittgen eingesammelt und zuerst auf eine Pflegestelle gebracht worden und jetzt zu uns gekommen.
Sie wiegen zwischen 368gr (Gigolo) und 544gr (Giovanni) und fauchen bereits ordentlich. Die Mutter ist eine verwilderte Hauskatze und der Förderverein versucht sie ebenfalls zu bekommen. Wenn die Mutter wirklich eine scheue Streunerin ist, kommt sie nicht mehr zu den Jungs. Die schauen sich dann nur noch das ängstliche Verhalten ab. Die Mutter wird dann kastriert, gekennzeichnet, getestet und kommt dann wieder zurück auf die Futterstelle.

Katze vermisst!
Blacky, schwarzes Fell mit weißem Brustbereich und er hat vereinzelt silber-graue Strähnen im Fell wird seit Freitag in Salmrohr vermisst. Er ist von Dr. Tietz gechipt und kastriert worden.
Gerne können Sie mich unter der 0151-68154176 kontaktieren.
Vielen Danke, Daniel Schmitz.

Hallo Eifeltierheim,
Bonçuk ist in ihrer neuen Umgebung gut angekommen. Sie ist, glaube ich, sehr einverstanden mit allem. Sie sitzt oft an den Fenstern und schaut ins Grüne. Den Garten inspiziert sie täglich zwei Mal (noch an der Leine). Bald darf sie auch ohne Leine raus.
Sie ist sehr entspannt und frisst ordentlich.
Wasser nimmt sie recht wenig aus der Schüssel zu sich. Den Regen von den Grashalmen schleckt sie leidenschaftlich gern.
Liebe Grüße, M. S. und M. K.

Neues von der Jugend-Tierschutzgruppe

Tiere im Zirkus (2)
Hallo liebe Tierfreunde*innen,
vor Kurzem haben ich euch darüber berichtet, dass wir in der Tierschutz-AG das Thema “Tiere im Zirkus” besprochen haben.
Ein Thema, das mir wirklich besonders am Herzen liegt.
Noch immer leider Tiere in Zirkussen unter nicht artgemäßer Haltung, Dressuren, Auftritten und Transporten.
Umso mehr freut es mich, dass wenigstens für eine Zirkuslöwin dieses Leid nun endlich ein Ende hat.
Manuschka war die letzte Zirkuslöwin eines deutschen Zirkusses. Sie konnte nun von dort übernommen werden und hat ein vorübergehendes Zuhause bei TIERART gefunden.
TIERART ist eine Wildtierstation der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die Auffangstationen für Wildtiere auf der ganzen Welt hat.
https://www.tierart.de/
Vor kurzem habe ich TIERART selber besucht (ca. 130 km von Wittlich).  Neben Tigern und einem Serval, leben hier auch Tiere, die von Pelztier-Farmen gerettet wurde, Waschbären, Schafe und anderen Kleintiere.
Kaum zu glauben, dass Tigerin Charlotta zum Beispiel als Haustier gehalten wurde. Tigerin Cara lebte in einem winzigen Betonschuppen und die Silberfüchse Mala und Skadi warteten in winzigen Gitterkäfigen darauf, als Modeaccessoires zu enden.
Hier bei TIERART leben sie nun unter deutlich besseren Bedingungen, haben Platz zum Rennen und artgerechte Beschäftigung.
TIERART ist eine tolle Einrichtung, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Und wenn ihr Lust habt, die Tiere dort kennenzulernen, dann lest auch in den nächsten Tagen unser Tagebuch, denn dann wartet eine tolle Info auf euch! Also bleibt unbedingt dran!
Tierische Grüße, eure Nadine

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Tagebucheintrag 05.08.24

verfasst am 5. August 2024

Unsere Vermittlungen
Am Freitag Mittag ist Sputnik von den Besitzern abgeholt worden. Er heißt Balu und ist eigentlich eine reine Wohnungskatze.
Die verwilderte Katze Louisiana hat zum Glück kein Pilz und ist wieder zurück an die Futterstelle gebracht worden.
Am Freitag Nachmittag ist Boncuk von einem Paar aus Morbach abgeholt worden.
Am Samstag Mittag ist Oskar zu einer Familie aus Konz umgezogen. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.
Wie angekündigt wurden am Samstag Nachmittag die Geschwister Alexander und Alina von einer Familie aus Orsfeld abgeholt.

Unsere Neuzugänge.

Johnny (3) ist am Freitag Nachmittag zu uns gekommen. Eigentlich sollte er wieder zurück auf eine Pflegestelle des Förderverein, aber die haben Notfall-Kitten aufgenommen.
Es ist noch gar nicht sicher, ob Johnny bei uns bleibt, oder nach der Behandlung wieder zurück zu der Frau geht, die ihn bis jetzt versorgt hat. Warum er beim Tierarzt war, ist unschwer zu erkennen.
Das ist eindeutig nur passiert, weil er unkastriert war und sich einen kleinen Kampf geliefert hat. Zum Glück ist das AugE nicht dauerhaft geschädigt und sein Test war negativ. Johnny wird auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt und wird jetzt erst einmal behandelt.

Nachtrag zu Ben (6), Benita (4), Becca (5), Benni (5), Beppo (5) & Berno (2)
Ben (der Vater-Kater) ist ca. 2020 geboren, negativ getestet, gechipt, geimpft, entwurmt und – ganz wichtig – entfloht worden.
Das selbe Programm bis auf den FIV & Leukose-Test wurde bei den vier Kindern gemacht. Sie wurden trotz ihres hohen Gewichts von Becca (1970gr) bis Berno (2970gr) auf 3 – 4 Monate geschätzt. Ein solches Gewicht in dem jungen Alter ist sehr ungewöhnlich, weil weder Vater Ben (5100gr) oder Mama Benita (3790gr) „übermäßig“ groß sind. Und dann noch ein Vierer-Wurf bei nicht optimaler Unterbringung. Aber am Futter scheint zumindest kein Mangel geherrscht zu haben.
So brauchen wir auch nicht zu befürchten, dass Tochter Becca bereits angedeckt ist und können uns mit der Kastration der Söhne noch etwas Zeit lassen.
Mama Benita hat das ähnliche Programm wie Ben hinter sich. Nur anstatt der Impfung wurde Benita kastriert und war zum Glück noch nicht wieder tragend. Auch Sie wurde negativ getestet

Nachtrag zu Juri, Marcel und Greif
Drei weitere Katzen, mit einem negativen Parvo-Test. Eigentlich hatten wir es vermutet, aber so sind wir und die neuen Besitzer sicher.

Nachtrag zu Leonie.
Wir haben eine erste Rückmeldung bekommen, es scheint richtig gut zu funktionieren.
Jetzt hoffen wir, dass dieser Zustand auch dauerhaft anhält.
Wir hatten einige Meldungen bezüglich der Paste mit dem Johanniskraut als Inhaltsstoff.
Eine Heilpraktikerin erzählte mir, dass Johanniskraut niemals Tieren zur innerlichen Anwendung verabreicht werden dürfte, weil es giftig wäre und es bei den Tieren manische Phasen auslösen könnte. Johanniskraut wäre nur zu äußeren Anwendung gedacht.
Wenn das so stimmt, würde das zu der ganzen Geschichte passen.

Katze vermisst!
Aljoscha, ein Kater von 10 Jahren, hat sich am 02.08.24 am Wohnmobilstellplatz im Moselort Lösnich vom Wohnmobil entfernt. Über Nacht ist er nicht zum Wohnmobil zurückgekommen.
Er hat sehr dichtes weiß/beiges Fell mit einer roten, feinen Maserung. Auf seiner rosigen Nase befinden sich dunkle kleine Flecken. Bei beiden Ohren findet sich jeweils ein kleiner Einriss.
Falls Sie ihn gesehen haben sollten, siehe auch Bilder, melden Sie sich bitte unter folgender Telefonnummer: 017680571179.
Freundliche Grüße und großen Dank, Elisabeth Schäfer aus Bruchweiler-Bärenbach (Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz)

Hallo Her Kordel,
heute muss ich einfach auf Ihren tollen Tagebucheintrag vom Freitag reagieren. Sie sprechen meine Sprache. Das, was da aus einigen Leuten heraussprudelt ist nicht mehr zu ertragen. Ich erlebe das bei meiner Arbeit im Krankenhaus immer wieder, werden Wünsche nicht sofort erfüllt wird man angeblafft oder es gibt böse Kommentare im Internet, meist so schlecht, dass man nicht einmal recherchieren kann, was und wo es genau vorgefallen ist.
Wie Sie sehen, komme ich nicht aus Ihrer Nähe, lese aber fast täglich Ihre Einträge, die ich durch Zufall gefunden habe.
Wenn wir einmal einem neuen älteren Kater ein Zuhause anbieten wollen (unser ist uns zugelaufen und duldet keine anderen Tiere im Haus😾), dann werde ich meinen Mann überreden bei Ihnen vorbeizuschauen.
Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen schönen Urlaub.
Viele Grüße vom Wiehengebirge und vom Dicken.

In eigener Sache
Letztes Wochenende war eine Demo einiger Tierschutzvereine und dem Deutschen Tierschutzbund in Mainz. Thema: zu viele Tiere, zu wenig Geld.
Ja, das stimmt natürlich und dadurch, dass wir aus Lärmschutzgründen keine Hunde aufnehmen, sind wir in einer Sonderposition unter den Tierheimen.
Deshalb ist der nachfolgende Text meine persönliche Meinung und aus unserer besonderen Sicht geschrieben.

Mehr Geld vom Land zu fordern, wird uns nur minimal helfen. Natürlich nehmen wir jede zusätzliche Zuwendung gerne mit, aber wir bekommen einmal im Jahr 2750,- Euro als Zuschuss vom Land.
Auch wenn sie diesen Betrag verdoppeln, oder verdreifachen würden, reicht das noch nicht einmal aus, um die Tierarztkosten für einen Monat zu begleichen.
Anders sieht es aus, wenn wir Bau-, oder Umbaumaßnahmen gefördert bekommen, dafür gibt es gute Fördermittel.
Wir wollen vier neue Quarantäneboxen kaufen, Stück je etwa 3.000,- €. Auch hierfür gibt es Zuschüsse bis zu 50 Prozent des Kaufpreises.
Wir würden gerne auf die 2750,- € verzichten, wenn sie endlich eine landesweite Kastrationspflicht einführen würden. Oder den Ordnungsämtern ein richtig gemachtes Gesetz an die Hand geben, mit dem sie eine regionale Kastrationspflicht durchsetzen können.
Das würden manche VG`s gerne machen, aber das Gesetz in der jetzigen Form ist mangelhaft. Das wissen die Gesetzgeber aber erst seit 2 – 3 Jahre, also kann es ja nicht mehr lange dauern, bis es geändert wird.
Wir können nur froh sein, dass wir so viele private Spender und Unterstützer haben, sonst könnten wir nur einen Bruchteil der Tiere versorgen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 02.08.24

verfasst am 2. August 2024

Unsere Vermittlungen
Gestern Abend ist die Katze Leonie wieder von ihrer Besitzerin abgeholt worden. Wir schauen jetzt, ob es wirklich nur an der Paste gelegen hat. Natürlich haben wir der Besitzerin noch ein paar Tipps mit auf den Weg mitgegeben und bleiben im Kontakt. Wir wollen den Versuch eingehen, hier bei uns war Leonie komplett unauffällig gewesen.
Reserviert sind die beiden ausgesetzten Geschwister Alexander und Alina, sie werden morgen Nachmittag abgeholt.

Unsere Neuzugänge

Es waren zum Glück nur 6 Katzen. Vater, Mutter, 1 Mädel und 3 Jungs ca. 2 Kilo schwer, lieb und damit bestimmt schon – oder schon bald – geschlechtsreif. Alle schwarz, unkastriert und bis jetzt Wohnungshaltung gewöhnt.
Wie ich einem Anrufer gestern bereits mitgeteilt habe, werden manchmal Tiere beschlagnahmt, weil es den Tieren sehr schlecht geht. Oder sie werden beschlagnahmt, weil die Unterbringung nicht annähernd einem Mindeststandard entspricht, der in absehbarer Zeit auch nicht erreicht werden kann. So ist es in diesem Fall. Die Katzen sind voller Flöhe und bestimmt auch mit reichlich Darmparasiten zu uns gekommen, aber sonst sehen wir nichts Dramatischens.
Wir warten auf die Entscheidung des Vet-Amtes, aber die nötigsten Sachen können auf jeden Fall sofort gemacht werden.
Da die Möglichkeit besteht, dass die Mutterkatze eventuell im Anfangsstadium tragend ist, und es sich in hoher Wahrscheinlichkeit um Inzucht handeln würde, wird sie heute bereits kastriert. Die Tochter und die vier Jungs, gehen dann nach und nach, so wie wir Termine bekommen, zur Kastration.
Bilder folgen am Montag.

Nachtrag zu Bibo (3) und Ferro (1)
Die nächsten beiden Katzen wurden labortechnisch negativ auf Parvo (Katzenseuche) getestet.
Für den FIV-Kater Bibo haben wir bereits Interessenten und er geht sehr wahrscheinlich am Dienstag. Und für den Leukose-Kater Ferro haben sich auch schon Leute gemeldet. Das ist aber noch nicht sicher, ob es zeitnah zu einer Vermittlung kommt.

Hallo liebes Eifeltierheim-Team,
wie ich in eurem Tagebuch lese, habt ihr alle Hände voll zu tun und es ist grade viel los bei euch.
Ich sende ein Feedback von Baghira (13). Er ist hier sehr gut angekommen, wächst schnell und der Tierarzt ist erstaunt über seine Größe.
Mit unserem ersten Kater versteht er sich super und die zwei sind eine Bereicherung in unserem zu Hause. Danke nochmal für die kompetente Vermittlung. Der Termin für die Kastration ist auch bereits vereinbart.
Wir wünschen euch weiterhin viel Durchhaltevermögen und weiterhin viel Freude an eurer guten und wichtigen Arbeit.
Alles Gute, J. M.

In eigener Sache
Es geht mir mittelschwer auf den Keks.
Dieses dumme Gespräch von oberschlauen Leuten, die mir erzählen wollen, wie wir unseren Job machen sollen.
Entweder hier am Telefon oder in den “sozialen“ Medien. Von Leuten, die Tierschutz nur vom Spielfeldrand beobachten, aber dann kluge Ratschläge erteilen wollen.
Und dann noch meinen Mitarbeiter raten, sie sollen doch einfach etwas mehr oder etwas schneller arbeiten. Einfach ein paar Tiere vermitteln, dann hätten wir auch weniger Arbeit.
Da bekomme ich echt Puls.

Dass nicht jeder mit mir und meiner Arbeit einverstanden ist, das ist in meiner Jobbeschreibung eingepreist und damit kann ich gut leben. Aber wenn es an meine Mitarbeiter, die ehrenamtlichen Helfer oder an die Tiere geht, wird meine Zündschnur deutlich kürzer.
Meine Mädels arbeiten zum Teil 10 – 12 Stunden am Tag und erledigen dann in ihrer kurzen Pause die Telefongespräche, um Vermittlungstermine zu vereinbaren. Und das an 7 Tagen in der Woche, 365 Tage im Jahr!
Und dann erzählen Leute, die nach 35 Stunden Freitagsmittags ins Wochenende gehen, die sollen schneller arbeiten, da hört es aber auf.
Die meisten würden keine Woche in unserem Job durchhalten und das für ein überschaubares Gehalt.
Nur noch einmal klargestellt, wir haben uns den Job ausgesucht und machen ihn fast immer sehr gerne, aber diese dummen Kommentare sind absolut überflüssig.

Und wenn ich dann noch höre, dass wir keine Katzen vermitteln wollen und einige Katzen „zurückhalten“. So ein Schwachsinn!
Wir haben schon unsere Gründe, warum jemand eine gewisse Katze nicht bekommt und das hat entweder mit der Wohnlage zu tun, oder dass wir keine Kitten einfach so in Wohnungshaltung vermitteln, wenn sie in Freiheit geboren sind. Oder wenn wir glauben, dass die Leute mit dem Tier überfordert sind und Katzen nicht zu Wanderpokalen machen wollen usw.
Aber mal darüber nachzudenken, dass wir gute Gründe haben, kommt diesen Leuten nicht in den Sinn.
Niemand verpflichtet die Leute, eine Katze bei uns zu holen und niemand verpflichtet uns, jedem der will eine Katze zu vermitteln.
Und wenn es den Leuten nicht gefällt, wie wir arbeiten, liegt es an der Person sich bei einem anderen TSV oder Privat nach einem Tier umzuschauen.

Und wenn jemand glaubt, er könne meinen Job oder den meiner Mitarbeiter besser, dann steht es ihm frei, einen eigenen Tierschutzverein zu gründen. Viel Spaß dabei.
Er kann sich auch gerne auf meinen Stuhl bewerben. Seit 10 Jahren biete ich den regelmäßig an, aber niemand will ihn haben. Ich finde bestimmt eine Beschäftigung, wo ich mit weniger Stress mehr Geld und Freizeit habe.

Nur mal so für alle möglichen Bewerber auf meine Stelle als Tierheimleiter.
Ich habe mal grob überschlagen und komme auf ca. 2,5 Jahre bezahlter Freizeit, wegen nicht genommenem Urlaub und Überstunden.
Und am Montag fahre ich auf der Rückreise meines Urlaubs zu einer Firma in den Niederlanden, um mir Quarantäneboxen anzuschauen, die wir bestellen wollen. Und eine meiner Mitarbeiterinnen kommt in ihrer Freizeit ebenfalls dort hin gefahren. Vielleicht will deshalb niemand meinen Stuhl?

Ich finde Kritik absolut wünschenswert, wenn sie konstruktiv und sachbezogen ist. Gerne noch einen Tipp dabei, wie es besser funktionieren könnte, dafür bin ich absolut offen.
Aber einfach einen dummen Spruch zu lassen, ohne vorher mal darüber nachzudenken, was man da aus der zweiten Reihe von sich gegeben hat, ist scheinbar Mode geworden.
Ich würde mir wünschen, vielleicht einfach mal das Gehirn einschalten und etwas mehr Respekt vor der Leistung anderer Leute zu haben.

Und wieder zum Wochenende schwere Kost, aber irgendwie ergibt sich das in der letzten Zeit so.
Ich mache am Sonntag und Montag meinen Sommerurlaub! Deshalb wird der Eintrag für Montag bereits morgen vorbereitet.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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