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Archiv für den Monat: August 2024
Tagebucheintrag 13.08.24
Keine Vermittlungen, aber seit dem wir offiziell seuchefrei sind, sind einige bereits reservierte Katzen ausgezogen. Zusätzlich hatten wir noch negative Giardien- und Hautpilz-Tests. Dass zusammen mit den ersten Urlaubs-Rückkehrern, beschert uns zurzeit richtig gute Vermittlungszahlen. Heute Nachmittag sollen ja noch einmal vier Katzen ausziehen und dann haben am 13. August bereits 17 Katzen ein neues und 2 Katzen wieder in ihr altes Zuhause vermittelt. Eine scheue Katze ist nach der Behandlung wieder zurück an die Futterstelle, das kann gerne so weitergehen.
Keine Neuzugänge, aber für die nächsten Tage sind weitere Notfälle von der Warteliste einbestellt worden.

Nachtrag zu Chantal
Zuerst die gute Nachricht, der FIV & Leukose-Test war negativ und die Zähne sehen gar nicht so schlecht aus.
Die Ohren müssen dringend behandelt werden, weil durch Polypen die Selbstreinigung nicht richtig funktioniert hat. Jetzt bekommt sie eine Zeitlang täglich ein „Reinigungsmittel“ zum Durchspülen in die Ohren, dann hört sie eventuell wieder so gut, dass sie auch wieder als Freigänger vermittelt werden kann. Die Ergebnisse der Blutwerte lagen noch nicht vor.
Nachtrag zu Giovanni (1), Giuseppe (1) & Gigolo (2)
Die Jungs haben reichlich Flöhe und Ohrmilben, aber sonst war es gar nicht so schlimm. Ihr Alter wurde auf ca. 15.07.24 geschätzt und ihre Mutter soll diese Woche noch gefangen, kastriert und getestet werden. Es wird sich dann zeigen, ob die Mutter eine scheue Streunerkatze ist und wieder zurück an die Futterstelle geht, oder doch zutraulich ist, dann käme sie zu uns.

Nachtrag zu Johnny (4)
Die Augen sehen gut aus, er wurde noch gechipt und wird heute wieder zurück auf die Futterstelle gebracht.
Hallo liebes Team vom Eifeltierheim Altrich!
Seit rund einer Woche lebt Oskar (6) nun schon bei uns und mittlerweile hat er sich hier gut eingewöhnt.
Er ist ein ruhiger, schmusiger und chilliger Kater, der nach ein paar Tagen in seinem neuen Zuhause aufgetaut ist und seinem neuen Lieblingspielzeug, einen kleinen Flummi, mehrmals am Tag hinterher springt 🙂 Sehr zu unserer Freude!
Auch liegt er gerne dort, wo wir sind und ist sehr “gesprächig”. Er teilt eben gerne mit, dass er “da” ist… 🙂
Auch sein Appetit ist groß, da müssen wir noch an seinem Gewicht etwas arbeiten.
Oskar sehnt sich so sehr nach Freigang, aber leider muss er sich noch etwas gedulden.
Er weiß, was er möchte, oder auch nicht möchte, und zeigt das hin und wieder tatsächlich mit einem kleinen Knapser, was aber ehrlich gesagt völlig ok ist.
Er zeigt so seine Grenzen, wenn es ihm zu viel wird.
Er beißt nicht zu, so dass es bis jetzt zu keinen Blessuren gekommen ist und hört auf, wenn er ein “nein” hört. Seine Krallen fährt er auch nicht wirklich aus.
Wir haben das Gefühl, dass er sich hier wohl fühlt, da er immer mehr aus sich heraus kommt und agiler wird.
Vielen herzlichen Dank für die schnelle und erfolgreiche Vermittlung! Die Mitarbeiterinnen hatten ein gutes Gespür, welche Katze zu uns passen könnte!
Ihr macht einen tollen Job, macht weiter so und wir drücken die Daumen und hoffen, dass sich ganz viel in Sachen Tierschutz usw. zum Positiven verändert.
Herzliche Grüße von Oskar (6) mit seiner Familie S.
In eigener Sache
Zu dem Radiobericht am Sonntag.
Den habe ich selbst auch verpasst. Es kam gestern aber noch ein Artikel im SWR-Aktuell online. Hier der Link: Zu viele Katzenbabies: Tierheim in Altrich schlägt Alarm – SWR Aktuell
In dem Artikel können Sie bei einem Bild Play anklicken und dann kommt auch noch einmal der Radiobericht. Es sind nur zwei Minuten, aber es sich
Tagebucheintrag 12.08.24
Unsere Vermittlungen
Am Freitag Abend ist Kucki von einer Familie aus Leiwen adoptiert worden. Dort ist er Zweitkatze mit späteren Freigang.
Am Samstag Abend sind Jack und Juri zusammen als Wohnungskatzen von einem Paar aus Leiwen abgeholt worden.
Am Sonntag Vormittag wurde Isaac mit seiner Schwester Isabella von einer Familie aus Lieser abgeholt.
Am Sonntag Nachmittag sind die FIV-Katzen Oberon und Karl-Heinz zusammen zu einer Familie nach Wittlich umgezogen.
Balu und Baghira können nach einem negativen Giardien-Test endlich ausziehen und haben einen Abholtermin für morgen Nachmittag. Wayne und Nala werden ebenfalls morgen Nachmittag abgeholt.
Unsere Neuzugänge
Mama Serena mit ihren drei Babys Serverin (2), Seyda (1) & Seyran (1) sind uns gestern Abend noch aus Sehlem gebracht worden. Das Nachbarhaus wird renoviert und deshalb hat Serena mit ihrem Sohn und den zwei Töchtern die Sachen gepackt und sind zur Nachbarin umgezogen. Das Problem, dort leben bereits eine Katze und ein Hund. Serena ist definitiv in Menschenhand großgeworden. Sie ist sehr lieb und das färbt auch auf ihre Babys ab.
Da wir heute und morgen bereits sehr viele Katzen für eine Behandlung vorgesehen haben und Serena fit ist und sich gut um ihren Nachwuchs kümmert, kann es Mittwoch werden, bis wir die Familie zum Tierarzt bringen.
Nachtrag Zu Jack und Juri
Die beiden Jungs sind die letzten aus der Beschlagnahmung durch das Vet-Amt, die jetzt ausgezogen sind.
Jack kam am 22.05 mit einem Gewicht von 1410 Gramm zu uns und das mit einem Alter von 2 Jahren! Am 05.08.24 hatte er 2720 Gramm. Eigentlich immer noch sehr wenige, aber Jack wird niemals eine große Katze werden und hoffentlich bei den neuen Besitzern die 3 Kilo-Marke knacken. Das wäre dann akzeptabel.
Juri kam erst später zu uns. Er wog am 24.06.24 2620 Gramm und am 05.08.24 3120 Gramm.
Ich denke, er war fast einen Monat alleine in dem Haushalt und der Besitzer war vorgewarnt, deshalb hatte Juri kein extremes Untergewicht wie Jack. Juri ist etwas kräftiger Gebaut, deshalb wäre hier ein Gewicht von 3,5 Kilo wünschenswert.

Hallo,
Kucki hat sich gut eingelebt. Mit der Erstkatze knurren beide ab und an aber bis jetzt ruhiges nebeneinander kennen lernen.
Sein Lieblingsplatz momentan.
Viele Grüße, Familie G. aus Leiwen
In eigener Sache
Wir sind offiziell seuchefrei!
Am Freitag kamen die letzten Testergebnisse von Smokey, Sebastian, Lindi, Polly und ihre Kitten.
Das heißt leider immer noch nicht, dass wir wieder alle Quarantäneräume nutzen können, denn jetzt muss erst richtig geputzt werden.
Und da ist es nicht mit einfach mal drüberwischen getan. Leider hält sich der Parvo-Virus über Monate auf glatten Oberflächen und ist dann immer noch ansteckend.
Zuerst werden einige Utensilien entsorgt, z.B. die Katzenklos und die Schaufeln, weil die in direkten Kontakt mit dem Kot gekommen und nicht so teuer sind. Auch alle Decken und sonstige Sachen wie Spielzeuge, Kratzbretter usw. werden entsorgt. Die Näpfe sind aus Metall und werden deshalb nach dem reinigen weit über 100°C erhitzt.
Die Quarantäneboxen und die Q- Räume müssen von Oben nach Unten bis in die kleinsten Ecken und Nischen gereinigt, desinfiziert, ozont und noch einmal gereinigt werden.
Das dauert ein bisschen, denn das muss sehr sorgfältig und neben der normalen Tierversorgung geschehen. Ich hoffe, Ende der Woche sind wir etwas weiter.
Es war schon eine riesige Kraftanstrengung meiner Mitarbeiter und den ehrenamtlichen Helfern, die Seuche-Katzen so zu separieren, dass außer den Katzenbabys von Ingrid kein Tier erkrankt oder verstorben ist.
Und das hat auch einiges an Geld gekostet. Alleine nur für die Schutzkleidung der Mitarbeiter, die sich komplett gestrippt haben, wenn Sie von einem Quarantäne-Zimmer zum anderen gegangen sind.
Dann die Arztkosten, die Impfungen, die Parvo-Tests, die Arbeitszeit, das Desinfektionsmittel, die Müllgebühren usw. Die Zeit, die die Katzen länger hier im Tierheim geblieben sind und länger versorgt werden mussten als nötig, das waren schon ein paar Tausender, die das gekostet hat.
Aber Hauptsache, wir sind seuchefrei und es hat keine weiteren Opfer gekostet.
Mit dieser guten Nachricht wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 09.08.24
Unsere Vermittlungen
Gestern Vormittag ist Ingrid von einer Familie aus Wittlich adoptiert worden.
Gestern Nachmittag sind die Geschwister Wyatt und Wednesday zusammen nach Bitburg umgezogen.
Keine Neuzugänge
Im Moment muss es wirklich schlimm sein, wir haben gestern innerhalb einer Stunde mehrere Mütter mit Babys von mehreren Tierschutzvereinen von der Mosel und der Saar angeboten bekommen. Aber wir können leider nicht helfen, wir bekommen die Notfälle aus unserer Region noch nicht einmal unter.
Zum Glück vermitteln wir ganz gut und für das Wochenende sind bereits wieder Interessenten-Termine vergeben worden. Aber auch wenn dort die eine oder andere Katze in ein neues Zuhause umzieht, macht sie nicht immer direkt Platz für die nächsten Tiere.
Im Zimmer von Wayne und Wednesday waren vorher 11 Katzen, nach dem Auszug halt „nur“ noch 9 Katzen. Also „nur“ etwas weniger eng, mehr nicht.
Die Quarantäne-Boxen begrenzen uns und das wird noch einige Zeit so bleiben.

Nachtrag zu Ash (1)
Ash hatte wie ihre Tochter bereits eine so schlimme Gebärmutterentzündung, sodass eine Total-OP gemacht wurde. Das ist mit ein Grund, weshalb wir uns so für eine frühzeitige Kastration einsetzen. Wir erleben das häufiger, dass weibliche Katzen bereits in diesem Alter Entzündungen der Gebärmutter haben. Hier war es zum Glück noch nicht lebensbedrohend und der Körper hat die Narkose noch gut überstanden. Aber wie sieht es aus, wenn die Entzündungen bereits fortgeschritten sind und das Herz eine Narkose nicht mehr so gut verträgt. Deshalb empfehlen wir eine frühzeitige Kastration, natürlich auch, um eine Trächtigkeit auszuschließen.
Ash wurde negativ getestet, gekennzeichnet und muss noch ein paar Tage ein Antibiotikum bekommen, dann kann sie zusammen mit ihrer Tochter Ela in die Vermittlung.

Nachtrag zu Fee (6)
Bei der Eingangsuntersuchung wurden ebenfalls keine Gründe gefunden, warum sie zeitweise humpeln soll. Wir haben es auch noch nicht beobachtet und unsauber war sie bei uns auch noch nicht. Der Test auf FIV & Leukose war negativ und die Blutwerte ok. Sie kann also direkt in die Vermittlung.

Nachtrag zu Ben (6)
Ben ist ein ganz lieber Kater, der gestern kastriert, negativ getestet und gekennzeichnet wurde.
Eigentlich können er, Mutter Benita und die vier Kitten jetzt paarweiße als Wohnungskatzen in die Vermittlung.
Die „Kleinen“ sind trotz ihrer Größe noch nicht soweit, dass sie kastriert werden sollten.
Es fehlen allerdings schönere Fotos, wir bemühen uns.

Katzendiplom Junior an der Junior Uni Daun
Liebe Katzenfreunde,
für alle, die letztes Jahr keinen Platz mehr in unserem Katzendiplom Junior ergattern konnten, habe ich heute gute Nachrichten.
Am 11.+12.10.2024 findet das Katzendiplom Junior zum allerersten Mal an der Junior Uni in Daun statt!
Bis Montag, 12.08.2024 läuft die Anmeldefrist noch und ihr könnt versuchen, einen Platz zu bekommen. Da das eine Veranstaltung der Junior Uni ist, kann die Anmeldung auch nur über deren Homepage erfolgen. Wenn ihr Fragen zum Inhalt habt, könnt ihr euch natürlich gerne an mich wenden, für alle organisatorischen Dinge, wendet euch bitte an die Junior Uni selber.
Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch dort zu sehen. Und eure Katze freut sich bestimmt auch, wenn ihr etwas über sie lernen möchtet 🐱.
Tierische Grüße, eure Nadine.
Nadine Leisch, Tierschutzlehrerin
(ausgebildet vom Deutschen Tierschutzbund)
Eifeltierheim Altrich
Kinder- & Jugendtierschutz
Tel. 0171 / 333 81 43
mailto:n.leisch@eifeltierheim-altrich.de
In eigener Sache
Der Radiobericht über uns wurde wegen der Tragödie in Kröv kurzfristig verschoben.
Er soll jetzt am Sonntag im SWR 1, um 15.15Uhr ausgestrahlt werden.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 08.08.24
Unsere Vermittlung
Am Dienstag Abend ist Marvin als Zweit-Wohnungskatze von einer Familie aus Hellenthal adoptiert worden.
Unsere Neuzugänge

Chantal (1) ist zu uns gekommen, weil die Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um sie kümmern kann. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist Chantal sehr dünn. Sie wiegt noch 2430 Gramm.
Jetzt werden wir sie erst einmal päppeln und lassen auf jeden Fall bei der Eingangsuntersuchung ein komplettes Blutbild machen. Sie ist andere Katzen gewöhnt und war bis jetzt auch Freigänger. Aber wir vermuten, dass sie mit ihren 16 Jahren nicht mehr so gut hört. Deshalb eventuell eher Wohnungskatze mit katzensicherem Balkon. Dafür liebt Chantal Menschen, große & kleine. Sie liebt es gestreichelt zu werden, will aber nicht getragen werden. Hunde mag sie nicht.

Katze vermisst!
Wir vermissen unseren Kater Kiru in Walsdorf und sind unter der Telefon-Nr. 0173-794 5359 zu erreichen.
Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Hilfe, Wolfgang Schaefer

Die Kinder der Grundschule Osann-Monzel 4a haben in den Pausen selbst gemachte Armbänder, bemalte Steine und kleine Tierbücher verkauft. Dabei sind 242,92 € und Katzenfutter für uns zusammen gekommen.
Dafür vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben.
Hallo liebes Eifeltierheim-Team,
da sich vor kurzem jemand gemeldet und nach Geronimo erkundigt hat, möchten wir gerne ein Update geben.
Der kleine Kerl ist mittlerweile seit 5 Monaten bei uns. Er hat tatsächlich noch etwas zugenommen und wiegt mittlerweile 4 kg. Wir haben auch das Gefühl, dass er generell gewachsen ist, vielleicht ist er ja doch jünger als gedacht. Er kann sich unendlich lang ausstrecken, wie eine Makkaroni, so ist dann auch der Spitzname Geroni-Makkaroni entstanden.
Die letzten Wochen waren ganz schön aufregend mit ihm, wir mussten innerhalb von 6 Tagen zweimal in die Notfallklinik. Zunächst wegen Überhitzung, als er sich an einem heißen Tag zu lange draußen rumgetrieben hat. Dort stand dann nach erfolgter Röntgenaufnahme auch der Verdacht auf felines Asthma im Raum, was sich mittlerweile leider bestätigt hat. Beim zweiten Mal wegen einer Bissverletzung, die sich schon leicht entzündet und er über 40 Grad Fieber hatte. Aber Geronimo hat alles ganz tapfer über sich ergehen lassen und strotzt wieder nur so vor Energie. Allerdings kennt er seine körperlichen Grenzen noch nicht richtig und macht sich teilweise selbst total k.o.
Wegen des Asthmas muss er nun zweimal täglich Tabletten nehmen, das funktioniert mittlerweile Gott sei Dank gut. Zu Beginn war die Medikamentengabe eine absolute Katastrophe, da ist uns buchstäblich der Schweiß ausgegangen…
Ansonsten genießt Geronimo seine Freiheit draußen und hüpft den Fliegen, Käfern und Schmetterlingen, ausnahmslos allem hinterher, was sich bewegt. Er präsentiert uns voller Stolz die Mäuschen, Würmer und manchmal auch Vögel, die ihm ins Netz gehen, sehr zu unserer Freude. Er liebt die Nachbarskaninchen und verbringt seine Zeit gerne dort. Geronimo ist viel draußen, kommt aber meistens nicht sonderlich weit, weil er von allem fasziniert ist und sich direkt von der nächsten „spannenden“ Sache ablenken lässt. Er ist auch überhaupt kein guter Verstecker, wir lachen uns immer kaputt, wenn er sich total offensichtlich z. B. hinter der Wäschespinne versteckt und dann denkt, niemand würde ihn sehen. Das ist zu süß.
Geronimo ist so ein freundlicher Kater, wir haben ihn unendlich lieb und würden ihn für nichts auf der Welt wieder hergeben. Nochmal vielen Dank, dass Sie uns zusammengebracht haben, Sie machen wirklich einen großartigen Job!
Liebe Grüße von S. R., K. R. und Geronimo
In eigener Sache
Am Dienstag Vormittag war jemand vom SWR-Radio hier bei uns.
Es ging, wie in den beiden Artikel im Trierischen Volksfreund, um die jährliche Katzenschwemme um diese Jahreszeit und das einige Tierheime einen Aufnahme-Stopp haben.
Einen kompletten Aufnahme-Stopp machen wir eigentlich fast nie, die Warteliste wird allerdings immer länger und länger und manchmal haben wir sogar für die Notfälle eine Warteliste.
Der Bericht soll heute Vormittag in SWR 1 ausgestrahlt werden.
Scheinbar wurde meine Aussage im letzten Artikel missverstanden. Es wurde so interpretiert, dass wir reichlich Platz hätten.
Allerdings bin ich von der Journalistin gefragt worden, ob wir in diesem Jahr auch so viele ausgesetzte Katzenbabys hätten wie im Tierheim Trier?
Das habe ich verneint, dieses Szenario hatten wir letztes Jahr. Zum Glück konnten wir Ende letzten und Anfang diesen Jahres mithilfe des Fördervereins viele Katzen kastrieren. Es waren sehr viele weibliche Katzen darunter und einige, die bereits im Anfangsstadium tragend waren. So sind uns in diesem Jahr bestimmt über 100 Katzenbabys erspart geblieben.
Aber das heißt ja nicht, dass wir deshalb keine Katzen aufnehmen sollen.
Tagebuchleser kennen die Geschichten, die hinter den Abgabekatzen stehen. Es gibt Leute, die bereits seit Wochen darauf warten, dass wir ihre Katzen aufnehmen. Wir haben zurzeit Anfragen, ob wir ca. 30 bis 50 Katzen und Kleintiere aufnehmen können. Wobei da auch einige Fangaktionen dabei sind, die wir nicht angehen, weil wir die Katzen gar nicht unterbringen könnten.
Und auf den Pflegestellen des Fördervereins sieht es nicht besser aus.
Leider wurde von der Umweltministerin Frau Eder einer sehr guten und einfachen Möglichkeit eine Absage erteilt, um langfristig die übermäßige Katzenpopulation einzudämmen – eine landesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.
Warum, bleibt uns Tierschützern ein Rätsel. Es gibt bereits Bundesländer, die das gemacht haben und deshalb muss das Rad nicht neu erfunden werden.
Alle Ordnungsämter, sogar die, die keinen Vertrag mit uns haben (mit denen es auch immer wieder ein Kampf um die Anerkennung von Fundkatzen gibt), wünschen sich eine landesweite Katzenschutzverordnung.
Wie ich bereits geschrieben habe, beschweren sich die Verantwortlichen in den VG`s, dass das Gesetz mangelhaft formuliert wurde.
So werden den Verwaltungen sehr hohe Hürden vorgegeben, wenn sie eine regionale Kastrationspflicht einführen möchten. Aber weil der Tierschutz und seine vielen ehrenamtlichen Helfer seit Jahren so eifrig verwilderte Hauskatzen fangen (natürlich in ihrer Freizeit und zum Teil auf eigene Rechnung), gibt es mancherorts zu wenige Katzen, um so eine Verordnung durchzusetzen.
Das heißt, wir müssten erst ein paar Jahre damit aufhören, Katzen einzufangen, damit es genügend Streuner gibt, damit dann eine Katzenschutzverordnung erlassen werden kann und wir dann 20 Jahre brauchen, um die Katzenpopulation wieder einzudämmen.
Also manchmal fragt man sich, wer die Ministerin da berät!
Tagebucheintrag 07.08.24
heute kein Eintrag
Tiere im Zirkus (2)
Hallo liebe Tierfreunde,
vor Kurzem haben ich euch darüber berichtet, dass wir in der Tierschutz-AG das Thema “Tiere im Zirkus” besprochen haben. Ein Thema, das mir wirklich besonders am Herzen liegt.
Noch immer leider Tiere in Zirkussen unter nicht artgemäßer Haltung, Dressuren, Auftritten und Transporten.
Umso mehr freut es mich, dass wenigstens für eine Zirkuslöwin dieses Leid nun endlich ein Ende hat.
Manuschka war die letzte Zirkuslöwin eines deutschen Zirkusses. Sie konnte nun von dort übernommen werden und hat ein vorübergehendes Zuhause bei TIERART gefunden.
TIERART ist eine Wildtierstation der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die Auffangstationen für Wildtiere auf der ganzen Welt hat.
https://www.tierart.de/
Vor kurzem habe ich TIERART selber besucht (ca. 130 km von Wittlich). Neben Tigern und einem Serval, leben hier auch Tiere, die von Pelztier-Farmen gerettet wurde, Waschbären, Schafe und anderen Kleintiere.
Kaum zu glauben, dass Tigerin Charlotta zum Beispiel als Haustier gehalten wurde. Tigerin Cara lebte in einem winzigen Betonschuppen und die Silberfüchse Mala und Skadi warteten in winzigen Gitterkäfigen darauf, als Modeaccessoires zu enden.
Hier bei TIERART leben sie nun unter deutlich besseren Bedingungen, haben Platz zum Rennen und artgerechte Beschäftigung.
TIERART ist eine tolle Einrichtung, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Und wenn ihr Lust habt, die Tiere dort kennenzulernen, dann lest auch in den nächsten Tagen unser Tagebuch, denn dann wartet eine tolle Info auf euch! Also bleibt unbedingt dran!
Tierische Grüße, eure Nadine






















