Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 06.11.23

verfasst am 6. November 2023

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge.
Aber dafür konnten auf den Pflegestellen einige Tiere in ein neues Zuhause vermittelt werden.
Das war auch sehr wichtig, weil so Notfälle dort aufgenommen oder zumindest zwischengeparkt werden können.

Nachtrag zu Gipsy, Gigi und Gisi
Leider hat es eine weiteres Kitten nicht geschafft.
Gisi (rechts) war am Samstag Vormittag so schlecht dran, dass der Tierarzt sie eingeschläfert hat.
Gigi bekam eine weitere Dosis Feliserin und wir haben insgesamt fast 40 Tierheimkatzen geimpft.
Erst-, Zweit und Wiederholungsimpfungen. Bei allen, bei denen es vom Alter und Gesundheitszustand möglich war.
Gigi geht es zurzeit gut, aber leider kann sich das sehr schnell ändern. Gipsy geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Sie ist sehr schlapp und etwas zu dünn, aber zurzeit nichts lebensbedrohliches.

Da sich bis jetzt keine andere Katze infiziert hat – was eine enorme Anstrengung und Leistung der Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern zu verdanken ist – haben wir mit dem Tierarzt folgende Auflockerung der Quarantäne beschlossen.
Es kommt immer noch keine Katze rein, aber wir vermitteln ausgesuchte Tiere.
Und zwar kommen nur die Tiere infrage, die gesund und geimpft sind, keinen Kontakt zu den Katzen in der Quarantäne hatten und im neuen Zuhause als Einzeltier gehalten werden.
Das sind sehr wenige Tiere, die infrage kommen, aber zum Beispiel Dodo wäre so eine Katze.
Morgen kommt jemand, wo es passen könnte.
Das Bild zeigt eine unserer Mitarbeiterinnen und die Arbeitskleidung, die sie anzieht, wenn eie in das Zimmer von Gipsy und Gigi geht.
Es sieht vielleicht etwas übertrieben aus, aber so konnten wir das Virus in diesem einen Zimmer isolieren.

Hallo liebes Tierheimteam,
Nila ist gut in ihrem neuen Zuhause angekommen und hat sich auch schon etwas eingelebt.
Sie fängt an zu erkunden und spielt viel mit dem Kratzbrett und den Bällen, die sie von euch mitbekommen hat.
Auch mit meiner anderen Katze Mika scheint sie bis jetzt gut zurecht zu kommen.
MfG Grüßen, J. N.

Hallo,
Hier ein paar Bilder von Lissy.
Und nein, sie darf eigentlich nicht auf den Tisch…
LG

In eigener Sache.
MATCHING-AKTION am 9. November 2023 von Betterplace

Liebe Unterstützer des Förderverein Eifeltierheim e.V.
betterplace.org wird am 9. November 16 Jahre alt! Zum Geburtstag erhöht betterplace.org deine Spende für unser Projekt um 16 %! Nur die ersten Spenden bis zur Gesamtsumme von 10.000 Euro werden erhöht. Nutze diese tolle Gelegenheit und spende frühzeitig am 9. November hier:

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MIAU & Danke
B. Jax und die Fellnasen

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Tagebucheintrag 03.11.23

verfasst am 3. November 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 02.11.23

verfasst am 2. November 2023

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge

Nachtrag zu Gipsy, Gigi, Gisi.
Zurzeit geht es allen soweit ok. Die Kleinen schwächeln zwischendurch etwas, aber das bekommen mir in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt hin.
Jeden Tag, die sie weiter am Leben bleiben, erhöht die Chance, dass sie überleben.
Und jeder Tag, an dem in den anderen Zimmern nichts passiert, sinkt das Risiko, dass noch weitere Tiere infiziert werden.
Deshalb noch einmal die Information, die nächsten 10 – 14 Tage soll weder ein Tier aufgenommen, noch vermittelt werden.
Es ist zwar eine sehr drastische Maßnahme, aber die hat sich über die Jahre bei fast allen Tierheimen so durchgesetzt, mit guten Ergebnissen.
Deshalb kommt auch niemand hier ins Haus, der nicht für die Versorgung der Tiere notwendig ist.
Alle ehrenamtlichen Helfer wurden formiert und sie konnten selber entscheiden, ob sie kommen oder nicht.
Der Hygiene-Aufwand ist enorm, aber es funktioniert.
Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Hallo liebes Tierheim-Team,
ein letztes Mal wollte ich Euch kurz über die angefahrene Fundkatze aus Wintrich informieren.
Mia, so heißt das Kätzchen jetzt, geht es inzwischen richtig gut.
Ich bin mit der neuen „Besitzerin“ im Kontakt und bekomme regelmäßig Infos.
Hier 2 Fotos in ihrem neuen Zuhause, ich finde sie sieht zufrieden aus.
Ich freue mich sehr, ganz liebe Grüße, S. H.

Hühner gesucht.
Wer passende Tiere hat, bitte hier im Tierheim melden, wir werden dann die Kontaktdaten weitergeben. Mehr Informationen haben wir nicht.

Hallo Herr Kordel und liebes Eifeltierheim-Team,
zunächst einmal ganz herzlichen Dank und Anerkennung für Ihre wichtige und gute Arbeit für den Tierschutz der Region. Schon seit vielen Jahren gehören wir zu den zwar sporadischen, aber immer wiederkehrenden Unterstützern Ihres Tierheims. Nahezu alle unsere Katzen kommen aus dem Eifeltierheim und es werden sicherlich nicht die letzten sein. Heute geht es allerdings nicht um Katzen, sondern um Hühner.
Bis vor kurzem hatten wir vier alte Hühner bei uns, die ihren Lebensabend mit viel Platz im Stall und Garten verbringen durften. Zwei davon sind nun kurz hintereinander aus Altersschwäche gestorben und zu den verbleibenden zwei würden wir gerne wieder 2 bis 4 Artgenossen aufnehmen.
Wir wissen natürlich, dass Sie eigentlich keine Hühner aufnehmen und in der Vermittlung haben. Aber vielleicht kennen Sie ja jemanden, der jemanden kennt…. Jemanden, der aus welchem Gründen auch immer, einen guten Platz für ein paar Hühner sucht.
Schon mal ganz herzlichen Dank und viele Grüße von B. & M. S.

In eigener Sache.
Hier schon einmal frühzeitig ein Hinweis auf die nächsten Kastrationswochen und dem späterem Ablauf. Ich werde Anfang des Jahres noch einmal darauf hinweisen.

KASTRATION von Katzen und Katern

Kleiner Eingriff – große Wirkung
An alle Katzenbesitzer,
vom 17. – 27. Januar 2024 finden die Kastrationswochen für Katzen statt.
Viele Katzenbesitzer lassen ihre Hauskatzen aus Kostengründen nicht kastrieren. Um die Flut des Katzennachwuchses auch in diesem Frühjahr einzudämmen, organisiert der Förderverein Eifeltierheim e.V. in Zusammenarbeit mit Tierärzten aus der Region wieder die Kastrationswochen.
Alle Katzenbesitzer, die ihre Tiere in der Zeit vom 17. – 27. Januar 2024 bei den teilnehmenden Tierärzten kastrieren lassen, erhalten vom Förderverein eine Rückvergütung in Höhe von 20 Prozent der Kastrationskosten.
Die Kosten werden beim Tierarzt nach der Kastration komplett vom Katzenhalter bezahlt. Der Tierarzt stellt eine Bescheinigung aus, dass das Tier kastriert wurde. Am Ende der Aktion werden die Bescheinigungen vom Tierarzt beim Förderverein Eifeltierheim eingereicht und der Tierbesitzer erhält die entsprechende Rückvergütung.
Die Kastration der Tiere verhindert eine steigende Katzenpopulation und somit ein großes Katzenelend. Sie sollte Freigänger und Wohnungskatzen gleichermaßen betreffen!

Vorteile der Kastration:
– keine Rolligkeits-Symptome
– kein übelriechendes Markieren
– geringere Aggression geg. Artgenossen
– geringere Infektionsübertragungen durch Wegfall von Paarungsbissen und Revierkämpfen
– Reduzierung hormoneller Erkrankungen
– keine Unterbringungsnöte bei ungewolltem Wurf

Durch verringerten Fortpflanzungsdrang sind Verletzungen durch Revierkämpfe bei Katern und Krankheitsübertragungen wie Katzenaids und Leukose während des Paarungsaktes seltener.
Die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern auf den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt.
Eine Mutterkatze wird im Schnitt 8 Wochen nach einer Geburt rollig und kann wieder gedeckt werden. Bei sehr jungen Katzen kann es zu Schwergeburten kommen, die sie nicht überleben.
Unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen sorgt für eine regelrechte Katzenschwemme. Daher sollten alle Katzenbesitzer ihre Tiere frühzeitig kastrieren lassen. Je jünger die Samtpfoten, desto besser verkraften sie die Kastration. Sinnvoll ist dieser Eingriff ab ca. 4 – 5 Monaten. Ein Drittel aller Katzen landet als ungewollter Wurf im Tierheim, weil das Muttertier plötzlich geschlechtsreif war.
Auch die Schönheit einer Katze darf nicht dazu führen, sie als Wurfmaschine zu missbrauchen; Trächtigkeit und Geburt belasten das Weibchen. Von der Kastrationskampagne profitieren ebenso die Verbandsgemeinden. Wenn hierdurch die jährliche Katzenflut, die auf die Tierheime und die Tierschutzvereine einstürzt, reduziert werden kann, verringert dies auch die Unterbringungs- und Behandlungskosten, die die Ordnungsämter leisten müssen.

Da zurzeit keine Tiere aufgenommen oder vermittelt werden, kann ich liegengebliebene Sachen abarbeiten.
Nächster Eintrag am Montag.

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Tagebucheintrag 01.11.23

verfasst am 1. November 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 31.10.23

verfasst am 31. Oktober 2023

Keine Vermittlungen

Unsere Neuzugänge

Eigentlich kein richtiger Neuzugang, aber Dodo kam gestern zurück.
Die Erstkatzen hatten doch etwas dagegen, dass er eingezogen ist.
Er geht heute noch einmal zum Tierarzt zur Impfung und drüber schauen, dann kann er in die Vermittlung.

Oberon (3) ist ein Fundkater aus Oberüttfeld und über den Förderverein zu uns gekommen.
Er konnte noch nicht kastriert werden, weil er einen ordentlichen Schnupfen hat. Er bekommt diese Woche noch Medikamente und ist nächste Woche hoffentlich so fit, dass er kastriert werden kann.
Bei der ersten Untersuchung wurde Oberon auf ca. 7 Jahre geschätzt und er ist leider FIV-positiv.

Gestern haben wir diese angefahrene Fundkatze aus Pützborn gemeldet bekommen.
Wie man sehr deutlich sehen kann, sind beide Hinterläufe gebrochen.
Wir haben sie über Nacht aufgenommen und mit reichlich Schmerzmittel versorgt.
Zum Glück hat sich der Besitzer gemeldet, deshalb haben wir die Katze heute Vormittag nach Absprache noch in eine Tierarztpraxis gefahren und damit ist unser Auftrag erledigt. Der nächste Notfall ist schon angemeldet und braucht die Quarantänebox.

Oskar (6) ist eben zu uns gekommen, weil der Besitzer verstorben ist.
Die Nachbarn haben sich die letzte Zeit um ihn gekümmert, aber so konnte es ja nicht weitergehen.
Er ist unkastriert, wurde eben negativ getestet, auf ca. 2020 geschätzt, geimpft und ist soweit fit.

Nachtrag zu Gipsy, Gigi, Gisi
Noch leben alle und es geht ihnen soweit gut.
Wir haben eben das Ergebnis des Seuchen-Tests von Gitta bekommen und der war positiv.
Das Toxoplasmose -Testergebnis steht noch aus, wir hoffen, dass der Schnelltest falsch-positiv war.
Wenn die Kleinen beides hätten, wäre das richtig schlecht.
Wir haben mit dem Tierarzt abgesprochen, dass wir jetzt erst einmal ein bis zwei Wochen nichts aufnehmen oder vermitteln. Einfach auch zum Schutz für die Neuzugänge.
Oskar war bereits hier und ist ein stabiler, gesunder Kater, da dürfte es keine Probleme geben.

In eigener Sache
Ich hatte ja bereits mehrfach geschrieben, dass wir uns auch der „sozialen“ Medien bedienen möchten.
Es waren aber einfach so viel andere Sachen, dass wir noch nicht sehr weit gekommen sind.
Drei kleine Videos gibt es bereits und sie sind richtig gut geworden. Wir wollen noch mindestens zwei machen, bevor wir anfangen sie zu veröffentlichen. So haben wir bereits einen kleinen Vorrat und können regelmäßig nachlegen.
Stand jetzt ist der Plan, die Videos auf YouTube und auf unserer Internetseite zu veröffentlichen, aber das ist noch nicht zu 100 Prozent sicher.
Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Zweite Sache
Wir haben uns gestern im Vorstand besprochen und beschlossen, dass wir das Adventsfest nicht machen werden. Wir bekommen es einfach nicht hin.
An einem Stück geht hier das Telefon und ein Notfall nach dem anderen wird an uns herangetragen.
Einige Fälle konnten/mussten geschoben werden, müssen aber bald angegangen werden.
Die Tiere gehen immer vor und auch wenn wir die Einnahmen dringend gebrauchen könnten, wir sind alle am Anschlag.
Ich hoffe, nächstes Jahr bekommen wir ein Frühlingsfest hin.

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Tagebucheintrag 30.10.23

verfasst am 30. Oktober 2023

Und wieder liegen Freud und Leid sehr nah beieinander.
Zum einen haben wir sehr gut vermittelt, zum anderen sind leider auch weitere Tiere verstorben.

Unsere Vermittlungen
Am Samstag Vormittag ist der FIV-Kater Greif  als Zweitkatze zu seiner Schwester Grimmhild gegangen. Ich hoffe, die beiden mögen sich immer noch.
Am Samstag Mittag sind Kennedy und Molly zusammen zu einem Paar nach Gerolstein vermittelt worden.
Am Sonntag Morgen ging Nila als Zweit-Epileptiker-Katze zu einer Frau nach Osann-Monzel. Das freut uns sehr, sie war bereits seit dem 27.10.21 hier.
Und am Sonntag Nachmittag ist Lissy als Zweitkatze von einer Familie aus Hetzerath abgeholt worden

 

Unsere Neuzugänge

Ich war mir anfangs nicht sicher, Ob Daisy (17) mit ihren drei Jungs Tick (2), Trick (2) und Track (2) Fundkatzen oder Abgabetiere sind.
Daisy lebt sein fast zwei Jahren um das Haus der Finder/Besitzer und wird dort gefüttert. Vor einigen Wochen kam sie mit ihren drei Jungtieren an und wurden zum Glück an die Menschenhand gewöhnt.
Die Leute ziehen jetzt um und wollten Daisy mit ihrem Nachwuchs nicht einfach zurücklassen.
Alle drei sind sehr zutraulich, obwohl die Bilder nicht darauf schließen lassen.
Sie gehen heute zur Eingangsuntersuchung

Nachtrag zu Gipsy, Gigi, Gisi, Gitta.
Und es ist doch vielleicht Katzenseuche, obwohl der Schnelltest negativ war.
Wir waren mit der Mutter Gipsy und den anderen Kitten Gigi und Gisi beim Tierarzt, nachdem Gisi innerhalb kürzester Zeit massiv nachgelassen hat.
Eigentlich sprechen die Symptome und der Umstand, dass sie bereits 7 Wochen bei uns sind, komplett gegen Seuche. Aber die Blutwerte lassen eigentlich nur diese Krankheit als Verursacher zu. Nur dann kommen solche Blutwerte vor, die Gisi`s Blutwerte-Check ergaben.
Und im Zweifel, gehen wir immer vom schlimmsten aus.
Alle Kitten bekamen entsprechende Medikamente, aber bei Gitta hat es nicht gereicht, auch sie lag morgens leblos in der Quarantänebox.

So dachten wir zumindest, bis wir ab Samstag eine weitere Möglichkeit in Betracht ziehen konnten.
Meine Mitarbeiterinnen haben sich etwas umgehört, dabei kam heraus, dass ein befreundeter Tierschutzverein kürzlich einen ähnlichen Fall hatte. Die wollten dann auch einen Parvo (Seuche)-Schnelltest machen, haben aber aus versehen einen Toxoplasmose-Schnelltest gegriffen. Und der ist positiv ausgefallen!

Die Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Toxoplasma (T.) gondii verursacht wird. Der Parasit kann Vögel, Säugetiere und Menschen als Zwischenwirte befallen. Endwirt dieses Parasiten ist die Katze, in deren Darm er sich vermehrt.
So die Erklärung des Sozialministeriums.

Allerdings ist durch die Vielfältigkeit der Krankheitssymptome eine genaue Diagnose nicht einfach festzustellen. Aber da sind wir dran.
Zum Glück ist die Behandlung gegen Toxoplasmose und der Umgang mit den Katzen einfacher, weil die Übertragung schwerer ist und die Behandlung mit Antibiotika erfolgt, aber trotzdem will man das nicht haben.
Da die Diagnose noch nicht feststeht, behandeln wir parallel gegen beides und seitdem ist kein weiteres Jungtier mehr verstorben.
Ich bin gefragt worden, ob der Tierarzt das nicht erkennen konnte.
Zwei erfahrene Tierärzte hatten so einen Fall noch nicht gehabt. Und wenn es wirklich Toxoplasmose ist, ist der Befund eigentlich nur durch ein Missgeschick eines Tierschützers aufgedeckt worden.
Also nein, der Fall ist so außergewöhnlich, das muss man nicht wissen.

Nachtrag zu Morten
Leider muss ich auch mitteilen, dass es der kleine Morten nicht gepackt hat. Die Tierarztpraxis hat am Samstag Vormittag angerufen. Als sie nach ihm geschaut haben, lag er tot in der Quarantäne-Box.
Das ist wirklich sehr schade, denn nichts hat auf einen Herzfehler im Vorfeld hingedeutet. Jetzt müssen wir schauen, was wir mit Moesha machen, die beiden sollten ja zusammen nach der Behandlung vermittelt werden.

In eigener Sache
Am Freitag Nachmittag bekam ich von meinem Lehrling eine ungewöhnliche Meldung.
Eine ältere Dame kam hier ins Tierheim und erzählte, dass kurz davor eine Frau mit kleinem Hund bei ihr in Wittlich, Trierer Landstr war und sagte, sie heißt Frau Weiß und sammelt im Auftrag vom Eifeltierheim-Altrich Geld.
Sie wollte mit ins Haus und schaute sich auffällig um. Die Dame kennt uns, ist sehr tierlieb und hatte uns bereits Geld gespendet, deshalb gab sie der Frau zwanzig Euro.
In dem Augenblick kam ihr die Sache doch komisch vor und Sie verwies die Frau vor die Tür, weil sie noch einen dringenden Termin hätte.
Dann nahm sie alles Geld mit und kam zu uns. Mittlerweile hat die Frau auch bei der Polizei angerufen.
Eventuell ich das eine Masche, um nach potentiell-lohnenden Objekten zu schauen.
Definitiv, sammelt niemand in unserem Auftrag Gelder an der Tür.
Also bitte vorsichtig, und sofort die Polizei anrufen.
Übrigens, man braucht in Rheinland-Pfalz eine Genehmigung der ADD, um Gelder zu sammeln, egal für wen.
Schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 27.10.23

verfasst am 27. Oktober 2023

Unsere Vermittlungen
Gestern ist Leo bereits wieder ausgezogen. Er lebt ab jetzt bei einer Familie mit Kind in Rivenich.
Auch Zwergie war nicht lange bei uns. Er ist gestern Abend als Zweitkatze zu einer Familie nach Röhl gegangen und hat später auch Freigang.

 

Keine Neuzugänge
Allerdings haben wir einige weitere Notfälle gemeldet bekommen. Wir müssen schauen, wie wir das hinbekommen. Katzenbabys, trächtige Katzen, Mütter mit Babys, Fundkatzen, kranke und verletzte Fundkatzen, das volle Programm.
Zum Glück sind gestern durch den Auszug von Maren, Leo und Zwergie drei Boxen frei geworden.

Nachtrag zu Moesha und Morten
Morten und Moesha wurden gestern an den Augen operiert und kastriert.
Morten sind die Augäpfel ausgelaufen. Hört sich schmerzhaft an, ist es aber zum Glück nicht. Die Augäpfel sind sehr schmerzunempfindlich.
Richtig schmerzhaft waren die extrem langen Rolllieder, die auch immer wieder zu Entzündungen geführt haben, weil die Wimpern innen am Augapfel gerieben haben.
Bei Moesha war es nicht ganz so schlimm, hier musste nur bei einem Auge das Rolllied „gestrafft“ werden.
Leider hat bei Morten kurz vor Ende der OP das Herz seinen Dienst aufgegeben, aber er konnte zum Glück reanimiert werden. Zur Sicherheit blieben beide über Nacht in der Tierarztpraxis.
Moesha eigentlich nur, um Morten das Pfötchen zu halten.
Nur zur Info. Man könnte jetzt denken, wie konnten sie die beiden Operationen in einem machen!
Bei Jungs geht die Kastration innerhalb von ein paar Minuten. Deshalb wäre eine zweite Narkose, nur für die Kastration eine viel größere Belastung als die Kastration noch schnell in einem mitgemacht.
Moesha kann heute wieder zu uns in Tierheim, Morten soll vorsichtshalber noch einen Tag im Tierheim bleiben.

Nachtrag Zu Gina (10).
Leider hat es auch Gina (links) nicht gepackt. Sie ist die Schwester von Gila, die am Dienstag ebenfalls ganz plötzlich verstorben ist. Gina wurde gestern Nachmittag tot in ihrer Box gefunden.
Einem weiteren Geschwisterchen (Gitta) ging es nicht gut und sie kam mit 33,7°C zum Tierarzt.
Mama Gipsy und ihre fünf Babys sind bereits seit dem 01.09.23 bei uns. Die ganze Zeit war nichts und jetzt auf einmal. Wir haben natürlich sofort an Katzenseuche gedacht, aber woher hätten sie es haben sollen. Die letzte Katze mit Seuche hatten wir vor zwei Jahren hier im Tierheim. Und nach fast zwei Monaten, sehr merkwürdig. Auch die Ärzte haben keinen konkreten Verdacht.
Aber eins ist uns bei der Sache aufgefallen. Die Ärzte haben alle keinen Katzenseuche-Schnelltest mehr. Scheinbar gibt es dadurch dass die Leute ihre Katzen impfen lassen, so wenige Fälle von Katzenseuche, dass die Schnelltests nicht mehr gebraucht werden. Auch eine gute Nachricht.
Nachtrag: Der Test auf Katzenseuche war negativ!

Liebes Team von Tierheim Altrich,
nun sind es knapp drei Wochen her, dass Tigger uns bereichert und jeden Tag uns glücklich macht mit all seiner Liebe und auch seinen Macken.
Vom ersten Tag an, nachdem er sein Stress mit dem Umzug überwunden hat, hat er sein neues Zuhause und uns sehr gut angenommen. Wir sind so froh, dass er so ein verspielter, freundlicher und verschmuster Kater ist.
Bisher haben wir keinen einzigen tiefen Kratzer oder Bisse, er ist sehr vorsichtig mit seinen Krallen, er liebt den langen Flur, wo er sich austoben und spielen kann. Den Kratzbaum hat er direkt in Beschlag genommen und von dort aus hat er alles im Blick.
Sobald wir von der Arbeit nach Hause kommen, begrüßt er uns herzlich und folgt uns auf Schritt und Tritt.
Vielen lieben Dank nochmal für eure Bemühungen und eure Tipps, dass es so gut geklappt hat mit der Vermittlung. Ihr seid ein tolles Team, dem es gelegen ist, dass die Tiere so gut wie möglich versorgt sind und dass sie ein gutes und passendes Zuhause finden.
Herzliche Grüße aus Trier,
J. & E-S & natürlich auch von Tigger

Kinder- & Jugendtierschutz Aktionen 2024

Liebe tierschutzinteressierte Kids & Teens,
2023 war das erste Jahr, in dem wir Aktionen für Kinder & Jugendliche zum Thema Tierschutz angeboten haben.
Ob beim Katzendiplom Junior, dem Waldtag oder dem Besuch auf dem Tierlebenshof Huppenhardt – wir hatten Spaß und haben sehr viel über die Bedürfnisse von Tieren gelernt 😻🐑🐴.
Auch 2024 möchten wir wieder Tierschutz Aktionen für Kids & Teens anbieten. Deshalb würde ich gerne von euch wissen:
Welche Themen interessieren euch? Hund, Katze, Meerschweinchen, Igel, Elefant oder eines der vielen anderen Tiere?
Welche Aktionen wünscht ihr euch? Ein Hundeführerschein für Kids & Teens ? Eine Tierheim-Rallye?
Ein Besuch einer Wildtier-Station? Regelmäßige Treffen einer Jugendtierschutzgruppe?
Lasst mich gerne wissen, worauf ihr Lust habt und schreibt mir unter n.leisch@eifeltierheim-altrich.de
Ich freue mich schon tierisch auf die nächsten Aktionen mit euch im Zeichen des Tierschutz 💚.
Viele Grüße, eure Nadine
Tierschutzlehrerin
(ausgebildet vom Deutschen Tierschutzbund)

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Kontakt

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Gut Kirchhof 6
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Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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