Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 26.06.23

verfasst am 26. Juni 2023

Unsere Vermittlungen
Am Freitagnachmittag ist Benni als Zweit-Wohnungskatze zu einem Paar nach Trier-Kenn vermittelt worden.
Wie angekündigt sind am Samstagvormittag Gilbert und Gilda zusammen von einer Tierarzthelferin abgeholt worden. Sollte sich kein Besitzer melden, dürfen sie dort bleiben.
Am Samstagabend sind Jarek und Kuba zusammen von einer Familie aus Kröv abgeholt worden.

Unsere Neuzugänge
Wir haben einige Anfragen und Fundmeldungen über das Wochenende bekommen. Für heute sollen noch eine Mutter mit zwei Babys und ein Fund-Kitten aus Bitburg-Stadt kommen.
Deshalb können wir in der nächsten Zeit keine “normalen“ Abgabetiere mehr aufnehmen. Die Fund-Katzenbabys gehen erst einmal vor und werden unsere Aufnahme-Kapazitäten noch viele Wochen komplett ausfüllen. Aber wir werden über unsere „Externe-Seite“ versuchen, Tiere in ein neues Zuhause zu vermitteln.

Annabell ich eine Fundkatze aus Altrich, die uns am Samstagvormittag gemeldet wurde. Sie saß bei den Leuten im Garten und sah nicht gut aus. Wir fuhren hin und es dauerte nicht lange, da ging Annabell vom Hunger getrieben in die Lebendfalle. Sie wog nur 350 Gramm, was aber eigentlich nicht zum sonstigen Erscheinungsbild passt. Sie müsste deutlich älter sein, als das Gewicht vermuten lässt. Sie war anfangs sehr scheu, ist aber nun sehr verschmust, wenn man sie streichelt.
Auch Annabell ist auf jeden Fall in Menschenhand groß geworden.
Seit Samstag hat sie 64 Gramm zugenommen und das in 1 ½ Tagen. Das sind über 15 Prozent ihres Körpergewichts. Daran kann man sehen, wie sehr Annabell in der letzten Zeit hungern musste und dass sie älter sein muss als die normale Alterseinschätzung über das Gewicht.

Nachtrag zu Morten und Moesha.
Das sind Bilder von Morten und Moesha bei der Aufnahme am 17. Juni und vom Samstag.
Vor allem die Verbesserung von Moeshas Augen ist sensationell und das Ergebnis von täglich 6 Behandlungen mit je 3x Augensalbe und 3x Augen-Aufbau-Gel und zusätzlich Antibiotika.
Leider hat Morten nicht so viel Glück, obwohl er die selben Medikamente bekommt.
Und noch eine Information über die beiden Schwestern, die von einem anderen Tierschutzverein aufgenommen wurden. Beide leben und beiden geht es soweit gut.

Diese hochwertige Edelstahl Quarantänebox haben wir am Freitag von der Tierhilfe Thalfang bekommen.
Sie brauchen die Box nicht mehr  und wir können sie gut gebrauchen.
Das sind eigentlich Boxen, die in Tierarztpraxen stehen, und kosten richtig Geld. Deshalb sind sie für ein Tierheim wie uns, die sehr viele Boxen brauchen, unerschwinglich.
Die Tierhilfe Thalfang hatte die Box damals auch eher durch Zufall bekommen und nicht gekauft.

In eigener Sache.
Ich habe gestern zufällig auf RTL in der Sendung Stern TV einen Bericht über unseriöse Tierschutzvereine/-stiftungen gesehen.
Ich habe erst gegen Ende zugeschaltet, aber es ging um Ermittlungen gegen die Tierschutzliga und deren Vorstände.
Die sollen sich gegenseitig Gehaltserhöhungen und Prämien abgesegnet haben und deshalb ist einiges an Spendengeldern in die eigene Tasche des Vorstands gewandert. Der Stiftung droht der Entzug der Gemeinnützigkeit.
Auch wurde in einer Gesprächsrunde moniert, dass zum Beispiel bei 4Pfoten ca. 45 Prozent der Einnahmen für den Verwaltungsapparat drauf gehen.
Ein Kritiker meinte, Tierschutz wäre eine Gelddruckmaschine!
Leider gibt es immer dort wo Geld fließt, auch Leute die das schamlos ausnutzen.
Man hört immer wieder Fälle von Veruntreuungen in 6- oder sogar 7-stelligen Summen.
Ich denke, dass kommt eher in großen Tierschutzvereinen oder -Organisationen vor, denn die „normalen“ Tierheime kämpfen eigentlich jedes Jahr damit, überhaupt die anfallenden Kosten einigermaßen decken zu können.
Einen kleinen Lichtblick gab es allerdings. Ausdrücklich wurde Rheinland-Pfalz und die ADD gelobt.
Die ADD prüft die Vereine und man muss sich dort anmelden, wenn man Spenden sammeln möchte.
Wer, wann, wo und für wen muss dort angegeben werden. Wir müssen dann bestätigen, dass für uns gesammelt wurde und dass soundso viel Geld bei uns abgegeben wurde.
Deshalb hat sich die Tierschutzliga nach einer Überprüfung und Ermahnung der ADD vor einigen Jahren aus Rheinland-Pfalz zurückgezogen! So eine Aufsichtsbehörde gibt es nur bei uns in RLP.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir vor etlichen Jahren von der Tierschutzliga angesprochen worden sind, ob wir nicht ihrer Organisation beitreten wollen. Aber bereits damals wollten wir lieber eingeständig sein. So sind wir von niemanden abhängig und niemand redet uns rein, wie wir unser Tierheim zu führen haben.
Einem Vorschlag des Kritikers kann ich mich nur anschließen. Spenden Sie eher an die regionalen Tierheime bei Ihnen vor Ort. Schauen Sie sich die Tierheime an und stellen Fragen, wenn sie den Tierschutzverein noch nicht so gut kennen. Eventuell sprechen Sie mit ehrenamtlichen Helfern.
Aber bitte hören Sie nicht auf zu spenden, dass würde viele kleine Tierheime – und dann auch die Tiere in den Tierheimen – in eine sehr schwierige Lage bringen.
Vielen Dank und eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 23.06.23

verfasst am 23. Juni 2023

Keine Vermittlungen
Das kennen wir bereits aus den letzten Jahren. Viele Leute warten mit der Aufnahme einer neuen Katze bis zu ihrem Urlaub, um die erste Zeit Zuhause zu sein.
Anderen Interessenten warten noch, weil sie zuerst in Urlaub fahren und erst danach ein neues Familienmitglied adoptieren möchten, was wir absolut unterstützen.
Deshalb ist der Juni auch einer unserer schwächsten Vermittlungsmonate.

Unsere Neuzugänge

Das sind zwei Fundkatzen aus Gillenfeld, die vorgestern Abend am Friedhof gefunden und gestern zu uns gebracht wurden. Gilbert (7) und seine Schwester Gilda (4) sind zutraulich und auf jeden Fall in Menschenhand großgeworden. Zum Glück wurde zeitnah gehandelt, wer weiß, was sonst mit den Kleinen bei dem Unwetter passiert wäre.
Es hat sich eine Tierarzthelferin gemeldet, die Gilbert und Gilda dauerhaft übernehmen möchte, wenn sich kein Besitzer findet. Sie ist vom Fach, kann die Katzen wenn nötig med. versorgen und kennt die rechtlichen Eigenheiten bei Fundtieren. Deshalb denken wir, es ist die beste Lösung für alle, wenn die Geschwister morgen bereits umziehen.

Nachtrag zu Hubertha (2).
Sie WAR hochtragend!
Gestern Abend wurde sie von jetzt auf gleich sehr zutraulich und ließ sich ausgiebig abtasten.
Da war klar, es kann nicht mehr allzu lange dauern. Aber dass es so schnell ging, war dann doch überraschend. In der Nacht kamen diese fünf Babys zur Welt. Hubertha kümmert sich gut und die Kleinen sehen proper aus.
Die Fünf waren die Katzen Nr. 167 bis 171 für dieses Jahr. Letztes Jahr um diese Zeit waren es genau 55 Katzen weniger.

Katze vermisst!
Sehr geehrte Damen und Herren.
Seit dem 17.06.2023 vermisse und suche ich meine Katze “Lisa”.
Sie ist in 54584 Jünkerath als Hauskatze aus meiner Wohnung entlaufen. Lisa ist ca. 12 Jahre alt, grau schwarz getigert mit weißen Flecken und sehr scheu.  Sie ist sowohl gechipt als auch bei Tasso registriert.
Kontakt: Ute Weber, 0160 98239074, ute_weber1964@web.de

Hallo Liebes Team,
anbei ein kleines Update zu Kamillo, Kamino und Gladys.
Wir könnten wirklich ein ganzes Buch über die drei und Lumpi schreiben. Die Bilder sprechen vermutlich für sich.
Danke für euren Tollen Einsatz!
Liebe Grüße aus Trier 🙂

In eigener Sache.
Wir müssen finanziell zurzeit ziemlich kämpfen.
Viel weniger Spenden und dafür höhere Kosten. Zusätzlich hatten wir früher fast immer auf die Abgabe-Schutzgebühr noch eine Spende obendrauf bekommen, jetzt passiert das nur noch sehr selten.
Noch ist es nicht dramatisch, aber wir müssen jeden Monat zum Teil mehrere Tausend Euro aus unseren Rücklagen zuschießen. Um dieses Minus etwas abzufedern, hat der Vorstand beschlossen, die Abgabe-Schutzgebühren zu erhöhen.
Wir werden die Abgabe-Schutzgebühren zum 01.07.23 um jeweils 15,- Euro anheben. Das deckt zwar bei weitem immer noch nicht die gestiegenen Kosten, aber so versuchen wir das Minus zumindest zu reduzieren, ohne die Preise zu sehr anzuheben.
Dann wird eine kastrierte, neg. getestete, 2x geimpfte, gekennzeichnete und gesunde Katze 180,- Euro kosten, wobei das genau die Kosten sind, die bei einem Kater für uns nur bei der Kastration entstehen. Bei weiblichen Katzen sind dann beim Tierarzt für uns noch einmal 60,- Euro mehr fällig.
Haben wir weniger gemacht, z.B. nur eine Impfung, reduziert sich der Preis entsprechend.
Sie sehen, wir bekommen mit der Abgabe-Schutzgebühr fast immer nur einen Bruchteil der Arztkosten erstattet und da sind weder die Kosten für die Versorgung der Tiere, noch die Fixkosten für den Betrieb des Tierheims mit eingerechnet.
Der Förderverein-Eifeltierheim übernimmt die Preise, sodass es egal ist, ob eine Katze aus dem Tierheim oder von der Pflegestelle vermittelt wird.

Eine weitere Neuerung zum 01.07.23 sind neue Öffnungs- und feste Telefonzeiten.
Vorab und für mich ganz wichtig, wir versuchen trotzdem Ihnen weiterhin zeitnah bei allen Notfällen zu helfen.
Es geht uns mit den neuen Öffnungs- und Telefonzeiten hauptsächlich darum, die Arbeitsunterbrechungen meiner Mitarbeiter bei der Versorgung der Tiere zu verringern.
Gerade vormittags müssen die Tiere mit Futter und Medikamenten versorgt oder Katzenbabys zugefüttert werden, da ist es sehr ungünstig unterbrochen zu werden. Hier können Fehler schwerwiegende Folgen haben.
Deshalb haben wir die morgendlichen Telefonzeiten verkürzt, sie sind zukünftig von 10.00Uhr bis 13.00Uhr. Dafür haben wir nachmittags um eine Stunde von 16.00Uhr bis 18.00Uhr verlängert.

Zusätzlich haben wir uns entschlossen, dass außer mittwochs nun auch montags das Tierheim offiziell für Vermittlungen und geplante Abgaben grundsätzlich geschlossen ist.
Hier ist der Hauptgrund, dass wir montags erfahrungsgemäß sehr viel Tierarzttermine haben, gerade wenn wir am Wochenende Notfälle aufnehmen mussten.
Dafür haben wir an den anderen Tagen die Besuchszeiten ebenfalls um eine Stunde von 16.00 Uhr bis 18.00Uhr verlängert.
So können wir uns an diesen Tagen einfach mehr Zeit für Sie nehmen, um eine gute Beratung gewährleisten zu können. Das ist uns sehr wichtig.
Wir sind an beiden Tagen, an dem das Tierheim geschlossen ist, vormittags zwischen 10.00Uhr bis 13.00Uhr telefonisch zu erreichen.
In dringenden Fällen sprechen Sie bitte Ihr Anliegen und eine Kontakt-Telefonnummer auf den Anrufbeantworter, wir versuchen Sie dann zeitnah zurückzurufen.
Weiterhin bitten wir grundsätzlich um eine telefonische Terminabsprache, wenn Sie uns besuchen möchten.
Das erleichtert uns erheblich die Planung und Durchführung unseres Tagesablaufs.
Vielen Dank, Rainer Kordel und Team.

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Tagebucheintrag 22.06.23

verfasst am 22. Juni 2023

Keine Vermittlungen

Unsere Neuzugänge

Hier der nächste Wurf.
Mutter Hannelore (5) mit ihren drei Mädels Hanja (3), Hanka (1) und Hannah (3).
Mit Hanka haben wir bereits das vierte rote Mädchen von dieser Stelle. Das ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise sind nur ca. 1 von 10 roten Katzen weiblich. Das soll aber zum Teil auch regional sehr unterschiedlich sein.

Hubertha ist die Mutter der anderen Mütter. Sie soll wieder tragend sein, was wir weder bestätigen noch verneinen können. Sie ist noch sehr ängstlich.
Vor Ort soll jetzt noch eine Mutterkatze mit unbekannter Menge an Babys sein. Eventuell kommen die nächste Woche zu uns.
Weil dieser Fall so umfangreich ist, haben wir andere, verschiebbare Fälle auf nächste Woche geschoben.

Nachtrag zu Kuba und Jarek.
Kuba wurde kastriert und beide wurden negativ getestet.
Beide stehen ab sofort zur Vermittlung bereit.

Nachtrag zu Benni, Henry und Nala.
Auch bei diesen dreien gab es keine Probleme. Alle drei wurden negativ auf Katzenaids und Leukose getestet und stehen ab sofort zur Vermittlung bereit.

Katze zurück 1!
Liebes Tierheimteam!
Wunderbare Nachrichten, unsere Miez ist wieder da! (TB-Eintrag vom 13.06.23).
14 Tage bangen und hoffen haben sich gelohnt!
GlG an Euch, EURE GLÜCKLICHE FAMILIE S. G.

Katze zurück 2!
Heute sollte noch eine Suchmeldung veröffentlicht werden, aber die Katze ist seit gestern Abend wieder Zuhause.

Hallo Herr Kordel,
ich darf voller Freude mitteilen, dass unser Kater wieder zuhause ist – etwas abgemagert, aber gesund!
MfG, M. D.

Katze vermisst 1!

Hallo liebes Tierheim-Team.
Ronja spricht immer noch viel, ist aber etwas ruhiger in der Kommunikation geworden. Scheu ist sie immer noch. Sie kommt nicht, um sich streicheln zu lassen. Aber mit Spielzeug, spielt sie mit jedem. Eine festere Bindung hat sie zu meiner Tochter, die sie damals im Tierheim aussuchte.
Sie füttert sie jeden Morgen und Abend und holt sie abends mit in ihr Zimmer, wo Ronja dann auch mit ihr schläft, oder auch rumtobt.
Mittlerweile geht sie tagsüber auch raus, zum Trinken, Fressen oder für ihr Geschäft kommt sie rein und geht aufs Katzenklo, dann ist sie wieder unterwegs.
Sie bringt auch fast jeden Tag eine Maus, die sie uns vor die Tür legt, Sie frisst sie aber nicht. Oft liegt sie bei den Hühnern im Gehege im Schatten oder im Schildkrötengehege. Wenn sie wieder rein will, macht sie sich lauthals bemerkbar.
Sie hat sich also gut eingelebt. Ihre Zutraulichkeit könnte noch ausgebaut werden, aber auf der anderen Seite finde ich es auch gut, dass sie sich nicht von jedem anlocken lässt.
Viele Grüße, Familie L.

In eigener Sache.
Nachfolgend veröffentliche ich auf Wunsch des ehemaligen Tierschutzvereins „Tierhilfe Thalfang“ einen Text.
Die Tierhilfe Thalfang hat sich mittlerweile aufgelöst.
Das ist für die Tiere und den Tierschutz in dieser Region ein schwerer Schlag, aber ich kann die Verantwortlichen auch gut verstehen.
So viele Jahre haben die Helfer nicht nur ihre Freizeit in die Versorgung der Tiere gesteckt, sondern auch ihre Wohnung bereitgestellt und zum Teil noch ihr eigenes Geld eingesetzt.
Und wenn das auch noch nicht genug ist, mussten Sie auch noch schauen, wo die finanziellen Mittel herkommen und sich mit den Ämtern und einigen schwierigen Menschen herum ärgern.

Einige der Leute, die sich mit einem Problem an den Tierschutz wenden glauben, nur weil man ehrenamtlich im Tierschutz arbeitet, müssen die Personen 24 Stunden, 7 Tage die Woche bereits stehen, um IHNEN zu helfen. Natürlich kostenlos!
Und manche Leute, die ein Tier aufnehmen möchten, haben manchmal Vorstellungen, die sind nicht zu glauben.
Natürlich soll das Tier den äußeren Vorstellungen entsprechen, maximal 5 Wochen alt sein, aber stubenrein, am besten bereits kastriert und fertig geimpft und kaputtmachen darf es auch nicht, wenn es 12 Stunden am Tag alleine in der Wohnung ist. Und kosten darf es auch nichts, der Tierschutz soll doch froh sein, dass er überhaupt ein Tier los wird.
Und wenn man doch tatsächlich solch ein Tier nicht auf „Lager“ hat, wird eine negative Rezension geschrieben, dass der Tierschutz gar keine Tiere vermitteln will!

Das ist vielleicht etwas überspitzt dargestellt, aber einer oder mehrere der Punkte erleben wir mindestes einmal in der Woche. Zum Glück gibt es auch die wirklich netten Leute.

Deshalb kann ich gut verstehen, dass man nach so vielen Jahren auch mal sagt: Jetzt ist genug!

Wir machen das hier hauptberuflich und haben sehr viel Unterstützung von sehr vielen freiwilligen Helfern, die uns bei der Arbeit helfen.
Zum Teil unterstützen uns auch einige Tierschützer der ehem. Tierhilfe Thalfang als Pflegestelle und bei Fangaktionen. Auch dafür vielen Dank.
Wir können zu 99 Prozent abends nach Hause gehen, ohne dort Notfalltiere weiter versorgen zu müssen. Umso größer mein Respekt vor allen ehrenamtlichen Tierschützern, die sich das über so viele Jahre antun.
Wir bedanken uns für die jahrelange, hervorragende Zusammenarbeit mit den Tierschützern der Tierhilfe Thalfang.
Rainer Kordel

Sehr geehrte Mitglieder der Tierhilfe Thalfang – Hunsrück – Mittelmosel e.V., liebe Freunde und Unterstützer,

seit seiner Gründung im Jahr 1997 hat der Verein unzählige verwilderte Katzen und Kater kastriert und zahl-reiche Tiere erfolgreich vermittelt. Jedoch haben die steigenden Erwartungen der Bevölkerung, sowie das feh-lende Engagement der Gesetzgeber im Bereich des Tierschutzes bei den Mitgliedern des Vereins ihre Spuren hinterlassen. Der Vorstand hat sein Amt auf der Mitgliederversammlung am 12.03.2023 niedergelegt und die Auflösung des Vereins wurde von allen Anwesenden einstimmig beschlossen. Der Verein ist aufgelöst.

Zuallererst möchte ich Ihnen allen von Herzen danken. Dank Ihrer unermüdlichen Unterstützung, Ihrer groß-zügigen Spenden, Ihrer tatkräftigen Hilfe für den Tierschutz in der Region konnten wir in den vergangenen Jahren unglaublich viel erreichen. Gemeinsam haben wir zahlreiche Tiere gerettet, versorgt und in liebevolle Zuhause vermittelt. Wir haben Kastrationsaktionen durchgeführt, Aufklärungsarbeit geleistet und Tierbesitzern in Notlagen geholfen. All dies wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen. Ob Partner, Freund oder Mitglied, Sie haben uns auf vielfältige Weise unterstützt.

Trotz der Auflösung heißt das nicht, dass mein aktives, ehrenamtliches Team und ich in Rente gehen. Wir unterstützen jetzt den Tierschutzverein Förderverein Eifeltierheim e.V. (Vorsitzende Anke Zimmer) und das angeschlossene Eifeltierheim Altrich e.V. mit Tierheimleiter Rainer Kordel. Ein Teil unserer Pflegestellen hat bereits die ersten Mutterkatzen und ihre Babys aus dem Eifelbereich in Pflege.
Auch beim Einfangen und Kastrieren von verwilderten Hauskatzen sind wir aktiv. Das Koordinieren der uns anvertrauten Fälle übernehme ich, da ich dieses für die Tierhilfe Thalfang e.V. immer so tat und so die erste Vorsitzende des Fördervereins Eifeltierheim e.V. etwas entlasten kann. Da wir nun ausschließlich in der Eifel aktiv mithelfen, gebe ich Ihnen im Anschluss noch die Adressen der Ansprechpartner für die Verbandsgemeinen Bernkastel-Kues, Morbach, Thalfang, Traben-Trarbach und Hermeskeil, bei denen Fundtiere gemeldet werden können, bekannt.

Unsere Futterboxen im Rewe und Norma in Bernkastel-Kues und im Futterhaus in Wittlich betreue ich weiterhin, wenn jetzt auch Förderverein drauf steht. Die Versorgung unserer Klienten, deren Rente fast zum Leben nicht reicht, ist uns nach wie vor ein Herzensangelegenheit, und wir möchten sicherstellen, dass die bedürftigen Tiere weiterhin versorgt werden.

Die Spendengelder von den Futterboxen werden wie zu Zeiten der Tierhilfe Thalfang e.V. jetzt auf das Tierschutzkonto des Förderverein Eifeltierheim e.V. gebucht.

Des Weiteren möchte ich Ihnen mitteilen, dass das Vermögen des Vereins laut Satzung dem Förderverein Eifeltierheim e.V. übergeben wurde. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da wir von der hervorragenden Arbeit und dem Engagement des Fördervereins überzeugt sind.

Bitte seien Sie versichert, dass ich auch in Zukunft Ihre Futterspenden in Ehren halten und sicherstellen wer-den, dass sie den bedürftigen Tieren zugutekommen. Die Arbeit für den Tierschutz hört für uns Ehrenamtliche nicht auf, sie wird lediglich in anderer Form weitergeführt.

In tiefer Dankbarkeit und mit herzlichen Grüßen,
Ruth Genheimer
Ehemalige 1. Vorsitzende der Tierhilfe Thalfang – Hunsrück – Mittelmosel e.V.

Nachfolgend die Ansprechpartner für die entsprechenden Verbandsgemeinden.
MORBACH
Gemeindeverwaltung Morbach, Marc Diedrich, Tel.: 06533/71 201, mdiedrich@morbach.de
Außerhalb der Öffnungszeiten bitte bei der Polizei melden.

THALFANG
Heino Zschiedrich, heino.zschiedrich@rathaus-thalfang.de, Tel.: 06504/9140-122
Beate Kimmling, beate.kimmling@rathaus-thalfang.de, Tel.: 06504/9140-123
Außerhalb der Öffnungszeiten bitte bei der Polizei melden.

BERNKASTEL-KUES
Verbandsgemeindeverwaltung Bernkastel-Kues
Frau Meisberger, m.meisberger@bernkastel-kues.de, Tel.: 06531/54123
Herr Schmitt, a.schmitt@bernkastel-kues.de, Tel.: 06531/54120
Außerhalb der Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung melden Sie sich bitte bei Tierarzt Dr. Marks, 06531/915246

TRABEN-TRARBACH
Ordnungsamt Traben-Trarbach
Herr Kamphoff, 06541/708-250
Außerhalb der Öffnungszeiten bitte bei der Polizei melden.

HERMESKEIL
Verbandsgemeinde Hermeskeil
verbandsgemeinde@hermeskeil.de, 06503/809-0
Außerhalb der Öffnungszeiten bitte bei der Polizei melden.

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Tagebucheintrag 21.06.23

verfasst am 21. Juni 2023

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 20.06.23

verfasst am 20. Juni 2023

Keine Vermittlungen, aber wir haben die zwei hellroten Fundkatzen-Mädchen aus Bitburg Mötsch auf eine spezielle Kitten-Notfall-Pflegestelle bringen können (weiter siehe unten – Nachtrag Mötsch-Katzen)

 

Unsere Neuzugänge
Gestern kam noch ein Anruf, dass in Erden ein verletzter Falke gefunden wurde.
„Normale“ Tierheime wie wir, haben keine Genehmigungen (und keine Kapazitäten und nötiges Fachwissen) um solche Wildtiere aufzunehmen.
Wir mussten ihn an die Wildtier-Auffangstation in Saarburg verweisen.

Gestern bekamen wir einen „Notruf“ über den Förderverein, der sich im Nachhinein wesentlich umfangreicher herausgestellt hat, als zuerst angenommen.
Heute und die nächsten Tage werden die nächsten Mutterkatzen mit Babys und eine hochtragende Katze kommen.
Und alle Pflegestellen des Fördervereins sind bereits voll. Wir suchen deshalb weitere Pflegestellen, die Mütter mit Babys aufnehmen können, bis sie zur Vermittlung stehen.
Sie sollten über einen eigenen Raum verfügen, wenn Sie eigene Tiere im Haus haben.
Natürlich werden Sie mit allem versorgt und unterstützt.
Interessenten melden sich bitte bei unserer Vorsitzenden Frau Anke Zimmer: 06508-1054.
Hier zu sehen ist die erste Mutter Haruna (1) mit ihren drei Töchtern Hanabi (1), Himawari (1) & Hinata (1).

Mutter Helena (4) hat zwei Jungs und zwei Mädels. Zuerst Hades (1), dann Hermes (4), Hera (2) & Hestia (1). Wir haben gehofft, dass wir ein großes Mutter-Kind-Zimmer einrichten können, aber die Mütter mögen sich alle nicht und mobben sich heftig, weshalb wir viele Boxen brauchen.
Der Besitzer nimmt einige der erwachsenen, dann aber kastrierten, Katzen wieder zurück und wir vermitteln die Jungkatzen.
Noch wissen wir nicht genau, wie zutraulich die Mütter sind. Wenn sie uns nicht an die Kitten lassen und uns nur anfauchen, müssen sie rechtzeitig getrennt werden, damit sie nicht die falschen Dinge von der Mutter lernen.
Für Neu-Leser: die Zahlen in den Klammern bedeuten, wie oft wir bereits Katzen mit diesen Namen hatten – wie bei den Päpsten.

Diese drei Wohnungskatzen sind uns gestern Abend wegen Allergie abgegeben worden.
Benni (5) ist am 29.06.22 geboren, kastriert, gekennzeichnet, geimpft und kann hören, obwohl er weiß ist. Er kam erst vor einigen Wochen zu dem bereits bestehenden Duo Henry (10) und Nala (15). Aber alle drei verstehen sie super und könnten auch zusammen vermittelt werden. Aber wenn nur ein Pärchen gewünscht ist, dann auf jeden Fall Henry und Nala. Benni ist aber so artverträglich, dass wir ihn als Zweitkatze vermitteln möchten.
Henry ist am 21.07.18 und Nala am 02.06.21 geboren. Auch sie sind bereits kastriert, gekennzeichnet und geimpft.
Wir müssen schauen, wann wir wie viele Termine beim Tierarzt bekommen, denn alle Tiere werden von unserem Tierarzt angeschaut, bevor sie vermittelt werden.
Übrigens, Nala soll laut Pass eine Perser/Maine-Coon-Mix sein.

Nachtrag zu den Mötsch-Katzen Moa und Kitten.
Eigentlich ist nur eins der Beiden richtig pflegebedürftig, aber so ist es nicht alleine und die Beiden und unsere Beiden können dann jeweils als Pärchen vermittelt werden und die Mutter muss nur noch zwei Babys versorgen. Dort können sie viel besser versorgt werden und wir haben wieder etwas Kapazität für die nächsten Tiere.
Also eine win-win-win-win-Situation.
Moa und ihre zwei verbliebenen Kitten waren gestern zur Untersuchung. Zum Glück geht es Moa soweit ganz gut. Sie wurde auf ca. 2016 geschätzt, ist negativ getestet worden und hat nicht mehr viele Zähne, was bei einer Katze in diesem Alter auf keine gute Haltung schließen lässt. Das muss nicht immer so sein, aber in diesem es Fall zutreffen könnte.
Sohn Morten (rot) und Tochter Moesha sollen ca. am 25.05.23 geboren sein, und bekommen natürlich weiterhin entsprechende Medikament und Behandlungen.

Nachtrag zu dem Fundvogel aus Wittlich Bombogen.
Wir haben den Vogel an das Ordnungsamt Wittlich weitergegeben. Ich denke, sie haben es ins Tierheim Trier gebracht.

Hallo liebes Tierheim-Team,
anbei drei Fotos von Sans und Luna. Luna hat etwas gebraucht, um zu verstehen, dass Fauchen und Knurren bei Sans nichts bringt, er möchte einfach nur lieb gehabt werden und schnurrt als Antwort immer nur. Luna konnte das einfach nicht verstehen, Sans putzt sich, während sie in anfaucht und zeigt ihr seine Terrasse, über die er sich dann schnurrend rollt.
Ab dem Moment, an dem er sich schnurrend über den Boden gerollt hat, hat Luna verstanden, dass von Sans keine Gefahr ausgeht. Und Sans war wirklich sehr bemüht Luna zu zeigen, dass er sie als Freundin gewinnen möchte und voller Zuneigung. Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht, Sans ist genauso unsportlich wie Luna 😉
Wir hoffen nun, dass die Stimmung zwischen den beiden sich weiterhin so gut entwickelt.
Viele Grüße, S. B.

In eigener Sache.
Ich hatte gestern das angekündigte Telefonat mit dem Verbandsbürgermeister Herrn Follmann.
In dem Gespräch konnte ich ihn noch einmal auf die Problematik mit unseren 1-jährigen Pachtverträgen für das Tierheim und die Schwierigkeit, ein neues Grundstück zu finden, aufmerksam machen.
Ich denke, er hat unsere Situation und die Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden verstanden, wenn es kein Tierheim mehr gibt und hat uns zugesagt, nach einer Lösung zu suchen.
Aber das wird nicht einfach werden, auch die Gemeinden haben keine großen Mengen an eigenen freien Flächen.
Dann muss das Grundstück noch in der richtigen Gegend liegen (Wittlicher Tal) und über passende Anschlüsse verfügen (Wasser, Abwasser, Strom, Telefon, Zufahrt) oder ohne großen Aufwand damit auszustatten sein.
Und wenn sie selber kein passendes Grundstück haben, müssen sie einen Grundstückbesitzer dazu bringen, uns das Grundstück zu verkaufen oder einen möglichst langfristigen und bezahlbaren Pachtvertrag abzuschließen.
Super wäre es natürlich, wenn wir das Grundstück von den Gemeinden kostenlos oder günstig zur Verfügung gestellt bekommen würden, wir übernehmen ja schließlich auch ihre Aufgaben mit der Fundtierversorgung.
Dieses Grundstück ist enorm wichtig für uns, weil wir – falls notwendig – nicht mal eben ein Grundstück bekommen werden, das hat die Vergangenheit deutlich gezeigt.
Leider kann nur mit so einem fixen und passenden Grundstück die Planung für den Bau/Umbau, das einholen der nötigen Genehmigungen, das stellen der Förderanträge und die Spendensuche mit ausreichendem zeitlichen Spielraum stattfinden.
Aber wie ich ja bereits mehrfach angedeutet habe, ohne Grundstück keine Spenden und ohne Spenden kein Grundstück/Tierheim.
Natürlich verlassen wir uns nicht alleine darauf und schauen zusätzlich selber nach entsprechenden Grundstücken und versuchen Sponsoren zu finden, die uns bei den zusätzlichen Kosten für dieses riesige Projekt unterstützen.

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Tagebucheintrag 19.06.23

verfasst am 19. Juni 2023

Heute war echt die Hölle los. Zum Glück hatte ich das Tagebuch bereits zum größten Teil gestern vorbereitet. Ein Anruf nach dem anderen, sie können es ja selber sehen und das ist nur ein Bruchteil der Sachen.

Keine Vermittlungen, unsere Neuzugänge
Heute kommen noch reichlich Katzen, wir wissen gar nicht genau, wie viele es werden.

Farbratte Sky und Sunshine sind am Freitag überraschend zu uns gekommen, weil die Besitzer sich nicht mehr um sie kümmern können.
Sie sind Schwestern, ca. 1 Jahr alt und etwas zurückhaltend.

Das sind die beiden angekündigten Wohnungskatzen, die zu uns gekommen sind, weil die Besitzerin aus gesundheitlichen Gründen sich nicht mehr um die beiden Jungs kümmern kann.
Der rote Jarek ist am 01.06.21 geboren, bereits kastriert und geimpft. Kuba ist 01.02.22 geboren, noch nicht kastriert, geimpft und hört, was bei Albinos eher selten ist.
Sie gehen zeitnah zur Eingangsuntersuchung/Kastration und sollen zusammen vermittelt werden.

Das ist eine Mutter mit ihren vier Kitten, die uns am Samstag Vormittag über den Förderverein aus Bitburg-Mötsch gebracht wurden.
Das ist der selbe Standort, wo bereits die Kitten mit den schlimmen Augen aus dem SWR-Bericht am 01.06.23 gezeigt wurden.
Aber die toppen die letzten Babys bei weiten. Zum Glück ist die Mutter einigermaßen friedlich, findet es aber natürlich nicht gut, wenn wir mehrfach am Tag die Augen versorgen.
Mutter Moa ist wie ihre Babys viel zu dünn und die Babys müssen deshalb zum Teil zugefüttert werden, obwohl Moa sich eigentlich gut kümmert. Ein hellrotes Mädels hat am Sonntag stark abgebaut, zum Teil nur noch knapp über 33°C Temperatur und müsste noch am selben Tag zum Tierarzt in die Notaufnahme.
Zum Glück ging die Temperatur schnell auf über 36°C hoch. Trotzdem müssen beide zugefüttert und gewärmt werden und das bei 30°C Außentemperatur.
Und wenn sie glauben, die Augen sind doch gar nicht so schlimm, dann schauen Sie sich die Bilder an, wie es bei der Ankunft ausgesehen hat.
Zartbesaitete, sollten sich über legen, schnell weiter zu scrollen.

So kamen die Kitten an und es bedarf einiges an Arbeit, solche Krusten zu lösen.
Immer wieder einweichen und Stück für Stück die Krusten entfernen und hoffen, dass darunter noch funktionsfähige Augen sind.
Aber wenn überhaupt, werden sie Schatten, hell und dunkel erkennen und als Wohnungskatzen leben müssen.
Und vor Ort sollen weitere solcher Katzen leben.
Wir sind an der Sache dran.

Katze und sein Besitzer gefunden!
Am Samstagabend haben wir eine Fundkatze aus Speicher-Housing-Area bekommen. Die Finder waren sich sehr sicher, dass die Katze von einer Familie zurückgelassen wurde, die vor ein paar Wochen weggezogen sind. Deshalb kam die Katze über den Förderverein zu uns.
An dem Abend war Nemo schlecht gelaunt, deshalb haben wir erst am Sonntag Morgen schauen können, ob er gekennzeichnet ist.
Und siehe da, er war gechipt, registriert und seit Mai in Landscheid als Vermisst gemeldet.
Mittags war Nemo bereits wieder zuhause.
So schnell und einfach kann es gehen, wenn die Tiere gekennzeichnet und gemeldet sind.

Dieser beringte Fundvogel ist uns eben gebracht worden. Ihre Katze hätte den Kanarienvogel gebracht. Jetzt versuchen wir über die Ringnummer den Besitzer ausfindig zu machen.

Katze vermisst 1!
In Detzem ist seit einer Woche ein roter Kater abgängig. Er ist kastriert, liebt, gekennzeichnet und bei Tasso registriert.
Meldungen Bitte an 0151-50797201

Anmerkung von mir.
Leider gibt es kein Foto des vermissten Katers.
Das wäre auch ein Anliegen von mir. Bitte schauen Sie, dass sie zwei – drei aussagekräftige Fotos ihrer Tiere haben. Am besten, dass mehrere Seiten und besondere Kennzeichnungen auf den Bilder zu sehen sind. Man weiß nie, wann solche Bilder gebraucht werden.
Und besser haben und nicht brauchen – als brauchen und nicht haben.

Katze vermisst 2!
Vermisst seit Freitag Nähe Auto Klaus / Zell
Eddy, 1 Jahr, kastriert, leider ohne Kennzeichnung
Viola Kallfelz, Willi Gräbner Straße, Zell, 01777 067201

Katze wieder zuhause!
Der Blacky (TB-Eintrag vom 06.06.23) ist wieder da. Er ist ganz dünn geworden. Der Dr. Kohl hat ihn untersucht und sagt er ist gesund.
Viele Grüße Constantin

Hallo liebes Tierheim-Team.
Ich wollte euch kurz mitteilen, dass ich super in Kernscheid angekommen bin.
Anfangs habe ich kurz mein neues Zuhause erkundet und seitdem will ich nur noch schmusen.
Mit gefällt es hier super 🙂
Grüße, Liesel

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Tagebucheintrag 16.06.23

verfasst am 16. Juni 2023

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge.
Morgen sollen zwei Wohnungskatzen kommen. Ein roter und ein komplett weißer Kater. Einer kastriert, einer unkastriert, mehr ist noch nicht bekannt.

Hallo liebes Tierheim Altrich,
wir haben Anfang März die Katze “Billie” (1) und den Kater “Bon Jovi” (1) (Abkürzung “Boni”) adoptiert. Anfangs war Billie noch sehr schüchtern und hat sich die ersten Tage versteckt, kam dann aber immer mehr und mehr heraus aus ihrem Versteck. Nach 3 Wochen kam sie dann zum ersten Mal vor dem Fressen zum Streicheln. Boni kam schon nach 3 Tagen heraus und hat munter im Wohnzimmer mit seinem Ball gespielt und sich auch nicht von uns stören lassen, wenn wir mit ihm im Raum waren. Natürlich waren beide in manchen Situationen sehr schreckhaft, was sich mit der Zeit schnell gelegt hat. Die beiden haben sich nun super gemacht. Boni lässt sich mittlerweile richtig dolle kraulen und beide stehen bereit, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, um sich ihre Portion Streicheleinheiten abzuholen. 😊 Beide Katzen sind unfassbar neugierig. Sobald eine Türe, Schublade oder ein Schrank aufsteht, sind die beiden drin. Alles Neue wird direkt beschnuppert oder inspiziert. Uns wurde gesagt, dass Boni noch sehr gerne mit Bällen spielt. Aber wir müssen sagen, dass es nicht nur Boni ist, sondern auch die ältere Dame Billie, die dem jungen Kerl in nichts nachsteht. Beide spielen stundenlang zusammen mit ihrem Ball oder mit uns gemeinsam an der großen Angel. Was aber auch ein Riesenspaß für die beiden ist, sind Schnürsenkel. Boni rennt mit dem einen Schnürsenkelende im Mund los und Billie stürmt dem anderen Ende hinterher. Die beiden sind wirklich unkompliziert. Wir haben nach und nach die Wohnung umgestellt, damit die Katzen genug Platz zum Toben haben und entsprechend ihren Bedürfnissen an den Fensterbänken genug Liegemöglichkeiten haben. Das alles und die Futterumstellung hat den beiden nichts ausgemacht. Kommt Besuch vorbei, sind die beiden wirklich entspannt und kommen immer schnuppern, wenn jemand neues die Wohnung betritt. Wir sind sehr glücklich, die beiden zu uns genommen zu haben. Dass sie sich so schnell, so gut entwickeln, hätten wir anfangs nicht gedacht. Wir wollen uns nochmals herzlich für die liebe Betreuung bedanken.
Liebe Grüße, Boni, Billie, Timm und Lisa

Hallo liebes Tierheim-Team,
Hallo lieber Herr Kordel,
hier schreiben Ihnen die M. aus Bergweiler.
Wir haben uns lange nicht gemeldet, obwohl wir doch immer einmal erzählen wollten, wie schön Sola, Mika und Preston sich als tolle Pfoten-Truppe arrangiert und eingelebt haben.
Das war wirklich einfach toll, wie sie eine Kuschelgemeinschaft gebildet haben und unsere Familie auf eine so wundervolle Weise ergänzt wurde.

 

Vielen Dank noch einmal, dass wir Ende 2021 die Buddys Mika und Preston zu uns nehmen durften, um Sola nach dem Tod ihrer Schwester nicht länger alleine lassen zu müssen.
Natürlich hat es einige Zeit gedauert, bis gerade unseren beiden Neuankömmlingen klar war, dass die Zweibeiner eigentlich ganz okay sind und man sich auch einfach mal streicheln lassen kann. Kurz nach dem Einzug war es schwer, überhaupt eines der beiden kleinen Bündel zu Gesicht zu bekommen – aber sie hatten ja auch absichtlich einige Versteckmöglichkeiten bekommen. Nach Tagen ließen sie sich auch häufiger blicken, aber ein Annähern blieb noch einige Zeit unerwünscht. Sie bekamen die Zeit, die sie brauchten. Innerhalb von Wochen dann wurden aus den beiden anfangs öfters einmal fauchenden Bündeln zwei an uns gut gewöhnte kleine Katerchen, die sich – zumindest im Haus – bald auch streicheln ließen und unsere Nähe genossen. In Spiel und Kuscheln konnten die zwei ja von Sola lernen, dass wir Menschen eigentlich ganz nett sind.
So ging die Zeit ins Land, die drei waren unglaublich vertraut und ein tolles Team. Irgendwann verschwand Mika für 5 Tage – wie wir waren auch Sola und Preston einfach nicht vollständig.
Plötzlich stand der Kerl wieder im Garten, kam futtern und gesellte sich auf die Kuscheldecke, die Welt war wieder in Ordnung.
Alle drei genossen ihren Freigang und ihre Zeit bei und mit uns Dosenöffnern.
Preston, das anfänglich ängstlichste fauchende Bündelchen, entdeckte sehr bald, dass Nähe und Geborgenheit etwas sehr Schönes sind. Schnell war unser schmales Katerchen dann eine ausgesprochene Kuschelseele – so intensiv hat noch kein Pfötchen sich versucht quasi in unseren Armen zu verkriechen. Ebenso die tägliche Kuscheleinheit auf der Schulter – der Kerl war echt ein lustiger Hammer und hat oft gar wie eine Nackenrolle im Home-Office auf mich aufgepasst.
Mit uns allen vieren hatte unser Bärchen eine enge Kuschelbeziehung.
Preston, Sola und Mika haben sich bestens verstanden – war das schön, wenn die drei eng verknuddelt auf der Couch oder dem Schreibtisch lagen.

Am 25.2. mussten wir Preston viel zu früh über die Regenbogenbrücke ziehen lassen, nachdem er innerhalb kurzer Zeit extrem abgebaut hatte und am Ende leider auch FIP diagnostiziert wurde.
FIP ist ein Arschloch – wir hatten nicht den Hauch einer Chance 🙁

Es hat uns einige Zeit gekostet, mit dieser Lücke überhaupt klarzukommen, auch war in diesen Wochen unglaublich viel an sonstigen schwierigen Situationen zu meistern.
Dennoch dürfen wir auf eine tolle Zeit von etwa 14 gemeinsamen Monaten zurück blicken und erinnern uns so gerne an viele unvergessliche Momente.
Zudem waren wir froh, dass Sola und Mika wohlauf waren, sie haben sich nicht angesteckt.
Die nächsten Wochen verliefen in einem komischen Gefühlsmix. Jeder von uns 6 Zwei- und Vierbeinern vermisste unser Bärchen. Sola und Mika kamen uns noch etwas näher und wurden noch eine Spur kuscheliger. Alles wurde wieder „gut“.

Plötzlich am 24. Mai dann ein weiterer trauriger Schlag – einige hundert Meter entfernt von Zuhause wurde Sola angefahren und starb noch an Ort und Stelle. Wenigstens konnten wir sie Zuhause neben Preston begraben.

Wir sind unfassbar traurig, in so kurzer Zeit schon wieder eine Fellnase verloren zu haben. Dennoch sind wir gleichzeitig so sehr dankbar, dass wir Sola bei uns aufnehmen und ihr seit September 2021 ein schönes Zuhause geben durften. Wir hatten eine wundervolle gemeinsame Zeit.
Leider haben unser kleiner roter Kater Mika und wir vier Zweibeiner nun schon wieder eine große Lücke in unserer Mitte – vor allem Mika merkt man an, dass er nicht verstehen kann, warum niemand mehr mit Fell zum Kuscheln und zum gegenseitigen ablecken da ist. Er sucht nun auch noch ein wenig mehr unsere Nähe und lässt sich ausgiebiger knuddeln. Aber wir sind der Meinung, dass er nicht allzu lange alleine bleiben soll.
Viele Grüße an das gesamte Team, Familie M.

Guten Abend.
Bounty und Snowy haben sich sehr gut eingewöhnt. Wir haben das Außengehege nochmal vergrößert, sodass die beiden sich richtig austoben können. Hier im Anhang noch ein paar Bilder.
Grüße N. S.

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