Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 18.08.23

verfasst am 18. August 2023

Unsere Vermittlungen
Eben ist Lui als Einzel-Freigänger-Katze von einem Paar aus Horbruch abgeholt worden

Unsere Neuzugänge

Lana ist eine ältere Fundkatze, die uns heute Vormittag gebracht wurde. Wir gehen davon aus, dass sie kastriert ist, weil sie eine Tätowierung im rechten Ohr hat, die leider nur noch sehr schlecht zu lesen ist. Lana hat wenig bis gar keine Zähne mehr, wiegt nur knapp über 2 Kilo und wird jetzt erst einmal gepäppelt.
Sie wurde das erste Mal Anfang der Woche auf dem Netto-Parkplatz in Landscheid gesehen.

Nachtrag zu Remina (1)
Remina wurde auf Ende April / Anfang Mai geschätzt, deshalb habe ich mich jetzt einfach für den 01.05.23 entschieden.
So eine Alterseinstufung ist nur in den ersten Wochen relevant und noch nicht einmal wirklich dafür.
Schauen wir uns die Kinder von der verwilderten Fundkatze Alana aus Altrich an. Der große Junge Alessio wiegt 1580 Gramm, die kleine Schwester Amanda 1010 Gramm. Es wird für eine Impfung oder für den Kastrationstermin also eher nach der Entwicklung – also dem Gewicht geschaut.
Und in einem Jahr spielt ein möglicher Geburtstermin eher eine untergeordnete Rolle.
Aber zurück zu Remina. Sie wurde negativ getestet, gekennzeichnet und ist soweit fit.
Wir behalten sie noch über das Wochenende hier, ob sich doch noch ein Besitzer meldet und dann kann sie in die Vermittlung.

Nachtrag zu Gaston (1), Gothel (1) und Gundel (2)
Auch die Drei wurden auf Ende April / Anfang Mai geschätzt. Auch hier habe ich den Geburtstag auf den 01. Mai gelegt.
Wir hatten ja schon mehrfach Jungkatzen-Würfe, die zum Teil positiv und zum Teil negativ auf Katzenaids getestet worden. Auch hier haben wieder so einem Fall.
Gaston und seine Schwester Gundel sind negativ getestet und werden auch negativ bleiben.
Gothel wurde positiv getestet, aber es wurde das Immunsystem der Mutter getestet, was noch bis zum sechsten Monat vorherrschend sein kann. Erst danach ist das eigene Immunsystem so weit entwickelt, dass sich das Testergebnis auch noch ändern kann.
Wir hatten das letztes Jahr mit Fundkatzen aus Salmtal. Da waren einige Katze zuerst positiv getestet worden (Saskia, Sabrina, Sandra, Sabine und Sascha). Später wurden alle Mädels negativ getestet, nur Sascha blieb positiv und ist entsprechend als Wohnungskatze vermittelt worden.
Die G`s bekommen bereits Augensalbe, damit die Entzündung erst gar nicht schlimm wird, bis jetzt haben nur Gothel und Gundel etwas wässrige Augen.

Hier ein kleines Gruppenbild von Zimmer 9.
Die meisten sehen niedliche Katzenbabys, wir leider meistens nur die Arbeit, die die Rassenbande macht.
Hat man das Zimmer fertig geputzt, schaffen sie es in 10 Minuten es so aussehen zu lassen, als wäre 3 Tage niemand dort gewesen (Christin Ressmann meinte noch, sie schaffen das locker in 2 Minuten).
Es wundert mich sehr, dass sich bis jetzt so wenige Interessenten für die Kitten gemeldet haben. Normalerweise sind rote, rot-weiße, Tricolor und Schildpatt-Kitten eigentlich sehr begehrt.
Eventuell liegt es daran, dass noch viele im Urlaub sind.
Schönes Wochenende Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 17.08.23

verfasst am 17. August 2023

Zum Glück habe ich mich nicht angesteckt, zwei Tests gestern und heute waren negativ.
Es ist auch nicht sehr viel los, die angemeldeten Katzen (siehe unten) sind gekommen und die nächsten zwei Katzen kommen am Sonntag.
Für Heute sind keine Besuchstermine geplant, erst für morgen und dem Wochenende wieder. Es bleibt also Zeit für liegengebliebenen Papierkram und ich konnte wieder einige Katzen auf die „Externe Seite“ stellen.

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag ist Helena zu einer Familie als Zweitkatze (unser Osito) nach Zeltingen vermitteln worden
Gestern ist der Fundkater Karlo von der Finderin abgeholt worden. Sie hatte ihn damals total verschnupft und abgemagert bei uns abgegeben. Er war zwar bereits kastriert, aber nicht gekennzeichnet.
Die Finderin blieb die ganzen Monate mit uns in Verbindung und Karlo darf jetzt bei ihr im Haushalt wohnen. Obwohl er weder kastriert werden musste und durch seinen Gesundheitszustand noch nicht geimpft wurde, hatten wir 500,- Euro reine Arztkosten bei ihm. Wir haben zwar eine großzügige Spende bekommen, aber ich wollte nur einmal deutlich machen, was so ein unspektakulärer Fall bereits an Kosten hervorbringt. Und das sind ja NUR die Arztkosten.

 

Unsere Neuzugänge

Remina (1) ist eine Fundkatze aus Reipeldingen, die bereits vor einiger Zeit im Garten der Finderin aufgetaucht ist. Nachdem die Suche nach einem Besitzer erfolglos war, ist sie vorgestern Nachmittag zu uns gebracht worden. Sie ist lieb und heute zur Eingangsuntersuchung gebracht worden.

Das sind die drei angekündigten Fundkatzen aus Großlittgen, die ebenfalls am Dienstag zu uns gekommen sind. Kater Gaston (1) und seine beiden Schwestern Gothel (1) und Gundel (2) sind noch etwas ängstlich. Bei zwei Katzen zeigt sich bereits ein leichter Schnupfen, deshalb werden sie bestimmt heute bei der Eingangsuntersuchung nicht geimpft.

In eigener Sache.
Gestern habe ich per Mail eine vermisste Landschildkröte gemeldet bekommen.
Ich wollte heute eine Vermisstenmeldung veröffentlichen, aber die Schildkröte wurde heute morgen gefunden und den Besitzern zurückgegeben.
Man kann sich als Nicht-Schildkrötenbesitzer gar nicht vorstellen, wie schnell die kleinen Tierchen sein können. Und sie können sich mit einer Kralle an einem Brett oder sonstigem Vorsprung hochziehen und sich dann über das Hindernis ab und davon machen. Und dann geht die suche Los. Wirklich faszinierende Geschöpfe.

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Tagebucheintrag 16.08.23

verfasst am 16. August 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 15.08.23

verfasst am 15. August 2023

Heute bin ich nicht im Tierheim.
Ich hatte am Sonntag Freunde zu Besuch und habe gestern die Information bekommen, dass eine Person Corona-positiv ist.
Ja, das Virus gibt es immer noch.
Deshalb bleibe ich heute vorsichtshalber zuhause, auch wenn ich das rechtlich nicht machen müsste.
Aber wenn ich unvorsichtig wäre und noch zwei meiner Mitarbeiter anstecken würde, dann wären über 100 Tiere nur auf einen Lehrling und ein paar ehrenamtliche Helfer angewiesen.
Die Leute vergessen leider oft, dass es sich bei uns um Lebewesen handelt und wir nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern haben.
Deshalb bitte ich auch alle Besucher, dass Sie lieber den Besuch bei uns absagen oder verschieben, wenn sie sich unsicher sind.
Bald kommen die Weinfeste und die Säubrenner-Kirmes, da graut es mir jetzt schon davor.

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge.

Liebes Eifeltierheim-Team
Liebe Grüße von Kira der Nacktkatze und ihren Mitbewohnern.
Kira lebt mittlerweile schon seit 2 Jahren bei uns. Schon krass was in den zwei Jahren alles passiert ist und wie Kira sich verändert/entwickelt hat. Anfangs war sie eine sehr scheue, hyperaktive Katze, die man zwar immer super zum Spielen animieren konnte, aber nie zum Kuscheln.
Mittlerweile ist sie eine superanhängliche Schmusekatze geworden, die zwar auch gerne spielt und ihre 5 Minuten hat, aber meist einfach nur überall dabei ist, um zu kuscheln.
Seit Anfang des Jahres wurde sie nicht mehr durch Nachbarskatzen, die sie vom Balkon aus gesehen hat, angetriggert. Wir hoffen das bleibt so, können aber mittlerweile besser in solchen Situationen beruhigend auf sie einwirken. Auch hat eine Sichtschutzfolie an der Balkontür für viel Ruhe gesorgt, denn so sitzt sie nicht permanent angespannt an der Tür und passt auf ihr Haus auf.
Vielen Dank nochmal für euren Support in den schlimmen Phasen!
Ihr habt uns sehr geholfen!
Liebe Grüße, Matze, Kira und Claudia

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Tagebucheintrag 14.08.23

verfasst am 14. August 2023

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt, sind am Samstag Alana und Sternchen zurück auf ihre Futterstellen gegangen.
Zusätzlich ist Hilde als Zweitkatze zu einem Kater und zwei Dosenöffnern nach Osann-Monzel gegangen.
Samstagabend ist dann noch Linus von einer Familie aus Detzem abgeholt worden.

Keine Neuzugänge, aber für morgen Nachmittag sind Katzen eingeplant.

Nachtrag zu Morten und Moesha
Morten und Moesha geht es mittlerweile besser. Morten wird blind bleiben, Moesha zumindest eingeschränkt sehen können. Wir wollen sie zusammen als Pärchen in Wohnungshaltung vermitteln. Aber sie müssen noch ein bisschen behandelt werden.

Nachtrag zu Stella
Stella geht es mittlerweile besser. Sie hatte den Abszess in der Achselhöhle, der so massiv war, dass es sogar für einen erfahrenen Tierarzt auffällig war.
An sich geht es Stella bereits viel besser, aber es hat sich wieder etwas Wundflüssigkeit in der Abszess-Tasche gebildet. Sie bekommt jetzt wieder ein paar Tage Antibiotika. Zum Glück nimmt Stella an Gewicht zu, dass ist immer ein gutes Zeichen.

Nachtrag zu den Kaninchen Kaja, Karo und Kami.
Wir haben eventuell eine Spur zum Tod von Kaja und warum es Karo und Kami schlechter geht.
Es ist noch kein wirklicher Beweis, aber eine mögliche Erklärung, die plausibel erscheint.
Im Kot hat sich ein Hefepilz gezeigt. Das ist an sich nichts Schlimmes oder Ungewöhnliches.
Allerdings bei ihnen in einer extrem hohen Konzentration. Das ist allerdings sehr ungewöhnlich, aber zum Glück gut zu behandeln.
Obwohl so ein Hefepilz nicht für den Tod an sich verantwortlich ist, ist er in dieser Konzentration ein Indiz für ein extremes Ungleichgewicht im Darm, der jetzt behandelt werden muss.
Dieses Ungleichgewicht war wohl so massiv, dass eine extreme Unterversorgung stattgefunden hat. So etwas hatten wir noch nie und zwei Tierärzte sind sich mit dieser Diagnose auch noch nicht zu 100 Prozent sicher.
Wir hoffen, dass es Karo und Kami bald besser geht und dann hätten wir zumindest eine Erklärung für das Ableben von Kaja.

In eigener Sache.
Am Samstag Vormittag war ich im E-Center in Wittlich. Dort läuft noch bis zum 31.08.23 eine Spendenaktion, wo jeder Käufer pro 10,- Euro Einkaufswert einen Coin bekommt.
Den Coin kann man am besten als einen etwas zu groß geratenen gelben Plastik-Chip beschreiben, wie man ihn für den Einkaufswagen braucht.
Die Coins kann man dann in durchsichtige Kunststoffsäulen werfen und unterstützt damit einen oder mehrere der mitmachenden Vereine.
Insgesamt machen bei dieser Aktion ca. 20 Vereine mit. Vom Musik- und Sportverein sowie verschiedene Fördervereine von Kindergärten und Schulen. Wir haben auf dem Bild die zwei linken Röhren.
Ich hatte bereits über die Sammelaktion berichtet und es läuft für uns sehr gut.
Es wird gerne gesehen, wenn sich die mitmachenden Vereine auch einmal persönlich präsentieren, deshalb war ich am Samstag im Markt.
Es lief sehr gut – viele angenehme Gespräche. Viele Leute die Katzen von uns geholt haben und ihre Coins immer bei uns einwerfen – fest versprochen!
Ich hatte zum Glück auch eine große Spendenbox mit, die großzügig befüllt wurde. Fast 300,- Euro kamen zusätzlich zu den vielen Coins, die jeder 2 Cent Wert sind zusammen.
2 Cent hört sich nicht viel an, aber hier macht es die Summe.
Mir ist eine sehr kuriose Sache aufgefallen. Denn während ich da so saß, kam in regelmäßigen Abständen ein netter Mitarbeiter vorbei und lehrte bereits frühzeitig die Röhren.
Am Anfang waren die schon einmal fast einen Meter hoch befüllt, jetzt wurden sie bei einer Höhe von 50 cm geleert.
Das machte mich stutzig und ich wollte wissen, warum dieser Aufwand betrieben wird.
Antwort: Ganz einfach, der Großteil der Coins sind verschwunden!
Wenn ich das richtig mitbekommen haben, waren am Anfang mehrere tausend Stück vorhanden, jetzt vielleicht nur noch einige Hundert.
Und deshalb musste regelmäßig geleert werden, weil die Vorräte an den Kassen schnell aufgebraucht sind.
Warum die Leute die mitgegebenen Coins mit nach Hause genommen haben, ist mir schleierhaft. Denn wirklich viel, kann man damit nicht anfangen.
Spaßeshalber meinte eine Mitarbeiterin, dass die Leute wohl versuchen, die auf der Säubrenner-Kirmes einzulösen.
Der Supermarkt bekommt so schnell keine Neuen nach und andere Plastik-Chips zu nehmen geht auch nicht, denn die Coins werden nicht gezählt, sondern gewogen.
Alle Coins haben das gleiche Gewicht. Die Röhren eines Vereins werden geleert, gewogen und ein Programm kann das Gewicht der genauen Menge an Coins zuordnen und dieser wird dem entsprechenden Verein gutgeschrieben.
Das ist für den Markt natürlich ein sehr großer Aufwand, weil die Röhren in kurzen Abständen geleert und gewogen werden müssen.
Und die verschwundenen Coins sind für die Vereine nichtgetätigte Spenden.
Deshalb, sollten Sie noch solche Coins bei sich Zuhause haben, bringen Sie die beim nächsten Einkauf mit in den Markt und ich habe auch gar nichts dagegen, wenn Sie die in einer unserer Röhren werfen.
Damit das auch „Nicht-Tagebuchleser“ mitbekommen, habe ich angeregt, dass in der Zeitung zu veröffentlichen.
Schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 11.08.23

verfasst am 11. August 2023

Unsere Vermittlungen
Ich habe ganz vergessen, dass am Dienstagabend Gerrit zu einem Mann nach Deudesfeld gegangen ist. Dort ist er Einzelkater mit späterem Freigang.
Eben sind Kalle und Dahlia zusammen von einem Paar aus Bickendorf abgeholt worden.
Morgen geht die verwilderte Fundkatze Alana aus Altrich (sie war übrigens auch bereits wieder angedeckt, obwohl sie noch säugende Kitten hatte) und außerdem noch Sternchen wieder zurück an ihre Futterstellen, wo sie weiter versorgt werden.
Und Linus soll morgen endlich umziehen.

Keine Neuzugänge, aber gestern wir haben sehr viele Notfälle gemeldet bekommen und müssen schauen, wann wir welche Katzen aufnehmen können.

Nachtrag zu Paula (9)
Leider muss ich mitteilen, dass Paula noch gestern Abend eingeschläfert wurde.
Ihr Zustand hat sich massiv verschlechtert und der Tierarzt hat Paula erlöst.
Leider konnten wir nicht mehr für die Kleine machen.

Nachtrag zu den Bengal-Katzen Ebony und Jeanny
Die Beiden haben Magen-Darm-Probleme. Es ist noch nicht klar, ob sie sich bei anderen Katzen angesteckt haben, oder ob es eine Futterunverträglichkeit ist. Oder Beides.
Im Moment höre ich bei einigen (Mensch und Tier), dass eine kleine „Unpässlichkeit“ umgeht.
Es ist nicht schlimm, aber wir warten noch ein bisschen und schauen, was passiert.

Nachtrag zu den Kaninchen Kaja und Rocky
Letzte Woche Freitag wurde Kaja morgens tot in ihrer Box gefunden. Es war sehr überraschend, weil tags zuvor noch alles in Ordnung schien. Sie hat zwar an Gewicht verloren, aber nicht dramatisch. Wir haben Kaja zur Obduktion gebracht, aber es wurde nichts gefunden. Sie war geimpft und hatte guten Kot, auch der Tierarzt konnte uns keinen Grund nennen. Schlimm ist, dass ihre Kinder Kami und Karo ebenfalls an Gewicht verloren haben. Auch dafür haben weder wir noch der Arzt einen Grund gefunden.
Im Gegensatz zu Kaja ging es Rocky seit einigen Tagen nicht gut. Wir hatten ihn mehrfach beim Tierarzt, die Blutwerte und die Kotproben waren ohne Befund, trotzdem hat er immer mehr abgebaut. Und es gab keinen Kontakt zu Kaja.
Gestern haben wir ihn noch einmal von einen anderen Tierarzt untersuchen lassen und auch der konnte nichts Erkennbares finden, eventuell ein Tumor. Rocky ging es aber so schlecht, dass der Tierarzt ihn eingeschläfert hat. Wir werden ihn ebenfalls obduzieren lassen.
Bis wir wissen, ob noch andere Kaninchen betroffen sind, werden wir keine neuen Kaninchen aufnehmen oder als Partnertier vermitteln.
Bambi und Schnucki, sowie Frida und Uwe hatten keinen Kontakt zu den anderen Tieren. Sie würden wir eventuell zusammen, aber nicht zu anderen Tieren vermitteln. Ihnen geht es gut, sie verlieren kein Gewicht und sind, wie alle unsere Kaninchen, auch entsprechend geimpft.

Fundkatze Autobahn Wittlich
Am Dienstag ist eine Katze an der Autobahn-Auffahrt Salmtal überfahren, gemeldet und von der Autobahnmeisterei eingesammelt worden. Ich war gestern dort, habe die Katze abgeholt und zur Untersuchung zum Tierarzt gebracht.
Es handelt sich um einen unkastrierten und nicht gekennzeichneten, getigerten Kater.
Mehr war leider nicht mehr zu erkennen. Wenn sich niemand meldet, wird er wie immer eingeäschert und auf einer Wiese verstreut.

Katzen der Woche: Erni, Fio, Finley, Fiona, Zogu und Grace.
Hallo Leute, jetzt versuchen wir sechs Hübschen es als Katzen der Woche – wir sind die “Babys” aus dem letzten Jahr und kamen zwischen August und Oktober 2022 ins Eifeltierheim.
Da nun bereits die neue Babywelle ins Tierheim geschwappt ist, müssen wir doch mal Platz schaffen und noch schnell vor unseren Jahrestagen ein neues Zuhause finden.
Wir sind alle sehr ruhige, etwas schüchterne Katzen und würden gerne als Wohnungskatzen in Zweierpärchen vermittelt werden. Wer mit wem zusammen gehen darf, ist nicht festgeschrieben, wir verstehen uns alle gut untereinander.
Warum solch junge Tiere wie wir nur als Wohnungskatzen gehalten werden sollten, hat einen bestimmten Grund: 3 unserer Mitbewohner sind leider an FIP gestorben, einer aggressiven Bauchfellentzündung. Es mag nicht ausgeschlossen werden, dass auch wir das Virus in uns haben (allerdings sind wirklich viele Katzen Träger dieses Virus’) und daher ist es für uns und Katzen der potenziellen neuen Nachbarschaft sicherer, wenn wir völlig ungestresst im Haus bleiben. Je älter und stabiler wir werden und je mehr Zeit seit dem letzten Vorfall vergeht, umso höher ist unsere Chance, dass es bei uns nicht ausbricht.
Wer möchte uns eine Chance geben, uns weiche Bettchen und täglich volle Näpfe zur Verfügung stellen? Mit Futter und Spielzeug kann man uns gut aus der Reserve locken, wie es sich für junge Katzen gehört.

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Tagebucheintrag 10.08.23

verfasst am 10. August 2023

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag sind zwei der insgesamt fünf Mutterkatzen wieder zurück zu dem Mann gegangen, der sich um die Tiere gekümmert hat.
Haruna und Hannelore sind natürlich kastriert zurückgegangen. Die anderen H-Katzen bleiben bei uns (noch 3 Erwachsene und 17 Kitten) und stehen bereits oder bald zur Vermittlung.
Der Mann kümmert sich eigentlich liebevoll um die Katzen, hat aber keine Ahnung.
Wir haben ihm jetzt die nächsten Schritte erklärt und bleiben in Kontakt.

Unsere Neuzugänge

Am Mittwochmorgen hat mich eine ganz nette Familie angerufen. Sie waren auf der Durchreise und haben auf dem Parkplatz Pohlbach ein Katzenbaby gefunden.
Sie haben die Umgebung abgesucht, aber es war nur Paula (9) vor Ort. Sie haben es dann zum Tierheim gebracht und sogar noch etwas gewartet, bis die erste Mitarbeiterin eingetroffen war.
Leider geht es Paula nicht gut. Sie krampft sehr viel und hat sich gestern selbst mit ihren kleinen Zähnen die Zunge durchbohrt. Nachdem es gestern Nachmittag besser war, war es heute Morgen wieder schlimmer und sie musste sofort zum Tierarzt. Ich hoffe, wir bekommen Paula schnell medikamentös eingestellt.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Paula dort hin gelaufen ist.
Zwei Szenarien sind am plausibelsten. Sie ist dort vorsätzlich ausgesetzt worden. Vielleicht, weil der Besitzer wusste, dass sie krank ist und die Tierarztkosten nicht bezahlen wollte/konnte.
Oder sie ist in einem Auto/Lkw zufällig als blinder Passagier mitgefahren. Das ist bereits häufiger passiert.

Nachtrag zu Henriette (2)
Es hat sich gestern der Besitzer von Henriette gemeldet. Sie ist am Sonntagabend aus dem Haus gegangen und hat wohl nicht mehr zurückgefunden. Sie heißt eigentlich Tammy, ist mindestens 20 Jahre alt, fast blind und taub. Tammy ist in med. Behandlung und hat altersbedingte Einschränkungen. Wir sind froh, dass sie heute wieder nach Hause kann.
Ich gehe davon aus, dass Tammy in Zukunft nicht mehr alleine raus darf.

Dieser Spatz wurde uns am Dienstagmittag gebracht.
Eigentlich sollen solche „Ästlinge“ nicht dort weggenommen werden. Sie haben ein ausgebildetes Gefieder und werden normalerweise von den Eltern weiter gefüttert.
Wenn sie auf dem Boden sitzen, eventuell auf einen erhöhten Platz setzten.
Noch besser, erst einmal beobachten, ob das Tier wirklich in Not ist.
Oft dauert es nicht mehr lange, bis solch ein Vogel fliegen kann.
Noch besser, sie melden sich direkt bei einer Wildtier-Auffangstation und besprechen das weitere Vorgehen mit den Fachleuten.
In diesem Fall war es allerdings berechtigt, weil der Spatz verletzt war. Ich habe ihn noch am selben Tag nach Wiltingen gebracht.

Hallo alle zusammen.
Heute ist es drei Jahre her, das wir Odin als Teil der Familie aufgenommen haben.
Wir sind sehr froh mit ihm. Er mit uns auch. Wir bekommen jeden Morgen einen Mäusekopf vor die Tür gelegt. Der Rest gönnt er sich selbst!
Alles Gute Ihnen, Fam. D. aus Trittenheim

In eigener Sache.
Wir werden dieses Jahr im September kein Sommerfest ausrichten!
Das hat mehrere Gründe, aber hautsächlich geht es darum, dass es mir gesundheitlich nicht besonders gut geht. Nichts dramatisches, nur die Knochen, Gelenke usw.
Und die ganze Arbeit kann nicht von den ehrenamtlichen Helfern erledigt werden.
Deshalb haben wir uns überlegt, eventuell am zweiten Advents-Sonntag einen kleinen „Winterbasar“ zu machen. Ich hoffe einfach, dass es mir bis dahin besser geht und im Tierheim ist normalerweise um diese Zeit viel weniger los.
Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht und deshalb auch so lange gewartet, aber es geht einfach nicht.
Natürlich würde uns die Einnahmen zurzeit ganz gut tun, aber ich hoffe, dass der Weihnachtsbasar dann die Lücke schließt.
Rainer Kordel

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Internet: eifeltierheim.de

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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