Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 04.04.23

verfasst am 4. April 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 03.04.23

verfasst am 3. April 2023

Unsere Vermittlungen.
Am Freitagabend ist Zwergie von einem Paar aus Demerath abgeholt worden. Er lebt dort nun zusammen mit einem kleinen Hund.
Am Samstagabend ist Daisy-Blossom zu einer Familie nach Besslich vermittelt worden.
Bita ist reserviert.

Unsere Neuzugänge.
Heute sollen noch zwei weitere BKH-Katzen wegen Allergie zu uns kommen. Sie sollen sehr ängstlich sein und werden dann am Donnerstag vorgestellt.

Roger (2) und Rosely (1) sind am Freitagabend über den Förderverein aus Röhl zu uns gekommen. Eine Frau hat erzählt, dass die beiden bereits seit einiger Zeit dort umherlaufen. Beide werden auf ca. 3 – 4 Jahre geschätzt, sind lieb, waren bereits kastriert, aber nicht gekennzeichnet. Er (Bild links) wurde leider FIV-positiv getestet, sie komplett negativ.

Sally kam am Samstagvormittag zu uns. Die Besitzer haben die BKH über eBay-Kleinanzeigen in Süddeutschland gekauft. Es war vor Ort schon nicht wirklich vertrauenswürdig und Zuhause angekommen, war es nicht die Katze, wie die auf dem Bild. Und Sally verträgt sich auch nicht mit der Zweitkatze und hat Angst vor dem Hund, obwohl bei der Züchterin Hunde im Haus leben.
Auf den zuchtunterlagen und dem mitgegebenen Impfpass wurde herumgekritzelt und die zum Teil abgelaufenen Impfaufkleber mit Tesafilm aufgeklebt. Deshalb können wir den Angaben nicht vertrauen und verlassen uns nur auf die Schätzungen bei der Untersuchung hier vor Ort.
Sally schätzen wir auf ca. 2019, sie ist kastriert, neu geimpft und negativ getestet worden und eher ängstlich. Eventuell als Einzelkatze in einen ruhigen Haushalt oder zu einer ähnlich Alten und verträglichen Erstkatze.
Und was lernen wir daraus, man nimmt sich NIEMALS ein Tier über eBay Kleinanzeigen!

Liebes Tierheim-Team,
seit knapp einer Woche ist Toulouse nun bei uns. Er hat sich bereits gut eingelebt, fühlt sich sichtbar wohl, ist zutraulich und hat sich bereits seine Lieblingsplätze ausgesucht. Wir würden ihn nie mehr hergeben wollen.
Liebe Grüße, P. F., S. R. und Toulouse

Die beiden Damen (Ricarda & Rosabella) haben sich gut eingelebt. Man konnte bei Bella jeden Tag einen kleinen Fortschritt erkennen. Sie sind total neugierig und anhänglich, jedoch entscheidet Bella genau wann und wie lange sie gestreichelt werden darf.😊
Wir sind sehr froh die Zwei bei uns zu haben.
Viele Grüße aus Konz

In eigener Sachen – Teil 4.

Unser neues Tierheim – Vor- und Nachteile.

Vorteile:
– Als allererstes und der Hauptgrund ist, wir hätten „viel mehr Platz“ und dadurch wird die Versorgung der Tiere einfach besser.
Mehr und kleinere Zimmer & Quarantäneräume, bessere Oberflächen, die leichter, schneller und besser zu reinigen sind. Eine geplante Lüftungsanlage würde die Heizkosten senken und die Virenlast in den Zimmer deutlich senken und damit wieder den Tieren zu Gute kommen.
Gesündere Tiere bedeuten weniger Arbeit, geringere Arztkosten und schnellere Vermittlung!

– Wenn wir das neue Grundstück erwerben können und auch die finanziellen Mittel zusammen bekommen, ist und bleibt es Eigentum und das ist schon einiges Wert.
Aber auch das langfristige Pachten hat seinen Vorteil, weil wir nicht sofort eine große Summe aufbringen müssen und vorhandene Mittel in den Bau stecken können.

– Mehr und bessere Lagerflächen und effizienterer Einsatz von Energie. So hoffen wir langfristig auf geringere Unterhaltskosten und Ressourcen-Schonung.

– Am Freitag hatten wir wieder einen aktuellen Fall, der unsere Lage ganz gut beschreibt. Der Förderverein bestellt regelmäßig palettenweise Futter beim Großhändler. Zum Teil für uns, aber auch für die Pflege- und Futterstellen. Weil bei uns kein Platz ist, lagern die Paletten bei einer Privatperson im Carport. Wenn wir Futter brauchen, fahre ich dort hin, mache mir den Kofferraum voll und fahre zurück. Dann wird das Futter ausgeladen und in das Lager geräumt.
Dafür gehen locker 2 Stunden drauf und weder für das Auto noch für unsere Rücken ist das wirklich gut. Und wenn das Futter aufgebraucht ist, die selbe Aktion wieder. So etwas wäre mit einer ausreichend großen Lagerfläche nicht nötig und würde Zeit und damit Geld sparen. Und das ist nur einer von vielen Fällen, die in einem neuen Tierheim so nicht mehr passieren würden.

– Die neue Jugend-Tierschutz-Gruppe könnte sich vor Ort treffen und eventuell auch auf der Freifläche Projekte starten (Insekten-Hotel, Igel-Unterkunft, Vogelhäuschen usw.).
Das ist ein enorm wichtiger Punkt, denn so bringen wir bereits die Kinder an den Tierschutz und über die Kinder bekommen wir die Erwachsenen!

– Und das Personal, die ehrenamtlichen Helfer und die Kunden hätten einfach etwas mehr Platz.
Das wäre nicht der ausschlaggebende Faktor, aber wir würden es dankbar annehmen.

 

Nachteile:
– Auch wenn es viele Vorteile hätte, wenn wir ein neues Tierheim bauen könnten, es ist und bleibt einfach richtig viel Geld, was wir „noch“ nicht haben.

– Hinzu kommen noch kleinere Nachteile, weil die Leute den neuen Standort nicht kennen.

– Der Name müsste geändert werden. Eifeltierheim-Altrich wäre verwirrend, wenn das Tierheim nicht mehr in Altrich wäre. Dazu kommt eine neue Adresse, Telefonnummer (wenn neue Vorwahl). Alle Formulare, Vordrucke, Logos, Visitenkarten usw. müssten geändert werden.
Aber bis auf den finanziellen Aspekt sind die Nachteile absolut überschaubar und akzeptabel.

– Eine Sache darf auch nicht verschwiegen werden. Wir müssen damit rechnen, dass Leute Geld für das neue Tierheim spenden, dafür aber weniger Geld für den laufenden Betrieb gespendet wird.
Es ist einfach so, dass man gerne etwas sehen will, was mit seinem Geld gemacht wird.
Der laufende Tierheimbetrieb verschlingt Gelder für Miete, Personalkosten, Tierarzt, Nebenkosten usw. Alles wichtige Sachen ohne die das Tierheim nicht funktioniert. Aber man kann es nicht wirklich greifen und sehen, was mit dem gespendeten Geld passiert.
Aber andererseits wäre es enorm wichtig, dass gerade zu Beginn der Spendenaktion Geld auf dem neuen Konto eingeht. Geld kommt zu Geld!
Wenn wir eine geleerte Spendendose aufstellen, mache ich immer ein paar Münzen rein. Als Startkapital sozusagen. Anfangs füllt sich die Dose langsam, aber je voller sie wird, desto schneller füllt sie sich.
Nach dem Motto, da haben schon einige Leute gespendet, dann wird das schon OK sein und ich gebe auch etwas dazu.
Das neue Konto ist bereits eingerichtet und das erste Geld ist schon drauf, der Anfang ist gemacht.
Am Freitag werde ich die Spendenaktion offiziell eröffnen und die neue Kontonummer bekanntgeben.
Ich plane den Kontostand einmal in der Wochen zu veröffentlichen und natürlich alle Neuigkeiten, wenn es welche zu vermelden gibt.

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Tagebucheintrag 31.03.23

verfasst am 31. März 2023

Keine Vermittlungen, aber wir haben für das Wochenende wieder einige Termine mit Interessenten gemacht. Die Katzen, die bis Samstagabend vermittelt werden, bekomme ich für Montag noch ins Tagebuch, dann erst wieder am Donnerstag.

Keine Neuzugänge.

Nachtrag zu Pauli.
Es ist fraglich, ob Pauli wirklich Pauli ist, ein Siam-Kater ist vor Ort gesichtet worden.
Ob das jetzt der echte Pauli ist, ist aber auch nicht unbedingt sicher, zumindest scheint keine Katze in dem Haus eingesperrt zu sein. Jetzt versuchen wir herauszufinden, ob dieser Kater zu der verstorbenen Frau gehört oder nur regelmäßig zu „Besuch“ kam.
Ich war mit „Pauli“ heute Morgen um Herz-Ultraschall. Zum Glück ist die Herzanomalie nicht so gravierend wie befürchtet. Ein paar kleinere Veränderungen, die so nicht dorthin gehören, und ein verdickter Herzmuskel. Für eine Katze in diesem Alter nicht gut, aber Pauli kann damit noch viele Jahre sehr gut leben. Der Tierarzt hat entschieden, sie direkt heute schon zu kastrieren.
Ich habe gerade eben eine Rückmeldung bekommen, Pauli hat die OP gut überstanden.

Hallo liebes Tierheim-Team,
wir möchten euch gern nochmal eine Rückmeldung zu Bienchen (6) geben.
Nach einem Rückschlag vor einigen Wochen bedingt durch den sehr stressigen Tierarztbesuch hat sich Bienchen nach unserer Auffassung sehr gut entwickelt und eingewöhnt.
Sie frisst regelmäßig, ist zutraulich geworden und schnurrt wie ein Dieselaggregat. Wenn sie es denn möchte, ist sie sehr verschmust und lässt sich durchaus länger streicheln.
Wenn wir abends nach Hause kommen, sucht sie den direkten Kontakt, ist ihr nicht danach, dann schläft sie geschützt in ihrem Rückzugsort unter der Couch, den wir geschaffen haben.
Es gibt zwar immer noch Stellen, an denen Berührungen empfindlich sind (Rücken), aber wir glauben, dass das zu ihr gehört.
Der Freigang funktioniert bis jetzt ebenfalls prima; sie möchte meist nur abends/nachts raus, wahrscheinlich wegen dem Schutz der Dunkelheit, und bleibt auch hin und wieder über Nacht weg, steht aber pünktlich nach unserem Aufstehen wieder vor der Tür. Das Schreien nachts ist auch weniger geworden, sodass wir sehr guter Dinge sind, dass sie angekommen ist.
Das „FürimmerKörbchen“ hat sie gefunden, wir geben sie nicht mehr her !
Falls das für die Vorbesitzer wichtig war, dann könnt ihr die Info und Bilder gerne weiterleiten.
Eine gute Zeit für Euch, J. & J.

In eigener Sache – Teil 3

Unser neues Tierheim – und warum es sich doch rechnet.
Natürlich ist es keine einfache Sache, fast 500.000,- Euro an Spenden und Zuschüssen aufzutreiben. Und eventuell noch mehr, falls wir ein passendes Grundstück kaufen können oder müssen.
Aber ich habe in den letzten 15 Jahren schon so oft gehört, dass etwas nicht geht. Wenn ich auf diese Leute gehört hätte, könnten Sie seit Jahren dieses Tagebuch nicht verfolgen.
Ich sehe mich als rational denkenden Optimisten. Alleine schon durch die vielen Sachen, die wir durch Ihre Mithilfe bereits geschafft haben. Also warum auch nicht diese „kleine Sache“.

Sollten wir es schaffen, die gesamte Summe oder sogar weitere Gelder obendrauf zu beschaffen, habe ich bereits weitere Ideen für und um das neue Tierheim herum, für die ich die gleiche Summe eingeplant habe.
Diese Sachen wären dann die Kirsche auf der Sahnetorte. Toll, muss aber nicht unbedingt direkt sein.

Eigentlich habe ich ja gehofft, dass wir hier in oder um Altrich etwas passendes finden, aber da glaube ich nicht mehr dran.
Als nächsten Schritt habe ich mir die Orte drum herum angeschaut, wo wir an einigen Sachen dran sind, aber noch nichts entschieden ist.
Ich hatte in den vorherigen Texten bereits die wichtigen Kriterien benannt, aber es fehlte noch die Größe des Tierheims und des Grundstücks.
Das jetzige Tierheim-Gebäude hat eine Grundfläche von ca. 450 qm. Hinzu kommen noch die Außengehege und einige Container als Lagerfläche.
Jetzt kommt es darauf an, ob in dem neuen Tierheimgebäude die Lagerflächen und Technikräume integriert sind, dann sollte es mindestens die doppelte Fläche sein, eher mehr.
Aber ohne Lager und Technikräume sollten 700 – 800 qm reichen.
Mindestens 5 Quarantäneräume, mindestens 10 Katzenzimmer in verschiedenen Größen, und mindestens 2 Kleintierzimmer.
Dann noch Futterküchen, Spül- & Waschräume, Futterlager für Katzen und Kleintiere, Sozialräume, Toiletten, Büro, Empfangsbereich usw.
Es wäre ziemlich wichtig, hier in der näheren Umgebung zu bleiben, weil wir hier die Tierärzte und andere Geschäfte und Sponsoren haben. Diese Strukturen an einem neuen Ort aufzubauen wäre langwierig oder wir müssten weite Strecken mit dem Auto fahren.
Wir erhoffen uns durch ein neues Tierheim einiges an Einsparungen.
Da wären Energiekosten für Heizung, Warmwasser und Licht, die wir neu und energiesparend ausführen würden.
Geplant sind Solarthermie und Photovoltaik auf dem Dach. Wärmepumpe, Flächenheizung und Lüftungsanlage mit Wärme-Rückgewinnung. Wenn wir die Kosten nicht senken können, sollten die Energiekosten zumindest gleichbleiben, obwohl sich die Fläche massiv vergrößert.
Durch größere und geeignete Lagerflächen könnten wir besser Einkaufen (z.B. Heu, Stroh und Einstreu in großen Ballen und nicht im Tiermarkt total überteuert in kleinen Säcken).
Wir müssten weniger Sachen entsorgen, weil sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Und einmal wurden uns kostenlos mehrere Paletten Streu im Wert von einigen Tausend Euro angeboten. Wir musste ablehnen, wir hatten keinen Platz.
Wir erhoffen uns weniger kranke Tiere und dadurch weniger Arbeit und Tierarztkosten. Das würde enorm viel Zeit und Geld sparen. Und den Tieren wäre sehr geholfen.
Schönes Wochenende, nächste Woche geht es weiter.

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Tagebucheintrag 30.03.23

verfasst am 30. März 2023

Unsere Vermittlungen.
Heute Morgen hat Geometra bereits unser Tierheim wieder verlassen. Sie wurde von einem Paar aus Zeltingen abgeholt. Die Leute akzeptieren, dass Geometra wieder zurück muss, wenn sich der Besitzer meldet. Sie gehen das Risiko ein. Geometra ist dort Einzelkatze mit späterem Freigang.
Am Mittwoch musste eine Katze aus Wittlich eingeschläfert werden, siehe Neuzugänge.

 

Unsere Neuzugänge.

Am Dienstag bekamen wir einen Anruf von einer Frau, die in Wittlich bei der Feuerwehr diese Katze in einem Straßengraben gesehen hat. Ihr ging es offensichtlich nicht gut. Die Frau lieh sich bei uns Kescher und Korb aus und fing die Katze nachmittags ein. Da es sich um einen med. Notfall handelte, und das Fundbüro bereits geschlossen hatte, haben wir in diesem Fall die Katze aus dem Gebiet der Stadt Wittlich aufgenommen.
Wir haben Sie dann am Mittwochmorgen direkt zum Tierarzt gebracht und der Tierarzt musste den „Feuerwehr-Kater“ einschläfern. Sein Maul war voller Tumore. Er war unkastriert, nicht gekennzeichnet und bereists sehr alt.
Er wird wie alle Katze, die in unserer Obhut versterben nicht in die Tierkörper-Beseitigungsanlage gebracht, sondern eingeäschert und auf einer Wiese verstreut.

Lola (3) und Mila (6) sind am Dienstag als Abgabekatzen zu uns gekommen. Sie wurden nach einem Umzug und Baby-Zuwachs unsauber und trauten sich nicht mehr aus dem Haus.
Lola (links) ist am 23.08.2012 geboren, Mila im April 2014. Beide sind kastriert, negativ getestet, geimpft, gekennzeichnet und Freigang gewöhnt.
Mila ist ein kleiner Sonnenschein, Lola ist zurückhaltender, lieb, aber kann auch anders, wenn man etwas von ihr will, was sie nicht will (Tierarzt).
Die beiden müssen nicht unbedingt zusammen vermittelt werden, aber ich denke, es ist für beide Katzen von Vorteil. Sie werden nur in ein ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder und mit Freigang vermittelt.

Gilli (4) ist eine scheue Katze aus Gillenfeld, die von einer Frau im Garten versorgt wird. Sie hatte eine Augenverletzung, die immer schlimmer wurde. Die Katze wurde am Dienstag eingefangen, zu uns gebracht und wir haben sie gestern zum Tierarzt gefahren. Gilli ist ein Mädchen, ca. 12 Jahre alt, war bis gestern unkastriert und das Auge musste entfernt werden. Natürlich wurde sie bei der OP gekennzeichnet und getestet. Nach den Zähnen wurde auch geschaut, aber sie hatte nur noch zwei und die waren OK. Gilli ist FIV-positiv, was für uns kaum verwunderlich ist. In diesem Alter noch unkastriert und das in Gillenfeld. Mindestens 50 Prozent (eher mehr) der Katzen aus diesem Ort werden FIV-positiv getestet. Wir hatten auch schon einige FIVis von dort aufgenommen.
Deshalb haben ich auch kein Problem, eine verträgliche, kastrierte Katze wieder dort in die Obhut der Frau zu geben, die sie weiter füttert.

Myron (1) kam gestern als Fundkater aus Mürlenbach über den Förderverein-Eifeltierheim zu uns. Er wurde am Dienstag bereits kastriert, wurde negativ getestet und ist ca. 2020 geboren. Myron ist ein ganz lieber Kerl, eventuell vermisst ihn jemand. Er lief bereits einige Tage vor Ort umher und es war kein Besitzer auffindbar.

Nachtrag zu Pauli und Sunny.
Die Katzen wurden von der Angehörigen zur Vermittlung freigegeben. Und sie war sich ziemlich sicher, dass Pauli ein Kater ist und dass es einmal Nachwuchs gab. Jetzt sind wir uns unsicher, ob noch ein Kater dort herum läuft oder er bereits verstorben ist und Pauli gar nicht Pauli ist, sondern eine Katze aus dem Wurf. Aber ist dann Sunny die Mutter? Vor Ort wurde in den letzten Tagen keine Katze gesehen. Wir bleiben dran.

Hallo liebe Tierheim- Mitarbeiter,
wollte mich nochmal mit ein paar Fotos aus meinem neuen Zuhause bei euch melden.
Mir geht’s super, Euer Simba (24).

Noch eine schlechte Nachricht am Schluss.
In Bombogen wurde eine Katze überfahren aufgefunden. Die Katze war getigert, hatte keine sichtbare Kennzeichnung und war bereits älter. Leider konnte das Geschlecht nicht mehr erkannt werden.

Und noch eine gute Nachricht zu Schluss.
Am 21.01.23 hatten wir im Tagebuch eine Suchmeldung von unserer ehemaligen Katze Obrenka, später Hexe veröffentlich.
Tatsächlich konnte sie am 28.03.23 wieder eingefangen werden. Zwei Tage später ist wieder alles wie vorher.
Toll, dass diese Katze nach so langer Zeit wieder Zuhause ist, man soll die Hoffnung nie aufgeben.

 

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Tagebucheintrag 29.03.23

verfasst am 29. März 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 28.03.23

verfasst am 28. März 2023

Unsere Vermittlungen.
Gestern sind Finchen und Tamino zusammen zu einer Frau nach Morbach gegangen.

Unsere Neuzugänge.

Felix (31) ist ein Fundkater aus Spangdahlem, der dort bereits seit Jahren auf der Straße lebte und gestern über den Förderverein zu uns kam. Zuerst verlor er sein rechtes Auge, kam damit aber gut zurecht. Jetzt musste ihm auch noch das linke Auge entfernt werden, deshalb kann er nicht mehr auf der Straße leben.
Er wird auf ca. 12 -15 Jahre geschätzt, soll FIV-positiv sein, was aber noch nicht ganz sicher ist. Aber in diesem Fall wäre es nicht so dramatisch, weil er sowieso als Wohnungshaltungs-Katze vermittelt wird. Seine Blutwerte sind für einen älteren Herrn, der auf der Straße gelebt hat wirklich ordentlich.
Und wie man sieht, ist Felix (Nummer 31) ein ganz netter.

Nachtrag zu Stewart (1).
Stewart war gestern zur Ohr-OP. Dort wurde ein Polyp entfernt und es stellte sich heraus, dass er noch gar nicht kastriert war. Das wurde natürlich sofort mitgemacht. Er wurde ebenfalls auf ca. 12 – 15 Jahre geschätzt, wurde negativ getestet und gekennzeichnet.

Nachtrag zu Pauli (2).
Pauli geht es soweit wieder gut und zum Glück waren die Föten noch sehr klein. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Wie gestern angekündigt, kommt Pauli auf eine Pflegestelle und bekommt dort ihre Babys. Aber dann würde sie mindestens noch 4 Monate entweder bei uns oder auf einer Pflegestelle sitzen. Weiteres Problem, so eine Geburt ist auch nicht ungefährlich und wenn der Herzfehler genetisch bedingt ist, kann Pauli den Herzfehler vererben. Und während der Schwangerschaft darf sie keine Medikamente bekommen.
Aber weil die Föten noch so klein sind, könnten wir Pauli ein oder zwei Wochen stabilisieren und dann kastrieren. Es gib eine OP-Methode, die aufwendiger aber wesentlich schonender für die Katze ist. Und jetzt weiß man von dem Herzfehler und ist bei der OP entsprechend vorbereitet.
Und irgendwann müsste Pauli doch kastriert werden, sonst müsste sie ihr Leben lang Wohnungskatze bleiben, obwohl sie bis jetzt Freigang gewohnt ist. Es gibt zwar noch Verhütungsmittel, aber davon halte ich nicht sehr viel für so eine lange Zeit. Pauli soll 2020 geboren sein und wurde negativ getestet.

Nachtrag zu Sunny (6).
Sunny war ebenfalls tragend, wurde aber kastriert, weil ihre Föten noch nicht so groß waren.
Sie ist ca. 2020 geboren, aber leider FIV-positiv getestet worden. Aber weil Sunny artverträglich und sehr lieb ist, hoffen wir auf eine zügige Vermittlung. Wir müssen schauen, wohin wir sie vermitteln und ob Sunny später mit reiner Wohnungshaltung zufrieden ist.

In eigener Sache – Teil 2.

Unser neues Tierheim – und das liebe Geld.
Wir haben zwei Optionen: Bauen wir „auf der grünen Wiese“ einen kompletten Neubau, oder suchen wir uns ein Grundstück mit einem vorhandenen Gebäude und bauen um und/oder erweitern das Gebäude.
Dazu muss man wissen, dass wir vom Land Zuschüsse bekommen. Dabei ist es egal, ob wir umbauen,  ausbauen oder direkt einen Neubau angehen.
Bedingung ist nur, wir müssen auf unserem Eigentum bauen, oder haben für das Grundstück einen langfristigen Pachtvertrag. Sonst würde eine so große Investition auch keinen Sinn machen. 25 – 30 Jahre wären da fast schon das Minimum.
Allerdings gibt es keine Zuschüsse für den Erwerb eines Grundstücks, ob mit oder ohne Gebäude.
Dann wäre es doch eigentlich sinnvoller (weil billiger), nur ein leeres Grundstück zu kaufen.
Im Prinzip ja, aber sollte auf einem Grundstück bereits ein Gebäude stehen, sind auch fast immer die wichtigen Anschlüsse wie Strom, Wasser, Kanal, Telefon usw. bereits vorhanden. Und es besteht meist ein Bebauungsplan. Das heißt, es kann sinnvoller und billiger sein, ein Grundstück mit Gebäude zu kaufen, auch wenn es dafür keine Fördermittel gibt.
Oder wir pachten langfristig. Dann gehört uns zwar der Grund und Boden nicht, aber es fallen geringe monatliche Kosten an und nicht direkt ein sechsstelliger Betrag als Kaufsumme an.
Es hat alles seine Vor- und Nachteile und es hängt natürlich auch vom Besitzer ab. Möchte er überhaupt verkaufen oder will er lieber nur verpachten.
Ich habe mal grob überschlagen, was uns ein kompletter Neubau kosten würde. Wobei es immer noch auf die Gegebenheiten vor Ort und die aktuellen Preisentwicklungen ankommt.
Aber eine Million Euro sollte man dafür einplanen!
Eine Riesensumme, wenn man bedenkt, dass man jedes Jahr schauen muss, wie man genügend Geld für den laufenden Tierheimbetrieb zusammen bekommt.
Also wie kann das sein, dass wir uns trotzdem an so eine Sache herantrauen.
Das hat mehrere Gründe.
Wenn wir einen möglichen Kauf mal außer Acht lassen und die 50 Prozent Zuschüsse vom Land abrechnen, sind es NUR noch 500.000,- Euro. Immer noch sehr viel Geld.
Der Plan ist, soviel wie möglich, aber mindestens 350.000,- Euro durch einige größere Spenden, Zuschüsse und viele kleine Spenden einzunehmen.
Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Unterstützern über die Jahre hinweg, dass eine Bereitschaft besteht, für ein neues Tierheim nochmals die Geldbörse zu öffnen. Hierbei handelt es sich um einige Großspender, Stiftungen und Hilfsorganisationen.
Dann haben wir etwas Eigenkapital, dass wir seit längerem für diesen Fall angespart haben.
Wir erhoffen uns Zuschüsse von den Verbandsgemeinden, mit denen wir Verträge haben. Die werden ebenfalls von einem neuen Tierheim profitieren.
Und dann gibt es noch die vielen kleineren Spenden, die hoffentlich bei einem baldigen Spendenaufruf eingehen werden.
Ein entsprechender Artikel und Spendenaufruf ist zeitnah in den regionalen Medien geplant.
Sollte dann noch eine Finanzierungslücke bestehen, habe ich bereits mit der Bank gesprochen. Ein Kredit wäre kein Problem und in diesem Rahmen auch von uns zu tragen.
Geplant ist ein eigenes Spenden-Konto, wo die eingehenden Gelder nur für den Neu-, Um- und Ausbau des neuen Tierheims gesammelt werden.
Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch kein festes Grundstück, aber Optionen.
Aber was ich in den letzten Wochen gelernt habe, es kann manchmal ganz schnell gehen.
Und wenn wir dann erst anfangen, uns über den Bau eines Tierheims Gedanken zu machen und anfangen Gelder zu besorgen, kann die Tür bereits wieder zugefallen sein. Und so viele Optionen wird es nicht geben.
Deshalb läuft zurzeit einiges parallel und noch sehr weit gestreut, aber wir wollen bereit sein, wenn sich eine Möglichkeit ergibt.

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Tagebucheintrag 27.03.23

verfasst am 27. März 2023

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt sind am Samstag unsere drei Meerschweinchen-Damen Glafira, Glossy und Glenda zu einem kastrierten Böckchen nach Morbach umgezogen.

Unsere Neuzugänge.

Ich habe Ihnen Stewart verschwiegen. Er kam am Donnerstag über den Förderverein zu uns, ist eine Fundkatze aus Steinbach und bekommt heute die Ohrpolypen entfernt.
Morgen mehr.

Das ist eine Fundkatze aus Gerolstein, die wir am Samstag über den Förderverein bekommen haben. Unsere Mädels haben sich wieder selbst übertroffen und die Katze Geometra genannt, weil sie komische Punkte im Ohr tätowiert hat, die an geometrische Formen erinnern. Nehme ich einfach mal so hin.
Geometra ist ein bereits kastriertes, aber nicht gekennzeichnetes Mädel, sehr lieb und der Tierarzt schätzt sie auf ca. 4 – 5 Jahre. Wir haben sie auf jeden Fall schon einmal gechipt.

Nachtrag zu Pauli.
Es ist ein Mädel, tragend und mit schweren Herzfehler. Sie wäre bald bei der OP verstorben und darf die nächste Zeit auf gar keinen Fall mehr operiert werden. Das heißt, sie muss ihre Babys bekommen. Aber sie bleibt zur Überwachung erst einmal etwas bei uns.

Kleine Spendensammler.
Letztes Wochenende bekamen wir zwei Mal Besuch von Kindern, die für uns Geld gesammelt haben.
Am Samstag waren es zwei Mädchen, die fast 110,- Euro in Altrich gesammelt haben.
Sonntagabend waren es insgesamt vier Mädchen, die insgesamt 100,- Euro in Osann-Monzel gesammelt haben. Dafür vielen Dank.

Kaninchen gefunden!
Hallo, anbei Fotos des Kaninchens, dass am Sonntag in Lüxem bei der Mühlenbäckerei Ambrosius gefunden wurde. Es handelt sich um ein kleines Zwergkaninchen, braun mit Schlappohren.
Für nachfragen: 0160-8359850
Gruß, H-J Otter

In eigener Sache: Wir brauchen ein neues Tierheim!
Ich hatte in den letzten Monaten immer wieder erwähnt, dass wir hier aus allen Nähten platzen.
Nicht nur bei den Tierzimmern, sondern auch die Zimmer drumherum. Das fängt bei der Umkleide an, über Lagerplätze für Transportkörbe und Fallen, Futter, Streu und Zubehör bis zu den Decken/Handtüchern und den alten Akten.
Das Drumherum ist nur nervig, weil wir immer wieder Sachen hin und her räumen müssen. Zu oft müssen wir auch Sachen entsorgen, weil wir sie nicht richtig lagern können.
Aber richtig übel wird es bei den Zimmer für die Tiere. Die könnten wir qualitativ viel besser unterbringen, hätten wir mehr und dafür kleinere Zimmer. Die Tiere hätten weniger Stress, weil weniger Tiere in einem Raum wären. Und wenn eine Krankheit ausbricht, und es muss ja nur ein Schnupfen oder eine Bindehautentzündung sein, sind weniger Tiere betroffen.
Und da wären wir bereits beim nächsten wichtigen Punkt: Arbeitsaufwand und Finanzen.
Wenn weniger Tiere krank werden, haben meine Mitarbeiter weniger Tiere aufwendig zu behandeln. Die könnten früher vermittelt werden, was weniger Geld für den Tierarzt und Medikamente bedeutet. Und wenn die Tiere früher vermittelt werden, könnten wir insgesamt mehr Tiere versorgen.
Zusätzlich haben wir auch mit dem Gebäude zu kämpfen. Das ist schon über 50 Jahre alt und wurde als Schweinestall konzipiert und gebaut. Das heißt, immer belüftet und keine Heizung. Und wenn nach einem starken Regenfall etwas Wasser durch die Decke tropfte, störte das kein Schwein.
Aber vor 15 Jahren waren wir richtig froh, ein solches Gebäude zu finden, um unser Tierheim darin zu errichten.
Es war in der Nähe, hatte eine fertige Hülle und es musste nur der Innenausbau gemacht werden. Es gab bereits Strom, Wasser, eine Abwasser-Grube, eine Zufahrt und der nächste Telefonanschluss war auch nicht weit.
Damals startete ich mit 10 ungelernten 1,-€-Kräften und 3.000,- Euro Startkapital, viel gespendetem Material und eifrigen, freiwilligen Helfern. Also der richtige Ort zur richtigen Zeit.
Damals kam mir der Stall riesig vor. Es ahnte ja niemand, dass wir Jahre später zusammen mit dem Förderverein bis zu 1.000 Tiere im Jahr versorgen werden.
Und mittlerweile haben wir vier (im Sommer fünf) festangestellte Mitarbeiter und über 40 ehrenamtliche Helfer.
Es wurde verbaut, was gerade vorhanden oder billig zu besorgen war. Niemand hatte eine Ahnung, wie man ein Tierheim baut und keiner hat daran gedacht, was in 15 Jahren ist.
Leider gibt es hier vor Ort kaum eine Möglichkeit, sich entsprechend zu verbessern. Und ich habe mir einige Absagen eingefangen, als ich hier im Ort und der Umgebung einen geeigneten Platz gesucht habe.
Aber der Vorstand hat entschieden, dass wir uns jetzt intensiv nach einer geeigneten Stelle umschauen und parallel alle Vorbereitungen angehen, sollten wir einen passenden Standort finden.
Natürlich sind es zurzeit keine einfachen Umstände, um so ein großes Projekt anzugehen.
Deshalb werde ich in den nächsten Tagen, wenn es die Zeit und der Platz zulässt, weitere Texte veröffentlichen.
Sie sehen ja, ich habe bereits einiges geschrieben und habe die Sache gerade mal so angerissen.
Und ich finde es sehr wichtig, die Gründe und Umstände genau zu erklären, denn natürlich können wir die Sache nicht alleine stemmen, wir brauchen Hilfe.

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Gut Kirchhof 6
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Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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