Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 09.05.25

verfasst am 9. Mai 2025

Unsere Vermittlungen

Am Dienstagnachmittag hat Teschino unser Tierheim verlassen, er lebt nun bei einer Familie in Wittlich und ist der neue Kumpel unseres ehemaligen Katers Sans. Sans war als Kind vom Balkon gestürzt und ist seitdem neurologisch etwas beeinträchtigt, wir hoffen sehr, das Teschino mit Sans‘ spezieller Art klarkommen wird.

Gestern Abend ist Aslan zu einem Mann nach Veldenz gezogen. Dort ist sie Einzelkatze mit einem riesigen Freigehege, nur für sich allein.

Reserviert ist Mila. Sie wird am Samstag abgeholt.

Auch Barbie und Lisbeth sollen ausziehen. Sie haben sich aber leider noch auf den letzten Drücker Kokzidien angelacht, weshalb sie noch ein wenig bei uns bleiben müssen.

 

 

 

Unsere Neuzugänge

Mäuschen (5) musste am Dienstag wieder zu uns zurückkommen, da ihre Besitzerin sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um die alte Dame kümmern kann und ins Pflegeheim muss. Sie ist am 12.06.21 das erste Mal aus dem gleichen Grund zu uns gekommen und am 07.10.2021 vermittelt worden. Mittlerweile ist sie bereits ca. 15 Jahre alt. Sie ist ein ganz liebes Mädchen, hat aber schon bei der letzten Abgabe sehr darunter gelitten. Deshalb hoffen wir, dass ihr nächstes Zuhause ein Für-Immer-Zuhause wird. Mäuschen ist Freigang gewöhnt, fordert diesen auch ein und ist selbstverständlich bereits kastriert.

Sie war am Mittwoch bereits bei der Eingangsuntersuchung, sie wurde negativ getestet, aber leider stellte sich heraus, das sie eine Niereninsuffizienz hat und spezielles Futter und Medikamente dafür benötigt.

Auch Lilly (36) wurde am Dienstagnachmittag zu uns gebracht, weil ihre Besitzerin sehr krank ist. Sie ist etwa 11 Jahre alt und reine Wohnungshaltung als Einzelkatze gewöhnt. Auch sie war am Mittwoch bei unserem Tierarzt. Sie wurde negativ getestet und ihre Blutwerte waren in Ordnung. Kastriert war sie bereits.

Für unsere Neuleser möchte ich gerne erklären, was es mit der Zahl hinter dem Namen Lilly auf sich hat. Die „36“ bedeutet, dass sie bereits die 36. Katze mit diesem Namen bei uns ist – wir hatten zuvor schon 35 Lillys. Damit ist sie die neue Spitzenreiterin. Platz 2 belegt übrigens Felix mit insgesamt 35 Katern dieses Namens.

Diese Nummerierung hilft uns enorm, wenn mehrere Katzen denselben Namen tragen. Kürzlich hatten wir zum Beispiel zwei Katzen namens Findus gleichzeitig, und auch ein Meerschweinchen war dabei. Die 2 Kater sind mittlerweile ausgezogen, aber am Montag kam wieder ein Kater Findus dazu. Wenn Sie sich bei uns melden und Interesse an einer bestimmten Katze zeigen, könnte es sonst leicht zu Missverständnissen kommen, wenn mehrere Tiere denselben Namen tragen und vielleicht sogar die gleiche Farbe haben. Mit der Nummer hinter dem Namen wissen wir immer genau, von welcher Katze die Rede ist. Ebenso können wir auf diese Weise besser nachvollziehen, welche Katze Sie adoptiert haben, falls später noch Fragen oder Anliegen auftauchen.

Dies ist auch mit einer der Gründe dafür, warum unsere Namensvergabe oft so exotisch ist. Namen, die man seltener vergibt, bleiben einem auch länger in Erinnerung und ob Sie diesen Namen behalten oder ändern, ist natürlich Ihnen überlassen. Abgabekatzen wie Findus, Mäuschen oder Lilly dürfen bei uns natürlich ihre Namen behalten.

Daffodil kam gestern wieder zu uns zurück. Wie ich bereits vorletzte Woche berichtet hatte, war sie nach kurzem Aufenthalt in ihrem neuen Zuhause direkt ausgebüxt. Zum Glück konnte sie gesichert werden, aber die Leute möchten ihr leider keine 2. Chance geben. Jetzt suchen wir ein neues Zuhause für Daffodil als Zweitkatze, in dem sie genügend Zeit und Geduld bekommt.

Nachtrag zu Findus (15)

 

Findus war am Dienstag bei der Eingangsuntersuchung. Sein FIV-Leukose-Test war negativ und sonst war auch alles in Ordnung. Findus war bereits vorbildlich kastriert, geimpft und gechippt.

Obelix war eine Beschlagnahmung aus dem gleichen Fall wie Mucki, welche am Montag leider erlöst werden musste. Er war am Dienstag bei der Untersuchung, wurde entwurmt, entfloht, geimpft und negativ getestet. Leider hat er kleine Wucherungen auf dem Auge. Hier muss erstmal noch geprüft werden, worum es sich genau handelt und ob diese bösartig sind.

Katze vermisst:

Liebe Tierfreunde,

mit der Marke JOSI aus dem Hause JOSERA startet eine Aktion, bei der die Tierheime durch das Sammeln von Stimmen Hunde- und Katzenfutter gewinnen können. Insgesamt vergibt JOSERA dabei Futter im Wert von 35.000 € an die Top 20 Tierheime, unter denen das Futter gestaffelt aufgeteilt wird. Das Eifeltierheim Altrich ist bei der Tierheim-Aktion vom Futterhersteller JOSERA dabei und kann vom 05.05.2025 bis einschließlich 31.05.2025 täglich Stimmen sammeln! Je mehr Stimmen unser TH sammelt, desto höher fällt der Gewinn aus. Der erste Platz gewinnt Futter im Wert von 5.000 € – der zwanzigste Futter im Wert von 500 €. Die können wir als Wertgutschein in einem exklusiven JOSERA Tierschutzportal einlösen.

Stimmen sammeln:
Es ist so weit: Das JOSI-Voting ist aktiviert!

Im Zeitraum 05.05.– 31.05.2025 liegt es dann an euch! Aktiviert Eure Communities, Familien & Freunde über Eure Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Social Media, und sammelt unter eurem individuellem

Voting-Link:

 

https://www.josera.de/josi-tierheim-abstimmung?id=99#shelter-vote

so viele Stimmen wie möglich für unser Tierheim. Abgestimmt werden kann von jedem einmal täglich.
Je mehr Stimmen, desto höher der Gewinn!
Wir freuen uns auf eine tolle Aktion, gemeinsam mit unseren Supportern die Näpfe für viele glückliche Vierbeiner zu füllen!

Danke, dass Ihr dabei seid.

Zum Wochenende, hier noch ein paar schöne Bilder unserer ehemaligen Ash, jetzt Elli:

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 08.05.25

verfasst am 8. Mai 2025

Wir haben uns in unseren Katzenzimmern umgehört und entschieden, dass sich gerne noch mal 2 FIV-positive Katzen vorstellen dürfen:

Hallo Tagebuch,

wir sind Zack und Kalia, ein absolutes Dream-Team.

Kalia ist meine 15-jährige Freundin mit der süßen Sabberschnauze. In ihrem Alter ist es halt mit vorne und hinten sauber sein nicht mehr so einfach, aber sie ist so ein liebesbedürftiges altes Mädchen. Ich, der 10-jährige Zack, habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihr Altenpfleger zu sein und sie gelegentlich zu putzen, wo es nötig ist. Ich bin selbst auch mittlerweile zum absoluten schnurrigen Kuschelmonster mutiert. Anfangs kannte man mich eher als Kater mit schneller Pfote und gelegentliches Knapsen ist weiterhin noch in mir veranlagt. Ein Zuhause mit Kindern wäre für beide Seiten eher nicht ratsam.

Wir sind beide Fundkatzen aus Zemmer bzw. aus Kalenborn-Scheuern. Möglicherweise hat jemand unsere alte Dame absichtlich ausgesetzt, weil sie unsauber wurde oder sie wusste nicht mehr, wo sich ihr Heimweg befand.

Daher wäre es jetzt total schön, wenn wir kurzfristig zu zweit noch ein gemütliches, liebevolles Altersheim-Plätzchen für uns beide ergattern könnten.

 

Ihre Fragen zum Thema FIV (Katzenaids) werden Ihnen hier beantwortet:

https://eifeltierheim.de/tagebuch/tagebuch-03-04-25/

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 07.05.25

verfasst am 7. Mai 2025

Heute kein Eintrag

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 06.05.25

verfasst am 6. Mai 2025

Unsere Vermittlungen

Heute Morgen durfte wie angekündigt Bontaru in sein neues Zuhause ziehen. Er lebt jetzt bei unserer ehemaligen Gina-Sabrina bei einer Familie als Freigänger in Mehren.

 

Unsere Neuzugänge

Gestern Vormittag kam Findus (15) zu uns, weil die Erstkatze der Besitzer ihn leider nicht geduldet hat. Findus ist ca. 9 Monate alt, lieb, bereits geimpft und gechipt. Er ist sowohl mit Katzen als auch mit Kindern verträglich und Freigang gewöhnt.

Nachtrag zu Eddy (4)

Eddy war gestern bei unserem Tierarzt. Leider stellte sich heraus, dass nicht der Schnupfen sein Problem war, sondern ein großer Tumor im Maul, deshalb konnte er leider nur erlöst werden. Eddy war unkastriert, nicht gekennzeichnet und bereits sehr alt. Jetzt wird auch er eingeäschert.

Leider war Eddy nicht der Einzige, der gestern von uns ging. Mucki war Anfang April über das Veterinär-Amt zu uns gekommen und war bis zur Freigabe letzte Woche, noch Undercover bei uns, deshalb wurde sie vorher nicht im Tagebuch vorgestellt. Alles begann bei ihr mit einem leichten Knitsch-Auge, das nach Schnupfen aussah. Sie bekam Antibiotikum, aber das Auge wurde schlimmer und wurde dick. Dann war klar, das ist kein Schnupfen, sondern ein sehr schnell wachsender Tumor hinter dem Auge. Ein weiterer Tumor wuchs auch an ihrer Flanke. Mucki war bereits 15 Jahre alt und wurde gestern ebenfalls von ihrem Leiden erlöst.

Hallo Frau Ressmann,

Vielen lieben Dank für ihre Nachricht!

Isoldes Durchfall hat sich dank einer Reis und Hühnchen Diät gut verbessert! Seit gestern bekommt sie ab und an wieder normales Futter, um sich langsam dran zu gewöhnen.

Ich habe gute Nachrichten:

Langsam dachte ich, dass Isolde vielleicht eine Katze ist, die einfach niemals berührt werden möchte, so Katzen gibt’s natürlich auch. Aber nachdem sie heute ein paar Leckerlis aus meiner Hand gefressen hat, und ich ihr danach meine Hand hinhielt, hat sie sich schnurrend an meine Hand geschmiegt und sich streicheln lassen!!!!🥰😍 nach so einer kurzen Zeit. Wir haben bestimmt eine halbe Stunde lang (fast😉) gekuschelt.  Sie ist noch skeptisch, man muss noch vorsichtig sein, weil manchmal mag sie es dann doch nicht so gerne und kratzt plötzlich, aber wenn man sie auf einen zukommen lässt, genießt sie das Streicheln sehr und gewöhnt sich langsam dran. Stück für Stück bauen wir unser Vertrauen auf. Das ist total toll und sie ist unendlich weich.

Ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen! Vielen lieben Dank! 😍

Wie kann ich sie denn bei Tasso anmelden? Bzw habe ich geschaut, ob sie gemeldet ist, und sie ist wohl registriert, bekomme ich da Post oder muss ich irgendwas Bestimmtes eingeben?

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

P. B.

Hallo liebes Eifeltierheim,

ich lese immer euern Bericht und muss sagen, bin eigentlich immer hoch erfreut, finde es wunderschön, wie ihr die Tiere vorstellt. Nur eines macht mich immer traurig, dass es immer noch Menschen gibt, die Ihre Katzen nicht kastrieren lassen und auch nicht chippen und registrieren lassen.

Ich wünsche euch von ganzem Herzen immer alles Liebe

 

Guten Tag Frau Z.,

herzlichen Dank für Ihre berührende Nachricht und Ihre lieben Worte zu unseren Berichten – das freut uns sehr und gibt uns viel Motivation!

Wir setzen uns mit großem Nachdruck für die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht ein und kämpfen aktiv dafür, dass sich in diesem Bereich endlich dauerhaft etwas ändert. Leider erleben wir täglich, welche Folgen es hat, wenn Tiere nicht kastriert, gechippt und registriert werden – umso mehr danken wir Menschen wie Ihnen, die unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen.

Von Herzen auch Ihnen alles Liebe und nochmals vielen Dank für Ihre Treue!

Freundliche Grüße

 

Anke Zimmer

Eifeltierheim-Altrich e. V.

MÄHTOD vermeiden

 

Dringender Appell des Förderverein Eifeltierheim e.V. an die Landwirte unserer Region zur Vermeidung des Mähtods von Wildtieren und Katzen bei der Mahd von Grünland und Ackerfutterflächen

INFO:
Die rechtliche Lage bei der Mahd lt. Bundesnaturschutzgesetz §39:
Es ist verboten, Wildtiere „mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten und deren Lebensstätten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“
Und das gilt auch für Landwirte, die ihre Flächen mähen, ohne sie vorher abzusuchen oder die dort eventuell liegenden oder brütenden Tiere zu verscheuchen. Die beste Methode, die Tiere aufzuspüren, bietet die Drohne mit Wärmebildkamera. Das sieht man auch beim Bundeslandwirtschaftsministerium inzwischen so und fördert deshalb die Anschaffung der Geräte mit insgesamt drei Millionen Euro. Antragsberechtigt sind Jägervereinigungen, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben auch die Rettung von Wildtieren gehört. Im vergangenen Jahr wurden durch Drohnen knapp 1500 Tiere gerettet. Diese verraten das Versteck der Jungtiere; Helfer setzen diese in Körbe und lassen sie nach der Mahd wieder frei.
Der erste Wiesenschnitt der „Silowiesen“ erfolgt bereits Anfang/Mitte Mai und damit mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit zahlreicher Tierarten. Zusätzlich werden heute viele Wiesen während der Vegetationsperiode alle 4 – 6 Wochen gemäht, um optimale Erträge und Futterqualitäten zu erzielen. Der Lebensraum Grünland wird so mehr und mehr zu einer ökologischen Falle für viele Wildtierarten. Der frühen und häufigen Mahd fallen insbesondere durch das bewegungslose Verharren als Schutzverhalten Hase und Rehkitz, aber auch diverse Bodenbrüter zum Opfer. Daher ist es aus Tierschutzgründen erforderlich, dass Landwirte vor der Mahd durch entsprechende Maßnahmen gewährleisten, Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren:
• Schnitthöhe: je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und brütenden Vögeln

• Mahdrichtung: Mahd der Wiesen von innen nach außen bietet ausgewachsenen Wildtieren die Möglichkeit zur Flucht

• Schnittzeitpunkt: späte Schnitte – ab Mitte Juli – vermindern die Verluste von Wildtieren in der Brut- und Aufzuchtphase

• Mähstrategie: Mähen von Teilstücken, Mosaikmahd, Randstreifen ungemäht lassen

• Mahdfrequenz: ein größerer Abstand zwischen erstem und zweitem Mahdtermin erhöht die Chancen für die Zweitgelege und verringert die Mortalitätsrate bei Bodenbrütern

• Mähtechnologie: Messerbalkenmähwerke verursachen weniger tote Wildtiere als Kreisel-mäher

• Mahdtermin: zeitlich verschieben

Wichtigste Voraussetzung für die Rettung von Wildtieren ist ein „guter Draht“ zwischen Landwirten, Jägern und Naturschützern mit einer rechtzeitigen Information vor der Mahd. Bereits 1 oder 2 Tage zuvor sollen „Vergrämungsmaßnahmen“, z.B. Aufhängen von Plastiktüten, Luftballons, Aufstellen von Windrädern, Blinkleuchten, Absperrbänder als Wildscheuchen (ein Abstand von 25 m wird empfohlen) die Muttertiere mit ihren Jungen dazu bewegen, die zu mähende Wiese zu verlassen.

Neben diesen Vergrämungsmethoden kann auch das vorherige Absuchen nach Jungtieren und Vogelnestern eine effektive Hilfsmaßnahme darstellen. Hierbei stellen die Jagdausübungsberechtigten mit ihren gut ausgebildeten Hunden eine kaum ersetzbare Hilfe dar.
Gefundene Jungtiere entweder fachgerecht – nicht oder nur wenig anfassen, Hände zuvor mit Gras abreiben und das Jungtier mit Grasbüscheln zwischen den Händen aufnehmen – an geschützter Stelle in der Umgebung in Sicherheit bringen oder, insbesondere im Fall von gefundenen Gelegen, diese kenntlich machen und bei der Mahd in nicht zu kleiner Fläche aussparen.

Während der Mahd gibt es viele Zeichen, die auf Jungtiere oder Vogelgelege hinweisen – auffliegende Wiesenvögel, flüchtende Ricken, die in der Regel in einem gewissen Abstand stehen bleiben und zurückblicken.

Die Landwirte werden inständig gebeten, diese Hinweise zu beachten. Tierkadaver im Futter können bei Rindern tödlichen Botulismus auslösen. Daher ist es für Nutz- und Wildtiere gleichermaßen von Interesse, dass die Landwirte sensibel sind für die Vermeidung derart hoher Wildtierverluste durch eine unkontrollierte Wiesenmahd. Der Schmerz einer Ricke, die vor ihrem ausgemähten Kitz tagelang verharrt, kann durch Beachtung o.g. Vorsichtsmaßnahmen verhindert werden!

In den vergangenen Jahren haben sich vielerorts auch Privatpersonen zusammengetan und Vereine gegründet. An diese können sich Wiesenbesitzer und -pächter vor der Mahd wenden. Die Hilfsaktionen sind überwiegend kostenlos, allerdings freuen sich die Vereine über Spenden, die ihre Arbeit ermöglichen. Eine nach Bundesländern sortierte Aufstellung von Rehkitzrettungen bieten die Internetseiten:

https://kitzrettung-hilfe.de/

https://www.deutsche-wildtierrettung.de/

 

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Tagebuch 05.05.25

verfasst am 5. Mai 2025

Unsere Vermittlungen

 

Am Freitagvormittag hat uns das Kaninchen Donut verlassen. Er lebt nun bei einer Frau in Binsfeld. Vor Ort lebt bereits ein kastriertes Kaninchenmädchen, weshalb Donut keine 6 Wochen Kastrationsquarantäne aussitzen muss. Die beiden Kaninchen dürfen in der Wohnung frei laufen.

Laia ist am Sonntagnachmittag zu ihrer Schwester Lailani (siehe Rückmeldung von Montag, 28.04.) vermittelt worden. Sie lebt jetzt bei einer Familie in Ahrbrück.

Bontaru darf morgen ausziehen.

Ebenfalls reserviert sind Barry und Mamoru, sie dürfen zusammen ausziehen, wenn Barrys Schnupfen besser ist, sowie die FIVis Nelio und Johnny, sie werden voraussichtlich nächstes Wochenende abgeholt, weil Nelio vorher nochmal zu unserem Tierarzt muss.

 

Unsere Neuzugänge

Eddy (4) ist eine Fundkatze aus Enkirch. Er ist der Finderin Ostermontag zugelaufen und sie ist direkt einen Tag darauf mit ihm zum Tierarzt, da er stark verschnupft ist. Nun ist er nach Absprache am Freitagvormittag zu uns gekommen und geht heute direkt zu unserem Tierarzt, denn sein Schnupfen ist leider noch nicht besser. Wenn er wieder fit ist, steht auch noch seine Kastration an. Gekennzeichnet ist er nicht, jedoch ist er sehr lieb. Seine Risse in den Ohren deuten auf ein paar Kämpfe hin, weshalb wir davon ausgehen müssen, dass er sich wahrscheinlich mit FIV infiziert hat.

Hallo liebes Altrich-Team,

jetzt haben wir doch glatt vergessen, uns zu unserem fünfjährigen Jubiläum im März zu melden. Das wollen wir jetzt nachholen.

Es geht uns sehr gut und besonders ich, Eddie, bin Ihnen immer noch sehr dankbar für die tierärztliche Hilfe, als mein Zahn abgebrochen ist. Mit der Blase habe ich zum Glück nicht mehr zu kämpfen.

Und ich, Estelle, bin sowieso die Chefin hier. Ich sage immer ganz genau, was ich haben möchte, und heiße die Gäste hier immer als Erste willkommen.

Liebe Grüße aus Trier!

Liebes Tierheimteam,

hier nochmal ein kleines Update von Lady. Nach fast 3 Monaten in Leiwen fühlt sich die junge Dame glaube ich angekommen. Anfänglich war es schwierig für sie sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und sie war oft traurig, zurückgezogen und hat gefaucht. Tag für Tag wurde es aber besser und mittlerweile ist sie eine richtige Schmusekatze und hört auf ihren Namen. Die Besuche beim Tierarzt waren zwar wieder mit Panik und Schrecken verbunden, dafür darf sie jetzt aber im Garten rumstöbern, was sie sichtlich genießt. Mittlerweile ist kein Baum zu hoch und Mäuse, Vögel und Eidechsen müssen sich rasch in Sicherheit bringen. Die FIP hat sich, Gott sei Dank, nicht mehr gemeldet, aber sie hat entzündetes Zahnfleisch und Zahnstein und braucht wohl eine Zahnsanierung. Ansonsten ist aber alles wunderbar!
Anbei noch ein paar Fotos.

Liebe Grüße aus Leiwen

Anmerkung von mir: Lady ist übrigens auch eine Schwester von Lailani und Laia.

Sid- Harlekin- ist wieder zuhause und endlich wieder mit auf Wanderschaft. Danke nochmal für alles.

 

Guten Tag Frau L.,

es freut uns sehr, dass Sid wieder zu Hause ist.

Ich konnte inzwischen in Erfahrung bringen, dass Sid wohl den ganzen Tag unter einer Hecke gesessen hat. Eine Kollegin von uns hat ihn schließlich mitgenommen, da er nicht reagierte, und wollte prüfen, ob er eine Kennzeichnung hat. Er wirkte wie unter Schock, zeigte aber keine sichtbaren Verletzungen oder Auffälligkeiten. Vielleicht wurde er gejagt – genau wissen wir es leider nicht.

Der Melder wurde inzwischen informiert, dass er in Zukunft bitte erst nachfragen soll, bevor ein Tier mitgenommen wird. Es tut mir leid, dass Ihnen dadurch Unannehmlichkeiten entstanden sind und Sie sich solche Sorgen machen mussten.

Nochmals vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr Verständnis!

Freundliche Grüße

 

Anke Zimmer

Eifeltierheim-Altrich e. V.

Eilmeldung

Platzproblem im Eifeltierheim, die Katzen müssen bereits gestapelt werden!

Spaß beiseite, aber wir haben wirklich ein kleines Platzproblem. Die paar Quarantäneboxen, welche wir letzte Woche frei bekommen haben, sind alle schon wieder verplant. Für diese Woche allein sind schon 7 Neuzugänge fest eingeplant und wir müssen immer mit zusätzlichen Notfellen rechnen. Deshalb ist es für uns immer sehr wichtig, früh genug informiert zu werden, sollte jemand sein Tier abgeben müssen. Und bitte bringen Sie uns keine Tiere ohne vorherige Absprache und haben Sie Verständnis, sollten wir das ein oder andere Tier nicht direkt aufnehmen können. Notfelle sind natürlich was anderes, aber auch hier hilft es uns, wenn wir etwas Vorlauf haben, um schonmal eine Box passend einzurichten oder schonmal dem Tierarzt Bescheid geben können.

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Tagebuch 02.05.25

verfasst am 2. Mai 2025

Unsere Vermittlungen

Gestern Vormittag durfte Findus (14) in sein neues Zuhause ziehen. Er lebt nun bei einer Familie in Osburg. Der eigentliche Wohnungskater darf dort nach einer Eingewöhnungszeit auch endlich nach draußen.

Kurz darauf wurde auch Harlekin abgeholt. Hier konnten die eigentlichen Besitzer ausfindig gemacht werden, die ihn schon sehnlichst vermisst haben. Harlekin, welcher eigentlich Sid heißt, wurde nicht weit von zuhause weg aufgegriffen. Da wir ihn letzte Woche gechipt hatten, werden die Besitzer ihn nun auch bei Tasso registrieren lassen, damit er beim nächsten Mal direkt zugeordnet werden könnte.

Wie wichtig dieser Chip ist, hat auch wieder eine andere Fundkatze bewiesen, welche Dank ihres Chips und der Meldung bei Tasso nach kurzem Aufenthalt gestern sofort wieder bei uns abgeholt werden konnte. Hier war es so, dass eine Dame sie apathisch auf einer Pferdekoppel aufgefunden hatte und sie gestern zu uns brachte. Die Besitzer konnten dann selbstständig mit ihr zum Tierarzt fahren.

 

Unsere Neuzugänge

Lucifer (1) ist eine Abgabekatze, weil der Besitzer leider ins Pflegeheim musste. Er war bereits kastriert, ist ca 10 Jahre alt und Freigang gewöhnt. Am Mittwoch war er bei der Eingangsuntersuchung, dort wurde nur etwas Zahnstein festgestellt und er wurde negativ getestet.

Ezra (1) war eine Fundkatze aus Ernzen nahe des Dinoparks. Sie kam Dienstag nach tierärztlicher Erstbehandlung in einem sehr schlechten Zustand zu uns und hat leider nicht die Nacht überlebt. Da sie gechipt und tätowiert war, konnten wir ermitteln, dass sie 2023 von unserem Förderverein in Baustert eingefangen und kastriert wurde und später in Ingendorf ausgewildert wurde. Wie auch immer sie von dort bis nach Ernzen gekommen ist, werden wir wohl nie erfahren. Ezra wird selbstverständlich, wie all unsere anderen zuvor verstorbenen Tiere, eingeäschert und auf einer Wiese verstreut.

Leider kamen am Mittwoch die Meerschweinchen Fips und Findus wieder zurück, da sie sich nicht mit dem Erstböckchen vertragen haben. Die Leute haben es mehrmals probiert, aber es hat zwischen den 3 Böcken einfach nicht gepasst. Nun schauen wir, ob wir die 2 vielleicht lieber unter sich lassen und sie ohne weitere Tiere als Pärchen vermitteln oder doch kastrieren lassen, was eine Vergesellschaftung natürlich erleichtert. Leider kann man aber auch direkt nach der Kastration keine unkastrierten Mädchen dazusetzten, da Meerschweinböckchen bis zu 6 Wochen nach ihrer Kastration noch Spermien bunkern können, deshalb gilt generell bei Kleintieren wie Meerscheinchen, Kaninchen und Co. erstmal 6 Wochen Kastrationsquarantäne, bevor sie zu den Mädels dürfen.

Nachtrag zu Strudel und Striezel

Strudel und Striezel wurden am Dienstag kastriert und negativ getestet. Es sind beides Kater und unser Tierarzt schätzt sie etwa auf 10 Monate.

Leider muss ich noch 2 Todfunde melden. Der erste ist eine überfahrene Katze bei Herforst. Es war ein vorwiegend weißer Kater mit schwarzen Flecken, leider weder kastriert noch gekennzeichnet.

Der 2. Ist ebenfalls ein unkastrierter, nicht gekennzeichneter Kater und gestern Morgen ca 9 Uhr in Wengerohr zwischen dem Kreisel St Paul und der Bushaltestelle Wengerohr überfahren worden. Er war schwarz und hatte am Schwanzwurzelansatz eine bereits verheilte Verletzung.

Sollte jemand einen dieser Kater kennen, sie bleiben noch ein paar Tage bei uns, dann bringen wir sie zu unserem Tierarzt, damit auch sie eingeäschert und verstreut werden können.

Katze vermisst:

Beany, ca. 1 Jahr, weder kastriert noch gekennzeichnet, eigentlich reine Wohnungshaltung, bei Fremden sehr scheu. Verschwunden ist sie seit Ostermontag in Lutzerath, sollte jemand sie gefunden haben, bitte bei uns im Tierheim melden.

Katze vermisst 2:

In Herforst wird seit 5 Wochen ein unkastrierter, roter Kater vermisst. Er ist ca. 5-6 Jahre alt und Fremden gegenüber eher scheu. Sollte jemand den Kater gesehen haben, bitte bei uns im Tierheim melden.

Rückmeldung von Sabine und Sabrina (jetzt Miley und Daisy):

 

Hallo liebes Eifeltierheim Team,

Heute genau vor 2 Jahren haben wir die beiden Geschwister adoptiert.

Den Beiden geht es sehr gut, beide sind wohlauf und in bester Gesundheit.

Mal gibt es wieder Fotos von den Tigerbabys 🙂

Liebe Grüße,

S. S. aus Dahnen

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Tagebuch 01.05.25

verfasst am 1. Mai 2025

Hallo liebe Tagebuchleser,

Heute gibt es ausnahmsweise kein Eintrag, der nächste Eintrag kommt morgen und die nächste Katze der Woche nächsten Donnerstag.

Wir wünschen allen noch einen schönen Feiertag

Christin Ressmann

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Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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