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Tagebucheintrag 01.10.24

verfasst am 1. Oktober 2024

Keine Vermittlungen, aber heute Nachmittag wird Maja zusammen mit Becca abgeholt.

Unsere Neuzugänge

Kimba (6) ist uns gestern vom Vet-Amt gebracht worden, mehr möchte ich zu den Umständen nicht mitteilen. Er soll ca. 4 – 5 Jahre alt, Freigang, Katze, Hund und Kind gewöhnt sein und er kann sofort in die Vermittlung.
Wir müssen schauen, ob wir für ihn heute bereits einen Tierarzttermin bekommen.

Nachtrag zu Karolo (1) & Konstantin (3)
Das sind die beiden Jungs von letzter Woche. Karolo (get.) und Konstantin (sw-we) sind gestern kastriert und untersucht worden. Ihr Alter wird auf Mai 2024 geschätzt, sie sind negativ getestet, gekennzeichnet und Freigang gewöhnt.
Sie waren bestimmt in Menschenhand aufgewachsen, dafür sind sie zu zutraulich, aber richtige Schmuser, sind sie nicht. Eventuell eignen sie sich als Zweitkatze und Spielkameraden für eine nette Erstkatze und sie schauen sich das nette Verhalten mit der Zeit ab. Potential dafür ist auf jeden Fall vorhanden.

Wir haben noch keine Informationen über die ersten beiden Katzen, die wurden vom Förderverein zu einem anderen Tierarzt gebracht. Da erfahre ich morgen mehr.
Lady (9), Laetitia (5) und Laia (2) wurden über uns kastriert, negativ getestet und gekennzeichnet. Der Tierarzt glaubt, dass Laetitia ca. einen Monat älter ist als die beiden anderen Mädels. Sonst war alles in Ordnung und sie könnten eigentlich schon zum Wochenende ausziehen.
Es wurden auf der Futterstelle noch ganz kleine Kitten gefunden, die sind zum Glück von einem anderen Tierschutzverein übernommen worden.

Lea ist heute wieder zurück an die Futterstelle. Sie hat sich auch in der letzten Zeit kein bisschen zutraulicher gezeigt. Ihre 7 Kitten Leander (1), Lemmy (1), Lena (3), Leonora (1), Lilith (1), Lionel (1) und Lisbeth (1) kommen mittlerweile auch ohne die Mutter zurecht. Natürlich ist es immer besser, wenn die Mutter noch bis zur 10 – 12 Woche bei den Kitten ist, aber es muss in den Fällen, wo die Mutter grottenwild ist, ein Kompromiss gefunden werden. So lange wie möglich, um das Sozialverhalten zu stärken, aber so kurz wie möglich, dass das scheue Verhalten noch nicht zu stark eingeprägt wird. Die Kleinen gehen heute zur Eingangsuntersuchung. Getestet werden müssen sie nicht, Lea war zum Glück negativ, also auch ihr Nachwuchs.
Bitte nicht wundern, bei vielen Katzen mit gleicher Farbe und gleichem Geschlecht brauchen wir etwas, um die Katzen zu unterscheiden. Teile von Ohren oder Schwanz abschneiden wollten wir nicht, deshalb haben wir uns dazu entschieden, partiell zu rasieren. Auf dem Bild von Lemmy sieht man das sehr deutlich. Das tut nicht weh und wächst sich bis zur Vermittlung raus.

Das ist ein Bild von Kitten, die der Förderverein auf einem Bauernhof eingefangen hat. Drei haben sie schon, eine oder zwei fehlen noch. Wir haben das große Glück, dass zurzeit eine Pflegestelle frei geworden ist und die Kitten ohne Umwege direkt dort hin umziehen können.

In eigener Sache
Nachfolgend eine Mail, die ich gestern so bekommen habe.

Hallo
ich hätte Interesse an einer Jungkatze. Wir wär der Ablauf ? Vorbei kommen, aussuchen, mitnehmen?
Danke im voraus

Kein Name und auch sonst nichts. Ich erwarte ja kein förmliches Anschreiben, aber wenn die Leute sich bei der ersten Kontaktaufnahme so wenig Mühe machen, wie viel Mühe machen sie sich dann bei der Betreuung der Tiere?
Aber vielleicht sehe ich das auch zu eng und bin mittlerweile zu alt für diesen Job.
Am Donnerstag ist ein Feiertag, deshalb kommt der nächste Eintrag erst am Freitag.
Natürlich hören wir den Anrufbeantworter ab und lesen die Mails, sollte etwas Dringendes passieren.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 30.09.24

verfasst am 30. September 2024

Unsere Vermittlungen
Am Samstag Morgen ist Stormy wieder zurück zum Förderverein. Die haben ihren Bruder auf einer Pflegestelle und er ist anfassbar. Eventuell schaut sie sich sein Verhalten ab und werden sie zusammen vermittelt.
Am Samstag Vormittag sind Dojan und Donnie zusammen zu einem Paar nach Morscheid gegangen.
Am Samstag Nachmittag ist Flocke als Zweit-Wohnungskatze von einer Familie aus Wittlich abgeholt worden.
Heute Vormittag wurde Madonna von einem Pärchen aus Detzem adoptiert. Dort ist sie Einzelkatze mit Freigang.
Sehr ungewöhnlich ist, dass wir bereits sieben Besuchstermine für Interessenten für diese Woche vereinbart haben. Und es fehlen noch einige Rückrufe, es könnten also noch mehr werden. Aber nicht viel mehr, dass schaffen wir von der Arbeitszeit nicht und Donnerstag ist Feiertag.

Unsere Neuzugänge

Das sind fünf Katzen aus einer Fangaktion aus Laufeld. Zum Teil grottenwild, zum Teil anfassbar.
Zusätzlich sind aus der gleichen Fangaktion auch Katzen auf eine Pflegestelle des Fördervereins gekommen. Auch da zum Teil liebe und auch verwilderte Katzen, die auf jeden Fall nach der Kastration wieder zurück an die Futterstelle gehen.
Wir haben uns das so gedacht. Die wilden (Katze 1 & 2) gehen wieder zurück, die anderen 3 Katzen ließen sich bereits anfassen und haben definitiv potential. Wir haben Sie Lady (9), Laetitia (5) & Laia (2) getauft.
Von den Katzen, die auf der Pflegestelle sind, soll zumindest ein roter Kater nett sein. Der würde dann zu uns kommen, die scheuen bleiben auf der Pflegestelle, bis sie nach der Kastrations-Nachsorge wieder zurückgehen. Es sind noch weitere auf der Futterstelle in Laufeld, die Frau hat von mindestens 10 Katzen gesprochen.
Eigentlich sollte die Aktion Ende August durchgeführt werden, aber es kam immer etwas dazwischen.

Nachtrag zu Parker (1)
Parker ist kein Schmusekater, aber auch nicht komplett wild, der Tierarzt konnte ihn so behandeln, aber unter Protest. Er ist komplett verschnupft, deshalb frisst er auch nicht so gut. An den Zähnen kann es nämlich nicht liegen, da ist nur noch ein Schneidezahn vorhanden. Parker wurde auf ca. 15 Jahre + geschätzt, aber die Blutwerte sind top. Auch der FIV- & Leukose-Test war negativ. Weil Parker taub ist, kann er natürlich nicht zurück. Da er sowieso noch wegen dem Schnupfen behandelt werden muss, können wir auch schauen, wie er sich entwickelt.

Nachtrag zu Hermann (4), Holger (3) & Hubert (2)
Hermann und Holger wurden negativ getestet. Holgers Ohr ist nicht schlimm, eigentlich nur ein optischer Makel. Was mich ein bisschen verwundert ist, dass die beiden großen Brüder nur eine Woche älter sein sollen als der kleine Hubert, obwohl er weniger als die Hälfte wiegt.
Nur 5 statt sechs Wochen alt. Eventuell ist Hubert und die beiden Geschwister die bei dem Finder geblieben sind nur stark untergewichtig und es ist doch ein Wurf? Wir schauen mal, wie sich die Jungs entwickeln.

Nachtrag zu Pfeffer (1)
Pfeffer ist doch kein Spielkamerad für Hea, denn er wurde FIV-positiv getestet.
Er wurde auf ca. 26.07.24 geschätzt und ist jetzt bei Melvin. Das passt auch, dann sind beide nicht allein und können zusammen als Wohnungskatzen vermittelt werden.
Hea-Donita haben wir Serena und ihren Kitten untergeschoben, die haben das noch nicht einmal gemerkt, dass jetzt noch eine Katze mehr mit frisst. Farblich passt es sowieso.

Katze vermisst!

Das sind Bilder von Lottchen. Es scheint ihr ziemlich gut zu gehen, wenn ich mir die Bilder so ansehe.

In eigener Sache.
Es ist im Moment wirklich viel. Normalerweise hat es sich in den letzten Jahren um diese Jahreszeit immer etwas beruhigt, aber es hört einfach nicht auf.
Es liegt auch nicht daran, dass wir nicht vermitteln, aber gefühlt kommt auf jedes vermittelte Tier drei Meldungen von Notfall-Katzen. Es stehen auch noch einige Fangaktionen aus, die wir schon lange begonnen hätten, aber wir haben kein Personal und auch keine Aufnahme-Kapazitäten gehabt.
Ich musste sogar einigen VG`s bereits absagen, die bei uns angefragt und keinen Vertrag haben. Das haben wir bis jetzt immer hinbekommen – diesmal nicht. Und ich musste einigen Leuten absagen, die Abgabetiere bei uns unterbringen wollten. Auch das tut mir echt leid, denn auch die Tiere bräuchten unsere Hilfe.
Insgesamt haben wir dieses Jahr bereits 35 Katzen mehr aufgenommen als im letzten Jahr und es hätten mindestens 100 – 150 mehr sein können, wenn wir die Kapazitäten gehabt hätten.
Und wir sind keine Ausnahme, ich kenne kein Tierheim oder Tierschutzverein, wo es nicht auch so ist.
Langfristig bring nur eine Kastrations- & Kennzeichnungspflicht eine Entlastung, aber zurzeit müssen wir einfach schauen was geht, und die anderen müssen warten, bis sie drankommen.
Mehr können wir nicht machen.
Trotzdem eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 27.09.24

verfasst am 27. September 2024

Gestern sind mir die beiden letzten zwei Texte kurzzeitig verloren gegangen.
Gegen 16.00 Uhr sind sie dann plötzlich wieder aufgetaucht!

Unsere Vermittlungen
Zurzeit haben wir sehr viele Interessenten, die eine oder zwei Katzen von uns haben möchten.
Wir kommen gar nicht mehr richtig hinterher. An sich eine tolle Sache, aber wir müssen das alles „nebenbei“ machen. Deshalb bitte ich um etwas Geduld, wir arbeiten so schnell wie möglich.
Für heute und das Wochenende sind bereits fünf Besuchstermine vereinbart, ohne die ganzen Anrufer und Mails von gestern und heute.

Gestern ist Keks als Zweitkatze zu einem Mann nach Wittlich gegangen.

Reserviert sind Donnie und Dojan, sie sollen morgen ausziehen.

 

Unsere Neuzugänge

Diese Fundkatze aus Plein kam heute über den Förderverein zu uns. Die Katze würde kaum mehr feste Nahrung zu sich nehmen und bewegt sich sehr wenig und wenn dann sehr langsam.
Wir bringen sie gleich zu Tierarzt.

Diese drei Kitten sind gestern von zwei Männer in einem Karton auf einem Mitnahme-Parkplatz Nähe Hünerbach/Kelberg gefunden worden.
Zwei hat einer der Männer behalten, drei habe ich heute morgen bei dem Finder abgeholt.
Ungewöhnlich ist, dass die Kitten starke Größenunterschiede haben und eins der Kleinen hat ein verknorpeltes Ohr. Eventuell erkennt jemand die Katzen und kann uns Hinweise auf den Besitzer geben, die wir dann natürlich sofort anzeigen werden.
Es sind drei Jungs und wiegen zwischen 382gr (Hubert/in der Mitte) bis 868gr (Herman/rechts) und Holger hat das Knubbelohr und wiegt 762gr.
Wir müssen schauen, ob der Tierarzt heute noch Zeit findet, die Kleinen zu untersuchen.

Pfeffer (1) hat den Namen nicht nur so, der passt eigentlich sehr gut. Ohne ihn zu fixieren, wäre eine ordentliche Aufnahme nicht möglich. Er wurde letzte Woche Freitag in Pfeffingen, nahe eines Bauerhofs gefunden und so roch er auch.
Er war letzte Woche bereits zum entwurmen, entflohen und chippen, aber leider wurde der Test vergessen. Das wird heute nachgeholt und wenn der Test negativ ist, könnte er zu Hea, die freut sich bestimmt über einen Kumpel.

Katze vermisst 1!
Kontakt: Auf Zevenich 2a, 54470 Lieser
Mobil: 0151-20266450

Katze vermisst 2!
Seit Montag (23.09.2024) morgen ist Balu ein fast 10 Jahre alter Kathäuser Kater in Pützborn, (Max- Grünbaumweg) vermisst. Er ist dunkelgrau und hat auffallend helle bernsteinfarbene Augen.
Sabrina Cremonese 0157-36175502 oder Besitzerin Doris Brüggen 0157-52502331

Hallo liebes Tierheim-Team,
ich möchte euch heute einmal liebe Grüße von Coco und Chanel aus ihrem neuen Zuhause senden.
Die beiden fühlen sich sichtlich wohl und wir freuen uns jeden Tag, das sie nun ein Teil unserer Familie geworden sind.
Sie haben natürlich jede Menge Blödsinn im Kopf aber sind wirklich sehr sehr lieb. Bei Ihrer Ankunft vor 2 Wochen sind sie aus der Transportbox geklettert und haben sich gleich wie zuhause gefühlt.
Keine Angst, kein Verstecken, kein Miauen, gar nichts. Nachdem sie die Wohnung erkundet haben, wurde sich gleich gemütlich zu uns auf die Couch gelegt.
Ganz lieben Dank für diese kleinen Engelchen 😊
Viele Grüße, Familie L. aus Wittlich

In eigener Sache (Nachtrag)
Ich bin informiert worden, dass eine Katze in Jünkerath herumläuft, die ihren Kopf in ein Behältnis gesteckt hat und nicht mehr abstreifen kann. Wenn Sie so eine Katze sehen, bitte sofort hier im Tierheim melden oder die Katzen sichern, wenn es geht.
Bitte passen Sie auf, die Katze wird sehr wahrscheinlich sehr verschreckt sein.
Vielen Dank, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 26.09.24

verfasst am 26. September 2024

Unsere Vermittlungen

Gestern Vormittag ist Ben bereits wieder ausgezogen. Und er ist wieder, als Zeitkatze vermittelt worden. Hier sind die Voraussetzungen aber anders. Ben ist sehr menschenbezogen und das hat beim ersten Mal bei der Erstkatze eine Art Eifersucht ausgelöst. In diesem Fall ist die Erstkatze zwar lieb, aber eher zurückhaltend. Und er soll Artgenossen gegenüber aufgeschlossen sein. Ich hoffe, es klappt.

Heute Vormittag ist die FIV-Katze Salome als Einzel-Wohnungskatze zu einem Paar nach Erden vermittelt worden.

Rosi ist keine Vermittlung, aber ich habe mit der VG Hermeskeil gesprochen und das Tierheim Trier ist für Fundkatzen in der VG zuständig. Deshalb wird Rosi heute dort hin gebracht. Eventuell hat sie dort bereits jemand als vermisst gemeldet.

Unsere Neuzugänge

Nachtrag zu Ash (1)
Die Kurzzeit-Besitzer haben sich dazu entschieden Ash zurückzubringen, weil sie die einfachere und zutraulichere der beiden Schwestern ist. Die Leute hoffen so, dass Ash schnell wieder vermittelt wird.

Nachtrag zu Renard (1)
Renard kann doch noch nicht direkt ausziehen, er hat noch eine kahle Stelle und dass sollen wir noch behandeln. Es könnte Hautpilz sein, deshalb bleibt er noch mindestens zwei Wochen bei uns.
Unser Tierarzt hätte Renard auf ca. 5 Jahre geschätzt, aber dass ist schwierig, weil ihm so viele Zähne gezogen wurden. Das könnte auf FORL zurückzuführen sein. Das ist eine Autoimmunerkrankung, die sich weder vorhersehen noch verhindern lässt. Dabei lösen sich die Zähne von innen heraus auf und die Zähne müssen raus. Das hört sich jetzt dramatisch an, aber im Laufe des Lebens, ist fast jede zweite Katze davon betroffen. Bei der einen Katze ist es schlimmer, bei anderen Katzen verläuft die Krankheit leichter.

Nachtrag zu Odette (4)
Sie ist nicht trächtig! Dafür aber rollig, dass heißt, wir haben sie noch im richtigen Moment erwischt.
Sie wird nächste Woche kastriert. Odette soll ca. 2 – 3 Jahre alt sein, wurde negativ getestet und sonst war alles soweit ok. Und so dick ist der Bauch gar nicht.

Nachtrag zu Biny (3)
Biny geht es gut. Sie ist ca. am 15.08.24 geboren, gekennzeichnet und negativ getestet worden.

Nachtrag zu den beiden Fundkatzen aus Kirchweiler.
Die beiden haben am Montag einen Kastrationstermin, dann wissen wir mehr.

Hallo,
lange hatte ich es vergessen, jetzt aber ein paar Bilder von Dori, welche ich vor einiger Zeit bei Ihnen im Tierheim adoptiert habe. Sie hat sich seit Tag eins super eingelebt und ist immer stets glücklich, schmust gerne und isst gerne.
Mit freundlichen Grüßen, J. N.

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Tagebucheintrag 25.09.24

verfasst am 25. September 2024

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 24.09.24

verfasst am 24. September 2024

Keine Vermittlungen, aber heute Nachmittag kommen zwei Interessenten.

Unsere Neuzugänge
Heute Nachmittag soll Ash (1) wieder zurückkommen. Sie ist am 23.08.24 zusammen mit ihrer Schwester vermittelt worden, aber vor Ort klappt es einfach nicht mehr. Das ist selten, kommt aber immer mal wieder vor, dass eigentlich harmonische Pärchen in einer neuen Umgebung plötzlich nicht mehr miteinander klarkommen. Hier könnten durch die neue Situation vorherrschende Dominanzen aufgerüttelt werden und die Harmonie ist vorbei.

Rosi ist eine Fundkatze aus Reinsfeld / VG Hermeskeil. Wir haben sie aufgenommen, weil eine bekannte Tierschützerin und ein Tierarzt uns um Hilfe gebeten hat. Sie waren uns bereits mehrfach behilflich, also revanchieren wir uns. Scheinbar hat die VG Hermeskeil ganz komischen Vorschriften erlassen.
Rosi wurde am 19.08.24 in Reinsfeld, nahe dem Wasserwerk gefunden, ist sehr lieb und nicht gekennzeichnet. Sie wurde bereits etwas älter eingeschätzt und hat sich mittlerweile von ihrem schlechten Allgemeinzustand  am Fundzeitpunkt erholt. Mittlerweile wiegt sie bereits 3,5 Kilo und der Tierarzt hat die Zähne saniert, das war dringend notwendig.

Renard (1) ist ein Fundkater aus Daun-Rengen ist uns eben über den Förderverein gebracht worden. Dort war er bereits einen Monat aufgepäppelt worden. Wir gehen davon aus, dass er auf dem Bauernhof ausgesetzt wurde, natürlich unkastriert und krank. Scheinbar gibt es immer noch Idioten, die glauben, dass ihre Katze auf einem Bauernhof gut aufgehoben ist. Sie können ja dort den ganzen Tag Mäuse jagen. Was für ein Schwachsinn!
Ich brauche die Argumente gar nicht aufzuzählen, denn die Leute, die es betrifft, lesen bestimmt nicht mein Tagebuch.
Er wurde zuerst auf 2 – 3 Jahre geschätzt, Renard mussten aber bereits 15 Zähne gezogen werden. Er war voller Flöhe und Würmer, dass hätte er nicht mehr lange überlebt. Erfreulich ist, dass er sich nicht mit FIV oder Leukose angesteckt hat. Mittlerweile ist er kastriert und gekennzeichnet. Wir schauen ihn uns noch ein paar Tage an, dann kann er eigentlich in die Vermittlung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich kein Besitzer melden wird.

Diese Katze wurde in Oberbettingen immer wieder gesehen. Und sie wurde dicker und dicker.
Jetzt wurde Odette (4) von der Finderin eingepackt und über den Förderverein zu uns gebracht.
Odette ist lieb und geht morgen zum Tierarzt, um zu schauen, ob sie tragend oder voller Würmer ist. Das Zweite wäre mir wesentlich lieber.

Diese zwei Halbwüchsigen sind einer Tierschützerin in Kirchweiler zugelaufen. Sie sind kurz vor Tagebuch-Schluss gekommen, deshalb haben ich noch keine weiteren Infos.

Biny (1) ist in einem Waldstück nahe Birgel gefunden worden. Auch sie kam kurz vor Tagebuch-Schluss und deshalb habe wir noch keine weiteren Infos.

Er/sie ist sehr geschwächt und es ist noch nicht sicher, ob er es überlebt. Er hat eine Verletzung am Bein, eventuell ist das der Auslöser seines schlechten Allgemeinzustandes. Aber immerhin, bis jetzt hat er es gepackt.

In eigener Sache
Gestern habe ich eine nette Mail einer Frau aus Luxemburg bekommen, die Interesse an einer unserer Katzen hatte. Leider musste ich der Frau absagen, weil wir keine unserer Katzen ins europäische Ausland vermitteln.
Dafür bräuchten die Tiere einen europäischen (blauen) Impfpass mit erfolgter Tollwutimpfung, die auch mindestens 21 Tage vor Ausreise erfolgt sein muss.

Wenn wir das den Leuten mittteilen, schlagen manche Interessenten vor, dass sie die Impfung und das Ausstellen des EU-Passes bezahlen. Aber dann würden die Katzen trotzdem noch drei Wochen eine Quarantäne-Box belegen und das kommt für uns nicht infrage.

Wir haben vor Jahren eine Vermittlung nach Luxemburg gemacht, bevor wir dieses Verordnung kannten. Die Frau musste ihr Tier auf ihre Kosten für Wochen in eine Quarantäne unterbringen, sie wurde angezeigt und musste 800,- Euro Strafe zahlen.
Aus diesem Grund sollten Interessenten aus dem benachbarten Ausland sich lieber eine passende Katze in Luxemburg/Belgien suchen.

Ich weiß, dass viele Tierbesitzer zum Teil regelmäßig über die Grenze fahren, um mit ihrem Tier zum Tierarzt zu fahren. Und nicht alle Besitzer haben einen blauen Impfpass für ihr Tier, aber wenn sie erwischt werden, dann wird es richtig unangenehm.

Das ist eigentlich für die deutsch-luxemburgische oder deutsch-belgische Grenze nicht gemacht worden. Hier gibt es kaum noch Tollwutfälle. Aber in Süd- und Osteuropa gibt es solche Fälle und die Gesetze gelten halt für ganz Europa.
Und wir profitieren alle davon, wenn Tollwut in unserer Region eigentlich keine Rolle mehr spielt.

Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 23.09.24

verfasst am 23. September 2024

Unsere Vermittlungen
Am Freitag Abend ist Lottchen als Einzel-Wohnungskatze von einem älteren Pärchen abgeholt worden.
Am Sonntag Abend ist Milena als Zweitkatze zu einer gleichaltrigen Katze zu einer Familie aus Daun gegangen.

Wir hatten Ben (6) kurzzeitig vermittelt, aber er und die Erstkatze wollten nicht miteinander, so kam er eben wieder zurück. Ein Versuch war es wert, leider hat es diesmal nicht funktioniert.

Keine Neuzugänge, aber es sind natürlich bereits einige angekündigt.

Nachtrag zu Perceval (1)
Wir haben Perceval schon einmal zur Eingangsuntersuchung gebracht, soweit war alles okay. Der Test war negativ, sein Alter wurde auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt und sonst war eigentlich alles in Ordnung.
Wir haben ihm zumindest schon mal einen Chip verpasst und werden ihn in den nächsten Tagen kastrieren lassen. Ob eine Tätowierung bei diesen Ohren möglich und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Es hat sich immer noch kein Besitzer gemeldet.
Wenn das so bleibt und die Kastration diese Woche gemacht wird, kann Perceval zum Wochenende in die Vermittlung.
Natürlich immer mit dem Hintergedanken, dass sich noch ein Besitzer melden könnte. Er hätte 6 Monat Anspruch auf sein Tier, müsste aber selbstverständlich alle Kosten von uns und dem neuen Besitzer übernehmen.

Dieser Igel ist der Finderin bereits vor zwei Wochen in ihrem Garten in Osann-Monzel aufgefallen und sollte damals bereits zu und kommen, tauchte dann aber nicht mehr auf.
Am Samstag war er wieder da und lag regungslos auf der Wiese und sonnte sich, was beides kein gutes Zeichen war. Die Finderin brachte ihn nach Absprache zu uns (bitte immer vorher anrufen!) und ich brachte ihn (wieder nach Absprache) in die Wildtier-Auffangstation nach Wiltingen.
Dort bringen wir auch Futterspenden oder sonstiges Zugehör hin, was wir hier nicht gebrauchen können. Die Wildtier-Auffangstation verbraucht die Sachen gerne und wir haben die Spenden einem regionalen Tierschutzverein übergeben. So geht guter Tierschutz.
Leider habe ich noch keine Informationen, wie es dem Igel geht.

Am Samstag kamen diese Jugendliche aus Lieser zu uns ins Tierheim, um uns eine Spende zu überreichen.
Sie hatten sich bei einem Straßenfest in Lieser spontan und ohne Ansporn von den Eltern dazu entschieden, einige privaten Sachen auf einem Stand zugunsten des Tierheims zu verkaufen. Die Eltern haben dann noch ein wenig aufgerundet und so kamen Stolze 155,- Euro zusammen.
Von solchen Spendenaktionen bin ich immer sehr beeindruckt.
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

In eigener Sache
Leider wurde der Antrag der Landtagspolitikerin der Freien Wähler Lisa-Marie Jeckel abgelehnt.
Ich hatte nichts anderes erwartet.
Aber es verbreitet sich massiver Unmut über diese Entscheidung bei den Tierschützern in ganz RLP.
Einige Tierschützer schmeißen hin oder sind kurz davor und dann wird es aber richtig übel.
Wenn das passiert, haben wir spätestens ein bis zwei Jahre später dann die Zustände, die ein Einsetzen der Kommunalen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht rechtfertigen.
Aber dann sind keine Tierschützer mehr da, um die hunderten von verwilderten und kranken Inzuchtkatzen nur in unserer Region einzufangen und zu kastrieren. Und dann sind sie da, auch wenn im besten Fall irgendwann kastriert. Es wird viele Jahre dauern, bis sich diese Überpopulation von alleine wieder regelt.

Info von mir: Das Gesetz ist absolut mangelhaft formuliert. Es kann eigentlich erst dann in Kraft treten, wenn die Katzenpopulation bereits Größen angenommen hat, die ein beherrschen der Lage dann extrem schwer oder fast unmöglich macht. Und weil die Tierschützer das wissen, investieren sie sehr viel Arbeit und sehr viel Geld, damit es erst gar nicht soweit kommt. Und zum Dank, werden unsere Bedenken zu diesem Gesetz nicht Ernstgenommen und einfach so weggewischt.

Und das wäre das Szenario, dass die Ordnungsämter das mit dem Einfangen und die Tierärzte das mit dem Kastrieren riesiger Mengen an Katzen hinbekämen, was ich nicht glaube.
Denn das sind ja alles zusätzliche Tiere, zusätzlich zu den hunderten Katzen, mit denen wir sowieso bereits komplett am Limit sind!
Und so wird die Zahl der scheuen und kranken Katzen immer größer werden und dann bringen bald Urlauber Katzen aus Deutschland nach Spanien oder Griechenland.
Trotzdem wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel

 

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