Eifeltierheim Altrich
  • Startseite
  • Tagebuch
  • Tiere
    • Zuhause gesucht
      • Allgemeine Hinweise zur Tiervermittlung
      • Katzen
      • Kleintiere
      • Hunde
    • Zuhause gefunden
    • Abzugeben
    • Zugelaufen
    • Verstorben
  • Unser Tierheim
  • Unterstützung
  • Kontakt
  • Presse

Tagebuch, 14.03.2026

verfasst am 14. April 2026

Heute kein Eintrag

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 13.04.2026

verfasst am 13. April 2026

Heute einige Rückmeldungen:

Liebes Eifeltierheim-Team ,

endlich habe ich ein paar ruhige Minuten um den kleinen Roman zu schreiben.

Anfang Januar zog die kleine Coonie Dame Daria bei uns ein. Wir wussten ja eigentlich was mit einer Maine Coon auf uns zu kommt. Allerdings war der Start etwas holprig. Nun wissen wir auch wieso. Ihr wird schlecht beim Autofahren.

Das erste was sie also zu Hause sah war die Badewanne. Und Wasser. Und eine Fellschere.

Und ein größeres Katzenklo. Leider entpuppten sich unsere Katzenklos mit Deckel als nun ja, doch etwas zu klein, auch ohne Deckel war sie leider nicht in der Lage richtig auf Toilette zu gehen, denn es landete alles vorm Eingang.

Klingt im ersten Moment lustig, fand unser Katerchen Trallafitti aber gar nicht lustig, denn in dem Moment saß er auf der Treppe und sog den Geruch des daneben gegangenen “Stuhlgangs” ein und übergab sich auf der Treppe. Ich glaube in solchen Momenten weiß man nicht so ganz ob man lachen oder weinen soll. Kind und Mann flüchteten ins Obergeschoss. Okay, ich habe ein Kind großgezogen. Nichts leichter als das. Seit diesem Tag habe ich Einweghandschuhe und Einwegunterlegtücher zuhause.

Es folgte eine Odyssee an Katzenfutter Testessen, um ein möglichst gutes und getreidefreies Katzenfutter zu finden, welches alle drei gerne fressen und auch vertragen. Mal abgesehen davon, dass Fitti und Stacy eher Junk Food Fanatiker waren, musste ich etwas finden, was auch bei allen dreien etwas auf die Rippen bringt. Denn die beiden EKHs sind doch eher schlank, da diese auch draussen die Gegend unsicher machen. Die letzte Rettung war wirklich VetConcept. Nass- und Trockenfutter wurde super akzeptiert.

Stacey, die auch vor 2 Jahren von euch bei uns eingezogen ist, hat sich wirklich super gemacht. Ja, sie ist eine Prinzessin wie es im Buche steht. Tricolor durch und durch. Aber ich wusste damals, es ist richtig. Auch wenn sie sich noch aufführt wie Graf Koks höchstpersönlich. Sie schlägt tatsächlich immer noch. Sie kann es sich nicht verkneifen, wenn sie an den anderen beiden vorbeigeht, ihnen noch eine auf den Dötz zu geben. Dafür zeigt sie mir aber eifrig wie man Mäuse fängt, die dann natürlich im Wintergarten zerlegt werden. Prinzessin kann aber auch schmusen. Bis zu einem gewissen Punkt.

Teil 2 folgt, die Bilder waren zu groß 🙂

Teil 2

Weiter gehts:-)

Stacy wird noch Zeit brauchen, um Daria endgültig zu akzeptieren. Ab uns zu gibt es immer noch etwas Gefauche, aber das wird sich legen. Fitti arrangiert sich mit ihr sehr gut. Sie spielen auch miteinander, wenn Fitti Lust hat.

Nun zu Daria. Japp, es ist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber sie ist soooo Zucker.

Maine Coon sind ja für ihre Nähe zum Menschen bekannt, der Charakter ist einfach einzigartig.

Man stelle sich vor, man hat einen kleinen pelzigen Hund. Genau. Hund im Katzenpelz.

Wo fangen wir an. Vielleicht bei unserem Start in den Tag. Der Wecker klingelt, entweder Flauschball liegt auf den Beinen, dann Herzlichen Glückwunsch, krabbelt man mit eingeschlafenem unterschenkel auf Toilette.

Der eine springt ins Waschbecken und will Wasserhahn Wasser, Madame riecht einem am Hintern. Man muss ja mal Zeitung lesen, was nachts so los war. Stacy liegt während dessen noch im Kringel. Man schlägt in Richtung Treppe zur Küche ein und fliegt über drei Katzen, die mit Mach 7 einem durch die Beine flitzen, so dass man sich eigentlich schon einmal einen Termin zur Zahnsanierung mal buchen könnte, die man im Zweifelsfall bräuchte. Während der eine brüllt ich will raus, schreit der nächste nach Futter und während dessen steckt Daria den Kopf in den Trinkbrunnen und hüpft dann auch noch mit den Pfoten rein.

Nachdem die Raubtierfütterung durch ist und großflächig alles trocken gelegt wurde, kann man sich dann fertig machen. Mit Unterbrechungen. Schmuseunterbrechungen. Wir kommen nach Hause, Kind meist zu erst, dann Mann, dann ich und die Begrüßung von Daria ist bei jedem gleich. Warum habt ihr mich sooo lange mit den beiden anderen Grützbeuteln alleine gelassen. Wenn nicht reagiert wird, wird man laut. Und ab und zu wenn man gar nicht reagiert, weil man noch Taschen in der Hand hat, dann mit Nachdruck. Dann läuft sie mit einem auf Schritt und Tritt überall hin. Man fällt über sie, da sie sich vor die Füße wirft. Einkäufe auspacken wird zum Spießrutenlauf, sie hüpft in Tüten, spielt mit allem und pfeffert alles von den Tischen, ab Autoschlüsselgröße. Also bei uns ist immer aufgeräumt seitdem. Thema spielen. Wir haben ein Intelligenzspielzeug, auf dem solche Käppchen drauf sind, um Leckerchen zu verstecken. Die Teile werden systematisch vom Wohnzimmer in die Küche befördert und dann werden die Dinger zwischen den Stuhl – und Tischbeinen durchgeflippert. Natürlich meistens abends oder morgens um 5 Uhr nach dem Frühstück. 🙂 Sie ist herrlich. Es ist so herzerfrischend anders mit einer Maine Coon. Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. So ein tolles Mädchen. Man würde sie nicht wieder erkennen wirklich. Sie hat nun alle Impfungen, das Fell ist wieder top, Magen und Darm ist auch wieder alles tutti. Krallen wurden geschnitten und es gab hier alles eine Nummer größer. Der Kratzbaum, eine neue Transportbox, größere Bettchen. Das Gebiss und die Pfoten/ krallen sollte man nicht unterschätzen. Da muss ordentlich Futter her und eine anständige Klettermöglichkeit. So groß die Maus auftritt, so sensibel ist sie. Eine zarte Seele. Und wir sind so happy mit ihr. Und sie anscheinend auch mit uns. Nun ist unsere Familie komplett. Sie komplettiert uns und zwar in allem. Vielen Dank, dass sie uns anvertraut wurde.osdeifhdpofüwe  sdsöl …öhm upps.. jaaa…am Laptop sitzen darf man auch nicht alleine. 🙂 Wir wünschen euch ein schönes Osterfest und hoffen, dass sich für euch für ein neues Gebäude alles zum Guten wendet.

Viele Grüße

Familie C. aus Strohn

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 10.04.26

verfasst am 10. April 2026

Unsere Vermittlungen der letzten zwei Wochen:

Am 27.03. durfte zuerst Benito als Zweitfreigänger nach Neumagen-Drohn ziehen. Kurz darauf ging auch Ramona – ebenfalls als Zweitfreigängerin. Sie lebt nun in Bernkastel-Kues.

Am 29.03. zog der kleine Dasher als Freigänger nach Salmtal zu unserer ehemaligen Marza. Max und Kimmy gingen gemeinsam zu einer Familie mit sicherem Garten nach Hintertiefenbach. Zum Schluss durfte sich auch Melvin verabschieden, der junge FIV-Kater lebt nun in Jünkerath bei unserem ehemaligen Nezumi. Er hat uns sogar bereits eine Rückmeldung geschickt.

Weiter ging es am 31.03. mit Bianda, welche als Einzelfreigängerin nach Lieser gezogen ist. Am 01.04. hat Loki sein neues Zuhause gefunden. Er wohnt nun bei einem Paar in Serrig. Am nächsten Tag ging Neptun als Einzelfreigänger zu einer Familie nach Hasborn. Tima ist seit letztem Samstag Einzelfreigänger bei einer Frau aus Gerolstein.

Am 07.04. verließen uns zwei Pärchen. Santa und Clause zogen nach Hetzerath und Cupid und Donna nach Koblenz.

Heute Nachmittag werden die Schwestern Müsli und Monte abgeholt.

Unsere Neuzugänge

Lucky ist ein Abgabetier wegen Umzug. Der ca. 2014 geborene Kater war früher mal Freigänger, die letzten Jahre aber nur noch Wohnungshaltung gewöhnt. Sein FIV- und Leukose-Test war negativ.

Mimi kam aus einem Sterbefall zu uns. Die 14-jährige ist reine Wohnungshaltung gewöhnt und noch etwas schlecht gelaunt, weshalb sie noch nicht bei der Eingangsuntersuchung war.

Auch Maxi ist eine ältere Dame aus einem Sterbefall. Sie ist ca. 2010 geboren und leidet aufgrund ihres Übergewichts an Arthrose. Ihre Blutwerte waren aber in Ordnung.

Lilly (37) ist ein 15-jähriges Katzenmädchen, um welches sich ihr Besitzer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kümmern konnte. Die Freigängerin geht voraussichtlich Freitag zur Eingangsuntersuchung.

Findus ist ein Abgabetier wegen Umzug. Der etwa 5-jährige kastrierte Kater wurde negativ getestet.

Gospel ist ein Fundtier aus Gerolstein. Der ca. 7-jährige Kater wurde leider FIV-positiv getestet.

Lunar wurde wegen Unsauberkeit bei uns abgegeben. Der liebe Freigänger ist ca. 10 Jahre alt und geht wahrscheinlich am Freitag zu unserem Tierarzt.

Struwwelpetra kam über das Vet-Amt zu uns und wurde jetzt endlich zur Vermittlung freigegeben. Das ca. 10-jährige Mädchen war stark verfilzt, weshalb wir sie komplett scheren lassen mussten. Sie wurde negativ auf FIV und Leukose getestet.

Totfund:

Gestern nachmittag wurde ein überfahrenes Katzenmädchen bei uns abgegeben. Sie war schildpatt und leider nicht gekennzeichnet. Gefunden wurde sie an der Ortseinfahrt Bombogen Richtung Wengerohr.

Hallo ihr Lieben.

Melvin, auch genannt Graf Katzula, schickt Ostergrüsse aus Jünkerath mit seinem neuen Kumpel Nezumi.

LG S. F.

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 09.04.26

verfasst am 9. April 2026

Wir brauchten heute gar nicht lange über die mögliche Katze der Woche zu diskutieren. Nala 19 schob uns zur Seite und schimpfte:

Also, das ist ja wirklich unglaublich! Neulich habt Ihr Flocke zur Katze der Woche nominiert. Dann darf ich ja wohl auch!!

Ich bin nur halb so alt. Knapp 7 Jahre alt. Ich brauche auch spezielles Urinary-Futter, damit ich nicht unter Harngrieß und Blasenentzündungen leide.

Auch ich wurde abgegeben und auch ich möchte in Wohnungshaltung bleiben. Ich bin mindestens genauso lieb wie gelegentlich ladylike zickig. Eigentlich haben wir das gleiche Schicksal. Nur zusammen vermittelt werden möchten wir nicht, wir würden uns nie leiden können. Ich kam mit Loki hierher und den mag ich überhaupt nicht, den nehme ich auch nirgends hin mit.

 

Aber ich habe noch einen Bonus obendrauf: ich habe das schönere Bewerbungsfoto als Flocke hier auf der Homepage. Guckt mal, wie niedlich ich gucken kann.

Damit bin ich für diesen Donnerstag doch die perfekte Katze für die Wochen-Nominierung. Meint Ihr nicht auch?

Ein neuer Besitzer wird mich bestimmt ganz doll schnell in sein Herz schließen. Miau.

 

Eure Nala 19

Kater vermisst:

Leider ist unser ehemaliger Riley nicht nachhause zurückgekommen. Riley lebt in Manderscheid, ist kastriert, gechipt, tätowiert und bei Tasso gemeldet. Sollte ihn jemand gesehen haben, bitte bei uns im Tierheim melden.

Stellungnahme zum Artikel Trierischer Volksfreund 7.04.2025 in der Stadt Wittlich

Wir möchten zum erschienenen TV-Artikel vom 7.04.2026 Stellung nehmen und einige Punkte klarstellen, die so nicht unserer Wortwahl und Wiedergabe entsprechen. Dies in zwei Berichten zur Verdeutlichung.

Zwischen dem Eifeltierheim Altrich und der Stadt Wittlich besteht weder ein Streit noch erheben wir Anschuldigungen, sondern es gibt unterschiedliche Rechts-Auffassungen zur gesetzlichen Einordnung und zum Umgang mit Fundkatzen in der Stadt Wittlich. Hierzu gibt es entsprechende Korrespondenzen. Wir suchen weiterhin nach einer Lösung mit den zuständigen Behörden hier in Wittlich-Stadt. Das Eifeltierheim Altrich hält sich an die Bundesbeauftragte für Tierschutz und deren rechtliche Auffassung, die für Gesamtdeutschland gilt.

Grundsätzlich gilt:

Wenn jemand einen Gegenstand wie einen Schlüssel oder eine Geldbörse findet, wird dies beim Fundbüro abgegeben. Rechtlich wird auch ein Tier als „Fundsache“ behandelt, wenn der Besitzer nicht bekannt ist oder aber herauszufinden ist.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben weder die Möglichkeit noch das Wissen oder die Kapazitäten, eine aufgefundene Katze selbst zu versorgen. Wenn ihnen dann zusätzlich die Abgabe im zuständigen Tierheim (aktuell Tierheim Trier) nicht ermöglicht oder erschwert wird, werden die Tiere häufig zu uns ins Eifeltierheim Altrich gebracht. Laut Auskunft Tierheim Trier werden dort kaum Fundtiere der Stadt Wittlich abgegeben. Frage: Wo werden diese Katzen denn dann untergebracht? Was geschieht mit ihnen?

Das führt zu einem großen Problem: Wir bleiben auf den Kosten sitzen, obwohl wir dann im Sinne des Tierschutzes, der Bundesbeauftragen für Tierschutz in Deutschland, handeln. Eingang Schreiben vom 02. Februar 2026 eben von Frau Silvia Breher und dem Deutschen Tierschutzbund.

Besonders kritisch ist die Situation nach Schließung der täglichen Bürozeiten (Öffnungszeiten) Ordnungsamt, Fundbüro, an Wochenenden und Feiertagen: Verletzte oder hilfsbedürftige Tiere können nicht „bis Montag warten“ oder aber nach Ende eines Arbeitstages ist die Behörde natürlich geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach getaner Arbeit zu Hause. In Fällen der Hilfsbedürftigkeit „Gefahr in Verzug für die Katze“ ist sofortiges Handeln notwendig – alles andere widerspricht dem Tierschutzgesetz (§ 1 und § 2 TierSchG). Soll heißen, eine angefahrene schwer verletzte Katze kann nicht warten, bis das Ordnungsamt wieder geöffnet hat. Auch kann kein Mensch den Katzen anordnen, bleib dort sitzen, bleib liegen, ruf jedem Auto zu, fahr um mich herum, bis jemand im Büro des Ordnungsamtes ist, sprich „auf der Arbeit“ oder nach dem verdienten Wochenende der Mitarbeiter Ordnungsamt. Wer Erbarmen mit einem Tier hat, es von der Straße aufhebt, ist dann für das Tier verantwortlich, so der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Wittlich. Aber derjenige, der das Tier von der Straße nimmt, ist gar nicht der Besitzer… auch wenn wir danach suchen, sich keiner meldet, die Katzen nicht registriert sind, suchen wir mittels Foto nach den Besitzern. Und was ist dann? Wir bleiben auf den Kosten zu 95% sitzen.

 

Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich über Spenden. In den Verbandsgemeinden, mit denen wir feste Verträge haben, gibt es diese Diskussionen nicht – dort ist klar geregelt, was ein Fundtier ist und wie damit umzugehen ist. Auch andere mit denen wir keine Verträge haben, gibt es einige darunter, mit denen wir problemlos ohne Diskussionen arbeiten.

Hier weisen wir nochmals auf das große Problem der fehlenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht hin, wie sie bereits in Städten und Verbandsgemeinden wie Koblenz, Montabaur Mayen, Arzfeld oder Gerolstein existiert.

Eine solche Regelung würde vieles erleichtern:

  • Durch Tätowierung oder Transponder (idealerweise beides) und Registrierung kann ein Tier schnell zugeordnet werden
  • Besitzer können zügig informiert werden
  • unnötige Unterbringung und Kosten werden vermieden

___________________________________________________________________________

Rechtliche Einordnung

Ein Fundtier ist ein entlaufenes oder aufgefundenes Haustier, dessen Eigentümer unbekannt ist.
Dabei gilt:

  • Es gibt keine rechtliche Unterscheidung, ob eine Katze sitzt oder läuft
  • Auch auf Privatgrundstücken gefundene Tiere sind Fundtiere
  • Der Fundort spielt keine Rolle

Viele kommunale Satzungen (z. B. Köln, München, Hannover, Essen, Wiesbaden) bestätigen ausdrücklich:
Fundtiere sind unabhängig vom Fundort zu behandeln.

Sollte Wittlich eine abweichende Regelung vertreten, müsste diese rechtlich eindeutig festgelegt sein – und darf Bundesrecht nicht widersprechen.

Unser Anliegen

Wir wünschen uns keine Diskussionen, sondern klare, rechtssichere Regelungen im Sinne von Menschen und Tiere:

  • eine eindeutige Vorgehensweise für Bürgerinnen und Bürger
  • klare Zuständigkeiten – auch abends und am Wochenende
  • Unterstützung der Einrichtungen, die praktisch helfen
  • Was passiert mit dem Nachwuchs von Fundkatzen
  • Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht
  • Es gibt viele Fragen

Wir werden weiterhin an diesem Thema dranbleiben und uns für eine tragfähige Lösung einsetzen.

Für die Tiere. Für die Menschen. Für mehr Klarheit.

Klarstellen möchten wir auch, dass wir nur nach Anruf durch Bürgerinnen und Bürgern handeln. Wir fangen nicht einfach „gesunde Freigängerkatzen“ ein. Selbstverständlich gibt es zahme an Menschen gewöhnte Freigängerkatzen mit Besitzer!! die irgendwann, irgendwo auftauchen und Anwohnern auffallen, zum Beispiel Katzen die in ein Postauto versehentlich einsteigen, unentdeckt mitfahren und dann an Orte gelangen, an denen die Katzen sich nicht auskennen. Oder durch andere Umstände wie reine Wohnungskatzen durch ein versehentlich komplett geöffnetes Fenster in die Freiheit gelangen, dann irritiert in ungewohnter Umgebung sind und ausbüxen. Wenn wir zu solchen Einsätzen gerufen werden, diese zahmen Katzen sichern können, suchen wir umgehend über unser Tagebuch und social media nach den Besitzern. Das ist doch eine wirklich gute Sache! Die Besitzer freuen sich dann sehr, ihre Schützlinge wieder in die Arme schließen zu können. Wahllos irgendwelche Freigänger-Katzen einzufangen, ist weder unser Aufgabengebiet noch unser Ziel. Viele Freigänger sind aber leider nicht kastriert oder aber registriert und mit Chip / Tattoo versehen.

Ein Beispiel aus unserer Praxis:

Der Kater „Moritz“ konnte dank Transponder über FINDEFIX und TASSO identifiziert werden – er wurde über 100 km entfernt in Eppelborn vermisst. Ohne Kennzeichnung wäre eine Rückführung kaum möglich gewesen.

Auch lokale Fälle zeigen die Problematik deutlich:

In Wittlich-Wengerohr entwich eine Wohnungskatze während eines Rettungseinsatzes. Ohne Kennzeichnung irrte sie orientierungslos umher und wurde uns schließlich von aufmerksamen Anwohnern gebracht. Die Erleichterung der Besitzerin nach ihrem Krankenhausaufenthalt, als sie ihr Tier wieder in die Arme schließen konnte, war überwältigend.

Transparenz ist uns wichtig:

Wir dokumentieren jeden Zugang öffentlich in unserem Tagebuch, so dass jederzeit nachvollziehbar ist, welche Tiere wir aufnehmen.

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 08.04.26

verfasst am 8. April 2026

Meldung über Katze Vermisst:

Bei der Katze „Vader“ handelt es sich um ein ca. 7 Jahre altes Weibchen; sterilisiert, recht groß und eher scheu/schreckhaft.

Entlaufen in Herzfeld Verbandsgemeinde Arzfeld

Meldungen bitte an uns.

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 07.04.26

verfasst am 7. April 2026

Heute kein Eintrag, erst wieder morgen

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebuch 06.04.26

verfasst am 6. April 2026

Heute erzählt euch Kaninchen Nala, wovon sie letzte Nacht geträumt hat:

Wisst ihr, Klopfer und ich sind bereits seit über 2 Jahren im Tierheim, natürlich träumen wir immer wieder davon, wie unser neues Zuhause denn so aussehen könnte. Zum Beispiel so wie das Zuhause von Cookie und Co vom gestrigen Eintrag: Viel Platz zum Toben oder auch ein paar Buddelmöglichkeiten, eben das, was eine artgerechte Kaninchenhaltung so ausmacht. Ihr fragt euch, was eine artgerechte Kaninchenhaltung ist? Dann hört gut zu, ich erzähle euch mal, wovon wir Kaninchen so träumen:

Die erste Frage, die wir Kaninchen uns in unseren Träumen immer stellen:
Leben wir drinnen oder draußen?

Viele von uns, die draußen aufgewachsen sind, bekommen ein richtig schönes, dickes Fell und kommen auch mit kälteren Temperaturen gut zurecht. Aber wir brauchen trotzdem unbedingt geschützte, warme Rückzugsorte. Und ganz wichtig: Unser Zuhause muss sicher sein – nicht nur, damit wir nicht ausbüxen, sondern auch, damit keine ungebetenen Gäste zu uns hineinkommen. Wir buddeln nämlich für unser Leben gern, deshalb gehört auch ein Untergrabschutz unbedingt dazu. Und nach oben sollte natürlich auch alles gut gesichert sein.

Und wisst ihr, wovon wir noch träumen? Von ganz viel Platz!

Wir Kaninchen sind nämlich echte Rudeltiere. Alleine sein ist nichts für uns – mindestens zu zweit sollten wir immer sein, besser noch in einer kleinen Gruppe. Und bitte nicht mit Meerschweinchen – die sprechen eine ganz andere Sprache als wir. Da lebt man eher nebeneinanderher, statt miteinander.

Für ein Pärchen wünschen wir uns ungefähr 10 m² Platz – und zwar dauerhaft! Für jedes weitere Kaninchen darf es dann gerne noch ein bisschen mehr sein. Diese kleinen Käfige aus dem Laden… die sind höchstens mal okay für kurze Zeit. Aber wir wollen rennen, springen und Haken schlagen – richtig Gas geben! Dafür brauchen wir einfach Platz.

Langweilig darf es uns natürlich auch nicht werden. In unseren Traum-Zuhause gibt es Buddelkisten, Verstecke, Dinge zum Knabbern und ganz viel zu entdecken. Wir sind nämlich neugierig und beschäftigen uns gerne.

Und dann ist da noch das Thema Futter – da sind wir ziemlich empfindlich. Unser Bauch mag kein Getreide, auch wenn das oft im Futter aus dem Laden steckt. Am liebsten futtern wir den ganzen Tag Heu, frisches Grün und Gemüse. Ein bisschen Obst ist auch okay, aber nur zwischendurch. Unser Magen funktioniert nämlich wie ein Stopfmagen – wir brauchen immer Nachschub. Und ganz nebenbei sorgt das richtige Futter auch dafür, dass unsere Zähne sich gut abnutzen. Die wachsen nämlich ständig nach!

Ach ja… und noch etwas: Viele denken, wir wären Kuscheltiere. Sind wir aber eigentlich nicht. Manche von uns sind mutig und kommen gerne an, nehmen Futter aus der Hand – aber herumgetragen oder gedrückt werden möchten wir eher nicht. Wir mögen es lieber ruhig und auf unsere Art.

So sieht es aus, unser Traum vom perfekten Kaninchenleben… vielleicht träumt ja jemand da draußen genau den gleichen Traum – und wir dürfen ihn irgendwann gemeinsam leben. 🐰✨

 

Ich geh dann mal weiterträumen,

Eure Nala

Liebe Mitarbeiter des Tierheims,

unser Freund Moritz Jäger aus Heidenburg hat letzten Freitag ein Orgelkonzert im privaten Kreis gespielt.

Moritz hat sich gewünscht, dass die gesammelten Geldspenden dem Tierheim Altrich zugute kommen.

Es kam eine Summe von 150 Euro zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Diewald

Wir sagen ganz herzlichen Dank für die schöne Idee und vielen Dank an die Spender. 

Team Eifeltierheim

 

Kater Lakota aus Herforst ist wieder zurück 🙂

 

einsortiert unter: Tagebuch

  • « Vorherige Seite
  • 1
  • …
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • …
  • 203
  • Nächste Seite »

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
  • Impressum
  • Datenschutz