Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 17.04.26

verfasst am 17. April 2026

Unsere Vermittlungen

Letzten Freitag durfte Trabbi als Zweitfreigängerkatze zu unserem ehemaligen Gulliver nach Beuren ziehen.

Am Samstag ging Specki als Wohnungskater zu einer Familie nach Piesport. Er hat sich auch bereits bei uns gemeldet, ihm geht es sehr gut.

Felix (39) durfte am Sonntag als Drittfreigängerkatze nach Neukirchen ziehen.

Pepper und Chili gingen gemeinsam am Montag als Wohnungskatzen zu einer Frau nach Kenn.

Besonders hat uns aber der erneute Umzug von Giles gefreut. Nachdem er wieder zurück ins Tierheim kam und sein bester Freund Eliot über die Regenbrücke gegangen war, traf Giles auf dem Katzenzimmer wieder auf seinen alten Freund Arktos. Die beiden FIV-Kater sind nun gemeinsam zu einem Mann aus Hontheim gezogen.

Heute Vormittag durfte noch ein FIVi, welcher ebenfalls zuvor zurückgekommen war, endlich gehen. Greif war schon einige Zeit reserviert, hatte aber einen Hautpilz, welchen wir nun fertig behandelt haben. Er lebt nun als Dritt-Fivi bei zwei ehemaligen Katern von uns in Daun.

Unsere Neuzugänge

Hieronimy ist ein Fundkater aus Hillesheim. Er war wohl bereits vor ein paar Jahren bei einer Fangaktion dabei und wurde kastriert und tätowiert. Leider wurde er nun FIV positiv getestet und hat beidseitig Rollider und Schnupfen.

Ares kam gestern als Fundkater aus Altrich zu uns. Leider ist er weder kastriert noch gekennzeichnet, aber sehr lieb. Wer kennt diesen Kater?

Danke für euren wunderbaren Hühner‑Tag

Was für ein besonderer Nachmittag auf dem Hasenberghof! 🌿🐾

Unsere Tier‑Kids haben nicht nur die Hühner kennengelernt, sondern auch viele andere sogenannte Nutztiere:

Schafe 🐑, Schweine 🐖 und Ziegen 🐐. Und sie haben etwas ganz Wichtiges verstanden:

All diese Tiere sind Lebewesen wie wir Menschen – sie fühlen, sie brauchen, sie erleben.

 

Danach ging es tief hinein in die Welt der Hühner 🐔✨:

Wie leben sie? Was brauchen sie, um glücklich zu sein? Und wie können wir selbst etwas für ihr Wohl tun?

 

Ein großes Thema war der Eierkauf 🥚👀 – denn die Zahlen auf den Eiern verraten viel über das Leben der Hühner:

  • 3 = Käfig – in Deutschland verboten, aber leider noch in vielen Lebensmitteln versteckt (z. B. Nudeln, vegetarische Würstchen) 🚫🐣
  • 2 = Bodenhaltung – viele Hühner auf engem Raum 🏢🐔
  • 1 = Freilandhaltung – mehr Freiheit, aber trotzdem bis zu 6.000 Hühner im Stall 🌤️🐓
  • 0 = Bio – mehr Platz und bessere Bedingungen, aber auch hier bis zu 3.000 Hühner 🌿🐔
  • Am besten: Eier aus dem Hühnermobil – das ist am ehesten artgerecht 🚜💛

Die Kinder wissen jetzt: Augen auf beim Eierkauf – jede Entscheidung zählt.  Und sie haben gelernt, dass sie selbst etwas für die Tiere tun können.

Das macht uns unglaublich stolz.

https://youtube.com/shorts/fww-vaJM_4o?si=pcE2bXXOnSrqB9QP

Danke an alle, die dabei waren! Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Hasenberghof, an alle Mitarbeitenden – die zwei- und die vierbeinigen –

sowie an das Busunternehmen Faber für die wie immer sichere und zuverlässige Fahrt 💛!

 

 

Tierische Grüße,

eure Nadine

 

Nadine Leisch

Tierschutzlehrerin

(ausgebildet vom Deutschen Tierschutzbund)

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,

 

Am Samstagnachmittag durften meine beiden Söhne und ich Specki kennenlernen.

Wir haben ihn direkt ins Herz geschlossen und er ist mit uns nach Piesport gezogen.

Specki heißt jetzt Smokee, ist zwar immer noch ängstlich bei lauteren Geräuschen oder schnellen Bewegungen, aber er kam bereits am Samstag zum Schlafen und Kuscheln auf Bett und Couch. Er fordert seine Streicheleinheiten, frisst fleißig und spielt super gerne.

Vielen Dank, dass wir den Schatz mitnehmen durften. Er ist ein absolutes Seelentier.

Liebe Grüße aus Piesport,

D. B.

Guten Tag,

 

ich wollte Ihnen mitteilen, dass die beiden Katzendamen wohl gut angekommen sind. Nach einer langen und gründlichen Bewertung der Wohnung, waren beide sehr verschmust.

Beide haben gestern schnell gefressen.

Pepper konnte gestern auch direkt in seinem neuen Katzenklo die Urin- & Stuhlaussscheidung durchführen.

Die Medikationseinnahme hat heute Morgen auch gut funktioniert.

 

Bei Chili ist mir aufgefallen, dass sie wohl gerne das fließende Wasser aus dem Wasserhahn trinkt.

Sie war leider bisher noch gar nicht auf dem Katzenklo. Dies bereitet mir ein wenig Sorgen.

Habe mittlerweile 3 Katzenklos aufgestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

L. B.

Da wir wieder einige Rückmeldungen bekommen haben, haben wir morgen noch einen Eintrag für euch.

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Tagebuch, 16.04.26

verfasst am 16. April 2026

Heute möchte Euch Kelly gerne ihre Geschichte erzählen. Sie ist noch nicht lange bei uns, aber wir hoffen sehr, dass wir nur eine kurze Station in ihrem Leben sind.

Hallo Tagebuch,

 

manchmal laufen die Dinge im Leben nicht so wie man denkt. Von einem Moment zum anderen steckt man plötzlich in einer anderen Welt fest. Ich bin ein Katzenmädchen von ungefähr 10 Jahren. Bis vor kurzem lebte ich in einem schönen, liebevollen Zuhause, hatte Freigang und alles war super. Dann mussten meine Menschen und ich getrennte Wege gehen. Sie gingen in ein Pflegeheim und ich ins Tierheim. Das finde ich voll traurig, verstörend und beängstigend.

 

Da kam aber neulich die Ehrenamtliche, die die “Katze der Woche” schreibt, zu mir ins Zimmer und sagte mir, sie würde mich auswählen und mich zur Katze der Woche nehmen. So hab ich vielleicht Glück im Unglück und eine Chance, dass ich schnell wieder in ein Zuhause mit lieben Menschen komme und nicht hier versauern muss.

 

Ich bin wunderschön und lieb. Meine grauen Fellschattierungen sind einzigartig, ich sehe definitiv nicht so langweilig aus wie manch andere Katzen.

 

Ich brauche täglich meine Schilddrüsen-Medis, aber sonst bin ich absolut top drauf.

 

Wer bietet mir einen neuen sicheren ruhigen Hafen mit tollem Garten?

 

Ich warte sehnsüchtig,

Eure Kelly

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Tagebuch, 15.03.2026

verfasst am 15. April 2026

Heute noch ein paar Rückmeldungen:

Hallo,

Wir haben uns sehr über den Anruf gefreut, gestern Nachmittag.

Wir wollten eigentlich schon längst geschrieben haben. Urs (2) hat sich sehr gut eingelebt. Er geht unsere Lucy aus dem Weg, da sie ja unsere Diva ist🙈. Leo und Urs verstehen sich aber gut und schlafen auch abends zusammen bei mir im Bett. Die zwei spielen auch sehr gerne miteinander, da müssen wir aufpassen das wir nicht in der Laufbahn stehen. Raus geht er auch, aber läuft noch nicht weit weg, sobald was lautes draußen ist oder ein Vogel zu tief fliegt steht er schreiend an der Türe. Und dann war es das für den Tag.

Wir schicken im Anhang einfach mal paar Bilder mit.

Liebe Grüße Familie B.

Bilder von Konstanze

Liebes Eifeltierheim-Team,

wir haben im bisherigen Eingewöhnungsprozess mit Mariah ein Mail-Tagebuch geführt, welches leider aus nicht identifizierbaren Gründen von der E-Mail-Plattform gelöscht wurde… so bekommen Sie jetzt ein kleineres Update, müssen dafür aber auch nicht so viel lesen 🙂

Wir hätten anfangs nicht gedacht, dass Mariah, welche wir liebevoll Mary nennen, sich nach dem 18. Tag schon streicheln lässt (eine sehr freundliche Mitarbeiterin gab uns den Tipp, dass Katzen besser auf Namen hören, welche mit dem ,,I-Ton” enden). Mary hat sich sogar als eine verschmuste und gerne schnurrende Katzendame, trotz ihrem introvertierten Charakter, entpuppt. Anfänglich bekamen wir sie nur selten zu Gesicht und richtig gefressen hat sie erst Sonntags nach ihrer Abholung… wir waren sogar kurz davor Kontakt zu Ihnen aufzunehmen! Mit Leberwurstcreme und Lachsöl schien dies allerdings nicht mehr nötig.

Unser Kater Bobby fängt auch langsam an sich an den Neuzuwachs zu gewöhnen, sodass die beiden des Öfteren gemeinsam spielend anzutreffen sind. Mary bevorzugt zurzeit immer noch das Schlafzimmer, traut sich gelegentlich aber auch ins Wohnzimmer. Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und möchten Sie gerne visuell durch ein paar Bilder an den Eingewöhnungsprozess teilhaben lassen 😀 (wir konnten es uns nicht nehmen lassen noch ein kleines Bild vom Bobby beizufügen)

Falls Sie Fragen haben sollten oder Sie etwas anderes interessiert, können Sie sich selbstverständlich jederzeit bei uns melden!

Ganz liebe Grüße

E. und L. mit Bobby und Mary

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Tagebuch, 14.03.2026

verfasst am 14. April 2026

Heute kein Eintrag

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Tagebuch 13.04.2026

verfasst am 13. April 2026

Heute einige Rückmeldungen:

Liebes Eifeltierheim-Team ,

endlich habe ich ein paar ruhige Minuten um den kleinen Roman zu schreiben.

Anfang Januar zog die kleine Coonie Dame Daria bei uns ein. Wir wussten ja eigentlich was mit einer Maine Coon auf uns zu kommt. Allerdings war der Start etwas holprig. Nun wissen wir auch wieso. Ihr wird schlecht beim Autofahren.

Das erste was sie also zu Hause sah war die Badewanne. Und Wasser. Und eine Fellschere.

Und ein größeres Katzenklo. Leider entpuppten sich unsere Katzenklos mit Deckel als nun ja, doch etwas zu klein, auch ohne Deckel war sie leider nicht in der Lage richtig auf Toilette zu gehen, denn es landete alles vorm Eingang.

Klingt im ersten Moment lustig, fand unser Katerchen Trallafitti aber gar nicht lustig, denn in dem Moment saß er auf der Treppe und sog den Geruch des daneben gegangenen “Stuhlgangs” ein und übergab sich auf der Treppe. Ich glaube in solchen Momenten weiß man nicht so ganz ob man lachen oder weinen soll. Kind und Mann flüchteten ins Obergeschoss. Okay, ich habe ein Kind großgezogen. Nichts leichter als das. Seit diesem Tag habe ich Einweghandschuhe und Einwegunterlegtücher zuhause.

Es folgte eine Odyssee an Katzenfutter Testessen, um ein möglichst gutes und getreidefreies Katzenfutter zu finden, welches alle drei gerne fressen und auch vertragen. Mal abgesehen davon, dass Fitti und Stacy eher Junk Food Fanatiker waren, musste ich etwas finden, was auch bei allen dreien etwas auf die Rippen bringt. Denn die beiden EKHs sind doch eher schlank, da diese auch draussen die Gegend unsicher machen. Die letzte Rettung war wirklich VetConcept. Nass- und Trockenfutter wurde super akzeptiert.

Stacey, die auch vor 2 Jahren von euch bei uns eingezogen ist, hat sich wirklich super gemacht. Ja, sie ist eine Prinzessin wie es im Buche steht. Tricolor durch und durch. Aber ich wusste damals, es ist richtig. Auch wenn sie sich noch aufführt wie Graf Koks höchstpersönlich. Sie schlägt tatsächlich immer noch. Sie kann es sich nicht verkneifen, wenn sie an den anderen beiden vorbeigeht, ihnen noch eine auf den Dötz zu geben. Dafür zeigt sie mir aber eifrig wie man Mäuse fängt, die dann natürlich im Wintergarten zerlegt werden. Prinzessin kann aber auch schmusen. Bis zu einem gewissen Punkt.

Teil 2 folgt, die Bilder waren zu groß 🙂

Teil 2

Weiter gehts:-)

Stacy wird noch Zeit brauchen, um Daria endgültig zu akzeptieren. Ab uns zu gibt es immer noch etwas Gefauche, aber das wird sich legen. Fitti arrangiert sich mit ihr sehr gut. Sie spielen auch miteinander, wenn Fitti Lust hat.

Nun zu Daria. Japp, es ist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber sie ist soooo Zucker.

Maine Coon sind ja für ihre Nähe zum Menschen bekannt, der Charakter ist einfach einzigartig.

Man stelle sich vor, man hat einen kleinen pelzigen Hund. Genau. Hund im Katzenpelz.

Wo fangen wir an. Vielleicht bei unserem Start in den Tag. Der Wecker klingelt, entweder Flauschball liegt auf den Beinen, dann Herzlichen Glückwunsch, krabbelt man mit eingeschlafenem unterschenkel auf Toilette.

Der eine springt ins Waschbecken und will Wasserhahn Wasser, Madame riecht einem am Hintern. Man muss ja mal Zeitung lesen, was nachts so los war. Stacy liegt während dessen noch im Kringel. Man schlägt in Richtung Treppe zur Küche ein und fliegt über drei Katzen, die mit Mach 7 einem durch die Beine flitzen, so dass man sich eigentlich schon einmal einen Termin zur Zahnsanierung mal buchen könnte, die man im Zweifelsfall bräuchte. Während der eine brüllt ich will raus, schreit der nächste nach Futter und während dessen steckt Daria den Kopf in den Trinkbrunnen und hüpft dann auch noch mit den Pfoten rein.

Nachdem die Raubtierfütterung durch ist und großflächig alles trocken gelegt wurde, kann man sich dann fertig machen. Mit Unterbrechungen. Schmuseunterbrechungen. Wir kommen nach Hause, Kind meist zu erst, dann Mann, dann ich und die Begrüßung von Daria ist bei jedem gleich. Warum habt ihr mich sooo lange mit den beiden anderen Grützbeuteln alleine gelassen. Wenn nicht reagiert wird, wird man laut. Und ab und zu wenn man gar nicht reagiert, weil man noch Taschen in der Hand hat, dann mit Nachdruck. Dann läuft sie mit einem auf Schritt und Tritt überall hin. Man fällt über sie, da sie sich vor die Füße wirft. Einkäufe auspacken wird zum Spießrutenlauf, sie hüpft in Tüten, spielt mit allem und pfeffert alles von den Tischen, ab Autoschlüsselgröße. Also bei uns ist immer aufgeräumt seitdem. Thema spielen. Wir haben ein Intelligenzspielzeug, auf dem solche Käppchen drauf sind, um Leckerchen zu verstecken. Die Teile werden systematisch vom Wohnzimmer in die Küche befördert und dann werden die Dinger zwischen den Stuhl – und Tischbeinen durchgeflippert. Natürlich meistens abends oder morgens um 5 Uhr nach dem Frühstück. 🙂 Sie ist herrlich. Es ist so herzerfrischend anders mit einer Maine Coon. Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. So ein tolles Mädchen. Man würde sie nicht wieder erkennen wirklich. Sie hat nun alle Impfungen, das Fell ist wieder top, Magen und Darm ist auch wieder alles tutti. Krallen wurden geschnitten und es gab hier alles eine Nummer größer. Der Kratzbaum, eine neue Transportbox, größere Bettchen. Das Gebiss und die Pfoten/ krallen sollte man nicht unterschätzen. Da muss ordentlich Futter her und eine anständige Klettermöglichkeit. So groß die Maus auftritt, so sensibel ist sie. Eine zarte Seele. Und wir sind so happy mit ihr. Und sie anscheinend auch mit uns. Nun ist unsere Familie komplett. Sie komplettiert uns und zwar in allem. Vielen Dank, dass sie uns anvertraut wurde.osdeifhdpofüwe  sdsöl …öhm upps.. jaaa…am Laptop sitzen darf man auch nicht alleine. 🙂 Wir wünschen euch ein schönes Osterfest und hoffen, dass sich für euch für ein neues Gebäude alles zum Guten wendet.

Viele Grüße

Familie C. aus Strohn

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Tagebuch 10.04.26

verfasst am 10. April 2026

Unsere Vermittlungen der letzten zwei Wochen:

Am 27.03. durfte zuerst Benito als Zweitfreigänger nach Neumagen-Drohn ziehen. Kurz darauf ging auch Ramona – ebenfalls als Zweitfreigängerin. Sie lebt nun in Bernkastel-Kues.

Am 29.03. zog der kleine Dasher als Freigänger nach Salmtal zu unserer ehemaligen Marza. Max und Kimmy gingen gemeinsam zu einer Familie mit sicherem Garten nach Hintertiefenbach. Zum Schluss durfte sich auch Melvin verabschieden, der junge FIV-Kater lebt nun in Jünkerath bei unserem ehemaligen Nezumi. Er hat uns sogar bereits eine Rückmeldung geschickt.

Weiter ging es am 31.03. mit Bianda, welche als Einzelfreigängerin nach Lieser gezogen ist. Am 01.04. hat Loki sein neues Zuhause gefunden. Er wohnt nun bei einem Paar in Serrig. Am nächsten Tag ging Neptun als Einzelfreigänger zu einer Familie nach Hasborn. Tima ist seit letztem Samstag Einzelfreigänger bei einer Frau aus Gerolstein.

Am 07.04. verließen uns zwei Pärchen. Santa und Clause zogen nach Hetzerath und Cupid und Donna nach Koblenz.

Heute Nachmittag werden die Schwestern Müsli und Monte abgeholt.

Unsere Neuzugänge

Lucky ist ein Abgabetier wegen Umzug. Der ca. 2014 geborene Kater war früher mal Freigänger, die letzten Jahre aber nur noch Wohnungshaltung gewöhnt. Sein FIV- und Leukose-Test war negativ.

Mimi kam aus einem Sterbefall zu uns. Die 14-jährige ist reine Wohnungshaltung gewöhnt und noch etwas schlecht gelaunt, weshalb sie noch nicht bei der Eingangsuntersuchung war.

Auch Maxi ist eine ältere Dame aus einem Sterbefall. Sie ist ca. 2010 geboren und leidet aufgrund ihres Übergewichts an Arthrose. Ihre Blutwerte waren aber in Ordnung.

Lilly (37) ist ein 15-jähriges Katzenmädchen, um welches sich ihr Besitzer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kümmern konnte. Die Freigängerin geht voraussichtlich Freitag zur Eingangsuntersuchung.

Findus ist ein Abgabetier wegen Umzug. Der etwa 5-jährige kastrierte Kater wurde negativ getestet.

Gospel ist ein Fundtier aus Gerolstein. Der ca. 7-jährige Kater wurde leider FIV-positiv getestet.

Lunar wurde wegen Unsauberkeit bei uns abgegeben. Der liebe Freigänger ist ca. 10 Jahre alt und geht wahrscheinlich am Freitag zu unserem Tierarzt.

Struwwelpetra kam über das Vet-Amt zu uns und wurde jetzt endlich zur Vermittlung freigegeben. Das ca. 10-jährige Mädchen war stark verfilzt, weshalb wir sie komplett scheren lassen mussten. Sie wurde negativ auf FIV und Leukose getestet.

Totfund:

Gestern nachmittag wurde ein überfahrenes Katzenmädchen bei uns abgegeben. Sie war schildpatt und leider nicht gekennzeichnet. Gefunden wurde sie an der Ortseinfahrt Bombogen Richtung Wengerohr.

Hallo ihr Lieben.

Melvin, auch genannt Graf Katzula, schickt Ostergrüsse aus Jünkerath mit seinem neuen Kumpel Nezumi.

LG S. F.

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Tagebuch 09.04.26

verfasst am 9. April 2026

Wir brauchten heute gar nicht lange über die mögliche Katze der Woche zu diskutieren. Nala 19 schob uns zur Seite und schimpfte:

Also, das ist ja wirklich unglaublich! Neulich habt Ihr Flocke zur Katze der Woche nominiert. Dann darf ich ja wohl auch!!

Ich bin nur halb so alt. Knapp 7 Jahre alt. Ich brauche auch spezielles Urinary-Futter, damit ich nicht unter Harngrieß und Blasenentzündungen leide.

Auch ich wurde abgegeben und auch ich möchte in Wohnungshaltung bleiben. Ich bin mindestens genauso lieb wie gelegentlich ladylike zickig. Eigentlich haben wir das gleiche Schicksal. Nur zusammen vermittelt werden möchten wir nicht, wir würden uns nie leiden können. Ich kam mit Loki hierher und den mag ich überhaupt nicht, den nehme ich auch nirgends hin mit.

 

Aber ich habe noch einen Bonus obendrauf: ich habe das schönere Bewerbungsfoto als Flocke hier auf der Homepage. Guckt mal, wie niedlich ich gucken kann.

Damit bin ich für diesen Donnerstag doch die perfekte Katze für die Wochen-Nominierung. Meint Ihr nicht auch?

Ein neuer Besitzer wird mich bestimmt ganz doll schnell in sein Herz schließen. Miau.

 

Eure Nala 19

Kater vermisst:

Leider ist unser ehemaliger Riley nicht nachhause zurückgekommen. Riley lebt in Manderscheid, ist kastriert, gechipt, tätowiert und bei Tasso gemeldet. Sollte ihn jemand gesehen haben, bitte bei uns im Tierheim melden.

Stellungnahme zum Artikel Trierischer Volksfreund 7.04.2025 in der Stadt Wittlich

Wir möchten zum erschienenen TV-Artikel vom 7.04.2026 Stellung nehmen und einige Punkte klarstellen, die so nicht unserer Wortwahl und Wiedergabe entsprechen. Dies in zwei Berichten zur Verdeutlichung.

Zwischen dem Eifeltierheim Altrich und der Stadt Wittlich besteht weder ein Streit noch erheben wir Anschuldigungen, sondern es gibt unterschiedliche Rechts-Auffassungen zur gesetzlichen Einordnung und zum Umgang mit Fundkatzen in der Stadt Wittlich. Hierzu gibt es entsprechende Korrespondenzen. Wir suchen weiterhin nach einer Lösung mit den zuständigen Behörden hier in Wittlich-Stadt. Das Eifeltierheim Altrich hält sich an die Bundesbeauftragte für Tierschutz und deren rechtliche Auffassung, die für Gesamtdeutschland gilt.

Grundsätzlich gilt:

Wenn jemand einen Gegenstand wie einen Schlüssel oder eine Geldbörse findet, wird dies beim Fundbüro abgegeben. Rechtlich wird auch ein Tier als „Fundsache“ behandelt, wenn der Besitzer nicht bekannt ist oder aber herauszufinden ist.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben weder die Möglichkeit noch das Wissen oder die Kapazitäten, eine aufgefundene Katze selbst zu versorgen. Wenn ihnen dann zusätzlich die Abgabe im zuständigen Tierheim (aktuell Tierheim Trier) nicht ermöglicht oder erschwert wird, werden die Tiere häufig zu uns ins Eifeltierheim Altrich gebracht. Laut Auskunft Tierheim Trier werden dort kaum Fundtiere der Stadt Wittlich abgegeben. Frage: Wo werden diese Katzen denn dann untergebracht? Was geschieht mit ihnen?

Das führt zu einem großen Problem: Wir bleiben auf den Kosten sitzen, obwohl wir dann im Sinne des Tierschutzes, der Bundesbeauftragen für Tierschutz in Deutschland, handeln. Eingang Schreiben vom 02. Februar 2026 eben von Frau Silvia Breher und dem Deutschen Tierschutzbund.

Besonders kritisch ist die Situation nach Schließung der täglichen Bürozeiten (Öffnungszeiten) Ordnungsamt, Fundbüro, an Wochenenden und Feiertagen: Verletzte oder hilfsbedürftige Tiere können nicht „bis Montag warten“ oder aber nach Ende eines Arbeitstages ist die Behörde natürlich geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach getaner Arbeit zu Hause. In Fällen der Hilfsbedürftigkeit „Gefahr in Verzug für die Katze“ ist sofortiges Handeln notwendig – alles andere widerspricht dem Tierschutzgesetz (§ 1 und § 2 TierSchG). Soll heißen, eine angefahrene schwer verletzte Katze kann nicht warten, bis das Ordnungsamt wieder geöffnet hat. Auch kann kein Mensch den Katzen anordnen, bleib dort sitzen, bleib liegen, ruf jedem Auto zu, fahr um mich herum, bis jemand im Büro des Ordnungsamtes ist, sprich „auf der Arbeit“ oder nach dem verdienten Wochenende der Mitarbeiter Ordnungsamt. Wer Erbarmen mit einem Tier hat, es von der Straße aufhebt, ist dann für das Tier verantwortlich, so der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Wittlich. Aber derjenige, der das Tier von der Straße nimmt, ist gar nicht der Besitzer… auch wenn wir danach suchen, sich keiner meldet, die Katzen nicht registriert sind, suchen wir mittels Foto nach den Besitzern. Und was ist dann? Wir bleiben auf den Kosten zu 95% sitzen.

 

Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich über Spenden. In den Verbandsgemeinden, mit denen wir feste Verträge haben, gibt es diese Diskussionen nicht – dort ist klar geregelt, was ein Fundtier ist und wie damit umzugehen ist. Auch andere mit denen wir keine Verträge haben, gibt es einige darunter, mit denen wir problemlos ohne Diskussionen arbeiten.

Hier weisen wir nochmals auf das große Problem der fehlenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht hin, wie sie bereits in Städten und Verbandsgemeinden wie Koblenz, Montabaur Mayen, Arzfeld oder Gerolstein existiert.

Eine solche Regelung würde vieles erleichtern:

  • Durch Tätowierung oder Transponder (idealerweise beides) und Registrierung kann ein Tier schnell zugeordnet werden
  • Besitzer können zügig informiert werden
  • unnötige Unterbringung und Kosten werden vermieden

___________________________________________________________________________

Rechtliche Einordnung

Ein Fundtier ist ein entlaufenes oder aufgefundenes Haustier, dessen Eigentümer unbekannt ist.
Dabei gilt:

  • Es gibt keine rechtliche Unterscheidung, ob eine Katze sitzt oder läuft
  • Auch auf Privatgrundstücken gefundene Tiere sind Fundtiere
  • Der Fundort spielt keine Rolle

Viele kommunale Satzungen (z. B. Köln, München, Hannover, Essen, Wiesbaden) bestätigen ausdrücklich:
Fundtiere sind unabhängig vom Fundort zu behandeln.

Sollte Wittlich eine abweichende Regelung vertreten, müsste diese rechtlich eindeutig festgelegt sein – und darf Bundesrecht nicht widersprechen.

Unser Anliegen

Wir wünschen uns keine Diskussionen, sondern klare, rechtssichere Regelungen im Sinne von Menschen und Tiere:

  • eine eindeutige Vorgehensweise für Bürgerinnen und Bürger
  • klare Zuständigkeiten – auch abends und am Wochenende
  • Unterstützung der Einrichtungen, die praktisch helfen
  • Was passiert mit dem Nachwuchs von Fundkatzen
  • Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht
  • Es gibt viele Fragen

Wir werden weiterhin an diesem Thema dranbleiben und uns für eine tragfähige Lösung einsetzen.

Für die Tiere. Für die Menschen. Für mehr Klarheit.

Klarstellen möchten wir auch, dass wir nur nach Anruf durch Bürgerinnen und Bürgern handeln. Wir fangen nicht einfach „gesunde Freigängerkatzen“ ein. Selbstverständlich gibt es zahme an Menschen gewöhnte Freigängerkatzen mit Besitzer!! die irgendwann, irgendwo auftauchen und Anwohnern auffallen, zum Beispiel Katzen die in ein Postauto versehentlich einsteigen, unentdeckt mitfahren und dann an Orte gelangen, an denen die Katzen sich nicht auskennen. Oder durch andere Umstände wie reine Wohnungskatzen durch ein versehentlich komplett geöffnetes Fenster in die Freiheit gelangen, dann irritiert in ungewohnter Umgebung sind und ausbüxen. Wenn wir zu solchen Einsätzen gerufen werden, diese zahmen Katzen sichern können, suchen wir umgehend über unser Tagebuch und social media nach den Besitzern. Das ist doch eine wirklich gute Sache! Die Besitzer freuen sich dann sehr, ihre Schützlinge wieder in die Arme schließen zu können. Wahllos irgendwelche Freigänger-Katzen einzufangen, ist weder unser Aufgabengebiet noch unser Ziel. Viele Freigänger sind aber leider nicht kastriert oder aber registriert und mit Chip / Tattoo versehen.

Ein Beispiel aus unserer Praxis:

Der Kater „Moritz“ konnte dank Transponder über FINDEFIX und TASSO identifiziert werden – er wurde über 100 km entfernt in Eppelborn vermisst. Ohne Kennzeichnung wäre eine Rückführung kaum möglich gewesen.

Auch lokale Fälle zeigen die Problematik deutlich:

In Wittlich-Wengerohr entwich eine Wohnungskatze während eines Rettungseinsatzes. Ohne Kennzeichnung irrte sie orientierungslos umher und wurde uns schließlich von aufmerksamen Anwohnern gebracht. Die Erleichterung der Besitzerin nach ihrem Krankenhausaufenthalt, als sie ihr Tier wieder in die Arme schließen konnte, war überwältigend.

Transparenz ist uns wichtig:

Wir dokumentieren jeden Zugang öffentlich in unserem Tagebuch, so dass jederzeit nachvollziehbar ist, welche Tiere wir aufnehmen.

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Internet: eifeltierheim.de

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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