Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheeintrag 06.05.24

verfasst am 6. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Am Samstag Vormittag sind Linus und Kida zusammen als Wohnungskatzen nach Bausendorf umgezogen. Sie haben Vorzug vor Penelope bekommen.

Unsere Neuzugänge
Letzte Woche haben wir insgesamt 24 Tiere aufgenommen und „nur“ 5 Tiere vermittelt. Das ist ein sehr ungünstiges Verhältnis, dass diese Woche nicht mehr zu schaffen ist.

Das ist ein Fundkater aus Eßlingen, der am Freitag zuerst auf eine Pflegestation des Förderverein und am Samstag Vormittag ins Tierheim gebracht wurde.
Simba ist gechipt und bei Tasso registriert, aber wir bekommen den Besitzer nicht zu greifen. Gemeldet ist der Mann eigentlich in Ferschweiler, gefunden wurde Simba aber in Eßlingen.
Es gibt jetzt so viele Möglichkeiten: Simba ist entlaufen und irgendwie nach Eßlingen gekommen. Der Mann ist nach Eßlingen umgezogen und hat ein neues Handy. Der Mann hat den Kater weitergegeben und Simba wohnt jetzt in Eßlingen und der Mann hat ein neues Handy.
Wenn der Mann Simba vorsätzlich ausgesetzt hätte, wäre er nicht so clever, da Simba ja gechipt und registriert ist. Oder neue Besitzer von Simba haben ihn ausgesetzt und wussten gar nichts vom Chip und der Registrierung bei Tasso. Sie sehen, es gibt einige Möglichkeiten.
Jetzt versuchen wir über das Ordnungsamt den Mann ausfindig zu machen, damit sich die Sache aufklärt.

Pete gehört zu Polly und den sieben Kleinen (siehe unten). Eigentlich sollten es zwei halbjährige Katzen sein, aber wieder hat sich die Frau nicht an meine klaren Absprachen gehalten. Alle oder Keine. Die zweite Jungkatze wurde von ihr „in gute Hände“ verschenkt. Natürlich unkastriert.
Ich gebe ihr noch bis heute Abend Zeit, um uns die zweite Katze zu bringen, dann bringe ich alle Katzen wieder zurück. Es ist zwar schade um die Katzen, aber wenn wir nicht mehr glaubwürdig sind, ist der Schaden langfristig viel größer.
Und es sind bereits die nächsten Katzen gemeldet, die leeren Boxen wären schnell wieder mit neuen Notfellen belegt, die es genauso verdient haben, versorgt zu werden. Zum Teil leben sie auf der Straße und sind verletzt.

Zum Glück ist Wendy am Samstag zu uns gekommen. Sie ist die Mutter der vier Kitten aus Welcherath, die am Mittwoch zu uns gebracht wurden. Die Begrüßung war nicht euphorisch, aber bereits kurze Zeit später war die Familienbande wieder geknüpft.
Das spart uns einiges an Arbeit, denn Wendy übernimmt das vorbildlich. Die Kleinen werden immer zutraulicher, weil Wendy es so vorlebt und wir brauchen nur Wendy zu testen. Wenn ihr FIV- und Leukose-Test negativ ausfällt, dann sind die Kleinen auch negativ.

Nachtrag zu Polly und ihrer Rasselbande
Pollys Geburtsjahr wurde auf ca. 2021 geschätzt und sie wurde negativ getestet. Das Geburtsdatum der Kitten schätzt der Tierarzt auf ca. 20.03.24. Sonst ist soweit alles in Ordnung, jetzt müssen sie nur noch ein paar Wochen wachsen. Ob bei uns oder den ehemaligen Besitzern wird sich noch zeigen.
Definitiv werden alle Katzen vorher mit einem Chip versehen und registriert. Sicher ist sicher.

Nachtrag zu Schirin und ihren zwei Babys.
Die Babys lagen am Sonntag Morgen tot in der Quarantänebox. Sie waren von Geburt an problematisch, nahmen trotz zufüttern nicht zu und setzten auch kaum Kot ab. Eventuell waren sie gar nicht richtig lebensfähig und deshalb hat Schirin sich kaum um die Beiden gekümmert und vermisst sie auch gar nicht.
Jetzt kann Schirin zeitnah ausziehen und wir haben eventuell bereits Interessenten für sie.

Nachtrag zu Lilli (6)
Auch Lilli fanden meine Mitarbeiter morgens tot im Katzenzimmer.
Hier ist die Sachlage aber anders. Es gab vorher absolut keinerlei Anzeichen eines Problems. Alles schien gut, keine erkennbare Krankheit, nichts. Wir bringen Lilli heute zum Tierarzt, er soll schauen, ob er die Todesursache ermitteln kann.
Lilli war mit anderen Katzen im Zimmer. Solange eine Infektionsursache nicht ausgeschlossen ist, verlässt kein Tier dieses Zimmer. Deshalb ist auch Maja am Sonntag nicht ausgezogen.
Wenn es z.B. ein Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie oder ähnliches war, kann Maja natürlich zeitnah ausziehen.

Liebes Team vom Tierheim Altrich,
den beiden Katzen Pizza und Pasta geht es sehr gut bei uns. Sie sind lustig, verschmust und spielen im ganzen Haus.
Viele Grüße aus Konz, J. G.

In eigener Sache
Das ist wieder so ein Fall, der den Puls jeden Tierschützers massiv in die Höhe treibt.
Am Samstag Nachmittag bekam ein Vorstandsmitglied einen Anruf.
Die Anruferin ist mit ihrem Hund auf einem Wirtschaftsweg zwischen Arenrath und Niederkail spazieren gegangen (siehe Karte), als sie in der Nähe einer Parkbank diese Transportkiste liegen sah. Die Box war auf und die zwei Kitten und eine Mutter war zu sehen. Allerdings flüchtete die Mutter, als sie den Hund bemerkte.
Dann ging alles ganz schnell, Vorstandsmitglieder und eine Mitarbeiterin von uns suchten schnell die passenden Sachen zusammen und sicherten erst einmal die Kitten und fingen zum Glück später auch die Mutter ein.
Das hat kaum eine Stunde gedauert, da waren die Katzen bereits auf einer Pflegestelle des Fördervereins untergebracht.
Wir sind uns sehr sicher, dass es nur zwei Kitten waren und es geht ihnen soweit ganz gut. Anders sieht es bei der Mutter aus, die ist durch diese Aktion komplett verstört und lag stundenlang nur da, ohne zu fressen oder sich um ihre Kitten zu kümmern.
Eigentlich sollten die drei Katzen zu uns, aber vorerst bleiben sie auf der Pflegestelle und wir hoffen, dass sich die Mutter schnell beruhigt.
Ich will jetzt dem ehemaligen Besitzer zugute halten, dass er die Katzen in einer Box so platziert hat, damit sie schnell gefunden werden sollten, aber auch dafür war er/sie nicht in der Lage.
Scheinbar wurde die Box sehr nah an den Rand der Parkbank gestellt und ist durch die Bewegung der Katzen gekippt, heruntergefallen und aufgesprungen.
Passanten erzählten von einem Auto mit Wittlicher Kennzeichen, das dort hingefahren und wieder gedreht hat. Und das, als die Katzen bereits ausgesetzt waren. Es schien, als ob sich einer vergewissern wollte, ob die Katzen bereits gerettet wurden. Aber das ist nur Spekulation.
Der Förderverein hat eine Belohnung von 200,- Euro ausgesetzt, wenn durch Hinweise der Besitzer ausfindig gemacht werden kann.
Wir würden die Person auf jeden Fall anzeigen.
Das war eine sehr anstrengende letzte Woche und die neue fängt auch nicht viel besser an.

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Tagebucheintrag 03.05.24

verfasst am 3. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt ist Bishop gestern von einem Paar aus Gindorf abgeholt worden. Dort ist er Zweitkatze mit späterem Freigang.
Am Sonntag zieht der Kater Maja aus und heute Abend kommen Interessenten u.a. für Penelope.

Unsere Neuzugänge
Mit den nachfolgenden Tieren haben wir für dieses Jahr 153 Katzen und 14 Kleintiere aufgenommen.
Das sind fast 50 Katzen mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Bei den Kleintieren ist es anderes herum, da hatten wir  letztes Jahr um diese Zeit bereits doppelt so viele Tiere aufgenommen als dieses Jahr. Und eigentlich sollten noch einige Katzen schon hier sein. Insgesamt warten wir noch auf mindestens 7 angekündigte Katzen.

Schirin hat ihre Babys am Montag bekommen. Sie ist mir ganz durchgegangen. Bei Sky (sw-we) und Scout (sw) können wir noch kein Geschlecht bestimmen, deshalb haben wir geschlechtsneutrale Namen ausgesucht.
Mutter Schirin kümmert sich leider noch nicht ausreichend um die Kleinen, deshalb müssen sie zugefüttert und dauerhaft kontrolliert werden, ob Schirin sie unbeaufsichtigt lässt und die kleinen auskühlen. Aus diesem Grund hat unser angehender Azubi die Kleinen mit zu sich nach Hause mitgenommen. Vielleicht ist dann Schirin etwas entspannter und kümmert sich besser um ihren Nachwuchs.

Diese fünf Farbmäuse haben wir gestern vom Tierheim Hilden übernommen. Es war eine landesweite Aktion, da über 100 Mäuse untergebracht werden mussten. Das Tierheim hat vor der Tür eine Kiste mit ca. 40 Farbmäusen gefunden. Natürlich waren sie nicht nach Geschlechtern getrennt und natürlich waren fast alle Mädels tragend. So wurden ganz schnell aus 40 über 100 Mäuse.
Wir haben gestern im Tierheim Koblenz, die auch eine Gruppe aufgenommen haben, unsere fünf Jungs abgeholt. So mussten die Leute aus dem Tierheim Hilden nicht auch noch bis zu uns fahren.
Zur Einschätzung für Sie, die erwachsenen Jungs wiegen zwischen 20 und 27 Gramm und die Lebenserwartung von Farbmäusen liegt zwischen 2 und 3 Jahren.
Sie wurden zwar vom Tierheim Hilden bereits untersucht und mit einem Mittel gegen Parasiten behandelt, aber wir lassen am Montag unseren Tierarzt noch einmal draufschauen, bevor sie in die Vermittlung gehen.
Sie heißen übrigens von links nach rechts (oben nach unten) Howard, Leonard, Raj, Sheldon und Stuart.

Katze gefunden und wieder Zuhause!
Gestern Abend haben wir noch eine Notfallkatze aus Hetzerath gemeldet bekommen. Eine blinde Katze lief auf der Straße umher und wäre beinahe zwei Mal von einem Auto überfahren worden. Da die Katze zutraulich ist, haben die Tierfreunde die Katze eingepackt und nach Absprache mit uns ins Tierheim gebracht.
Bereits heute Morgen hatten wir einen Anruf auf dem AB. Die Besitzer haben von der Aktion gehört und sich bei uns gemeldet. Luna ist ca. 14 Jahre alt und vorgestern Abend ausgebüxt. Sie ist zwei Straßen weit gekommen, bevor ihre Reise ausgebremst wurde.
Luna hat von klein auf Probleme mit den Augen und ist in ständiger ärztlicher Behandlung. Wir haben den Besitzern geraten, die kleine Ausbrecherin chippen und registrieren zu lassen. Wer weiß, wie weit die nächste Reise geht?

Hi, ich wollte mal paar Neuigkeiten vom Sascha geben!
Er ist super angekommen und sehr glücklich von dem, was er mir zeigt. Er schnappt sich und genießt jede Möglichkeit wieder gekrault zu werden und wälzt sich in jede Richtung.
Er traut sich ebenfalls immer mehr in der Wohnung rumzulaufen und fängt mittlerweile sogar an verspielt zu werden (wie z.B. sein Schwanz hinterher jagen). Ein toller Kater der mich auch extrem unterstützt mit meinen Kämpfen.
In kurz gefasst: Ein glücklicher dankbarer Kater in ein glückliches dankbares Zuhause 🙂

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Tagebucheintrag 02.05.24

verfasst am 2. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Eben ist Alisha als Zweitkatze zu unserer ehemaligen Katze Angel nach Trier-Filsch vermittelt worden. Ihr Leukose-Nachtest war ebenfalls negativ und so durfte Alisha jetzt ausziehen.
Heute Nachmittag kann Bishop endlich ausziehen.

Unsere Neuzugänge

Das sind vier Babys aus Welcherath, die gestern zu uns gekommen sind. Die Mutter ist auch noch vor Ort und kommt hoffentlich bald nach. Die Mutter soll zahm sein, die Kleinen sind etwas scheu, aber noch sehr gut händelbar. Und bei einer lieben Mutter wird sich das hoffentlich bald verbessern. Die Kleinen wiegen um die 600 Gramm und fressen bereits ein bisschen selbstständig, trotzdem schauen wir, dass die Mutter bald nachkommt.

Das sind schon einmal 8 der 10 angekündigten Katzen von heute.
Es ist die Mutter Polly (6) und ihre sieben Babys. Die zwei halbjährigen Halbgeschwister sollen zeitnah folgen. Polly soll ca. 2 – 3 Jahre alt und Freigängerin sein, die Babys sind ca. 4 Wochen alt, genauer konnte die Besitzerin es nicht datieren.

Kaninchen gefunden!
Dieses Kaninchen-Böckchen ist von Tierfreunden am 29.04.24 in Zeltingen-Rachtig in der Nähe der Feuerwehrhütte gefunden worden.
Ich gehe mal davon aus, da wollte jemand das von der „Natur“ regeln lassen.
Also entweder erfrieren, verdursten, verhungern oder vom Fuchs fressen lassen. Aber es hört sich halt besser an, wenn man die Natur machen lässt, fast ein bisschen idyllisch. Aber ich denke, das Kaninchen sieht das etwas anders.
Kennt jemand das Tier, dann bitte hier im Tierheim melden. Ich würde dem ehemaligen Besitzer gerne die Sache genauer erklären und ihn dann anzeigen.

In eigener Sache

Meine Meinung
Ich werde regelmäßig kontaktiert, weil Tierschützer irgendwelche Petitionen ins Leben gerufen haben und wir sie unterstützen, bzw. verbreiten sollen.
Das lehne ich grundsätzlich ab, weil ich eigentlich nie die Zusammenhänge genau genug kenne und auch nicht die Leute, die dort involviert sind.
Denn ich handle hier in meiner Position als Vertreter des Eifeltierheim-Altrich und nicht als Privatperson Rainer Kordel.
Und durch meine Erfahrungen aus über 15 Jahren Tierschutz habe ich auf manche Sachen eine andere Sichtweise bekommen.
Ich möchte hier kurz ein Beispiel nennen, nur um meine Gedankenwege zu erklären, ohne auf diesen konkreten Fall einzugehen. Wie gesagt, ich kenne die Sachlage gar nicht.

In dem einen Fall sollen einem Gnadenhof/Tierschutzverein 50 Hunde durch das Veterinäramt entzogen werden.

Da denken mache Tierschützer, wie das Vet-Amt das nur machen kann.
Ich denke, wie kann ein Gnadenhof 50 Hunde gut versorgen und das finanziert bekommen.

50 Hunde entsprechen in etwa der Aufnahmekapazität des Tierheims in Trier, wenn ich richtig informiert bin. Die haben dafür mindestens 4 – 5 festangestellte Tierpfleger und reichlich ehrenamtliche Helfer.
Das kostet sie für Personalkosten, Tierarztkosten, Futter, evtl. Miete, Heizung, Strom, Wasser, Telefon, Müll,  Auto, Versicherung, Instandhaltungskosten usw. mindestens 250.000,- bis 350.000,- Euro im Jahr. Und dann darf noch nichts schlimmes oder Außergewöhnliches passieren. Wobei ich die Kosten sehr wahrscheinlich viel zu niedrig angesetzt habe.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass auf einem Gnadenhof nicht die gesündesten Tiere leben, also eventuell noch höhere Tierarztkosten entstehen. Dafür sparen sie vielleicht beim Personal, haben aber dafür wiederum keine Einnahmen durch Vermittlungsgebühren.
Da muss ich schon sehr potente Unterstützer haben, um das jedes Jahr zu stemmen.

Dann schießt es mir durch den Kopf, ob die 50 Hunde wirklich alles Hunde sind, die wirklich unvermittelbar sind und dort ihr Gnadenbrot bekommen. Oder sind dort auch Hunde, die auch vermittelbar wären und trotzdem den Rest ihres Lebens dort bleiben sollen/müssen, weil die Leute keine Tiere vermitteln möchten!
Und es fühlt sich bestimmt nicht jeder Hund in solch einer oder mehreren großen Gruppen wohl. Es kann bei solch einer großen Menge an Tieren niemals ausreichend auf das einzelne Tier eingegangen werden, egal wie viele Helfer der Hof hat.
In einem Tierheim geht das auch nicht, dass ist klar, aber dort sollen die Tiere auch nur zeitweise untergebracht werden, bis sie in ein neues Zuhause umziehen.

Und jetzt zum Vet-Amt.
Ein Vet-Amt hat ein knappes Jahresbudget um Tiere, die beschlagnahmt werden, zu finanzieren. Denn wenn sie ein Tier beschlagnahmen, sind sie in diesem Moment der Besitzer und müssen für Unterkunft, Versorgung und Tierarztkosten aufkommen. Und dieses Amt ist vorrangig für alle landwirtschaftlichen Betriebe und Züchter in ihrem Kreis zuständig. Da sind dann ganz andere Beträge fällig.
Bei uns ist im Moment die Katze Penelope so ein Fall. Sie wurde von einem Mieter einfach zurückgelassen. Auch wenn wir bei dieser Versorgung von Penelope keinen Gewinn machen, kostet das das Vet-Amt bestimmt über 1.000,- Euro und nur, wenn wir sie zeitnah vermitteln und weil es nicht lange gedauert hat, bis das Amt uns die Freigabe zur Vermittlung erteilt hat.

Es kann natürlich sein, dass sich durch einen Rechtsstreit so eine Freigabe monatelag hinziehen kann und das Vet-Amt muss die Versorgung für diesen Zeitraum komplett übernehmen.
Sie gehen zuerst in Vorlage und versuchen dann die Kosten einzufordern, was aber selten im vollen Umfang gelingt.
Aus diesem Grund überlegen sich die Ämter (zumindest die Ämter, mit denen ich zu tun habe) sehr genau, ob sie ein Tier beschlagnahmen.

Da wird nur bei katastrophalen Zuständen sofort gehandelt, meistens bekommen die Leute einige Auflagen, die sie in einen festgelegten Zeitraum umsetzten müssen. Und nur, wenn das alles nicht funktioniert, werden die Tiere entnommen.

Und auch wenn einige Leute das anders sehen, ja, wir leben immer noch in einem gut funktionierenden Rechtsstaat. Die Ämter haben immer einen Mitarbeiter, der sich mit den rechtlichen Fragen befasst und genau überlegt, ob solch eine Beschlagnahmung auch rechtes ist und vor Gericht besteht.
Und ich will mir gar nicht vorstellen, was das für ein Aufwand ist, 50 Hunde zu beschlagnahmen. Wohin mit so viel Tieren und was das kosten würde?
Aus meiner Erfahrung aus den ganzen Jahren heraus muss ich sagen, dass wenn ein Veterinäramt Tiere beschlagnahmt, dann hat das meistens einen Grund. Und meistens haben sie sich das vorher genau überlegt, einfach auch aus finanziellen Gründen.

Aber wie gesagt, ich kenne diesen speziellen Fall nicht und habe das nur als Beispiel genommen, um Ihnen meine Gedankengänge zu erklären, wenn ich so etwas lese.
Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 01.05.24

verfasst am 1. Mai 2024

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 30.04.24

verfasst am 30. April 2024

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 29.04.24

verfasst am 29. April 2024

Unsere Vermittlungen
Am Sonntag ist Kalea-Sofia von den Findern abgeholt worden. Sie hatten bereits Todd und Myren bei uns geholt und versuchen jetzt, ob Kalea sich integriert. Wir gehen jetzt fest davon aus, dass sie hört, deshalb kann sie später auch nach draußen.
Bishop ist reserviert und zieht aus, sobald der Tierarzt sein OK gibt.

Keine Neuzugänge
Es waren einige Katzen für das Wochenende eingeplant, es kam aber keine dieser Katzen.
Insgesamt könnten es 15 Katzen sein, deshalb müssen wir jetzt etwas vorsichtig sein mit weiteren Neuzugängen. Zuerst müssen diese Neuzugänge erst einmal aufgenommen und zum Tierarzt gebracht werden.

Nachtrag zu Kingslee (1)
Sie war doch gekennzeichnet und in der Tierarztpraxis Knut tätowiert worden. Das ist aber bereits ein paar Jährchen her, deshalb kann man die Nummer nicht mehr so richtig gut erkennen. Die Praxis Knut schaut in ihren Unterlagen nach, ob sie eine Katze in dem passenden Alter von ca. 8 Jahren mit der möglichen Tätowierungsnummer finden. Sie ist aber schon einmal negativ getestet worden und auch sonst ok.

Liebes Tierheim-Team,
im September 2022 hat uns unsere FeLV- und FIV-Katze Kira (ehemals Britney (1)) in ihre Familie aufgenommen. Nun müssen wir schweren Herzens mitteilen, dass sie den Kampf gegen die Leukose verloren hat. Im Oktober 2023 war sie auf Station der Tierklinik Trier, bei der zusätzlich eine CNI und Herpes diagnostiziert wurde. Im Dezember hatte sie eine Gingivitis, FORL-OP und leider auch Parasiten. Nach kurzzeitiger Besserung mussten sie wieder auf Station nach Trier. Sie entwickelte eine Anämie und es wurde eine Darminvagination operativ korrigiert. Leider hat sich die Maus nicht erholt und wir mussten sie vor 2 Wochen gehen lassen. Kira hatte eine wunderschöne Zeit mit uns und ihren FeLV-Freunden Paul und Cookie. Wir sind dankbar für die Zeit, die uns Kira geschenkt hat und werden in ihrem Andenken weiterhin FeLV-Katzen ein liebevolles zu Hause bieten.
Beste Grüße, A. und M.

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Tagebucheintrag 26.04.24

verfasst am 26. April 2024

Unsere Vermittlung
Wie angekündigt ist gestern der FIV-Kater Gismo von einem Paar aus Trier abgeholt worden. Er ist dort Einzel-Wohnungskatze.

Unsere Neuzugänge

Das ist die zweite Fundkatze aus Kinderbeuren und kam gestern Mittag zu uns. Kinslee (1) ist ein Weibchen, ebenfalls lieb, sogar zu Kindern. Sie geht heute zur Eingangsuntersuchung und dann schauen wir, ob sie bereits kastriert ist. Gekennzeichnet ist Kinslee nicht.
Bei der dritten Katze aus Kinderbeuren ist eventuell ein Besitzer aufgetaucht, dass wollen die Finder erst einmal recherchieren.

Am 23. April besuchten Herr Kordel (Eifeltierheim Altrich) und Frau Zimmer (Förderverein Eifeltierheim) die Tierschutzgruppe der IGS Salmtal. Bei verschiedenen Aktionen sammelten die Schülerinnen stolze 1.000,- Euro für den Tierschutz, die sie zu gleichen Teilen an die beiden Organisationen spendeten.
Während im Eifeltierheim vorrangig die Abgabetiere versorgt und vermittelt werden, kümmert  sich der Förderverein um die vielen Streunerkatzen der Region und ihren Nachwuchs.
Frau Zimmer und Herr Kordel bedankten sich herzlich für die großzügige Spende und berichteten über die aktuelle Situation im Tierheim und auf den Pflegestellen.
Zur Zeit bastelt die TSG unterschiedliche Arten von Katzenspielzeug, welches dann auf die Pflegestellen verteilt werden soll.

Nachtrag zu dem Artikel der Jugend-Tierschutz-Gruppe.
Das Hunde-Junior-Diplom ist bereits ausgebucht. Das ging ähnlich schnell, wie das Katzen-Junior-Diplom im letzten Jahr. Scheinbar gibt es großes Interesse und zeigt uns, wie wichtig Jugend-Tierschutz ist. Das Angebot versuchen wir nach und nach zu erweitern.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass Frau Leisch ab Herbst als Dozentin für Tierschutz an der Junior-Uni in Daun Vorträge hält.

In eigener Sache
Leider habe ich mir bei Aufräumarbeiten nach dem Frühlingsfest bei einem Sturz eine Sehne in der linken Schulter angerissen.
Deshalb kann ich zurzeit nur stundenweise leichte Büroarbeiten machen, so wie es mein Arm mir erlaubt. Ich hoffe, dass ich an einer OP verbeikomme, denn sonst wäre ich mindestens sechs Wochen außer Gefecht gesetzt.
Das nur zur Erklärung, wenn an manchen Tagen der Eintrag verkürzt ist, oder ganz ausfällt.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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