Heute kein Eintrag
Tagebucheintrag 24.09.24
Keine Vermittlungen, aber heute Nachmittag kommen zwei Interessenten.
Unsere Neuzugänge
Heute Nachmittag soll Ash (1) wieder zurückkommen. Sie ist am 23.08.24 zusammen mit ihrer Schwester vermittelt worden, aber vor Ort klappt es einfach nicht mehr. Das ist selten, kommt aber immer mal wieder vor, dass eigentlich harmonische Pärchen in einer neuen Umgebung plötzlich nicht mehr miteinander klarkommen. Hier könnten durch die neue Situation vorherrschende Dominanzen aufgerüttelt werden und die Harmonie ist vorbei.

Rosi ist eine Fundkatze aus Reinsfeld / VG Hermeskeil. Wir haben sie aufgenommen, weil eine bekannte Tierschützerin und ein Tierarzt uns um Hilfe gebeten hat. Sie waren uns bereits mehrfach behilflich, also revanchieren wir uns. Scheinbar hat die VG Hermeskeil ganz komischen Vorschriften erlassen.
Rosi wurde am 19.08.24 in Reinsfeld, nahe dem Wasserwerk gefunden, ist sehr lieb und nicht gekennzeichnet. Sie wurde bereits etwas älter eingeschätzt und hat sich mittlerweile von ihrem schlechten Allgemeinzustand am Fundzeitpunkt erholt. Mittlerweile wiegt sie bereits 3,5 Kilo und der Tierarzt hat die Zähne saniert, das war dringend notwendig.

Renard (1) ist ein Fundkater aus Daun-Rengen ist uns eben über den Förderverein gebracht worden. Dort war er bereits einen Monat aufgepäppelt worden. Wir gehen davon aus, dass er auf dem Bauernhof ausgesetzt wurde, natürlich unkastriert und krank. Scheinbar gibt es immer noch Idioten, die glauben, dass ihre Katze auf einem Bauernhof gut aufgehoben ist. Sie können ja dort den ganzen Tag Mäuse jagen. Was für ein Schwachsinn!
Ich brauche die Argumente gar nicht aufzuzählen, denn die Leute, die es betrifft, lesen bestimmt nicht mein Tagebuch.
Er wurde zuerst auf 2 – 3 Jahre geschätzt, Renard mussten aber bereits 15 Zähne gezogen werden. Er war voller Flöhe und Würmer, dass hätte er nicht mehr lange überlebt. Erfreulich ist, dass er sich nicht mit FIV oder Leukose angesteckt hat. Mittlerweile ist er kastriert und gekennzeichnet. Wir schauen ihn uns noch ein paar Tage an, dann kann er eigentlich in die Vermittlung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich kein Besitzer melden wird.

Diese Katze wurde in Oberbettingen immer wieder gesehen. Und sie wurde dicker und dicker.
Jetzt wurde Odette (4) von der Finderin eingepackt und über den Förderverein zu uns gebracht.
Odette ist lieb und geht morgen zum Tierarzt, um zu schauen, ob sie tragend oder voller Würmer ist. Das Zweite wäre mir wesentlich lieber.
Diese zwei Halbwüchsigen sind einer Tierschützerin in Kirchweiler zugelaufen. Sie sind kurz vor Tagebuch-Schluss gekommen, deshalb haben ich noch keine weiteren Infos.

Biny (1) ist in einem Waldstück nahe Birgel gefunden worden. Auch sie kam kurz vor Tagebuch-Schluss und deshalb habe wir noch keine weiteren Infos.

Er/sie ist sehr geschwächt und es ist noch nicht sicher, ob er es überlebt. Er hat eine Verletzung am Bein, eventuell ist das der Auslöser seines schlechten Allgemeinzustandes. Aber immerhin, bis jetzt hat er es gepackt.
In eigener Sache
Gestern habe ich eine nette Mail einer Frau aus Luxemburg bekommen, die Interesse an einer unserer Katzen hatte. Leider musste ich der Frau absagen, weil wir keine unserer Katzen ins europäische Ausland vermitteln.
Dafür bräuchten die Tiere einen europäischen (blauen) Impfpass mit erfolgter Tollwutimpfung, die auch mindestens 21 Tage vor Ausreise erfolgt sein muss.
Wenn wir das den Leuten mittteilen, schlagen manche Interessenten vor, dass sie die Impfung und das Ausstellen des EU-Passes bezahlen. Aber dann würden die Katzen trotzdem noch drei Wochen eine Quarantäne-Box belegen und das kommt für uns nicht infrage.
Wir haben vor Jahren eine Vermittlung nach Luxemburg gemacht, bevor wir dieses Verordnung kannten. Die Frau musste ihr Tier auf ihre Kosten für Wochen in eine Quarantäne unterbringen, sie wurde angezeigt und musste 800,- Euro Strafe zahlen.
Aus diesem Grund sollten Interessenten aus dem benachbarten Ausland sich lieber eine passende Katze in Luxemburg/Belgien suchen.
Ich weiß, dass viele Tierbesitzer zum Teil regelmäßig über die Grenze fahren, um mit ihrem Tier zum Tierarzt zu fahren. Und nicht alle Besitzer haben einen blauen Impfpass für ihr Tier, aber wenn sie erwischt werden, dann wird es richtig unangenehm.
Das ist eigentlich für die deutsch-luxemburgische oder deutsch-belgische Grenze nicht gemacht worden. Hier gibt es kaum noch Tollwutfälle. Aber in Süd- und Osteuropa gibt es solche Fälle und die Gesetze gelten halt für ganz Europa.
Und wir profitieren alle davon, wenn Tollwut in unserer Region eigentlich keine Rolle mehr spielt.
Rainer Kordel
Tagebucheintrag 23.09.24
Unsere Vermittlungen
Am Freitag Abend ist Lottchen als Einzel-Wohnungskatze von einem älteren Pärchen abgeholt worden.
Am Sonntag Abend ist Milena als Zweitkatze zu einer gleichaltrigen Katze zu einer Familie aus Daun gegangen.
Wir hatten Ben (6) kurzzeitig vermittelt, aber er und die Erstkatze wollten nicht miteinander, so kam er eben wieder zurück. Ein Versuch war es wert, leider hat es diesmal nicht funktioniert.
Keine Neuzugänge, aber es sind natürlich bereits einige angekündigt.

Nachtrag zu Perceval (1)
Wir haben Perceval schon einmal zur Eingangsuntersuchung gebracht, soweit war alles okay. Der Test war negativ, sein Alter wurde auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt und sonst war eigentlich alles in Ordnung.
Wir haben ihm zumindest schon mal einen Chip verpasst und werden ihn in den nächsten Tagen kastrieren lassen. Ob eine Tätowierung bei diesen Ohren möglich und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Es hat sich immer noch kein Besitzer gemeldet.
Wenn das so bleibt und die Kastration diese Woche gemacht wird, kann Perceval zum Wochenende in die Vermittlung.
Natürlich immer mit dem Hintergedanken, dass sich noch ein Besitzer melden könnte. Er hätte 6 Monat Anspruch auf sein Tier, müsste aber selbstverständlich alle Kosten von uns und dem neuen Besitzer übernehmen.

Dieser Igel ist der Finderin bereits vor zwei Wochen in ihrem Garten in Osann-Monzel aufgefallen und sollte damals bereits zu und kommen, tauchte dann aber nicht mehr auf.
Am Samstag war er wieder da und lag regungslos auf der Wiese und sonnte sich, was beides kein gutes Zeichen war. Die Finderin brachte ihn nach Absprache zu uns (bitte immer vorher anrufen!) und ich brachte ihn (wieder nach Absprache) in die Wildtier-Auffangstation nach Wiltingen.
Dort bringen wir auch Futterspenden oder sonstiges Zugehör hin, was wir hier nicht gebrauchen können. Die Wildtier-Auffangstation verbraucht die Sachen gerne und wir haben die Spenden einem regionalen Tierschutzverein übergeben. So geht guter Tierschutz.
Leider habe ich noch keine Informationen, wie es dem Igel geht.

Am Samstag kamen diese Jugendliche aus Lieser zu uns ins Tierheim, um uns eine Spende zu überreichen.
Sie hatten sich bei einem Straßenfest in Lieser spontan und ohne Ansporn von den Eltern dazu entschieden, einige privaten Sachen auf einem Stand zugunsten des Tierheims zu verkaufen. Die Eltern haben dann noch ein wenig aufgerundet und so kamen Stolze 155,- Euro zusammen.
Von solchen Spendenaktionen bin ich immer sehr beeindruckt.
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

In eigener Sache
Leider wurde der Antrag der Landtagspolitikerin der Freien Wähler Lisa-Marie Jeckel abgelehnt.
Ich hatte nichts anderes erwartet.
Aber es verbreitet sich massiver Unmut über diese Entscheidung bei den Tierschützern in ganz RLP.
Einige Tierschützer schmeißen hin oder sind kurz davor und dann wird es aber richtig übel.
Wenn das passiert, haben wir spätestens ein bis zwei Jahre später dann die Zustände, die ein Einsetzen der Kommunalen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht rechtfertigen.
Aber dann sind keine Tierschützer mehr da, um die hunderten von verwilderten und kranken Inzuchtkatzen nur in unserer Region einzufangen und zu kastrieren. Und dann sind sie da, auch wenn im besten Fall irgendwann kastriert. Es wird viele Jahre dauern, bis sich diese Überpopulation von alleine wieder regelt.
Info von mir: Das Gesetz ist absolut mangelhaft formuliert. Es kann eigentlich erst dann in Kraft treten, wenn die Katzenpopulation bereits Größen angenommen hat, die ein beherrschen der Lage dann extrem schwer oder fast unmöglich macht. Und weil die Tierschützer das wissen, investieren sie sehr viel Arbeit und sehr viel Geld, damit es erst gar nicht soweit kommt. Und zum Dank, werden unsere Bedenken zu diesem Gesetz nicht Ernstgenommen und einfach so weggewischt.
Und das wäre das Szenario, dass die Ordnungsämter das mit dem Einfangen und die Tierärzte das mit dem Kastrieren riesiger Mengen an Katzen hinbekämen, was ich nicht glaube.
Denn das sind ja alles zusätzliche Tiere, zusätzlich zu den hunderten Katzen, mit denen wir sowieso bereits komplett am Limit sind!
Und so wird die Zahl der scheuen und kranken Katzen immer größer werden und dann bringen bald Urlauber Katzen aus Deutschland nach Spanien oder Griechenland.
Trotzdem wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, Rainer Kordel
Tagebucheintrag 20.09.24
Unsere Vermittlungen
Heute Vormittag sind Beppo und Juno zusammen von einem Paar aus Maring-Noviand abgeholt worden.
Unsere Neuzugänge
Eben haben wir drei Katzen über das Vet-Amt bekommen. Sie sind noch nicht zur Vermittlung freigegeben, deshalb werden sie solange hier nicht gezeigt.
Nachtrag zu den beschlagnahmten Katzen Lilly (35), Flocke (4), Pfote (1), Keks (2) & Snow (1) vom 04.09.24.
Leider muss ich mitteilen, dass es bei den Kastrationen (09.09 & 10.09.24) zu Komplikationen kam. Die Narkose wurde von drei Katzen nicht gut vertragen, sodass sie z.T. drei Tage kaum auf die Beine kamen und sich bei Snow die OP-Naht öffnete. Der Darm fiel Vor und trotz einer sofortigen Fahrt zum Tierarzt konnte Snow nur noch eingeschläfert werden. Der Darm hatte sich bereits verdreht und ist abgestorben.
Wir wissen nicht, wie lange die OP-Naht bereits offen war. Natürlich müssen wir uns vorhalten, dass wir das nicht täglich kontrolliert haben, aber die Katzen waren sehr mitgenommen und verstört, deshalb wollten wir die Katzen so wenig stressen wie möglich.
Es kam auch bei tausenden von Katzen bis jetzt nie vor, dass sich eine OP-Naht nach einer Kastration geöffnet hat.
Snow wird wie alle Tiere; die in unserer Obhut gestorben sind, eingeäschert und auf einer Wiese verstreut.
Der anderen Katzen geht es mittlerweile besser und sie stehen ab sofort zur Vermittlung bereit. Sie verstehen sich sehr gut, sodass sie paarweise als Wohnungskatzen vermittelt werden.
Sie sind alle zurückhaltend, aber lieb und wir sehen sie in einen ruhigen Haushalt ohne Hunde oder kleinere Kinder.

Katze wieder Zuhause!
Lieber Herr Kordel,
wunderbare Nachrichten: Sally ist wieder heil und sehr hungrig zuhause angekommen. Vielen Dank für die Unterstützung bei der Suche!
Liebe Grüße aus Morbach, J. F.
Lieber Herr Kordel,
im gestrigen Tagebuch-Eintrag ist leider der falsche Link angegeben. Das war das Voting von 2023. Und wenn man draufklickt, erscheint der Hinweis: “Das Voting ist beendet”.
Schönen Gruß, U. K.
Hallo,
leider war das der falsche Link zum Abstimmen (s.u.); er musste für 2024 erneut freigeschaltet werden. Das ist erst gestern geschehen, nachfolgend der aktuelle Link.
https://voting.platzschaffenmitherz.de/organization/foerderverein-eifeltierheim-ev/voting/2024-2-voting/
Tagebucheintrag 19.09.24
Unsere Vermittlungen
Am Dienstag Abend ist Giulia als Einzelkatze von einer Frau aus Irsch/Saarburg abgeholt worden.
Am Mittwoch Mittag ist wie angekündigt sie ängstliche Banu zu einer Frau nach Pelm umgezogen.
Dort lebt sie bei unserem ehemaligen Bewohner Luc.
Am Mittwoch Nachmittag sind dann noch Perla und Phoebe zusammen von einer Frau aus Ediger-Eller abgeholt worden.
Unsere Neuzugänge

Perceval (1) ist ein Fundkater aus Daun-Pützborn, der gestern zu uns gekommen ist. Dort saß er unter einem Balkon des Finders und wollte nicht mehr weg. Eine Besitzersuche ergab keinen Treffer.
Perceval ist nicht kastriert und nicht gekennzeichnet.
Ich habe mit dem Vet-Amt über Perceval gesprochen. Da Scottish-Fold-Katzen unter die Qualzucht-Rassen zählen und Perceval ein unkastrierter Kater ist, muss sich ein möglicher Besitzer beim Vet-Amt melden. Sollte sich kein Besitzer melden, werden wir Perci kastrieren, bevor er vermittelt wird.
Hier könnte sich ein Besitzer später ja nicht beschweren, dass wir ein Rasse-Zuchtkater kastriert haben, er darf sowieso nicht zur Zucht verwendet werden.

Stormy (1) ist eine Fundkatze aus Steinborn. Und wie fast alle Katzen aus dem Ort, ist sie sw-we und ängstlich. Ich weiß gar nicht, wie viele Katzen der Förderverein in diesem kleinen Ort bereits eigefangen hat. Aber scheinbar haben wir noch nicht alle bekommen, es kommt immer weiter Nachwuchs.
Stormy ist ein ca. 3 Monate altes Mädel (1500gr), sie wurde bereits entfloht, entwurmt und gekennzeichnet. Morgen geht sie zum FIV-Test und wird noch geimpft.
Sie ist ängstlich aber zurzeit nicht grottenwild. Wenn sich das noch in diese Richtung entwickelt, kann sie wieder zurück, wenn sie kastriert ist.

Nachtrag zu Hea-Donita (1)
Sie war am Dienstag zur Eingangsuntersuchung. Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 8 Wochen, obwohl sie 1200 Gramm wiegt. Hea wurde negativ getestet, geimpft, gekennzeichnet und sonst war alles soweit okay. Leider ist Hea-Donita etwas ängstlich und bräuchte dringend einen netten Kumpel. Allerdings sind bei uns alle passenden Kandidaten zurzeit etwas verschnupft.
Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,
Isolde und den kleinen gehts hier sehr gut.
Isolde gewöhnt sich langsam an Menschen, ist aber weiterhin scheu. Dennoch traut sie sich so langsam im Raum zu bewegen. Bei der Fütterung kommt sie auf uns zu und teilt durch Fauchen mit, dass wir ihr nun das Futter hinstellen sollen 😉 …
Sie denkt wohl, das sei eine “nette Aufforderung” im Vergleich zu anderen Katzen, die eher durch Miauen mitteilen, dass sie gerne nun das Futter hätten. Die Kleinen sind schon sehr aktiv im Raum und entdecken den Raum von Tag zu Tag mehr.
Den Schritt der “alleinigen” Ziegenmilch haben die kleinen direkt übersprungen und futtern eifrig beim Futter der Mutter und dem Kittenfutter mit. Gleichzeitig ergänzen wir aber noch durch die Ziegenmilch den Tagesbedarf der Kleinen.
…Ach und stubenrein sind die Kleinen auch schon, das ging wirklich schnell…
Grüße von der Pflegestelle.

Der Förderverein Eifeltierheim e.V. nimmt mit seinem Spendenprojekt “MIAU – Hilfe für unsere Katzennotfä(e)lle” bei PLATZ schaffen mit HERZ von OTTO teil. Zur Kostendeckung für unsere Schützlinge benötigen wir dringend Spenden. Bitte teilt diese Aktion mit tierlieben Menschen.
Bei PLATZ schaffen mit HERZ von Otto gibt es eine tolle Aktion, mir der ihr uns ganz einfach unterstützen könnt. ☘️
„Platz schaffen mit Herz“ ist eine Non-Profit-Initiative, die durch Weiterverkauf und Weiterverwertung von Altkleidern soziale Projekte auf der ganzen Welt unterstützt.
Der Förderverein ist wieder am Start: die nächste Voting-Runde der Otto-Kampagne startet am 18.09.2024 ab 12 Uhr und endet am 14.03.2025.
👚🧥 Wir brauchen eure Altkleider 👕👖 Und so geht’s 😉
• Klamotten, Bettwäsche, Schuhe, etc. aussortieren
• in einen Karton packen
• Paketschein mit eurer Email auf platzschaffenmitherz.de generieren
• Das Paket kostenlos bei deinem Hermes Paketshop in der Nähe abgeben
Hier der LINK: https://www.platzschaffenmitherz.de
WICHTIG: Um einen Voting-Code zu erhalten, sollte dein Paket 5 – 25 Kg wiegen. Ihr erhaltet den Code per Email und könnt diesen für uns einlösen unter:
https://voting.platzschaffenmitherz.de/voting-organization/2023-2-voting/foerderverein-eifeltierheim-ev/
Wir freuen uns über jede Kleiderspende, dessen Code an uns geht. Herzlichen Dank für eure Unterstützung! 🥰
Platz 1 – 5: 1.500 €
Platz 6 – 10: 1.000 €
Platz 11 – 30: 750 €
Platz 31 – 50: 500 €
Platz 51 – 100: 250 €
Tagebucheintrag 18.09.24
heute kein Eintrag
Tagebucheintrag 17.09.24
Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge
Nachtrag zu Lea (4) und Babys.
Leider war meine Einschätzung nicht zutreffend, Lea geht jetzt richtig ab. Ich denke, wir werden sie noch maximal eine Woche bei ihren Kindern lassen. Wir müssen einen Kompromiss finden zwischen der Notwendigkeit, dass die Kitten solange wie möglich bei der Mutter bleiben und so früh wie möglich von der scheuen Mutter trennen, damit wir sie noch problemlos zahm bekommen.

Nachtrag zu Hea-Donita (1)
Leider hatte der Tierarzt gestern zu viel zu tun, deshalb geht sie erst heute zur Eingangsuntersuchung.

Katze wieder Zuhause!
Hallo Herr Kordel,
ich kann Entwarnung geben – unser Kater ist wieder zurück. Tatsächlich war er bei einem Nachbarn eingesperrt.
Danke trotzdem, dass Sie die Suchmeldung direkt online gestellt haben!
VG, L. L.
Liebes Tierheim – Team,
schon zweimal habt Ihr mich aufgenommen und gut um mich gekümmert.
Leider werden wir uns kaum mehr wiedersehen, da ich jetzt einen Menschen ganz für mich alleine habe. Auch den Kratzbaum muss ich nicht mehr teilen und mein neuer Mensch ist sehr kuschelig, man kann prima Nickerchen auf ihm machen und er wagt sich dann kaum zu rühren.
Den Garten schaue ich mir z.Zt. lieber noch durch das große Fenster an, da draußen gibt es eine Kollegin, von der ich noch nicht weiß, ob ich sie mag.
Im Moment machen wir Anstarr-Wettbewerbe.
Es geht mir hier sehr gut und ich danke Euch herzlich für Eure Fürsorge und Mühe.
Eure Leni (4)
In eigener Sache
Wobei das in diesem Fall eigentlich nicht zutrifft.
Nur weil wir bereits seit Jahren für eine landesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht kämpfen und die letzten Entscheidungsträger das nicht angehen wollten, freuen wir uns selbstverständlich, dass es wieder zum Thema wird.
Diese Mail habe ich heute Vormittag bekommen und möchte Sie daran teilhaben lassen.
Eigentlich bin ich im Grunde ein optimistischer Mensch, aber auch Realist, deshalb habe ich nicht sehr große Hoffnungen auf eine zeitnahe Umsetzung.
Gerade nach dem letzten Artikel mit der zuständigen Ministerin Frau Katrin Eder, die die Verantwortung mal wieder an die Kommunen abschiebt. Eventuell gibt es dafür auch gute Gründe, aber erklärt wird es leider nicht.
PRESSEMITTEILUNG 16. September 2024
FREIE WÄHLER fordern eine landesweite Katzenschutzverordnung
Entschließungsantrag für 71. Plenarsitzung / Jeckel: „Tierschutz und Unterstützung für Tierheime in den Fokus rücken“
MAINZ. Schon mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung hatte die Parlamentarische Geschäftsführerin der FREIE WÄHLER-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Lisa-Marie Jeckel, die unzureichenden Maßnahmen zur Regulierung der Katzenpopulation und den Schutz freilaufender Katzen in Rheinland-Pfalz thematisiert. Die Antwort des Umweltministeriums war nicht zufriedenstellend. Um der Wertigkeit des Themas auch nach dem Austausch mit Tierschützern – unter anderem mit dem Tierschutzbund Rheinland-Pfalz, der Katzenhilfe Mainz und dem Tierheim Mainz – Rechnung zu tragen, bringen FREIE WÄHLER einen Entschließungsantrag für die 71. Plenarsitzung am Donnerstag (19. September) ein.
„Wir benötigen endlich eine landesweite Katzenschutzverordnung, die eine Kastrationspflicht, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen umfasst“, erklärt Jeckel. „Die derzeitige Regelung überlässt die Verantwortung den Kommunen, was zu einer unzureichenden Umsetzung und erheblichen Belastungen für die Tierschutzvereine führt.“ In Rheinland-Pfalz haben bisher nur 33 Gemeindeverwaltungen eigenständige Katzenschutzverordnungen erlassen. Jeckel schlägt vor, dass Rheinland-Pfalz dem Beispiel von Niedersachsen folgen solle, dort wurde eine landesweite Lösung eingeführt. Ziel der Verordnung ist es, das Leiden von Straßenkatzen zu lindern und die überlasteten Tierschutzvereine zu entlasten. Zudem sei die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Ehrenamtsförderung gemeinnütziger Vereine, die sich im Tierschutz engagieren, nicht ausreichend.
Lisa-Marie Jeckel macht deutlich, dass insbesondere Tierheime und Tierschutzvereine dringend Unterstützung benötigen: „Sie tragen die Hauptlast, wenn es um die Versorgung und Kastration freilaufender Katzen geht. Ohne ihre Hilfe wäre die Situation längst außer Kontrolle geraten.“ Jeckel kritisiert zudem das Fehlen eines verbindlichen Berichtssystems zur Kontrolle der bereits bestehenden Verordnungen und das Fehlen verlässlicher Daten über die wildlebenden Katzenpopulationen: „Ohne klare Meldepflichten und einheitliche Standards können wir keine effektive Kontrolle der freilaufenden Katzenpopulation gewährleisten.“
Die FREIE WÄHLER-Fraktion fordert, dass die Landesregierung die engagierten Vereine durch eine einheitliche Verordnung entlastet und eine landesweite Katzenschutzverordnung erlässt, die für alle Katzen, denen Freigang gewährt wird, eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht festlegt. Zudem sollen praxistaugliche Übergangsfristen geschaffen und die Bevölkerung umfassend informiert werden.
Wir verweisen zu diesem Thema auch auf unsere Pressemitteilung vom 1. August 2024 im Anschluss an die Antwort der Landesregierung:
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