Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 22.09.23

verfasst am 22. September 2023

Unsere Vermittlungen
Gestern ist das Kaninchen Elsa als Zweitkaninchen nach Mehring vermittelt worden.

Unsere Neuzugänge
Und es hört nicht auf.
Heute kommt noch ein Katzenbaby aus Arzfeld zu uns, dass in einen sehr schlechten Zustand sein soll.
Und aus Bitburg wurden uns weitere Katzen von drei verschiedenen Stellen gemeldet. Wir haben keinen Platz mehr.

Das sind die Fundkatzen aus Utzerath, die uns gestern gebracht wurden. Leider ist die Mutter seit einiger Zeit abgängig, die hätten wir natürlich auch gerne gehabt.
Erstens, um weitere Würfe zu verhindern und so bräuchten wir nur einen FIV- und Leukose-Test machen.
Es sind wieder ein Junge und zwei Mädels. Ulf (3), Uli (2) & Uta (3) gehen heute zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu Beppal und Bärbel
Beppal muss wegen seinen Zehen noch einmal zur Nachkontrolle. Seine Schwester Bärbel ist ebenfalls negativ getestet worden und das Alter wird auf ca. 08.09.23 geschätzt.

Nachtrag zu der zurückgelassenen Katze aus Bernkastel
Jetzt wird es etwas kompliziert. Die Katze heißt Lina, ist 2007 geboren, ist kastriert und in der TA-Praxis Tietz tätowiert worden.
Die Verfärbung im linken Auge ist eine altersbedingte Pigmentstörung; ein möglicher Tumor am Bein, ist ein alter Beinbruch, der nicht korrekt verheilt ist; das Fell ist etwas verfilzt, sonst ist sie für ihr Alter in einem guten körperlichen Zustand. Der FIV & Leukose-Test war negativ, Zähne und Blutwerte sind ok.
Allerdings steht in den alten Unterlagen beim Tierarzt ein anderer Name und Adresse, als uns jetzt genannt wurde, deshalb sind wir momentan am Recherchieren, wer der aktuelle Besitzer ist.
Richtig nett, ist Lina nicht.

Nachtrag zu den drei Fundkatzen aus Speicher
Sparky, Spira und Spooky sind negativ getestet worden, Anfang Mai geboren, gekennzeichnet und geimpft. So weit ist mit ihnen alles ok und sind bereits auf der Vermittlungsseite.

Katzen vermisst!
Gestern ist auf der A1/48 kurz vor dem Parkplatz Udler ein Auto in ein Wohnmobil gefahren.
Dabei sind zwei Katzen rausgeschleudert worden. Eine schwarze (Paul) und eine blaugraue  Perserkatze (Fiori) siehe Bild.
Wenn Sie die Tiere sehen, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 015228676977.

Gunda & Gunilla senden viele liebe Grüße nach Altrich
Wir haben interessantes Spielzeug gefunden und spielen nachts intensiv Walnuss-Billiard, streifen durch das Wohnzimmer und schauen mal im Obergeschoss nach, wie Menschen so schlafen und ob deren Korb auch für uns was taugen könnte, aber richtig klasse ist der Fernseher und weil das Ding so selten angeschaltet ist, können wir auch die Fernbedienung schon bedienen … das wird hier wohl mal ganz nett werden.

Hallo, alte Zuhausegeber
Wir sind gut auf der Graacher-Schäferei angekommen und sind unser neues Zuhause am Durchstöbern.
Anbei Fotos, nun gehen wir auf unsere Lieblingsstühle ein wenig Siesta halten.
Habt Euch wohl und Grüße an Alle
Jacky und Jordy

Lieber Herr Kordel, heute habe ich mit Interesse einen fast ganzseitigen Artikel über das Elend von Straßenkatzen in Deutschland gelesen. Auch wenn wir hier in Monschau nicht Ihr direktes Einzugsgebiet sind, Ihr Langzeitinsasse Mogli hat vor gut 10 Jahren über Tiere suchen ein Zuhause den Weg nach Monschau gefunden. Es geht ihm immer noch gut, inzwischen 15 Jahre alt. Seine Freigangrunden werden kürzer, der Mäusefänger vor dem Herrn war er nie, aber er passt einfach zu uns und es sollte so sein.
Viele Grüße und gute Besserung für Ihr ganzes Team. Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung, dem Einsatz und der Leidenschaft, mit der Sie alle arbeiten.
C.H. & Mogli

(Anmerkung von mir: Den Zeitungsartikel darf ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Es ging auch u.a. um das Land Niedersachen, die planen eine einheitliche, landesweite Katzenschutzverordnung einzuführen. Das wäre super, dann würden eventuell andere Bundesländer nachziehen. R. Kordel)

In eigener Sache
Gestern Vormittag hatte ich ein nettes Gespräch mit einer Katzenbesitzerin und ihre ehemals futtermäkelige Katze.
Die Katze fraß nicht gut, wenn dann nur in der Mitte des Napfes und der Rest wurde nicht angerührt.
Zufällig hätte die Besitzerin gehört (oder gelesen), dass das an sehr empfindlichen Schnurrhaaren liegen könnte.
Seit dem Sie eine sehr flache Schale verwendet, frisst die Katze bis auf den letzten Krümel alles auf,  egal welchen Futter sie vorgesetzt bekommt.
So etwas war mir neu, aber vielleicht hilft der Tipp einigen Katzenbesitzern mit schlecht-fressenden Katzen.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 21.09.23

verfasst am 21. September 2023

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag Mittag sind Hermes und Hindrikje zusammen zu einem Paar nach Laufeld gegangen.
Und abends ist Bussy als Zweit-FIV-Katze nach Trier vermittelt worden. Dort hat sie eine große Wohnung mit katzensicherem Balkon.
Am Mittwoch wurde der sw-we Fundkater aus Landscheid wieder abgeholt.
Drago ist etwas frühreif und soll bereits zeitnah kastriert werden. Er war auch nicht weit weg von Zuhause unterwegs.

 

Unsere Neuzugänge
Die letzten beiden Tage war wieder richtig was los. Es hört einfach nicht auf.

Dieser kleine Kater – wie haben ihn Beppal getauft – ist am Dienstag auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Bitburg in eine Lebendfalle gegangen. Wie man auf dem Bild sehen kann, fehlen ihm die Zehen am linken Fuß – also sofort zum Tierarzt.
Wir hatten schon die Befürchtung, dass sich Beppal (1) durch die Falle verletzt hat, aber der Arzt stellte fest, dass die Wunde bereits ein paar Tage alt ist, aber trotzdem noch blutet. Er wurde negativ getestet, gechipt, mit Antibiotika sowie Schmerzmittel versorgt und bleibt jetzt erst einmal bei uns.
Seine Schwester war vorher bereits in die Falle gegangen und war auf einer Pflegestelle des Förderverein untergebracht. Da Beppal sowieso noch bei uns bleiben muss, haben wir ihm seine Schwester gestern Abend zur moralischen Unterstützung dazugesetzt. Scheinbar fand Bärbel (4) diese Idee nicht so gut. Sie geht heute zur Eingangsuntersuchung.

Das ist ebenfalls eine verwilderte Fundkatze vom ehemaligen Bitburger Flughafen.
Eigentlich sollte sie heute bereits kastriert werden und danach wieder zurück an die Fundstelle, aber sie wie nur 1750 Gramm und die Tierärzte haben gerne ein Gewicht von über 2Kilo.
Deshalb bleibt sie noch über das Wochenende hier und wird erst am Montag kastriert, dann sind wir nahe an den 2 Kilo, oder sogar knapp drüber.

Gestern Abend kam diese Katze aus Bernkastel zu uns. Ein Vermieter hat sich gemeldet, die Mieter sind anscheinend einfach abgehauen und haben die Katze zurückgelassen.
Wie man sehen kann, ist das linke Auge eingetrübt. Sie geht heute zur Eingangsuntersuchung, dann wissen wir mehr.

Gestern Abend, kurz vor Feierabend für die Mädels kam noch dieser Notfall rein.
Diese drei lieben Jungkatzen sind von Kindern an einem Feldweg bei Speicher gefunden worden. Die Pflegestelle war voll, deshalb kein Feierabend, sondern wieder ein langer Dienst. Box einrichten und als die Tiere bei uns waren, diese noch versorgen.
Es sind ein Kater und zwei Mädels. Sparky (3) und seine Schwestern Spira (3) und Spooky (3) gehen heute zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu der Fundkatze Großlittgen.
Zum Glück war die Trächtigkeit erst ganz am Anfang, sodass sie kastriert werden konnte.
Jetzt kann die Katze am Wochenende wieder zurück an Ihre Futterstelle.

Hallo liebe Mitarbeiter*innen des Eifeltierheims,
Lousy hat meine Wohnung direkt als ihr neues Zuhause akzeptiert. Den Status “zickig” hat sie abgelegt, außer es geht um Futter. Sie ist sehr verschmust und anhänglich und geht mit mir spazieren. Regelmäßig weckt sie mich morgens mit einer Kuscheleinheit, manchmal leider vor dem eigentlichen Wecker. Danke für die Vermittlung dieser tollen Katze!
Liebe Grüße, J. E.

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Tagebucheintrag 20.09.23

verfasst am 20. September 2023

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 19.09.23

verfasst am 19. September 2023

Unsere Vermittlungen
Gestern ist Moa zu einem Paar nach Manderscheid vermittelt worden.
Und heute haben Jacky und Jordy ihren großen Tag. Der Tierarzt hat grünes Licht gegeben und beide sind eben ausgezogen. Hier ist es ein Paar aus Graach, die die Brüder zu sich aufnehmen.

Unsere Neuzugänge

Lando (2) links, ist ein Fundkater aus Landscheid Niederkail, der gestern in einem Baum gefunden wurde. Er ist nicht gechipt und sehr zutraulich. Es wurde noch eine ähnlich aussehende Katze aus der Gegend auf Facebook gemeldet.
Und heute Morgen wurde uns dieser Jungkater (sw-we) aus dem selben Ortsteil von Landscheid gebracht. Der ist allerdings gechipt, aber bei Tasso ist so viel los, wir haben noch keinen erreicht.

Nachtrag zu Maraschino (1) & Maracuja (1)
Maraschino wurde gestern und Maracuja wird heute kastriert.
Wenn alles normal verläuft, stehen sie am Ende der Woche zur Vermittlung bereit.

Nachtrag zu Orpheus und Oreo.
Unser Dreibein Orpheus geht morgen zur Wundkontrolle und zum FIV-Test. Wenn alles passt, kann er in das Katzenzimmer umziehen, wo sein Bruder Oreo bereits ist.

Katze vermisst!
Hallo, ich bin auf der Suche nach meiner Katze Mira, ca 10 Monate.
Sie ist sehr ängstlich und schreckhaft, lässt sich wahrscheinlich nicht anfassen.
Sie ist gechipt, kastriert, geimpft und am 6.09. in Trier Ost entlaufen.
Tel.:+4915224580579 oder 00491774019131

Text zu Gunda und Gunilla
Gunda und Gunilla heißen jetzt Lilli und Milli und sitzen auf ihrem Beobachtungsposten gemeinsam in Ihrem Körbchen hinter der Couch und beobachten mal die Lage … die Katzentoilette haben sie gefunden – sie ist in einem Häuschen – und heute Nacht waren sie aktiv, haben gefressen und das Wohnzimmer erkundet, wie man an den Pfotenabdrücken sehen kann (kann hier mal einer Staub wischen?), und haben sich auch bis ins obere Stockwerk zu den schlafenden Menschen gewagt.

… das wird werden …

Herzliche Grüße

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Tagebucheintrag 18.09.23

verfasst am 18. September 2023

Am Samstag war auch die zweite Mitarbeiterin positiv auf Covid getestet worden. Beiden ging es am Sonntag nicht mehr gut, haben aber noch die nötigsten Dinge erledigt.
Großen Dank an meine Mitarbeiter und den ehrenamtlichen Helfern, die in dieser außergewöhnliche Situation die Versorgung der Tiere gewährleistet haben.
Viele Leute haben uns kritisiert, weil wir so vorsichtig beim Umgang mit Covid waren, jetzt sieht man warum. Und hier waren nur zwei von sechs Mitarbeiter betroffen.
Mehrere Tests bei mir waren zum Glück negativ. Auch die Tests der beiden Mitarbeiter, die heute Morgen den Dienst übernommen haben.
Also wieder ganz normaler Betrieb, was das auch immer heißt.

 

Unsere Vermittlungen
Ich habe noch vergessen, dass am Donnerstag Nachmittag Gunda und Gunilla zusammen nach Wittlich umgezogen sind.
Und eben habe ich den kastrierten Fundkater aus Zell wieder zum Globus zurückgebracht.
Ich habe ihn in der Nähe der Fang-Stelle an einen Zaum zu einem Waldstück rausgelassen. Er kannte die Stelle definitiv. Er wusste, wo das Loch im Zaun ist und war in Millisekunden im Wald verschwunden.

 

Unsere Neuzugänge

Durch einen Kommunikationsfehler wurde auf der Fangstelle in Großlittgen doch die Falle gespannt und tatsächlich ist dort dann auch noch die gesuchte, trächtige Katze in die Falle gegangen.
Die Leute haben die Katze samt Falle gebracht und wie vereinbart vor die Tür gestellt.
Jetzt müssen wir schauen, wo die werdende Mutter ihre Babys bekommt.
Vor Ort sind noch verwilderte Jungkatzen. Jetzt warten wir bis sie so groß sind, damit wir sie nach dem Fangen auch sofort kastrieren können.
Die Katzen können danach wieder zurück und werden dort versorgt.

Nachtrag zu den 3M`s
Die drei Neuzugänge vom Freitag bleiben bei uns. Der Tierarzt meint, dass zwei der drei wirklich im April geboren wurden. Der Kater links (Maraschino) und seine Schwester rechts (Maracuja) können hoffentlich diese Woche noch kastriert werden.
Margherita (Mitte) ist ca. einen Monat jünger und da warten wir noch mit der Kastration.
Aber alle drei sind negativ getestet worden und so weit fit.

In eigener Sache.
Da ich über das Wochenende coronabedingt etwas mehr Zeit hatte, konnte ich intensiv über unsere Probleme und die Ereignisse in den letzten Wochen nachdenken.

Die ganzen Dinge, die in Trier passiert sind, beeinflussen natürlich unser kleines Tierheim in unmittelbarer Nähe.
Noch nicht einmal in der direkten Aufnahme von Tieren, aber doch in vielen Gesprächen und Überlegungen.
Ich kann ziemlich sicher ausschließen, dass wir in eine ähnliche Lage wie das Tierheim in Trier  kommen können, das ist einfach durch die unterschiedliche Betriebsstrukturen gegeben.
Das hatte ich in einem TB-Eintrag am 08.09.23 bereits ausführlicher erklärt.

Aber das Tierheim Trier und uns beschäftigen auch zwei grundsätzlich ähnliche Probleme.
Zum einen, aber das geht fast allen Tierheimen so, denn es geht um mangelnde Anerkennung und geringe finanzielle Unterstützung durch viele Kommunen.
Da arbeiten wir im Hintergrund seit Jahren daran und es wird langsam, sehr langsam etwas besser.

Zum anderen ist ganz große Problem der momentane Standort unserer Tierheime.
Die Gelände und die Gebäude sind nicht für die stetig wachsende Zahl an Tieren ausgelegt, es fehlt einfach an Platz.
Zusätzlich entsprechen die Gebäude kaum mehr den heutigen Vorschriften für die Tierhaltung, Energieverbrauch, Unfallschutz, Hygiene, Feuerschutz usw.

Dann habe ich einfach mal recherchiert, wie viele Menschen leben eigentlich in unserem direkten Einzugsbereich.
Dafür ermittelte ich von den größeren Städten wie Wittlich, Daun, Gerolstein, Bitburg, Prüm und den Verbandsgemeinden dazwischen die Einwohnerzahlen und rechnete sie zusammen.
Es sind etwas mehr als 185.000 Menschen, die in diesem Gebiet leben.
Eigentlich genügend Menschen, für ein großes Tierheim mit entsprechendem Platz und Möglichkeiten, um „fast“ alle Tiere unterzubringen.

Die Einwohnerzahl ist sogar etwas größer als die der Stadt Saarbrücken. Und niemand käme auf die Idee, dass so eine große Stadt wie Saarbrücken ohne ein entsprechendes Tierheim auskäme.

Ich habe hier an dieser Stelle bereits mehrfach unsere Platzprobleme und damit einhergehenden Schwierigkeiten beschreiben, deshalb erspare ich Ihnen und mir die erneute Auflistung.

Doch leider sehe ich für dieses Problem in absehbarer Zeit keine Lösung.

Überlegungen und Möglichkeiten habe ich reichlich. Das vor Monaten favorisierte Grundstück mit angefangenem Gebäude scheint immer noch auf dem Markt zu sein, es fehlen uns nur die finanziellen Mittel, um es zu kaufen.
Einen kleinen Teil haben wir schon zusammen, aber den Rest bekomme ich in der momentanen, unsicheren Zeit und schlechter Wirtschaftslage auf keinen Fall zusammen.

Und wenn wir das doch durch ein kleines Wunder hinbekämen, dann hätten wir dieses Grundstück zwar sicher, aber da wären ja noch die Kosten für den Umbau.
Die letzten Monate haben komplett gegen uns gearbeitet. Die Zinsen sind für uns nicht so relevant, wir würden auf gar keinen Fall so ein Projekt auf Pump angehen.
Aber die Preise für die Baumaterialien und Handwerkerstunden sind explodiert.
Einziger Lichtblick, wir dürften kein Problem mit Lieferfristen und Terminschwierigkeiten bei den Baufirmen haben.

Jetzt könnten wir uns bei den Kommunen einsetzten, durch Verträge mit entsprechender Entlohnung, um die Fundtiere zu kümmern. Inklusive sehr viele weitere Aufgaben, die wir sowieso bereits übernehmen.
Aber wir haben am jetzigen Standort ja gar keinen Platz, um die Tiere aus dem ganzen Gebiet aufzunehmen. Noch mehr Geld gäbe es, wenn wir auch für die Versorgung der Fund-Hunde zuständig wären. Aber an dem o.g. Standort dürfen wir keine Hunde halten. Fällt also auch weg.

Dann kommt normalerweise der Impuls, eventuell erben wir ja auch mal.
Ich weiß, dass wir in einigen Erbverträgen stehen, aber ich finde es als extrem unangenehm darauf zu hoffen, dass ein tierlieber Mensch sterben muss, damit wir unseren Zielen näherkommen.

Nächster Reflex, ein Lottogewinn, aber dafür müsste man auch spielen.
Wir haben letztens ja einen Lottoschein geschenkt bekommen und das brachte mich jetzt auf eine Idee. Und wieder einmal muss ich auf die Hilfe von unseren Unterstützern, also Ihnen hoffen.

Wir starten eine Spendenaktion, aber nicht wie normal mit einer Geldüberweisung auf unser Konto, sondern in Form von Lottoscheinen.
Ich habe mir das so gedacht. Bitte kaufen Sie sich einen Lottoschein, egal was für einen.
Oder Rubbellose, oder ein Los der Glücksspirale, oder Post-Code-Lotterie, oder was es sonst so noch gib und schicken sie uns die Dinger zu. Wir nehmen gerne auch angefangene, aber noch gültige Scheine!

Der letzte Schein hat 9,- Euro gekostet. Ein Feld für mehrere Wochen – ich kenne mich damit nicht besonders gut aus.
Natürlich könnten wir die Gelder dieser Aktion auch dringend für den „normalen“ Betrieb des Tierheims gebrauchen, aber ich muss mich als Tierheimleiter auch um die großen, im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtigen Dinge kümmern, und dass ist der Bau eines neuen Tierheims.
Denn nur so ist sichergestellt, dass wir auch langfristig Tieren helfen können.

Und vielleicht werden aus ein paar Euro Spende die Summe, die uns wirklich dem Traum einen großen Schritt näherbringt.

Wir haben in den letzten Jahren, aus der Not heraus bereits einige ungewöhnliche Aktionen gestartet (vor kurzem noch der Verkauf eines gespendeten Dampf-Hochdruck-Reinigers für 3.200,- Euro), aber diese Aktion ist sogar für unsere Verhältnisse außergewöhnlich.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob die Aktion Mitmacher findet und noch mehr bin ich darauf gespannt, ob wir damit unserem Ziel, ein Tierheim-Neubau finanzieren zu können, ein großen Stück näherkommen.

Natürlich ist auch bei einer großen Anzahl an gespendeten Losen die Gewinnchance äußerst gering, aber gefühlt ist sie kaum geringer, als dass wir die nötigen Summen auf einem anderen Weg zusammenbekommen.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und ein glückliches Händchen bei der Auswahl und ausfüllen der Lose.
Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 15.09.23

verfasst am 15. September 2023

Wir haben Corona!
Eine Mitarbeiterin hat sich im Urlaub infiziert, ist aber zum Glück bis jetzt nicht erkrankt.
Leider können wir es personaltechnisch nicht anders lösen, dass sie über das Wochenende weiter arbeiten kommt – natürlich mit Maske und in abgelegenen Stellen des Tierheim.
Aus Sicherheitsgründen werden wir über das Wochenende keine Termine vergeben und verschieben eine Fangaktion auf nächste Woche.
Ab Montag wird das Personal komplett gewechselt und ich bin auch wieder im Büro. Zurzeit mache ich so viel wie möglich von zuhause aus, deshalb ist der heutige Eintrag auch etwas kürzer.
Da sieht man wieder, dass wir nicht mit Büroklammern handeln. Tiere müssen 365 Tage im Jahr versorgt werden, weshalb wir immer noch sehr vorsichtig mit COVID-19 sind.

Keine Vermittlungen, aber Jacky und Jordy sind reserviert. Sie müssen noch ein paar Tage behandelt werden, sollten aber Anfang nächster Woche ausziehen können.

Unsere Neuzugänge

Das sind drei Katzen, die wir von dem befreundeten Tierschutzverein übernommen haben, die von uns regelmäßig die Babys übernehmen. Und da gehört es sich, dass wir zurückhelfen, wenn wir können.
Die drei Katzen gehören zu einer größeren Gruppe von Tieren, die der TSV den Besitzern abschwatzen konnte. Allerdings soll eine Katze nach der Kastration wieder zurück – so der Deal.
Jetzt könnte es sein, dass noch eine der Katzen getauscht werden muss, weil das Gewicht bei dem ersten Kater links mit über 3 Kilo für eine im April geborene Katzen zu hoch ist. Die Katzen sehen sich alle sehr ähnlich.
Wir versuchen heute bereits die Katzen in die Eingangsuntersuchung zu bringen und zeitnah Kastrationstermine auszumachen. Die drei Katzen sind zurückhaltend, aber lieb und Freigang gewöhnt.

In eigener Sache
Wir ärgern uns ja ab und zu über manche Ordnungsämter, aber diesmal bin ich voll des Lobes.
Grund ist eine Aktion der Stadt Morbach. Dort wird in der nächsten Zeit eine Kastrations- und Fangaktion durchgeführt.
Es sollen konzentrierte Fangaktionen freilebender Katzen in Morbach stattfinden.
Zusätzlich bekommen Katzenbesitzer Zuschüsse von 50% der Tierarztosten, bei Härtefällen sogar 100% erstattet, wenn Sie ihr Tier kastrieren lassen.
Ich hoffe, sie denken auch an die Kennzeichnung und Registrierung der Tiere.

Eine tolle Aktion, die wir gerne auch in anderen Gemeinden sehen würden und natürlich bei der Umsetzung helfen würden.
So könnten, bei regelmäßigen und flächendeckenden Aktionen dieser Art, die Situation der freilebenden und verwilderten Katzen enorm verbessert werden.
Das würde in den Tierheimen und bei den Tierschutzvereinen große Erleichterungen bringen, weil zum einen die schiere Zahl an aufzunehmenden Tieren sinken würde. Und weil sich unter dieser Katzenpopulation auch die meisten, schwer kranken Tiere befinden würde, würden auch die finanzielle Belastung stark sinken, die Gemeinden müssten weniger für die Unterbringung von Fundtieren ausgeben, es gäbe weniger Katzenelend, und, und, und. Also eine win-win-win-win-win-Situation.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 14.09.23

verfasst am 14. September 2023

Unsere Vermittlungen
Dienstag war ein richtig guter Tag.
Zuerst ist die FIV-Katze Brixi als Einzel-Wohnungskatze von einem Paar aus Wittlich abgeholt worden.
Die FIV-Katzen Sunny und Klodewig sind zusammen nach Bernkastel umgezogen.
Und wie bereits angedeutet wurde, ist die alte FIV-Katze Miezi von einem Paar aus Köln abgeholt worden.
Vier FIV-Katzen an einem Tag zu vermitteln, das hatten wir auch noch nicht.

 

Unsere Neuzugänge

Hallo liebes Tierheimteam!
Die hochträchtige Katze, die am Samstag bei uns im Katzenzimmer eingezogen ist, trägt nun den Namen Resi, sie hat am Dienstag 7 Kitten (außer sie versteckt noch eins hinter sich) zur Welt gebracht. Sie lässt es lieb zu, dass wir nach allem schauen, das erste wiegen haben die Zwerge hinter sich und Resi lässt sich sogar schon streicheln und freut sich über Nassfutter und Vitaminpaste.
Im Anhang sende ich ein paar Bilder von Resi und Nachwuchs!
Vgl. Leonie Ritter vom Islandpferdegestüt Althaus

Gestern Vormittag ist endlich eine Katze in die Lebendfalle im Globus Baumarkt gegangen und sofort zum Tierarzt gegangen.
Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen unkastrierten Kater handelte. Sehr wahrscheinlich der Vater der Katzenbabys vom 01. September. Er wurde kastriert, ist verwildert und geht am Wochenende wieder zurück. Wir versuchen weiter, die Mutter einzufangen.

Nachtrag zu den Katzenbabys auf dem Autobahn-Parkplatz.
Wir sind immer noch dran.
Das Futter wird gefressen, aber nur über Nacht. Tagsüber sind einfach zu viele Autos und LKW`s unterwegs.
Es dauert noch ein bisschen, bis wir die Katzen mit dem Futter an eine Stelle gelockt haben, wo wir auch eine Falle aufstellen können, ohne dass sie geklaut wird, oder die Katzen wieder freigelassen werden, wenn sie in die Falle gegangen sind.
Wenn das passiert, bekommen wir die nie wieder in die Falle. Die Tiere sind extrem misstrauisch.

In eigener Sache.
Gestern war die außerordentliche Mitgliederversammlung in Trier.
Es gibt einen Artikel im SWR darüber.
Der alte Vorstand ist zurückgetreten und ein neuer Vorstand wurde gewählt.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute.
Mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

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