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Archiv für den Monat: Dezember 2021

Tagebucheintrag 31.12.21

verfasst am 31. Dezember 2021

Keine Vermittlungen, aber irgendwie passt es zu diesem Jahr, dass wir heute Morgen den alten FIV-Kater Mufasa tot in seinem Körbchen gefunden haben.
Ein Trost, so wie es aussieht, ist er einfach eingeschlafen.

 

Unsere Neuzugänge.

Leo ist der kastrierte, ca. 6 Jahre alte Wohnungskater, der zu uns gebracht wurde, weil er seit drei Jahren immer aggressiver wird. In der letzten Zeit hat der den Besitzer angefallen und ins Bein gebissen. Leo wäre nicht immer so, aber die letzte Zeit würde es schlimmer werden.
Wir hatten ja bereits einige solcher Katzen, manchmal reichte es aus, wenn die Katzen Freigang bekommen, auch wenn sie bereits 6 Jahre in Wohnungshaltung leben.
Manchmal hat es damit zu tun, dass die Tiere schmerzen oder sogar einen Tumor haben.
Das sollte vorher unbedingt abgeklärt werden, wenn jemand so eine Katzen Zuhause hat.
Aber auch Kinder, andere Tiere im oder um das Zuhause, Geräusche, Gerüche – es gibt viele Sachen, die ein Tier so stressen können, dass sie ihren Stress-Level nur durch aggressives Verhalten abbauen können.
Jetzt müssen wir schauen, was es bei Leo ist.
Natürlich werden wir ihn nicht als Einzel-Wohnungskatze in einen Haushalt mit Kindern vermitteln. Das hat ja bis jetzt nicht funktioniert, wird dann später bestimmt auch nicht funktionieren.

Nienette ist die Fundkatze aus Niersbach, die bereits seit Anfang Dezember immer wieder zu der Finderin ins Haus schlich und die zwei Ur-Einwohner vertrieb.
Nienette ist lieb, nicht gechipt oder tätowiert. Der Rest zeigt sich nach der Eingangsuntersuchung am Montag oder Dienstag.

Hallo Herr Kordel,
ich wünsche Ihnen und Ihrer Belegschaft einen guten Rutsch und für das neue Jahr viel Glück, Erfolg, Freude, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.
Glucksi (ehemals Gert) hat sich gut eingelebt, er ist ein richtiger Schmusekater geworden. Er hilft auch im Homeoffice, wie man auf dem Foto sehen kann. Am liebsten liegt er auf kuscheligen Sachen und auf seinen Leuten. Man glaubt kaum, dass er sich im Frühjahr gar nicht anfassen ließ.
Viele Grüße I. H.

Hallo,
mein Dosenöffner hat grade eben mit Herr Kordel telefoniert, bezüglich einem fetten Kater dessen Besitzer sich nicht um ihn kümmern kann/will.
Ich bin 2015 am 30.11. in mein neues Heim gezogen.
Dank der Flutkatastrophe im Sommer 2021 wurde ich 3 WOCHEN in 4 Wänden festgehalten und bin 2-mal umgezogen.
In der 2. Wohnung hat mich meine Mama nach einer qualvollen Woche endlich wieder in die Freiheit entlassen. Ich habe das Mäuseschlaraffenland gefunden. Sehr zum Leidwesen meiner menschlichen Mitbewohner. Sie behaupten ich würde sie wieder auskotzen…..
Hoffentlich können wir bald wieder ins Haus zurück. Die Vermieterkatze und ich mögen uns nicht besonders.
Liebe Grüße aus Kordel
(auch von meinem Dosenöffner)
P.S. Meine Mama sagt das sie mir den Namen Ivy gab. Früher hieß ich Lotta oder Lotte

In eigener Sache.

Es war ein sehr wechselhaftes Jahr. Zuerst eher normal mit vielen Fundkatzen, dann glaubten die Leute wegen Corona, dass sie unbedingt Hühner oder zu mindestens eine Katze haben sollten.

Deshalb kam dann von jetzt auf gleich fast keine Katze mehr und wir hatten zwischenzeitlich drei Zimmer leer und als Minimum nur noch 32 Katzen hier im Tierheim.
Dann kam der Sommer, die Inzidenzen vielen und damit auch die Lust, eine Katze aufzunehmen.
Und weil wir und andere Tierschutzvereine in der ersten und zweiten Corona-Welle wenig oder gar keine Kastrationsaktionen gemacht haben, kam das Ergebnis wie ein Tsunami über uns.
Anruf auf Anruf – Meldung auf Meldung. Immer wieder wurde Katzenbabys mit oder ohne Mutter gefunden. Von leeren Zimmer war keine Rede mehr, Ruck-Zuck war alles voll, sogar die Kleintierställe mussten herhalten.
Bei den Pflegestellen sah es nicht anders aus und irgendwann konnten wir die gemeldeten Tiere nicht mehr aufnehmen.
Und plötzlich hatten wir fast 120 Katzen im Tierheim und davon zu Spitzenzeiten fast 90 Kitten.
Das an sich wäre schon genug, aber die Katzen waren durchgängig krank. Schnupfen, Durchfall-Erkrankungen aller Art und sehr oft Augenentzündungen. Dann mussten einige täglich mehrfach mit der Flasche/Spritze gefüttert werden. Da kamen wir echt an unsere Grenze.
Erst im November gingen die Meldungen deutlich zurück, aber dann haben wir die Katzen aufgenommen, die wir bereits seit Wochen geschoben haben.
Zum Glück stiegen die Vermittlungszahlen, sodass wir auch wieder etwas mehr Platz bekamen.
Durch die große Zahl der kranken Jungkatzen, sieg trotz intensiver medizinischer Betreuung die Zahl der Katzen, die es nicht geschafft haben.
Vielleicht hier mal ein paar Zahlen zum Vergleich zu 2020 und 2019.
Katzen insgesamt: 533 / 490 / 451, davon Fundkatzen: 335 / 317 / 242. Katzen, die Katzen, die wir den Besitzern wieder zurückgeben konnten: 28 / 24 / 15. Und zum Schluss die Katzen, die von uns nur kastriert und nach der med. Versorgung zurück auf die Futterstelle gingen. Hier hat sich die Zahl im letzten Jahr deutlich erhöht, weil die Pflegestellen mit den Katzenbabys überfüllt waren: 60 / 12 / 13.
Verstorben sind im letzten Jahr 29 Katzen gegenüber 18 im Jahr 2020 und 13 in 2019.
Natürlich musste die Zahl ansteigen, weil wir mehr Katzen und vor allem kranke Kitten aufgenommen haben, aber die Zahl hat uns trotzdem sehr erschüttert. Und hoffentlich ist der Tod von Mufasa heute Morgen, für lange Zeit der letzte, von dem ich Ihnen berichten muss.
Zurzeit haben wir 101 Katzen und 2 Kaninchen hier im Tierheim. Zum Glück haben wir ein weiteres Quarantänezimmer eingerichtet, sonst hätten wir den Ansturm an Katzen nicht bewältigen können.

Die ganzen Umbaumaßnahmen, ein neues Auto (das zweite Auto kommt Anfang Januar, es muss noch etwas gemacht werden, damit es über den TÜV kommt).
Dann die hohen Arztkosten und auch sonst ist vieles teurer geworden.
Ende November sah es wirklich so aus, dass wir auch finanziell kein gutes Jahr haben werden und unser Puffer deutlich schrumpfen wird. Und dann kam die Sonne zurück und zwei Ereignisse drehte die ganze Sache sogar noch leicht ins Plus.
Zuerst haben wir doch tatsächlich eine üppige Steuerrückzahlung bekommen (hat man auch nicht oft) und dann kamen Sie und spendeten und spendeten und spendeten.
In den letzten beiden Wochen bestand meine Hauptaufgabe darin, Spendenquittungen zu schreiben.
Und sie glauben gar nicht, wie gerne ich diese Arbeit gemacht habe.
So hat dieses Jahr doch noch, zumindest für das Eifeltierheim, ein schönes Ende genommen.
Das ganze Team wünscht Ihnen und Ihren Lieben einen guten Rutsch in neue Jahr, bleiben Sie gesund und vielen Dank, dass Sie uns so toll unterstützen.

Rainer Kordel & Team.

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Tagebucheintrag 30.12.21

verfasst am 30. Dezember 2021

Unsere Vermittlungen.
Es waren Anfang der Woche sehr viele, aber nur wenige wirklich passende Anrufe.
Einige Leute hatten über Weihnachten ihren Kindern eine Katze versprochen und wollte jetzt eine „abholen“ kommen.
Andere wollten erst in einiger Zeit eine Katze haben oder ein einzelnes Katzenbaby, was wir so nicht machen.
Drei Katzen haben am Dienstag ein neues Zuhause bekommen.
Zuerst hat die scheue Soraja bei einem Pärchen aus Bernkastel-Kues ein neues Zuhause bekommen.
Ihnen ist klar, dass es wirklich lange dauern kann, bis Soraja sich anfassen lässt. Ich hoffe es klappt.
Abends sind dann Luzie und Lucinda zusammen nach Schwarzenborn vermittelt worden.

Leider muss ich mitteilen, dass die Katze Mara aus Winterspelt gestern in der Tierarztpraxis eingeschläfert wurde. Zuerst dachten wir, dass sie einen Abort hatte, weil sie kaum mehr fraß und auf einmal nicht mehr trächtig war. Aber wir haben keinen Abgang gesehen. Jetzt stellte sich allerdings heraus, dass der Bauchraum voll mit Tumore war und es ihr deshalb so schlecht ging, das Mara eingeschläfert werden musst. Sie hatte bereits Metastasen bis in den Rachenbereich.

 

Kein Neuzugang, aber heute sollen zwei Katzen kommen.
Eine Katze soll aggressiv sein, bis jetzt Wohnungskatze, ca. 5 Jahre alt und kastriert.

Die andere Katze soll eine Fundkatze zutrauliche Fundkatze aus Niersbach sein, mehr weiß ich noch nicht.

Nachtrag zu den Fundkatzen Zachory und Larissa/Manni.
Beiden geht es soweit gut und zu beiden hat sich bis jetzt kein Besitzer gemeldet.
Zachory wird nächste Woche kastriert und dann auch vermitteln.
Das Ordnungsamt wird ihn zusätzlich im Amtsblatt veröffentlichen, allerdings weiß ich nicht, wann das sein wird. Der neue Besitzer sollte bedenken, dass sich nach der Veröffentlichung noch ein Besitzer melden kann.
Zachory ist mittlerweile wirklich sehr zutraulich, aber noch nicht sauberer geworden.

Hallo liebes Tierheimteam,
Hallo lieber Herr Kordel
Klara (Kera) und Anton (Pinjo) schicken euch liebe Weihnachtsgrüße.
Nach gut 9 Monaten fühlen sich beide richtig wohl. Klara weiß ihren Charme einzusetzen und Anton ist wie sein Fell zweigeteilt. Entweder erschrickt er vor allem und jeden, oder er mutiert zum Kampfschmuser, besonders nachts und früh morgens im Bett. Dann hat man nicht Hände genug, alles zu kraulen, was er will…besonders den Bauch. Leider lässt er sich noch nicht hochheben, aber auch das wird noch werden. Weihnachtsbaum und Krippe finden sie auch toll, wie man auf dem Bild sieht, warteten sie brav aufs Christkind. Und egal, was sie anstellen, man kann ihnen einfach nicht böse sein.

Viele Grüße, Klara, Anton und ihre menschlichen Mitbewohner.

 

Das ist das Ergebnis der Fressnapf-Weihnachts-Spendenaktion zu unseren Gunsten.
Also wir haben wirklich ein großes Auto, aber es war voll!
Insgesamt 110 Tüten plus anderen Sachen wie Transportkisten, Kratzbaum usw.
Uns es sind wirklich richtig gutes Zeug. Es dauert noch ein bisschen, bis wir alles verstaut haben, aber die Spendenaktion hat sich wirklich gelohnt.
Dafür wollen wir uns beim Fressnapf-Team und natürlich ganz besonders bei allen Spendern bedanken.
Vielen Dank, Rainer Kordel und das Tierheim-Team.

In eigener Sache.
Wir haben eine Drei-Sterne-Bewertung bekommen.
Ich möchte an diesem Beispiel erklären, wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung und Anspruchshaltung sein kann.
Also, am Freitag den 24.Dezember, also Heiligabend, um ca. 11.00Uhr noch einen Termin zu bekommen, ist schon mit einigen Zugeständnissen unsererseits zustande gekommen.
Wir haben wirklich viel zu tun und meine Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer reißen sich nicht unbedingt, an diesem Tag noch eine Schicht zu machen.
Und wenn ich um 11.00Uhr ein Tierheim betrete, kann ich nicht erwarten, dass alle Zimmer bereits gereinigt und tip-top sind. Zu diesem Zeitpunkt sind wir zum Teil noch am Füttern.
Und nur weil zwei Leute kommen, die eventuell eine Katze haben wollen, hören wir nicht auf die Katzen zu versorgen, um die Zimmer zu putzen. Die Katzen gehen immer vor!

Und wenn sich eine Katze überfrisst und dann erbricht, ist das für uns eigentlich tägliches Geschäft und ist keine Gefahr für die anderen Katzen. Es ist einfach zu schnell gefressen und wieder erbrochen, dass kennt bestimmt jeder von Zuhause.
Das hat die Mitarbeiterin den Leuten auch genau so erklärt.

Und die Situation, dass wir zurzeit viele scheue Katzen haben, bekommt bereits jeder am Telefon erklärt und es steht auch auf der Seite.
Die Leute wohnen nicht weit von einer wirklich vielbefahrenen Straße in Trier. Deshalb hatten wir sowieso schon etwas Bauchschmerzen, dort junge Katzen hinzuvermitteln.
Wenn überhaupt kamen nur wenige infrage und die sind nun mal scheu.
Die netten Jungkatzen sind kaum oder gar keine Straße gewöhnt und vom Wesen her agil und angstfrei, eine sehr gefährlich Mischung und deshalb nichts für eine Vermittlung, wo eine vielbefahrene Straße nicht weit weg ist.
Und auch das wurde ausführlich von meiner Mitarbeiterin erklärt.
Ich habe keine Probleme, wenn wir Fehler machen und dafür kritisiert werden, aber ist weiß wirklich nicht, was die Leute sich denken, wenn Sie so einen Text schreiben.
Vielleicht sollten sie mal die eine oder andere 12 Stunden-Schicht hier im Tierheim machen und das sonntags oder an einem Feiertag und das 365 Tage im Jahr.
Aber damit sind wir nicht alleine, hiermit einen schönen Gruß an alle Krankenschwester/Altenpfleger oder Mitarbeiter sonstiger Pflegeeinrichtungen.
Vielen Dank, dass ihr euren Dienst macht.
Rainer Kordel

(Sorry, Fehler von mir. Die Leite waren am Montag den 27.12.21 hier, sie hatte am Freitag angerufen und den Termin ausgemacht)

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Tagebucheintrag 29.12.21

verfasst am 29. Dezember 2021

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 28.12.21

verfasst am 28. Dezember 2021

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 27.12.21

verfasst am 27. Dezember 2021

Ich hoffe, Sie und Ihre Lieben haben ein ruhiges und besinnliches Fest verbracht.
Bei uns war es zum Glück recht ruhig, nur ein Neuzugang und der war so auch eingeplant (siehe unten).

 

Keine Vermittlungen, aber wir erwarten für diese Wochen noch ein paar Abgänge.
Bereits vor Weihnachten hatten wir einige Interessenten, die Termine für diese Woche machen wollten.
Da wir aber nicht genau wussten, was noch kommt und wie es mit Corona weitergeht, haben wir die Terminvergabe verschoben.
Seit 9.00Uhr, geht das Telefon fast ununterbrochen. Leider kommen immer noch einige Leute einfach hier vorbei, obwohl auf der Startseite wirklich deutlich geschrieben steht, dass es NUR mit Terminabsprache geht und wir verlangen, dass die Leute auch geimpft sind und das bitte auch nachweisen können.

 

Unser Neuzugang.

Am Samstag ist diese Exotic Shorthair nach einigen Tage anfüttern endlich in die Falle gegangen.
Er, ist ein unkastrierter und nicht gekennzeichneter Kater, am Anfang extrem scheu, lässt Zachory sich nun nach anfänglichem fauchen komplett durchkraulen. Obwohl er bereits seit Anfang Dezember auf dem Parkplatz des Globus-Baumarkt/Supermarkt in Zell um Futter bettelte, hat er mit 3,7 Kilo kein extremes Untergewicht.
Das kann natürlich auch daran liegen, dass eine Tierschützerin in sein einer Woche täglich zum Teil mehrfach mit Futter versorgt hat und Zachory damit in eine Box gelockt und einfangen konnte.
Zachory wird von uns jetzt erst einmal entwurmt und entfloht und dann kann er sich noch ein paar Tage erholen, bevor er kastriert wird.

Nachtrag zu Maureen.
Ja, es war ein Mädchen und ja, Sie ist immer noch sehr verängstig. Leider haben fast alle Tierärzte über die Feiertage geschlossen, deshalb konnten wir Maureen noch nicht kastrieren. Das wird Anfang nächster Wochen gemacht.

Das sind zwei neue „Mitarbeiter“, die seit letzter Woche ihren Dienst hier im Tierheim verrichten.
Wir haben uns entschieden, zwei mobile UVC-Luftreiniger anzuschaffen. Sie saugen oben am Gerät Luft an, leiten sie an UVC-Lampen entlang, wodurch Viren und Bakterien absterben (sollen) und blasen die gereinigte Luft unten am Gerät wieder aus.
Sie sollen die Virenlast in den Quarantänezimmern 8 und 11 reduzieren. Dafür lassen wir sie mehrfach am Tag für 90 Minuten laufen. Das müsste ausreichen, um die gesamte Raumluft mehrfach an den Lampen vorbeigeleitet zu haben.
Es dürfte schwierig sein, sofort einen Effekt zu erkennen, wir hoffen einfach langfristig die Verbreitung der Krankheiterreger in den Quarantäneräumen zu reduzieren. Ich denke, wir werden an Ostern ein erstes Fazit ziehen können.
Es ist eine kleine Tradition, auch unseren „technischen-Mitarbeitern“ einen Namen zu geben.
Da die Gräte von Philips sind, war Phillip und Phillipina naheliegen. Sie haben in der Anschaffung ca. 750,- Euro das Stück gekostet, was sich allerdings sehr schnell bezahlt macht, wenn sie ihren Dienst so verrichten, wie gedacht.

In eigener Sache.
Ich versuche noch meine restlichen Urlaubstage zu reduzieren, deshalb bin ich Dienstag und Mittwoch nicht hier.
Der Tierheimbetrieb geht natürlich ganz normal weiter, aber der nächste Eintrag kommt dadurch erst am Donnertag.
Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 24.12.21

verfasst am 23. Dezember 2021

Keine Vermittlungen.
Gestern war keine passende Katze hier.

 

Unser Neuzugang.

So, dass müsste jetzt die letzte Katze aus dem Fall aus Winterspelt sein. Wir haben zwar vorsichtshalber noch einem Futter hingestellt und zu schauen, ob sich vielleicht doch noch eine Katze versteckt hat, aber eigentlich sollten das jetzt alle sein.
Wieder eine Langhaar und vom Gewicht her eher ein Mädchen. Auch sie ängstlich, Freigang und Katzen gewöhnt und die Mutter sowie zwei Geschwister wurden neg. getestet.
Wenn es sich herausstell, dass es ein Mädchen ist, nennen wir sie Maureen.

Nachtrag zu den Marlon, Marylin & Mascha.
Der große war ein Kater, die beiden kleineren seine Schwestern. Wir haben sie Marlon, Marylin und Mascha getauft. Marlon wurde neg. getestet, alle drei wurden ohne Komplikationen kastriert und tätowiert.
Sie stehen ab Montag zu Vermittlung bereit. Zu zweit oder als Partnertier, natürlich spätere als Freigänger und dadurch, dass sie noch sehr ängstlich sind, nicht unbedingt für einen Haushalt mit Kindern geeignet. Man sollte sich schon bewusst sein, dass sie den neunen Besitzern einige Geduld abverlangen werden, bis sie zutraulich und anfassbar werden.

Liebe Tierfreunde Innen,
frohe Weihnachten und Danke für Euren tollen Einsatz Jahr für Jahr!
Herzliche Grüße aus Südhessen, S. G.
Motiv des Künstlers Michael Apitz mit seinem franz. Lauf Hund Grandpatte darf gerne geteilt werden 😉

Hallo liebes Eifeltierheim-Team!
Am 02.12 haben wir Meinhard zu uns nach Spangdahlem geholt. Kaum angekommen und Transportbox geöffnet, wurde die Wohnung ausgiebig erkundet.
Er hat bereits einen Lieblingsplatz auf dem Hocker vor dem Fernseher.
Wenn er nicht gerade schläft, frisst oder Streicheleinheiten einfordert liegt er gerne auf den Heizungen oder schaut aus dem Fenster. Er hat sich sehr schnell und gut eingelebt und jeden Abend gibt es ausgiebige Kuschel und Streicheleinheiten auf dem Sofa.
Wir wünschen Ihnen allen ein Frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
Maren, Robin und Meinhard.

Fröhliche Weihnachten 🎄 von Schiller ehemals Laurentius der 2018 adoptiert an alle und viele Vermittlungen im neuen Jahr (eigentlich ist er der Herrscher der Straße und hat Angst vor nix)

In eigener Sache.
Ich nutzte den letzten Eintrag vor Weihnachten ja grundsätzlich immer, um mich bei allen Helfern und meinen Mitarbeitern zu bedanken, ohne deren Arbeit und Spenden, der Betrieb dieses Tierheims in dieser Form nicht möglich wäre.

Und es ist eigentlich egal, ob man hier im Tierheim die Katzenklos sauber hält, als Pflegestelle Kitten versorgt, oder uns mit Geld- oder Sachspenden hilft.
Jeder so, wie er kann oder will, die Summe macht hier die Wirkung.
Deshalb freuen wir uns, dass wir sehr viele langjährige, aber auch viele neue Helfer/Spender in unserer Tierschutz-Gemeinschaft begrüßen dürfen.
Dafür vielen Dank.

Ich will hier noch kein Jahresrückblick machen, der kommt nächste Woche Freitag.
Aber ich möchte nicht vergessen, mich bei meinen Mitarbeitern zu bedanken, die trotz enorm viel Arbeit, trotzdem immer motiviert ihren Dienst und meistens darüber hinaus geleistet haben.
Wir konnten Ihnen einen kleinen Corona-Bonus auszahlen, aber wer im Tierschutz arbeitet, ist sich bewusst, nicht übermäßig viel zu verdienen.
Aber sie haben sich auf jeden Fall jeden Cent verdient.

Und der Dienst geht natürlich auch über die Feiertage weiter, leider machen die Katzen sich noch nicht die Futterdosen selber auf.
Zum Glück kommen an diesen Tage sehr viele ehrenamtliche Helfer, dass verkürzt die Arbeitszeit und es ist immer eine nette Stimmung über die Feiertage.

So, dass war es jetzt vor den Weihnachts-Feiertagen.
Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Tieren schöne und besinnliche Feiertage, auch von Wanda, Ruffy und Lucy.

Wir sehen und lesen und dann am Montag wieder.
Rainer Kordel

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Tagebuchantrag 23.12.21

verfasst am 23. Dezember 2021

Keine Vermittlungen.
Wir hatten einige Interessenten, die Kontakt zu einer positiven Person oder Verdachtsperson hatten und zum Glück so fair und ehrlich waren, dass sie den Termin abgesagt und verschoben haben.
Dafür möchte ich mich sehr bedanken, wir müssen hier sehr vorsichtig sein, ich möchte gar nicht daran denken, wie es hier bei uns laufen sollte, wenn sich zwei oder mehr Personen anstecken würden.

Heute kommt noch ein Interessent, aber dann sind wir eigentlich durch mit Vermittlungen vor den Weihnachts-Feiertagen.

Unsere Neuzugänge.

Am Dienstagabend kamen die drei Katzen aus Winterspelt zu uns. Sie gehören zu dem Fall, wo eine Frau einer älteren Dame die ins Altenheim sollte, helfen wollte und dachte, es wären drei nette Katzen aufzunehmen und es elf, meistens scheue und unkastrierte Katzen wurden.
Die Frau konnte uns noch selber sieben Katzen bringen (Malte, Madox, Manuel, Mara- trächtig, Maduke und Malina), bevor Sie selber dringend ins Krankenhaus musste.
Leider war die Versorgung der Tiere nur noch bis Heute gewährleistet und so sind zwei Mitarbeiterinnen am Dienstag hingefahren und haben in einer fremden Wohnung nach vier ängstlichen Katzen gesucht. Drei haben sie gefunden und Futter für eine eventuelle vierte Katze aufgestellt. Jemand schaute am Mittwoch nach, ob das Futter angerührt wurde.
Und genau so war es, deshalb fahren zwei Mitarbeiter heute wieder nach Winterspelt, um hoffentlich die letzte Katze einzufangen.
Die drei Katzen vom Dienstag wiegen zwischen 2,8 und 4 Kilo und werden heute kastriert. Die Geschlechter konnten wir nicht schauen, dafür waren sie zu panisch.

Die drei Katzen sind gestern über eine Tierschutzstiftung gekommen, mit der wir bereits öfter zusammen gearbeitet.
Die sind dort bei einer Futterstelle aufgetaucht. Die Stiftung hat uns um Hilfe gebeten, weil sie selber auch wieder neue Katzen aufnehmen sollen-
Axona, Axel und Axenia ist ca. 6 Monate alt, neg. getestet, kastriert und Freigang gewöhnt.
Sie sind zurückhaltend, aber eigentlich lieb, vielleicht nicht unbedingt in einen Haushalt mit kleinen Kindern geeignet.

Nachtrag zu Berta.
Leider musste Berta in der Tierarztpraxis eingeschläfert werden. Bei ihr war ebenfalls FIP ausgebrochen und nichts mehr zu machen. Sie kam aus dem Zimmer, wo bereits die anderen an FIP verstorben waren. Mika, Preston und die anderen aus dem Zimmer, sehen zurzeit fit aus, aber leider kann das sehr schnell gehen.

Nachtrag zu Tiger.
Leider hat sich Tiger in den letzten beiden Jahren noch mit Katzenaids infiziert und soll deshalb als reine Wohnungskatze vermittelt werden. Eine Zahnsanierung wurde gemacht, und wenn er schon in Narkose liegt, dann wurde natürlich auch eine Tätowierung gemacht.
Sein alter hat der Tierarzt auf ca. 2010 geschätzt und er wird nun als reine Wohnungshaltung vermittelt.
Ich habe eben noch einmal mit der alten Besitzerin gesprochen und gefragt, ob sich Tiger wohl später mit reiner Wohnungshaltung zufrieden geben würde. Ja, genau deshalb musste Sie ihn ja abgeben. Sie hat Probleme mit der Lunge und deshalb sollte Tiger, die meiste Zeit des Tages draußen verbringen. Aber kaum war er draußen, stand er wieder auf der Matte und wollte unbedingt rein.
Deshalb ist sie sehr zuversichtlich, dass er mit reiner Wohnungshaltung zufrieden sein wird.
Tiger steht also ab sofort als Einzel- Wohnungskatze, ohne kleine Kinder oder Hunde zur Vermittlung bereit.

Hallo Herr Kordel,
meine Operation (Bulla Osteotomie) am 15.12. ist gut verlaufen und nach 2 Tagen in der Tierklinik durfte ich endlich heim.
Mittlerweile ist die Drainage gezogen und so ganz langsam erwachen meine Lebensgeister wieder.
Es war eine schwierige Zeit für mich und meine Dosenöffner. Tagelang wollte ich nichts fressen. Doch mit den superleckeren gefriergetrockneten Garnelen ist es geschafft.
Heute wollte ich auch das 1. Mal durchs Haus laufen. Ich möchte mich auch nochmal herzlich bei Ihnen bedanken für das Angebot mich für die Zeit der Pflege aufzunehmen.
Nun wünsche ich Ihnen und allen Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022. Für mich wird es bestimmt ein gutes Jahr und endlich ohne Schmerzen.

  1. Buffy und Familie

In eigener Sache.
Ich bin eben nach unseren Öffnungszeiten über die Feiertage gefragt worden.
Das ist dieses Jahr ganz untergegangen.
Ich weiß, dass uns viele Leute gerne noch vor Weihnachten eine Spende vorbeibringen möchten.
Also morgen, 24.12 sind wir noch zwischen 10.00 und 13.00Uhr hier im Tierheim zu erreichen.
Wir freuen uns über ihren Besuch, aber bitte verstehen Sie, dass wir den Kontakt mit Besuchern so kurz wie möglich halten möchten. Deshalb auch keine Besichtigungen des Tierheims oder Tiervermittlungen.

Normalerweise hatten wir die letzten Jahre auch noch am 2. Weihnachtsfeiertag abends geöffnet, aber meine Mitarbeiter und Ich brauchen dieses Jahr etwas Ruhe.
Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Jahr beide Weihnachtsfeiertage nicht zu öffnen.
Natürlich sind wir hier, gehen ans Telefon und helfen in Notfällen, aber sonst versuchen wir die Dienste über die Feiertage etwas kürzer zu halten.
Ab Montag gelten dann wieder die normalen Öffnungszeiten.

Rainer Kordel

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Kontakt

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Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

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Internet: eifeltierheim.de

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Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
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