Eifeltierheim Altrich
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Archiv für den Monat: Dezember 2021

Tagebucheintrag 10.12.21

verfasst am 10. Dezember 2021

Unsere Vermittlungen.
Ich habe ganz vergessen zu schreiben, daß die beiden Katzen Nelson und Scarlett bereits seit dem 01.12.21 vermittelt sind. Ihnen ging es ja so schlecht, daß sie stationär beim Tierarzt verblieben sind. Dort hat sich eine Mitarbeiterin verliebt und mitgenommen.

 

Unsere Neuzugänge.

Lieselotte ist eine Fundkatze aus Lissingen und kam gestern über den Förderverein zu uns.
Sie ist geht heute zur Eingangsuntersuchung und kann sofort kastriert werden, wenn das noch nicht gemacht wurde. Sie ist zurückhaltend, aber sehr lieb.

Fletcher ist ebenfalls gestern über den Förderverein zu uns gekommen. Er ist ein Fundkater aus Fleringen. Er wurde bereits kastriert, negativ getestet und auf ca. 2018 geschätzt.
Er soll lieb sein, aber das konnten wir bis jetzt weder bestätigen, noch widerlegen. Sonst wissen wir leider kaum etwas über diese beiden Neuzugänge.

Gestern abend kam Maja aus Minden zu uns. Sie läuft wohl seit 4 – 5 Wochen dort umher.
Wir haben herausgefunden, daß sie Lulu heißt und einen portugiesischen Chip trägt.
Tasso kennt sie nicht, aber Sie konnten uns eine portugiesischen Registrierungs-Verein nennen.
Darüber haben wir den Namen der Katze, des Besitzers und eine Telefonnummer mit luxemburgischer Vorwahl bekommen. Leider legt der Man sofort auf und geht jetzt nicht mehr ans Telefon. Eventuell glaubt er, wir wollen ihm etwas verkaufen.
Wir versuchen es weiter.

Nachtrag zu Demi.
Demi hat bereits ein neues Zuhause. Ein Mann, der Sie bereits von früher kennt und sich um Sie gekümmert hat, nimmt sie bei sich auf.
Und in ein paar Wochen, kann Demi wieder in ihrer angestammten Revier jagen gehen. Wir haben diese Lösung erhofft, nun wird sie Anfang der Woche umziehen.

Guten Tag,
am Sonntag hat eine ehrenamtlich Helferin von Ihnen bei uns auf den Anrufbeantworter gesprochen, um sich nach dem Befinden von Bonita zu erkundigen. Wir haben Bonita im August bei Ihnen abgeholt und ihr ein neues Zuhause gegeben.
Also, Bonita geht es sehr gut, sie hat sich gut eingelebt und hat inzwischen auch einen großen Teil ihrer Skepsis und Scheu abgelegt. Wir hielten sie die ersten 8 Wochen in der Wohnung, wie empfohlen.
Seit Mitte Oktober darf sie nun durch unseren und die Nachbargärten streifen. Sie ist allerdings höchstens eine halbe Stunde unterwegs und auch nur in der direkten Nachbarschaft, was wohl auch am Wetter liegt.
Sie ist nun auch gegen Tollwut geimpft. Im Januar gehen wir wieder zum Tierärztin, sie empfiehlt eine Profilaxe, wenn der Freigang intensiver wird.
Vielen Dank für ihre Nachfrage, wir finden sie leisten wirklich sehr gute Arbeit im Tierheim Altrich!
Wir wünschen Ihnen alle frohe und gesunde Feiertage und ein schönes und hoffentlich ruhigeres neues Jahr, W. H. und M. B.

Die allerbesten Wünsche für eine streßfreie Weihnachtszeit mit einem bißchen Muße zur Besinnung, ein frohes Fest, vor allem Gesundheit und weiterhin gute Vermittlung. Für alle Fellnasen dieser Welt ein warmes Nest und viel Liebe!
Das alles wünschen Ihnen, lieber Hr. Kordel, allen Mitarbeitern und allen Tieren des Eifeltierheims.
Nura & Juri aus Hupperath.

Das ist nur ein Teil der Nerven-Nahrung, die wir die letzten Tage bekommen haben.
Wie soll man da nur ein Gramm abnehmen können.
Trotzdem, vielen Dank.

Hund vermisst!

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Tagebucheintrag 09.12.21

verfasst am 9. Dezember 2021

Keine Vermittlungen, aber Redcliff ist reserviert und soll morgen abgeholt werden.

Keine Neuzugänge, aber die scheue Soraya ist gestern wieder zurückgekommen.
Heute sollen noch 3 Katzen kommen.

Nachtrag zu Demi.
Eine gute Nachricht, Demi scheidet keine Parvo-Viren mehr aus!
Alle Babys sind nach und verstorben, weil Demi Katzenseuche-Viren ausgeschieden, sie aber weder Symptome zeigt oder selber erkrankt.
Das ist sehr selten und absolut tückisch. Demi bleibt gesund, während alle Katzen um sie herum erkranken oder sterben.
Es war sehr schwierig und sehr aufwendig, weil Demi in einem Extrazimmer gehalten werden mußte.
Nur eine Person dürfte rein, mit einem Ganzkörper-Anzug und Schuhüberzieher, damit wir ja keine Scheuche-Vieren in andere Zimmer bringen.
Jetzt kann sie bald in die Vermittlung. Morgen wird sie noch kastriert, aber ab Montag steht sie zur Vermittlung bereit. Sie ist zurückhaltend, aber lieb, hat in der Quarantänezeit 1,3 Kilo! zugelegt, ist Freigänger, ca. 3 – 4 Jahre alt und neg. getestet worden.
Wir suchen einen Platz, wo im Haushalt keine weiteren Katzen sind. Sie soll sich erst ungestört eingewöhnen und wir wollen ihr wenig Streß bereiten.
Wenn Sie dann später raus kann, ist Demi auch keine Gefahr mehr für andere Katzen, falls sich jetzt noch ein hartnäckiges Virus im Fell verstecken sollte.

Nachtrag Soraja (2).
Leider ist Soraja wieder zurückgekommen. Sie war jetzt fast zwei Monate im neuen Zuhause und lebte nur unter dem Bett. Wir haben ja gehofft, daß Soraja sich an die liebe Erstkatze hängt, aber mit ihr wollte Sie nicht zu tun haben. Sie hatte keinen Streit, und lebten einfach aneinander vorbei.
Jetzt müssen wir schauen, ob wir sie hier handzahmer bekommen.

Leider eine schlechte Nachricht, gestern hat der Tierarzt Twiggy eingeschläfert. Ihre Lunge war voller Tumore und deshalb ging es ihr immer schlechter.
Auch hier konnten wir einer Katzen nur noch ein paar schöne letzte Tage bereiten und früh genug das Leid beenden.

Hallo.
Aus Peach (2) wurde Yala. Als wir zu Hause waren bin ich sofort aus meiner Box heraus gekommen.
Dann habe ich mich 2h unter und hinter der Couch versteckt und dann ging es auf Entdeckungsreise.
Ich höre auch schon auf meinen Namen. Heute morgen noch etwas zurückhaltend aber auf dem Weg alles zu entdecken.
Liebe Grüße und vielen Dank, F. W.

Hallo,
im November sind wir zu einer Familie nach Maring Noviand umgezogen. Manchmal sind wir noch etwas schüchtern und zurück haltend, aber wir fühlen uns sehr wohl. Bereits zu Beginn konnten wir die Streichel- und Kuscheleinheiten genießen.
Zum Spielen und Toben ist genügend Platz vorhanden und wenn wir beiden unsere Ruhe brauchen können wir uns auch aus dem Weg gehen. Ein wirklich schönes zu Hause!!!
Mit Lieben Grüßen aus Maring Noviand wünsche Muffin und Gismo (Munja) alles Gute.

Hallo liebes Team aus dem Eifeltierheim,
ich habe mich vor 7 Wochen in etwa schon einmal bei ihnen gemeldet, da unsere geliebte Langhaarkatze BALDA verschwunden ist. Könnten Sie evtl. das Vermisstenplakat von Tasso einmal in ihren tollen Tagebucheinträgen posten.
Sie haben mit geraten diese tägl. zu lesen, um unsere kleine Maus evtl. zu finden. Nun habe ich von dem Eintrag gestern ein Bild von “der Kumpeline Lucy” gesehen aus Oswald, diese sieht haargenau aus wie unsere Balda. Aus dem Eintrag wird nicht ersichtlich, ob Lucy schon länger bei der Familie ist sowie deren andere Katze (seit 2013), nun hat sich bei mir ein Funken Hoffnung gebildet. Können Sie mir hier weiterhelfen und mir andere/weitere Informationen zu geben.
Vielen Dank im Voraus, Kristin Brösch.
P.S. Sie leisten wirklich tolle Arbeit.

Hallo guten Abend Herr Kordel, liebes Tierheim-Team.
Wir vermissen unseren Kater Tiger seit nun mehr einer Woche. Zuletzt war er am Dienstag, dem 30.11.2021, daheim.
Er ist – wie sein Name nur unschwer verrät – eine getigerte Europäische Kurzhaarkatze. Er kam im Herbst 2019 mit seinen beiden Geschwistern als Findelkatze zu uns nach Altrich. Nach nun zwei Jahren ist er nach wie vor noch scheu und geht nicht von allein auf andere Menschen zu ist aber trotzdem neugierig und verspielt, weshalb wir vermuten, daß er irgendwo eingesperrt ist, wo er nicht allein wieder raus kommt. Er ist in beiden Ohren tätowiert, bei Tasso gemeldet und kastriert.
Bei Hinweisen bitte unter 06571 / 955 955 eine Nachricht auf dem AB hinterlassen – wir melden uns dann zurück.
Mit freundlichen Grüßen, Fam. Schmidhofer / de Jonge

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Tagebucheintrag 08.12.07

verfasst am 8. Dezember 2021

Heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 07.12.21

verfasst am 7. Dezember 2021

Keine Vermittlungen, aber heute kommt bereits ein Interessent für Redcliff.

 

Unsere Neuzugänge.

Lorenzo ist ein Fundkater aus Lötzbeuren und hat eine fünfstellige Zahl im rechten Ohr tätowiert.
Leider passen die zwei Katzen mit solch einer Tätowierung nicht. Die eine ist ein Mädel, die andere 20 Jahre alt.
Wir kennen allerdings den Tierarzt, der so tätowiert. Allerdings macht er solche Tätowierungen, bei scheuen Katzen, die wieder ausgewildert werden. Lorenzo ist allerdings sehr zutraulich und läßt sich auf den Arm nehmen. Vielleicht hat sich die letzte Zeit jemand um ihn gekümmert und sucht ihn.

Die drei waren gestern zur Eingangsuntersuchung und wurden neg. getestet worden.
Und wie gesagt, für Redcliff kommt heute bereits ein Interessent.

Es kam die Nachfrage, welche die Kater und welches das Weibchen ist.
Also habe ich schnell noch Namen vergeben, aber mit Ob für Oberstadtfeld gab es kaum Namen.
Deshalb habe ich von links nach rechts erst die Kater: Orvil, Ole und das Mädchen Obina genannt.
Sie stehen ab sofort zu Vermittlung bereit.
Perfekt wären sie in einem Haushalt ohne kleine Kinder und mit einem zutraulichen, verträglichen Erstkatze und Freigang.

Leider ist der FIV-Kater Tommy (12) gestern wieder zurückgekommen. Superlieb wurde er eifersüchtig und prügelte die Erstkatzen. Jetzt suchen wir für ihn ein neues Zuhause als Einzel-Wohnungskatze.

Liebes Tierheim Team.
Am 21.11 haben wir Paddy und Paale zu uns nach Hause genommen. Wir könnten nicht glücklicher über die Wahl sein. Die beiden sind genau was uns gefehlt hat. Unglaublich verspielt und gleichzeitig zutraulich. Und auch die beiden scheinen sich hier wohl zu fühlen.
Liebe Grüße, J. M., M. K. mit Paddy und Paale.

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Tagebucheintrag 06.12.21

verfasst am 6. Dezember 2021

Heute nur ein kurzer Eintrag. Meine Booster-Impfung strapaziert mein Immunsystem etwas mehr als gedacht. Aber ich denke, morgen ist wieder alles Ok.

Unsere Vermittlungen.
Kuschi ist am Samstag zu einem Pärchen nach Holzerath gegangen.
Gestern ist Peach zu einer Frau nach Bollendorf vermittelt worden.

 

Unsere Neuzugänge.

Das sind drei Jungkatzen vom Anfang des Jahres, die bei einer Fangaktion aufgefallen sind. Sie lassen sich schon vorsichtig streicheln und haben potential.
Es sind zwei Kater und ein Mädel, kastriert und neg. getestet. Natürlich Freigänger.

Diese drei Katzen sind uns gestern abend noch abgegeben worden. Die zwei Schwarzen sind Geschwister, am 26.04.21 geboren und sollen auf jeden Fall zusammen gehen.
Redcliff ist am 15.05.20 geboren. Alle sind Katzen, Hunde und Kinder gewöhnt.
Sie waren die letzte Zeit Wohnungshaltung gewöhnt, aber wir schauen uns das noch einmal genauer an.

Hallo liebes Tierheimteam,
Unser Eddie (seit 2013 bei uns) und die Kumpeline Lucy:-)wünschen euch schöne Weihnachten und ein gutes gesundes Jahr, auf das endlich wieder alles normal wird.
Vor allem die Menschheit.
Ganz liebe Grüße aus Osburg
PS. Lesegebühr wurde selbstverständlich überwiesen 😀

Lieber Herr Kordel, liebes Eifeltierheim-Team,
beim (bisher leider noch unbezahlten) Lesen des Tagebuchs (was sich bald ändern wird), bin ich über den heutigen Eintrag gestolpert, der sich mit der unzufriedenstellenden Situation mit den VG auseinandersetzt.
Ich kann’s sooooo sehr nachvollziehen. Die Behörden machen sicher einen guten Job, manchmal, vielleicht, aber sie sind oft, wie soll ich sagen… unnötig kompliziert.
Keine Ahnung, woran das liegt und wie man das ändern kann, aber ich habe da beruflich auch oft genug mit zu kämpfen gehabt. Ihr macht einen hervorragenden Job und ich werde nicht müde, allen Menschen in meinem Umfeld zu erzählen, was für eine großartige Arbeit ihr macht. Hier in Trier sind tatsächlich auch einige Leute unterwegs, die das sofort unterschreiben würden – erst neulich haben wir mit unserem Essens-Lieferanten ein Schwätzchen gehalten und festgestellt, daß auch er seine (FIV-)Katze von euch vermittelt bekommen hat. Und daß auch er (so wie wir) heimlich ein bißchen in Merlin verliebt ist.
Laßt euch von den Behörden nicht unterkriegen. Und auch nicht von der Pandemie und all ihren seltsamen Auswüchsen.
Wir denken an euch und melden uns demnächst noch mal mit der Hofpost Eurer königlichen Hoheit, Munni I.
Liebe Grüße aus Trier, M. J.

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Tagebucheintrag 03.12.21

verfasst am 3. Dezember 2021

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt ist Meinhard von einem Paar aus Spangdahlem abgeholt worden. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.
Und eben ist Niome als Zweitkatze zu einer Familie mit Haus und Garten hier nach Altrich gegangen.

 

Keine Neuzugänge, aber der Förderverein hat an einer Stelle 10 scheue Katzen eingefangen. Eigentlich sollten sie alle wieder nach der Kastration und Kennzeichnung wieder zurück.
Vor Ort war aber eine Siam-Mix-Mutter mit einer halbwüchsigen Katze und einen weiteren, jüngerem Wurf.
Die konnten mit dem Käscher eingefangen werden, was bei grotten-wilden Katzen nicht wirklich funktioniert und zeigten sich in der Quarantänebox ängstlich, aber nicht wild.
Jetzt wird die Mutter erst einmal kastriert und getestet, die kleineren gehen zur Eingangsuntersuchung. So kann geschaut werden, wie scheu die Katzen sind und es wird danach entschieden, ob sie wieder an die Futterstelle gehen oder zu uns kommen.

Nachtrag zu Nico/Pitti.
Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet und wir geben ihn bald zu Vermittlung bereit.
Leider hat er auch einen Schnupfen entwickelt, deshalb bleibt er sowieso noch etwas bei uns.
Auch hier natürlich wie bei alle Fundkatze, es könnte sich noch ein Besitzer melden, dass muss dem neuen Besitzer bewusst sein.

Liebes Eifeltierheim- Team.
Kurz vor Weihnachten wollte ich euch nochmal einen Gruß senden.
Ich fühle mich immer noch total wohl hier.
Im Moment ist es mir draußen zu kalt und ungemütlich. Aus dem Grund bin ich nur für kleine Ausflüge zu begeistern. Am liebsten liege ich vor dem warmen Kamin und lasse es mir gut gehen.
Es grüßt euch Moses und seine Familie aus Bollendorf.

Lieber Herr Kordel, liebes Tierheim-Team,
wie in den letzten Jahren konnte ich auf meiner Arbeitsstelle meine selbst gebastelten Tiere zum Kauf anbieten, trotz Corona!
So konnte ich Ihnen gerade den bisherigen Erlös per PayPal überweisen. Vielen Dank für Ihre Arbeit und alles was Sie täglich tun!
Ich denke, Sie finden bestimmt Verwendung dafür😄
Regelmäßig verfolge ich die Tagebucheinträge, leider konnte ich bei der PayPal-Überweisung keinen Verwendungszweck eintragen und so auch keine “Lesegebühr”.
Ihnen und Ihrem Team wünsche ich trotz allem eine besinnliche Adventszeit.
Mit freundlichen Grüßen, L. O. aus Trier.

In eigener Sache.
Ich wollte Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass wir auch weiterhin keine Fundkatzen aus den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach aufnehmen werden.
Die VG`s werden weiterhin Fundkatzen-Meldungen eigenständig behandeln.

Es kam letzten Monat zu einem weiteren Treffen mit unserer Vorstandsvorsitzenden Frau Zimmer, der Vorsitzenden der Tierhilfe Thalfang Frau Genheimer und dem Ordnungsamtsleiter.
90 Minuten, in denen die jeweiligen Argumente ausgetauscht wurden.
Wir bestehen auf einen Pauschalvertrag, die Gemeinden möchten einen Einzelkatzen-Abrechnung, aber mit einer maximalen Begrenzung auf 25 Tage.
Jetzt könnten man doch meinen, dass ist doch ein guter Kompromiss, aber darauf wollen und werden wir uns nicht einlassen.

Nachfolgend nenne ich Ihnen einige der Gründe, warum wir so entschieden haben und den Verbandsgemeinden auch entsprechend in einem Antwortschreiben mitgeteilt haben.
Nachfolgend der entsprechende Auszug aus dem Antwortschreiben.

  1. Der bürokratische Aufwand für uns und auch für den Tierarzt ist unverhältnismäßig hoch und mit unserem zur Verfügung stehenden Personal nicht zu bewerkstelligen. Die Büroarbeiten werden überwiegend ehrenamtlich geleistet.
  2. Sie bevorzugen eine Einzelabrechnung mit einer Begrenzung auf maximal 25 Tage. Leider gibt es auch Fälle, bei denen die Vermittlung eines Tieres Wochen oder Monate dauert, in seltenen Fällen auch ein Jahr und länger.

Genau aus diesem Grund haben wir uns seinerzeit für die Pauschalregelung entschieden. So können wir die Kosten einer schnellen Vermittlung, mit der einer langwierigen und kostspieligen Vermittlung kompensieren.

Und wie Ihnen bekannt ist, darf nach dem Deutschen Tierschutzgesetz kein Tier ohne triftigen medizinischen Grund eingeschläfert werden. Ein Beispiel: Wenn eine ältere Katze Nieren- oder Schilddrüsenprobleme hat und täglich Medikamente braucht, ist das kein Grund, dieses Tier einzuschläfern. Es ist jedoch ein schwerwiegender Grund, warum es in der Regel länger dauert, bis wir einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin gefunden haben.

Und 3. Es soll schon vorgekommen sein, dass Tierheime aufgrund der Einzelabrechnung ohne maximale Tagespauschale unterschwellig dem Vorwurf ausgesetzt waren, die Tiere absichtlich nicht vermitteln zu wollen, um Geld damit zu „verdienen“.

Wir distanzieren uns ausdrücklich hiervon und lehnen auch aus diesem Grund eine Einzelabrechnung, ob mit oder ohne maximale Tagespauschale, ab.

 

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass die Verbandsgemeinde BKS sich nicht grundlegend aus der Versorgung von Fundtieren herausziehen möchte. Aber sie und auch andere Verbandsgemeinden legen die Schwelle zur Anerkennung eines Fundtieres so absurd hoch, dass es faktisch eigentlich keine Fundkatzen mehr in diesem Gebiet gibt.

Gerade wurde uns noch von einer jungen, lieben und gesunden Katze berichtet, die scheinbar keinen Besitzer hat. Bei dem Anruf beim Ordnungsamt bekam die Finderin den Tipp, einfach nicht mehr zu füttern, dann würde sich die Sache von selbst erledigen.

Das aber nur für das Ordnungsamt und weder für die Katze, noch für die Finderin. Und wie schnell eine Katzenpopulation aus dem Ruder laufen kann, sehen wir gerade in unseren Katzenzimmern, nach einem Jahr Corona und entsprechend weniger Fangaktionen durch die Tierschutzorganisationen.

Solche „Fundkatzen“ werden sich massenhaft vermehren und scheue, nicht zu vermittelnden Nachwuchs zur Welt bringen. Katzenkrankheiten wie Katzenaids und Leukose werden sich bis in die Privat-Katzen-Haushalte verbreiten.

Meiner Meinung nach, ein sehr kurzfristiges Denken. So wird die jahrelange Arbeit der Tierschutzvereine an der Mosel sehr schnell zerstört sein. Viel Geld und sehr viel Arbeit und Herzblut einfach unnütz verschwendet.
Das zeigt auch leider, welchen Stellenwert der Tierschutz und ehrenamtlicher Einsatz in den entsprechenden Gremien hat. Und dabei steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz und diese Personen werden durch unsere Steuergelder bezahlt und sollten doch eigentlich den Einwohnern entsprechend helfen und nicht durch eine kurze und falsche Floskel am Telefon abwiegeln, damit man seine Ruhe hat.

Eigentlich wollte ich hier nur sachlich die neunen Informationen weitergeben, aber während des schreiben, habe ich mich wieder so dermaßen über das Vorgehen, einiger Verbandsgemeinden aufgeregt, dass muss einfach raus.

Zurzeit sind wir immer noch mit der Wittlich Stadt über einen Pauschalvertrag am Verhandeln. Über 1 ½ Jahre zieht sich das nun hin. Gut, zuerst kam Corona aber das Argument kann nicht dauerhaft gelten.

Wir bekommen seit Anfang an 500,- Euro „Zuschuss“ für die Fundkatzenversorgung in der Stadt Wittlich.
Anfangs waren es ja nur ein Paar Katzen im Jahr. Dann immer mehr und dieses Jahr sind wir bei 46 Fundkatze aus der Wittlich-Stadt!

Und als Tierbesitzer können Sie sich ja vorstellen, wie weit sie mit 500,- Euro kommen.

Leider sahen wir uns gezwungen, dem Ordnungsamt ein Ultimatum zu stellen. Sie müssen ja keinen Pauschal-Vertrag mit uns abschließen, aber dann werden wir, genau wie in den Mosel-Verbandsgemeinden, keine Fundkatzen mehr aufnehmen.

Wir haben reichlich mit den Abgabetieren und Fundkatzen aus Verbandsgemeinden zu tun, die sich solidarisch und verantwortungsvoll zeigen und sich an den Kosten beteiligen.

Ich muss hier noch einmal ganz klar darlegen. Es geht bei der Kostenpauschale um 25 – 35 Cent pro Einwohner und einmal im Jahr! (Je nach Anzahl der Fundkatzen in der VG / pro Jahr).

Und wir machen damit auch keinen Cent Gewinn. Wir reduzieren damit nur unsere Verluste.

Sollte es so sein, dass die Stadt Wittlich keinen Pauschalvertrag mit uns abschließen möchte, werden wir ab Januar keine Fundkatzen aus Wittlich-Stadt aufnehmen.

Wenn es so kommt, tut es uns wirklich sehr leid um die einzelnen Personen und vor allem um die Tiere, aber wir können es uns finanziell einfach nicht mehr leisten und helfen dann Katzen aus einer anderen VG. Wir können sowieso niemals allen Tieren helfen, die wir gemeldet bekommen. Ich schätze mal, eventuell schaffen wir maximal 50 Prozent.

Und es ist natürlich extrem unfair und unsolidarisch, dass einige VG`s für ihre Fundkatze bezahlen und andere gar nicht, oder nur einen lächerliche Spende überweisen.
Falls es so kommt, werden wir selbstverständlich auf die 500,- Spende verzichten.

Natürlich sind wir uns bewusst, dass wir dann Fundkatzen gemeldet bekommen, die dann einfach aus dem Gebiet vo Wittlich-Land kommen werden. Deshalb waren und sind wir an einer flächendeckenden Lösung interessiert, aber das hat leider nicht funktioniert.

Aber das müssen dann die Ordnungsämter unter sich ausmachen, da sind wir raus.

So, ziemlich viel Text zum Wochenende, aber ich finde Sie sollten auch in diesen Belangen Informationen bekommen und ich möchte auch erklären, warum wir keine Katzen aus einigen Verbandsgemeinden mehr aufnehmen.

Trotzdem wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und einen besinnlichen 2. Advent, bleiben Sie gesund.

Rainer Kordel

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 02.01.21

verfasst am 2. Dezember 2021

Keine Vermittlung, aber wir haben zwei feste Reservierungen.

Meinhard könnte gehen, aber er hat jetzt einen kleinen Rotz entwickelt. Mal sehen, wie schlimm es ist. Er geht gleich zur Untersuchung zum Tierarzt.
Dann soll morgen Niome als Zweitkatze zu einer Familie hier nach Altrich umziehen.

 

Unsere Neuzugänge.

Peach ist die angekündigte Katze, die am Dienstag zusammen mit einem Hund vom Veterinäramt einer jungen Frau entzogen wurde. Sie war wohl mit der Versorgung überfordert.
Peach ist ca. 2020 geboren, gestern kastriert und tätowiert worden. Lieb, Wohnungshaltung und Hund gewöhnt.
Und sie ist die 501. Katze für dieses Jahr!

Hallo Rainer.
Ich wollte noch kurz paar Bilder von Patate (ehemals Roland) zeigen. Er liebt kuscheln und fühlt sich immer noch hier pudelwohl.
Viele Grüße, L.

In eigener Sache.
(Und was die Bundeskanzlerin kann, kann ich auch, deshalb nachfolgend der gleiche Text wie letztes Jahr. Denn am Inhalt hat sich leider gar nichts geändert.)

Viele Stammleser warten bereits auf meinen alljährlichen Aufruf zur „Tagebuch-Lesegebühr“.

Natürlich bleibt auch dieser Aufruf nicht von den Corona-Auswirkungen verschont.
Die letzten Jahre kamen viele Leute ins Tierheim und haben zusätzlich zu der Tagebuch-Lesegebühr auch noch reichlich gekaufte oder selbst gemachte Kalorien abgegeben.

Gern gesehene Nervennahrung, auch wenn es für reichlich Hüftgold sorgt.

Ich möchte sie bitten, auch wenn wir Sie immer wieder gerne bei uns im Tierheim sehen, dieses Jahr davon Abstand zu nehmen.
Wir freuen uns, wenn sie an uns denken und uns die Lesegebühr überweisen.

Auch per Post ist möglich, rate ich bei größeren Beträgen aber ab.

Wer will, kann einen Briefumschlag in den Tierheim-Briefkasten werfen.

Natürlich haben wir kein Problem, wenn die Leute uns ihr Päckchen an der Tür übergeben, aber sonst haben wir gerne einen, zum Teil ausgiebigen Plausch gehalten, das fällt dieses Jahr aus.

Dafür würde ich mich über nette Mails mit Fotos ihrer haarigen Freude freuen. Die veröffentliche ich auch gerne hier Tagebuch.

Für alle die noch nicht so lange mein Tagebuch lesen und keine Ahnung haben, wovon ich hier die ganze Zeit schreibe, eine kurze Erklärung.

Für alle Neu-Leser: Wie so oft versuchen Vereine und gemeinnützige Organisationen um diese Zeit an ihr Geld zu kommen. Bei uns heißt das nur nicht schnöde „Weihnachts-Spendenaktion“ oder so, bei uns heißt das „Tagebuch-Lesegebühr“.

Seit einigen Jahren starten wir um diese Jahreszeit diese Aktion, wo jeder Leser meines Tagebuchs fünf Euro (gerne aber auch ein Vielfaches davon) als Lesegebühr überweisen/abgeben soll.
Jedes Jahr kommen so mehrere Tausend Euro zusammen, obwohl die ganze Aktion selbstverständlich freiwillig ist.
Diese Einnahmen sind für uns extrem wichtig, deshalb freuen wir uns über ihre Spende und erzählen sie es weiter.
Vielleicht haben sie in ihrem Bekannten/ Verwandten-Kreis oder auf der Arbeit noch tierliebe Menschen, die vor Weihnachten noch spenden möchten, aber nicht wissen wohin.
Seit diesem Jahr können sie auch per PayPal spenden, das hilft vielleicht auch noch ein bisschen.

Super wäre es, wenn sie bei der Überweisung „Tagebuch-Lesegebühr angeben.
Und wenn sie mehr als 5,- Euro Spenden und eine Spendenquittung möchten, bitte die vollständige Adresse nicht vergessen!!!
Vielen Dank im Voraus.

So, ich hoffe auf reichlich Resonanz, sie werden es hier am Ende des Jahres erfahren.

Rainer Kordel
(Tierheimleiter)

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Internet: eifeltierheim.de

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