Eifeltierheim Altrich
  • Startseite
  • Tagebuch
  • Tiere
    • Zuhause gesucht
      • Allgemeine Hinweise zur Tiervermittlung
      • Katzen
      • Kleintiere
      • Hunde
    • Zuhause gefunden
    • Abzugeben
    • Zugelaufen
    • Verstorben
  • Unser Tierheim
  • Unterstützung
  • Kontakt
  • Presse

Archiv für den Monat: Januar 2022

Tagebucheintrag 31.01.22

verfasst am 31. Januar 2022

Unsere Vermittlungen.
Am Samstagabend ist Mascha als Zweitkatze zu unserer ehemaligen Pixie nach Monzelfeld gegangen.

Am Sonntagabend ist Moppi zu einer Familie hier nach Wittlich umgezogen. Er ist dort Einzel-Wohnungskatze mit Hund. Wir haben uns entschieden, ihn wegen seiner FIV-Infektion und leicht angeschlagener Gesundheit, unkastriert abzugeben. Sonst hätten wir ihn am Dienstag kastriert, so kann die Frau noch 1 – 2 Wochen abwarten, bis er sich komplett erholt hat.
So muss er auch nicht so lange in der Quarantänebox sitzen. Die Familie wohnt nah und ist auch mit ihren anderen Tieren bei unserem Tierarzt. Sollte irgendetwas sein, kann er natürlich sofort zu uns zurück und wir behandeln ihn fertig. Aber wir glauben, dass das die beste Lösung für Moppi ist.

Und zum Schluss ist noch Bobby und Nira zusammen zu einer Familie mit Haus, Garten und Kind nach Körperich vermittelt worden.

Das war jetzt zum Glück die zweite Woche in Folge, dass mehr Katzen gegangen sind als gekommen.
Das wir sich diese Woche schwierig, weil doch einige Neuzugänge eingeplant sind.
Allerdings haben wir bereits mehrere Interessenten und Termine für diese Woche vereinbart.

Keine Neuzugänge.

Hallo Herr Kordel.
Nico ist nun seit 7 Wochen bei meiner Mutter und gerne möchte ich Ihnen ein kurzes Update geben.
Die ersten 1 1/2 Wochen waren ein Hoffen und Bangen. Nach einer zunächst aussehenden Verbesserung seines Zustands, kam die sehr starke Erkältung schnell wieder zurück. Da Nico weder gefressen noch getrunken hat, war ich täglich mit ihm bei Dr. Tietz. Nach 1 1/2 Wochen waren wir uns alle nicht sicher, ob er es überhaupt noch schafft. Es stand tatsächlich auf der Kippe.
Dann bin ich dazu übergangen, genau das zu versuchen, was bereits damals bei Joshi wirkte: Dampfbäder und Nasenspülungen. Mit einer Pipette habe ich ihm Wasser ins Mäulchen geträufelt. Und plötzlich ging es auf einmal ganz schnell. Offensichtlich war es die Kombination aus Medikamenten und meinen Bemühungen, die dazu führten, dass Nico wieder anfing zu fressen und zu trinken. Leider hat er danach noch einen Augeninfekt bekommen, der wiederum über 14 Tage behandelt werden musste. Aber selbst das hat er mittlerweile gut weggesteckt.
Wir sind sehr froh, ihn zu haben. Nico ist ein absoluter Schmusekater und würde am liebsten die ganze Zeit kuscheln. Wenn man sich setzt, ist er sofort da und beschwert sich lautstark, wenn man wieder aufstehen möchte. Ansonsten ist er total pflegeleicht und trotz seines hohen Alters – er wird zw. 18 – 20 Jahre geschätzt -, sehr neugierig und möchte gerne überall dabei sein.
Anbei ein paar Fotos.

In eigener Sache.
Endlich, es hat ja wirklich sehr lange gedauert – wir haben unser zweites Auto!
Es wurde immer aufwendiger, die Termine so zu planen, dass wir immer zum richtigen Zeitpunkt das  Auto für die Tierarzttransporte hier hatten.
Einkaufen, Müll, Papier und Metalldosen entsorgen, Spendenboxen leeren und sonstige Besorgungsfahrten, sowie immer mehr Einfangaktionen machten den Kauf des zweiten Fahrzeugs sinnvoll.
Und wer sich gerade privat nach einem neuen oder gebrauchten Fahrzeug umschaut weiß, dass es wenig Auswahl gibt, und die Fahrzeuge die greifbar sind, meist weit weg und/oder sehr teuer sind.
Jetzt hatten wir wirklich Glück, dass dieser Fiat Doblo in Bitburg stand und so wenig Ausstattung hatte, dass er für andere Leute uninteressant war.
Er sieht zwar aus wie unser anderes Tierheimauto, ist aber die kurze Variante, es ist ein Benziner, ohne Zentralverrieglung, elektr. Fensterhebern, Sitzverstellung, Klimaanlage und anderen Annehmlichkeiten, die ein modernes Auto heutzutage hat.
Er hat bereits 120.000,-Kilometer drauf, ist vom Mai 2006 und hat altersbedingten Rost, aber zum Glück nicht an den wichtigen Stellen.
Jetzt haben wir die wichtigen Sachen wie Bremsen, Bremsleitungen und Reifen neu gemacht und haben mit neuem TÜV NUR 2.600,- Euro bezahlt.
Das Auto wird uns hoffentlich noch vier Jahre als Lastenesel dienen, dann hat er seinen Dienst getan.
Zum Glück hatten wir bereits Sponsoren gefunden, sodass das Auto bereits bezahlt ist.

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 28.01.22

verfasst am 28. Januar 2022

Zu den Vermittlungen.

Zuerst ist gestern Abend Denver zu einer Familie nach Bonn gegangen. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.
Interessant wir die Sache, dass die Leute 2009 den Kater Otti von uns genommen haben. Jetzt ist der verstorben und kamen zu uns, um einen neuen Begleiter zu sich zu nehmen. Es sollte aber auf gar keinen Fall wieder ein schwarzer Kater werden, aber Denver wollte wohl mit, deshalb wurde es dann doch wieder ein schwarzer Kater.

Endlich verlassen jetzt nach und nach einige Katzen die Krankenstation und dürfen in ihr neues Zuhause umziehen. So ist es gestern bei Spargo und Spira gewesen. Sie wohnen jetzt bei einer Familie in Oberbillig.

Reserviert sind noch eine schwarze, unkastrierte Katze aus dem Fall aus Demerather (Denver, Denzel usw.), Puddi, sowie Eckbert zusammen mit Eikita.
Wir hoffen, dass sie alle spätestens Ende nächster Woche so weit sind, dass sie ausziehen können.

Unsere Neuzugang.
Leider kommt heute Malte zurück. Er hat die beiden Hunde verprügelt und war dann wohl so angespannt, dass die Besitzerin auch mal eine abbekommen hat.
Wir werden ihn erst einmal durchchecken lassen und dann auf jeden Fall in einen Haushalt ohne Hunde vermitteln. Vielleicht auch nicht unbedingt in einen Haushalt mit kleinen Kindern.

Für nächste Woche Freitag ist die Aufnahme von fünf Katzen aus einem der 9-Katzen-Fälle geplant. Sie die kastriert und aus der Quarantäne raus, kommen die restlichen vier Katzen. Sind die aus der Quarantäne raus, gehen wir den anderen 9-Katzen-Fall an. So zumindest der Plan.

Hallo liebes Tierheim-Team,
nachdem nun wieder etliche Tage wie im Flug vergangen sind, wollen wir nach dem kurzen telefonischen Bericht neulich noch einmal ein paar News zu Sola, Mika und Preston senden.

Am 8.1. konnten wir die drei eeeendlich zusammenkommen lassen. Sie wussten ja durch gemeinsames mauzen und singen schon, dass irgendwie noch jemand anderes auf der anderen Seite der Tür ist. Der große Tag war eigentlich fast unspektakulär, Mika und Preston fanden es komisch, dass nun die Türe offen blieb und Sola sich dann im Bad umsah, um herauszufinden wer hier immer geantwortet hat. Sobald sie mauzte, kamen beide aber aus ihrer Ecke und begrüßten sie, alle haben sich ohne irgendwelche Anstalten beschnuppert und sind schon direkt erstaunlich easy miteinander umgegangen. Als die Herren sich dann aus dem Bad herausgetraut haben, nahmen sie zunächst erst einmal den Flur im DG für sich ein und hielten sich gerne bei den Koffern und den Kuscheltierkisten auf, sobald Zweibeiner in der Nähe waren. Für was zu essen, Leckerchen und auch ne Spielrunde waren sie aber schnell zu begeistern.

In den ersten Tagen haben wir sie weiter mit spielen und mit Leckerchen an unsere Anwesenheit gewöhnt, schnell haben sie das Haus erkundet und sich immer wohler gefühlt, solange die Menschen etwas Abstand einhielten. Bereits nach einigen Tagen jedoch waren erste vorsichtige Berührungen beim chillen oder futtern ohne große Scheu möglich. Binnen weniger Tage haben sich alle drei zum Beispiel in knapper Nähe zueinander im Wohnbereich aufgehalten, gespielt und gemeinsam gechillt. Kleinere Raufereien gehörten nach dem Kennenlernen auch dazu, aber nirgends war ernste Aggression, sehr erfreulich 😉 An vielen Stellen im Haus haben sich die Kerle, ebenso wie die schon längst richtig angekommene Sola, einfach gemütlich hingelegt. Selbst ein vorsichtiges vorbeigehen auf der Treppe war schon bald möglich, wobei hier Mika mutiger war als Preston, der noch länger aufschreckte.

Nach etwa eineinhalb Wochen ertappte sich Mika dabei, sich beim kraulen so richtig hinzugeben und sich dabei sogar fordernd in die Hand zu drücken – Öhrchen massieren ist halt einfach toll! Als er das richtig verstand, konnte man ihm seinen Schreck kurz ansehen – und sofort wurde wieder angestupst, denn jetzt war es ja eh egal 🙂

In der letzten Woche nahm Prestons Scheu ebenfalls spürbar ab. Wo er zunächst noch oft „pro Forma“ kurz fauchte, bevor er sich dann tatsächlich mit zunehmender Freude streicheln ließ, kommt er inzwischen gar aus eigenem Antrieb an, legt sich auf die Couch dazu, kommt auf den Schoß oder lässt sich ausgiebig kraulen und streicheln. Hier hat er Mika in den letzten Tagen glatt überholt 😀

Wir können wirklich mit einer großen Freude sagen, dass die zwei Kater ebenfalls nun ziemlich angekommen sind. Das Dreigestirn fegt hier quer durchs Haus, alle haben ihre Lieblingsplätze und nutzen diese oft auch gemeinsam und die Menschen sind anscheinend wirklich gar net mehr so doof 😉 Ein super Versammlungsruf ist das Öffnen der Küchentür, lustig wie schnell alle drei aufmerksam im Flur stehen oder den Raum besetzen…

Wir sind sehr froh, dass wir diese drei herrlichen kleinen Wesen bei uns aufnehmen durften. Sie sind eine schöne Herausforderung und eine große Bereicherung – herrlich zu sehen, wie stetig das Vertrauen wächst und sich alles so entspannt zusammenfügt.
Herzliche Grüße, Familie M.

Guten Morgen nach Altrich,
die beiden Süßen sind gesund und munter in ihrem neuen Zuhause angekommen und erkunden fröhlich jeden Winkel. Spargo (jetzt Karo) besteht nach spätestens 5 Metern immer auf eine Streicheleinheit, über die wir uns mindestens so viel freuen wie er 🥰 Die süße Spira (Kira) sucht aber auch schon Nähe 😍
Nochmals vielen lieben Dank an euer Team und bis bald.
Familie Welsch (jetzt zu sechst 😀🐈🐈)

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 27.01.22

verfasst am 27. Januar 2022

Ich bin heute nicht im Tierheim, deshalb kann ich im Homeoffice leider nicht auf alle Daten zugreifen.
Morgen müsste es aber wieder einen normalen Eintrag geben.

Unsere Vermittlungen.

Liselotte ist wie angekündigt am Dienstag von einem Paar abgeholt worden.
Es klappt bereits super, siehe unten.

Am Dienstagabend ist dann noch Ekaterina als Zweitkatze in die Eifel umgezogen.
Beide dürfen später als Freigänger leben.

Leider musste Larissa (Manni) am Dienstag in der Tierarztpraxis eingeschläfert werden. Wir haben Sie am Montag dort hingebracht, weil sie nicht auf die Medikamente reagiert hat. Doch auch die Intensiv-Medizin beim Tierarzt konnte Sie nicht mehr retten. Ihr Immunsystem hat es nicht geschafft. Es wird wohl ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren gewesen sein. Sie hatte ja bereits bei der Aufnahme Veränderungen an der Gebärmutter, man wird es nicht mehr herausfinden können.

Keine Neuzugänge

Nachtrag zu Spucki, Spautzi, Spatzi, Denver und Denzel
Die drei „S“ waren bereits kastriert und stehen schon auf der Zuhause gesucht-Seite. Sie sind alle neg. getestet worden und sind ca. 2018 geboren. Sie wären super als Zweitkatze, zu einer zutraulichen und verträglichen Erstkatze.
Denver (sw) war unkastriert und ca. 2 – 3 Jahre alt, Denzel (gestromt) ist doch kein Mädchen, etwas älter, war kastriert, aber nicht gekennzeichnet. Auch die Beiden stehen jetzt zur Vermittlung.

Sehr geehrter Herr Kordel,
Hoffe es geht Ihnen gut.
Heute eine Nachfrage zu der Fundkatze aus Wintrich. Ihre Mitarbeiterin hat die damals, sehr zutreffend, Wasiliska getauft.
Seit Ende April 2021 ist sie nun bei mir in Kasholz und hat sich prächtig entwickelt. Ist zwar ausschließlich auf mich fixiert, aber das umso mehr. Bei allen lauten Geräuschen oder anderen Menschen ist sie schnellstens verschwunden. Auch als Mäusefänger hilft sie, wo sie kann.
Herzliche Grüße A. F.

Rückmeldung zu Lieselotte.

Hallo liebes Eifeltierheimteam.
Liselotte ist gestern bei uns eingezogen.
Sie hat sich für ca.2h in ein kleines Versteck zurück gezogen…danach kam sie raus und erkundete die neue Gegend und uns :-)). Gefressen hat sie auch sehr gut.
Es war faszinierend, wie schnell sie Vertrauen fasste zu ihrer neuen Familie.
Sie ist sooo lieb und lässt sich von allen streicheln.
Wir haben sie alle ins Herz geschlossen.

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 26.01.22

verfasst am 26. Januar 2022

Heute kein Eintrag

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 25.01.22

verfasst am 25. Januar 2022

Keine Vermittlungen, aber Lieselotte wird heute Abend abgeholt.

 

Keine Neuzugänge, wir konnten die beiden gemeldeten Aktionen etwas schieben. Eine fangen wir Anfang Februar an, die andere Neuner-Aktion dann Mitte Februar.
Die Tierschützer aus der Gegend von Siegen, die eine Aktion mit den 50 Katzen haben, haben sich nicht mehr gemeldet. Eventuell kommt das aber noch.
Zurzeit brauchen wir noch alle Quarantäneboxen für die Kastrationsnachsorge der letzten Katzen.
Heute werden einige Katzen operiert.

Hallo liebes Team!
Frieda (ehemals Hagen Nina) fühlt sich wohl bei uns und wir freuen uns jeden Tag mit ihr.
Fellpflege wird auch gewissenhaft erledigt.
Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist sie eine richtige Schönheit die ältere Dame.
Beste Grüße von der Mosel

In eigner Sache.
Hier nun die beiden letzten Fragen zu dem Artikel, der vor anderthalb Wochen im Wochenspiegel veröffentlicht wurde.

  1. Wie viele Tiere können Sie im Monat vermitteln?

Das ist sehr unterschiedlich. In den Wintermonaten vermitteln wir mehr als im Sommer. Aber wir können ja nur Tiere aufnehmen, wenn der Platz dafür gegeben ist. Wenn wir also Tiere vermitteln, haben wir auch wieder Platz, um Tiere aufzunehmen.
Die Tierheimbelegung schwankt im Laufe des Jahres doch sehr, das hat im Frühjahr und Herbst vor allem mit den Jungkatzen und Katzenbabys zu tun. Aber im Großen und Ganzen können Sie bei den Vermittlungszahlen die gleiche Menge annehmen, wie die Zahl der aufgenommen Tiere.
Dabei ist die durchschnittliche Verweildauer der Katzen bei uns, und da sind alle kranken und scheuen Tiere mit eingerechnet, ca. 49, 5 Tage.
Das ist an sich schon eine kurze Verweildauer. Aber schauen Sie sich zum Beispiel den Fall einer trächtigen Katze an: Sie bleibt dann erst die Zeit bis zur Geburt in der Quarantäne. Nach der Geburt zusammen mit ihren Babys weitere 10 – 12 Wochen im Mutter-Kind-Zimmer. Sind die Kleinen dann vermittelt, wird die Mutterkatze kastriert und geht dann selbst in die Vermittlung. Solche Muttertiere und ihre Kitten sind dann natürlich wesentlich länger im Tierheim als der Durchschnitt.

 

  1. Wie erfolgreich waren die Kastrationswochen in den letzten Jahren und wer trägt die Kosten dafür? Was raten Sie Katzenbesitzern diesbezüglich?

Die Kastrationswochen laufen über den Förderverein Eifeltierheim e. V. und ist eine Aktion des Deutschen Tierschutzbundes. Die Kastrationsaktion finanziert sich über die Spenden der beteiligten Tierärzte. Im Jahr 2021 konnten so in diesen beiden Wochen 234 Katzen und 214 Kater kastriert werden.

Wenn Sie ihre Katze kastrieren lassen, müssen Sie zuerst den gesamten Betrag sofort bezahlen und Ihre Kontodaten hinterlegen. Den Rabatt bekommen Sie später dann auf ihr Konto zurück überwiesen.

Bitte!!! Lassen Sie ihr Tier bei der Kastration tätowieren (egal, ob in den Kastrationswochen oder später). Es geht nur in Narkose und aus meiner Erfahrung heraus kümmern sich etwaige Finder viel schneller um ein fremdes Tier, wenn die Katze eine sichtbare Kennzeichnung im Ohr hat.
Natürlich kann ein Tier auch noch zusätzlich und zu jeder Zeit gechipt werden, aber eine Tätowierung kann schnell und ohne Hilfsmittel von jedem abgelesen und bei den Registrierungsstellen abgefragt werden.

Vielleicht noch als Fazit: Das Eifeltierheim zusammen mit dem Förderverein-Eifeltierheim könnten niemals so viele Tiere versorgen, würden wir nicht mit einigen Tierschutzvereinen und Tierheimen in der Region zusammenarbeiten. Wir tauschen regelmäßig Tiere, Futter und Zubehör untereinander aus, wer hat gerade zu viel, wer kann etwas gebrauchen.
Genauso sollte Tierschutz funktionieren und dafür möchte ich mich bei allen Akteuren bedanken und bin mir sicher, dass das auch in 2022 wieder so gut funktioniert.

Rainer Kordel
Tierheimleitung

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 24.01.22

verfasst am 24. Januar 2022

Unsere Vermittlungen.
Dean ist am Samstagabend als Zweitkatze zu einer Familie mit späterem Freigang nach Klüsserath gegangen.
Weitere Katzen sind reserviert und müssen noch von uns fertig behandelt werden oder die Leute überlegen noch.

 

Unsere Neuzugänge.

Hilde ist eine Fundkatze aus Hilscheid und kam über die Tierhilfe Thalfang zu uns.
Sie ist bereits seit Anfang Dezember bei den Leuten aufgetaucht. Und die wohnen soweit außerhalb, dass dort eigentlich niemand zuläuft, sondern eher vorsätzlich dort ausgesetzt wird. So sind bereits einige Katzen dort gelandet und dürften bleiben. Irgendwann sind es aber auch genug und so kam Hilde zu uns. Aufrufe beim Amtsblatt, Facebook und Co. brachten kein Ergebnis.
Hilde war direkt am Samstag noch beim Tierarzt. Sie ist ca. 2017 geboren, bereits kastriert, war nicht gechipt oder tätowiert, Freigang gewöhnt, eher Einzelkatze und lieb.

Nachtrag zu Moppi und Puddi.
Moppi war zu verschnupft, um kastriert zu werden. Und als wenn wir es geahnt hätten, hat er sich natürlich mit FIV infiziert. Ich kann es echt nicht verstehen, dass die Leute ihre Kater nicht kastrieren lassen. Zum Glück ist er ganz lieb und eher von der gemütlichen Sorte, deshalb denken wir, dass Moppi später auch als Wohnungskatze gut zurechtkommt.
Puddi ist kastriert und wie Moppi auf ca. 2016 geschätzt worden. Sie war kastriert, wurde negativ getestet und steht bereits zur Vermittlung bereit.

Lieber Herr Kordel, liebes Team vom Tierheim Altrich und vom Förderverein!
Vielleicht erinnern Sie, Herr Kordel, sich noch, wie wir im August 2009 dem damals kürzlich amputierten Kater Freddy ein Zuhause geschenkt haben! Er hatte bei uns ein erfülltes Katzenleben, leider mussten wir ihn vor 12 Woche erlösen lassen. Er wurde ca. 16 Jahre alt. Wir sind unendlich traurig, er war quasi unser Kind über 13 schöne Jahre. Draußen gabt es zwei liebe Nachbarkater zum Spielen, das hat Freddy bis kurz vor seinem Tod genossen. Wenn Sie sich erinnern, war Freddy uns als aggressiv angekündigt worden – aber die Chemie zu uns hatte auf Anhieb gestimmt und er hat sich unmittelbar nach der Ankunft bei uns pudelwohl gefühlt.
Mit den besten Grüßen aus Trier-Heiligkreuz

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 21.01.22

verfasst am 21. Januar 2022

Keine Vermittlungen, aber bis jetzt haben wir vier Besuchstermine fürs Wochenende ausgemacht, da passt hoffentlich die eine andere Vermittlung.

Keine Neuzugänge.
Eigentlich sind wir immer noch dran, die zehn Katzen von letzter Woche zu versorgen.
Heute geht Moppi zur Kastration und Puddi zur Eingangsuntersuchung.
Bei ihr hoffen wir ja, dass Sie bereits kastriert ist.
Gestern kam übrigens noch eine weitere Meldung von 10 Katzen. Wir haben jetzt eine einzelne Katze für morgen einbestellt und damit die letzte Box belegt, und nur, weil wir eine andere Katze umgesetzt haben.
Es ist also absolut utopisch, dass wir die nächste Zeit nennenswert neue Katzen aufnehmen können.
Wir bekämen auch gar keine Arzttermine, um die Tiere zeitnah zu behandeln. Ich hoffe, dass sich Anfang Februar die Situation entschärft.
Einige Katzen wollen wir direkt aus der Quarantänebox vermitteln, wenn solche Katzen vermittelt werden, haben wir auch wieder etwas Platz.

Liebes Team vom Eifeltierheim.
Wir haben es geschafft und unsere beiden Katzen Karina (1) und Helmina (1) kastrieren lassen, die Bescheinigungen habe ich angefügt.
Es bestand die Sorge, dass wir sie nicht in die Transportboxen bekommen werden, doch durch wochenlanges Training 3x am Tag mit Futter und am Schluss mit Baldriansäckchen hat es funktioniert.
Unglaublicher Weise hielt auch der Ärger der Katzen über diesen „Vertrauensmissbrauch“ nicht lange an und sie haben sich schnell von der OP erholt.
Mittlerweile lassen sich sogar beide von mir streicheln, Helmina lässt sich auch von unserem Sohn und meinem Mann streicheln. Kommt allerdings jemand Fremdes ins Haus, rennen beide sofort hinter den Schrank.
Karina ist eine Meisterin im Bluffen, wenn sie etwas von Menschen will, dann faucht sie und zieht dabei die Nase kraus, was sehr lustig aussieht.
Sie kratz und beißt aber nicht, doch wenn man ihr zu nahe kommt, boxt sie mit der Pfote, die Krallen sind dabei eingezogen.
Mich würde mal interessieren, ob die beiden Geschwister auch fauchen und boxen!
Im Grunde sind aber beide sehr lieb, neugierig und intelligent.
Gesundheitlich scheint alles gut zu sein, nur Karina hat nach wie vor extrem weichen Stuhlgang, die Tierärztin hat empfohlen, Carnikur zu geben und wenn es danach nicht besser wird, soll ich mal Stuhlproben bringen.
Der Umgang der beiden untereinander ist sehr herzlich.
Sie sind immer zusammen, kuscheln und schlecken sich ab und kämpfen auch heftig, doch das ist nur spielerisch sowie ausgeglichen und untereinander wird auch nicht gefaucht.
Das war ein kurzes „update” von meiner Seite, damit Sie wissen, dass es den beiden gut geht.
Viele Grüße aus Schoden, C. S.

Eine schlechte Nachricht.
Eben ist uns von einer angefahrenen Katze in Wittlich Bombogen berichtet worden.
Obwohl wir ja ab Januar keine Fundkatze aus der Stadt Wittlich aufnehmen, fahren wir natürlich in so einem Fall sofort los und bringen die Katze zum Tierarzt.
Gerade habe ich die Nachricht erhalten, es handelt sich um eine Tricolor, ohne Tätto oder Chip und leider hat sie es nicht geschafft.

In eigener Sache.

Hier die beiden nächsten Fragen vom Wochenspiegel und meine Antworten.
Das war ja alles vor dem Artikel.
In dem Artikel hat die Pressestelle der Stadt Wittlich erklärt, sie prüfen noch eine Möglichkeit einen rechtskonformen Vertrag mit uns auszuhandeln. Und Sie hätten ja einen gültigen Vertrag mit einer anderen Organisation.

Anmerkung von mir: Sie haben sein anderthalb Jahren die Papiere vorliegen, es handelt sich um einen Standartvertrag des Deutschen Tierschutzbund und wurde von dessen Rechtsabteilung ausgearbeitet. Und der Vertrag ist so hier in der Region und bestimmt hundertfach mit anderen Ordnungsämter Deutschlandweit so abgeschlossen worden. Also was dauert da so lange!
Und der angesprochene Vertrag ist sicher der für Fundhunde. Aber uns ist das sehr Recht, dann brauchen wir ja kein schlechtes Gewissen zu haben, die Tiere werden ja dann entsprechend gut versorgt werden.
Und bitte ganz wichtig. Wir sind nicht beleidigt, weil man mit uns keinen Vertrag nach unseren Vorgaben abgeschlossen hat. Wie Sie oben lesen können, kommen wir auch ohne die Aufnahme der Fundkatzen aus Wittlich Stadt kaum rund. Es geht mir hier nur um die Vorgehensweise mit uns und den anderen Verbandsgemeinden, die sich der Verantwortung stellen.

 

  1. Die Stadt Wittlich spendet jährlich ja nur 500 Euro. Wie sieht das Ergebnis Ihrer Gespräche über eine Erhöhung nun konkret aus?

Wir haben mit der Stadt Wittlich, wie mit einigen anderen Verbandsgemeinden, Gespräche über den Abschluss eines Pauschalvertrags zur Aufnahme und Versorgung der Fundkatzen und Kleintiere in ihrem Gebiet bereits seit 2020 geführt. Dann kam Corona und wir hatten Verständnis, das ging erst einmal vor. Aber Corona kann nicht dauerhaft als Grund herhalten, trotzdem wurden wir immer wieder vertröstet.
Wir haben dann im Vorstand entschieden, Ende November dem Ordnungsamt eine Frist bis zum Jahresende zu setzen, die Unterlagen waren ja bereits seit über einem Jahr bekannt.
Und bis jetzt kam trotz telefonischer Nachfrage keine Antwort.
Wie gesagt, es kam keine Absage, es kam einfach keine Antwort, obwohl wir wie gewünscht unsere gesamten Unterlagen zugesandt haben.
Das finde ich extrem respektlos und zeigt den Stellenwert und den Umgang, wie die Verantwortlichen mit diesem Thema umgehen.

Wir haben in dem Schreiben erklärt, dass wir, sollte es zu keinem Abschluss bis zum Jahresende kommen, ab Januar 2022 keine Fundkatzen aus dem Gebiet der Stadt Wittlich aufnehmen werden.
Das ist für uns kein Problem, wir können sowieso nur ca. 50 – 60 Prozent der gemeldeten Tiere aufnehmen, dann helfen wir halt anderen Tieren aus der Region.
Es tut mir nur etwas Leid um die Leute, die nun natürlich schauen müssen, wie sie die Fundkatzen versorgt bekommen. Einen rechtlichen Anspruch auf Hilfe gibt es, es ist nur wesentlich aufwendiger das mit ihrem Ordnungsamt vor Ort auszudiskutieren.
Ich möchte hier bitte einen Punkt eindeutig hervorheben. Wir wollen niemanden zwingen, einen Pauschalvertrag mit uns abzuschließen. Aber wenn wir die Arbeit der Ordnungsämter übernehmen sollen, dann bitte so, wie wir es leisten können, und zu Kosten, mit denen wir zwar kein Geld verdienen, aber zumindest einen Teil unserer Ausgaben abdecken können.
Wenn die Verbandsgemeinden die Fundkatzen mit einer anderen Organisation/ mit einem Verein versorgen möchten, dann ist das für uns vollkommen in Ordnung. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass das selten wirklich gut funktioniert.

 

  1. Welche Beträge wären notwendig, um das Tierheim in Zukunft ohne finanzielle Ängste unterhalten zu können?

In den Pauschalverträgen ist ein Betrag von 25 – 35 Cent je Einwohner und das 1 mal im Jahr vereinbart. Das kommt auch auf die Menge der Tiere in den einzelnen Verbandsgemeinden an.
Dafür nehmen wir die Fundtiere auf, übernehmen die medizinischen Versorgung und versuchen einen Besitzer ausfindig zu machen. Sollte kein Besitzer zu finden und die Tiere gesund genug für einen Umzug sein, vermitteln wir die Tiere.
Immer mit dem Hinweis, dass sich noch ein Besitzer innerhalb von 6 Monaten melden könnte. Dann muss die Katze zurück und die Kosten werden erstattet.

Wenn sich alle Verbandsgemeinden und Städte hier in der Region gemeinschaftlich zu einem Pauschalvertrag entscheiden, hätten wir eine 50-prozentige Abdeckung unserer Fixkosten (Arztkosten, Gebäudekosten, Lohnkosten usw.). Den Rest bekommen wir dann mit den Spenden und Abgabe-Schutzgebühren hin, ohne dass wir jedes Jahr zu Weihnachten hoffen und bangen müssen.
Solch ein gemeinschaftliches Vorgehen hätte auch den Vorteil, dass es eigentlich egal ist, wo die Katze gefunden wird.
Leider wissen wir aus Erfahrung, dass Leute aus diesen Gründen über den Fundort der Katze oder, ob es überhaupt ein Fundtier ist, uns nicht immer die Wahrheit sagen.
Wir erwarten nun, dass etwaige Finder den Fundort von Wittlich Stadt auf eine der Vororte verschieben. Das hatte ich auch mit dem Leiter des Ordnungsamtes besprochen und er konnte damit gut leben.

Sein Kommentar: Die Stadt Wittlich übernimmt ja auch Kosten, die den umliegenden Verbandsgemeinden zugutekommen.
Ob es allerdings moralisch und rechtlich in Ordnung ist, sich die Finanzierung des Schwimmbads gegen die Kosten der Fundkatzen gegenzurechnen, müssen andere Leute entscheiden. Allerdings finde ich ein solchen Vorgehen in der Zusammenarbeit der benachbarten VG`s schwierig.

einsortiert unter: Tagebuch

  • 1
  • 2
  • 3
  • Nächste Seite »

Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
  • Impressum
  • Datenschutz