Eifeltierheim Altrich
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Archiv für den Monat: Juni 2024

Tagebucheintrag 28.06.24

verfasst am 28. Juni 2024

Unsere Vermittlungen
Eben sind Grape und Karma zusammen zu einer Frau nach Trier vermittelt worden.

Keine Neuzugänge, aber heute Nachmittag kommen die zwei Katzen aus dem Fall in Speicher (siehe Malina), die zurzeit noch bei einer Tierschützerin untergebracht sind.

Malina gehört zu Maren und wurde uns am 15.06.24 gebracht. Wir waren uns anfangs nicht ganz sicher, ob sie eine der Katzen der älteren Dame ist, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um die Katzen kümmern kann. Aber alle Katzen der Frau sollen lieb und kastriert sein. Bei der gestrigen Eingangsuntersuchung zeigten sich beide Punkte als gegeben. Malina ist kastriert und zurückhaltend, aber lieb. Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 3 – 4 Jahre, sie wurde negativ getestet, gekennzeichnet und geimpft. Außer ein paar Flöhen war nichts zu finden und Malina kann heute ins große Zimmer umziehen.

Nachtrag zu Juri (2)
Juri ist ebenfalls gestern zur Eingangsuntersuchung gegangen. Es hat etwas gedauert, weil wir zuerst eine Kotprobe sichern mussten, bevor er geimpft werden konnte. Denn wir brauchten eine Probe für den Katzenseuche-Test.
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, wird durch die Impfung ein Test immer positiv ausfallen, weil der Test nicht zwischen aktiven und inaktiven Viren unterscheiden kann.
Juri wurde auf ca. 2022 geschätzt und könnte vom Alter her ein Bruder von Jared sein. Er wurde negativ getestet, geimpft und gechipt. Kastriert wird er sehr wahrscheinlich nächste Woche.

In eigener Sache 1
Wir haben zurzeit viele Anrufe von Menschen, die eine Katze adoptieren möchten. Heute und am Wochenende haben wir sechs Termine an Interessenten vergeben.
Einige Vermittlungswünsche musste ich allerdings einbremsen. Ich beschreibe nachfolgend zwei Fälle, die so immer wieder angefragt werden.
Eine ältere Dame rief an und wollte eine Jungkatze. Auf die Frage, warum es eine junge Katze sein soll, kam die Antwort, ihr Enkel wünscht sich das und sie hat schon immer Jungkatzen adoptiert.
Aber unsere Kitten sind nicht dafür da, als Spielzeug für das Enkelkind zu dienen. In ein paar Monaten ist die Katze erwachsen und dann ist das „Spielzeug“ nicht mehr so interessant und die ältere Dame hat eine sehr aktive Jungkatze im Haus, die sehr wahrscheinlich gar nicht zu ihrem Lebensrhythmus passt.
Und das Argument, ich hatte schon immer Jungkatzen lasse ich so auch nicht gelten, denn bei der letzten Jungkatze war die Frau bestimmt 15 Jahre jünger.
Wir hätten mit Penny eine tolle und verschmuste Katze, 10 Jahre+ und sie lebte bis jetzt in einem ruhigen Haushalt. Das wäre eine passende Wahl, aber davon wollte die Dame nichts wissen. Jetzt nimmt sie sich eventuell über einen anderen Kanal ein Katzenbaby.

Zweiter Fall
Ein 14 Jahre altes Mädchen rief an und erzählte, dass sie die Eltern endlich überredet bekommen hat eine Katze aufzunehmen.
Auch hier sind wir vorsichtig, weil nicht die Eltern die Katzen wollen, sondern die Tochter.
Und was ist in ein paar Jahren, wenn sich das Mädchen bei Vollmond plötzlich in ein „Pubertier“ verwandelt und dann andere Interessen hat, was auch vollkommen ok ist. Oder wegen Schule, Studium oder Beruf umzieht. Die Eltern wollen die Katze nur wegen der Tochter und wenn die nicht mehr Zuhause ist, wird die Katze auch ausziehen müssen. Leider haben wir so etwas bereits mehrfach erleben müssen.
Das kann auch bei jeder anderen Vermittlung so passieren, aber in dem eben beschriebenen Fall ist es schon fast mit Ansage. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit, dass sich die Personen über andere Kanäle ein Tier besorgen. Zum Beispiel wie im nächsten Fall.

In eigener Sache 2
Wir wurden informiert, dass vor zwei Wochen auf einem Flohmarkt in Trier ein Mann Katzenbabys und die Mutter quasi aus dem Auto heraus verkauft hat. Die Katzen werden zu diesem Zeitpunkt so zirka sechs Wochen alt gewesen sein. Das wissen wir, weil eine Tierschützerin aus unserer Gegend das zufällig beobachtet hat und kurzentschlossen dem Mann die restlichen drei Babys und die Mutter abgekauft hat (siehe Foto).
Die Frau war mit der Katzenfamilie beim Tierarzt und es stellte sich heraus, dass alle Katzen einen ansteckenden Hautpilz haben. Der Mann hat vorher zwei Kitten bereits jeweils einzeln verkauft und die werden ebenfalls einen Hautpilz haben. Vielleicht wissen die Leute das noch gar nicht, kuscheln mit der Katze und stecken sich dabei selbst an.
Wir haben darüber das Vet-Amt Trier informiert, weil Tiere auf einem Flohmarkt gar nicht verkauft werden dürfen. Dass die Kitten sehr früh von der Mutter getrennt wurden ist zwar eine absolute Sauerei, aber leider rechtlich nicht eindeutig geklärt.
Ob der Hautpilz unter die Rubrik Zoonose fällt (also ansteckende Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind) ist auch nicht zu 100 Prozent geklärt.
Das ist zum Glück nicht meine Aufgabe, darum muss sich das Vet-Amt Trier kümmern.
Ich habe zusätzlich den Trierischen Volksfreund angerufen, damit er von der Sache berichtet und so eventuell die Käufer der ersten beiden Katzenbabys erfahren, dass sie mit den Katzen zum Tierarzt sollten.

In eigener Sache 3
Nachtrag zu der Katzenseuche in unserem Tierheim.
Gute und schlechte Nachrichten.
Die guten Nachrichten. Immer noch geht es allen Katzen gut und Wendy und ihre Kitten Wyatt, Wayne, Wynona und Wednesday sind nach ihrem ersten positiven Test nun negativ getestet worden.
Sie können nun nächste Woche in die Vermittlung, Wendy muss allerdings vorher noch kastriert werden.
Die schlechten Nachrichten. Polly mit ihren Babys und Smokey sind leicht positiv getestet worden.
Da wir nicht wissen, ob das Ergebnis von der Impfung vor vier Wochen verfälscht wurde, oder ob sie wirklich Ausscheider sind, testen wir in zwei Wochen nach.

In eigener Sache 4
Wir haben eben einen Anruf bekommen, dass eine „überforderte“ Frau gestern Abend Jungvögel gefunden hat. Sie hatte Angst, dass Katzen die Vögelchen fressen, packte sie um ca. 20.00 Uhr in eine Plastiktüte, fuhr zu uns und platzierte die Tüte in einem Blumenkübel vor unserer Tierheim-Eingangstür.
Ein Nachbar erzählte uns eben davon und wir sind natürlich sofort nach draußen gegangen, um nachzuschauen, ob die Vögel noch da sind. Nichts zu sehen, nur die leere Plastiktüte, voll mit Vogelkot. Scheinbar hat die Frau nicht darüber nachgedacht, dass wir hier ums Tierheim reichlich Füchse, Marder und Katzen haben.
Ich hoffe nur, dass es schnell und schmerzlos war, etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.

Wieder einmal ein kleiner Ausschnitt unserer Tierheimarbeit, abseits der normalen Tierversorgung.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 27.06.24

verfasst am 27. Juni 2024

Keine Vermittlungen, aber Briana wird heute Nachmittag abgeholt.

Keine Neuzugänge, aber einige Anmeldungen.
Zum Glück keine absoluten Notfälle, deshalb können wir die Katzen noch etwas schieben.

Nachtrag zu Grape (1) & Karma (1)
Die Beiden waren am Dienstag zur Eingangsuntersuchung und Grape wurde kastriert. Es war alles in Ordnung, die Tests waren negativ und beide können in die Vermittlung. Morgen Vormittag kommen bereits Interessenten, eventuell ziehen sie schon aus.

Nachtrag zu Tiger (28) & Fynn (1)
Wir waren heute Morgen mit ihnen zur Eingangsuntersuchung. Auch hier war alles ok, die Test waren negativ und beiden können in die Vermittlung.

Nachtrag zu der Katzenseuche in unserem Tierheim.
Wir haben einige negative Testergebnisse bekommen. Die kleine Maja wurde negativ getestet und kann jetzt auch als Zweitkatze vermittelt werden.
Banu ist ebenfalls negativ getestet worden und kann zu Mörko umziehen.
Weiterhin sind Olga, Pannacotta, Patch, Pongo, Biwa und Raffaello negativ.
Wir haben weitere Kotproben abgegeben und müssten einige Ergebnisse noch diese Woche erhalten. Hoffentlich ebenfalls negative.

Hallo Herr Kordel,
ich wollte sie informieren, dass es wirklich Glück gebracht hat, dass Sie die Suchmeldung von Yoda veröffentlicht haben. Er ist seit Sonntag Abend wieder zuhause. Er ist soweit wohl auf, er hat nur sehr viel Gewicht verloren und schläft sehr viel, aber nach Wochen unterwegs ist das auch verständlich. Wir sind überglücklich.
Lieben Gruß I. R.-C.

Liebes Eifeltierheim Team,
ich wollte euch nur mal Rückmeldung geben. Gothel und Nelson geht es wunderbar.
Beide sind komplett Katzen-Aids und Corona Symptomfrei. Gothel muss gar keine Medikamente mehr nehmen, wiegt mittlerweile 4 Kilo und ist sogar noch etwas gewachsen.
Bei Nelson hat sich der Herzfehler bestätigt und er bekommt Medikamente dafür. Die Medikamente funktionieren super. Sein chronischer Schnupfen ist auch komplett verschwunden und ansonsten ist er kerngesund. Beide genießen ihr Zuhause und sind super zufrieden.
Vielen Dank und schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen, Frau T. aus Bitburg

In eigener Sache.
Erhöhung der Abgabeschutzgebühr für Katzen zum 1. Juli!
Wir haben wirklich lange gewartet, aber jetzt wachsen uns die Tierarztkosten über den Kopf.
Seit Jahren reicht die Abgabe-Schutzgebühr bei weitem nicht einmal dafür aus, um die Tierarztkosten abzudecken. Aber wir hatten früher bei der Abgabe der Katzen oft noch eine Spende bekommen und meistens auch zusätzlich zu der Vermittlungsgebühr noch eine Spende von den neuen Besitzern bekommen.
Das ist im letzten Jahr massiv zurückgegangen oder zum Teil komplett ausgefallen.
Zurzeit verlangen wir für eine kastrierte Katze mit zwei Impfungen, Chip und/oder Tätowierung, entwurmt, entfloht (zum Teil mehrfach) und negativ auf FIV & Leukose geimpft 180,- €.

Wenn sie das selbst beim Tierarzt machen lassen würden, müssten sie bei einer wbl. Katze, nur für die Arztkosten ca. 455,-€ zahlen! Bei einem Kater sind es 70,- Euro weniger, also ca. 380,-€.

Jetzt ist es natürlich so, dass nicht bei jeder Katze, die zu uns kommt, wirklich alles gemacht werden muss. Und wir bekommen beim Tierarzt einen Rabatt, aber trotzdem ist es selten, dass die Tierarztkosten unterhalb der Vermittlungsgebühr liegen.
Und dazu kommen noch die allgemeinen Kosten wie Personalkosten, Miete, Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung, Versicherung, Auto, usw.) Futter, Streu, Steuer, Sozialabgaben…
Wenn wir ein Wirtschaftsunternehmen wären, müssten wir um die 500, Euro pro Tier verlangen und dann würden wir bestimmt noch keinen Gewinn erwirtschaften.
Wie gesagt, wir haben schon immer eine Mischkalkulation gemacht und die Spenden bei Abgabe und Vermittlung mit eingerechnet. Aber die Spenden gingen zurück und die allgemeinen Kosten stiegen ebenfalls, deshalb haben wir uns dazu entschieden, ab dem 01. Juli die Kosten um 15,- Euro zu erhöhen.
Sie sehen, die Erhöhung ist noch moderat und trägt immer noch nicht unsere Mehrkosten, aber dadurch können wir zumindest das Minus etwas reduzieren. Immerhin.
Jetzt denkt sich der eine oder andere, wenn sie bei der Vermittlung immer ein Minusgeschäft machen, wie gleicht das Tierheim diese Finanzlücke aus?
Ganz einfach, durch Spenden. Wenn einige nette Leute uns nicht regelmäßig Geld auf unser Konto überweißen würden, müssten wir die Abgabe-Schutzgebühr massiv erhöhen, was die Vermittlungszahlen bestimmt reduzieren würde.
Und wenn wir weniger vermitteln, können wir auch weniger Tiere aufnehmen, mit allen Konsequenzen für die Notfällen, die wir regelmäßig gemeldet bekommen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen keinen Einblick in unsere Preispolitik und die damit verbundenen Problematiken geben.
Noch eine schöne Woche, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 26.06.24

verfasst am 26. Juni 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 25.06.24

verfasst am 25. Juni 2024

Keine Vermittlungen, aber heute zieht Bafina aus.

Unsere Neuzugänge

Gestern Mittag hat das Vet-Amt Vulkaneifel angerufen. Es ging noch einmal um die Beschlagnahmung mit bis jetzt 6 Katzen. Jetzt wurde dem Vet-Amt mindestens eine weitere Katze gemeldet, die am Fenster der Wohnung gesehen wurde. Das Vet-Amt ist dann hingefahren und es war wirklich noch eine Katze vor Ort. Als ich das hörte, war ich zuerst erschrocken, weil die ersten Katzen vor 4 Wochen zu uns kamen und da bereits stark unterentwickelt waren. Aber der Mann wohnt zum Glück noch in der Wohnung und hat natürlich weitergefüttert.
Wie sie sehen, passt Juri (2) zu den anderen Katzen.
Allerdings wird es jetzt etwas kompliziert. Die anderen Katzen sind alle bereits geimpft, entfloht und entwurmt und eine Sammelkotprobe ergab, dass einer oder mehrere der Gruppe Parvo-Viren ausscheiden. Jetzt können wir ihn aber weder zu den Ausscheidern, noch zu den Nicht-Ausscheidern setzen, weil wir nicht wissen, ob er ebenfalls ausscheidet. Juri ist ein unkastrierter Kater und wir sammeln erst eine Kotprobe für den Parvo-Test und dann impfen wir Juri. Eventuell können wir ihn nächste Woche bereits kastrieren.

Nachtrag zu Penny (ehem. Ruby)
Penny war gestern zur Eingangsuntersuchung und es war alles ok. Der FIV- & Leukose-Test war negativ. Sie wurde gechipt, entwurmt und entfloht und kann in die Vermittlung.

Nachtrag zu Palina (2)
Palina (2) / Schissi wurde negativ getestet, geimpft und gechipt. Auch sie kann in die Vermittlung

Nachtrag zu Fynn (2)
Gestern ist mir ein kleiner Fehler bei ihrem Geburtsdatum unterlaufen. Sie ist am 24.08.2022 geboren.

Nachtrag zu Waska
Leider müssen wir Waska heute einschläfern lassen. Er hatte in der letzten Woche immer mehr abgebaut, deshalb wurde er gestern dem Tierarzt vorgestellt.
Er hat Tumore in der Lunge. Und zwar so viel, dass es ihn massiv beeinträchtig. Das würde sich schnell verschlechtern und Waska bekäme immer schlechter Luft. Wenn wir warten, würden wir das Leid nur verlängern.
Wie alle Tiere, die bei uns versterben, wird Waska eingeäschert und auf einer Wiese neben dem Krematorium verstreut.

Liebes Eifeltierheim,
seit letzter Woche Dienstag ist unser Kater Ianus entlaufen.
Die Meldung bei TASSO ist bereits seit Donnerstag veröffentlicht.
Für den Finder sichern wir eine Belohnung von 500 € zu.
Lars Bundesmann, Auf Renzelbach 5, Wallenborn, 0172-2501809

In eigener Sache.
Wir haben letzte Woche eine ungewöhnliche Spendenanfrage bekommen.
Frau Meike Meyer hat in Prüm ein Uhrengeschäft (Meine Uhrenwelt) und würde uns eine Uhr schenken (OVP mit Garantie usw.)
Sie dachte an eine dieser beiden Uhren: MarcelloC Nettuno3 oder Marc I (siehe Bild).
Frau Meyer ging zuerst davon aus, dass die Uhr als Preis bei einer Tombola oder Versteigerung genutzt wird. Aber ich glaube, es ist für alle besser, wenn jemand die Uhr direkt bei Frau Müller kauft (ausnahmsweise mit einem Rabatt), wir bekommen das Geld und Frau Meyer eine Spendenquittung über diesen Betrag.
So hat der Käufer ein Schnäppchen gemacht, wir haben eine schöne Spende und Frau Meyer, die mittlerweile 5 Katzen von uns und dem Förderverein hat, bekommt zumindest eine Spendenquittung

Wer sich über die Uhren informieren möchte, kann sich gerne bei Frau Meyer, Meine Uhrenwelt, 54595 Prüm, Tel.: 06551 9651250, www.meineuhrenwelt.de melden.

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Tagebucheintrag 24.06.24

verfasst am 24. Juni 2024

Unsere Vermittlungen
Am Sonntagabend sind Tinker und Minker zusammen von einem Paar aus Bitburg abgeholt worden.
Bafina ist reserviert.

Unsere Neuzugänge

Tiger (28) und Fynn (1) sind gestern von einem Engländer abgegeben worden, weil er umziehen muss. Beide Katzen sind bis jetzt Wohnungshaltung gewöhnt, kastriert, geimpft, gekennzeichnet, lieb und sollen auf jeden Fall zusammen vermittelt werden.
Wer wer ist, ist nicht schwer zu erraten. Tiger ist ein Kater und im Nov.2018 geboren. Fynn ist ein Mädchen und am 24.08.22 geboren. Ob Fynn taub ist, was ja bei vielen weißen Katzen der Fall ist, wissen wir noch nicht. Im Pass steht, dass Fynn ein Maine-Coon/EKH-Mix ist, davon sehe ich aber nichts.
Eigentlich müssen wir nur einen FIV- und Leukose-Test machen, einmal drüber schauen und dann können die beiden Katzen auch schon in die Vermittlung.

Grape (1) und Karma (1) sind ebenfalls Abgabe-Wohnungskatzen wegen Umzugs. Die Amerikanerin hat nach sechs Jahren Stationierung in Spangdahlem den Marschbefehl bekommen. In zwei Wochen muss sie in Arizona sein, aber die nötigen Tollwutimpfungen zur Einreise in die USA brauchen mindestens vier Wochen. Deshalb war sie sehr traurig (und ein bisschen wütend), dass sie ihre beiden Katzen abgeben muss. Denn sie weiß, dass ihre Landsleute nicht immer gut mit ihren Tieren umgehen, und jetzt muss sie selber ihre Katzen abgeben. Wir mussten schwören, dass die beiden Katzen nicht eingeschläfert und nur zusammen vermittelt werden.
Grape ist eine BKH-Mix, noch nicht kastriert (was morgen geändert wird), geimpft und ist am 16.07.23 geboren.
Karma ist schwarz und hat einen herzförmigen weißen Fleck auf dem Bauch. Der Bauch ist auch ziemlich groß, weil Karma stolze 6240 Gramm wiegt. Sie ist kastriert, am 13.09.2018 geboren, geimpft und gekennzeichnet.
Jetzt wird es etwas kurios. Die beiden Katzen kamen sehr gut mit den beiden kleinen Kindern zurecht, aber wenn sie Stress haben, zum Beispiel wenn ein Hund zu Besuch kam, hat Karma erbrochen und aus Stress gepinkelt. Das hatten wir so auch noch nicht.

Nachtrag zu Palina (2)
Wir haben den Fehler gemacht und uns auf die Aussagen der Finderin verlassen, dass Palina nicht gekennzeichnet ist. Erst am Samstag ist uns dann aufgefallen, dass sie eine Tätowierung im Ohr hat.
Leider war sie nicht bei Tasso registriert, aber durch die Art der Tätowierung wussten wir, welcher Tierarzt die Katze kastriert und gekennzeichnet hat.
Wir haben heute Vormittag sofort in der TA-Praxis angerufen, die zeitnah bei der Besitzerin angerufen haben.
Und jetzt sind wir richtig angepisst. Die „Finderin“ ist nämlich seit kurzem die Besitzerin und hat uns richtig verarscht. Sie hat die Katze, die eigentlich „Schissi“ heißt, von der Mutter übernommen, die sie wegen eines Umzugs nicht behalten konnte. Sie hatte die Katze ohne das Wissen der Mutter zu uns gebracht und ob die Aussage stimmt, dass die Kinder allergisch reagiert haben, ist auch nicht mehr sicher, aber für uns reichlich egal.
Ich habe eben mit der Mutter telefoniert und ihr klar gemacht, was das für eine Sauerei ist. Wir hätten Palina eventuell am Wochenende bereits vermitteln können, hätten wir gewusst, dass es ein Abgabetier ist.
Jetzt wissen wir, dass Palina / Schissi Anfang April 2020 geboren ist und auch Hunde kennt.
So etwas ärgert mich enorm und das ist echt das Letzte. Es gab gar keinen Grund uns anzulügen, was für ein super Vorbild für die Kinder.

Liebes Team!
Sahara geht es gut. Sie ist ganz zutraulich geworden, lässt sich streicheln und hochheben… Ich melde mich demnächst noch mal telefonisch, da ich sie jetzt auch bald rauslassen möchte (geimpft ist sie schon), aber noch nicht ganz sicher bin, ob ich doch noch länger warten sollte.
Viele Grüße, W. G.

Sehr geehrte Damen und Herrn,
anbei lasse ich Ihnen das Bild unseres Besuches am Freitag Vormittag zukommen. Die Klasse 5b des PWG hat das Geld (500,- Euro) durch den Verkauf von selbst kreierten Weihnachtskarten eingenommen. Wir haben uns sehr gefreut, das Geld eigens übergeben zu können.
Herzliche Grüße, Nils Klein, Peter-Wust-Gymnasium Wittlich

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Tagebucheintrag 21.06.24

verfasst am 21. Juni 2024

Keine Vermittlungen, aber gestern hatten wir wohl die schnellste Ermittlung des Besitzers einer Fundkatze in der Geschichte des Eifeltierheims.
Uns wurde eine Fundkatze aus Altrich gebracht (nicht Annelie), die in einem schlechten Zustand auf der Terrasse des Finders saß und nicht mehr wegging. Als eine meiner Mitarbeiterinnen die Katzen versorgen wollte, erkannte sie die Katze. Es war die Katze ihrer Nachbarin. Sie ist alt, hat keine Zähne mehr und einen chronischen Schnupfen. Und wenn sie von jemand Aufmerksamkeit bekommt, geht sie nicht mehr weg. Die Katze war kurz darauf wieder Zuhause. Der Finder hat uns trotzdem eine Spende dagelassen.

Unsere Neuzugänge

Das ist die am Freitag angekündigte Ruby, die jetzt Penny (3) heißt.
Sie ist bereits kastriert, ist ca. 2011 geboren, wurde damals negativ getestet, ist seitdem Wohnungshaltung mit Balkon gewöhnt und ist mittlerweile etwas fülliger um die Hüften. Als sie 2017 ausgezogen ist, wog sie 3,7 Kilo, jetzt 6,1 Kilo. Penny ist sehr lieb und menschenbezogen. Wir hoffen, dass wir am Montag einen Termin beim Tierarzt bekommen. Dort lassen wir noch einmal drüber schauen und dann kann sie eigentlich sofort wieder in die Vermittlung.

Das ist die nächste Katze aus dem Fall in Speicher und gehört zu Maren (siehe unten). Und das ist auch schon alles, was wir über die Katzen wissen.
Am Anfang hieß es, es könnten bis zu 9 Katzen sein, dann war nur noch von 3 Katzen die Rede, jetzt sind bereits 2 bei uns und 2 bei einer Tierschützerin untergebracht. Wir sind gespannt, wie viele Katzen es am Schluss sind. Vor Ort werden auch weitere Streuner gefüttert, deshalb muss sie nicht unbedingt zu diesem Fall gehören. Die Besitzerin hat wohl sehr großen Wert darauf gelegt, dass alle ihre Katzen kastriert sind. So können wir eventuell fremde Katzen aussortieren.
Diese „fremden“ Katzen werden dann natürlich kastriert und gekennzeichnet, bevor sie wieder zurück an die Futterstellen gehen.

Palina (2) kam eben zu uns. Sie ist von den Findern Ende Mai in Platten gefunden und zu sich genommen worden. Allerdings haben die Kinder jetzt allergisch reagiert. Die Finderin war mit Palina beim Tierarzt. Der hat sie auf ca.4 Jahre geschätzt, sie ist kastriert, nicht gekennzeichnet und sehr zutraulich. Eventuell vermisst oder kennt jemand diese Katze.

Nachtrag zu Bafina (2)
Bafina ist gestern kastriert und tätowiert worden. Zum Wochenende könnte sie ausziehen.

Nachtrag zu Maren (2)
Maren war gestern zur Eingangsuntersuchung. Sie war bereits kastriert und so lieb, dass man die Narbe auch ohne Narkose suchen konnte. Der Tierarzt hat sie auf ca. 4 Jahre geschätzt und Maren wurde negativ getestet. Sie könnte zeitnah ausziehen, eventuell zu anderen Katzen oder mit dem Neuzugang von Gestern.

Nachtrag zu Hasborn (1)
Leider war es Hautkrebs und der Kater wurde eingeschläfert. Er war auch so in keinem guten körperlichen Zustand und schon sehr alt.

Nachtrag zu Hasborn (2)
Die zweite Katze aus der Fangaktion aus Hasborn war auch ein Kater, richtig heftig drauf und er geht definitiv zurück. Der Kater wurde gestern kastriert, auf ca. 1 – 2 Jahre geschätzt, wurde gekennzeichnet und geht heute wieder zurück an die Futterstelle.

Nachtrag zu Annelie (3)
Annelie ist gestern bereist auf eine Pflegestelle des Fördervereins gegangen. Dort ist eine Mutter mit Babys im gleichen Alter, der Annelie als weiteres Baby untergeschoben wurde. Bis jetzt habe ich nichts gehört, deshalb gehe ich davon aus, dass es funktioniert.

Dieses Fundkatzenbaby wurde uns am 18.06.24 nachmittags aus Lüxem gebracht. Das erste Bild zeigt, wie die Katze zu uns kam. Sofort haben sich meine Mitarbeiterinnen des kleinen Katers angenommen. Er hatte Untertemperatur (35,16°C), wog ca. 200 Gramm (normal wäre etwa das doppelte gewesen) und diesen Sekret-Panzer über den Augen.
Eventuell hat sich die Mutter deshalb nicht mehr um ihr Baby gekümmert. Das zweite Bild zeigt, wie es nach der vorsichtigen Behandlung nach ca. 1 Stunde ausgesehen hat.
Priorität hatte allerdings zuerst die Körpertemperatur wieder zu normalisieren. Wir haben dann den befreundeten Tierschutzverein kontaktiert, der sich fast ausschließlich um solche Findlinge kümmert.
Zum Glück hatte der Verein noch einen Platz frei und wir konnten den Kater bringen.
Ich habe eben nachgefragt, dem kleinen Kerl geht es umständehalber ganz gut. Noch etwas verschnupft, aber auf dem Weg der Besserung.
Auch wenn wir eigentlich nicht für Fundkatzen aus dem Bereich der Stadt Wittlich zuständig sind, helfen wir natürlich, auch wenn die Zusammenarbeit mit einigen der Zuständigen des Ordnungsamtes nicht immer reibungslos funktioniert.

In eigener Sache.
Zur Katzenseuche in unserem Tierheim.
Es geht immer noch allen Katzen gut.
Wir werden nächste Woche beginnen können, die nächsten Kotproben untersuchen zu lassen, um zu schauen, ob Parvo-Viren ausgeschieden werden.
Dabei handelt es sich zum Teil um Katzen, die geimpft wurden und wir deshalb 4 Wochen warten müssen und andererseits Katzen, die bereits nachweislich aktive Viren ausgeschieden haben und wir hoffen, dass der Körper den Infekt durchlebt hat.
Da die Testergebnisse meistens 3 – 4 Tage auf sich warten lassen, erwarten wir frühestens Ende nächster bis Anfang übernächster Woche die ersten Ergebnisse.
Schönes Wochenende Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 20.06.24

verfasst am 20. Juni 2024

Keine Vermittlungen

Unser Neuzugang

Sie ist der Grund, warum heute der TB-Eintrag sehr kurz ausfällt.
Annelie (3) wurde mir gestern um 22.30 Uhr hier aus Altrich gemeldet. Bis alles geklärt war, war es kurz nach 23.00 Uhr. Annelie ist wohl beim Umsetzten der Mutter verlorengegangen und schrie so laut, dass die Finder auf sie aufmerksam wurden.
Sie war fit, kaum unterkühlt und der Bauch war auch noch ziemlich gefüllt. Deshalb habe ich sie mit nach Hause genommen.
Bis sie die nötige Bettruhe hatte, dauerte es ein paar Stunden und dann wurde sie alle halbe Stunde wach. Erst gegen 6.30 Uhr schlief sie ein.
Wir haben die Nacht zusammen auf meinem Sofa verbracht, zum Glück hat sie keine Flöhe.
So ist es, wenn ein Tierheim-Mitarbeiter sich Arbeit mit nach Hause holt.
In meinem Alter ist eine Nacht ohne Schlaf nicht mehr so einfach wegzustecken, deshalb fahre ich jetzt nach Hause und versuche etwas Schlaf nachzuholen.
Annelie wird jetzt erst einmal von meinen Mitarbeitern versorgt und wir schauen, wo wir sie unterbringen. Hierbleiben sollte sie nur im absoluten Notfall. Wir haben auch keine Katze, die dazu passen würde.
Aber eventuell bekommen wir noch die Mutter. Aber wir müssen aufpassen, nicht das dann an einer anderen Stelle noch Geschwister von Annelie unversorgt sind.

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Gut Kirchhof 6
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Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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