Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 03.12.21

verfasst am 3. Dezember 2021

Unsere Vermittlungen.
Wie angekündigt ist Meinhard von einem Paar aus Spangdahlem abgeholt worden. Dort ist er Einzelkatze mit späterem Freigang.
Und eben ist Niome als Zweitkatze zu einer Familie mit Haus und Garten hier nach Altrich gegangen.

 

Keine Neuzugänge, aber der Förderverein hat an einer Stelle 10 scheue Katzen eingefangen. Eigentlich sollten sie alle wieder nach der Kastration und Kennzeichnung wieder zurück.
Vor Ort war aber eine Siam-Mix-Mutter mit einer halbwüchsigen Katze und einen weiteren, jüngerem Wurf.
Die konnten mit dem Käscher eingefangen werden, was bei grotten-wilden Katzen nicht wirklich funktioniert und zeigten sich in der Quarantänebox ängstlich, aber nicht wild.
Jetzt wird die Mutter erst einmal kastriert und getestet, die kleineren gehen zur Eingangsuntersuchung. So kann geschaut werden, wie scheu die Katzen sind und es wird danach entschieden, ob sie wieder an die Futterstelle gehen oder zu uns kommen.

Nachtrag zu Nico/Pitti.
Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet und wir geben ihn bald zu Vermittlung bereit.
Leider hat er auch einen Schnupfen entwickelt, deshalb bleibt er sowieso noch etwas bei uns.
Auch hier natürlich wie bei alle Fundkatze, es könnte sich noch ein Besitzer melden, dass muss dem neuen Besitzer bewusst sein.

Liebes Eifeltierheim- Team.
Kurz vor Weihnachten wollte ich euch nochmal einen Gruß senden.
Ich fühle mich immer noch total wohl hier.
Im Moment ist es mir draußen zu kalt und ungemütlich. Aus dem Grund bin ich nur für kleine Ausflüge zu begeistern. Am liebsten liege ich vor dem warmen Kamin und lasse es mir gut gehen.
Es grüßt euch Moses und seine Familie aus Bollendorf.

Lieber Herr Kordel, liebes Tierheim-Team,
wie in den letzten Jahren konnte ich auf meiner Arbeitsstelle meine selbst gebastelten Tiere zum Kauf anbieten, trotz Corona!
So konnte ich Ihnen gerade den bisherigen Erlös per PayPal überweisen. Vielen Dank für Ihre Arbeit und alles was Sie täglich tun!
Ich denke, Sie finden bestimmt Verwendung dafür😄
Regelmäßig verfolge ich die Tagebucheinträge, leider konnte ich bei der PayPal-Überweisung keinen Verwendungszweck eintragen und so auch keine “Lesegebühr”.
Ihnen und Ihrem Team wünsche ich trotz allem eine besinnliche Adventszeit.
Mit freundlichen Grüßen, L. O. aus Trier.

In eigener Sache.
Ich wollte Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass wir auch weiterhin keine Fundkatzen aus den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach aufnehmen werden.
Die VG`s werden weiterhin Fundkatzen-Meldungen eigenständig behandeln.

Es kam letzten Monat zu einem weiteren Treffen mit unserer Vorstandsvorsitzenden Frau Zimmer, der Vorsitzenden der Tierhilfe Thalfang Frau Genheimer und dem Ordnungsamtsleiter.
90 Minuten, in denen die jeweiligen Argumente ausgetauscht wurden.
Wir bestehen auf einen Pauschalvertrag, die Gemeinden möchten einen Einzelkatzen-Abrechnung, aber mit einer maximalen Begrenzung auf 25 Tage.
Jetzt könnten man doch meinen, dass ist doch ein guter Kompromiss, aber darauf wollen und werden wir uns nicht einlassen.

Nachfolgend nenne ich Ihnen einige der Gründe, warum wir so entschieden haben und den Verbandsgemeinden auch entsprechend in einem Antwortschreiben mitgeteilt haben.
Nachfolgend der entsprechende Auszug aus dem Antwortschreiben.

  1. Der bürokratische Aufwand für uns und auch für den Tierarzt ist unverhältnismäßig hoch und mit unserem zur Verfügung stehenden Personal nicht zu bewerkstelligen. Die Büroarbeiten werden überwiegend ehrenamtlich geleistet.
  2. Sie bevorzugen eine Einzelabrechnung mit einer Begrenzung auf maximal 25 Tage. Leider gibt es auch Fälle, bei denen die Vermittlung eines Tieres Wochen oder Monate dauert, in seltenen Fällen auch ein Jahr und länger.

Genau aus diesem Grund haben wir uns seinerzeit für die Pauschalregelung entschieden. So können wir die Kosten einer schnellen Vermittlung, mit der einer langwierigen und kostspieligen Vermittlung kompensieren.

Und wie Ihnen bekannt ist, darf nach dem Deutschen Tierschutzgesetz kein Tier ohne triftigen medizinischen Grund eingeschläfert werden. Ein Beispiel: Wenn eine ältere Katze Nieren- oder Schilddrüsenprobleme hat und täglich Medikamente braucht, ist das kein Grund, dieses Tier einzuschläfern. Es ist jedoch ein schwerwiegender Grund, warum es in der Regel länger dauert, bis wir einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin gefunden haben.

Und 3. Es soll schon vorgekommen sein, dass Tierheime aufgrund der Einzelabrechnung ohne maximale Tagespauschale unterschwellig dem Vorwurf ausgesetzt waren, die Tiere absichtlich nicht vermitteln zu wollen, um Geld damit zu „verdienen“.

Wir distanzieren uns ausdrücklich hiervon und lehnen auch aus diesem Grund eine Einzelabrechnung, ob mit oder ohne maximale Tagespauschale, ab.

 

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass die Verbandsgemeinde BKS sich nicht grundlegend aus der Versorgung von Fundtieren herausziehen möchte. Aber sie und auch andere Verbandsgemeinden legen die Schwelle zur Anerkennung eines Fundtieres so absurd hoch, dass es faktisch eigentlich keine Fundkatzen mehr in diesem Gebiet gibt.

Gerade wurde uns noch von einer jungen, lieben und gesunden Katze berichtet, die scheinbar keinen Besitzer hat. Bei dem Anruf beim Ordnungsamt bekam die Finderin den Tipp, einfach nicht mehr zu füttern, dann würde sich die Sache von selbst erledigen.

Das aber nur für das Ordnungsamt und weder für die Katze, noch für die Finderin. Und wie schnell eine Katzenpopulation aus dem Ruder laufen kann, sehen wir gerade in unseren Katzenzimmern, nach einem Jahr Corona und entsprechend weniger Fangaktionen durch die Tierschutzorganisationen.

Solche „Fundkatzen“ werden sich massenhaft vermehren und scheue, nicht zu vermittelnden Nachwuchs zur Welt bringen. Katzenkrankheiten wie Katzenaids und Leukose werden sich bis in die Privat-Katzen-Haushalte verbreiten.

Meiner Meinung nach, ein sehr kurzfristiges Denken. So wird die jahrelange Arbeit der Tierschutzvereine an der Mosel sehr schnell zerstört sein. Viel Geld und sehr viel Arbeit und Herzblut einfach unnütz verschwendet.
Das zeigt auch leider, welchen Stellenwert der Tierschutz und ehrenamtlicher Einsatz in den entsprechenden Gremien hat. Und dabei steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz und diese Personen werden durch unsere Steuergelder bezahlt und sollten doch eigentlich den Einwohnern entsprechend helfen und nicht durch eine kurze und falsche Floskel am Telefon abwiegeln, damit man seine Ruhe hat.

Eigentlich wollte ich hier nur sachlich die neunen Informationen weitergeben, aber während des schreiben, habe ich mich wieder so dermaßen über das Vorgehen, einiger Verbandsgemeinden aufgeregt, dass muss einfach raus.

Zurzeit sind wir immer noch mit der Wittlich Stadt über einen Pauschalvertrag am Verhandeln. Über 1 ½ Jahre zieht sich das nun hin. Gut, zuerst kam Corona aber das Argument kann nicht dauerhaft gelten.

Wir bekommen seit Anfang an 500,- Euro „Zuschuss“ für die Fundkatzenversorgung in der Stadt Wittlich.
Anfangs waren es ja nur ein Paar Katzen im Jahr. Dann immer mehr und dieses Jahr sind wir bei 46 Fundkatze aus der Wittlich-Stadt!

Und als Tierbesitzer können Sie sich ja vorstellen, wie weit sie mit 500,- Euro kommen.

Leider sahen wir uns gezwungen, dem Ordnungsamt ein Ultimatum zu stellen. Sie müssen ja keinen Pauschal-Vertrag mit uns abschließen, aber dann werden wir, genau wie in den Mosel-Verbandsgemeinden, keine Fundkatzen mehr aufnehmen.

Wir haben reichlich mit den Abgabetieren und Fundkatzen aus Verbandsgemeinden zu tun, die sich solidarisch und verantwortungsvoll zeigen und sich an den Kosten beteiligen.

Ich muss hier noch einmal ganz klar darlegen. Es geht bei der Kostenpauschale um 25 – 35 Cent pro Einwohner und einmal im Jahr! (Je nach Anzahl der Fundkatzen in der VG / pro Jahr).

Und wir machen damit auch keinen Cent Gewinn. Wir reduzieren damit nur unsere Verluste.

Sollte es so sein, dass die Stadt Wittlich keinen Pauschalvertrag mit uns abschließen möchte, werden wir ab Januar keine Fundkatzen aus Wittlich-Stadt aufnehmen.

Wenn es so kommt, tut es uns wirklich sehr leid um die einzelnen Personen und vor allem um die Tiere, aber wir können es uns finanziell einfach nicht mehr leisten und helfen dann Katzen aus einer anderen VG. Wir können sowieso niemals allen Tieren helfen, die wir gemeldet bekommen. Ich schätze mal, eventuell schaffen wir maximal 50 Prozent.

Und es ist natürlich extrem unfair und unsolidarisch, dass einige VG`s für ihre Fundkatze bezahlen und andere gar nicht, oder nur einen lächerliche Spende überweisen.
Falls es so kommt, werden wir selbstverständlich auf die 500,- Spende verzichten.

Natürlich sind wir uns bewusst, dass wir dann Fundkatzen gemeldet bekommen, die dann einfach aus dem Gebiet vo Wittlich-Land kommen werden. Deshalb waren und sind wir an einer flächendeckenden Lösung interessiert, aber das hat leider nicht funktioniert.

Aber das müssen dann die Ordnungsämter unter sich ausmachen, da sind wir raus.

So, ziemlich viel Text zum Wochenende, aber ich finde Sie sollten auch in diesen Belangen Informationen bekommen und ich möchte auch erklären, warum wir keine Katzen aus einigen Verbandsgemeinden mehr aufnehmen.

Trotzdem wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und einen besinnlichen 2. Advent, bleiben Sie gesund.

Rainer Kordel

einsortiert unter: Tagebuch

Tagebucheintrag 02.01.21

verfasst am 2. Dezember 2021

Keine Vermittlung, aber wir haben zwei feste Reservierungen.

Meinhard könnte gehen, aber er hat jetzt einen kleinen Rotz entwickelt. Mal sehen, wie schlimm es ist. Er geht gleich zur Untersuchung zum Tierarzt.
Dann soll morgen Niome als Zweitkatze zu einer Familie hier nach Altrich umziehen.

 

Unsere Neuzugänge.

Peach ist die angekündigte Katze, die am Dienstag zusammen mit einem Hund vom Veterinäramt einer jungen Frau entzogen wurde. Sie war wohl mit der Versorgung überfordert.
Peach ist ca. 2020 geboren, gestern kastriert und tätowiert worden. Lieb, Wohnungshaltung und Hund gewöhnt.
Und sie ist die 501. Katze für dieses Jahr!

Hallo Rainer.
Ich wollte noch kurz paar Bilder von Patate (ehemals Roland) zeigen. Er liebt kuscheln und fühlt sich immer noch hier pudelwohl.
Viele Grüße, L.

In eigener Sache.
(Und was die Bundeskanzlerin kann, kann ich auch, deshalb nachfolgend der gleiche Text wie letztes Jahr. Denn am Inhalt hat sich leider gar nichts geändert.)

Viele Stammleser warten bereits auf meinen alljährlichen Aufruf zur „Tagebuch-Lesegebühr“.

Natürlich bleibt auch dieser Aufruf nicht von den Corona-Auswirkungen verschont.
Die letzten Jahre kamen viele Leute ins Tierheim und haben zusätzlich zu der Tagebuch-Lesegebühr auch noch reichlich gekaufte oder selbst gemachte Kalorien abgegeben.

Gern gesehene Nervennahrung, auch wenn es für reichlich Hüftgold sorgt.

Ich möchte sie bitten, auch wenn wir Sie immer wieder gerne bei uns im Tierheim sehen, dieses Jahr davon Abstand zu nehmen.
Wir freuen uns, wenn sie an uns denken und uns die Lesegebühr überweisen.

Auch per Post ist möglich, rate ich bei größeren Beträgen aber ab.

Wer will, kann einen Briefumschlag in den Tierheim-Briefkasten werfen.

Natürlich haben wir kein Problem, wenn die Leute uns ihr Päckchen an der Tür übergeben, aber sonst haben wir gerne einen, zum Teil ausgiebigen Plausch gehalten, das fällt dieses Jahr aus.

Dafür würde ich mich über nette Mails mit Fotos ihrer haarigen Freude freuen. Die veröffentliche ich auch gerne hier Tagebuch.

Für alle die noch nicht so lange mein Tagebuch lesen und keine Ahnung haben, wovon ich hier die ganze Zeit schreibe, eine kurze Erklärung.

Für alle Neu-Leser: Wie so oft versuchen Vereine und gemeinnützige Organisationen um diese Zeit an ihr Geld zu kommen. Bei uns heißt das nur nicht schnöde „Weihnachts-Spendenaktion“ oder so, bei uns heißt das „Tagebuch-Lesegebühr“.

Seit einigen Jahren starten wir um diese Jahreszeit diese Aktion, wo jeder Leser meines Tagebuchs fünf Euro (gerne aber auch ein Vielfaches davon) als Lesegebühr überweisen/abgeben soll.
Jedes Jahr kommen so mehrere Tausend Euro zusammen, obwohl die ganze Aktion selbstverständlich freiwillig ist.
Diese Einnahmen sind für uns extrem wichtig, deshalb freuen wir uns über ihre Spende und erzählen sie es weiter.
Vielleicht haben sie in ihrem Bekannten/ Verwandten-Kreis oder auf der Arbeit noch tierliebe Menschen, die vor Weihnachten noch spenden möchten, aber nicht wissen wohin.
Seit diesem Jahr können sie auch per PayPal spenden, das hilft vielleicht auch noch ein bisschen.

Super wäre es, wenn sie bei der Überweisung „Tagebuch-Lesegebühr angeben.
Und wenn sie mehr als 5,- Euro Spenden und eine Spendenquittung möchten, bitte die vollständige Adresse nicht vergessen!!!
Vielen Dank im Voraus.

So, ich hoffe auf reichlich Resonanz, sie werden es hier am Ende des Jahres erfahren.

Rainer Kordel
(Tierheimleiter)

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Tagebucheintrag 01.12.21

verfasst am 1. Dezember 2021

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 30.11.21

verfasst am 30. November 2021

Keine Vermittlungen, aber ich konnte heute Morgen wieder vier Katzen von der „Externen-Seite“ runternehmen, weil sie vermittelt wurden.

 

Keine Neuzugänge, aber für heute ist eine Katze über ein Vet-Amt angemeldet. Mehr wissen wir noch nicht darüber.
Und ich habe einen jungen roten Langhaarkater neu auf die Externe-Seite gestellt. Der ist bestimmt nicht lange auf der Pflegestelle des Tierschutzvereins.

Hallo liebes Tierheim-Team,
es ist fast ein Jahr her, dass Saya zu uns kam.
In dem Jahr hat sich viel getan. Sie hat mit Samu einen Spielkameraden aus Rumänien bekommen und wir sind in ein großes Eigenheim mit einem riesigen Garten gezogen.
Wir vier wünschen euch einen schönen ersten Advent und eine schöne Weihnachtszeit.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas & Theresa

Hallo Herr Kordel.
Hier ein paar schone Bilder von Berni und Bea.
Bea wird auch immer zutraulicher.
Liebe Grüße D. A.

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim.
Bella und wir wünschen eine schöne Adventszeit.
Am 27.11.2013 ist bei uns eingezogen und hat uns nach wie vor ganz gut im Griff. Mittlerweile ist sie zwischen 9 und 11 Jahre alt, fühlt sich aber anscheinend noch viel jünger ; )
Fotografiert werden ist immer noch nicht Bella`s Ding, wir hätten gerne ein Foto von ihr geschickt, wie sie manchmal im wahrsten Sinne des Wortes “angeflogen” kommt und sich wie Spiderman von außen ans Fliegengitter krallt, man kennt es zwar, erschreckt sich trotzdem jedes Mal  (und so schnell ist leider keiner mit der Handykamera ; )).
Schöne Grüße, Familie F.

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Tagebucheintrag 29.11.21

verfasst am 29. November 2021

Keine Vermittlungen, aber Nelson und Scarlett, beide zur Behandlung beim Tierarzt, sollen von einer der Tierarzthelferinnen adoptiert werden.

Keine Neuzugänge.
Wir haben zurzeit Glück, dass es kaum Anfragen zur Aufnahme von Notfällen oder Abgabetieren gibt.
Die meistens Falle sind nicht dringend und wir versuchen zuerst, über unsere Rubrik, Tiere / Zuhause gesucht / Katzen / Externe ein neues Zuhause zu finden. Das klappt zurzeit richtig gut.
So brauchen die Tiere nicht ins Tierheim und finden zeitnah ein neues Zuhause.
Also, wenn sie bei uns im Moment kein passendes Tier finden, oder das Tier noch in Behandlung ist, schauen Sie doch einfach mal dort nach, vielleicht finden Sie auch dort ein passendes Tier.

Nachtrag zu den beiden verwilderten Fundkatzen aus Eckfeld von letzter Woche.
Es ist ein Kater und eine weibliche Katze. Edgar und Edna sind kastriert worden, auf zwei und ein Jahr geschätzt, gekennzeichnet und soweit fit.
Sie werden heute wieder an der Futterstelle freigelassen.

Nachtrag zu unserem Tier-Lazarett.
Heute Morgen sind Dexter (Bruder des verstorbenen Delio) , Beany und Scenja (Schwester der kranke, aber vermittelten Scarlett) zum Tierarzt gebracht. Ihnen geht es nicht gut.
Ich hoffe sie packen es.

Hallo,
ich wollte nochmal eine kurze Rückmeldung über Luna (23) geben.
Meines Erachtens fühlt sich Luna wohl. Sie hat sich ihren Schlafplatz ausgesucht. Sie weiß, wo es Futter gibt und wo die Katzentoilette steht. Schmusen mag sie auch sehr gerne.
Vielen Dank, Luna und Alex.

In eigener Sache.
So sieht es auf meinem Schreibtisch aus, sobald ich das Haus verlasse.
Ob sie nur meinen Platz verteidigen oder den Posten übernehmen wollen, ist aber noch nicht klar.

Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Rainer Kordel
(noch) Tierheimleiter

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Tagebucheintrag 26.11.21

verfasst am 26. November 2021

Unsere Vermittlungen.
Am Dienstagabend ist Luna als Einzel-Wohnungskatze zu einem Mann nach Speicher vermittelt worden.

Unsere Neuzugänge.

Am Mittwoch wurde und Janosch als verletzte Fundkatze aus Wittlich-Neuerburg gemeldet.
Zum Glück war die Verletzung nicht so schlimm und weil er tätowiert und registriert war, konnte er nach kurzer Zeit von seiner Besitzerin abgeholt und zum Tierarzt gebracht werden.

Hier zwei weitere Katzen aus Eckfeld, die wir am Donnerstag mit Lebendfallen gefangen haben.
Sie haben weder räumlich noch alterstechnich mit den Fundkatzen von Anfang des Monats etwas zu tun.
Sie gehen heute zur Kastration und nach der Kastrationsnachsorge wieder zurück. Die beiden sind fit, 2,8 und 3,7 Kilo schwer und richtig heftig drauf. Sie haben vor Ort eine Scheune und sollen später vor Ort auch gefüttert werden.

Nachtrag zu Nico/Pitti und Meinhard.
Bis jetzt haben wir noch keine Meldungen bekommen. Wir warten noch über das Wochenende, dann werden wir zumindestens Meinhard zur Vermittlung freigeben, natürlich immer mit dem Hinweis, dass sich noch ein Besitzer melden könnte.
Tasso hat bei Nico/Pitti, den vermeintlichen Besitzer angeschrieben. Ich hoffe der meldet sich zeitnah.

Nachtrag zu Dude und Delio.
Leider muss ich mitteilen, dass es zwei weitere Katzen nicht gepackt haben.
Dude starb trotz Intensivbehandlung in der Tierarztpraxis am Dienstag, Delio wurde am Mittwoch eingeschläfert.
Bei beiden verdacht auf FIP. Beide waren auch von Anfang an geschwächt, immer kränklich und durch massiven Giardien-Befall geschwächt.
Wer das Tagebuch bereits seit längerem verfolgt weis, dass so etwas noch nie passiert ist. Wir mussten aber auch noch nie über 80 Jungkatzen in unseren Räumen versorgen.
Ein paar hängen noch richtig durch und sind auch beim Tierarzt, einige sind zum Glück auf dem Weg der Besserung.
Wir haben uns richtig Gedanken gemacht, ob wir eventuell die Tiere untereinander durch mangelnde Hygiene angesteckt haben könnten.
Aber die Giardien haben Sie alle bereits bei der Einlieferung gehabt. Zwei hatten einen Virus im Rachenbereich, eine hatte eine Art Lungenentzündung und die FIP-Katzen, waren zusammen in einem Zimmer. Eine Katzen scheint Vergiftungserscheinungen zu haben und wir passen wirklich richtig gut auf.
Ich denke es ist einfach viel für die Tiere, aber wie ich bereits geschrieben habe, wenn wir sie auf der Straße lassen, sterben sie zu 99 Prozent, wir erfahren es nur nicht.
Ich hoffe, dass sich die anderen Katzen erholen, keine weiteren krank werden und sich unser Jungkatzen-Bestand nach und nach verringert.
Allerdings wollen wir diesem Zustand auch ungern Katzen vermitteln. Auch wenn sie hier bei uns gerade gesund erscheinen, können Sie wegen des Vermittlungs-Stress wieder einen Rückschlag erleiden.
Das ist für die Katzen, die neuen Besitzer und natürlich auch für uns immer sehr unangenehm.
Natürlich unterstützen wir dann bei der Behandlung oder nehmen die Tiere für ein paar Tage zurück, wenn sich die Besitzer die Behandlung nicht zutrauen.
Wir müssen uns überlegen, wie wir in die neue Kitten-Saison gehen werden. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.

Hallo Rainer,
Ein kleiner Beitrag für eure Ehemaligen-Galerie: Kater Bo, den wir vor 13 oder 14 Jahren bei euch geholt haben, lebt immer noch. Er ist wohl etwa 18 Jahre alt, taub, sieht nicht mehr gut, ist etwas inkontinent, aber offenbar froh und der zweitbeste Freund unserer Enkelin Romy. (der Beste ist Leo, der junge Kater bei Romy daheim).
Viele Grüße, Nora.

In eigener Sache.
Wir und der Förderverein sind, in Zusammenarbeit mit dem Vet-Amt seit Jahren daran, die fünf (eventuell mehr) Katzen eines älteren Mannes zu kastrieren. Er hält Sie zwar in der Wohnung, aber alle unkastriert und ab und zu, schafft es doch die eine oder andere Katze zu entkommen. Dann streunen sie durch die Nachbarschaft und vermehren sich fleißig. Und Inzuchtkatzen sind es bestimmt auch.
Jetzt hatten wir die Chance über einen Freund, der entsprechenden Einfluss auf ihn nehmen konnte. Wir sagten sogar zu, dass wir die komplette Arbeit (Einfangen, Transport, Tierarzt, Kostenübernahmen, Nachversorgung und Rücktransport) übernehmen und dann sagte er zu.
Das war Ende letzter Woche und wir konnten leider erst für Dienstag den Aktion einplanen.
Eine Mitarbeiterin Stand bereits vor dem Haus, wurde aber nicht reingelassen. Er habe es sich anders überlegt und kündigte auch die Freundschaft mit seinem Bekannten. Zitat: „Er wäre ja genau so schlimm wie wir und er dürfe sein Grundstück nicht mehr betreten“.
Für uns insgesamt 4 – 5 Stunden für nichts und jetzt muss das Vet-Amt mit dienstlichen Mitteln Zugang erwirken. Das ist nicht einfach, der der Mann macht niemanden de Tür auf, obwohl er zu 100Prozent zuhause ist.
Wir haben dem Vet-Amt natürlich trotzdem unsere Hilfe zugesagt, bin mal gespannt, wie lange es dauert.
Noch eine Erklärung, warum wir hier auf eine Kostenbeteiligung des Besitzers verzichtet hätten. Scheinbar ist das mit ein Grund für die Weigerung und es kommt uns billiger, als jedes Jahr eine Fangaktion in Großlittgen zu machen.

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Tagebucheintrag 25.11.21

verfasst am 25. November 2021

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