Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 16.03.26

verfasst am 16. März 2026

Unsere Vermittlungen

Gestern durfte uns Blanca verlassen. Die junge Dame lebt nun als Zweitkatze bei einem Paar in Niedersohren.

Heute Nachmittag dürfen endlich Brown und Sugar ausziehen. Sugar hatte eine entzündete Wunde, welche wir noch fertig behandelt haben. Die beiden Brüder ziehen dann als Wohnungskatze zu einer Familie nach Kinheim.

Unser Neuzugang

Sox wurde am Samstag aus Überforderung bei uns abgegeben, weil er eine Autoimmunerkrankung hat. Der Wohnungskater ist ca. 6 Jahre alt und bereits kastriert. Er geht voraussichtlich morgen zu unserem Tierarzt.

Nachtrag zu Pepper und Chili

Die Blutwerte der beiden Schwestern sind da. Leider hat Pepper eine leichte Schilddrüsenüberfunktion und sie muss noch zum Herzultraschall. Chilis Werte waren in Ordnung.

Katze vermisst                      

Kater Floki wird seit Anfang letzter Woche vermisst. Wer hat ihn gesehen?

Hospizplätze gesucht

 

Im Tierheim begegnen uns immer wieder Katzen, für die wir kein „normales“ Zuhause mehr suchen können. Manche von ihnen sind sehr alt, andere schwer krank – und einige haben nur noch eine begrenzte Zeit vor sich. Was sie in dieser Zeit am meisten brauchen, ist kein Tierheimzimmer, sondern Ruhe, Geborgenheit und einen Menschen, der für sie da ist.

Deshalb suchen wir immer wieder Hospizplätze für Katzen.

Ein Hospizplatz bedeutet: Einer Katze, die nicht mehr gesund wird oder bereits sehr alt ist, noch eine schöne Zeit in einem liebevollen Zuhause zu schenken – sei es für Monate oder manchmal leider auch nur für Wochen. Für viele dieser Tiere ist es das erste Mal, dass sie wirklich zur Ruhe kommen dürfen, auf einem Sofa liegen, gestreichelt werden und einfach dazugehören.

Uns ist bewusst, dass das emotional nicht leicht ist. Wer einem Tier einen Hospizplatz schenkt, weiß, dass der Abschied irgendwann kommt. Gleichzeitig ist es aber auch eines der größten Geschenke, das man einem Tier machen kann: nicht alleine zu gehen.

Wenn Sie sich grundsätzlich vorstellen können, einer solchen Katze ein Zuhause auf Zeit zu geben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir führen eine kleine Liste von Menschen, die bereit wären, im passenden Moment zu helfen. Natürlich besprechen wir immer individuell, was das Tier braucht und welche Unterstützung wir leisten können.

Vielleicht möchten auch Sie einmal einem Tier diesen letzten, wichtigen Abschnitt seines Lebens besonders machen.

Hallo zusammen,

ich habe gesehen, dass ihr versucht habt mich anzurufen. Ich hatte euch kurz vor Weihnachten auf Instagram eine Nachricht geschrieben und über Ed berichtet. Leider habe ich dort keine Antwort bekomme. Ed hat sich sehr gut eingelebt und verträgt sich auch gut mit unserer anderen Katze aus Zypern.

Liebe Grüße
H. S.

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Tagebuch 15.03.26

verfasst am 15. März 2026

Bitte unterstützen Sie uns bei der Petition!

 

Die Petition zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wurde verlängert. Bitte helfen Sie mit, die Petition zu unterschreiben.

https://www.openpetition.de/petition/online/freigaengerkatzen-kastrationspflicht-in-der-vg-daun

 

Geboren, um qualvoll zu sterben – so beginnt für uns Tierschützer jedes Jahr aufs Neue das Frühjahr.

Und das nur, weil es noch immer keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen gibt. Stattdessen muss jede Verbandsgemeinde und jede Stadt einzeln darüber beraten und entscheiden.

In der Verbandsgemeinde Gerolstein hat sich gezeigt: Es funktioniert. Warum ziehen die anderen Kommunen nicht nach?

Wir brauchen die Katzenschutzverordnung JETZT!

Kein Bürger in Rheinland-Pfalz muss die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen in seiner Nachbarschaft dulden – und auch nicht das daraus jedes Jahr resultierende Leid der Tiere vor seinen Augen ertragen.

Die Kommunen müssen handeln. Jetzt!

Es ist nicht hinnehmbar, dass Bürgern und Tieren dieses Problem weiterhin zugemutet wird, obwohl der Tierschutz seit Jahrzehnten darauf aufmerksam macht.

 

Zur Erinnerung noch einmal der Brandbrief:

 

Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime

Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung

JETZT!

Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen

Alarm – lauter als je zuvor.

Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer,

unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit –

und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert.

Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost

oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß:

Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft.

Politisches Versagen auf allen Ebenen

2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung:

bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und

Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die

Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt,

Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen.

Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich hergeschoben.

Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene.

Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese

Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über.

Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder

teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter?

Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender

werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache.

Die nackte Realität in unseren Tierheimen

Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere:

abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten.

Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000

Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen

doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der

Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können.

Die moralische Erpressung

Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere

leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt.

Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während

Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel

20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.

Brandbrief Katzenschutzverordnung 16. Aug. 2025

Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch

Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht:

  • stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen
  • entlastet Tierheime und Tierschutzvereine
  • spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten
  • funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der

Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %.

Unser unmissverständlicher Appell

Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutz-

verordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren

„Prüfungen“ – JETZT.

Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und

Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden.

An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun

Sie es. – JETZT.

Unterzeichnende Vereine:

__________________________________

Tierschutzverein Bad Mergentheim und Umgebung e.V. (Initiator)

__________________________________

Tierschutzverein Tauberbischofsheim und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Kitzingen Stadt und Landkreis e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Rothenburg o. d. T. und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.

_________________________________

Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Hohenlohe e.V.

__________________________________

Katzenhilfe in und um Würzburg – Mainfränkischer Tierschutz e.V.

Offener Brief – Tierschutz darf kein Randthema bleiben

Sehr geehrte Damen und Herren der Politik,

was uns als Tierschutzorganisation zunehmend irritiert und enttäuscht, ist nicht allein der Mangel an finanzieller Unterstützung – sondern vor allem das fehlende sichtbare, authentische Interesse am Regionalen Tierschutz auf politischer Ebene.

Immer wieder stellen wir fest, dass in politischen Reden – Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu Recht benannt werden, der Tierschutz jedoch unerwähnt bleibt. Dabei ist er ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft.

Wir wünschen uns keine weiteren Lippenbekenntnisse, sondern spürbare Veränderungen.

Tierschutz wird regelmäßig übersehen – auch bei Sondervermögen oder anderen finanziellen Förderinstrumenten. Gleichzeitig sind Tierheime längst zu sozialen Auffangnetzen geworden: Was geschieht mit den vielen Menschen, die durch Trennung, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Todesfälle in Not geraten und ihr Haustier abgeben müssen? Tierschutz ist nicht nur Tierwohl – er ist gelebte Sozialverantwortung.

Die Realität unserer täglichen Arbeit zeigt:

Für den Betrieb unseres Eifeltierheims erhielten wir im Jahr 2025 einen Zuschuss von Ministerium über 3.500 Euro sowie 2.560 Euro für Kastrationen.

Der Förderverein Eifeltierheim, der sich überwiegend um Streunerkatzen, deren Kastration, Kennzeichnung und medizinische Versorgung kümmert sowie private Pflegestellen betreut, in denen Katzenkinder gezähmt, gesund gepflegt und vermittelt werden.

Wir fordern daher:

  • ein echtes politisches Bekenntnis zum Tierschutz,
  • eine verlässliche und gesetzlich geregelte Finanzierung der Unterbringung und Versorgung von Fundtieren,
  • Lohnkostenzuschüsse für Tierheimpersonal,
  • die verbindliche Anerkennung von Fundkatzen durch alle Kommunen,
  • sowie eine strukturelle Förderung, die auch notwendige Investitionsrücklagen berücksichtigt.
  • Eine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht!

Tierschutz darf nicht länger als freiwillige Leistung betrachtet werden, sondern muss als gesellschaftliche Pflichtaufgabe anerkannt und entsprechend unterstützt werden.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Zimmer
Vorsitzende
Förderverein Eifeltierheim e.V. und Eifeltierheim-Altrich e. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tagebuch 13.03.26

verfasst am 13. März 2026

Am Mittwoch hatten wir Besuch vom WDR. FIV-Mädchen Möhrchen und Jungkater Alvin haben das große Los gezogen und dürften sich in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ vorstellen. Die Ausstrahlung erfolgt am 12.04.

Unsere Vermittlungen

Die scheue Mümmel ist gestern wieder zurück auf ihre Futterstelle gegangen. Dort wird sie gut versorgt und kann eventuell von dort aus vermittelt werden, sollte sie doch langsam zutraulicher werden.

Mariah durfte heute Vormittag unser Tierheim verlassen. Die spätere Freigängerin wohnt nun bei einem Paar mit Erstkatze in Neroth.

Unser Neuzugang

Olaf wurde bei uns abgegeben, weil seine Besitzer umziehen mussten und er in seinem neuen Zuhause nicht mehr raus konnte. Da er jedoch einen starken Freiheitsdrang hat, haben sie sich dazu entschieden, ihn wegzugeben. Der kastrierte Kater ist ca. 2017 geboren und Kinder gewöhnt.

Nachtrag zu Pepper und Chili

Die beiden Schwestern waren gestern bei der Eingangsuntersuchung. Beide wurden negativ getestet, wir warten aber noch auf weitere Blutwerte. Chili hat bereits etwas Zahnstein und Pepper ein leichtes Herznebengeräusch.

Leider mussten wir heute Vormittag wieder ein Tierchen gehen lassen. Webster war gerade mal 4 Jahre alt, aber Leukose positiv. Er kränkelte bereits eine ganze Weile, hatte seine auf und abs, aber seit gestern ging es ihm leider immer schlechter, weshalb wir ihn zu einem unserer Tierärzte gebracht haben, bei dem er friedlich eingeschlafen ist. Wir gehen stark davon aus, dass seine Leukose ausgebrochen ist.

Kater vermisst

Wer hat Spidey gesehen? Er wird bereits seit November schmerzlichst vermisst. Auf ihn wurde mittlerweile sogar ein Finderlohn ausgesetzt. Hinweise können gerne direkt an uns gegeben werden.

Kater vermisst:

Hallo,

Unser lieber Schatz Willie ist heute morgen in Sehlem weg gelaufen.
Ich habe ihn den ganzen Tag gesucht.
Vielleicht wird er bei Ihnen abgegeben.
Er ist registriert mit einem Chip auf der linken Seite.
Im Anhang ein Bild von Willie.
Maine coon Kater Creme rot
Vielen Dank für Ihre Hilfe

Katze gesichtet

Diese Katze ist in Brauneberg gesichtet worden und brauch dringend Hilfe, konnte aber bisher nicht gesichert werden. Wer kennt sie / ihn oder kann weitere Angaben zum Aufenthaltsort geben? Bitte ans Tierheim wenden.

Einen schönen guten Tag,

 

Lissy wohnt seit fast 3 Jahren bei uns und benimmt sich wie eine echte Königin.

Wenn ihr etwas nicht passt, wird unverschämt vor der Haustür gekackt ..Irgendwie gewöhnt man sich dran.

Sie ist keine zurückhaltende Katze mehr…im Gegenteil 🙂

Ein paar Foto wollten wir mit euch teilen.

 

Mfg,

L. L.

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Tagebuch 12.03.26

verfasst am 12. März 2026

Wir konnten uns noch nicht entscheiden, wer heute Katze der Woche werden soll. Da drängelte sich plötzlich der bildhübsche Coon auf die Bühne:

Moin zusammen,

komisch. Ich hatte noch keine Interessenten. Jeder, wirklich jeder sagt: “boah, der Coon ist aber hübsch”. Und lieb bin ich auch.

Ich kam als Fundkatze aus Binsfeld nach Altrich und meine Besitzer konnten auch ausfindig gemacht werden. Leider lebten sie gerade in Trennung und keiner von ihnen konnte mich weiter behalten. Also wurde ich zur Vermittlung freigegeben. Da ich FIV-positiv bin, habe ich es möglicherweise etwas schwerer, vermittelt zu werden. Aber Ihr schlauen Tagebuchleser wisst ja bereits, dass Katzenaids nur für andere Katzen ansteckend ist und ich eben nur unter anderen FIV-positiven Katzen bleiben sollte bzw. das Virus nicht weiter verbreiten sollte. Ich bin jetzt 7 Jahre jung und trotz Virus kann ich noch sehr alt werden.

Ich bin ein Bild von einem Kater und da muss doch jeder schwach werden, der einen so tollen Kerl wie mich in Wohnungshaltung mit gesichertem Freigang oder Balkon aufnehmen möchte. Gelegentlich habe ich meine Launen, aber ganz ehrlich, die habt Ihr Menschen ja auch. Mit anderen Katzen komme ich zurecht, habe aber eigentlich nicht viel Bock auf sie. Einzelkönig zu sein ist mein Ziel.

Also, überlegt mal, ob ich nicht bei einem netten Menschen die Wohnung verschönern kann.

Euer Coon

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Tagebuch 11.03.26

verfasst am 11. März 2026

Heute kein Eintrag

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Tagebuch 10.03.26

verfasst am 10. März 2026

Unser Neuzugang

Neptun ist eine Fundkatze aus Neichen. Der liebe Kater tauchte schon vor einer Weile in dem kleinen Örtchen auf und niemand kannte ihn. Leider ist er weder kastriert noch gekennzeichnet.

Abschied von Eliot

Manche Geschichten im Tierheim begleiten uns über lange Zeit – und manchmal enden sie leider viel zu früh.

Kater Eliot und sein bester Freund Giles waren hier im Tagebuch schon häufiger Thema. Viele von euch erinnern sich bestimmt noch an die beiden unzertrennlichen Kater und ihre kleine „Lovestory“. Im Dezember durften sie schließlich gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen – ein Moment, über den wir uns sehr gefreut haben.

Leider nahm die Geschichte eine traurige Wendung. Eliot wurde schwer krank. Gleichzeitig kam es zwischen den beiden Katern immer häufiger zu Streitigkeiten. Giles konnte natürlich nicht verstehen, dass es seinem Freund gerade sehr schlecht ging und dieser seine Ruhe brauchte. Die Situation wurde für ihre Besitzerin immer schwieriger, sodass sie sich hilfesuchend an uns wandte. Gemeinsam entschieden wir, dass es das Beste ist, wenn Eliot und Giles noch einmal zu uns zurückkommen, damit wir uns um Eliot kümmern können.

Bei uns stellte sich leider schnell heraus, dass Eliot an einer starken Niereninsuffizienz litt. Er hörte auf zu fressen, wurde immer schwächer und am Sonntagabend bemerkten wir zusätzlich noch einen Tumor im Gesichtsbereich. In diesem Zustand hätten wir ihm kein lebenswertes Leben mehr ermöglichen können. Schweren Herzens mussten wir Eliot gestern gehen lassen.

Es tröstet uns ein wenig zu wissen, dass sein Leid nicht lange angedauert hat.

Sein Freund Giles ist inzwischen wieder auf seinem alten Katzenzimmer eingezogen. Dort wartet auch schon sein früherer Kumpel Arktos, mit dem die beiden früher viel Zeit verbracht haben. Wir hoffen, dass ihm die vertraute Umgebung und die Gesellschaft guttun.

Mach’s gut, lieber Eliot.
Du warst etwas ganz Besonderes. 🐾

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Tagebuch 09.03.26

verfasst am 9. März 2026

Unsere Vermittlungen

Am Samstagvormittag durfte Kitty in ihr neues Zuhause ziehen und durfte sogar Kumpel Spirit mitnehmen. Die beiden Freigänger wohnen nun bei einem Pärchen in Klausen.

Am Nachmittag wurden dann zuerst die beiden Kaninchen Harry und Paul abgeholt. Sie leben nun bei einer Familie aus Erden in Außenhaltung.

Kurz darauf durfte auch Kater Riley unser Tierheim verlassen. Er wurde von einem Paar aus Manderscheid adoptiert und hat dort bereits 3 Katzenkumpels auf sich warten. Nach seiner Eingewöhnung darf auch er wieder nach Draußen.

Unsere Neuzugänge

Nugget kam am Freitag als Abgabetier zu uns. Seine Besitzerin ist letztes Jahr verstorben, weshalb eine uns bekannte Tierschützerin den Kater aufnahm. Da er bei ihr aber leider nicht raus gehen konnte, ließ er seinen Frust an den beiden Erstkatzen raus, sodass er schweren Herzens zu uns kam. Nugget hat einen verengten Darm und somit eine chronische Verstopfung, wenn er nicht sein spezielles Futter und Medikamente bekommt. Damit ist er aber super eingestellt, weshalb er später auch wieder in den Freigang soll, am liebsten als Einzelprinz. Ältere, ruhige Kinder sollten kein Problem für ihn sein, vor Hunden hat er jedoch Angst. Der liebe Kater wurde am 09.09.2020 geboren, ist kastriert und bereits negativ auf Katzen-Aids und Leukose getestet.

Pepper und Chili kamen am Samstag zu uns ins Tierheim. Die beiden Schwestern mussten leider wegen Allergie des Kindes abgegeben werden. Sie sind etwa 13 Jahre alt, kastriert und Wohnungshaltung gewöhnt. Auch sie können beide gut mit älteren, ruhigen Kindern, haben aber ebenfalls Angst vor Hunden.

Nachtrag zu Oma Käthe

Leider mussten wir schon wieder ein Tierchen gehen lassen. Die Leukosekatze Oma Käthe baute leider immer weiter ab und bekam immer weniger von ihrer Umwelt mit, weshalb wir uns am Freitag dazu entschieden haben, sie gehen zu lassen. Beim Tierarzt angekommen viel auch auf, dass hinter ihrem Auge bereits etwas zu wachsen begann, was wahrscheinlich mit ihrem immer schlechter werdenden Zustand zusammenhing.

Todfund

Letzten Dienstag wurde in den frühen Morgenstunden auf der B49 Ortsausgang Bausendorf Richtung Wittlich zwischen den ersten beiden Serpentinen eine Katze überfahren. Es handelte sich um ein dreifarbiges Mädchen, Pfoten, Hals und Bauch waren weiß, der Rest rot-schwarz. Leider war sie nicht gekennzeichnet. Sollte jemand meinen diese Katze zu kennen, bitte im Tierheim melden.

Hallo Frau Ressmann

 

Juri ist am Freitagnachmittag bei mir eingezogen. Nach 15 Minuten unter der Couch hat sie sich entschlossen rauszukommen um mir zu “sagen“ Hallo hier bin ich und das ist mein neues zu Hause 😊. Von wegen, erst mal ankommen in einem ruhigen Zimmer 🙄 Da kam aber lautstark Protest, das geht ja gar nicht. ☺️. Seitdem weicht sie mir nicht mehr von der Seite. Nur mit dem Essen sind wir uns noch nicht so ganz einig. Ich habe noch nicht ihren Geschmack gefunden, da arbeiten wir noch dran. 😊 Vielen Dank für die tolle Vermittlung. Juri 🐱und D.

Liebes Team,

Pfeffer geht seit zehn Tagen raus und wird dabei sehr fürsorglich von Milo unterstützt! Wenn ich ihn rufe, kommt er mittlerweile auch nachhause.

Seitdem ist er nicht mehr ganz so verhaltenskreativ, klettert nicht mehr auf alle Schränke und hat nun auch Zeit zum Kuscheln und Schlafen.

Nach wie vor liebt er Bücher, Bälle und Backwaren aller Art.

Wissen Sie vielleicht noch, woher er als Baby kam? Wurde er gefunden, ausgesetzt oder abgegeben? Und war er alleine? Ich möchte das nur wissen, um ihn noch besser verstehen zu können.

Im Anhang ein paar Grüße von Pfeffer!

Pfeffer

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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