Heute gibt es eine schöne Rückmeldung von Luca, Spartacus und Biwa:
Tagebuch 07.10.25
Hallo an alle…
Ich hatte im Frühjahr versprochen, Euch bezüglich meines überängstlichen Katers Luca auf dem Laufenden zu halten.
Er ist jetzt ziemlich genau 10 Monate bei mir, nachdem er im Dezember mit seiner Freundin Penny (Biwa1) eingezogen ist. Die ersten Wochen hat er mehr oder weniger permanent unter einer kuscheligen Decke auf der Couch im Gästezimmer verbracht. Auch seine Freundin, die schneller auftaute, konnte ihn nicht wirklich überzeugen, der Welt oder mir zu trauen. An Karneval hat Penny dann beschlossen, den zweiten Freigang durch die Katzenklappe zu nutzen, um das Weite zu suchen. Luca fand das gar nicht gut und verkroch sich noch tiefer in die Polster. Ich war auch nicht glücklich, wir haben Penny auch mit vereinten Kräften aber nicht wieder gefunden.
Also hab ich Ende März nach Absprache mit dem Tierheim einen weiteren Kater aus Altrich übernommen. Theo, der Kater mit dem Knickohr. Luca und Theo sind seit der ersten Nacht, die sie schon zusammen unter der Decke verbracht haben, best buddies. Und Theo hat es innerhalb von zwei Wochen geschafft, dass Luca immer häufiger im Wohnzimmer aufgetaucht ist. Er ist nämlich im Minutentakt gucken gegangen, wo sein Kumpel bleibt, wenn der nicht direkt mitkam. Wie sehr Luca an Theo hängt, haben wir gesehen, als mir Theo im Mai für fünf Tage entwischt war, durch die geschlossene Fliegengitter Tür. Luca hat in den Tagen wieder nur unter der Decke gesessen und auf alles panisch reagiert. Dementsprechend waren alle sehr glücklich, als Theo wieder auftauchte. Vor allem Luca. Ich glaube, an diesem Tag hat er gelernt, dass ihn nicht alle in seinem Leben irgendwann verlassen.
Und jetzt nach 10 Monaten? Theo ist der große Schmusekater, kümmert sich immer noch um seinen Kumpel und ist komplett angekommen. Beide haben gelernt, wie die Katzenklappe funktioniert und kommen auch zuverlässig nach Hause. Luca hat vor kurzem beschlossen, keine Angst mehr vor mir zu haben, kuschelt sich abends auf der Couch oder im Bett an mich ran und lässt sich seit ein paar Tagen laut schnurrend von mir kraulen. Meine Kater und ich sind derzeit sehr entspannt.
Und Penny?
Die tauchte etwa nach fünf Wochen wieder in der Gegend auf, und zwar auf der Terrasse meiner Mama, des Nachbarhauses. Dort wird sie seitdem fleißig gefüttert. Meine Mutter kann sie mittlerweile zu sich rufen, und sie kriegt für den nächsten Winter ein warmes Plätzchen am Haus bereitgestellt. Der einzige, der unzufrieden mit der Situation ist, ist der alte Kater meiner Mutter, der muss sich an die neuen Vierbeiner in seinem Revier noch gewöhnen.
Liebe Grüße aus der Vulkaneifel.
P.






















